„Fortuna“ das Segelboot von Zar Peter dem Großen – Modell von Shipworks in 1:40

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      @ Jürgen: Mir gefällt die Farbe eigentlich immer besser. Etwas erstaunt bin ich jedoch wegen der Kritik bezüglich der eingefügten Bilder. Mir gefallen diese bearbeiteten Bilder viel besser als das, was meine Kamera hergibt. Da ich eigentlich immer im geschriebenen Baubericht auf die Änderungen hinweise, müsste man diese auf den Bildern auch erkennen können.

      @@ Hans-Joachim Zimmer, Hardy Norbert (Scorpion 1963) und Ingo: Viele Dank wieder für euer "gefällt mir"

      Viele Grüße
      Fritz
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      Hallo Freunde,

      nun ging es an den Mast. Dieser musste nun zugeschliffen werden. Es kam mal wieder meine Ersatzdrehbank zum Tragen. Ich nehme für dickere Rundhölzer hier wieder meinen Akku-Bohrschrauber und spanne das Rundholz dort ein. Das zu schleifende Teil wird zwischen zwei Schleifblöcke mit Hilfe meiner Finger geklemmt, die bei langsamen Drehgeschwindigkeiten auf und ab bewegt werden. An den Spitzen und bei dünnen Rundhölzern kommt es sehr schnell zu Brüchen. Da ich nicht aufgepasst habe, war dieses hier beim ersten Versuch der Fall. Doch der zweite Versuch klappte. Es fand sich jedoch bei diesem Mast eine zweite Tücke. Der untere Teil des Mastes bestand aus einem quadratischen Vierkant, der nach unten etwas zugespitzt verlief und oben an die Rundungen des darüberliegenden Mastteils angepasst werden musste. Ihr seht dieses am besten auf der Schablonen-Darstellung.



      Zunächst hatte ich daran, das Ganze aus einem, Vierkant herzustellen, doch dann bedachte ich, dass die Rundung des oberen Teiles dann sehr schwierig würde und habe rundes und viereckiges Teil getrennt hergestellt. Das untere Teil wurde ohne Maschine nur mit Schleifpapier hergestellt. Verheiratet wurden beide mit Hilfe einer Metalldrahtseele, für die in die Mitte beider Teile ein Loch gebohrt wurde. Es wurde schön stabil. Das im Rohbau befindliche Teil seht Ihr in den folgenden Bildern noch nicht befestigt.





      Viele Grüße
      Fritz
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      Liebe Freunde,

      gestern habe ich auf meiner kleinen Geburtstagsfeier nochein wenig Geschichtliches von Peter dem Großen aus der Zeit, die er in Hollandverbracht hat, erfahren. Peter hat seine Lehre der Schiffsbaukunst in Hollandziemlich früh unterbrochen, da seine Geliebte schwanger geworden war. EinTreffen in unserer Kreisstadt Wesel wurde von beiden vereinbart. Frauen konntenin dieser Zeit nur mit einem Wagen transportiert werden. Da die Geliebte aberkeine Zarin war, durfte sie nicht in einem Prunkwagen fahren und so wurde siemit einem einfachen Pferdewagen nach Wesel transportiert. Dort kam ein Sohn derbeiden zur Welt, verstarb aber am gleichen Tag in Wesel und Peter kehrte nachAmsterdam zurück, um seine Ausbildung als Schiffszimmermann zu beenden. DieseDinge sind bei der Recherche eines ehemaligen Rektors einer Realschule, dereine Geschichte der Stadt Wesel geschrieben hat, aufgetaucht und sicher korrektgewesen.

      Viele Grüße
      Fritz
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      Hallo Freunde,

      nun kann ich den Mast befestigen. Doch zuvor werden die beiden Wanten gekleedet, mit jeweils einer Dreiecksjungfer aus dem Lasercut versehen und am Masttop befestigt, während der Maststag lediglich am unteren Teil mit einer Kausche versehen wird, die nach der Vorlage in der Bauanleitung hergestellt und dann mit Hilfe eines Auges aus dem Tau oben am Mast befestigt wurde. Das Ganze sieht dann so aus.





      Ebenso wurden die Püttingteile der Wanten hergestellt und angebracht.
      Liebe Grüße
      Fritz