Tonnenleger NORDERGRÜNDE des WSA Bremerhaven, Passat-Verlag 1:250

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    • Moin zusammen,

      über die Woche sind die Klüsenringe drangekommen, die ich schlicht mit Aquarellfarbe matt übergestrichen habe. Außerdem habe ich gestern und heute den Schandeckel vorbereitet und auf dem Schanzkleid verklebt. Schmale Streifen wie beim Schanzkleid schneide ich erst außen frei, färbe dann und schneide anschließend die Innenseite aus und färbe dort.


      Die Unterseite kommt natürlich auch dran. Beim Verkleben lasse ich mir Zeit, immer einen Zentimeter nach dem anderen und den bündigen Abschluss mit der Bordwand außen nachgearbeitet.


      Das Ganze sitzt, wie ein Deckel sitzen sollte…
      Viele Grüße Nils
    • Moin und danke für die Likes happy 2

      Am Wochenende war wenig Zeit zum Basteln, aber heute Abend habe ich mit den Aufbauwänden begonnen. Zur Beschreibung nehme ich mir etwas Zeit und habe auch nicht nach der Reihenfolge, sondern mit der Wand an Backbord begonnen. Es gibt mehrere Knicklinien und die Fenster habe ich ausgestichelt und mit Folie hinterklebt.


      Ich gehe dabei so vor, dass ich zunächst die Knicklinien am nicht ausgeschnittenen Bauteil ritze. Das mache ich bei solchen Teilen mittlerweile auch von der Rückseite her, wenn ich ein Reißen des Kartons auf der Vorderseite vermeiden will. Ich ziehe dann mehrere Linien und „schabe“ sie mit der flachen Seite des Skalpells aus. Dadurch entsteht Raum, der nach hinten Spiel für den Knick eröffnet – Ich glaube, Helmut Brücker hatte das im Nachbarforum bei seiner CAP SAN SIEGO so vorgemacht, bin mir aber nicht sicher. Dann knicke ich vor.


      Anschließend kommen die Fenster an die Reihe, die ich mit dem Skalpell von oben, also möglichst in einem rechten Winkel zum Karton ausstichele. Normalerweise halte ich das Papier mit der linken Hand fest, aber die musste die Kamera bedienen... zwinker2
      Viele Grüße Nils
    • Danach geht es ans Verglasen. Dazu nehme ich grundsätzlich Buchklebefolie. Der Vorteil ist, dass sie selbstklebend ist, was u.a. das Verkleben und Klebeflecken vermeidet. Außerdem lässt sie sich gut vorbereiten, da die Klebeseite noch auf dem Papier der Rolle haftet. Mit einer Nadel stecke ich durch die Fenster das Feld zum Ausschneiden ab, schneide das Stück frei und klebe es auf der Rückseite des Bauteils auf. Erst danach schneide ich das vorgeknickte und verglaste Bauteil aus.




      Vor allem, wenn nur dünne Stege zwischen den Fenstern vorhanden sind, bspw. bei verglasten Kanzeln von Schleppern, ist das Vorgehen für die Stabilität notwendig. Was ich noch überlegen muss, ist, ob ich auch im oberen Teil Buchklebefolie verwende. Sie ist etwas trüb, was ich grundsätzlich bei leeren Räumen dahinter und weil es nicht so spiegelt, für einen Vorteil halte. Da Johannes (Der Informatiker) aber so eine schöne Inneneinrichtung erstellt hat, muss ich schauen, ob sie dann noch zu sehen ist.
      Viele Grüße Nils
    • Moin zusammen und danke für Eure Likes!

      Die Aufbauwände für den unteren Teil sind vorbereitet, Fenster ausgestichelt, verglast und vorgeknickt, alles wieder, wie im letzten Beitrag beschrieben. Hinzu gekommen sind die Handräder an den Türen aus dem Ätzteilsatz.


      Was man beachten sollte: Im Bogen befinden sich im Bereich der Aufbauwände mehrere kleine Streifen in hellgrau bis weiß, die man schnell übersehen könnte, zumal sie keine Nummern haben. Sie müssen genauso auf die Aufbauwände geklebt werden, wie die aufzudoppelnden Türen etc..


      Nun stehe ich vor folgender Entscheidung: Soll ich die Aufbauwände mit den Klebelaschen fixieren oder stumpf verkleben? Da hat jeder so seine Vorlieben. Letztlich geht es darum, dass die Wände sauber auf den Linien sitzen. Dafür sind die Laschen sehr gut. Wenn sie allerdings selbst nicht hundertprozentig den Linien folgen, können sie für kleiner Beulen sorgen. Heute mache ich mir darüber keinen Kopf mehr – Guten Abend!
      Viele Grüße Nils
    • Moin zusammen,

      heute früh habe ich die Montage der Aufbauwände geschafft. Die Nischen für die Türen habe ich Backbord und Steuerbord zuvor hinter die Wände geklebt, was ich im Nachhinein keine so gute Entscheidung finde. Die Klebelaschen habe ich verwendet, aber in der Höhe gekürzt. Dann ging es mit der Backbordwand los. Montiert habe ich von hinten, also vom Hauptdeck her. Dort muss der exakte Abschluss für die Kranplattform gefunden werden und nach vorn der Anschluss an das Backdeck.




      Einen Hinweis habe ich zu abschließenden Front vorn: Die Lüftervorbauten sind nicht identisch, sondern vollziehen am unteren Abschluss der Seitenwände die Balkenbucht nach, aber natürlich gespiegelt. Ich habe mir deshalb die Nummern auf der Rückseite notiert, sonst könnte es krumm werden. Auf der Wand sind die Nummern bereits aufgedruckt.
      Viele Grüße Nils
    • Das Ganze sitzt insgesamt perfekt, keine Überlängen, keine Beulen und ein sauberer Abschluss vorne, ich lasse die Bilder sprechen.




      Einzig die Vorabmontage der Türnischen hat an Backbord zu einem Verzug des Türbereichs innen geführt. Kein Drama und kaum zu sehen, aber das wäre vermeidbar gewesen.
      Viele Grüße Nils
    • Als nächstes sind die Plattform für den Kranausleger und das Zwischendeck dran. So ein Zylinder ist immer eine Runde Sache und baut sich in dieser Größe problemlos. Der Deckel ist grau, aber etwas überblendet. Zwischen den Aufbauwänden sorgt der Zylinder für eine ordentliche Spannung.




      Ich muss überlegen, Backbord an der Aufbauwand einen Hauch abzunehmen. Sie sitzt einen Bruchteil Millimeter zu weit innen. Deshalb verklebe ich nicht, sondern mache erst Mal eine Trockenübung. Das eingesetzte Deck entspannt die Lage.


      Interessant ist das Bauteil für die zu verdoppelnden seitlichen Stützen: Der obere Bereich sitzt außerhalb der Verdopplung. Eine Variante, die ich noch nicht kannte, aber sehr logisch – Dort ist die Verbindung mit dem Deck, unten mit dem breiteren Schandeckel.

      Jetzt ist erstmal Eishockey schauen angesagt. Ich hoffe, dass die NORDERGRÜNDE den Pinguins Glück bringt.
      Viele Grüße Nils
    • Moin zusammen,

      jetzt habe ich mir doch ein kleines Problem gebastelt: Das Zwischendeck ist insgesamt recht sauber verbaut. Darauf käme jetzt der Boden des Brückenhauses. Wie Ihr auf dem zweiten Bild sehen könnt, schließt er zum Bug hin bündig mit der Aufbauwand ab, während zum Heck eine Lücke von etwa 0,8mm besteht.


      Da die Wände des Brückenhauses vor dem Boden verlaufen, müsste ein minimaler Raum von einer Kartonstärke an beiden Enden bestehen, siehe im Kontrollbau hier. Wie das zustande gekommen ist weiß ich nicht, denn der rückwärtige Spant sitzt exakt am Deckssprung und vorne schließt der Aufbau auf der Linie ab. Vorne lässt sich das Problem durch eine Kürzung der Aufbauwand beheben. Hinten dürfte ein Spalt entstehen.

      Ich verklebe den Boden erst einmal nicht, sondern bereite in Ruhe das Brückenhaus vor und schaue mir alles in Ruhe an, denn in der Ruhe liegt die Kraft happy 2
      Viele Grüße Nils
    • Moin Nils,
      ein sehr sauber und sorgfältig gebautes Modell! klasse1
      Wenn man sich die Bilder des Kontrollbaues ansieht, so wird die Lücke mit einer Kartonstärke der hinteren Wand des Brückenhauses geschlossen. Nach deinen Bildern zu urteilen, käme das so ganz genau hin. Die Ausläufer des rückwärtigen Spantes liegen anschließend außenden Brückenhaus auf. Das müsste - rein optisch- funktionieren.
      Ich drücke die Daumen daumen1
      Liebe Grüße
      Jörg
    • Moin zusammen und vielen Dank Jörg, für Dein Lob. Die Lücke müsste tatsächlich genau eine Kartonstärke ausmachen und vorne auch. Leider sind es hinten zwei und vorne keine. Das wird sich aber machen lassen und ich denke, das man es am Ende Nicht sieht - Danke für Deinen Zuspruch!

      Bevor es an das Brückenhaus geht, kommt zuerst die Inneneinrichtung an die Reihe, die Johannes (Der Informatiker) hier bereitgestellt hat. Der Bogen lässt wirklich keine Wünsche offen – Danke nochmals dafür! Auf den Boden des Brückenhauses kommt zunächst der „Lageplan“, den ich auf 80g-Papier ausgedruckt habe, damit die Auflage nicht zu hoch wird.


      Im Übrigen ist der Bogen mit Tischen, Schränken, Stühlen und Rechnern und vielen, vielen Strichcodes zum Knicken voll. Auch wenn die meisten es nicht mitbekommen haben: Bald ist Weihnachten schwitz1 Viel mehr als die Inneneinrichtung werde ich über die Tage wohl nicht schaffen… verlegen1
      Viele Grüße Nils
    • Moin,

      meine letzten kartonalen Aktivitäten haben sich mit dem Vergleich von Buchklebefolie und Folie zum Bedrucken befasst. Ich wollte testen, wie die Unterschiede in der Transparenz sind. Also schnell noch in den Schreibwarenladen, ein bisschen geschnippelt und geklebt und hier das Ergebnis: Auf den ersten Blick ist der Unterschied nicht groß, sondern eher Chantré (1. Bild Buchklebefolie rechts, 2. Bild oben).


      Die Buchklebefolie stellt ihre Vorteile bei der Verarbeitung unter Beweis: Auf dem Papier anzeichnen bzw. mit der Stecknadel das Feld zum Ausschneiden abstecken und aufgeklebt. Sitzt und es gibt nichts weiter zu tun. Bei der klaren Folie musste ich etwas Kleber aus den Fensterflächen entfernen, ansonsten auch alles gut. Aus der Nähe betrachtet ist der Effekt nahezu identisch. Aber wenn man die Folie ein wenig entfernt vom Objekt hält, kann man durch die Buchklebefolie nur noch verschwommen sehen (3. Bild Buchklebefolie links).


      Klare Sache: bei Inneneinrichtungen klare Folie! Langsam nähert sich die Bescherung und deshalb ist für heute Schluss – Ich wünsche frohe Weihnachten!
      Viele Grüße Nils
    • Nachdem die Frage des Durchblicks geklärt ist habe ich mit dem Interieur begonnen. Johannes hat es sehr schön auf einzelne Felder gruppiert.


      Das Ganze ist schon recht klein und ohne seine Bildbauanleitung hätte ich da ein paar Fragezeichen. Geht aber gut von der Hand, da rechte Winkel dominieren und keine winzigen Röllchen herzustellen sind. Dafür dauert es jetzt eine Runde. Außerdem hat die Werft einen Spezialauftrag zur Reparatur havarierten Tannenbaumschmucks übernommen grins 3
      Viele Grüße Nils
    • Danke Günter, Norbert und Jörg für Eure Likes!

      Halbzeit beim Innenausbau der Brücke. Johannes hat das Ganze man muss schon sagen liebevoll gestaltet:


      Ich habe die achteren Manövrierstände, einen Schrank und den Arbeitsplatz am Niedergang fertig. Zu den Manövrierständen kommen noch Laptops, aber die mache ich erst zum Schluss. Morgen arbeite ich mich weiter nach vorne vor.
      Viele Grüße Nils
    • Moin zusammen,

      nach meinem kleinen Ausflug in die Luftfahrt bin ich ein wenig mit der NORDERGRÜNDE weitergekommen. Die Brückeneinrichtung ist weitestgehend fertig – es fehlen ein paar Bildschirme und Stühle, dafür ist die Brücke jetzt beheizbar – und wartet auf den Einbau. Also geht es an die Wände des Brückenhauses.




      Wie bereits oben beschrieben habe ich zuerst die Knickkanten von der Rückseite her gerillt, vorgeknickt, dann die Fenster ausgestichelt und anschließend mit Folie hinterklebt. Mit der Overheadfolie komme ich bei weitem nicht so gut klar, wie mit selbstklebender Buchklebefolie. Deshalb muss die Besatzung wegen der Klebespuren noch ein wenig die Fenster putzen lala1


      Die Grundplatte für das Brückenhaus musste ich hinten etwas kürzen, damit das Ganze auf das Deck passt. Passt bei der Anprobe aber sehr gut.

      Ich wünsche noch einen schönen Abend.
      Viele Grüße Nils
    • Vielen Dank Holger, Kurt, Norbert und Jörg für Euren Zuspruch und allen anderen für die Likes happy 2

      Ich glaube auch, dass das Modell was wird, allerdings nehme ich mir dafür sehr viel Zeit. Ein paar hingehuschte Bauschritte am Abend nach der Arbeit würden dem Modell nicht gut tun und auch nicht gerecht. Außerdem möchte ich bis zum Abschluss soviel wie möglich in Bild und Text dokumentieren, was gleichfalls seine Zeit braucht.
      Viele Grüße Nils
    • Ich wünsche einen wunderschönen guten Morgen, liebes Forum!

      Nachdem mich heute zum ersten Mal in diesem Jahr die Sonne geweckt hat – OK, sonntags um 6.30 Uhr gefällt das vielleicht nur notorischen Frühaufstehern wie mir grins 3 – habe ich mich gleich ans Weiterbauen gemacht. Die Wände des Fahrstands an Backbord sind montiert und Schritt für Schritt erfolgt auch die Möblierung.


      Die Wände des Fahrstands an Steuerbord sind vorbereitet. Die Stege an der unteren Seite der Fenster nach achtern sind hauchdünn und müssen stumpf mit der Wand darunter verklebt werden. Die Folie stabilisiert das Fenster aber so gut, dass man die Stege schlicht weglassen und die Unterkante der Scheibe direkt verkleben kann.
      Viele Grüße Nils
    • Nach einigen Stunden mit Sonne, frischer Luft und Bewegung – Laubharken im Garten grins 3 - hier das Ergebnis des Nachmittags: Das Brückenhaus sitzt und zwar im Ergebnis deutlich besser, als nach den Anproben erwartet.


      Die befürchteten Lücken achtern sind geschlossen und auf dem vorderen Aufbau gibt es auch keine Verschiebungen. Der Karton hat vom vielen Anfassen an einigen Stellen, bspw. an den Fenstern der Front, ganz schön gelitten.


      Was mir beim Durchschauen der Bauanleitung eben erst aufgefallen ist: Eigentlich ist vorgesehen, dass das Brückenhaus von innen mit grauen Streifen ausgekleidet wird, wenn man die Fenster ausschneidet. Bei mir hat es jetzt eine durchgehend weiße Wandfarbe.


      Allerdings würde es dann noch enger für die Inneneinrichtung, die ohnehin einen großen Teil der grauen Flächen verdeckt. Am meisten fällt es bei der rückwärtigen Wand auf. Ich verbuche die Teile mal als „optional“ und erfreue mich an der Inneneinrichtung… lala1 Das war es für heute mit der NORDERGRÜNDE, die jetzt richtig "Gesicht" hat.
      Viele Grüße Nils
    • Unterfeuer wrote:

      Was mir beim Durchschauen der Bauanleitung eben erst aufgefallen ist: Eigentlich ist vorgesehen, dass das Brückenhaus von innen mit grauen Streifen ausgekleidet wird, wenn man die Fenster ausschneidet. Bei mir hat es jetzt eine durchgehend weiße Wandfarbe.
      Hallo Nils,
      darüber würde ich mir keime Gedanken machen. Das Brückenhaus mit der Inneneinrichtung wirkt prächtig.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • @Norbert: Danke schön, danke schön, danke schön verlegen2

      @Hagen: Danke und das Modell dürfte beim Verlag vermutlich noch vorrätig sein. Ich kann den Bau nur empfehlen.

      @Kurt: Auch an Dich vielen Dank. Es ist sogar richtig so, wie ich es gemacht habe: Die Wandfarbe ist weiß. Das sieht aber bei verglasten Scheiben oft sehr kahl aus. Der Verlag hat für die Fälle einer leeren Brücke die grauen Streifen in den Bogen mit aufgenommen. Verwendet man Johannes` Inneneinrichtung, sollte man die Streifen sogar weglassen, sonst wird es zu eng.

      @Alle Knöpfchendrücker: Danke!
      Viele Grüße Nils
    • Guten Morgen liebes Forum!

      Gestern Nachmittag war das Peildeck dran. Kurze Überlegung: Soll ich die Brückeneinrichtung wirklich darunter verschwinden lassen? Antwort: Ja. Es wäre problemlos möglich, das Peildeck abnehmbar zu bauen, aber das Ganze würde mir zu empfindlich.


      Das Peildeck besteht aus einer Grundplatte, kleinen Spanten und der eigentlichen Decksoberfläche. Die Oberfläche wird mit Laschen von etwa einem Millimeter Tiefe auf der Grundplatte verklebt. Bei diesen Größen kann man nach dem Ausschneiden kaum noch knicken, so dass ich zunächst viel Karton stehen lasse, vorknicke und dann ausschneide.


      Ganz wichtig ist bei der Montage auf dem Brückenhaus, dass gleichmäßige Abstände zu den seitlichen Wänden bestehen.
      Viele Grüße Nils
    • Der Gesamteindruck des Schiffs wird stark von den roten Blenden auf dem Peildeck bestimmt. Die sollten sauber und gut ausgerichtet sitzen. Und ausgerechnet hier bin ich recht fahrlässig und nicht mit der nötigen Konzentration rangegangen. Begonnen hat das eigentlich schon mit der Oberfläche des Peildecks. Die sitzt an Backbord und an der Front nicht exakt auf der Linie, sondern etwas zu weit nach außen bzw. nach vorn.


      An Steuerbord ist dafür mehr Raum zur Kante. Dadurch wird der Winkel der Blende zu steil und lässt sich nur mit viel Druck an den Seiten anpassen. Die Folge sind Lücken zum Abschluss der Grundplatte oder drohende Knicke. In den Anschlussbereichen habe ich jeweils die Länge angepasst. Das Teil für die Front und den ersten Seitenabschnitt hat etwas Zugabe. Hier muss man darauf achten, dass die Teile auch in der Höhe zusammenpassen.


      Von oben sieht das Ganze OK aus, von halb unten sieht man mehr Grundplatte, als man sollte. Ich habe mich kurz geärgert, das Peildeck nicht doch abnehmbar gebaut zu haben, dann hätte ich es aus dem zweiten Originalbogen nochmal bauen können.
      Viele Grüße Nils
    • Moin zusammen,

      Baufortschritte gibt es hier wegen anderer Aktivitäten nicht zu vermelden. Aber ich habe mich sehr gefreut, als heute die aktuelle Deutsche Schiffahrt 01.2020 (Informationen des Fördervereins DSM e.V.) im Kasten lag und schon auf dem Cover ein Bild des Arbeitsdecks der NORDERGRÜNDE zu sehen war.

      Im Heft ist ein dreiseitiger Beitrag von Christian Ostersehlte unter dem Titel „Ein Tag auf dem Tonnenleger NORDERGRÜNDE in der Außenweser“ veröffentlicht. Nach einem kurzen Abriss zum Thema Wasserstraßenverwaltung und Daten und Revier der NORDERGRÜNDE wird ein typischer Arbeitstag aus Sicht eines „Badegasts“ geschildert, an dem Tonnen aus dem Wasser gehoben und gereinigt wurden und es sogar eine Feuerlöschübung gab.

      Das Fazit des Autors: „Ein eindrucksvoller Tag!“ kann ich nachvollziehen. So einen hätte sicher nicht nur ich auch gerne mal.
      Viele Grüße Nils
    • Moin zusammen,

      nach dem Wettbewerb zum Thema Leuchtfeuer im Nachbarforum mache ich mich wieder an meine offenen Baustellen, heute an die NORDERGRÜNDE. Auf dem Achterdeck sind Poller, die Hauptwinde und die Seilführung, zwei Lukenkästen und die Tonnensliphaken dazu gekommen:


      Die Sliphaken sind Richtung Bug im offenen Bereich des Schanzkleids angebracht.
      Viele Grüße Nils
    • Kleines update: Es sind ein paar Poller, Seilkörbe, ein Notausstieg und die Ankerwinde auf dem Backdeck dazu gekommen. Für die Ankerketten werde ich Fremdmaterial nehmen:


      Dafür habe ich die Sliphaken entfernt, weil ich sie ständig beim Aufnehmen des Modells umgeknickt habe. Sie lassen sich in meinen Augen problemlos wieder hinzufügen.

      Bald steht mit dem Schornstein wieder ein Highlight bevor happy 2
      Viele Grüße Nils
    • Heute früh bin ich mit den letzten kleineren Teilen fertig geworden und auch die Königspoller finden ihren Platz an der Ankerwinde:


      Ich habe eine recht feine Kette aus Metall, aber da es mit dem Färben noch nicht so richtig hingehauen hat, gibt es noch keine Ankerketten. Dafür ging es mit dem Schornstein weiter:


      Vor dem eigentlichen Schornstein kommt ein schmaler Kasten, der den Feuerlöschmonitor tragen wird. Den Schornstein habe ich vorgeknickt und an den Kanten und im sichtbaren Bereich auch von hinten gefärbt.


      Ich überlege noch, wie ich die Abgasrohre färbe, die im Bogen grau, tatsächlich aber metallisch glänzend sind.
      Viele Grüße Nils
    • Hallo Nils,
      bei der Kette ist eine einfache Methode, diese über einer Kerzenflamme auszuglühen. Bei Kupferketten klappt das wunderbar.
      Für die Abgasrohre gibt es von Revell Aquacolor eine matte silberne Farbe. Sollte das zu glänzend sein, kann ich noch auf den Farbton "gunmetal" von Humbrol verweisen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Moin Kurt und danke für die Tipps! Die Kette ist allerdings nicht aus Kupfer, mal sehen, wie es ausgeht. Wir haben so eine Art Flammenwerfer für Cremé Brulée, der dürfte ordentlich Feuer machen. Da die Läden zu haben, werde ich mal mit meinem Aquarellstift Silber experimentieren.

      Nun ist das Gehäuse des Schornsteins fertig. Die Konstruktion ist etwas ungewöhnlich, weil der Kasten zu einem Viertel offen ist. Das lässt sich aber sicher besser mit dem Podest für den Feuerlöschmonitor verbinden, als mit geschlossenen Flächen, die in den Ecken dann nicht exakt sitzen.


      Das hintere Gitter des Schornsteins muss aus einem zusätzlichen Teil mit freistehenden Stegen angebracht werden. Gar nicht so leicht.


      Ich war etwas voreilig und habe versucht, die noch vom Färben feuchten Stege zu justieren und prompt einen abgerissen. Also sauber und vorsichtig arbeiten und ausrichten – fertig.


      Eine erste lockere Stellprobe – sitzt - und mehr schaffe ich heute nicht.
      Viele Grüße Nils
    • Danke für Eure Likes!

      Nachdem ich die Abgasrohre auf dem Schornstein verklebt habe, ist das „Abgasgebäude“ fertig. Die Rohre sind insgesamt gut geworden, aber bei mir hat sich dennoch ein wenig Frust angesammelt.


      Zum einen ist mir beim letzten Abgasrohr das Ansatzteil aus der Pinzette geschnipst und ich musste ein Ersatzteil drucken. OK, passiert halt. Zum anderen fremdle ich aber immer noch mit dem Färben der Ätzteile. Hier hat es den Lüfter unterhalb der Abgasrohre erwischt.

      Die Farbe hat beim Trocknen Brocken gebildet und das Ganze sieht aus, als sei der Lüfter seit Jahren nicht gereinigt worden. Der größte Fehler aber war, das Lüftergitter anzukleben, statt ruhig durchzuatmen, das Teil zu reinigen und es neu zu versuchen. Ich vermute, dass ich die Acrylfarbe zu wenig verdünnt habe. Dran ist dran und davor steht der Kran, aber für die weiteren Teile muss ich das Färben noch üben…
      Viele Grüße Nils