Frachter "Westerplatte", GPM 11/2016, M 1:200

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    • Hallo Roland,

      das Heck sieht hervorragend aus. Wir konnten Deine Technik schon beim UWS der "Colombo" bewundern, und auch dieses Mal werde sicher nicht nur ich mit großem Interesse Deine Technik beobachten. Spare also bitte nicht mit Tips und Hinweisen, vor allem bei "Achtung!"-Stellen.

      Die Präzision mancher Rümpfe ist wirklich phänomenal. Ich habe mal aus einer Mischung von Skepsis und Neugier die Erstbeplankung eines kleinen Seglers polnischer Fabrikaion auf die Spanten geklebt. Und mich haute es fast vom Stuhl, daß die z.T. sehr stark vorzuformenden Teile exakt bis zur Mitte der doch sehr schmalen Spantdicke reichten. Deine Vorgehensweise ist aber viel ausgeklügelter, und dementsprechend gespannt harre ich der Fortsetzung.

      Beste Grüße
      Claudia
    • Dank an Jürgen, Kurt, Stephan, Claudia und die Liker für das interessierte Verfolgen des BB.

      @ Claudia: genug geharrt, fünf weitere Segmente wurden heute ergänzt und damit ist das erste Modul fertig zum Verkleben auf dem Spantengerüst.
      "Achtung"-Stellen sind bisher nicht aufgetaucht, alles passt exakt.
      Die trockene "Anprobe" des Moduls veranschaulicht vielleicht, dass beim Verleimen nur an wenigen Stellen noch geringer Druck ausgeübt werden muss, damit sich die Beplankung sauber an das Skelett anschmiegt und den Spantenrissen folgt.
      Auch die Kontrolle der einzelnen Nahtpositionen (immer Mitte Spant) zeigt genaue Positionen aller Nähte.
      Im Licht der Tageslichtleuchte wird aber auch erkennbar: minimalste Farbdifferenzen bei einem Beplankungsteil.
      Allerdings ist diese Abweichung mit dem bloßen Auge kaum erkennbar und in keiner Weise störend.
      Etwas begünstigt wird die Fertigung derzeit durch die relativ hohen Lufttemperaturen (um die 28°C).
      Der Kleber dickt schnell an, wodurch ein unerwünschtes Quellen von überschüssigen Leim, an z.B. den Fügelinien der Beplankungsteile, ausbleibt.
      Mit dem Heckbereich sind die kritischsten Beplankungsverläufe bewältigt.
      Das nächste Modul besteht aus vier Beplankungssegmenten, womit dann schon die Rumpfmitte erreicht ist.

      Viele Grüße
      Roland





    • Das sieht ja wirklich gut aus, Roland daumen1 - ich bewundere immer die UWS-Bauer (bei mir käme da wohl nur Murks heraus)...

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hallo Roland,

      also, wie man solche "Module" im leeren Raum so vorformen kann, dass alles ganz
      präzise aufs Skelett passt, ist mir absolut schleierhaft. Das ist UWS - Kartonmodellbau in Perfektion. klasse1
      Großes Kompliment!

      Lieben Gruß
      Ralf

      Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2
    • Herzlichen Dank, Hagen, Günter, Ralf, Christoph, Jürgen und Thomas für Deinen Daumen!

      Inzwischen ist das Modul fertig verleimt und zu meiner großen Freude sitzt es perfekt da wo es soll. happy 2
      Als Kleber diente Weißleim (nur für die Kiellinie) und UHU-Kraft.
      Damit ist der kniffligste Beplankungsbereich erfolgreich bewältigt.
      Auch die probehalber angehaltenen Heck-Bodwandstücke passen exakt.
      Ein großes Dankeschön an den Konstrukteur - absolut professionelle Arbeit ja 2

      Viele Grüße
      Roland







    • Michael, Fritz, Günter und die Dame und Herren mit den gehobenen Daumen - vielen Dank!

      Das zweite Modul, bestehend aus vier Segmenten, ist erfolgreich verklebt.
      Vorgehensweise wie bereits beschrieben.
      Die beiden letzten Bilder zeigen die probehalber aufgelegten Bordwandstücke.
      Alles passt exakt und erfordert nicht die geringsten Anpassungsarbeiten.

      Viele Grüße
      Roland







    • Ahoi Roland

      Das Unterwasserschiff schaut fantastisch gut aus. Die kniffligen Stellen (meine persönliche Angstarbeit) einfach nur gut.
      Ich würde am liebsten schnell mal ein Spantengerüst beplanken, nur um dein "System" auszuprobieren.
      Leider ist von meinem Arbeitsplatz, und das nicht nur aus Platzgründen, Karton komplett verschwunden. heul2
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Hallo Curmudgeon und Helmut, danke für Eure positiven Einschätzungen!

      @ Helmut:

      Helmut_Z wrote:

      Leider ist von meinem Arbeitsplatz, und das nicht nur aus Platzgründen, Karton komplett verschwunden.
      Dieser Satz lässt mich aufhorchen.
      Ich hoffe, die Gründe sind eher sachlicher Natur und nicht gesundheitlicher.
      Als bedauerlich empfinde ich es allemal, beherrschst Du doch das Material Karton absolut souverän.
      So bleibt mir zumindest die Hoffnung, dass der Kartonmodellbau für Dich irgendwann wieder eine Option wird.

      Viele Grüße
      Roland
    • Danke Roland, es ist nur sachlicher Natur,
      Der Umbau meines Pc´s inkl neuem Betriebsystem, hat jetzt gewaltige Nachfolgearbeiten. Mehrere meiner alten Programme, die ich (auch aus beruflichen Gründen) seit Jahrzehnten verwende,(die beherrsche ich und keine Lust noch was neues zu lernen) laufen nicht mehr, Das heisst, doch neu lernen oder noch mal einen Pc installieren, brauche ich die doch zum Scalieren und Drucken meiner Modelle. Das zieht sich......diese Arbeiten mache ich leider nicht mehr so "souverän" wie vor paar Jahren noch.
      Dazu kommt, dass ich in klaren Nächten auch mal in die Sternwarte möchte, und das schöne Wetter lockt zum RC Fliegen. Von Garten und Hausarbeiten will ich gar nicht reden.
      Also, kein gesundheitliches Problem......bin nur hoffnungslos überlasten und gehe gerade ein wenig in die Knie
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Helmut_Z wrote:

      Also, kein gesundheitliches Problem......bin nur hoffnungslos überlasten und gehe gerade ein wenig in die Knie

      ....das ist gut zu hören, Helmut!

      Für die PC-Umbauten und "Zähmungen" des neuen Betriebssystems, bzw. neuer Programme, wünsche ich Dir viel Langmut und gute Sachliteratur.
      Ich fühle mich immer irgendwie krank, wenn PC und Programme mal nicht exakt funktionieren - wohl wissend, dass das auch schon wieder ein bisschen krank ist.
      Dann hilft Kartonmodellbau!


      Viele Grüße
      Roland
    • ...und Module vier und fünf (bestehend aus jeweils nur noch zwei Segmenten)
      Die schlamperten Klebelaschen bestehen übrigens aus Kopierpapier, 80g/m², mit Filzstift grün gefärbt.
      Bis hierher passte alles exakt und ohne jegliche Anpassungsarbeiten - also verklebt wie ausgeschnitten.

      Herzlichen Dank wieder für die Wortbeiträge und Daumen. Danke, das gibt Vortrieb!

      Besonderen Dank aber erneut auch an Roman Cholewiak für diese exzellente Konstruktion.

      Viele Grüße
      Roland







    • Exzellent! Und wenn es sich so gut anläßt, kann man offenbar tatsächlich das Risiko eingehen, von hinten nach vorn durchzuarbeiten, nicht vom Heck und vom Bug jeweils zur -unproblematischen- Mitte. Sehr interessant! Und ein Genuß, das Resultat zu sehen!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo zusammen,

      ein dickes danke an Günter, Claudia, Dieter, Hagen, Helmut und die vielen Daumen.
      Diese vielen bisherigen Reaktionen insgesamt haben mich immer wieder neu beflügelt und den Bauspass glatt verdoppelt - danke!

      Auf der Werft ist das UW-Schiff inzwischen erfolgreich fertig beplankt.
      Bis zum letzten Teil hat alles exakt gepasst.

      Im nächsten Schritt werden Schraube und Ruderanlage komplettiert.
      Ruderblatt und Schraube werden aber erst am Schluss montiert.

      Danach erfolgt die Montage der Bordwände.


      Viele Grüße
      Roland









    • Hallo Roland,

      der Rumpf ist erste Sahne.Und Du bist sogar noch besser als die Werften selber. Ich durfte ein paar nagelneue Kreuzfahrtschiffe in der Montagehalle und im Trockendock ansehen, und die sind alles andere als so glatt wie Dein UW-Schiff.

      Deine Methode regt unbedingt zur Nachahmung an!

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Roland,

      ich glaube, ich hab so lange noch nichts zu dem Modell geschrieben, da ich einfach baff war. Gut, ist ja auch die Goldene Schere, da gibt man sich etwas mehr Mühe, und nach dem x-ten Modell steigt ja nicht nur die Fingerfertigkeit sondern auch der Anspruch. Also gut ab vor dem glatten Unterwasserschiff.

      Da bin ich ja gespannt wie es bis zu Reling und drüber hinaus weiter geht!

      Gruß,

      Christoph
    • Jürgen, Fritz, Stephan, Holger, Christoph und ihr zahlreichen Liker, danke für die unermütlichen Rückmeldungen.
      Die tun immer wieder gut und motivieren. happy 2

      Am Rumpf sind inzwischen zwei Paar Bordwandsegmente "verschweißt".
      Begonnen wurde mit dem Bug-Paar um sicherzustellen, dass die Zahlenskalen der Tiefganganzeigen (Stb und Bb) zwischen UW-Schiff und Bordwänden exakt übereinstimmen.
      Vor dem Verkleben am Skelett wurde beide Bordwandsegmente an der Bug-Stoßlinie zunächst sauber vorgeformt, dann mit einer hauchdünnen Weißleimnaht stumpf verleimt und diese Naht schließlich noch mit einem Klebefalz aus 80g/m² Papier gesichert.

      Dann folgte der Leimauftrag: an den Borwandkanten und der Bug-Stoßlinie dünne Weißleimraupen, die restlichen Klebestellen UHU-Kraft.
      Nach ein paar Sekunden Antrocknungszeit, das jetzt aus einem Teil bestehende Bordwandpaar an der Bug-Stoßlinie auf dem Skelett positionieren und die beiden Bordwandschenkel zum Heck hin anstreichen und sauber ausrichten.
      Jetzt kurz antrocknen lassen!
      Mit dem Finger streichend, kann dann die Bug-Stoßlinie noch sauber "optimiert" werden. Dafür leistet die feine, zu Beginn aufgetragene Weißleimraupe, beste Dienste.

      Danach erfolgte völlig unkompliziert, das Verkleben der beiden, zum Heck folgenden Bordwandsegmente.

      Anpassungsarbeiten waren in keiner Form erforderlich - verbaut wie vom Bogen (außer Kantenfärben natürlich).

      Die Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand.


      Viele Grüße
      Roland