Frachter "Westerplatte", GPM 11/2016, M 1:200

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    • Hallo zusammen,

      für alle Eure positiven und motivierenden Beiträge und Likes meinen herzlichen Dank!
      Da lacht das Bastlerherz.

      Trotz üppiger Außentemperaturen wird auf der Werft gearbeitet, oder gerade auch deswegen...,
      Also keine Spur von Modellbau-Sommerloch.

      Inzwischen ist der Rumpf fertig beplankt.
      Begonnen wurde wieder mit den Teilen mit den Skalen der Tiefganganzeige, um die genaue Übergänge zu den UW-Schiff Skalen sicherzustellen.
      In dieser Position passten in der Folge auch sämtliche Heck-Beplankungsteile sehr gut.
      Allerdings fehlten in Richtung Bug dann beidseitig ein knapper Millimeter an den Übergängen zu den bereits verleimten Bordwänden.
      Die Reparatur war zwar kein Problem und optisch stört es (mich) auch kaum, jedoch stellt sich die Frage nach der Ursache.
      Die vermute ich eindeutig bei mir!

      Denn wie Claudia bereits hier schrieb,

      Claudia wrote:

      kann man offenbar tatsächlich das Risiko eingehen, von hinten nach vorn durchzuarbeiten, nicht vom Heck und vom Bug jeweils zur -unproblematischen- Mitte.
      sieht die Konstruktion vor, von der Mitte zuerst zum Bug und anschließend zum Heck zu beplanken.
      Das mittlere Beplankungssegment besitzt somit vermutlich etwas Übermaß zum Anpassen.
      Dieses Übermaß wurde von mir aller Wahrscheinlichkeit nach mit eingebaut und bescherte mir die beidseitigen Spalten.
      Soweit meine Vermutung.

      Das Ergebnis sieht jetzt so aus. Sicher besser zu machen, doch ich bin zufrieden.








      Viele Grüße
      Roland
    • Wenn man das so ansieht, Roland, dann meint man, den Schiffskörper gleich ins Wasser setzen zu können - sehr fein gebaut, finde ich! klasse1

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hmm, Roland, Deiner Beschreibung nach vermute ich den Fehler gerade NICHT bei Dir: wenn das Mittelteil Übermaß hatte, und Du es nicht gekürzt hast (jedenfalls schriebst Du nichts davon), dann hätte es doch eher zunächst das ganze Heckteil nach hinten verschoben und Du hättest dieses am Übergang zur Mitte entsprechend kürzen müssen. Spalten wären keine entstanden. Wenn Du aber nichts gekürzt hast und trotzdem Spalten entstanden sind, dann gibt es bei der Konstruktion unerwartet doch ein kleines Problem.

      Verzeih, wenn ich da nachbohre, aber der Rumpf ist bislang derart perfekt konstruiert und von Dir ebenso meisterlich gebaut, daß diese Frage für alle Nachbauer ganz wichtig ist. Hast Du an irgendeinem der grauen Rumpfteile was abgeschnitten (was als Reserve geplant war) oder nicht? Ähm nein, das ist kein Verhör........

      Der Rumpf sieht herrlich aus: das letzte Bild ließ mich an ein Reederei-Kontor denken: da hingen an der Wand doch oft Halbrumpfmodelle oder standen Rumpfmodelle der Frachter herum. die Farbgebung erinnert im Moment noch etwas an ein Kriegsschiff, aber ich finde sie sehr schön: es muß nicht immer rot sein!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Ein dreifaches Hmm denk1

      Claudia wrote:

      Deiner Beschreibung nach vermute ich den Fehler gerade NICHT bei Dir:
      Ganz sicher bin ich mir da momentan noch nicht, Claudia!
      Jedenfalls ersteinmal danke dafür, dass Du gleich nachgebohrt hast.

      Aber betrachten wir uns mal die Fakten:

      Die Bauanleitung will das:




      Beplankt wurde gemäß Baubericht von mir in der Abfolge Modul 1 --> Modul 2 --> Modul 3 --> Modul 4 --> Modul 5.
      Die Stoßstellen der Module sind rot markiert.
      Modul 1 umfasst somit 8 Segmente, Modul 2 vier, usw.
      Die aneinanderstoßenden Segmente von Modul 2 zu 3 sind die Bauteile Nr. 27 und Nr. 16.


      Die UW-Beplankung umfasst die Bauteile Nr 16 bis Nr 40.
      Das Bauteil Nr. 16 ist etwa mittig positioniert und beplankt wird in der Zahlenfolge zum Bug bis Bauteil Nr. 26.
      Fortgesetzt wird die Beplankung dann mit Bauteil Nr. 27 und von da aus geht es mit der Beplankung bis zum letzten Heckteil Nr. 40.



      An den Stoßstellen zwischen den Bauteilen Nr. 16 und Nr. 27 ist jeweils zur Hälfte dieses weiße Zeichen aufgedruckt. Das Gegenstück dieses Zeichens befindet sich an der Bordwand.



      Dieses Zeichen wähnte ich als Referenzpunkte für die Positionierung von UW-Segmenten und Bordwand....
      Bis ich mir mal das Titelbild des Bogens genauer betrachtete und dort dieses Zeichen vergeblich suchte...
      Dann folgte der Griff zum Vergrößerungsglas und offenbarte mir einen dreigeteilten Kreis, der links mit einem ein L und rechts mit einem R und diesen drei Punkten... ergänzt ist (siehe obiges Bild - Steuerbord). Auf Backbord L und drei Punkte... und R.

      Und an diesem Zeichen scheiden sich meine Geister.
      Falls dieses Zeichen ein Hinweis des Konstrukteurs sein soll, wenn erforderlich, an dieser Stoßstelle Anpassungsschnitte vorzunehmen, würde das zumindest soweit Sinn machen, dass die Gesamtlänge der UW-Beplankungssegmente Nr. 31; 30; 29; 27; 16; 17 und 18 so genau an die Länge der beiden (Stb / Bb) Bordwandteile Nr. 7 angepasst werden könnten.
      Vermutlich würde dann aber entweder an den Stoßstellen der UW-Segmente Nr. 18<-->19 oder 31<-->32 etwas fehlen... denk1 denk1
      So zumindest meine, derzeit noch getrübte Sicht.

      Fakt ist: bei mir passten die Segmente des UW-Schiffes, vom Heck durchgehend zum Bug, ohne Anpassungen und stimmten auch mit der Länge des Spantengerüstes überein.
      Die Bordwände nicht!

      So, alle Klarheiten beseitigt? happy 2

      Die Bauanleitung wurde von mir mangels Sprachkenntnissen nicht gelesen. Vielleicht steht da was drin.
      Vielleicht irre ich mich aber auch völlig mit meiner Interpretation des Zeichens und habe irgendwo geschlampt.

      Wer mir zur Bedeutung der "weißen Zeichen" weiterhelfen kann, ich wäre sehr dankbar.


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      bei dem Zeichen handelt es sich um die sog. Freibordmarke. Die hat einen Kreis, hindurch geht eine Art eckiger "Fleischerhaken" (senkrechter Strich mit oben und unten zwei rechtwinkligen Strichen). Normalerweise hat es noch weitere Querstriche, welche je nach Gewässerart die Ladelinie bezeichnen (tropisch usw., hat mit Temperatur und Salzgehalt zu tun). Die Buchstaben beziehen sich m.W. auf die Gesellschaft, die das Schiff geprüft hat, Lloyds zum Beispiel. Ist also eine Art Eichmarke und stammt nicht vom Bogenkonstrukteur. Man kann sie aber offenbar als Passmarke nutzen (obere und untere Hälfte).

      Wow, das war eine magistrale und überaus geduldige Darstellung von Dir, großartig! Danke dafür, diese wertvolle Arbeit wird Dir noch mancher danken! Ich habe mir das Ganze so noch einmal durchgedacht. Natürlich könnte es sein, daß sich minimalste Abweichungen im Laufe der Segmente summiert haben: es sind ziemlich viele, da kann sich trotz genauster Arbeit was ansammeln: Abweichungen um eine Haaresbreite, die man nicht einzeln bemerkt, die sich aber summieren können. Wer kennt das nicht?

      Manche Konstruktionen sind so exakt, daß wohl niemand sie so absolut präzise bauen kann: ein winziger Überstand, etwas zu viel Kleber, schon hat man eine Abweichung. Da finde ich gut, wenn der Konstrukteur mal irgendwo gnädig einen Millimeter dazugibt, gerade bei so einem Riesenrumpf. Nachbauer sind nun jedenfalls gewarnt.

      Danke, Roland, für die große Mühe dieser Darstellung. Ich glaube, die ist auch für andere Rümpfe dieser Art äußerst lehrreich. Nun halte ich Dich aber nicht länger auf...

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo Claudia,

      Claudia wrote:

      Natürlich könnte es sein, daß sich minimalste Abweichungen im Laufe der Segmente summiert haben: es sind ziemlich viele, da kann sich trotz genauster Arbeit was ansammeln: Abweichungen um eine Haaresbreite, die man nicht einzeln bemerkt, die sich aber summieren können. Wer kennt das nicht?
      nach der Aufklärung über das "weiße Zeichen" (herzlichen Dank dafür) halte auch ich diese Möglichkeit für die Wahrscheinlichste.
      Denn durch die "Modulmethode" verliert man doch ein wenig die Kontrolle, ob nach dem Verleimen mit dem Skelett, tatsächlich jedes einzelne Beplankungssegment exakt jeweils eine halbe Spantdicke belegt, obwohl die Segment-Einzelanproben stimmen mögen.

      Und:

      Claudia wrote:

      Manche Konstruktionen sind so exakt,
      diese Konstruktion gehört auf jeden Fall zu den sehr genauen!
      Das der Rumpf auch besser geht, zeigt dieses Bild, das Kurt von der Intermodellbau Dortmund 2016 mitgebracht- und in unser Forum gestellt hat (ich hoffe, Du siehst mir diesen "Bildklau" nach, Kurt).
      Das "weiße Zeichen" ist hier sichtbar.




      Fazit: wieder sehr viel dazugelernt!

      Viele Grüße
      Roland
    • Naja, der hat vielleicht zwei Versuche gemacht.... (habe jedenfalls ich auch schon gebraucht!). Wir sind uns aber hoffentlich einig, lieber Roland, daß hier "Jammern auf ganz hohem Niveau" betrieben wird: wer Deine Schiffe schon mal live bewundern durfte, der weiß, daß wir hier um kleinste Imperfektionen, nicht "Fehler" reden.

      Das Photo vom fertigen Modell läßt erkennen, was uns hier noch erwartet. Eigentlich unverständlich, daß dieses schöne, elegante Schiff kaum je gebaut wird. Die Detailphotos bei GPM auf der Homepage sind auch klasse.

      Danke nochmals für die spannende Diskussion zum anspruchsvollen Thema "Rumpfbau komplett"!
      Beste Grüße
      Claudia
    • Moin Roland, mein lieber Stammtischbruder,

      der Rumpf ist dir absolut phantastisch gut gelungen! Ganz dickes Lob! klasse1

      Kann allerdings Deinen Widerwillen bezüglich der Stadt nicht ganz teilen, wenngleich sich die Bau-Tätigkeiten doch recht oft wiederholen, ist das Wachsen der Stadt irgendwie faszinierend.

      Hier jedenfalls weiterhin viel Spaß mit der Westerplatte! ja 2

      Liebe Grüße
      Peter
    • PRT wrote:

      (ich hoffe, Du siehst mir diesen "Bildklau" nach, Kurt).
      Hallo Roland,
      wer einen so schönen Rumpf baut, dem sieht man noch viel mehr nach. freundlich1
      Ich sehe die eingestellten Bilder als Arbeitsmaterial an. Wer eines gebrauchen kann, um in seinem Baubericht etwas zu verdeutlichen, kann sich natürlich mit Quellenangabe bedienen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo zusammen und zunächst wieder danke für den Dialog mit Claudia, Eure Zuschriften, Jörg, Peter und Kurt und natürlich die Likes!

      Auf der Werft wurden Ruder und Schraube fertiggestellt und montiert, sowie ein provisorischer Modellständer gefertigt.
      Ständiges Anfassen des Rumpfes wird dadurch kaum noch erforderlich, zumal "untenrum" die Arbeiten abgeschlossen sind.
      Die Schraube ist vom Bogen gefertigt und mit der gezeigten Wasserfarbe angepinselt.
      Unter dem Macro erscheinen vielleicht die Farbpigmente etwas körnig, real wirkt der Anstrich sehr homogen und realistisch.

      Weiter geht es jetzt mit der Schanz, wozu gefühlte 486 Stützen zu fertigen sind (in Wirklichkeit sind es ca. 210) arbeit2

      Viele Grüße
      Roland



    • Hallo zusammen,

      vielen Dank für Eure Zuschriften und die Daumen - danke1

      Kurt wrote:

      Schanze mit mir in den Morgen..
      ---mit Vergnügen, Kurt!
      Und so sah das dann am späten Vormittag aus:



      Die Stützen sind alle im Detailsatz enthalten. Leider stimmt der Farbton nicht so ganz mit dem Druck-Grau überein und das Papier erscheint mir sehr dünn (0,15mm)..., obwohl, das wären original 30mm. Ist das eine realistische Blechdicke für Schanzkleidstützen?


      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Roland,

      toller Fortschritt, und wie man es erwartet ein aalglatter Rumpf!

      Also von meiner Erfahrung her (2500TEU-Containerfrachter) waren die Spanten/Rippen vorne an der Schanz entweder aus Hollandprofil oder 16er Blech. Manche hatten bei meinem Ausbildungsdampfer auch noch ein Gurtblech drauf. 30mm wäre denke ich etwas hart. So dick war wenn dann hächstens die Bordwand, da sind wir in einigen Bereichen bei 30 bis 40mm.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Christoph,

      vielen Dank für Deine Antwort und die Infos zu den Blechdicken.
      Diese Angaben entsprechen genau dem, was mir heute auch Tante Google verriet.

      Dann sind aber die gemäß Bogen verbauten Stützen (doppelte Papierstärke = 0,45mm x 200 = 90mm) völlig daneben....


      Viele Grüße
      Roland
    • Stahl_Wolle wrote:

      Also von meiner Erfahrung her (2500TEU-Containerfrachter) waren die Spanten/Rippen vorne an der Schanz entweder aus Hollandprofil oder 16er Blech. Manche hatten bei meinem Ausbildungsdampfer auch noch ein Gurtblech drauf.

      Christoph
      Hallo Christoph,
      das interessiert mich, darf ich nachfragen? Ist "Hollandprofil" das, was ich bei vielen solchen Stützen schon gesehen habe, nämlich daß an der "Kante" ein Wulst aufgesetzt ist. Und ist mit dem Gurtblech das gemeint, was im Holzbau ein Weger ist? Bei Stahlbau kenne ich mich (noch) nicht so gut aus, daher die Frage.

      Roland, die Schraube sieht sehr echt aus: nicht leuchtend bronzefarben, sondern naturgetreu. daumen1

      Beste Grüße
      Claudia
    • Moin Claudia,

      bei Deiner Beschreibung der HP Profilen liegst Du richtig.

      Diese Profile gibt es in vielen Größen und Stärken. Ich habe noch einen Schiffbau Kalender in dem die Größen und ein Schnitt des Profils zu finden sind.
      Es gab auch eine Zeitlang das deutsche Holland Profil. Dieses hat auf beiden Seiten einen Wulst. Das Profil hat sich aber nicht durchgesetzt.
      Während meiner Lehrzeit sind mir noch ein paar 6 m Längen des deutschen Profils über den Weg gelaufen.
      Aber das ist gut 40 Jahre her.

      Viele Grüße
      Salvagemaster
    • Moin Thorsten;

      Stahl_Wolle wrote:

      Moin Roland,

      toller Fortschritt, und wie man es erwartet ein aalglatter Rumpf!

      Also von meiner Erfahrung her (2500TEU-Containerfrachter) waren die Spanten/Rippen vorne an der Schanz entweder aus Hollandprofil oder 16er Blech. Manche hatten bei meinem Ausbildungsdampfer auch noch ein Gurtblech drauf. 30mm wäre denke ich etwas hart. So dick war wenn dann hächstens die Bordwand, da sind wir in einigen Bereichen bei 30 bis 40mm.

      Gruß,

      Christoph
      bei meinen Ausbildungsschiffen, es waren 5 verschiedene Typen, hatten die Schanzkleider immer verschieden Ausführungen. Die Schanzkleidstützen waren sehr oft HP Profile oder gekantete Stützen mit einen 100 oder 150 Winkel, Stärke 12mm bis 20mm. Gebaute Rahmen mit einen Gurt kamen sehr selten vor.
      Wenn ich mir die die Bilder ansehe dann waren die gebauten Rahmen mit dem Gurt nur auf den AHTS Schiffen zu finden.
      Wichtig war das Augenmaß, die Stracklatte und das Relingsprofil. Schanzkleider mussten ohne Beulen gebaut werden.

      Die Stärken der Außenhaut war unterschiedlich. Kielplatte war meisten 12mm bis 18mm, die Kimmplatten waren meistens zwischen 12mm und 16mm. Interessant wurde es dann bei den Schergängen und den Diamantplatten. Hier gab es auch schon mal bis zu 80mm Plattenstärke. Das war bei einen Schwergutfrachter.

      Die Wellenböcke hatten dann auch schon mal 120mm. bis 200mm.

      Viele Grüße
      Salvagemaster
    • Juergen wrote:

      wenn dass mal nicht ein Expertenforum ist.

      Genau, Jürgen!

      Deshalb an dieser Stelle meinen ganz herzlichen Dank für die fundierten Informationen zu meiner Frage in Post 95, Christoph und Salvagemaster!
      Damit wird für mich aber auch immer deutlicher, wie weit vorgegebene Papierdicken im Karton-Schiffsmodellbau von der Realität abweichen können (siehe Dicke Schanzkleidstützen). Warum gemäß Bogen, Schanzkleidstützen sogar noch verdoppelt werden sollen, bleibt für mich eine offene Frage.
      Allerdings will ich damit die Güte der Konstruktion keinesfalls schmälern und meine Baufreude bleibt bei diesem Modell ungetrübt.


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,
      das Verdoppeln der Schanzkleidstützen ist zuweilen dadurch bedingt, daß sie farbig sind und der Verlag keinen Rückseitendruck anbietet. In solchen Fällen kann man aber leicht selber Abhilfe schaffen, indem man die Rückseite der Bauteile selber färbt.
      Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, die Reste von LC-Platinen nicht wegzuwerfen, denn der Tonkarton gibt immer noch prima Schazkleidstützen ab.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo zusammen,

      das heutige Thema: "Neues aus dem Schanz(en)viertel".

      In Zahlen: 126 von exakt 216 (nicht 210) Stützen sind verleimt, das sind immerhin schon 58%!

      Das Ausrichten und Verleimen der zwei Schanzkleid-Streifen verlief problemlos und erstaunlicherweise auch sehr passgenau hinsichtlich Übereinstimmung der Markierungen, Schanzkleider zu Deck. Auch passten die Streifen in den Längen.

      Diese 58% bieten momentan folgenden Anblick:








      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      klasse1

      Da entsteht wieder ein großartiges Modell.
      Ich bin, wie immer, beeindruckt von Deiner präzisen Bauausführung.

      PRT wrote:

      126 von exakt 216 (nicht 210) Stützen sind verleimt, das sind immerhin schon 58%!
      Das ist ja schon mal die absolute Mehrheit! frech 1
      Weiterhin gutes Gelingen. Dir zuzuschauen macht Spaß!

      Lieben Gruß
      Ralf

      Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2
    • Thomas, Günter, Ralf: vielen, vielen Dank für Eure anspornenden Beiträge. Ebenso vielen Dank an die Liker für ihre Zustimmungen per Daumen und an alle weiteren Zuschauer, die diesen Baubericht verfolgen.

      Vor einer guten Stunde fand die letzte der 216 Schanzkleidstützen ihren Platz am Modell.
      Jetzt noch die ganz schmalen Streifen der Schanzabdeckung ausschneiden, die Kanten färben, verleimen....und der Rumpf ist endgültig fertig.
      Der kleine, rote Kreis markiert die Stelle, an der ein ca. 1,0mm breiter Streifen eingesetzt wurde, um exakte Übereinstimmung zwischen den Schanzkleid- und Deckmarkierungen für die Stützen zu gewährleisten.
      Ansonsten hat alles bestens gepasst.

      Viele Grüße
      Roland



    • Hallo Roland,

      toller Rumpf. Gratuliere zu diesem Zwischenergebnis. Makellos.

      klasse1

      Der Ständer auf dem der Rumpf steht, sieht nach Eigenbau aus.

      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Günter, Thomas, Yuri und Jürgen: danke für die Likes und die Gratulation zum Zwischenergebnis.

      @ Jürgen:

      Juergen wrote:

      Der Ständer auf dem der Rumpf steht, sieht nach Eigenbau aus.
      Dieser Ständer ist nur ein baubegleitendes Provisorium.
      Der finale Ständer wird wieder aus Plexiglas gefertigt und mit dem Modell auf einem seidenmatt weißen Brett platziert.

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Fritz, vielen Dank für Deine positive Einschätzung!

      petcarli wrote:

      Wie schneidest Du den Plexglasständer aus oder sägst Du diesen?

      Je nach dem, wie der Ständer gestaltet wird, nehme ich die Kontur zweier geeigneter Rumpfspanten, übertrage sie auf das Plexiglas (Handelsbezeichnung z.B. im "Bauhaus" auch Macrolon) und säge die Teile dann mit der Laubsäge aus (funktioniert aber bei mir nur mit einem Rundsägeblatt - andere Sägeblätter bleiben wegen der niedrigen Schmelztemperatur dieses Werkstoffes im Schmelzgut stecken).
      Das verputzen der Schnitte erfolgt mit Raspel und Schleifpapieren mit steigender Körnung.

      Viele Grüße
      Roland
    • Herzlichen Dank, Jörg!

      Mittlerweile sind die Schanzabdeckungen rundum fertig verleimt, was einfacher ging, als zunächst erwartet.
      Mit einer Nadelspitze ganz hauchdünn Weißleim auf die Bordwandkanten auftragen, die schmalen Abdeckungsstreifen auflegen, anstreichen, ausrichten, nochmal anstreichen, Sitz prüfen, erforderlichenfalls korrigieren - fertig.
      Das Ganze sechs mal.

      Jetzt geht es am Bug mit Kleinteilen weiter.
      Die Bilder zeigen Ausschnitte aus den Bauanleitungsskizzen, sowie einen Teil der relevanten Bogen, bzw. Detailsatzteile.
      Dabei sind auch die unterschiedlichen Grautöne des Drucks und des Tonpapiers vom Detailsatz erkennbar.


      Viele Grüße
      Roland





    • Hallo Roland,

      nun geht es also los mit den Kleinteilen! Die Winde sieht schon mal knackig aus, wird sicher ein Hingucker! Und weniger eintönig als die Schanzkleidgeschichte (ist sehr schön geworden!). Das leicht unterschiedliche Grau finde ich auf dem Photo nicht schlimm: vielleicht wirkt genau das sogar lebendiger, weil es kleine Kontraste (wie leichte Schatten- und Lichteffekte im Original) gibt? Lassen wir uns überraschen!

      Beste Grüße
      Claudia