Frachter "Westerplatte", GPM 11/2016, M 1:200

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    • Hallo zusammen,

      zunächst Dank an die Liker und Thomas.

      Mittlerweile ist die Kleinteileproduktion fortgeschritten.
      Damit wuchs natürlich auch der Zeitaufwand, wovon die Ankerwinde den größten Teil verschlang.
      Für die Winde fand reichlich Fremdmaterial Verwendung.
      Drei weitere Kleinteile und die Relings fehlen noch am Bug. Allerdings erfolgt deren Montage erst ganz zum Schluss.

      Viele Grüße
      Roland



    • Meinen Dank an die Liker, wie auch an die zwei Günter, Hagen, Jürgen, Kurt und Fritz!

      Auf der Werft wurde indessen weitergearbeitet.
      Die Fortschritte sind genauso kleindimensional, wie zeitaufwändig.
      Für die Betrachter also eher optischer Einheitsbrei.
      Dafür freue ich mich über jedes neu geformte und am Modell verklebte Kleinteil umso mehr.

      Zunehmend kommen jetzt Teile aus dem Detailsatz zur Anwendung.
      Nach welchen Überlegungen die Teile den Weg in diesen Satz fanden und warum auf, aus meiner Sicht, viele winzige Teile einfach verzichtet wurde, bleibt mir rätselhaft (z.B. Handläufe für Aufstiege, Pollerabdeckscheiben, winzige Verzurrösen, usw., usw.).
      Angesichts des doch recht hohen Preises für den Satz empfinde ich solchen Minimalismus als schwer hinnehmbar.
      Glücklicherweise zeigten mir bisher zahlreiche, für andere Modelle verwendete Zubehörsätze, dass die Teileauswahl auch durchdachter und "vollständiger" getroffen werden kann.

      Über die Passgenauigkeit ist nichts anzumerken - passt alles bestens!

      Weiter geht´s jetzt mit der Vervollständigung der Kleinteile am Heck. Danach folgt die Anferitigung der fünf Ladluken - oder besser gesagt, deren Abdeckungen. Denn ich bleibe weiter beim Bau nach Bogen, d. h., keine Darstellung geöffneter Ladeluken.
      Geht niemand was an, was drin ist! happy 2

      Viele Grüße
      Roland





    • Hallo zusammen!

      Euch allen, liebe ja 2 , wieder meinen Dank für das anhaltende Interesse.

      Das Achterdeck wurde inzwischen mit weiteren Kleinteile versehen und ein erster Aufbau errichtet.
      Auch wie diese Aufbauten zusammengebaut- und an Deck positioniert werden, sollen die Bilder zeigen.

      Alles passt gut! happy 2


      Viele Grüße
      Roland







    • Vielen Dank für die internationalen und nationalen Likes und Eure Beiträge, Jürgen und Krisztian!

      Trotz Hitze wuchsen die Aufbauten die Westerplatte weiter empor.
      Die Spantenkonstruktion der Aufbauten ist sehr durchdacht und äußerst stabil.
      Dank extrem passgenauer LC- und Außenhautteile gestaltet sich dadurch der Zusammenbau bis jetzt vollig problemlos..., ja fast schon LEGO-mäßig.
      Erfreulicherweise gehen hier die "osteuropäischen" Konstrukteure erfrischend innovative Wege.
      Da nehme ich sehr gerne auch mal ein paar Minuten Zeit zum Suchen von über den Bogen verstreuten Bauteilen in Kauf.
      Effizienz beim Papierverbrauch hat ja auch positive Aspekte.


      Viele Grüße
      Roland



    • Ahoi Roland

      PRT wrote:

      Dank extrem passgenauer LC- und Außenhautteile gestaltet sich dadurch der Zusammenbau bis jetzt vollig problemlos..., ja fast schon LEGO-mäßig.
      Macht sich echt gut und sowas wäre wahrscheinlich bei meiner Mellum auch angebracht. Nur wenn man die "Legosteine" selbst anfertigen muss, schaut das schon wieder ganz anders aus. verlegen1
      Denke jetzt muss ich doch langsam mal mein Lasermaschinchen zusammen bauen. Bis auf das Laser-Modul, Zeit und den richtigen Kopf dazu, liegt schon alles (seit 1.5 Jahren) bereit.
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Moin Roland
      Sehr interessant. Schön das Du zwischendurch etwas über die Qualität des Bogens sagst. Als Neuling im Kartonmodellbau ist man unsicher welche Bögen sind gut und für meine Fähigkeiten geeignet. Wenn dann erfahrene Modellbauer die Bögen und die Bauart bewerten bzw. beschreiben hilft das schon sehr.
      Danke dafür klasse1
      Liebe Grüße
      Jörg
    • Hallo zusammen,

      @ Helmut_Z: die Lasermaschine anzuwerfen würde voraussetzen, über brauchbare Dateien zu verfügen...
      Bei der Westerplatte hat der Konstrukteur jedenfalls ganze Arbeit geleistet. Besonders deshalb, weil bei dem mehrfach gewölbten Deckverlauf die Anpassung der Aufbauten-Geometrie sicher nicht einfach war - und alles passt absolut exakt!

      @ Jörg: trotz Bemühung um Objektivität, sind solche Bogenbewertungen leider stets auch stark subjektiv gefärbt.
      Ganz einfach deshalb, weil ich (wie vermutlich jeder Modellbauer) im Laufe der Jahre bestimmte Maßstäbe, Konstruktionslösungen, grafische Umsetzungen, usw., zu schätzen gelernt habe und so meine ureigenen Prioritäten setze.
      Eine immer stärkere Fokussierung auf Modelle, bzw. Arbeiten bestimmter Konstrukteure, quasi als Gütesiegel, ist da für mich eine logische Konsequenz.

      Und weil´s mit dieser Konstruktion von Herrn Cholewiak so prima funktioniert, ist von der Werft weiter konstantes Wachstum zu vermelden.

      Viele Grüße
      Roland





      P.S. Herzlichen Dank auch wieder an die Liker für die Motivationsspritzen!
    • Moin Roland...

      PRT wrote:

      trotz Bemühung um Objektivität, sind solche Bogenbewertungen leider stets auch stark subjektiv gefärbt
      Wenn das, was Du gebaut hast, Dir subjektiv gefällt, hast Du, objektiv gesehen doch alles richtig gemacht, was die Bewertung des Bogens betrifft...

      Subjektiv gesehen, stimme ich Dir in der Bewertung des Bogens voll zu...

      LG Günter
    • Hallo Roland,

      hier gehts ja rasant vorwärts.

      Für mich ist das ein Schiff zum Verlieben! Die Farbgebung mit dem grünen Unterwasserschiff ist fürs
      Auge sehr harmonisch und bildet mit Deinem baulichen Können eine perfekte Einheit! klasse1

      Tolles Projekt!

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Roland,
      Dein Frachter wächst und gedeiht prächtig und Dein Baubericht ist beste Werbung für dieses selten gebaute, aber ganz eindeutig hervorragend konstruierte Modell. Der stabile Unterbau für die Aufbauten überzeugt und fördert die Genauigkeit sicher auch: so verbiegt und verzieht sich nichts. Von Kleinteil-Einheitsbrei sehe ich aber gar nichts, ganz im Gegenteil: viele schöne Details, die natürlich Lust auf noch mehr machen. Weiter so, das wird sehr, sehr schön!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Zuerst Dank für die zahlreichen Zuschriften und natürlich auch für die gehobenen Daumen!
      Das ungebrochene Interesse an dem Frachter freut mich.

      @ Ralf:

      Ralf Gesener wrote:

      Für mich ist das ein Schiff zum Verlieben! Die Farbgebung mit dem grünen Unterwasserschiff ist fürs
      Auge sehr harmonisch...
      Gib Dich dieser Liebe hin, Ralf. Sie wird Dein Modellbauleben bereichern.
      Mittlerweile ist ein Baustadium erreicht, worin hinsichtlich konstruktiver Mängel erfahrungsgemäß keine Überraschungen mehr zu erwarten sind.
      Somit kann ich diesen Bogen uneingeschränkt empfehlen.
      Einzig die LC-Spanten, bzw. Detailsätze sind sehr knapp ausgestattet (z.B. fehlende Aufstiege, Handläufe, Verstärkungen für Lukenabdeckungen). Das geht besser, ist aber glücklicherweise relativ leicht korrigierbar und wertet das Modell nicht ab.

      An dem wurde auch weiter gewerkelt.
      Die Ergebnisse sind vervollständigte Aufbauten und achtern eine fertige Ladeluke.

      Alles passt gut! happy 2


      Viele Grüße
      Roland



    • Hallo zusammen,

      danke für die Likes und Eure Beiträge, Jürgen und Helmut!

      @ Jürgen: diese Modulbauweise empfinde ich ebenfalls in jeder Hinsicht als sehr vorteilhaft und hilfreich. Bedauerlicherweise gehen bisher ausschließlich "osteuropäische" Konstrukteure diesen konstruktiven Weg.

      Mittlerweise sind alle fünf Ladeluken fertiggestellt, worüber ich nicht böse bin grins 2
      Unzählige Versteifungsrippen, deren Schnittkanten ja auch alle gefärbt werden wollen...., usw.

      Alle Aufbauteile sind bisher nur aufgesetzt. Für die weiteren Detaillierungsarbeiten steht jedes Einzelne separat für das Handling zur Verfügung.
      Und diese Detaillierungsarbeiten folgen nun.

      Alles passt gut!


      Viele Grüße
      Roland



    • PRT wrote:

      Hallo zusammen,

      danke für die Likes und Eure Beiträge, Jürgen und Helmut!

      @ Jürgen: diese Modulbauweise empfinde ich ebenfalls in jeder Hinsicht als sehr vorteilhaft und hilfreich. Bedauerlicherweise gehen bisher ausschließlich "osteuropäische" Konstrukteure diesen konstruktiven Weg.



      Viele Grüße
      Roland
      Servus Roland,

      ich finde die Modulbauweise ebenfalls für vorteilhaft und hilfreich, um gute Ergebnisse zu erzielen. Und noch dazu "feste Segmente". Aber es gibt unterdessen durchaus ein paar deutsche Konstrukteure, die sich annähern. Wolfgang Keller z.B., von ihm habe ich ja den Z 51 und das Vorpostenboot bereits umgesetzt und aktuell nun die Frankfurt. Auch die Fregatte von Jabietz enthält gute Ansätze. Und wenn ich mich nicht täusche, schlägt Udo Kallina bei der Nassau auch diesen Pfad ein.

      Unabhängig davon: ich bin ein absoluter Bewunderer deiner akkuraten Bauweise. Beispielhaft.

      L.G.

      Günter
    • Hallo zusammen,

      @ Günter (nahe Rezat)

      Rezatmatrose wrote:

      Aber es gibt unterdessen durchaus ein paar deutsche Konstrukteure, die sich annähern. Wolfgang Keller z.B., von ihm habe ich ja den Z 51 und das Vorpostenboot bereits umgesetzt und aktuell nun die Frankfurt. Auch die Fregatte von Jabietz enthält gute Ansätze. Und wenn ich mich nicht täusche, schlägt Udo Kallina bei der Nassau auch diesen Pfad ein.
      In der Tat, sehr erfreulich!
      Mir persönlich sind in diesen Konstruktionen allerdings noch zu viele Klebelaschen enthalten (das bitte nicht als Kritik verstehen!!!)
      Und besonders bei Deck-Bordwand,- oder Aufbauten-Deckverbindungen sehe ich Klebelaschen nicht mehr als "Stand der Technik" im Kartonmodellbau, weil sie sehr leicht Ursache für z.B. unsaubere Übergänge, Vieleckbildungen, usw., sein können.

      Unabhängig davon sind am Frachter die Detaillierungsarbeiten in der Hochphase (übrigens ein sehr stabiles Hoch).
      Erste Ergebnisse zeigen die folgenden, gnadenlosen Macroaufnahmen.

      Problematisch sehe ich die Farbe der LC-Reling, die für meinen Geschmack zu viele bräunliche Brennspuren enthält.
      Da ist ein sehr behutsames und aufwändiges Nachfärben mit Aquarellfarbe erforderlich.

      Viele Grüße
      Roland

      P.S. Danke an die treue Likes-Fraktion und Deine ermutigenden Worte, Günter.



    • Moin Roland,
      trotzdem sehen die verbauten LC-Satz-Elemente hervorragend aus.
      Aber das siehe ich auch als echten Minuspunkt. Wenn ich filigrane LC-Sätze deckend weiß streichen muss, muss ich etwas dicker auftragen oder mehrere dünne Schichten nutzen was dann zu stark aufträgt und natürlich gegen den Sinn eines LC-Satzes spricht. Vor allem bei kleinen Maßstäben ist das nicht gut. Bei meiner Wappen von Borkum habe ich daher jetzt mehrfach den Bogen genutzt. Hier sollten sich die Verlage bzw. die Laser-Cutter etwas einfallen lassen.
      Liebe Grüße
      Jörg
    • Hallo Freunde

      Ich lackiere die LC Relinge immer mit der Grundierung weiss oder grau von Tamiya.
      Sie deckt sehr gut und trägt nur ganz minimal auf.
      Auch hat sie den Vorteil, dass sie die Relinge nicht verzieht.
      Einfach mal ausprobieren. Ich habe damit mit Abstand die besten Resultate erzielt.

      Grüße
      Peter
    • Hallo Roland,

      das sieht ja schon genauso schön aus wie auf den GPM-Photos vom ganz fertigen Modell!
      Ich würde auch Spray nehmen; wenn ich mir wasserverdünnten Acrylfarben den "Schmor" überpinsle, habe ich bloß nachher eine hellbraune Reling (so jedenfalls meine Erfahrung). Wobei ich sowieso kein uneingeschränkter Fan von LC-Relings bin: meist ist der Karton einfach zu dick. Aber Fadenrelings herstellen, mit richtig dünnem, fusselfreien Faden, und diese zu versteifen, eine Riesenarbeit ist/wäre. Mit Spray wäre aber bestimmt ein Kompromiss möglich, der gut genug aussieht.

      Beste Grüße
      Claudia