Frachter "Westerplatte", GPM 11/2016, M 1:200

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    • Servus Roland,

      PRT wrote:

      Das Rollen der Papierstreifen zwischen den Fingern führte nämlich nicht auf Anhieb zum gewünschten Ergebnis und gelang erst in der Folge leidlich.
      Das nenne ich mal Jammern auf allerhöchstem Niveau.
      Wenn ich nur halb so gut Rollen könnte, hätte ich schon meinen eigenen Hauptpreis gewonnen.

      SUPER gebaut!!!

      Da Norbert
      Das hab ich Euch schon angetan:
      Titanic - 1:200 Taschen-Verlag
      Kurenas Fischerkahn - 1:50 WAK-Verlag


      Und das müsst Ihr noch durchhalten:
      Potsdam - 1:250 cfm-Verlag
    • Stephan wrote:

      Hallo Roland,

      nicht nur mit viel Liebe zusammen gebaut, auch noch beispielhaft dokumentiert. GPM könnte die Bilder 1:1 nehmen und in der Bauanleitung einarbeiten.

      Deine Westerpatte ist mal wieder ein Beispiel was im Kartonbau machbar ist. daumen1

      Gruß,
      Stephan
      Servus Roland,

      den Worten von Stephan möchte ich mich ganz einfach anschließen - denn die drücken das aus, was ich auch empfinde.

      L.G.

      Günter
    • Hallo zusammen,

      Norbert,

      Scorpion1963 wrote:

      Wenn ich nur halb so gut Rollen könnte, hätte ich schon meinen eigenen Hauptpreis gewonnen.
      am allerbesten können das sowieso die Franken, gell, Stephan und Günter... ängstlich1
      Aber auch ein herzliches Dankeschön an die Beiden für Ihre motivierenden Worte.
      Ebenso herzlichen Dank für die viele gehobenen Daumen.

      Zur Fertigung der Ladebäume nochmals vier Bilder zur Illustration:
      1. Teller mit Schwammtuch, (kräftig ausgedrückt und nur noch "restfeucht", d.h., wenn es in der Hand gepresst wird, tritt kein Wasser mehr aus) auf das die ausgeschnittenen Teile aufgedrückt und angefeuchtet werden. daneben die verschieden Rundhölzer und ein Draht zum schrittweisen Runden bis zum Soll-Innendurchmesser 1mm.
      2. Ein fertig gerollter Ladebaum, lichter Innendurchmesser 1mm.
      3/4. Der fertig mit Weißleim verleimte Ladebaum (Leimauftrag nur am Verlauf der Endkante)

      Achtung: Papier nicht versehentlich mit Tabak füllen...!






      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      die Schlussetappe gestaltet sich zäh, weil momentan sehr wenig Zeit für Modellbau.
      Trotzdem fand sich immer wieder mal ein Stündchen und die nötige Muse, weitere Ladebäume zu bauen und "einzubinden".
      Über die Technik des Vorgehens gibt es nichts Neues zu sagen und bis Mitte November soll der Bau der Westerplatte dann auch Geschichte sein.
      Herzlichen Dank für die Likes und Zuschriften für meinen letzten Beitrag. Die Bestätigung, doch noch die eine oder andere Vorgehensweise vermitteln zu können, freut mich.

      Die Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand des Modells.


      Viele Grüße
      Roland



    • Hallo zusammen,

      Didibuch wrote:

      Dass die Seeleute beim Laden sich nicht selbst in die Quere kamen
      das war mir beim anfänglichen Betrachten der Bauanleitung auch sehr rätselhaft, Dieter! Denn der im Bogen dargestellte Takelplan wirft bedauerlicherweise in dieser Hinsicht mehr Fragen auf, als Antworten zu geben. Aber dazu mehr im abschließenden Fazit zum Bogen und Zubehör.
      Aufschluss über den "Strippenverlauf" an Ladegeschirren von Frachtern lieferte einmal mehr das www.

      Scorpion1963 wrote:

      es gibt nur eine Stelle am Schiff an der ich sagen könnte, dass es wirklich Karton ist - aber die finde ich nicht mehr
      Mit einem brennenden Streichholz wirst Du schnell fündig, Norbert... grins 2

      Kurt wrote:

      Hast Du Garn oder Draht verwandt?
      Die komplette Takelage - oder sagt man laufendes Gut? - fertige ich aus Serafil 80. Und das bisher verbaute Gut hält nur die Ladebäume in Position. Sämtliche Leinen zu den Winden, Lasthaken usw., warten noch auf der Zwirnrolle.

      Viele Dank für Euren Zuspruch, das hilft auf den letzten Metern enorm!


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo an Alle,

      Didibuch wrote:

      Hallo Roland,

      mit dem Ladekränen belebt sich das Schiff, welch ein Gewusel.
      Dass die Seeleute beim Laden sich nicht selbst in die Quere kamen schwitz1

      Viele Grüße
      Dieter
      So schwer war das damals gar nicht. Ein Baum stand über der Luke und der zweite Baum wurde außerbords gestellt. Bei Bedarf über der Pier oder bei Reedehäfen über dem Wasser. Meines Wissens nach konnten bei Bedarf, wenn ein Arbeiten mit einem Schwergutbaum nicht möglich war, auch mehrere Bäume zusammen als Behelfs-"Schwergutbaum" gefahren werden.

      Hallo Roland,

      ein super Model was du bisher gefertigt hast. daumen1 Dieses Model ist auch auf meiner Wunschliste. Vor einigen Jahren stand ich auf der Messen "Modell-Hobby-Spiel" kurz davor, mir dieses Model zuzulegen. Leider hatte aber GPM keines mehr vorrätig. Irgend wann wird es aber werden.
      Leider ist die Anzahl an solchen relativ modernen Frachtschiffen sehr begrenzt.
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      Hallo zusammen,

      und zunächst vielen Dank für den Zuspruch, Günter und Roberto.

      Roberto wrote:

      Leider ist die Anzahl an solchen relativ modernen Frachtschiffen sehr begrenzt.
      Ja, leider! Und die mit UW-Schiff kann man an einer Hand abzählen.

      Inzwischen sind sämtliche Ladebäume montiert und in ihrer Ruheposition verspannt. Jetzt kann das grobe Werkzeug vom Basteltisch entfernt werden damit Platz wird für Nadel, Faden, Schere und Sekundenkleber. Denn einige Dezimeter Serafil wollen noch vertäut werden.
      Bei der Fertigung der Ladebäume bin ich zuletzt dazu übergegangen, die Teile etwas stärker anzufeuchten und nur noch zu rollen. Auf das Verkleben wurde verzichtet. Der Vorteil: a) nach dem Trocknen bleibt das eng und straff gerollte Teil exakt in Form und zeigt kein Bestreben, sich aufzurollen und b) blitzsaubere Optik, denn trotz größter Bemühungen waren bisher minimale Kleberreste am Baum nicht zu vermeiden.

      Die folgenden Bilder zeigen den aktuellen und letzten Bauzustand vor der Fertigstellung, die bis zum kommenden Wochenende vollbracht sein soll.

      Viele Grüße
      Roland







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      Hallo Roland,

      super Optik, superschöne Bilder, toll gebaut.

      klasse1

      Plus Innovation: Teile ohne Kleber verbaut. Welche auch noch in Form bleiben. beifall 1
      Das wird die Klebstoff Industrie nicht gerne hören.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Roland,
      tolles Bauergebnis! Allerdings hätte ich hier ein etwas mulmiges Gefühl:

      PRT wrote:

      Auf das Verkleben wurde verzichtet. Der Vorteil: a) nach dem Trocknen bleibt das eng und straff gerollte Teil exakt in Form und zeigt kein Bestreben, sich aufzurollen
      Du bist der Papierfachmann, ich hätte Bedenken, dass sich die Teile bei sich ändernder Luftfeuchtigkeit nicht doch noch entrollen. Ich würde dem "Befeuchtungswasser" eine Spur Weißleim zusetzen, das würde mich ruhiger machen.

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
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      Hallo Hans-Jürgen,

      ersteinmal vielen Dank für Deine positive Baueinschätzung!
      Das mulmige Gefühl ist durchaus nachvollziehbar und ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich.
      Aber feuchtwarmen Klima im tropischen Regenwald würde ich das Modell sowieso nicht aussetzen und bei graphischen Papieren hat Wasser einen vergleichbaren Einfluss wie Wärme auf Thermoplaste. Maßgebend sind natürlich die Wassermengen, denen ich das Papier aussetze (da sollte besser von Feuchtigkeit gesprochen werden) und auch das Flächengewicht des Papiers.
      In Wasser getränktes Zeitungspapier ergibt bekanntlich eine sehr geeignete Modelliermasse, die nach dem Trocknen beste Formstabilität zeigt.

      Viele Grüße
      Roland
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      Hallo Roland,

      PRT wrote:

      nach dem Trocknen bleibt das eng und straff gerollte Teil exakt in Form
      ich hätte da ein wenig Bedenken das es auf Dauer durch wechselnde Luftfeuchtigkeit doch ein wenig auf geht. Aber ich war schon immer zu vorsichtig gepolt. Darum: interessante Lösung. Ob sich auf die Art auch ein Papiermodell ganz ohne Kleber bauen lassen würde? kratz1 Purer geht dann nicht mehr.

      Ich wünsch Dir viel Spaß beim Anbringen der häkeln des restlichen laufenden Gutes.

      Gruß,
      Stephan
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      Stephan wrote:

      Ob sich auf die Art auch ein Papiermodell ganz ohne Kleber bauen lassen würde?
      Ein Fernrohr vielleicht, oder einen Besenstiel, Stephan!
      Aber um Zweifel zu mildern, die so gefertigten Ladebäume (sechs Stück an der Zahl) zeigen seit Fertigstellung der ersten Beiden (28.10.2019)
      absolute Formstabilität.
      Vielleicht interessiert sich UHU für die Rezeptur meiner Spucke.... grins 2


      Viele Grüße
      Roland
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      Hallo zusammen,

      @ Daumenbesitzer: herzlichen Dank für die Gehobenen!
      @ Otto, kaufe den Bogen, es lohnt sich! Und so ganz ungrau ist die Westerplatte ja auch nicht.

      Zwei Bilder noch, vor´m Finale: Seile spannen zum Jahrestag des Mauerfalls...



      Viele Grüße
      Roland
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      Hallo Roland,

      so sieht also professionelles Abseilen aus happy1

      Die Rolle Serafil reicht ja bis ans Lebensende. Hast DU auch genügend Modelle auf Lager um die Rolle aufzubrauchen?

      Diese Arbeiten kosten mich immer Nerven, das ist nicht so mein Ding, aber für das Gesamtbild ein muß. Dir scheint das recht leicht von der Hand zu gehen.

      Gruß,
      Stephan