Bismarck 1:200 von Hachette

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    • Bismarck 1:200 von Hachette

      Hallo Kartonisten!

      Ja, ich gehe fremd was1
      Aber nur was das Material angeht.
      Ansonsten: Modellbau ist Modellbau für mich, und irgendwo werde ich sicher ein paar Bauteile aus Papier unterbringen können frech 1 Ein paar Schanzkleider haben das Leben in der Kiste nicht überlebt, daher muss ich das sogar machen.

      Ich habe letzten Herbst in der Kleinanzeigen-Bucht eine Bismarck gefunden. Da der Besitzer "sie in die Tonne kloppen wollte" heul1 habe ich sie mir dann doch lieber abgeholt. Es fehlten zwar ein paar Teile (genau genommen die Spanten aus den Ausgaben 1, 2, 3 und 5) aber die konnte ich bei einem anderen Ebay-Menschen finden. So bin ich mit knapp 200€ dabei gewesen, was ja sonst deutlich mehr kostet (ich sammel ja auch parallel die Scharnhorst, daher kenne ich die Preise von Hachette!).

      Hatte ich nicht irgendwann gesagt dass ich nicht "noch eine fünfhundertste Bismarck bauen will"??... wunder1

      Dieses Wochenende bin ich mal dabei gegangen und habe alle Ausgaben ausgepackt, abgeheftet und die Teile nummeriert. Was ein Akt! Aber nun hab ich wieder Platz unterm Tisch, weil da vorher so eine unförmige Wäschewanne voll mit Ausgaben herum lag (dafür ist der Schrank voll mit 4 Ordnern und einer großen Kiste Bauteilen).

      Den Winter über hab ich schon ein bischen was gebaut, hauptsächlich Spanten und die Beplankung, aber auch den hinteren Aufbau mit seinen hunderten Fotoätzteilen. Jetzt wo das Wetter besser wird habe ich auf dem Balkon endlich wieder schleifen und streichen können, so dass der Rumpf langsam glatt wird. Der ist mit Epoxid von Außen und Innen bepinselt und wartet nun auf die letzten Details.

      Ein paar Fotos lade ich später hoch.

      Ich werde sie in der Farbgebung "kurz vor dem Norwegischen Fjord" zeigen, also Aufbauten in gleichmäßig grau, aber die typischen (ikonischen?) schwarz/weißen Streifen an der Außenhaut. Die Farbgebung hat auch pragmatische Gründe, denn so kann ich die Aufbauten sauberer lackieren. Außerdem finde ich die Idee dahinter, das Schiff während der Fahrt mal umzustreichen auch ganz spannend.

      [Blocked Image: http://www.bismarck-class.dk/bismarck/paint_schemes/pictures/1941rheinubung/paintbism1941rheinub02sidesmall.gif]

      Es gibt von Wargaming (dem Computerspiele-Hersteller) auch noch ein Variante mit gelben Turmdecken und gleichmäßig grauem Rumpf. Das soll aber meines Wissens nach nicht historisch korrekt sein, obwohl es da als "letzte Tarnung" (also vor dem Gefecht mit Rodney, KG V, Norfolk und Dorsetshire) angegeben wird. Ich finde sie recht hübsch, es ist eben mal was anderes.

      [Blocked Image: https://i1.wp.com/worldofwargamingnews.files.wordpress.com/2017/05/bd45287c-2f40-11e7-990b-ac162d8bc1e4.jpg?w=221&h=221&crop=1&ssl=1]

      Ist ein Langzeitprojekt mit dem Ziel irgendwann nächstes Jahr mit ihr und der Prinz Eugen ( lala1 von Auronaut... auch so ein Ebay-Fund lala1 ) schön ein wenig "Rheinübung" zu spielen.

      Ja, und irgendwie habe ich noch keinen vollständigen Baubericht zu diesem Bausatz gefunden, viele hören irgendwann einfach auf. Daher hier mal mein Versuch einen fertigzustellen.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Modellzusammenkleber!

      So, es geht weiter. Wie so oft hat mich auch die Arty erstmal gepackt. Typisch Hachette ist es ein Gerippe aus Lasercut-Sperrholz, das dann mit Fotoätzteilen aus Messing beklebt wird.



      Die Rohre sind im Grundkörper aus Kunststoff mit Alurohr-Mündung. Bei dem Turm oben Rechts erkennt man die Bohrungen, in die der Zapfen von den Plastikteilen eingesteckt werden kann. Da gefiel mir aber die Rohrerhöhung überhaupt nicht (war bei -3°). Mag zwar historisch richtig sein für die Zurrstellung (so läuft das Wasser wieder raus) aber ich bin ja auch am überlegen die Türme drehbar zu machen. Also hab ich den Plastikzapfen abgeschnitten und das Rohr fest eingeklebt, jetzt hab ich eine Rohrerhöhung von etwa 5°.

      E-Mess-Ohren (Plastik) und Leitern (Messing) dran, hinten noch die beiden Lüftungsschächte (Plastik): Fertig ist Turm B.

      Und so sieht er dann mit den hoffentlich richtig gewählten Farbton aus. Kleine Ritzen schließe ich jetzt erst nach dem Grundieren, dann folgt (mit den anderen 3 Türmen zusammen) noch der Endanstrich.



      Außerdem habe ich nach einer Dose Porenfüller den Rumpf endlich annehmbar glatt:

      (Maßstab: Holzfliese ist 50x50cm)

      Jetzt kann ich daran gehen den Bugbereich um die Ankerklüsen hübsch zu gestalten und die Bullaugen an Bug und Heck anzubringen. Die werden mit kleinen Messinghülsen (ohne "Augenbrauen") dargestellt. Anschließend kommt dann die Wellenanlage in das Schiff und erst danach die Lackierung vom Rumpf.

      irgendwo hatte ich auch noch Fotos von dem hinteren Aufbau... na, mache ich halt morgen nochmal neue.

      Bis demnächst!

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Kartonisten,

      danke für die Daumen Günter und PRT!

      und @Fritz,

      ja, wollte sie als Fahrmodell bauen. Die Bismarck ist auch von Hachette her mit einem Umbausatz versehen worden. Ich hab aber noch genug Teile liegen, dass ich das selber mache, und auch weil der Umbausatz nicht mehr Lieferbar ist (und nebenbei ist er wohl technischer Schrott...)

      Es wird noch eine Herausforderung die Mittelwelle zu bohren, weil der Gießharzklotz, der die Mittelwelle beinhaltet, sehr spröde sein soll. Und anschließend muss ich noch durch grob 15cm Modell durch, aber da hab ich mir einen langen Balkenbohrer gekauft, damit sollte es gehen.

      Achso:

      Fertig!





      Nee, ist natürlich nicht die Bismarck, ist ihr "kleiner Begleiter". Wie gesagt, ein Ebay-Fund, musste ihm nur noch die passende Farbgebung geben. Hier und da muss ich nochmal mit einem ganz feinen Pinsel nacharbeiten, aber für den Ententeich auf jeden Fall ausreichend. Wird von 3 Motoren größe 360 mit 2 Batterien 7,2V angetrieben. Hab die beiden Akkupacks mit einem Y-Kabel verbunden, also nur halbe Stromaufnahme je Akku, und das geht gut. Jetzt muss ich noch ein wenig mit den Propellern rumspielen. Mit den maßstäblichen bin ich mal wieder zu langsam, also sind nun 3 Props zu 25mm drauf. Notfalls hab ich noch 30er liegen (oder meinen bewährten Drucker).

      Ein paar Transportschäden sind auch noch dran und das Katapult muss ich noch irgendwo finden (notfalls aus Karton, ich hab ja meine Quellen lala1 ). Bei Gelegenheit kommen noch ein paar Lasercut-Relinge dran.

      So, und noch das versprochene Foto von dem hinteren Aufbau der Bismarck:



      Das sind jetzt grob 30 Ausgaben mit entsprechend vielen Fotoätzplatinen. Die Platinen sind immer jeweils 5 x 15cm (manche etwas länger) und haben meist eine Wand enthalten + ein paar Extras. Ein paar Plastikteile haben sich auch rein verirrt. Bei den Wänden waren meistens die "Regenhauben" sowie die Verschlussklappen noch extra dran zu kleben. Das macht man aber am besten nachdem man die Platine an die Form der Wand angepasst hat, sonst hat man schnell wieder das der spröde Sekundenkleber bricht und die kleinen Teile durch die Gegend fliegen.

      So, dann will ich mal das gute Wetter ausnutzen... und Fahrrad fahren gehen :-P moped1
      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Christoph,

      die Detailierung schaut gar nicht so schlecht aus.

      Stahl_Wolle wrote:

      Das sind jetzt grob 30 Ausgaben mit entsprechend vielen Fotoätzplatinen.
      Da steckt natürlich ein Geschäftsmodell dahinter.
      Wo landet man da dann preislich für das gesamte Modell ?
      Interessiert mich. Musst aber nicht antworten wenn du nicht willst.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      also die Monatsausgabe kostet 29€ (bei der Scharnhorst). Das sind immer 4 Hefte. Also 7,25€ je Heft. 140 Ausgaben sind dann 1015€. Die werde ich erst fertig bauen wenn ich alle Ausgaben habe, also irgendwann nächstes Jahr. Dann kann man sich nämlich die Bauabschnitte besser selbst zurechtlegen und ist nicht so an die Hefte gebunden.

      Wie gesagt, die Bismarck hab ich günstig bei der Kleinanzeigenbucht gefunden. Kurzer Blick da hin und es sind schon 2 Stück für unter 300€ zu haben (und eine dritte für genau 300). Kannst ja gerne auch da mal gucken.
      Meine Empfehlung: (aber kein Versand)
      ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeig…hette/1130071432-249-5847

      Aber achtung, gibt ja auch den neuen Bausatz, die besteht aber nur aus Fertigteilen und viel Elektrik. Da verkaufen einige ihre angefangenen Bausätze auch schon. Aber die Version ist echt nur was für "Modellzusammenklatscher".

      Gruß,

      Christoph
    • moin1 Christoph,

      ich habe letzte Woche in Dänemark eine BISMARCK mit gelben Turmdecken gesehen und an Deinen Beitrag hier gedacht. Laut Beschriftung ist das Modell in den 80er Jahren von einem Japaner aus Karton in 1:250 gebaut worden. Es muss demnach ein Modell nach Plan sein, nicht das HMV-Modell. ich bin nicht der BISMARCK-Experte, habe aber schon gehört dass in der Endschlacht der "Schutzanstrich zur Verkürzung und Silhouettenzerstörung" bis auch die Verkürzungen vorn und hinten übermalt worden ist. Das Modell zeigt die Übermalung ganz schon. Insofern kann ich mir vorstellen, dass die Recherche auch zu den gelben Turmdecken ging. Das Modell ist brilliant! Leider hat die Takelage etwas gelitten.

      Parallel dazu war eine WARSPITE vom selben Meister zu sehen. Der Blick in den Spiegel unter dem Modell verrät die verwendeten Materialien: Bunter Verpackungskarton.

      Viel Spaß beim Anschauen, vielleicht liest man hier mal was handfestes zu den gelben Decken?

      Klaus





    • Hallo Klaus,

      das ist ja mal ein tolles Modell.

      Die Bismarck war ja für die Ostsee typisch mit den Streifen für die "Silhouettenzerstörung" angemalt. Die wurden dann unterwegs übermalt, zuerst an den Aufbauten. Das wurde wohl schon auf dem Weg zum Norwegischen Fjord ausgeführt. Das geht jedenfalls aus Sichtungen zwischen Norwegen und Schweden/Dänemark hervor. Mein Plan von Hachette sagt eben, dass sie so "für ein paar Stunden" ausgesehen hat.

      In dem Fjord, in welchem Bismarck und Prinz Eugen auf passendes Wetter gewartet haben (vorzugsweise Nebel), wurden dann die Schwarz-Weißen Streifen am Rumpf übergemalt. Je nachdem, welchen "Künstler" man vor sich hat, sind die Streifen noch sichtbar, weil das drüber gestrichene Grau einen leicht anderen Ton hatte, oder sie schimmern teilweise noch durch. Ich denke das erste ist aber wahrscheinlicher, weil die Deutschen da schon gut drauf geachtet haben.

      Die Streifen sind aber meistens noch auf dem Wasserpass sichtbar, gerade weil die weißen Streifen bis nach unten gezogen waren (das sagt jedenfalls mein Hachette-Farbplan). Der Teil konnte aber nicht übermalt werden, weil das Schiff zu tief abgeladen war, was ja auch Sinn ergibt bei einer Feindfahrt.

      So sollen die beiden Schiffe dann "Uni-Grau" aber noch mit den "Verkürzungen" und "Falschen Bugwellen" in den Atlantik ausgelaufen sein.

      Die Prinz Eugen ist dann bis zu ihrem Einlaufen mit dunkelgrauen Turmdecken gefahren (die Roten, welche man manchmal noch sieht, hatte sie erst später).

      Und ob die Turmdecken bei der Bismarck wirklich gelb waren ist umstritten. Aber wenn jemand in den 80ern die schon so dargestellt hat muss das ja einen gewissen historischen Hintergrund haben.

      Ich denke, es wurde eben auch gemacht um das Schiff auch von anderen Schiffen oder aus dem Periskop besser zu identifizieren (Nachts und auf dem Atlantik sind alle Schiffe grau). Denn es waren auch die schrägen Seiten der Turmdecken entsprechend angemalt. In wie weit das Hakenkreuz während der Feindfahrt dann noch an Deck war weiß ich aber nicht. Kann mir auch vorstellen, dass es entfernt wurde, ist ja ein riesiges Zielkreuz "Bomben bitte HIER hin".

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Christoph,

      es freut mich dass Du etwas mit meinem Fundstück anfangen kannst. prost2
      Ich habe das GEO-Heft Nr. 12/89 vor mir liegen. Darin wird vom Fund des Wracks berichtet. Auf einem Unterwasserfoto ist klar das Hakenkreuz an der Abbruchkante des Hecks zu erkennen. Das die schwarzen und weißen Streifen im Wasserpass bei der letzten Fahrt noch zu sehen waren habe ich auch mal gehört. Es gibt hier in Hamburg den Schiffsmodellbauclub »Beluga«. Dort ist eines der Mitglieder sehr versiert was diese Fragen angeht. Er hat mir eben das berichtet, was ich hier mit Halbwissen geschrieben habe. Sein sehr gutes Modell zeigt auch die Hakenkreuze an Deck. Bei Ausstellungen muss er dazu – gesetzlich vorgschreiben – ein Schild mit distanzierenden Inhalt aufstellen.



      Ich bin gespannt wie es weitergeht,

      Viele Grüße,

      Klaus
    • Hallo Klaus,

      danke für den Tip. Ich werde mir heute Abend mal den geschichtlichen Teil von dem Bausatz zur Brust nehmen (sind ja "nur" 800 Seiten...). Da sind auch viele Fotos vom Wrack mit dabei.

      Habe eben noch etwas gegoogelt und diese Webseite gefunden:
      bismarck-class.dk/bismarck/pai…ntbism1941rheinubung.html

      Da steht auch, dass die Turmdecken (nur der waagerechte Teil) wahrscheinlich dunkelgrau waren. Auf den Fotos am Ende sind die angeschrägten Panzerplatten der Türme aber wieder sehr hell, was aber auf Hellgrau oder Gelb hinweisen könnte.

      Ich werde aber bei Grau bleiben, und zwar wie gesagt mit den "Baltenstreifen" an der Außenhaut und dann grauen Turmdecken. Die Hakenkreuze werde ich nicht anbringen, auch wenn es Möglichkeiten gibt, das zu argumentieren. Ich werde stattdessen nur den weißen Kreis aufmalen... naja, aber da bin ich ja noch lange nicht!

      Ach, und noch ein Foto von meiner Google-Suche: So tief lag die Bismarck im Grimstadfjord im Wasser:
      [Blocked Image: https://www.kbismarck.com/photo002.jpg]
      Quelle: kbismarck.com/drawings.html

      Also Wasserpass nicht zu sehen.

      Gruß,

      Christoph
    • so, und da hab ich auch nach langem Lesen was gefunden.

      Anscheinend sollte auch eine zweite Schornsteinatrappe gebaut werden. So hätte man die Bismarck für was anderes halten können (Amerikaner und Briten hatten meistens 2 Schornsteine).

      Aber auch der Hinweis auf die Fliegerkennung. Zitat aus dem Text: "Ebenfalls aufgegeben wurden Pöhnarbeiten auf den Turmdecken der Geschütztürme. Diese hatte man als Erkennungzeichen für deutsche Flugzeuge gelb gestrichen, doch die überkommene See hat die Farbe wieder abgewaschen. Spuren der Anstrengungen blieben nur auf den höher gelegenen Decken der SA-Türme zurück, vor allem auf den beiden überhöht angeordneten".

      So steht es jedenfalls in dem geschichtlichen Teil der Bauanleitung von Hachette drin.

      Also es sollte gelb werden, habe sie aber wegen der See nicht geschafft. Das Bild von Wargaming und auch das Modell von weiter oben sind also die Farbgebung, wie es fertig ausgesehen hätte, wenn die Farbe denn gehalten hätte.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Klaus,
      der von Dir angesprochene Modellbauer des Clubs Beluga hat wohl den Text des Schildes im Wege der stillen Post übermittelt bekommen.
      Er zitiert die §§ 86a und 86b BGB, die es nicht gibt. Gemeint ist wohl § 86a StGB in Verbindung mit § 86 Abs.III StGB, der Präentationen zu geschichtlichen Zwecken von der Strafbarkeit ausnimmt.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Kurt,

      Danke für die Korrektur! Das ist gut zu wissen falls ich - oder jemand im Umfeld - in die Verlegenheit kommt, so ein Schild zu verwenden. neben den Rechtschreibfehlern sollten auch die richtigen Paragraphen genannt werden. Da bist Du ja der Fachmann!

      Hallo Jürgen,

      Ja, farbige Turmdecken wurden bei Unternehmungen gefahren. Auch die K-Kreuzer zeigten wohl gelbe Decken beim »Unternehmen Weserübung«.

      modelshipgallery.com/gallery/c…arlsruhe-400-sg/index.htm

      Klaus
    • Hallo Klaus und Jürgen,

      hier meine Quelle zu den roten Turmdecken der Prinz Eugen:

      admiral-hipper-class.dk/prinz_…n_paint_schemes_1941.html

      Aber auch die Prinz Eugen wurde dann auch auf "Mausgrau" umgestrichen. Habe meine ja nach dem zweiten Bild bemalt, also mit Baltenstreifen auf dem Rumpf und dunklen Turmdecken.

      Die K-Kreuzer mit gelben Decken sehen aber auch recht nett aus.

      Und ich meine die Turmdecken der Scharnhorst waren teilweise hellblau.

      Gruß,

      Christoph
    • Juergen wrote:

      (...)

      Beim betrachten bekomme ich gerade massiv Lust die Bismarck zu bauen. Auch wenn's dann das X 100'ste Modell wär.
      Hmm….



      Grüße

      Jürgen
      Achtung! Es folgt eine abgedroschene Redensart: Sag' niemals nie! ...

      Ich baue gerade seit Monaten mit großer Freude die zehnmillionste VICTORY... Das wollte ich vorher auch niemals tun. Wenn einen aber ein Thema interessiert, ist's dann auch egal ob sich schon vorher zig-andere damit beschäftigt haben. Es ist und bleibt die eigene Version des Schiffes. Und der Ehrgeiz kann dann auch sein, das ach so abgedroschene Modell fertig zu bekommen! Schon damit hebt man sich von der breiten Masse ab. Um aber mal einen ganz klaren Vorteil zu nennen: Von den berühmten Schiffen gibt es so viele Unterlagen und Dokumentationen so dass die Recherche auch sehr viel Spaß bereitet da der Modellbauer schnell und gut fündig wird. Auf der anderen Seite, siehe die fraglichen gelben Turmdecken der BISMARCK, bergen die scheinbar so bekannten Schiffe auch noch eine Menge Geheimnisse!

      Schönes Wochehende, sommer1
      Klaus
    • KlabauterKlaus wrote:

      Wenn einen aber ein Thema interessiert, ist's dann auch egal ob sich schon vorher zig-andere damit beschäftigt haben.

      Ja, da geb' ich dir vollkommen recht.

      Du hast zumindest meine Tür, die an dieser Stelle nur einen Spalt breit offen war, nun ein großes Stück weiter geöffnet. Schau ich mal was der Bauch demnächst sagt. Muss jedenfalls erstmal die FUSO abschließen.

      Zurück zu den Tarnschemen.
      Ich habe dieses Buch gefunden, was sehr gute Kritiken bekommen hat. Hört sich sehr interessant an: Die Anstriche und Tarnanstriche der deutschen Kriegsmarine

      Kann aber nicht sagen, ob im Buch auch die Bismarck behandelt wird.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)