Schleuderschiff "Bussard" / JSC / 1:250

    • Dann ging es an den Kran. Hier war einige Nachsuche auf den mir zur Verfügung stehenden Bildern und Skizzen erforderlich. Auf die Poop wird der Kranunterbau geklebt und der Kran soweit aus dem Bogen zusammengebaut (etwas verfeinert mit Laserleiter und –reling).

      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Das erste Problem waren die Umlenkrollen, die oben an der Kranspitze zu befestigen waren. Aus dem Bogen ging jetzt nicht daraus hervor, ob sie links und rechts der Säule montiert waren; auf diversen Bildern scheinen sie aber beidseitig vorhanden gewesen zu sein. Die Einfachkonstruktion für die ganze Seilerei am Kran gefiel mir nicht, also musste da eine andere Lösung her. Die Umlenkrollen habe ich aus verschiedenen Scheiben zusammengebaut – auf der Skizze unten ist ihr schematischer Aufbau erkennbar.

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    • Dann wurde der Ausleger zusammengebaut – er kann im Großen und Ganzen vom Bogen genommen werden. Auch zwischen die Vorderenden des Auslegers kommen zwei Umlenkrollen mit dem oben beschriebenen Aufbau.

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    • Der Ausleger ist angebaut – für eine optische Verankerung sorgen 4 kleine selbst gemachte Teile, die ich noch mit angebracht habe.

      Der Motor für die Hebeseile ist angebaut - hier waren ein paar kleinere Modifikationen erforderlich: Aus den Skizzen von Flugzeugkränen der älteren Katapultschiffe, die in „Die deutschen Katapult- und Schleuderschiffe“ von Simon Mitterhuber zu finden sind, geht hervor, dass die Kräne offenbar immer zwei Hebeseile für den Haken hatten (bei der Konstruktion aus dem Bogen ist aber nur eines vorgesehen). Also habe ich u.a. eine zweite Seilrolle beim Motor montiert. Auch die beiden Hebeseile wurden schon mal vom Motor zur Spitze des Kranarms gezogen.

      Die Winden zum Heben des Kranarms werden hinter dem Steuerhaus angebracht – die nach oben geklappte Stellung habe ich auch diversen Fotos entnommen. Würde man sie, wie im Bogen vorgesehen, nach unten geklappt anbauen, dann würden die Seile mit der Plattform kollidieren (da im Bogen keine Seile zum Heben des Arms von den Winden zur Spitze der Kransäule vorgesehen sind, fällt das nicht weiter auf, wenn man direkt „vom Blatt“ baut“).

      Das alles herauszubringen, das hat damals ziemlich viel Zeit gekostet.... denk1

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    • Weiter geht es mit dem Kran, der mich mit seiner Seilerei ziemlich viel Recherche- und Versuchszeit gekostet hat. Aus dem oben schon erwähnten Buch über die deutschen Katapultschiffe und einer Skizze der "Bussard", die mir seinerzeit freundlicherweise Peter Wulff zur Verfügung gestellt hat, habe ich mir so halbwegs zusammengereimt, wie wohl die Hebevorrichtung für den Kranarm beschaffen gewesen sein müsste. Aber mir erschloss sicheinfach nicht so recht, wie das Ganze nun tatsächlich funktioniert hat. Nach längerem Grübeln war mir klar, da hilft nur eins: "Versuch macht kluch…". grins 2

      Mir fiel da wieder mein alter Mekanik-Metallbaukasten aus meiner Jugendzeit ein, der es irgendwie geschafft hat, die Jahrzehnte einigermaßen heil zu überstehen (Teile daraus habe ich ja schon zur Erstellung einer „Lehre“ für den Bau von Wanten verwendet – der geneigte Leser erinnert sich vielleicht beim Bau der "Kaiserin Augusta" u.a. alten Kähnen daran).

      Also habe ich nach den Skizzen aus dem Buch den prizipiellen Aufbau eines Kranarms und seiner Hebevorrichtung nachgebaut – und siehe da, es funktioniert hervorragend!

      Oben hat das Ding eine Umlenkrolle, dann 2 Rollen und vorne an der Spitze wieder 2 Rollen. Das „Seil“ wurde dann entsprechend der Skizze um die Rollen geschlungen und an der hinteren Achse befestigt – fertig war der Flaschenzug.

      Hier mal das Versuchsgerät mit abgesenktem Kranarm.

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    • Dann wird der Arm hochgekurbelt – das geht sehr leicht, ohne Kraftaufwand (auch mit angehängtem Gewicht).

      Mancher wird vielleicht über den Nibelung den Kopf schütteln, aber nun war mir das Prinzip eines Flaschenzuges klar durch „learning by doing“.

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    • Und an Hand dieses Versuches habe ich dann auch die Seilerei für das Modell entworfen.

      Aus der Skizze von der „Bussard“ und einem Bild scheint hervorzugehen, dass der Festpunkt für die Tragseile vorne war und nicht hinten wie bei meinem Demonstrationsmodell. Also mussten die Rollen im Original wohl eine ungleiche Zahl gehabt haben (bei meinem Versuch waren hinten und vorne je 2), sonst könnte das Seil nicht nach vorne zur Befestigung gezogen werden.

      Es blieb also nur folgende Lösung: Je Seil hinten 2 und vorne 1 oder hinten 3 und vorne 2. Aus Skizze und Bild geht nicht viel Deutliches hervor, aber an Hand der Dicke der im Bild erkennbaren „Knubbel“ scheint mir eher die Lösung mit 3/2 die richtigere zu sein; auch die doch recht schwere BV 138 hätte wohl die 2/1er Lösung vermutlich gewichtsmäßig recht stark beansprucht. Also habe ich die Einfachlösung aus dem Bogen verworfen und hinten je drei und vorne je zwei Rollen nach dem oben schon gezeigten Muster gebaut und sie mit den entsprechenden Halterungen eingebaut.

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    • Dann wurden die Seile gezogen – das war mal wieder richtig grenzwertig und sorgte für diverse nicht immer jugendfreie Bemerkungen des Nibelung… grins 2

      Der Haken wird aus einem Querstück aus 1 mm Draht, dem dicken Teil aus 1,5 mm Draht und dem Haken aus 0,4 mm Draht geformt.
      Leider lassen sich die Strippen nicht straffen, dazu ist der Kranarm aus Karton natürlich zu leicht, aber ich glaube, einigermaßen passt die Geschichte. Ergänzt wurde dann noch eine Reling um die untere Plattform und eine Gaffel für die Flagge.

      Eingebaut wird der Kran aber noch nicht, denn er würde direkt über der Poop stehen und wäre da weiteren Ausrüstungen nur im Wege – ein Kollateralschaden wäre vorprogrammiert.

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    • Moin, edler Ritter...


      kaum ein paar Tage nicht hier, schon häufen sich die Berichte zum Nachlesen ! les 2

      Klasse Baubericht hier wieder von dem Nibelungen ! klasse1 daumen1 daumen1 daumen1

      Wurde das Metall-Versuchsgerät mit dem Bogen geliefert ? grins 2
      Hat eine Ähnlichkeit mit meinem Trix-Metallbaukasten, den ich Anno tuc tuc,
      als 12 Jähriger, mein stolzes Eigentum nennen konnte ! freu 2
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Die Poop wird ausgerüstet mit diversen Oberlichten, kastenförmigen Aufbauten, Flakständen (deren Schanzkleider auch innen wieder mit Abfallmaterial aus den nicht gebrauchten Bordwänden des Schwesterschiffes verkleidet werden) und einem Notsteuerrad (Laserteil).

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    • Hallo Holger,

      ja, diese Metallbaukästen aus unserer Jugendzeit ähneln sich alle irgenwie - Mekanik, Trix oder Märklin, egal, wie sie auch immer hießen - sie waren alle sehr gut geeignet, einiges mechanisches Grundwissen bei uns anzuhäufen...

      Danke für die Komplimente! freu 2

      Servus
      hvt
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    • Und zum Abschluss für heute wieder mal ein „Ganzkörperfoto“, das die doch recht ungewöhnliche Konstruktion des Katapultschiffes zeigt.
      Weiter geht es dann in der übernächsten Woche, denn ab Montag testet der Nibelung Scotch vor Ort.... prost2



      Servus
      hvt
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    • Hagen von Tronje wrote:

      Leider lassen sich die Strippen nicht straffen
      ...Und wenn Du ein Gewicht dranhängst, nur soviel dass die Fäden stramm sind und dann mit Sekundenkleber o.ä. die Fäden härten...

      Ich weiß nicht ob das geht könnte es mir aber vorstellen...

      Sieht saugut aus der Kran...

      LG Günter

      Sorry, ich habe ganz vergessen, dass das hier ja eine Reko ist, da kommt mein Ratschlag wohl reichlich spät...

      LG Günter

      Post was edited 1 time, last by Günter Plath ().

    • @Cux-Holger
      Danke für die vielen Daumen! danke1
      Nee - für doppeltes Sehen reichen wohl die Proben in der Destillery nicht (Schotten sind ja bekanntermaßen sparsam, um nicht zu sagen geizig grins 2 )...


      @Didibuch
      Danke für die Likes, Dieter! freu 2

      @Günter Plath
      Danke für die Likes! happy 2
      Auch wenn Deine Idee für diesen Bericht zu spät kommt, ist der Tipp doch interessant und für die nächsten Projekte mal einen Versuch wert - Kräne gibt's ja recht oft und jedesmal habe ich da das Problem, dass die Fäden dann durchhängen. Da werde ich mal Deinen Vorschlag ausprobieren! daumen1

      @Franz
      Vielen Dank für den Daumen! happy 2

      @Rezatmatrose
      Schön, dass Du dabei bist, Günter! freu 2

      @Klueni
      Mal sehen was sie uns kredenzen - ist ja nur eine Destillery auf dem Programm; hauptsächlich sind wir neben dem Bus vor allem mit der Bahn unterwegs und fahren dabei auch mit dem "Hogwarts Express" (vielleicht sehen wir ja Hagrid.... grins 2 ).

      Servus
      hvt
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    • Hagen von Tronje wrote:

      (Schotten sind ja bekanntermaßen sparsam, um nicht zu sagen geizig )...
      Dann muss es noch ein anderes Schottland geben, geizige Schotten sind mir noch nie begegnet.... happy 2

      Wie auch immer, ich wünsche Euch eine gute Reise und wenig Mücken! (für Schottlandbesucher zählt der Juli hinsichtlich Mückenplage bekanntlich schon zur "gewagten" Jahreszeit)


      Viele Grüße
      Roland
    • @petcarli
      Danke, Fritz!

      Günter Plath wrote:

      Und wenn dann erst die Flieger alle draufstehen..
      Na ja, es wird nur einer draufstehen, denn drei gleiche wollte ich dann doch nicht bauen, zumal bei der 1:250er Version leider nicht der große Brummer der 1:400er dabei ist....

      @PRT
      Na, dann schaun mer mal, wieviel in den Probiergläschen sein wird... grins 2
      Was die Mücken betrifft - denke, dass die Tropenausrüstung vom Amazonasdschungel da auch ausreichen wird... cool2

      Servus
      hvt
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    • Hagen,

      ja gute Reise und viel Freude bei Euren Unternehmungen.... daumen1 freu 2 happy 2 ,
      nur mein Raptor bat noch drum, ob Du von ihm Grüsse an Nessie überbringen könntest ??!!
      Mein Raptor interessiert sich immer sehr dafür, wie Nessie mit den Touris umgeht ?? happy1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • @Cux-Holger
      Vielen Dank, Holger, für die guten Wünsche!

      Ja - die Grüße kann ich ausrichten und bringe vielleicht auch ein Foto von der alten Dame mit.... grins 2

      @Juergen
      Vielen Dank für den Daumen! happy 2

      Servushvt
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      @Hans-Juergen

      Vielen Dank für den Daumen! grins 3

      @Kurt
      Danke, Kurt - haben wir genossen, sowohl bei der Distillery-Besichtigung als auch beim Testen vor dem Kauf auf der Fähre (natürlich habe ich nichts direkt in Schottland gekauft, denn den Steuerwahnsinn bei Alkoholikas der Briten mache ich nicht mit.... zwinker2 ).

      @Rezatmatrose
      Danke, Günter! Mal abgesehen vom schottischen Wetter und dem britischen Essen - aber wenn man dahin fährt, dann weiß man das ja vorher grins 2 - war alles o.k.! Insbesondere die Fahrt mit dem Zug, der den Hogwarts Express in den Filmen gedoublet hat, war sehr interessant.

      @Cux-Holger
      Sind wieder aus dem Whisky-Land zurück - mit vielen Grüßen von Nessie (siehe unten). Was die Touris betrifft, so hat die alte Dame im Loch Ness nicht so viel Kontakt - sie hat sich beklagt, dass die Touris immer nur am Ufer stehen würden; sie weiß bisher noch gar nicht, wie so ein Touri schmeckt.... grins 2

      Anbei eine Autogrammkarte von Nessie an Raptor!



      Servus
      hvt
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      Hagen von Tronje wrote:

      @Cux-Holger
      Sind wieder aus dem Whisky-Land zurück - mit vielen Grüßen von Nessie (siehe unten). Was die Touris betrifft, so hat die alte Dame im Loch Ness nicht so viel Kontakt - sie hat sich beklagt, dass die Touris immer nur am Ufer stehen würden; sie weiß bisher noch gar nicht, wie so ein Touri schmeckt....
      Da hat mein Raptor, bezüglich der Touris-Geschmackproben, schon seine Erfahrungen machen können ! grins 2
      Danke für die Grüsse, auch den Kartengruss ! daumen1 danke1 freu 2
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
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      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
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      So, geht mal beiseite, Ihr Monster - jetzt geht's mit dem Baubericht weiter....

      Neben dem Katapult gibt es noch zwei ähnliche, aber deutlich kürzere Konstruktionen, auf denen Maschinen sozusagen „geparkt“ werden konnten. Die Steuerbord-„Parkbucht“ ist schon eingebaut, Backbord liegt zum Einbau bereit.

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      Jetzt geht es an die Endausrüstung des Poopdecks: Die 2 cm Flaks werden gebaut (Leihgabe von WHV, denn die Originale vom Bogen sind die bekannte Primitiv-Version), Reling, 3 Startschlitten, ein Schlauchboot und zum Schluss der schwere Flugzeugkran.

      Schon auf diesem Bild kann man erkennen, wie der Kran die Optik des gesamten Schiffes beherrscht.

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      Dann geht’s mit der Back weiter – und hier taucht noch mal ein faules Ei auf, das mir der verflixte Backdeckskastenspant gelegt hat… brüll1 Die Schanz vorne am Bug ist nämlich deutlich zu niedrig und muss nachbearbeitet werden. Aus den nicht benötigten Rumpfteilen des Schwesterschiffes habe ich noch ein paar Teile geschnitzt, die oben auf die vorhandene Mini-Schanz aufgesetzt wird (Pfeile). Außerdem war ja auch noch am Bug ein Spalt auf Grund des Passproblems mit den Bordwänden und dem Backdeck, was ich weiter oben schon geschildert hatte. Diesen Spalt habe ich mit einem dünnen Kartonstreifen (ebenfalls aus der „Reserve-Bordwand“) geschlossen.

      Der Luftwaffenadler, der den Steven ziert, sieht nun eben ein wenig mutiert aus – der rechte Flügel ist auf Grund des Spalts und des Füllstücks nun ein wenig länger als der linke, was man aber zum Glück nur sieht, wenn man genau von vorne darauf schaut…. denk1

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      Die Füllstücke sind lackiert und geben jetzt der Schanz eine einigermaßen passende Form. Die Reling ist auch hier angebracht, ebenso die 2 cm Flak, ein Schlauchboot und ein Mast. Dieser war nach vorne umlegbar, wenn ein Flugzeug gestartet werden sollte.

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      Nachreichen muss ich noch die Ansicht des Buges – hier macht der Kahn auf Grund der geschilderten Probleme naturgemäß nur einen recht sparsamen Eindruck. Auch der „Mutantenvogel“ wirkt etwas seltsam – man darf ihn halt nicht direkt von vorn betrachten.

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      Ein wenig Modifikationsbedarf gab es dann auch noch bei den Davits für die großen Boote. Während für die kleinen nur ein Muster vorgegeben ist, nach dem man einen passenden Draht biegen kann, sind für die großen Davits Bauteile auf dem Bogen vorgesehen (unten). Auf einem Bild der Bussard konnte ich aber erkennen, dass auch die großen Davits offenbar aus runden und gebogenen Teilen bestanden; also habe ich diese aus 1 mm Draht selbst gebaut und damit die eckigen Dinger vom Bogen ersetzt.

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      Hier die kleinen Davits mit den kleinen Booten. Die Boote sind JSC-typisch, aber ich habe sie trotzdem verwendet, da mir auch keine Information darüber hatte, was die Luftwaffe auf ihren Schiffen so eingesetzt hat und ob die Marineboote von anderen Bögen passend gewesen wären.

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      An die Gaffel beim Kran kommt die Flagge – Experten werden vielleicht bemerken, dass es sich hier nicht um die Reichskriegsflagge handelt. Die Schiffe der Luftwaffe, die teilweise mit Zivilpersonal bemannt waren, liefen unter der Reichsdienstflagge und diese habe ich hier auch verwendet.

      Somit ist das Schleuderschiff „Bussard“ fertig – was jetzt noch fehlt, ist zumindest einer der drei BV 138 Aufklärer, die auf dem Bogen vorhanden sind.

      Den Bau der BV 138 werde ich als eigenen Baubericht bei der Fliegerei wiederbeleben, aber dieser Bericht von der „Bussard“ ist erst dann fertig, wenn zumindest ein Flugzeug an Bord ist. Deshalb gibt es jetzt auch noch kein Fazit.



      Wird nach der Reaktivierung des BV 138-Berichts beendet.

      Servus
      hvt
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