Torpedokreuzer Tromp 1:250 Scaldis

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    • Das ist die Zeichnung auf der Schablonenseite für die Stützen am Brückenaufbau. Bitte orientiert Euch hinsichtlich der Maße nicht an den Schablonen, sie sind zu knapp bemessen, sondern messt selber nach.
      Wie bereits ausgeführt, stelle ich die drei Stützen, die über zwei Decks gehen, als ein Teil und nicht als zwei dar. Die Stützen sind aus 0,5mm Evergreen-Profil.



      Und dann erfolgt der Rest. Auf dem Deck werde auch noch zwei Kästen angebaut.




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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Servus Kurt,

      ich stosse erst jetzt auf den Bericht. Na, die Vorlage scheint ja alles andere als leicht umzusetzen zu sein. Aber was Du trotz der Mängel daraus gemacht hast, spricht mal wieder für Dich. Was hatte ich doch bei meinen drei letzten Vorhaben Fregatte Lübeck, Hanseatic und dem Vorpostenboot für tolle Vorlagen, ebenso wie aktuell bei der Bayreuth. Aber Glück gehört bei der Auswahl wohl auch dazu.

      Aber ein interessantes Modell - bin ab sofort regelmäßig dabei.

      L.G.

      Günter
    • Beim nächsten Deck gibt es tatsächlich die Markierungen für die auszustanzenden Flächen. Es ist also wohl so, daß der Verlag es durchaus könnte, aber man läßt einfach Schlamperei zu. (Bild 1).
      Für das Brückenhaus gibt es leider kein Spantengerüst mehr sondern die Sache ist aus einem einzelnen obskuren Teil zu falten, bei dem ich die Fenster mit Folie verglase (Bild 2).
      Das Ergebnis geht, mit der zuvor angewandten Kästchenmethode wäre aber ein wesentlich besseres Ergebnis drin gewesen (Bilder 3 und 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Und schon steht das nächste Ärgernis an. Das Deck für die Winkerstände ist winklig zu knicken. Da der Verlag auf Knickmarkierungen verzichtet, baut man das erst einmal so.



      Will man nun die Stützen unterbauen, geht einem auf, daß die beiden Striche auf dem Deck keine Klebemarkierungen sind, sondern eine Berg- und Talfaltung markieren. Zu Glück kann man das noch nahholen.


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    • Hallo Fritz,
      die JSC Bögen und Konstruktionen, die ich bislang verbaut habe, enthielten alle ziemlich heftige Fehler, die einen ungeübten Modellbauer wahrscheinlich zur Aufgabe bewegten. Das ist eigentlich schade, da sie durchweg eine schöne Grafik haben und eigentlich nur aus dem Bogen auch für Anfänger gut zu bauen wären. Und der etwas geübtere Modellbauer kann mit etwas Kreativität durchaus etwas aus ihnen heraushoilen.
      LG
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Das Schiff verfügt auch über einen gepanzerten Gefechtsstand. Hier ist die Abdeckplatte etwas knapp geraten. Ich empfehle daher das passende Einfärben der Klebelaschen oder das Teil etwas großzügiger auszuschneiden und den Rand passend einzufärben.



      Da ist eine Leiter aufgedruckt. Der LC-Satz enthält zwar zwei Leitern, doch sind die wohl für eine andere Baugruppe vorgesehen. Zum Glück gibt es ja LC-Leitern als standardisierte LC-Platinen.




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    • Für das hinten anzuklebende Häuschen gibt es wieder aufzudoppelnde Schotts. Die offeriert übrigens auch die LC-Platine. Ich ziehe aber die Bogenteile der Grafik wegen vor. Sicher werde ich die LC-Schotts irgendwo mal verwenden können. Mir wäre es aber lieber gewesen, wenn der LC-Satz alle Teile enthielte, die man üblicherweise erwartet. Solche Luxusteile wirken auf mich angesichts des Fehlens wichtiger Standardteile etwas komisch.


      Und es gibt noch weitere Umleimer.


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      Hallo Kurt,

      da hast Du ja in der Woche meiner Whisky-bedingten Abwesenheit grins 2 allerhand vorangetrieben auf Deiner Werft! Trotz der geschilderten Probleme bisher eine feine Sache, finde ich! daumen1

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


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      Der Messbalken wird etwas aufgepimpt. Man muß mit dem Runden behutsam sein. Eine Besonderheit der Bögen aus JSC Produktion ist, daß bei starken Rundungen sich die Farbpartikel zu lösen beginnen. Die Bögen sind offensichtlich im Offset Verfahren gedruckt, es handelt sich also nicht um Laserdrucke. Wie der Drucker diesen "Effekt" hinbekommt, weiß ich nicht.
      Also, wenn man sich mit dem Runden zu sehr aufhält, bekommt man ein weißes Bauteil.



      Der Messbalken wird montiert (Bild 3) und die Halterung für den Peilrahmen (Bild 4). Und dann bekommt der Kommandostand noch "Ohren" (Bild 5).




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      Auch der Vordermast ist zu bauen. Ich lege erst einmal mit der Mastplattform los. Die Plattform hat die Öffnung für den Aufstieg aufgedruckt, was ich plastisch darstelle. Sie bekommt natürlich einen Umleimer und wird mit Stützen aus dem LC-Satz verfeinert.




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      Nun wird noch der Peilrahmen aufgesetzt. Er stammt aus dem Ätzsatz für die XXI ger U-Boote der KM, der netterweise einige Überstücke filigraner Teile enthält.



      Beim Mast tritt das gleiche Problem beim Runden auf wie beim Messbalken. Für die Einlage feile ich einen Zahnstocher passend. Vor den Mast kommt noch ein Spind.




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      An den Mast kommen diese drei Gebilde, die in der von mir ungeliebten Gamaschentechnik herzustellen sind (Bild 1). In die Stützen ist eine Rah einzuschieben, die ich nach der Schablone aus 0,5mm Federstahldraht fertige (Bild 2).
      Die Plattform wird mit einer Reling aus dem LC-Satz versehen (Bild 3) und bekommt noch zwei senkrechte Elemente (Antennen?). Zusätzlich gibt es aus meinem Fundus noch eine LC-Leiter zur Plattform (Bild 4). Das ist an Hand des Werftmodells belegt und wie sonst sollten die nicht fliegenden Holländer auf die Plattform kommen? Zum Schluß noch die Mastspitze, die wieder nach der Schablone aus 0,5mm Federstahldraht gemacht wird.




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      Hallo Thomas,
      das Mannloch ausschneiden und die Leiter einkleben ist eine Superung, die doch recht leicht von der Hand geht.
      Hallo Jan,
      ich klebe auch den Federstahldraht mit Kittifix an. Früher habe ich auch für Ätzteile Sekundenkleber verwandt und mich oft über verlorene Teile geärgert. So gingen mir bei meiner Schulfregatte Scharnhorst mehrere Vorreiber auf den Schotts verloren. Peter Hurler gab mir dann den Tipp, einfach Kittifix zu verwenden.
      LG
      Kurt

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      Der Theodor, der Theodor, der steht bei uns im Fußballtor....Was wird das wohl werden?



      Ich weiß nicht was es ist, habe es nach dem Schablonenblatt gebaut, wobei ich die Verbindungsstreben zum Befehlsstand nicht nach der Schablone, sondern den örtlichen Gegebenheiten entsprechend gemach habe. Ja und die Reling habe ich auch angebracht, Für die enge Rundung des Winkerstandes ist aber der für das LC-Set verwandte zum Spleißen neigende Karton recht ungeeignet.


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      Nun stand ich vor einem Dilemma, das Brückendeck zeigt zwei Markierungen auf jeder Seite und das Werftmodell zeigt drei nautische Instrumente auf jeder Seite des Brückendecks. Leider verhält sich der Bogen hier völlig bedeckt.
      Entweder ich lasse das Brückendeck nackt oder ich muß etwas in Heimarbeit herstellen. Die Entscheidung fällt für die letztere Option. Das vordere Teil ist auf dem Werftmodell eine Säule. Ich vermute, daß darauf verschiedene Instrumente gesetzt werden können. Ich entscheide mich für Ferngläser, Das kann man gut aus Kunststoffprofilen bauen. Auch die hintere Säule mit einem Zylinder auf einer Plattform ist gut nachzubauen. Nun ist das Deck komplett.
      Und da ich schon mal dabei war, habe ich Material für die Positionslaternen auch gleich bon der Scharnhorst mit übernommen.
      Ich hätte mir natürlich auch den tollen Laternenbogen von Jabietz ausdrucken können.



      Was das mittlere Instrument ist, kann ich anhand des Modellfotos nicht identifizieren. Ich entscheide mich für einen Peilkompass. Den nehme ich von dem Bogen der Scharnhorst. Leider habe ich dafür nun Peter Hurlers schöne Ätzteile nicht zur Verfügung. Ich nehme als Ersatz einen Augewnbolzen von Saemann, den ich u-förmig biege.




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      apfisdu1 wrote:

      Es sind die ersten Ferngläser, die ich an einm 1:250 Modell gesehen habe.
      Hallo Axel,
      ich bin sicher, daß Klueni das auch schon mal gemacht hat und es ist nicht mein erster Grauer, der damit ausgerüstet wurde.
      Es freut mich aber, daß es Dir gefällt.
      Hallo Thomas,
      den Karton, aus dem die Reling gelasert ist, kann ich nur als unterirdisch bezeichnen, Er ist viel zu dick und neigt dazu, sich aufzuspalten.
      Mir ist das völlig unverständlich, da Draf Model, von denen die LC-Sätze für JSC und Scaldis produziert werden, eigener standardisierte LC-Reling in wesentlich besserer Qualität anbietet.
      Hallo Ulrich,
      herzlichen Dank.
      LG
      Kurt

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      Und nun wird jede Menge Reling angebracht.



      Bei dem Signaldeck stellt sich die Frage, warum um den Mast keine Reling vorhanden ist. Für mich ist das völlig unlogisch und auch das Werftmodell sieht hier eine Reling vor. Ich ergänze das mit der Standardreling von Draf und ich glaube, daß man recht deutlich den Qualitätsunterschied zwischen der von Draf angebotenen und der für JSC/Scaldis produzierten sieht.
      Am vorderen Rand des Signaldecks klafft zu der Trennwand auf beiden Seiten eine Lücke. Beim Werftmodell ist hier die Reling geschlossen. Mir hat das etwas Kopfzerbrechen bereitet. An der Stirnwand des Kommandostandes führ eine Leiter hoch, Das ist logisch, denn der Meßbalken muß ja vielleicht auch mal gewartet werden. Allerdings muß der Matrose erst einmal dahin kommen. Ein Schott sucht man vergebens. Daher lasse ich die Lücken und klebe beiderseits noch eine Leiter an. Belegen kann ich das nicht, doch scheint es mir so logischer,


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      Die Abdeckscheibe für das Spantengrüst zeigt vier weiße Ausschnittsmarkierungen für das Spantengerüst. Die müssen natürlich geschwärzt werden.



      Bei der Basis ist es ratsam, das Teil erst einmal zu knicken und dann den Ausschnitt herauszuscheiden. Andernfalls bekommt man keinen sauberen Knick hin. Das Spantengerüst passt gut hinein. Das macht Mut für die Arbeiten am Schornsteinmantel.




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