Eine Biene mit drei Rädern. Piaggio Ape 1:6 in Gemischtbauweise und RC

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    • Eine Biene mit drei Rädern. Piaggio Ape 1:6 in Gemischtbauweise und RC

      Hallo zusammen!

      Da ich glaube, dass es auch interessant ist, zu sehen, was andere so außer der Reihe bauen, will ich Euch mal mein aktuelles Projekt "Ape 1:6" vorstellen.
      Ich habe in einem anderen (RC-Schiffsmodell) Forum bereits begonnen. Dort steht er unter der Rubrik: "Abseits vom Wasser" und hier eben unter:
      "Metall, Holz und Kunststoff.
      Es ist aber auch sehr viel Karton verarbeitet. Lasst Euch mal überraschen.

      Ausgangspunkt für das neue Projekt war ein Artikel über dreirädrige Fahrzeuge und dieses eigene Foto:



      Was bisher geschah:

      Ausgehend von einem Seitenriss aus den Netz in 1:6 skaliert, legte ich ein altes Traxxas-Chassis der Baugröße 1:10 davor
      und - siehe da - es passte.
      Zwar noch mit vier Rädern, aber das kann man ja ändern!



      Die Antriebseinheit (Hinterradantrieb) konnte bleiben, für den Frontumbau wurde erst mal die gesamte Achseinheit abmontiert.
      Die Tesarolle dient als Platzhalter...das Batteriefach bleibt.



      Der Weiterbau war problemlos: Ein Holzrahmen; obenauf dann die Ladefläche.
      Boden und Seitenteile sind aus ca. 1mm Karton, (von Wandkalendern).
      Sieht man auf dem Foto allerdings nicht so deutlich.



      Jetzt musste langsam die Lenkung her. Das fand sich in der Kramschublade. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn die "Schublade" happy 2 besteht aus ca. 10 Kartons "Modellbauschrott". Passten beide irgendwie. Die rechte Gabel wurde es dann. Vor der endgültigen Montage und dem Weiterbau wurde das bisher Gebaute noch einmal vor den Plan gesetzt: Passt.



      Natürlich sind de Hinterräder viel zu breit, aber zwischenzeitlich hatte ich mich entschlossen, eine getunte Ape zu bauen. Da braucht dann auch kein Vorbild mehr herhalten, denn in der Schrauber-Szene gibt es alles - behaupte ich einfach.

      Ich hatte nämlich dieses Foto gefunden:

      Quelle zum Foto: Busch Ape 1:87

      Und zum Abschluss - für heute - noch einen kleinen Film. Ein Screenshot daraus:




      Und hier gibt es den Film:
      Ape Bergrennen

      Viel Spaß damit und morgen geht es weiter.

      Gruß Ulrich
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      Haben ist besser als brauchen
    • Danke, Wiwo für den Daumen!

      Da ich ja schon etwas weiter bin, brauchen wir doch nicht bis morgen warten, sondern machen im Schnelldurchlauf weiter bis zum aktuellen Stand. Ab dann geht es gemächlicher.

      Zwischendurch habe ich den Aufbau komplettiert und mit bedrucktem Karton zum endgültigen Aussehen verholfen:



      Die Lenkung ist auch schon drin, wie Ihr seht.
      Hier mal die Position des Lenkservos und die Fixierung der Gabel.



      Die Rückwand der Kabine habe ich aus 5mm Balsa geschnitten, mit einigen Leisten verstärkt und das Gerüst der Hütte erstellt.
      Mit einem Testfahrer sah das dann so aus (noch mit alter Ladefläche) und später dann mit Kartonverkleidung im Rohbau.



      Weiter ging es zunächst in rot, dann auch mal in anderen Farben zum Probieren. Zusätzlich zum Karton kam wieder Balsa zum Einsatz, um mir den Bau der Rundungen zu erleichtern.





      Dann bis gleich. Ulrich
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      Haben ist besser als brauchen
    • Noch eine Farbvariante und ein Blick ins Innere, jetzt wieder rot.





      Mit Fahrer in typischer Haltung, der musste zu diesem Zweck operiert werden. Sieht aber danach wieder fit aus.
      (Wird ja eine Renn-Ape. Zur Erinnerung.



      Letztlich hat der Familienrat mit überwältigender Mehrheit meiner Frau die Farbwahl getroffen.
      Oliver hatte da nichts mehr zu sagen.



      Also blau. Das ist der Stand heute.

      Wie Ihr seht geht es jetzt noch an die Feinarbeiten.

      To-Do-Liste:
      Scheiben und Fensterrahmen, Zierleisten, Blinker, Frontscheinwerfer und Rückleuchten elektrifizieren, Nummernschild,
      Scheibenwischer, Außenspiegel und was einem noch so einfällt. Eventuell noch Ramm- und Überschlagbügel und am Ende
      einen Kran und gelbe Rundumleuchten wie hier:



      Quelle zum Bild oben: Ape-Bericht in AMS

      Dort könnt Ihr auch etwas zur Sitzposition lesen:
      Zitat aus Bericht oben:

      "...und der tapfere Pilot rudert am Lenker wie ein Wildwasser-Kanute, leicht gebeugt, denn das ist die einzig denkbare Sitzposition für Nordeuropäer, weil die Kabine lächerlich niedrig ist, gestaltet nach dem Gardemaß italienischer Kleinbauern der 50er-Jahre..."

      So. Jetzt sind wir aktuell in der Echtzeit. Ab sofort informiere ich Euch, wenn es wieder was zu sehen gibt... zwinker1

      Und zwischendurch gibt es schon mal eine Probefahrt. Dafür muss ja noch nicht alles dran sein, oder?

      Gruß Ulrich
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      Haben ist besser als brauchen
    • Erst noch mal danke ich für die Likes, Hans-Joachim, Dieter, Thomas und Ludwig.
      Damit es weiter gehen kann, habe ich der ape erst mal ein Versicherungskennzeichen (für 50 ccm) spendiert.

      Jetzt könnte sie auf die Straße.
      Ein 40er-Schild folgt noch.

      s-l300.jpg

      Auch aus der Nähe besehen wirkt das Nummernschild fast wie Blech. Die Nummernschildplatte kann auch ein größeres Kennzeichen für Kleinkrafträder aufnehmen. Man weiß ja nie. zwinker2



      Gruß Ulrich
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      Haben ist besser als brauchen
    • Hallo Gordon,
      danke für Dein Like. Nachträglich auch von mir: Herzlich willkommen!
      Viel Freude beim Lesen uns Stöbern. Die Zeit zum Selberbasteln wird (wieder) kommen.

      Und die "40" ist jetzt auch schon dran.
      Es folgt die Beleuchtung.




      Gruß Ulrich
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    • Hi Ulrich

      ullie46 wrote:

      Die ersten Rollversuche kommen bald.
      Da freue ich mich darauf. Bin ich jetzt ja nicht mehr alleine, Modelle zu motorisieren. Allerdings sind meine Versuche fliegende Objekte(sprich sie leben nicht lang) und bis auf notwendige Verstärkungen, die originalen Kartonmodelle. Vielleicht sollte ich dann doch auch mal was zeigen denk1
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Hallo Ulrich,

      schön, dass Du für diese Minimalfahrzeuge eine Lanze brichst! Ich verbinde die Ape (klingt für mich auch immer nach dem englischen Wort für "Affe") auch nach über 30 Jahren immer noch mit dem orangen Dienstfahrzeug des Hausmeisters im Studentenwohnheim im Freiburg. Der war schon immer sehr früh zu hören, da er die Ape wie in dem von Dir verlinkten Auto Bild Artikel beschrieben nur digital, also mit gar nicht oder Vollgas fuhr: "Plllläääärrrr!!!"
      Dabei waren die Lastendreiräder auch im Nachkriegsdeutschland nicht so selten und vor allem sehr begehrt: Tempo A400 bzw. Tempo Hanseat.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Danke Michael und Euch allen für Euer Interesse und die hinterlassenen Likes. Es freut mich immer, Gleichgesinnte" anzutreffen, besonders
      bei so nicht alltäglichen Modellen. Im Familienkreis kann ich das so nicht erwarten.
      Ich zeige dann auch noch einige kleine unspektakuläre Basteleien an der Ape. Speziell für die Befestigung der Aufbauten musste ich mir einiges überlegen:

      Für den Holzrahmen mit der Kartonplatte boten sich die bekannten Zapfen an, die schon montiert waren. Ein paar Verlängerungen machen das Ganze bedienungsfreundlich.
      Die Ladefläche (auf dem Holzrahmen) konnte ich recht rudimentär aber wirkungsvoll mit einem Drahtbügel fixieren. Sieht man nach dem Abdecken mit dem "Boss-Karton grins 3 " nicht mehr.
      Der Fahrer selbst bekommt eine Fixierung mit Kabelbindern und evtl. noch eine Schraube in denn verlängerten Rücken, falls nötig.
      Aber im Gegenstück, dem Helm, hat er einen Neodym-Magneten, der den Kopf an dem Metallteil im Kabinendach fest hält, bei mehr oder weniger sanfter Gewalt aber auch lösbar bleibt und umgekehrt sich auch selbst wieder "bindet", falls er sich unterwegs mal löst. Sobald der Helm dann wieder am Dach vorbeikommt, "schnappt er wieder ein". Der Magnet.
      Das hat auch den Vorteil, dass ich die Kabine abnehmen kann und der Fahrer sitzen bleibt.
      Um die Kabine selbst zu befestigen, habe ich noch keine endgültige Lösung.
      Hier mal die momentane, provisorische:
      Im Frontbereich liegt sie Kabine rutschsicher auf der Lenksäule auf. Die Rückwand liegt ebenfalls rutschsicher mit "Nasen" fixiert auf dem Chassis und wird mit einem Gummiband gehalten. Wie die Flügel ibeim RC-Flieger...
      Die ganze Kabine kann so problemlos senkrecht noch oben abgenommen und wieder aufgesetzt werden.

      Ich habe das mal etwas ausführlicher beschrieben, falls es jemanden interessiert.

      Was Ihr nicht wisst:
      In der Vorgeschichte zu der Ape gibt es eine Wette mit Modellbaukollegen, dass ich das Gefährt auf 40 km/h bekomme.
      Das ist ja fast 1:1 Geschwindigkeit der 50er Ape. Mit vier Rädern schaffte das Chassis mit leichter Lexan -Haube vor Jahren mal über 50 km/h.
      Jetzt werde ich mich mal vortasten an die Geschwindigkeit.
      Erst mal nur das Chassis, dann mit Fahrer. dann mit Kabine und am Ende mit Pritsche.
      Mal sehen, wie es auskommt und ob die Mechanik (Vorderrad) das durchhält.
      Später trimme ich ihn dann auf "Wheelies"... hüpf1

      Hier erst mal die Fotos für heute:







      Gruß Ulrich

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    • Bei der Hitze nicht viel geschafft, heute aber trotzdem was Nettes:

      Es gibt die Ape auch mit Stützrädern.
      Eigentlich was für Weicheier. Das würden die Piloten auf dem Bild aber nicht für sich gelten lassen!
      Ich überlege mir was für mein Modell. Evtl. modifiziert. Da könnte ich in jedem Fall belegen, dass es sowas gibt.



      Quelle und Link zu weiteren Fotos: APE RACING

      Gruß Ulrich
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    • So, Ihr Lieben,
      heute hat die Enkeltochter die erste "Probefahrt im Freien" aufgenommen.
      Ich lasse es mal so. Hätte es selbst auch nicht besser gemacht.
      Nur, damit Ihr seht, sie läuft. Allerdings war der Akku altersschwach. Nach diesen ca. 60 Sekunden war auch schon wieder Ende.
      Ich habe es auch nicht geschafft, die Ape auf die Seite zu legen. Die Seitenneigung ist zwar beträchtlich aber sie hebt kein Bein wirklich.
      Evtl. mit neuem Akku in einem späteren Video.

      Video Test APE



      Gruß Ulrich
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    • Mal wieder hoch geholt:

      Hier nochmal ein Foto vom weitgehend fertigen Modell, Stand bis vor ca. 14 Tagen. (1. Foto).

      Jetzt bekommt sie eine andere Front: Den Grill- und Scheinwerfereinsatz vom Manta 1:8. den es als Etappenbausatz von " Hachette " gibt.
      Für 1,99 € gab es da den Grill mit vier Scheinwerfereinsätzen und eine Heckpartie ebenfalls mit vier Leuchten. Da konnte ich nicht "nein" sagen.

      Hier die ersten Anpassungen (2. Foto):



      Und die Frage nach dem verwendeten Spachtel ist gleich mit beantwortet.

      (Wird fortgesetzt).

      Gruß Ulrich
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    • Danke an die Liker. Martin, Dieter und Ralf! Es freut mich, dass auch solche Modelle hier gerne gesehen werden.
      Na ja, an der Ladefläche und der Fahrerkabine ist ja auch Karton verarbeitet worden... happy 2

      @maxl:

      Das nächste Video nach Fertigstellung wird hoffentlich besser. Das mit der Seitenneigung könnte auch bei einer "Ente" passen.
      Wie schon oben geschrieben: Ich habe es aber bisher nicht geschafft, das Gefährt auf die Seite zu legen. Kommt evtl. noch mit frischem Akku.
      Ausgangsbasis war ja, die APE , wie in Thread #11 beschrieben, auf min. 40km/h zu bringen. Also gleich schnell, wie das Original.
      Da geht es erst mal nur geradeaus.

      Jetzt schaue wir mal, ob die Heckpartie vom Manta passt. kratz1

      Gruß Ulrich
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    • Danke, Martin!

      Es geht mir ums Basteln. Ich bin kein Scaler - Hauptsache, es kommt was Funktionierendes dabei raus.
      Die APE speziell als getunte APE hat auch im Original sicher gnadenlose Umbauten erlebt.

      Und die Manta-Teile konnte ich nicht liegen lassen. Ich brauchte sie nicht, sondern fragte mich,wofür ich sie brauchen könnte.
      Und da fiel mir eben die APE ein.

      Zwei Schnitte mit der Säge und die Breite passte. Der Rest wird passend gemacht. Dann kommt noch Licht rein.
      Die "Opelaner" mögen mir verzeihen...

      Gleich kommt das Heck dran.

      Gruß Ulrich
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