Das Künstlerhaus in Hodonín (Tschechische Republik); Maßstab 1:150 von Ondrej Hejl

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    • hallo1

      Wie gestern versprochen geht es heute mit einem schwierigen Teil des Modells weiter: dem Haupteingang.

      Da die Bauanleitung nicht immer wirklich aussagefähig ist und einige Teile gar nicht eingezeichnet sind, muss manchmal improvisiert werden, was dann ab und zu zur Folge hat, dass man durch falsche Reihenfolge beim Zusammenbau schwierige Ecken nicht mehr wirklich gut zusammenbekommt. Dies ist mir zum Beispiel im Eingangsbereich passiert, wo ich später an einigen Stellen nochmal versuchen muss, nachzuarbeiten und einige unschöne Stellen auszumerzen, die euch sicher auffallen.

      Fangen wir mal mit dem Hauptteil an, der an der Vorderfront zwei Rundungen aufweist, die ich zu früh verleimt habe.





      Sieht zwar gut aus, aber durch die frühzeitige Verleimung ist es jetzt schwer, die "Löcher" in den Seitenteilen ordentlich "zu stopfen", da man nun nicht mehr richtig rankommt.

      Auch das gerundete Teil über der Tür ist jetzt nur sehr stramm dazwischen zu bringen, was nachher an Nahaufnahmen besser sichtbar ist.

      Diese Teile...


      ...sitzen dort...



      ...und wären besser zuerst an das Bogenteil angeklebt worden, bevor dieses an der Frontseite befestigt wird.

      Das Ganze sieht dann mal so aus:


      von vorn

      und von hinten

      Auch mit der Finnpappenverstärkung habe ich mir ein Eigentor geschossen, aber auch das habe ich zu spät bemerkt.

      Fortsetzung folgt...
    • ...
      Der Haupteingang bekommt ein Dach...


      ...und einen Balkon und kommt an die Hauswand.



      Bevor nun dieses Seitenteil auf der Bodenplatte befestigt werden kann, muss erstmal die unter dem Dach verlaufende "Zierborde" angebracht werden. Diese wurde natürlich mit Pappe verstärkt...
      von oben gesehen

      und von unten gesehen,

      wobei ich mich zum Schluss doch dazu entschlossen habe, sie in zwei Teile zu zerteilen, damit ich die Verbindung mit der anderen Hauswand besser anpassen kann.

      Also erstmal nur ein Teil dieser Borde befestigen:


      Sieht dann zusammen so aus:


      Fortsetzung folgt...
    • ...

      Nun konnte diese Wand auf der Grundplatte befestigt werden. Wie ihr euch sicher erinnert, ist die andere lange Wand rechts neben dem Haupteingang bisher nur hinten befestigt, so dass sie sich wie an einem Scharnier hin und herbewegen lässt. also erstmal eine Stellprobe, bevor der Leim zum Zuge kommt:









      Nach der Verleimung auch dieser Seitenwand mit dem Boden konnte endlich auch die "Dachbordüre" (die ich ja in zwei Teile zerlegt hatte) vervollständigt werden:


      Hier ist dann auch schon der Giebel zu sehen, den ich...
    • ...schon vor einiger Zeit vorbereitet hatte:


      und der hier


      seinen Sitz hat. Leider habe ich erst jetzt bei der Anpassung des Daches festgestellt, dass er nicht ganz korrekt an der richtigen Position eingeleimt wurde, so dass ich jetzt noch das "Vergnügen" habe, das Bauteil vorsichtig wieder abzutrennen und an die richtige Stelle zu leimen. Mal sehen, ob das spurlos gelingt...

      Bevor ich mich aber damit auseinandersetze, steht noch der Bau von zwei Treppen an. Zuerst die Treppe zum Haupteingang:






      Fortsetzung folgt...
    • ...



      Das Ganze von oben, wo dann auch das kleine Podest links vom Eingang zu sehen ist:


      Anzumerken ist noch, dass ich Treppen nur noch in Massivbauweise erstelle, da ich nicht gewusst hätte, wie man sonst die Rundungen einigermaßen genau bewerkstelligen soll.

      Die zweite Treppe, die zum Nebeneingang, hätte aus einem gefalteten Stück bestehen sollen. Wie soll man das denn präzise herstellen? Also wieder die bewährte Methode:


      Einzelstufen herstellen, aufeinanderleimen und einpassen:




      Soweit für heute. Jetzt muss erstmal wieder gebastelt werden. Bis auf das Dach ist das Gebäude im Prinzip fertig, aber da sind noch einige Schwierigkeiten zu überwinden und außerdem habe ich mir für die riesengroßen Dachfenster etwas einfallen lassen. Schau'n mer mal.

      Bis dahin; viele Grüße an alle Zuschauer, die es bis hier ausgehalten haben. Es geht demnächst weiter...

      hj aka SchnippSchnapp
    • hallo1

      nachdem ich nun schon vor einiger Zeit die Galeriebilder des fertigen Modells veröffentlicht habe, wird es höchste Zeit, den Rest des Bauberichtes nachzuschieben.

      (Kleine Anmerkung: nein, ich bin nicht baufaul, nur schreibfaul. Das Nachfolgeprojekt ist auch schon fertig und das daran anschließende Großprojekt auch schon in Arbeit. Ich habe also hier noch Einiges nachzuholen - sorry)

      Die Dachkonstruktion hat mir etwas Kopfzerbrechen gemacht. Hier erstmal Bilder vom Original, so wie es auf dem Deckblatt des Baubogens zu finden ist:





      Man sieht also sehr deutlich, dass es sich hier nicht um Solar-Paneele handelt, sondern die ganzen Dachflächen verglast sind. Deshalb gibt es auch in der oberen Etage des Gebäudes keine Fenster, weil anscheinend das Licht nur von oben einfällt.

      Da bei so viel "Lichteintrittsfläche" eine Verglasung nicht ratsam ist, weil man sonst nur ins Innere des Gerippes geschaut hätte, ich aber auf der anderen Seite den Bogen nicht so einfach auf das Gebäude klatschen wollte, habe ich versucht, zumindest einen Glanz zu bekommen, wie er von Fensterscheiben durch Reflektion erzeugt wird und zum Anderen die Fensterflächen wie beim Original (siehe Fotos oben) etwas erhöht auf das Dach zu bringen.

      Beim kleinen Dach habe ich noch mit Klarsichtfolie gearbeitet.




      Wirklich zufrieden war ich mit dem Ergebnis allerdings nicht. Die größeren Fensterflächen habe ich dann ausgeschnitten, auf Pappe geklebt und mit durchsichtigem Paketklebeband überklebt, um eine Spiegelung zu erreichen.


      Die Ränder habe ich wie beim Original blau eingefärbt.

      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      So hätte das Dach ausgesehen, wenn ich es nach Bogen gemacht hätte:


      Die Dachkonstruktion ist etwas kompliziert. Deshalb würde ich dieses Modell auch nicht für Anfänger empfehlen. Man kann nicht das Dach komplett zusammenbauen und im Ganzen auf das Gebäude aufsetzen, sondern muss Stück für Stück vorgehen. Das hat dann zur Folge, dass beim Einsetzten des letzten Dachteiles keine Möglichkeit mehr besteht, von Innen gegen die Klebekante zu drücken, so dass es etwas schwierig ist, das Dach einigermaßen zu schließen. Ich lasse jetzt mal die Bilder für sich sprechen.











      Wie ihr sehr, geht bei mir nichts ohne Pappenverstärkung.

      Fortsetzung...
    • Endspurt...





      Als i-Tüpfelchen noch ein paar Blümchen in die Blumenkästen.




      zwei Fensterläden


      und ein abschließender Blick auf den Eingang zum Gebäude


      Die Galeriebilder findet ihr hier

      Und damit erkläre ich den Baubericht für beendet, bedanke mich für eure Geduld, die vielen Daumen und die Kommentare und hoffe, euch beim nächsten Projekt wieder als Zuschauer und vor allem Ideengeber und Kritiker begrüßen zu dürfen.

      Bis dahin viele Grüße in die Runde.
      hj
    • Hallo hj

      Wow! Das sieht fantastisch aus! Einmal mehr hervorragend gebaut, ein selten gesehenes Modell!
      Die Blumen sind tatsächlich das I-Tüpfelchen!
      Die Galeriebilder sind mir irgendwie entgangen, ich hole das gleich nach!

      Gratuliere zur Fertigstellung, da kannst Du stolz sein!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo hier,

      Mir geht es so ähnlich wie Peter! Ich habe durch meinen Urlaub auf Cuba auch nicht mitbekommen, dass Du Bilder in der Galerie eingestellt hast. Muss also auch noch reinsehen.

      Nun zu oben. Die Idee mit dem leich spiegelnden Dach finde ich toll! Du hast es auch schön diskret hin bekommen. Insgesamt wieder ein tolles Ergebnis von Dir!

      Viele Grüße
      Fritz