S.M.S. Frankfurt / MM / 1:250

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    • moin1 Werner (Namensvetter
      Ich bin voll deiner Meinung was die alten Bögen betrifft. Siehe meinen BB über den Fletscher.. Ich bin auch der Meinung das man mit den alten Bögen viel anfangen (supern) kann . Da ich viele Jahre dem Holzbau verfallen war, habe ich nun kein Fundus aber in dem Sinn beschwere ich mich ja nicht , aber ich merke das man noch sehr viel an den vorhandenen Modellen supern kann wenn man sich wie ich 12 Jahre mit Leib und Seele bei der Navy herumgetrieben hat. Wie ich schon gesagt habe Eure Modelle stechen mir sehr ins Auge, das tut schon weh und insovern brauche ich dann keinen Fundus. Beste Grüße Namensvetter aus Braunschweig
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Servus Freunde,

      sorry für die späte Antwort.

      @ Klueni: so ist es prima - da sind die Mannheimer und Jabietz einfach Spitze.
      @ Flens: moin Jochen, ich kann mich schon noch (dunkel) an den Bericht vor Dir im Nachbarforum erinnern. Dann wird's wohl mit der Qualität des Bogens so bleiben.
      @ Marineoldie: ob mit oder ohne Fundus - die Auswahl des nächsten Modells ist immer schwierig. Aber bisher haben wir das ja gemeistert. Und als Gast bist Du immer herzlichst willkommen und das mit allen Kommentaren.
      @ SMS Baden: wir sind nicht nur derselbe Jahrgang, Werner. Sondern haben auch noch dieselbe Vorgeschichte.
      @ Gerd: danke - und schön, dass Du dabei bist.


      Und Dank natürlich auch an die "Likers".

      So, nun aber weiter mit dem Bericht.

      Das Deck wartete ja noch auf den "Lückenschluß". Der erfolgte mit den Teilen 86 und 87. Auch an denen war unten wieder eine Strebe anzubringen.



      Passte bei mir ohne erforderliche Kürzungen.



      Die Streben geben von unten dem Ganzen zusätzlichen Halt.



      Der Kreuzer mit dem nun fertigen Deck in der Totale.

    • Hallo euch beiden,

      danke für den senkrechten Daumen ....

      Die Kanten der verdoppelten Decks mussten ja nicht eingefärbt werden. Denn der Bogen sieht unter den Nummern 88 bis 92 Decksränder vor. Hier im Bild die Reihe unter 89 und folgende.



      So sieht's ohne die Ränder aus



      und so dann mit. Welch ein Unterschied.



      Aber die Ränder machen nicht nur optisch was her. Sondern sie werden später sicher einen tollen "Ahnlehnungpunkt" für die Reling darstellen; denn sie stehen nach oben (und unten) etwas über.



      Bevor es dann mit einem ganz anderen Bauabschnitt weitergehen wird hat mich einfach mal ein Größenvergleich interessiert. Seht mal am folgenden Bild, welcher Größenunterschied zwischen der Emden und der Frankfurt auftritt - bei nur ca. 5 Jahren Zeitdifferenz.

    • Hallo Günter,

      schon interessant, das Vergleichsbild mit der "Emden"! daumen1

      Ja, wie sagte schon Heraklit so treffend: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge!" und das trifft auf viele Entwicklungen zu, denke ich - wobei es nicht immer der "heiße" Krieg sein muss, wie man an der Raumfahrt sehen konnte, reicht da oft auch der "kalte" völlig aus....

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Servus Hagen,

      wie weise doch die alten Griechen schon waren ... aber alles scheinen sie nicht in die Gegenwart herübergebracht zu haben. happy1

      War wirklich enorm, was sich unter dem Kaiser zu Beginn des 19. Jh schiffstechnisch getan hat. Wenn ich die Von der Tann mit der Derfflinger vergleiche - irgendwie dasselbe Verhältnis. Was mich auch fasziniert, ist die Bauzeit der Werften in dieser Aera. Wenn man die technischen Mittel, die damals vorhanden waren betrachtet, ist es schon enorm wenn man bedenkt, dass zwischen dem Stapellauf der Frankfurt am 20. März 1915 und der Indienststellung am 20. August 2015 gerade mal 6 Monate lagen. Wow.

      Und danke auch für den Daumen, Werner.

      L.G. Günter
    • Nun, die nächste Entscheidung war so langsam zu treffen. Baue ich die Frankfurt mit oder ohne UWS. War da wirklich hin- und hergerissen. Die Undine hat das rote Unterteil, die Emden nicht. So oder so - ein direkter Vergleich ist eh nicht möglich und so habe ich mich dann entschieden: wenn schon - denn schon.

      Also, während ich am Oberteil noch rumdoktorte, wurden schon mal Grundplatte, Längsträger und Spanten verdoppelt.



      Wolfgang Keller kommt beim UWS mit einem Längsträger aus.



      Die verdoppelten Spanten sind verklebt. Ich beginne hier immer mittig und arbeite mich dann abwechselnd in beide Richtungen vor.



      Auf den Spanten und dem Längsträger waren Spantverbreiterungen anzubringen.

    • Die Segmente des Unterwasserrumpfs sind von der Rückseite zu schneiden.



      Vorteil ist natürlich, dass keinerlei Schnittlinien auf der "A-Seite" vorhanden sind. Hätte mich auch gewundert, wenn MM da nicht auf dem neuesten Stand der Technik wäre.



      Zum Kantenfärben habe ich meinen "Dürer" aus der Farbstiftstadt Nürnberg wieder hervorgeholt.



      Der Konstrukteur hat hier sowohl in der Länge wie auch in der Breite etwas "Zubrot" mit beigegeben. Vorweg gesagt: anfangs hatte ich erst "außenrum" geschnitten. Aber nachdem ich dann immer wieder auf die inneren Linien kürzen musste, habe ich dann gleich beim Minimum geschnitten und mir Zusatzarbeit gespart - denn bei mir hat's so gepasst. Und wie.

    • Und dann konnte mit dem Beplanken begonnen werden. Wie in der Bauanleitung vorgeschlagen mit Beginn in der Mitte und dann wechselseitig nach vorn und hinten anschließen. Eine Methode, mit der ich gute Erfahrungen gesammelt habe.



      Und so gings dann voran. Seht die Bilder.





      Die Beplankung (U 27 bis U47) ist abgeschlossen.



      Dazu aber noch eine Anmerkung von mir. Auch wenn es bei mir gut geklappt hat erlaube ich mir doch einen Vorschlag an die Mannheimer. Die Spantenverbreiterungen sind 2,5-mm breit. Und da ging's bei mir oft verdammt knapp zu. Eine Verbreiterung auf 3,5 mm wäre hier für die Bastler wohl sinnvoll. Da ich die Streifen (leider) alle schon vorab ausgeschnitten hatte, musste ich damit leben. Auch wäre es für mich durchaus sinnvoll, das Spantengerüst mit zwei seitlichen "Swingern" zu versehen. Würde das Umsetzen m.E. vereinfachen. Insbesondere im Heckbereich, Spanten U 9 bis U 12, wäre eine "Stütze" sinnvoll. Denn da liegen dann außen die Wellenhosen auf. Da hatte sich bei mir der Karton nach innen weggebogen. Bilder kommen ja noch.
    • Anhand der zweiten Welle hier dann detailliert das Vorgehen. Auf einen 0,8-mm-Draht habe ich (entgegen der Anleitung) von hinten her begonnen, die Profilscheiben aufzukleben, im erforderlichen Abstand zur Breite der Antriebsschraubenwelle.



      Dann die Welle darüber.



      Dann, wieder mit innliegenden Profilen, den hinteren Teil der Schraubenwelle, an der dann die Halterung zu befestigen sein werden.



      Dann die "Verjüngung".



      Es folgt die eigentliche Welle.



      Und abschließend die Verbreiterung zum Anbringen an dem Profil der Wellenhosenhalterung.



      Fertig ist das Ding aber erst nach dem Anbringen einer weiteren Profilschraube.



      Das war's. Die vorbereiteten Schrauben selbst werden erst später angeklebt.

    • Die Wellenhosen 49 wollten wohl vorgerundet sein.



      Beim Anbringen der beiden Dinger musste ich schon "etwas zaubern". Denn, wie schon vorab bemerkt, hatte der UWS-Rumpf gerade an der Stelle, an der die Hosen anzubringen waren, eine leichte Delle nach innen. Hatte zwar überlegt, ob ich mittels Skalpell einen Schnitt wagen sollte. aber ob ich bei der dort vorhandenen Spannung da Erfolg gehabt hätte ? Also: so belassen und "gezaubert". Für mich persönlich aber nicht soooo schlimm. Denn wenn die Vereinigung mit dem ÜW-Rumpf erfolgt sein wird, verschwindet das ganze ja fast in der Versenkung.

    • Nun war natürlich der Reiz da, die beiden Rumpfteile mal miteinander bekannt zu machen. Hier zunächst im Bild die "Oberseite" des UWS als Beleg dafür, wie genau die Konstruktion ist. Obwohl die Kante später überdeckt werden wird ging's fast schon ohne.



      Und dann einfach mal "aufeinander" gestellt. Da klafft keine Lücke, was mich natürlich freut.

    • Rezatmatrose wrote:

      und so habe ich mich dann entschieden: wenn schon - denn schon.
      Sehr gute Entscheidung, Günter!

      Und die Umsetzung ist Dir hervorragend gelungen, was auch auf eine sauber konstruierte Abwicklung der UW-Beplankung verweist.
      Wenn das UW-Schiff jetzt noch gut an den "Rest" des Modells passt, wäre das Anlass für ein erstes Schulterklopfen.

      Viele Grüße
      Roland

      P.S. Die Echtzeit hatte mich gerade überholt, muss schneller schreiben!
    • Aber am UWS fehlte ja noch ein Teil. Die Ruderanlage (U 55 - U 55 n). Zunächst das verdoppelte Innenleben.



      Die Seitenteile sind dran, die Abdeckstreifen vorbereitet.



      Die oberen Abschlüsse sind vorbereitet und angeklebt.



      Dann noch die Befestigungseinrichtung am Rumpf



      die einzufügen war,



      um dann das Ruder mit dem Rumpf an zwei Stellen zu fixieren.

    • Auf Bogen 24 spenddieren die Mannheimer auch noch einen Modellständer, samt dem dazu notwendigen 2-mm-Karton. Durchaus vorzeigbar, das Ding. Und die Beschriftungstafel ist auch noch umsetzbar, je nach gewählter Ansichtsseite. Das nenne ich Service.



      Auch wenn es so aussieht, als seien die Teile schon vereint. Nein, nur aufgelegt. Denn weiter geht's nun wieder mit dem oberen Teil. Vor dem Verkleben der beiden Teile werde ich noch die Beibootbarrings und die Munitionsschienen anbringen. Das dann später

    • Hallo Günter
      Ich werde dienen Bericht mit Interesse verfolgen. Wie ich sehe ist das Modell mit Unterwasserschiff und wie ich bereits in meinem Baubericht geschrieben habe, ist es kaum möglich für die Kanten die passende Farbe zu finden (oder alles neu lackieren), aber ich finde das nicht sinnvoll, ein Modell so zu verändern. Ich hätte evtl. bei den Schrauben die Kante auch in einer gelblichen Farbe gefärbt, aber so geht es auch.

      daumen1
      Otto
    • Rezatmatrose wrote:

      Dazu aber noch eine Anmerkung von mir. Auch wenn es bei mir gut geklappt hat erlaube ich mir doch einen Vorschlag an die Mannheimer. Die Spantenverbreiterungen sind 2,5-mm breit. Und da ging's bei mir oft verdammt knapp zu. Eine Verbreiterung auf 3,5 mm wäre hier für die Bastler wohl sinnvoll. Da ich die Streifen (leider) alle schon vorab ausgeschnitten hatte, musste ich damit leben. Auch wäre es für mich durchaus sinnvoll, das Spantengerüst mit zwei seitlichen "Swingern" zu versehen. Würde das Umsetzen m.E. vereinfachen. Insbesondere im Heckbereich, Spanten U 9 bis U 12, wäre eine "Stütze" sinnvoll. Denn da liegen dann außen die Wellenhosen auf. Da hatte sich bei mir der Karton nach innen weggebogen. Bilder kommen ja noch.

      Hallo Günter,
      danke für deine Hinweise. Es ist für einen Verlag immer gut wenn
      Rückmeldungen, egal ob positiv oder negativ, von Modellbauern kommen.
      Da wir ja „On-Demand“ drucken, können wir eventuelle Verbesserungen
      einfließen lassen. Die Frage ist nur, ob diese Änderungen im machbaren
      und wirtschaftlichen Bereich liegen.


      Nehmen wir als Beispiel mal deine drei Anregungen:
      - Die Spantverbreiterungen auf 3 mm anzuheben ist kein Problem (Ist bereits geschehen).
      - Zwei zusätzliche Stringer beim Spantengerüst des Unterwasserschiffs
      einzusetzen ist zwar machbar aber im Umfang zu groß und auch
      unwirtschaftlich. Es müsste ein zusätzlicher Bogen geschaffen (Modell
      wird teurer) und die Bauanleitungsseite neu gestaltet werden. Außerdem
      würde sich die Baunummernfolge verschieben und die Teileliste und das
      Titelblatt müssten geändert werden.
      - Deinen Wunsch um Stützspanten für die Wellenhosen habe ich
      verwirklicht. Beim 1:200 Modell sind sie schon wegen dem größeren
      Querspantenabstand vorhanden gewesen (siehe Vergleich unten). Ich habe
      sie nun auch beim 1:250 Modell übernommen. Musste nur noch ein bisschen
      Platz auf dem Bogen 20 schaffen.




      Weiterhin frohes Schaffen auch wenn dir die Änderungen nicht zu Gute kommen.
      Gruß Franz
    • Hallo Otto,

      schön, Dich dabei zu wissen. Ja, das mit den Farben ist ja immer wieder ein Thema. Ich habe die Schiffsschrauben durchaus bewußt in einem hellen Grauton gefärbt - das schärft irgendwie die Konturen. Im ehemaligen Forum kartonist hatten wir einen Bastlerkollegen aus Erlangen, der die Kanten generell dunkel einfärbte. Sah immer prima aus. Die weißen Schnittkanten verursachen aber wohl genau das Gegenteil. Auch habe ich festgestellt, dass die Farben bei den Fotos dunkler rüber kommen als bei natürlicher Betrachtung am Modell. So auch das "Grau III" von Faber, das ich hier verwendete.

      Servus Franz,

      ich muss bei meinem Eintrag wohl sehr "beswingt" gewesen sein, als ich aus "Stringern" die "Swinger" gemacht habe. sorry1
      So muss das ja heißen.

      Was Du aus meinen Anmerkungen gemacht hast - einfach Klasse!! Und in der Geschwindigkeit !!


      Und großen Dank von mir dafür, sicher auch im Namen der gesamten Bastlergemeinde, an eure Crew.


      Das bei mir aufgetretene Thema im Bereich der Wellenhosen dürfte damit der Vergangenheit angehören und so kann auf durchgehende Stringer unter diesen Vorzeichen sicher verzichtet werden.

      Mir ist bewußt, dass MM alles daransetzt, um Bogen der Extraklasse auf den Markt zu bringen. Das Ziel habt ihr mit den bisherigen Erscheinungen des Verlags für mich bereits erreicht. Wenn meine Bemerkung von oben aber dazu beigetragen hat, ein weiteres "i-Tüpfelchen" auf die Qualität zu setzen - umso besser für euch als Verlag und uns als umsetzende Bastler.

      Liebe Grüße nach Altbayern

      Günter

    • Wie schon angekündigt, ging es dann wieder "an Deck" weiter. Unter den Nummern 93 bis 108 ging es mit den Beibootbarrings weiter. Hier kann wieder auf Teile in der Laserplatine zurückgegriffen werden. Erfreulich.



      Die erste Verbreiterung 93a ist auf den Träger 93 aufgezogen. Und ein Vergleich mit der gedruckten Version zeigt: "freie Fahrt"!



      Die ersten Barrings an Bb sind angeklebt.



      Die gesamte Bb-Seite ist fertig.



      Bevor ich an StB weitermachte, kam noch der erste Niedergang (109) unter die Pinzette. Denn schneiden musste ich den nicht - denn hier hilft wieder der Lasersatz.



      Und dann die rechts Schiffsseite - alle Barrings sind dran. Hier ist es natürlich wichtig, für eine genaue Ausrichtung zu sorgen. Das scheint mir manierlich gelungen zu sein.

    • Servus Werner,

      danke. Und ob ich mir da Zeit (lassen mußte). Schwieriger Part, fürwahr. Aber, wie Du gleich sehen wirst: es ist vollbracht.

      Hallo Fritz,

      danke auch an Dich. Die Dresden ist bei mir schon so lange her. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die so 2004 bis 2006 umgesetzt, noch vor meiner Forenzeit. War das erste Modell mit Ätzteilen, das ich in meinem Bastlerleben umgesetzt habe (so sieht sie auch aus frech 2 ).

      Und danke auch für die Daumen, Günter, Roland, Werner, Dieter und Quintus.
    • Die Teilegruppe 110, Munitionsschienen mit Halterungen etc, ließen die Körpertemperatur merklich ansteigen. Da war Konzentration gefragt - aber andauernd. Die Halterungen 110/110a stammten aus dem Lasersatz. Hier die Danger an der Wand/abdeckstreifen.



      In der Bauanleitung ist die Anbringmethode wie folgt beschrieben:



      Es trifft zu, dass an sich an den Randstreifen keine "Anbringmarkierungen" befinden. Das trifft aber nur für die Stützen 110a (mit Haklen) zu. Für die Stützen 110 selbst sind aber an den Wänden unter den Randstreifen Markierungen vorhanden. Schreibt das ruhig noch in die Anleitung mit rein. Ist doch sehr positiv. Allein mit der zeichnerischen Darstellung wäre ich auch gut zurecht gekommen, aber die vorhandenen "Anbringungsmarkierungen" geben einfach noch mehr Sicherheit.

      Die Schienen 110b sind aus verdoppeltem Karton zu schneiden. Hier ist "genug Material" vorhanden. Wenn also etwas verhunzt worden ist - kein Problem. Mir blieben zwei Schienen übrig.
      Begonnen habe ich an Bb - denn die ist "zum Einüben" etwas einfacher. Habe an der Wand zum Backdeck begonnen und bin dann zum Heck hin weiter gewandert. Seht dazu die Bilder. Es war durchaus nicht einfach, die Schienen an den Nasen unter den Barrings zu verkleben. Aber irgendwie hab ich's dann doch geschafft. Aber, wie Werner schon erwähnte: hier ist Geduld mitzubringen.





      Bevor es dann an StB weiterging, habe ich das Trägersystem 113 zur Entspannung mal eingefügt.



      An StB habe ich dann von achtern begonnen. Den letzten Streifen vorne dann zuerst "grob" zurechtgeschnitten.



      Und final so abgetrennt, dass die 28 mm Abstand zur Back gemäß Anleitung vorhanden sind und dann verklebt. Aus einem Streifen also.
    • Weitere Schienen kamen hinzu.



      Die achteckigen Scheiben 111 stellen die Weichen dar und geben dem Gebilde zusätzlichen Halt.



      Aus den Schienen 112 und den Plattformen 115 ist ein Trägersystem zu fertigen. Hier im Bild auf der Anleitung dazu liegend.




      Unter diese Plattformen kommen die Antriebswinden 115.





      Und rauf damit auf die Schienen.





      Die dritte Plattform ist mit den Stützen 145 aus dem Lasersatz zu verbinden.






      Geschafft die Dinger sind angebracht.





      Leider sind die Antriebe, die sich ja unten an den Plattformen befinden, kaum mehr zu erkennen.


    • Hallo Günter,
      das mit den Munitionsschienen kenne ich von der Dresden, der Emden und dem Askold. Es ist fummelig. aber machbar und Deine Bilder sehen sehr gut aus.
      Mal eine ganz blöde Frage. Wäre es nicht einfacher zuerst die Munitionsschienen und dann erst die Barrrings anzubringen? Die scheinen mir doch bei der Monage etwas hinderlich.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Kurt
      Die Idee erst die Schiene dann die Barrings ist zwar gut, aber ich glaube die Schienen werden druntergelegt und deshalb geht das schlecht.

      Hallo Günter
      Das sieht ja sehr gut aus. Hast du das Schiff geteilt? Wenn ja, paß bloß auf, das sich die beiden Teile nicht verziehen. Das ist mir bei der Altmark passiert.
      viele Grüße
      Otto
    • Moin Werner,

      so ist es wohl - sicher schon ein "Quantensprung" im Vergleich zur Emden, z.B. Danke für das Lob - aber der Bogen macht es einem auch leicht.

      Servus Kurt,

      von den Barrings habe ich ja oben ein Bild eingestellt. Die Nasen, die sich an den Dingern unten befinde, sind die Halterungen für die Transportschienen und das in etwa über die Hälfte der Gesamtlänge. Das wäre wohl eine "Luftnummer" geworden.

      Hallo Otto,

      die Konstruktion der Frankfurt sieht nur ein "entweder - oder" vor. Ich habe mich für die Umsetzung mit UWS entschieden. Die Altmark habe ich auch im Schrank und mit abnehmbaren UWS umgesetzt. Bei der hat's bei mir gut geklappt, ebenso bei der Derfflinger. Bei der Bismarck zwar auch - aber da hätte ich wohl eher an ein Zusammenkleben denken sollen. Denn die Konstruktion ist nicht wirklich glücklich ausgefallen. Die Undine hatte ich auch vor, getrennt zu bauen. Aber die hatte sowas von "geschnabelt" - also klebte ich da.

      An ein Verziehen glaube ich bei der Konstruktionsart der Mannheimer eher nicht. Die verdoppelten Teile Grundplatte, Spanten, Mittelträger und Decks ergeben einen so stabilen Rumpf, dass das bei vernünftiger Umsetzung kaum dazu kommen sollte.

      Und danke für die Daumen, Werner und Werner (hah, Zwillinge happy1 )

      L.G.

      Günter
    • Da beim Aufkleben des genialen Wellenbrechers einfach viel "Rumpfanfassen" erforderlich war, habe ich das Zusammenfügen der beiden Rumpfteile noch etwas verschoben. 34 Teile enthielt der Wellenbrecher 116. Obwohl die Stützen im Lasersatz enthalten sind - eine verdammte Fusselei. Aber es ist geschafft.

    • Dann wurden die Verbindungsstreifen Rumpf/UWS vorbereitet. Kanten sind gefärbt, Rundungen vorgebogen.



      Zum Verkleben habe ich Weißleim genommen. Seht das Ergebnis in den folgenden Bildern. Noch etwas "farbliche" Nacharbeit an Bug und Heck muß ich machen - aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.





    • Hallo Kurt, Fritz,

      vielen Dank. Nun ja, mit Vermählungen habe ich ja durchaus Erfahrung. Die erste (gelungene) fand vor gut 49 Jahren statt.

      Werner,

      ich finde dieses Verfahren für das wohl beste, das ich bisher umgesetzt habe (beim Z 51 war es ja auch schon so). Ich hatte ja oben nicht weiter erwähnt, dass die Abdeckungen an Bug und Heck auf 60-gr-Karton gedruckt sind. Die fallen so bei normaler Betrachtung sogut wie nicht auf. Klasse Idee. Und auch die Konstruktion der Panzerung mit den direkt verbundenen roten Streifen, der sich über 85 % der Schiffslänge erstreckt, ermöglicht im Übergang die Verwendung von Weißleim zum Abdecken eventueller Schlitze ohne Leimaustritt auf die Bordwand. Habt ihr ein Patent dafür ?

      Günter
    • Servus Tommi,

      jau - durch die hohe Back wirkt der Kreuzer wirklich schlank. Gut so.

      Dann habe ich mich an den Unterbau der Brücke herangemacht. Das erste Haus, 117, mit der Wand und den bei Keller üblichen Profilscheiben.



      Diese Wand, sowie die folgenden mit 118/119 sind "auf Deck".



      Gut konstruiert und gebaut, wenn man die Lage der schon vorab installierten Träger an der Wand sieht.