S.M.S. Frankfurt / MM / 1:250

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    • Moin Otto,

      ja, die Dinger machen sich gut und sind auch im Lasersatz sehr klein. Wie ich im Bericht schon andeutete: am besten sollten sie gleich beim "ersten Versuch" auf den angebrachten Klebepunkten landen, sonst .... aber im Lasersatz sind genug Ersatzstücke vorhanden. Ich habe drei gebraucht.

      Servus Jürgen,

      vielen Dank. Mir war das Thema "roter Schornstein" auch nicht bekannt. Nach dem Hinweis der Mannheimer waren wohl zur besseren Erkennung die jeweils letzten Rauchröhren, hier also der dritte, vor der Skagerrakschlacht rot gepönt worden. Sicherlich gibt es da auch irgendwo Literatur dazu. Werde wohl irgendwann mal googeln.

      L.G.

      Günter
    • Hallo Günter,
      das ist richtig, der angemalte Schornstein sollte zu besseren Erkennung dienen. Um dieses Thema hat es hier schon viele Diskussionen gegeben. Da es damals keine Farbaufnahmen gab, sieht man auf zeitgenössischen Bildern den entsprechenden Schornstein dunkel. Auf einigen Bildern der zurückkehrenden Schiffe ist er aber auch grau. Es ist denkbar, daß einige Kommandanten ihre Maate damit beschäftigt hielten, nach der Schlacht den Schlot umzupönen. Eigentlich hatten die Männer eine ordentlich Ruhepause mehr als verdient.
      Es gibt aber wohl einen Befehl vor der Schlacht, den hinteren Schornstein rot anzumalen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo liebe Klebegemeinde,
      auf der GoMo 2016 in Wien wurde ich das erste Mal mit den roten Schornsteinen bei der Skagerrakschlacht konfrontiert. Herr Jürgen Stallmeister hatte dort ein wunderschönes Diorama in 1:400 ausgestellt. Bei allen Schiffen war der letzte Schornstein in "Rot". Darauf angesprochen, zeigte er mir etliche schriftliche Originaldokumente die diese Farbgebung belegen.
      Da der Bogen unserer WIESBADEN zu diesen Zeitpunkt schon fast fertig war, habe ich im Nachhinein noch Platz auf einem Bogen geschaffen und einen roten Schornstein eingesetzt. Es freut mich nun, dass dieser auch Verwendung findet.

      sms-navy.com/paint/sms_paint-overview.htm

      Deutsche Übersetzung eines Absatzes des obenstehenden Links:
      Die am häufigsten verwendete Kennung war, den hintersten Schornstein je nach Vorgang in fast pastellrot oder gelb-ocker zu streichen. In der Dogger Bank zum Beispiel hielten die Schlachtkreuzer ihre Schornsteine grau, während die eskortierenden Torpedoboote und Kreuzer ihre hinteren Schornsteine rot lackierten, während in Jütland alle teilnehmenden Schiffe ihre hinteren Schornsteine in "Rot" trugen.





      Grüße von Franz
    • New

      Hallo Kurt,
      servus Franz,

      vielen Dank für die Erklärungen. So kann ich mir die eigene Suche nach den Hintergründen sparen - und die Zeit zum Basteln nutzen happy1

      Franz, tolles Dio, von dem Du da Bilder eingestellt hast. Deine Mehrarbeit, den roten Mantel im Bogen noch nachzufügen, war nicht nur richtig, sondern für uns umsetzende Bastler auch noch Anreiz, mal "etwas Farbe" in das "graue Leben" zu bringen, unabhängig vom sachlichen Hintergrund.

      L.G.

      Günter
    • New

      Rein nach Nummernfolge müßte es mit der ARI weitergehen. Es liegen aber noch einige kleine "Abschnitte" bereits verarbeiteter Bögen rum. Ich hab mich zuerst mal an die gemacht. Hier mal die Auswahl der vorbereiteten Teile 192/193 (Ankerspills), 200/204 (Muni-Schränke), 205 (Niedergang) und 207 (Splitterschutz).



      Der Notsteuerstand 206 im verdoppelten Karton



      und fertiggestellt zusammen mit den Munitionskränen 207 und dem Oberlicht 203.



      Und in den folgenden Bildern dann auf dem Modell angebracht.





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      Hallo Kurt, Hagen,

      vielen Dank für die netten Worte und auch für die Aufmunterung durch die Daumen zusätzlich an Werner und Dieter und Roland.

      Da für mich die Zugänglichkeit zum Aufbaudeck spätestens mit dem Anbringen der Davits und Bootslager doch erheblich eingeschränkt sein wird, habe ich mich entschieden, dort schon jetzt die Reling (Bauteilenummer ab 220) anzubringen. War gar nicht so einfach. Da hätte ich mir statt der Laserreling schon eine Ätzreling gewünscht. Na, aber irgednwie hat es dann doch (halbwegs) funktioniert. Seht einfach die Bilder.





      Hmmm, Makros können schon grausam sein.