Großlinienschiff S.M.S. König / JSC / 1:250 - modifiziert [Baubericht-Wiederveröffentlichung]

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Moin Pitje,

      sehr schön, einem Modell der kanonengespickten König-Klasse beim Werden zuschauen zu können! cool1
      Ich hatte von vielen Jahren ein sehr detailliertes Exemplar von ICM in 1:350 gebaut, welches mir jedoch aufgrund einer bei einem Transport zusammengebrochenen Glasvitrine zerstört worden ist.
      Daher wartet die 1:200er-Version von GPM noch auf ihr Wiedererwachen!

      lg.Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Klueni,

      so ein Kapitalschaden ist immer sehr ärgerlich, ist mir mit meiner ersten Forrestal so gegangen. Kam um einen Neubau nicht herum.

      War als Schüler damals so eine Sache noch einmal diesen Bogen gesponsort zu bekommen - aber das Christkind war dann einsichtig. daumen1


      Ist den die gpm Version der König schon auf dem Markt? Das wäre komplett an mir vorüber gegangen.

      Viel Spaß beim zuschauen. ja 2

      Liebe Grüße
      Peter
    • So geht's heute weiter mit den Barbetten des Turms B (Teile 174, 175, 176, 178, 179) und weil ich schon dabei bin auch mit Barbette Turm A
      (Teile 174, 175, 176, 177, 179). Die Barbette B baue ich schon jetzt die das Brückenhaus ein, damit es nun geschlossen ist.
      Ich verwende bis auf die Drehkränze, auf denen der Turm ruht die Teile der König, die Drehkränze nehme ich von der Derfflinger, da sie einen
      etwa 3mm geringeren Durchmesser haben und somit nicht so weit überstehen, wie es der König -Bogen vorsieht. Auf den Bildern des
      Originals konnte ich diesen Überstand nicht ausmachen, daher diese Abwandlung.



      Im Inneren der Barbetten habe ich eine Bristol-Verstärkung eingesetzt, in der hohen Barbette von Turm B ein Kreuz mit Aussparung für die untere Drehscheibe, in der flacheren Barbette von Turm A verwende ich einen 2,5mm hohen Bristolkranz.



      Beide Barbetten montiert und den bereits gebauten Geschützturm auf Barbette A gesetzt. Somit wächst die Feuerkraft langsam aber stetig an...





    • ehe ich mit dem achteren Aufbau beginne, habe ich die Barbetten der drei anderen Geschütztürme gebaut. Die Bauweise und Verstärkung ist so, wie oben schon beschrieben wieder hergenommen worden.



      Die Frage, die ich mir stellte: welche Farbe hat die Barbette des Turms D, also des vorletzten Turms, dessen Barbette vom Aufbau des
      Kasemattendecks umschlossen wird.



      Die Recherche in meiner sachdienlichen Literatur war da nur halb hilfreich, ein einziges Bild hat den Farbunterschied ganz leicht gezeigt, die anderen waren entweder durch volles Sonnenlicht, oder Schlagschatten nicht aussagekräftig, sodass ich letztendlich die helle Farbe genommen habe, die auch der Bogen vorsieht.



      Einserseits seltsam, das beide Farbtöne unmittelbar zusammenstoßen, andererseits hat mich überzeugt, das die farbliche Trennlinie, wenn man so will, die das Backdeck markiert, so eingehalten wird.

    • here we go again.
      Gestern Abend habe ich das achtere Deckshaus fertiggestellt, aber aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit den Bericht darüber auf heute
      vertagt.

      Die gesamte Baugruppe (Teile 101 - 111) ist leicht verständlich aufgebaut, so dass man die fehlende Zeichung auf der grafischen
      Bauanleitung nicht wirklich vermisst.



      Die Decks sind wiederum farblich nachbehandelt, die Bulleyes werden ausgestochen und mit Tesa hinterklebt, die Luken durch runde 2mm
      durchmessende Kartonteile dargestellt. Das Deckshaus wird mit Bristolspanten verstärkt, diese werden tapeziert und auch die Lüftergitter stelle ich wieder mit den im 45° Winkel übereinandergeleimten Fliegergitter dar. Diesmal sieht man sogar etwas davon... [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/wink.png]







      Das gesamte Deckshaus habe ich wiederum auf einen extra Ausdruck der entsprechenden Klebefläche des Oberdecks geklebt, um so die Baugruppe in sich geschlossen zu haben, ohne sie direkt auf den Rumpf montieren zu müssen.




      Das gesamte Deckshaus habe ich wiederum auf einen extra Ausdruck der entsprechenden Klebefläche des Oberdecks geklebt, um so die Baugruppe in sich geschlossen zu haben, ohne sie direkt auf den Rumpf montieren zu müssen.
    • Die Bauanleitung und die fortlaufende Nummerierung sehen vor, dass die 8,8cm Geschütze (2x Teile 112 - 116), die auf dem achteren Aufbau
      positioniert sind an die Reihe kommen. Im Bogen sind zwei Geschütze enthalten, die Planmappe von Schmolke und Koop zeigt vier, das entsprechende Buch spricht von 2-4 und letztendlich den Ausschlag für mich zwei Geschütze zu bauen, gab ein Bild der S.M.S König von 1914, auf dem eindeutig 2 dieser Geschütze zu sehen sind.



      Auch dieser Posten steht auf der Modifikationsliste, also habe ich die Originalgeschütze in die Ablage P geworfen und stattdessen die 8-8ter der S.M.S. Derfflinger von HMV auf meinen hellgrauen Karton umgesetzt und gebaut.



      Der Konstrukteur des Modells sah vor die Flak Geschütze mittels einer Drehscheiben-Lösung, wie bei der SA drehbar zu lagern.
      Ich halte dies für zu wenig stabil, daher habe ich zwei Säulen, die in die entsprechenden Ausschnitte gesetzt werden, gebaut, auf denen die
      Geschütze ruhen.







    • Bis eben habe ich das Fundament des achteren Schornsteins (Teile 117 - 122) sowie den achteren Kommandostand (Teile 123 und 124) gebaut .



      Das Fundament wäre im Prinzip ganz einfach gewesen, hätte ich nicht den Wunsch gehabt auch hier die Fliegengittervariante einzubauen,
      wohlwissend, dass durch die später zu montierenden Lamellen davon nichts zu sehen sein wird. Hat also etwas länger gedauert, bis diese
      Konstruktion getrocknet ist, so dass die Endmontage erfolgen konnte.






      Im Inneren bringen wieder Bristolspanten den notwendigen Halt für den Schornstein, der noch oben drauf kommen wird.
      Für die Lamellen habe ich wieder die entsprechenden Halter konstruiert.





      Auf dem achteren Deckshaus montiert sieht es ganz stimmig aus:

    • Der achtere Kommandostand hätte im Prinzip nur aus einer Röhre mit Deckel und einer Klebelasche bestanden.



      Ich habe mir gedacht, dass die Sehschlitze evtl. etwas echter aussehen, wenn sie etwas Tiefe erhielten, also habe ich sie ausgestochen und mit schwarzem Tonpapier hinterklebt.




      Das Dach habe ich wieder mit dem dunkelgrauen Tonpapier belegt, dass ich bereits beim vorderen Kommandostand genommen habe.
      Obendrein habe ich eine Einstiegsluke spendiert. Diese ist auf den HMV Bögen an entsprechender Stelle vorgesehen, daher war ich mal so frei. [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/biggrin.png]

    • nachdem ich mich vergangene Woche mit dem Kontrollbau von Christian's Schubschlepper (superklasse Modell [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/thumbup.png] ), wenn ich das hier mal so sagen darf) befasst habe (einige Kleinigkeiten fehlen noch), beginne ich diese Woche wieder mit einem Abschnitt der S.M.S. König.



      Am allerdransten ist nun der vordere Schornstein mit den Anbauten und der Admiralsbrücke (Teile 125 - 130).



      Die beiden Anbauten (125, 127) habe ich wie immer mit ausgestanzten und mit Tesa verglasten Fenstern gebaut, im Inneren sorgen tapezierte Querspanten für mehr Stabilität. Eine der Türluken ist der optischen auflockerung wegen mal wieder geöffnet dargestellt.



      Die Decks (Teile 126 und Dach 127) habe ich wieder mit dunkelgrauem Tonpapier belegt.


    • Die Montage dieser Teile wollte ich erst in Verbindung mit dem Schlot vollziehen, aber aus irgendeinem Grund hatte ich diesen Bogen nicht auf
      den grauen Karton umgesetzt, bzw. hatte ihn nicht ausgedruckt ( ??? [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/cursing.png] , was 'ne Sch... ), also habe ich per Hand einen neuen Schlot konstruiert, der den Maßen entspricht, die erforderlich sind.

      Im Nachhinein bin ich darüber sehr froh, da die aufgdruckten Fußpferde des Originalbogens doch sehr plump aussehen, da sehr dick gedruckt und ich ohnehin etwas improvisiren wollte, um die Fußpferde echt anzusetzen.



      Ich hatte die Idee Nadeln in die Schlotwand zu stecken, zu lackieren und mit einem Garn die Umfassung zu bauen. Dazu finde es notwendig im Inneren daür zu sorgen, dass die Nadeln nicht abknicken können. Daher habe ich den sechs Ebenen entsprechend Bristolprofile als eine Art Spantengerüst in den entsprechenden Abständen montiert, in die die Nadeln gestochen werden.




      Um innen die Position einzuhalten, habe ich die Ansetzpunkte der Nadeln durchgestochen.


    • Die Montage der bis jetzt gefertigte Baugruppen war schön bündig, auch der Ausschnitt des Decks (Teil 126) , dass den Schlot umfasst, hat sehr gut gepasst.

      Gewicht drauf, trocknen und anschließend das Innere des Schlots mit schwarzem Tonkarton auskleiden.





      Um den Schlot noch etwas aufzupeppen, habe ich sechs Kamine eingesetzt, die den sechs Kesseln der vorderen beiden Turbinenräume entsprechen. (Danke an die Herren Koop & Schmolke [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/smile.png] , die Bücher sind gold wert! )



      Demnächst kommt noch der Kranz und das Gitter drauf (geklaut bei S.M.S. Derfflinger) sowie die Fußpferde. Hoffe, dass sich meine Idee dazu vernünftig umsetzen lässt.
    • Der Schornsteinkappe, die im Bogen enthalten ist, füge ich noch ein Gitter hinzu, deren Existenz eigentlich nur meiner Phantasie entspingt, da ich kein Bild aus dieser Perspektive der S.M.S. König habe, ich aber für passend halte.
      Das Teil entstammt aus dem Derfflinger Bogen und gehört zum vorderen Schornstein.





      Der völlig treffender Beitrag eines Kollegen zu den Nadeln hat mich diese verwerfen lassen, die Dicke ist in der Tat zu groß. Stattdessen verwende ich jetzt 0,25mm Messingdraht, die ich zu etwa 7mm langen Stücken in die Löcher klebe . Das Lackieren versuche ich am Schlot montiert durchzuführen - schauen wir mal. Eines ist klar, die Drähte in den Bristolkarton zu drücken ist nicht gut für die Fingerkuppen , aber nach 58 (!) Teilen später ist es nun geschafft. Der der doch nicht unerheblichen Druckausübung musste ich höllisch aufpassen keine größeren Schäden zu verursachen, das Spantengerüst hat aber das schlimmste verhindert. [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/tongue.png]







      Das Ganze nun zur Stellprobe auf dem Rumpf der S.M.S. König:





    • Sodele, das Pönen der Sockel hat unfallfrei funktioniert. Der Lack der Wahl ist Revell Nr. 76 gewesen.



      Mal einen kleinen Seitensprung weg von den Schornsteinen probiere ich eine weitere Modifikation aus.
      Die Skylights des Original Bogens sehen einfach unterirdisch aus. Daher habe ich bei meiner Baden von HMV einige Anleihen genommen,
      vervielfältigt und auf meinem hellgrauen Karton vorbereitet.



      Die beiden Skylights (Teile 244), die beiderseits unterhalb der Brücke platziert werden, dienen als Truppenversuch.

    • habe heute experimentiert, wie ich die Fußpferde auf deren Sockel des vorderen Schlots applizieren könnte.

      Mehrere Versuche mit unterschiedlichen Drähten haben allesamt nicht zu einem Ergebnis geführt, mit dem ich mich anfreunden konnte/wollte.
      Daher habe ich die Faden-Variante getestet.

      Zunächst habe ich einen hellgrauen 0,1mm Baumwollfaden mit Weißleim eingestrichen und trocknen lassen. Das sorgt für eine gewisse
      Grundsteifigkeit.

      Anschließend habe ich diesen Faden Stück für Stück an die Sockel geklebt. Hier kam wiederum der verdünnte Weißleim zum Einsatz.

      Anschließend habe ich die Nadeln ausgerichtet - fertig. [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/smile.png]





      Mit dem Ergebnis kann ich mich nun ganz gut anfreunden. Der zweite Schlot wird demzufolge in selber Bauweise erstellt.

      Es ging noch ein wenig weiter.
      Am Schlot habe ich die Dampfpfeife improvisiert, indem ich ein Röhrchen mit eta 1mm Durchmesser vorne angesetzt habe, und einige Leitern fanden auch ihren Platz.



      Unser Ulmer Stammtischbruder KlausMoeller (SY 190) hatte beim letzten Treffen seine selbstgebauten Fadenrelings uund Radarreflektoren dabei, die mich immens beeindruckt haben.
      So habe ich versucht mal eine Reling selbst zu bauen. In 1mm Bristolkarton habe ich einen Rohling ausgeschnitten, den ich vorher sauber mit den entsprechenden Maßen versehen habe, Löcher hineingebohrt habe und dann einfach den 0,1mm Faden (s.o.) sozusagen hineingenäht habe. Der Faden wurde mit verdünntem Weißleim eingestrichen und ausgehärtet. Abschließend habe ich die Reling auf dünnes Transparentpapier geleimt, die die Persenning darstellen soll.



      Nach weiterem Aushärten erfolgte die Montage. diese Reling ist zwar relativ weich, hat aber den sehr großen Vorteil, dass sie eigentlich
      nicht abbrechen kann und schön geschemidig in jede Form gebracht werden kann.

      Diese Arbeit ist zwar zeitlich etwas langwierig, aber man erzielt ein, wie ich finde, ansprechendes Ergebnis. Urteilt selbst:



    • Weiter geht's.
      Von der Ausgestaltung will ich den achteren Schornstein natürlich analog zum vorderen Schornstein bauen. Ich werde dieses Mal allerdings die Bauweise umstellen.
      Während ich vorne die Fußpferdsockel durch Spanten fixiert habe und die Wand aus einfachen 160gr Karton bestand, wird nun die Wand an sich als Stabilisierung für die Sockel dienen, indem ich die Schornsteinwand mit 1mm Bristolkarton verstärke und die Wanddicke die stabile Montage der Sockel ermöglicht. Lediglich zwei Formscheiben im Inneren geben die Form.
      Die Wölbung des Bristols muss man relativ langsam formen, um keine Knicke hineinzudrücken.

      Hier die ersten Schritte:





    • Es folgten die Dampfpfeifen, die Lackierung der Sockel, die Schlote der drei achteren Kessel und der obere Abschluss des Schornsteins.







      Ein kleines Zwischenfazit zum Vergleich der beiden ausprobierten Bauweisen:

      Der Zeitaufwand für die Spantenkonstruktion ist deutlich größer, da die einzelnen Spantenscheiben sehr passgenau hergestellt werden müssen und sehr präzise in den Schonstein geleimt werden müssen, um den gewünschten statischen Effekt zu erzielen.

      Die Formung des Bristols, als Außenwand ist zwar an sich auch relativ langwierig, aber dennoch schneller vollzogen und bietet den Sockeln eine weitaus stabiliere Basis, da über 1mm Klebefläche angeboten wird. Der Schornstein an sich ist im Prinzip überhaupt nicht druckempfindlich, im Gegensatz zur Wand des in Spantenbauweise gebauten Schornsteins.Hier ist es lediglich etwas mühseliger die Löcher (54) in die Außenwand zu bohren, aber mit passendem Werkzeug wird das auch problemlos bewerkstelligt.

      Ergo: sollte ich beim nächsten Modell auch auf die Fadenfußpferde zurückgreifen wollen, würde ich mich für die Bristolversion des achteren
      Schornsteins entscheiden.

      ... und nun geht's zur Stellprobe auf dem achteren Deckshaus:

    • um Beginn des heutigen Abends habe ich zunächst die noch fehlenden Dampfpfeifen des vorderen Schornsteins angesetzt. Das hatte allerdings bei den schon montierten Fußpferden etc. mittelprächtigen Operationscharakter. die Teile sind mir doch glatt durch die Lappen
      gegangen. [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/rolleyes.png]

      Im Bogen sind diese Teile einfach verdoppelte Kartonstreifen, ich habe zunächst Röhrchen geformt, mit abgezwickter Sicherheitsnadel verstärkt und dann vorsichtig umgebogen, um nicht den Karton an den Knickstellen zu zerreißen. Das Ganze dann eingefädelt und mit Weißleim festgemacht.



    • Es folgten die beiden Scheinwerferplattformen (Teile 136 und 138). Die Originalteile sind in dem rostroten Farbton gehalten, den das Deck des vorderen Deckshauses hätte haben sollen.
      Im Rahmen meiner digitalen Umbauten habe ich diesen gegen schwarz getauscht, da ich dies von meiner vdT so übernehmen will. Da sich der
      Laserausdruck auch hier wieder schnell verwischt, habe ich, wie schon vorher den dunkelgrauen Tonkarton aufgeklebt.





      Unten habe ich einige Verstrebungen angebracht, die auf den Bildern der echten König so sinngemäß erkennbar sind.



      Nun noch eine weitere Fadenreling genommen und um die Podeste montiert. Auf den Bildern, die mir zur Verfügung stehen, sind die Relings der Scheinwerferplattformen teils mit und teils ohne Persenning ausgestattet. Zur optischen Auflockerung baue ich mal die Version ohne Persenning.








      Abschließend der Schornstein an seiner vorgesehenen Position auf dem Schiff...


    • Nachdem gestern Abend mein verehrter Arbeitgeber meine Zeit beansprucht hat, geht es nun weiter.
      Ehe ich die achteren Scheinwerferstände in Angriff nehmen kann, hatte ich den Relingvorrat zu ergänzen. Da ich ja nun schon mit selbstgebauter Garnreling begonnen habe, ich von der optischen Wirkung recht überzeugt bin und außerdem keine Mischausrüstung an meinem Modell haben möchte, gehts auch damit weiter.

      Habe mir überlegt, wie ich diese Arbeit etwas effizienter gestalten kann, als immer nur eine auf einmal zu bauen. Also habe ich eine Art
      Platine entworfen, die ich auf 1mm Bristol geklebt habe.



      Zur Vorbereitung werden die rot markierten Felder ausgestanzt und die Schnittpunkte der senkrechten Streben mit den grünen Feldern
      durchstochen, da dort ja das Garn eingefädelt wird. Das Garn habe ich mit Weißleim vorbehandelt, damit es steifer wird und
      vor allem nicht fusselt. Für die gesamte Platine braucht man grob über den Daumen gepeilt 9m Garn.



      Zunächst werden die senkrechten Streben eingespannt, anschließend die waagerechten Durchzüge.






      Zum Verleimen nicht einfach mit dem Pinsel darüberstreichen, da sich die Durchzüge sonst zusammenziehen und miteinander verkleben (was mir bei meinem allerersten Truppenversuch natürlich passiert ist... [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/rolleyes.png] ), sondern nur die Streben betupfen. Auch hier kam verdünnter Weißleim zum Einsatz. Das Ganze wird über Nacht trocknen und morgen werde ich sehen, ob noch ein weiterer Leimauftrag kommt, oder ich sogar mit Klarlack nachbehandele. Schauen wir mal. Bisher habe ich darauf verzichtet, ich will aber mal einfach einige Möglichkeiten ausprobieren.

    • Da die Relings noch trocknen müssen, habe ich als nächstes die vier Scheinwerfer für den vorderen Gefechtsmast, bzw. die vorderen
      Plattformen gebaut. Diese sind wiederum nicht aus dem Bogen (grau gefärbte Scheinwerfer), sondern dem Derfflinger Bogen von HMV entnommen (schwarze Färbung).

      Die Montage ist allgemein bekannt, die Bilder zeigen den Bau.









    • Diese Woche hatte ich nur einen Abend zur Verfügung etwas weiterzubauen, da ich auf einer letztendlich überflüssigen Dienstreise war.
      Habe mir zunächst den Anbau (Teile 148 - 149) vorgeknöpft, der hinter dem achteren Schornstein zu montieren ist. Unter der Plattform kamen
      noch einige Streben hinzu.





      Beim Höhenvergleich der Schornsteine ist mir schon neulich aufgefallen, das die Oberkante des achteren Schornsteins etwa 2mm niedriger endet als beim vorderen Schlot. Um das auszugleichen habe ich zwei 1mm Graukartonstücke aufeinandergeleimt, mit einer grauen Einfassung versehen und einen passenden Tonkarton oben aufgesetzt. Die Erhöhung ist quasi ein Massivteil. Nun passt es.



      Heutiger Abschluss dieser Baugruppe war die Montage des achteren Mastes, bzw. dessen Sockels, da an diesem die Scheinwerferplattformen ausgerichtet, bzw. angelehnt werden.


    • Am vorderen Aufbau habe ich die noch offene Relinglücke des Admiralsdecks geschlossen, sowie die Kommandobrücke eingezäunt. Dazu
      habe ich dieses Mal die in der großen Platine hergestellten Relings genommen, auf Seidenpapier geleimt, getrocknet und anschließend unter
      Gewichten wieder flach gedrückt.

      So sieht's jetzt aus:





      Und hier das Ganze auf dem Schiff:

    • Nach drei Wochen Baupause bin ich nun wieder in der Werft und kann mit der S.M.S. König weiter arbeiten. Eine weitere Hand-OP meiner Frau, eine Dienstreise und dann der Osterurlaub haben zur Baupause geführt. Die OP war glücklichwerweise erfolgreich, das Metall ist nun ausgebaut, Fäden wurden heute gezogen, es wird wieder.

      Zunächst habe ich um die als letztes angesetzte Plattform eine mit Persenning versehene Reling montiert. Auf der Steuerbordseite habe ich
      eine Öffnung für eine Leiter gelassen.



      Anschließend kamen die achteren Scheinwerferplattformen (Teile 151 und 153) an die Reihe. Nach Vorgabe sind sie nur mittels einer mittig anzubringenden Stütze (2x Teile 155) aufeinander zu setzen, was mir aber zu instabil erschien und außerdem nicht der Gegebenheit entspricht, da weitere, allerdings relativ filigrane (Drahtseil-) Verstebungen das Ganze im Original verstärkt haben.


      Ich hatte nun die Möglichkeit etwas adäquates aus Karton nachzubauen, oder aber eine Garnkonstruktion zu entwerfen.
      Da ich eh auf dem Garn-Trip bin und das Ergebnis feiner zu werden versprach, habe ich natürlich die Garn-Version gebaut. Dazu habe ich
      vier Schablonen gebaut, mit schwarzem Baumwollgarn bestückt und mit schwarz gefärbtem, verdünntem Weissleim behandelt, bis die Konstruktion tatschlich fest genug war, um die Plattformen zu tragen.



      Die Scheinwerferplattformen habe ich mit Relings versehen und auf der Unterseite mit Verstärkungsstreben bestückt, die so in etwa vorhanden waren. Dem Bild entsprechend habe ich hier keine Persennings angebracht.






      Die zweite Plattform habe ich analog dazu vorbereitet und montiert.





    • Um die achtere Baugruppe nun langsam gen Fertigstellung zu bringen, habe ich nun den Schornstein mit dem Deckshaus verbunden, dazu musste ich allerdings die Fußpferde etwas demontieren, damit sie nicht mit den Relings in die Quere kommen.



      Des weiteren habe ich den aus dem Bogen entlehnten und bereits montierten Mastfuß wieder ausgebaut, da ich eher ein Freund davon bin
      durchgehenden Masten zu verwenden und keine aus mehreren Einzelteilen, da sie ja irgendwan die Takelage halten müssen. Der neue Mast besteht im Inneren aus einem etwa 2mm starken Schaschlik-Spieß, der mit einer grauen Haut verkleidet wurde. Drei Verstärkungsringe sind erstmal die einzige Ausstattung.
      In das Deck des Deckshauses habe ich ein Loch gebohrt, um die Zugkräfte der Takelage nicht auf die Klebestelle wirken lassen zu müssen, sondern der Schaschlik-Spieß diese Aufgabe übernehmen kann. Er steckt etwa 7mm weit drin und sitzt fest im Bristolspant, der genau darunter verläuft. Das Ganze sollte also halten.

      Hier die Baugruppe auf der S.M.S. König:



    • Anschließend habe ich den vorderen Mast gebaut. Die Bauweise ist identisch mit der des achteren Mastes. Wenn man den Bildern des Originals glaubt, dann haben beide Masten dieselbe Höhe, ehe die weiteren Streben aufgesetzt werden.



      Zunächt habe ich den Mast fest montiert, anschließend wurde der Schlot mit dem vorderen Deckshaus verheiratet.





      Die Lücke zwischen Mastfuß und Vorderwand habe ich noch geschlossen.

    • Zwischendurch ein kurzer Beitrag zu einer für mich ungewöhnlichen Zeit, aber in meiner Kemenate waren ziemlich gute Lichtverhältnisse, als ich vom Sport kam, da konnte ich mir ein paar spontane Tageslichtaufnahmen nicht verkneifen. Ich finde der Sonneneinfall von links gibt dem Modell irgendwie eine andere Wirkung, als die üblichen Kunstlichtaufnahmen, die ich abends machen kann.




    • Wie angekündigt, habe ich den heutigen Abend der schweren Artillerie gewidmet. Wie schon beim Prototyp zuvor, stammen auch die anderen Türme von der HMV-Derfflinger, die ich auf den grauen Karton gezogen habe, aus dem auch die Aufbauten bestehen. Als wesentliche Abweichung zum Prototypen habe ich die Turmdecken nun aus schwarzem Tonkarton gebaut, um das sich-abgreifen des Laserdrucks zu verhindern, was bei diesem Karton recht schnell passiert. Ich werde übrigens Hadu's Tipp bzgl. der Turmdecken-Färbung folgen und alle schlicht schwarz darstellen. Es gibt tatsächlich mehrere Bilder von kaiserlichen Einheiten, wo das so erkennbar ist. Was mich allerdings wundert ist, das die meisten Bögen das so nicht vorsehen, sondern eine graue Alternative anbieten. [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/confused.png] Aber egal...

      Hier nun ohne weitere Kommentierung die einzelnen Baustufen bei den heutigen zwei Türmen








      Türme C und E fertig:

    • In einem BB im Nachbarforum ist angemerkt worden, dass der Platz für Turm Cäsar sehr eng bemessen ist, das stimmt, man kann das aber kompensieren, wenn man den Turm etwa 2mm auf dem Drehkranz in Richtung Heck rückt, dann reicht der Raum zum drehen aus. Hier also zunächst Turm C:







      Turm E soll auch nicht zu kurz kommen:





      Und zum Abschluss des Abends und auch der achten Bauwoche habe einige Gesamtansichten für Euch:





    • Nachdem die vergangene Woche mit den Geschütztürmen C und E endete, wird es nicht verwundern, wenn ich in diesem Sinne diese Woche beginne und mit den noch fehlenden Türmen B und D fortfahre. Sozusagen wieder ein "Tag der Artillerie". [Blocked Image: https://www.kartonbau.de/forum/wcf/images/smilies/wink.png]
      Ich habe nur einige Impressionen der Bauarbeiten eingefangen, zum Bau an sich ist eigentlich zu neulich nichts hinzuzufügen.





    • Damit ist die Bewaffnung dieses Modells nun abgeschlossen, so wie ich das sehe!
      Ich resumiere kurz, was diese Schiffsklasse zu Kriegsbeginn 1914 zu bieten hatte:

      Schwere Artillerie:10x 30,5cm in 5 Doppeltürmen
      Mittlere Artillerie: 14x 15cm in Kasematten
      Leichte Artillerie: 8x 8,8cm, davon 6 in Kasematten, 2 als freistehende Geschütze

      Ich bin froh mich für die schwere Artillerie der Derfflinger entschieden zu haben. Die Originalversion des Bogens kommt da einfach nicht gegen an.
      Hier nun das fertig bewaffnete Modell:



    • New

      Hallo und schönen guten Morgen - beste Grüße von Norderney,


      im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist uns der Wettergott noch nicht so ganz hold, bisher seit der gestrigen Ankunft Dauerregen.
      Ich werde gleich joggen gehen, da meine lieben Kinder bei dem Wetter erstmal lieber etwas ausspannen. Heute Nachmittag gehts dann dick eingepackt zum Strand - Wetterbesserung ist angekündigt.


      Nutze quasi jetzt die Gelegenheit, um hier etwas weiter zu berichten.


      @Rezatmatrose: Günther, ich habe seinerzeit eher aufgrund des Originals ein JSC Modell gewählt, die Vielzahl der Umbauten, die ich durchgeführt habe, zeigt ja, dass ich mit dem Ursprungsbogen nicht so ganz einverstanden war. Aber als Ausgangspunkt für Modifikationen taugt dieser Bogen allemal. Man muss allerdings schon sagen, dass sich die Qualität bei JSC im Laufe der Zeit (seit 1993, aus welchem Jahr dieser Bogen stammt) durchaus deutlich weiterentwickelt hat. Insofern gibt bestimmt sehr interessante Modelle dieses Verlages.