Elbinger Siegel Kogge um 1350

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    • Elbinger Siegel Kogge um 1350

      Moin Moin,
      Kapitän Marek ist mit Rungholts Hanse Kogge in Elbing( heute liegt die Stadt in Polen) angekommen.

      de.wikipedia.org/wiki/Elbl%C4%85g

      Dort in Elblag ,hat der Seemann an einem redlichen Handwerksmeister, eine neue Kogge in Auftrag gegeben.



      Dieter hat den Bogen hier Vorgestellt.

      Kogge, Holk und Karacke von Maly Modelarz

      Klaus hat den Schiffs Typ auch gerade auf seinem Helgen,aber erheblich kleiner. ja 2
      An dem Mastkastell sieht man,das waren wirklich unsichere Zeiten,um sowas um zu setzen zu müssen.


      Danziger Kogge / 1299 / 1:250 / Scratch

      Klaus hat Euch in das Thema sehr Ausführlich eingeführt. Ich jeden falls bin jetzt gut Informiert freundlich1

      Der Baubogen ist ganz anders konstruiert,als die Schreiber Kogge.
      Kein Bordklo,dafür ist das Ruder beweglich ausgeführt und es gibt ein Dünnbier Fass.
      Die Grafik ist auch anders.Die Segel haben keine Bonnets und es gibt kein Mastkastell,wie bei Klaus seinem Projekt.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Sooo,
      eine von Modellservice Übersetzung ins das Deutsche liegt dem polnischen Modellbaubogen mit bei.
      Die Anleitung wird durch Bauzeichnungen unterstützt.
      Die Spanten werden auf Pizza Karton gezogen und sind dann bei mir 0,8 mm stark.



      Alle Bauteile lassen sich gut zusammen fügen und passen perfekt.Da der Rumpf sich nicht auf einer geraden Platte ausrichten lässt
      und das Deck über einen Sprung verfügt,muss überlegt werden wie das Gerippen ausgerichtet wird.
      Der Elbinger Rumpf wirkt, schlanker und etwas runder, als der von der Bremer Kogge.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Ahoi Thomas

      freut mich natürlich sehr, dass es sofort mit der nächsten weiter geht, und setze mich gleich mal dazu.
      Hoffe der BB wird wieder so spannend und informativ wie der letzte...ach was, da bin ich überzeugt von. Schätze (hoffe) ich kann mich da auch wieder auf @KlabauterKlaus und sein Fachwissen verlassen augenbraue1

      Ist der Rumpf größer, oder entsteht da nur durch die Perspektive so ein großer Unterschied ?
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Moin Dieter,Roland,Hardy und Ludwig vielen Dank für Eurer Interesse. freundlich1
      Ahoi Helmut,
      ja wenn ein Thema für mich spannend ist ,bin ich bei der Stange. rollen1
      Die polnische Kogge passt mit der Größe,ist aber schmaler und zierlicher als die Schreiber Kogge.

      Sooo,
      das kleben macht mir Kopf zerbrechen.
      Normalerweise behandle ich der ungebaute Bogen mit UV Lack.Da das Modell unempfindlich
      gegen Klebepatzer und Wasserpflecken die beim Kanten färben entstehen ist.
      Da haften die üblichen Kleber nur mäßig.Was bei meinen Nachbesserungen auch komfortabel ist.



      Der Rumpf wird aber geklinkert,da muss die Verklebung sicher sein.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Auch wieder eine interessante Sache, Thomas! daumen1

      Ich glaube, dieser Bogen liegt auch bei mir im Stapel, aber relativ weit unten - und da wird er auch bleiben, denke ich.... denk1
      Die Bauberichte dazu schaue ich mir zwar gerne an, aber dann selbst hier aktiv zu werden bei Seglern, da fehlt mit einfach doch der Bezug dazu....

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Juergen SH wrote:

      Moin Thomas,

      von Treckern über Lkws zu Koggen. Dein Modellbauinteresse ist wirklich groß. Ich freue mich schon wieder auf diesen Baubericht. Da fallen sicher wieder einige Tipps und Tricks für mich ab. Weiterhin viel Spaß beim Bau.

      Grüße aus SH
      Jürgen
      Moin Jürgen,das sind alles Regionale Themen,so auch die Hanseschiffe ,die man bei uns nicht nur im Museum sieht. freundlich1

      Sieghard wrote:

      Ja Thomas,
      ich bin auch neugierig wie dieses Schiff packen wirst!
      Da setze ich mal dazu um was zu sehen.
      Sieghard
      Moin Sieghard,da sind wir schon zu zweit.Ich habe schon graue Haare. freundlich1

      Hagen von Tronje wrote:

      Auch wieder eine interessante Sache, Thomas! daumen1

      Ich glaube, dieser Bogen liegt auch bei mir im Stapel, aber relativ weit unten - und da wird er auch bleiben, denke ich.... denk1
      Die Bauberichte dazu schaue ich mir zwar gerne an, aber dann selbst hier aktiv zu werden bei Seglern, da fehlt mit einfach doch der Bezug dazu....

      Servus
      hvt
      Moin Hagen,ich glaube wenn Du hier bei mir mit liest,wird der Bogen auch dort bleiben. zwinker1

      Sooo,
      die Unterbepankung ist fertig.Die Beplankung wird mit UHU Flinkeflasche aufgebracht.Damit in Ruhe korrigiert werden kann.

      Wenn ich nicht wüste, das ein Karton Modellbauer das Teil gebaut hat,würde ich die Flinte ins Korn werfen.
      Aber seht selbst.
      konradus.com/forum/read.php?f=…9&t=198939&filtr=0&page=1
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin Thomas,

      dazu ist die Unterbeplankung da. Sie soll keinen Schönheitspreis gewinnen sondern eine saubere und beulenfreie Unterlage zur späteren Hauptbeplankung bilden. Daher würde ich auch nicht vor dem Einsatz von Spachtelmasse zurückschrecken. Hauptsache alle Beulen sind raus! Bei meiner Danziger Kogge habe ich Kinderknete genommen. Die lässt sich mit dem Spachtel formen und mit Uhu kleben später auch Planken darauf. In die Unterbeplankung gemachte Arbeit kann nie zuviel sein! Auch lieber mal ene Nacht über scheinbar fertige Wek schlafen und am anderen Morgen mit frischem Blick neu peilen hilft. Jeder Delle die bleibt, kann Dir später bei der Hauptbeplankung Probleme machen.

      Aber Du schaffst das schon! daumen1
      Klaus
    • Der Kollege unter dem Link arbeitet aber ohne Unterbeplankung... denk1 Und eine gute Delle an Backbord vorn im Rumpf. Und das Deck hat er mit Holz belegt offensichtlich ohne die Materialstärke vom Mittelspant und den Spanten abzuziehen. Klar dass da eine Differenz in der Bordwandhöhe entsteht... schwitz1
    • Hallo Thomas,

      Classic wrote:

      Wenn ich nicht wüste, das ein Karton Modellbauer das Teil gebaut hat,würde ich die Flinte ins Korn werfen.
      dazu sehe auch ich nicht den geringsten Anlass!
      Denn bereits die Bilder Deiner Erstbeplankung vermitteln meinen Augen ein sehr wohltuendes Mass an Authentizität.
      Das wird sich mit der Endbeplankung noch verstärken, da bin ich mir sicher.

      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Thomas,

      guck mal:

      archive.org/details/Modelarz21970/page/n15

      Das ist die polnische Modellbauzeitschrift MODELARZ. Ich nehme an, die Zeichnungen waren die Quelle zu Deinem Maly Modelarz Bogen.Bei takeln können die Zeichnungen hilfreich sein, aber auch schon beim beplanken des Rumpfes. Du musst in dem Dokument noch ein wenig blättern, da kommen noch mehr Zeichnungen zur Elbinger Kogge.

      Viel Erfolg,

      Klaus
    • Moin Klaus,Roland,Dieter und Helmut,ich freue mich über Euer Interesse. freundlich1

      Moin Thomas,

      KlabauterKlaus wrote:

      guck mal:

      archive.org/details/Modelarz21970/page/n15

      Das ist die polnische Modellbauzeitschrift MODELARZ. Ich nehme an, die Zeichnungen waren die Quelle zu Deinem Maly Modelarz Bogen.Bei takeln können die Zeichnungen hilfreich sein, aber auch schon beim beplanken des Rumpfes. Du musst in dem Dokument noch ein wenig blättern, da kommen noch mehr Zeichnungen zur Elbinger Kogge.

      Viel Erfolg,

      Klaus
      cool1 Ich werde mich da mal durch arbeiten.Wie toll ist das denn. ja 2

      Sooo,
      der Koggen Rumpf ist Beplankt.


      Das nenne ich mal einen mächtigen Steven.


      Der Kiel mit Steven wird gerade ausgerichtet und mit Weißleim auf eine 1mm starke Graupappe fixiert.
      Nach dem Ausschneiden mit Sekundenkleber härten.Da da kommt ja noch das vordere Kastell und das Vorstag angebaut.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Ahoi Klaus,Roland,Dieter,Sieghard und Helmut vielen Dank für Euer Interesse.

      KlabauterKlaus wrote:

      Moin Thomas,

      dazu ist die Unterbeplankung da. Sie soll keinen Schönheitspreis gewinnen sondern eine saubere und beulenfreie Unterlage zur späteren Hauptbeplankung bilden. Daher würde ich auch nicht vor dem Einsatz von Spachtelmasse zurückschrecken. Hauptsache alle Beulen sind raus! Bei meiner Danziger Kogge habe ich Kinderknete genommen. Die lässt sich mit dem Spachtel formen und mit Uhu kleben später auch Planken darauf. In die Unterbeplankung gemachte Arbeit kann nie zuviel sein! Auch lieber mal ene Nacht über scheinbar fertige Wek schlafen und am anderen Morgen mit frischem Blick neu peilen hilft. Jeder Delle die bleibt, kann Dir später bei der Hauptbeplankung Probleme machen.

      Aber Du schaffst das schon! daumen1
      Klaus
      Sooo Klaus,jetzt verstehe ich was Du meinst.
      Ich werde mal den Koggen Rumpf abschleifen und spachteln.

      Aber die Baubogen Farben sehen künstlich aus. Wenn ich den Rumpf mit Farbe koloriere,verliere ich die Plankenstösse und Nagelköpfe.
      Was nun?
      Bei Tonpapier ist es das gleiche,weil ich dann die Teile mit der Rückseite bauen muss.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      die Farben sind in der tat ein Problem... schwitz1 Auch das Deck sieht nicht so überzeugend in der Farbgebung aus.
      Die aufwändigste Methode wäre, alle Nagelköpfe mit der Nadel einzustechen und alle Plankenstöße mit dem Messer einzuritzen. Und dann Planke für Planke vorsichtig zu bemalen.

      Oder doch die Tonpapierlösung und auf Nägel und Stöße verzichten? denk1
      Knifelig!
    • KlabauterKlaus wrote:

      Hallo Thomas,

      die Farben sind in der tat ein Problem... schwitz1 Auch das Deck sieht nicht so überzeugend in der Farbgebung aus.
      Die aufwändigste Methode wäre, alle Nagelköpfe mit der Nadel einzustechen und alle Plankenstöße mit dem Messer einzuritzen. Und dann Planke für Planke vorsichtig zu bemalen.

      Oder doch die Tonpapierlösung und auf Nägel und Stöße verzichten? denk1
      Knifelig!
      Moin Klaus,
      ich werde erst mal den Rumpf abschleifen und Holzspachtel besorgen.
      Dann sehen wir weiter. freundlich1
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Liebe Liker und Poster,ich freue mich über Eurer Interesse freundlich1

      Bonden wrote:

      Der Rumpf sieht klasse aus; spachteln lohnt sich in der Tat immer zwischen der ersten und zweiten Beplankung. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und verbleibe in der ersten Reihe. zwinker2

      Viel Erfolg wünscht

      Bonden
      Moin Bonden.
      welche Spachelmasse schlägst Du vor?
      Geht die Unterbeplankung auch noch anders,als Planke an Planke?
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      ... ich bin zwar nicht der Bonden, aber antworte einfach mal: Die Unterbeplankung musst Du nicht Planke für Planke bauen. Du kannst zum Beispiel zwischen den Spanten auch Balsahölzer zwischenbauen. Oder Du überziehst alles kreuz und quer mit Papierstreifen. Oder nimmst Graupappe zwischen die Spanten. Hauptsache Du hast irgendwie eines Basis, die passende Rumpfform zu erzeugen und möglichst glatt zu bekommen. Wichtig ist jedoch, dass Die Spanten als Maß aller Dinge immer gut sichbar sind und Dir beim Schleifen eine Führung bieten.. Die Aussenflächen der Spanten würde ich daher schwarz färben damit Du beim schleifen siehst, wie weit Du schon abgeschliffen hast.

      Ach, ich glaube es wird bei Dir mal langsam Zeit für ein Schiffsmodellbaubuch... Den zu Mondfeld "Historische Schiffsmodelle" kostet nicht viel. Da stehen solche Sachen 'drin die isch auch prima in Karton umsetzten lassen.

      Guck: Die Unterbeplankung meiner Danziger Kogge, Sie ist zwar deutlich kleiner als Deine, das Prinzip gilt aber auch in 1:100



      Als Spachel kannst Du normalen Haushaltsspachtel nehmen. Oder wie ich Knetmasse. Oder Acrylpaste.

      Jetzt aber viel Erfolg!
    • KlabauterKlaus wrote:

      Guck: Die Unterbeplankung meiner Danziger Kogge, Sie ist zwar deutlich kleiner als Deine, das Prinzip gilt aber auch in 1:100
      Moin Klaus,
      nicht nur das Deine Kogge kleiner ist,als mein Projekt.Auch das Deck ist tiefer und dadurch die Reling höher.
      Die Mast Position ist richtiger weise weiter vorne,als bei meiner Kogge.

      Es gibt zur Zeit noch einen Koggen Bausatz in 1/72 von dem Elbing Typ der Kogge

      wettringer-modellbauforum.de/f…age=Thread&threadID=66426

      Und einen Bausatz 1/87 von der Kampener Kogge

      artitecshop.com/de/kogge-14-jahrhundert.html



      So,
      dann werde ich mal einen zweiten Anlauf starten.
      Ich glaube ,das die polnische Kogge in dieser Form nicht authentisch ist (als Laie gesehen)
      Beim klinkern der Außenhaut helfen ,die innen angebrachten Markierungen am Spant ,nur wenig.
      Die Überlappung der Planken 1 bis 2 mm ,das sind bei 12 Bauteilen eine Toleranz ca.12 mm.
      Also die Planken auf die Klebefläche der Spanten markieren.
      Ich werde wegen der mir fehlenden Übung, die Unterbeplankung mit dicken Kartonstreifen vornehmen.
      So habe ich dann genug Material zu veschleifen.
      Das Finnisch wird mit dem Originalbogen,wenn alles Gut geht, erstellt. wunder1
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Vielen Dank den Likern,Hagen,Helmut,Sieghard und Hardy!


      Helmut_Z wrote:

      ich habe bei meiner die Beplankung auch mal angeheftet und wieder weggerissen, die Markierungen sind wirklich für die Katz, da stimmt gar nix.
      Ich wünsche mir auch mehr Markierung wegen der Überpappungen der Klingerung. Dann hätte man auch mal Rolands Rumpf Bauart probieren können.

      Die Unterpeplankung ist aus Pappstreifen 5mm breit montiert.



      Das erste mal Spritzspachel und verschliffen.


      Die ganze Prozedur wird wiederholt.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Classic wrote:

      Moin Bonden.
      welche Spachelmasse schlägst Du vor?
      Ich hab ja hier noch eine Antwort offen. Also nicht ich, du, @Classic happy 2 Tja, ich weiß leider nicht mehr, was genau ich da hatte, also von welcher Firma, auf jeden Fall war es eine Tube Feinspachtel aus dem Baumarkt. Aber du hast ja nun eine Entscheidung getroffen (Spritzspachtel kannte ich bisher noch nicht) und wie man auf dem Foto sieht, schaut es schon mal sehr vielversprechend aus. Mein Tipp an der Stelle lautet immer wieder: Nach dem Verschleifen und vorm Anbringen der zweiten Beplankung den Rumpf streichen. Ich habe Acrylfarbe genommen von Schmincke. Das hat den Vorteil, dass dann die feinen Poren der Spachtelmasse verschlossen sind und dir nicht den ganzen Leim wegschlürfen; außerdem kannst du mit einem glatten Untergrund viel besser korrigieren, so lange der Leim noch nicht trocken ist.

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Vielen Dank an die Liker, Hagen,Klaus und Sieghard. freundlich1

      Bonden wrote:

      Ich habe Acrylfarbe genommen von Schmincke. Das hat den Vorteil, dass dann die feinen Poren der Spachtelmasse verschlossen sind und dir nicht den ganzen Leim wegschlürfen; außerdem kannst du mit einem glatten Untergrund viel besser korrigieren, so lange der Leim noch nicht trocken ist.
      Moin Bonden ich hat vor mit Dunkel Braun auch wegen der Blitzer zu malen.
      Was für ein Kleber hält da ? Geht noch Weißleim?
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      die von mir praktizierte "Segment"-Bauweise der UW-Beplankung ist nach meiner Ansicht mit den sich überlappenden Streifen relativ schwer umsetzbar.
      Wenn, dann würde es absolut exakte Vorformungen aller einzelnen Streifen erfordern.

      Dein bisheriges Bauergebnis der Streifen-Beplankung macht einmal mehr ein grundsätzliches Problem im Kartonmodellbau deutlich, nämlich das, wenn von außen Druck auf Klebestellen aufgebracht werden soll/muss und von innen keine Stützen existieren (oder nur Minimalste in Form der Spanten), bzw. Gegenkräfte aufgebracht werden können.
      Exakt aus dieser Überlegung heraus praktiziere ich "meine" "Segment" UW-Beplankungsmethode - polnische Modellbauer beispielsweise übrigens ebenso.
      Die zwei entscheidenden Vorteile dieser Methode liegen nämlich darin, dass:

      a) zwei zu verklebende Teile (z.B. UW-Beplankungssegmente) wesentlich kontrollierter spaltfrei zueinander positioniert, bzw. ausgerichtet werden können
      b) die Klebestellen, bzw. die Klebestellenverläufe beidseitig mit gleichmäßigen Drücken beaufschlagt werden können

      In Deinem Fall sehe ich die Beplankungsstreifen mangels ausreichender Stützstellen zwischen den Spanten etwas "eingefallen".
      Um das zu vermeiden, also nötige Stabilität zu schaffen, hilft nach meiner Meinung allein das von Klaus geschildertes Vorgehen (mehrere, dicke Beplankungslagen), oder Stützen von innen schaffen (Balsa, Bauschaum, etc.).
      Mit Spachtel ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, sehe ich eher skeptisch.

      Wäre es mein Modell, würde ich wie folgt vorgehen:
      Planken und Spachtel runter --> Balsa oder Schaum zwischen die Spanten --> schleifen --> neue Planken druff happy 2

      Lass Dich nicht entmutigen - frisch ans Werk!


      Viele Grüße
      Roland
    • PRT wrote:

      In Deinem Fall sehe ich die Beplankungsstreifen mangels ausreichender Stützstellen zwischen den Spanten etwas "eingefallen".
      Um das zu vermeiden, also nötige Stabilität zu schaffen, hilft nach meiner Meinung allein das von Klaus geschildertes Vorgehen (mehrere, dicke Beplankungslagen), oder Stützen von innen schaffen (Balsa, Bauschaum, etc.).
      Mit Spachtel ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, sehe ich eher skeptisch.

      Okay Roland,
      wenn ich Versuch 3 starte,werde ich das so wie Du beschrieben hast machen.
      Jetzt würde ich alles zerstören und das Spantengerüst ist schnell gemacht.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Ich denke, mit dem bisherigen Werk wird sich eine Klinkerung gut aufbringenlassen. Ich würde aber aufpassen dass die Planken nur vorn und hinten auf dem Rumpf kleben und ansonsten nur an der Dopplung zur darüber liegenden Planke um einen möglichst beulenfreien Verlauf zu erzielen. Ratsam ist es ferner, in der Mitte mit den jeweiligen Planken zu beginnen und nach dann nach vorn und hinten zu arbeiten.

      Fingerspitzengefühl und Augenmaß sind meines Erachtens hier wichtiger als die Bauanleitung.

      Das wird jedenfalls was! daumen1

      Viele Erfolg, Thomas, welchen Weg Du auch wählst!

      Klaus
    • KlabauterKlaus wrote:

      Oder Du überziehst alles kreuz und quer mit Papierstreifen. Oder nimmst Graupappe zwischen die Spanten. Hauptsache Du hast irgendwie eines Basis, die passende Rumpfform zu erzeugen und möglichst glatt zu bekommen.
      Moin Klaus,
      Mit was für einen Kleber hast Du die Papierstreifen kreuz und quer fixiert?
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin Klaus,vielen Dank für Deinen Hinweis. freundlich1

      Sooo liebe Koggen Gilde,
      Der zweite Rumpf war nach der ganzen Schleiferei nicht mehr maßhaltig und ist fachgerecht entsorgt.

      Das mit mir das nicht wieder passiert ,habe ich erst mal eine Schablone für die Kontur angefertigt.


      Und da nach passt die Kiel/Stevenschablone nicht in das Rumpfgerüst?


      Das Gerüst ist exakt gebaut.Nur eine Abweichung beim Deck.Da habe ich nicht mit Bristelkarton gearbeitet,sondern auch 1mm Pappe als Verstärkung genommen.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo alle miteinander,

      vielleicht noch eine weitere Variante für die Unterbeplankung. Natürlich gelten meine Ausführungen für meine doch eher kleinen Schiffe, wie es bei der doppelten Größe aussieht, kann ich nicht sagen.
      Ich habe mit dem großflächigen Spachteln eher schlechte Erfahrungen gemacht und mache meine Unterbeplankung bei den Skratch-Modellen immer aus etwas dickeren Graupappestreifen.
      Die Streifen sind <5mm breit - je nachdem, wie stark die Formung an der Stelle sein muss. Ich verwende solange es geht durchgehend gleich breite Streifen und füge dann nach Augenmaß "Planken" an, die an den Enden lang und schmal zugespitzt sind (Kann man bei meiner Zeven Provincien und auch der Temeraire sehen - kann gerade keine Bilder anhängen.
      Die Planken verklebe ich nicht nur an den Spanten sondern auch an den Kanten zur jeweils nächsten Planke (Holzleim) stumpf miteinander.
      Wichtig ist, die Planken zwischen den Spanten sind zu sehr zu ziehen, sodass sie etwas Luft haben und eine gerundete Form annehmen und keine "Gerade" zwischen den Spanten bilden!
      Das ergibt dann alles zusammen eine recht feste "Schale", die sich ganz gut selbst stütz. Die Spanten sollten nur noch wenig durchdrücken! Wenn hier und da ein paar schmale Lücken zwischen den einzelnen Planken bleiben, ist das halb so wild, denn es kommt ja eh noch die Sichtplankung drüber, die diese verschließt. Sonst kann man es auch mit etwas Weißleim auffüllen.
      Wenn die Spanten sauber geschnitten und angeschragt sind und die Planken nicht mit zuviel "Zug" verlegt wurden, sollte der abzuschleifende Teil eher gering sein. Die Graupappe hat dafür dann genug "Fleisch" und lässt sich auch mit geringem Druck schleifen.
      Nach dem vorsichtigen Schleifen noch mit einer dunklen Farbe grundieren und dann die Sichtplankung aufkleben.

      Viele Grüße!
      Ludwig
    • Ahoi Siedhard,für Deine Motivation. freundlich1

      Moin Ludwig,
      vielen Dank für die umfangreiche Anleitung. Das wird dann in Rumpf Nr.4 umsetzen,wenn es dazu kommt. daumen1

      So jetzt setzte ich erst mal Klaus seine Vorschläge um.
      Die Kanten sind geschwärzt und mit Sekundenkleber gehärtet.
      Als Füllung denke ich mir Dämmstoff ,den ich noch habe.Der lässt sich leicht schneiden und schleifen.

      Da die Stücke einzeln eingepasst werden,wird wohl einige Zeit vergehen.
      Schaun wir mal
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas