Elbinger Siegel Kogge um 1350

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    • Hallo Thomas,

      Du willst es wirklich wissen beifall 1

      Du zeigst eine bewundernswerte Hartnäckigkeit was den Rumpfbau angeht. Ich, weiß, Du brichst kein modellbau ab. trotzdem gefällt mir Dein beharrliches bauen!

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • KlabauterKlaus wrote:

      Du zeigst eine bewundernswerte Hartnäckigkeit was den Rumpfbau angeht. Ich, weiß, Du brichst kein modellbau ab. trotzdem gefällt mir Dein beharrliches bauen!
      Moin Klaus,
      da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher.Vielen Dank für die Aufmunterung. freundlich1

      Sooo,
      der Dämmstoff ist verbaut und die Kogge ist somit Unsinktbar. Kein Wunder das man so wenige Wracks auf dem Ostsee Meeresgrund findet. lach 2
      Die Form erinnert mich an einen Spitzgatt Kutter.In der Mitte füllig nach Achtern spitz zulaufend.Der Schiffsboden ist auch bei dieser Kogge flach.

      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      Füllung und deren Bearbeitung zeigen sich sehr gelungen!
      Beste Voraussetzungen, ein ebenso gelungenes Beplankungsergebnis zu erzielen, meine ich. ja 2
      Darauf bin ich jetzt sehr neugierig.
      Ich wünsche Dir bestes Gelingen!


      Viele Grüße
      Roland
    • Klasse! Das ist eine tolle Unterbeplankung geworden! daumen1 daumen1 daumen1

      Ich staune immer wieder dass die Koggen so gefällige Rumpfformen haben. Bevor das berühmte Wrack 1962 in Bremen gefunden wurde, gingen die Wissenschaftler vom vollen »Nußschalenrumpf« bei Koggen aus. Man hielt es nicht für möglich, dass im Mitellalter so scharfe- (d.h. v-förmig zulaufende -) Schiffsformen gebaut wurden. Der Bremer Fund bewies das Gegenteil!

      Jetzt viel Geduld und ein gutes Händchen beim Klinkern! daumen1

      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Vielen Dank an die Liker Helmut,Roland und Klaus.

      PRT wrote:

      Beste Voraussetzungen, ein ebenso gelungenes Beplankungsergebnis zu erzielen, meine ich.
      Darauf bin ich jetzt sehr neugierig.

      KlabauterKlaus wrote:

      Jetzt viel Geduld und ein gutes Händchen beim Klinkern!
      Moin Roland und Klaus,bevor es an die Klinkerung geht,werde ich den Rumpf mehrmals mit Acryllack behandeln und schleifen.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Vielen Dank an die Liker Holger,Dieter und Hagen. danke 2

      KlabauterKlaus wrote:

      moin1

      mit DER Vorarbeit sollte nichts mehr schief laufen!
      Welche Farbe werden Deine Planken haben? Wieder ostern 3 -Braun?

      Klaus
      Ja Klaus ,Braun dann Druckholz. freundlich1
      Sooo Kinningś,
      es geht weiter mit dem Deck,was freundlicherweise Helmut mir holzig gemacht hat.
      Auch werde ich dann mal ,den hier im Forum gelobten Brusch-Pen ausprobieren.

      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin Roland,danke für den Daumen.

      Sieghard wrote:

      Na ja, jetzt sollte es doch was werden!!
      Sieghard
      Tach Sieghard,
      schön das Du mich weiter hin begleitest,wie Du siehst ,ist der Koggenbau bei mir genauso chaotisch wie das Bauen von russischen Traktoren.
      Mit den Vorbereitungen bin ich noch nicht fertig ,denn jetzt muss der Kiel/Steven fertiggestellt werden.Der ist mit Markierungen versehen ,die man erst beim mehrmaligen bauen wahr nimmt.

      KlabauterKlaus wrote:

      Die Bearbeitung des Decks hat sich sehr gelohnt! Was hast Du mit dem erwähnten Brush-Pen gemacht?

      Klaus
      Ahoi Klaus,
      den Pen nutze ich zum Kanten färben ,der langen dünnen Streifen auf Deck und später auch für die Planken.

      Da ich auf den bestellten Mattlack noch warten muss und mit dem original Bogen weiter bauen möchte,wir es wohl ein kleine Pause im Bericht geben.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin Moin in die Runde,
      der Mattlack ist noch nicht lieferbar.
      Deshalb mache ich dort weiter,wo vor ich mich lange gedrückt habe.
      Das Klinkern
      Es sieht ja unspektakulär aus ,hier mal eine Schnittzeichnung aus der Bauanleitung.


      Um die Plankenkanten unfallfrei zu färben, kommt der Brusch Pen zu Einsatz.




      Um die Seiten nicht in Tüddel zu bekommen erfolgt auch am Rumpf eine Kennzeichung .
      Steuer Bord ist P und Back Bord ist L
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Fein! daumen1

      Auf dem Foto siehts so aus, als ob Du beim Beplanken vorn zu tief kommst. Der Verlauf ist nicht mehr genau parallel zur Deckskante sondern macht eine leichte Delle nach unten. Aber das wirst Du von Planke zu Planke noch ausgleichen können.

      Aber schon toll wie der Konstrukteur die einzelnen Planken herauskonstruiert hat, oder? Ich habe Respekt vor der Leistung des Zeichners und vor Deinem Durchhaltewillen, Thomas!

      Viele Grüße vom Koggen-Klaus happy 2
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Vielen Dank an alle Liker und die vielen unerwarteten Wortmeldungen. freundlich1

      KlabauterKlaus wrote:

      Auf dem Foto siehts so aus, als ob Du beim Beplanken vorn zu tief kommst. Der Verlauf ist nicht mehr genau parallel zur Deckskante sondern macht eine leichte Delle nach unten. Aber das wirst Du von Planke zu Planke noch ausgleichen können.

      Aber schon toll wie der Konstrukteur die einzelnen Planken herauskonstruiert hat, oder? Ich habe Respekt vor der Leistung des Zeichners
      Moin Klaus,
      da hast Du recht. Morgen wenn das Licht gut ist ,werde ich mal ein Foto vom Decks verlauf machen.Da sieht man auch den Fehler ganz deutlich, den Du jetzt schon war nimmst.Das lässt sich aber noch vermitteln.Ich habe Probleme alle Parameter gleichzeitig im Auge zu haben.

      Auch ich habe großen Respekt vor dem Bogenzeichner.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • KlabauterKlaus wrote:

      Der Verlauf ist nicht mehr genau parallel zur Deckskante sondern macht eine leichte Delle nach unten.
      und ich denke dass es richtig ist, und genau so sein muss, denn einmal ist das Deck ja auch stark nach unten durchgebogen, und dann sind ja die einzelnen Planken in der Mitte breiter (Rumpf ist ja bauchig) und das gleicht sich dann langsam wieder aus.
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Helmut_Z wrote:

      KlabauterKlaus wrote:

      Der Verlauf ist nicht mehr genau parallel zur Deckskante sondern macht eine leichte Delle nach unten.
      und ich denke dass es richtig ist, und genau so sein muss, denn einmal ist das Deck ja auch stark nach unten durchgebogen, und dann sind ja die einzelnen Planken in der Mitte breiter (Rumpf ist ja bauchig) und das gleicht sich dann langsam wieder aus.
      Moin Klaus und Helmut,
      ja das durchgebogene Deck,auf der Werft haben wir es als Deckssprung bezeichnet,macht das Planken auch nicht einfacher.

      de.wikipedia.org/wiki/Deckssprung

      Der Sprung kommt ,wenn die Mitte vom Schiff auseinander drückt. Das Boot hat dann mehr Zuladung.
      Deine Bremer Kogge Helmut,hat sowas nicht und sieht trotzdem schick aus. ja 2

      Sooo Kinnings, meine Klinker Versuche sind nicht perfekt ausgefallen.
      Es lohnt sich aber weiter zubauen.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin Helmut,Klaus,Sieghard,Roland und Hagen vielen Dank für Eure Like! danke 2

      KlabauterKlaus wrote:

      Bitte unbedingt weitermachen
      Ahoi Klaus und Helmut,
      mit Eurer Begleitung macht auch diese Kogge mir Spaß. freundlich1

      Sooo weiter mit den Borden,
      die müssen angepasst werden,was mir genauso schwer fällt,wie genaues Arbeiten.
      Zum anpassen der Borde,wurde auch gleich Bauteil 43 oder auch 63 (in der deutschen Übersetzung wird darauf hingewiesen)
      gefertigt.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      gib nach Möglichkeit acht, dass der Betingbalken (Teil 63) wie auf der Zeichnung über dem Deck steht (nicht wie Deiner Lübschen Kogge aufliegt). Um den Balken wird die Ankertrosse geschlagen.

      Vielleicht sollte man beim Schanzkleid zunächst mit einem Papierstreifen als Lehre arbeiten der dann nach der Montage beidseitig mit Planken verdeckt wird? Oder zumindest auf der Innenseite braun angemalt ist? Mit dem Streifen könnte man den perfekten Verlauf der oberen Bodwand ermitteln und bei Bedarf nachjustieren. Ich glaube, allein mit Planken zu arbeiten könnte ein stochern im Nebel werden... denk1

      Schön wird das! Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Vielen Dank an die Liker Holger,Dieter und Ralf

      PRT wrote:

      Der Aufwand war also mehr als lohnend und die jetzt satte Auflage der Plankenstreifen ermöglicht dieses hervorragende (Teil)Ergebnis.

      Helmut_Z wrote:

      das schaut aus, deine Hartnäckigkeit hat sich wirklich gelohnt.

      N8 FALKE wrote:

      das sieht doch sehr gut aus, Deine Hartnäckigkeit hat sich aber sowas von gelohnt
      Ja ihr Drei,was soll ich sagen,außer vielleicht Danke Schön. freundlich1
      So,der Rumpf ist mit den Bordwänden geschlossen.Die Planken sind dort angekommen(wie ich hoffe) wo sie auch hingekommen.
      Ab jetzt ist der Koggenbau eine Fleißarbeit,das Querholz 43 wurde leider vorgezogen gebaut um das Deckniveau zu ermitteln.

      KlabauterKlaus wrote:

      Hallo Thomas,

      gib nach Möglichkeit acht, dass der Betingbalken (Teil 63) wie auf der Zeichnung über dem Deck steht (nicht wie Deiner Lübschen Kogge aufliegt). Um den Balken wird die Ankertrosse geschlagen.

      Vielleicht sollte man beim Schanzkleid zunächst mit einem Papierstreifen als Lehre arbeiten der dann nach der Montage beidseitig mit Planken verdeckt wird? Oder zumindest auf der Innenseite braun angemalt ist? Mit dem Streifen könnte man den perfekten Verlauf der oberen Bodwand ermitteln und bei Bedarf nachjustieren. Ich glaube, allein mit Planken zu arbeiten könnte ein stochern im Nebel werden... denk1

      Schön wird das! Viele Grüße,
      Klaus
      Moin Klaus,
      jetzt haben wir den Schlamassel.Danke schön für Deinen Hinweis.
      Glücklicher Weise habe die Bogenmacher wohl mit Dir gerechnet und etwas Reserve mit auf den
      Baubogen gedruckt. freundlich1


      So kann ich eine Balkenlagerung erstellen.Das sieht jetzt etwas Rustikal aus,ist ja auch eine Kogge.
      Wenn ich die Unterfütterung zierlicher mache sieht das wie gewollt,aber nicht gekonnt aus.


      Da passt jetzt ein Zahnstocher unter dem Balken,also geht das Ankertau unter durch,so hoffe ich.




      Helmut Du hast recht.Die Elbinger ist größer als die Bremer Kogge!
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Ahoi Ralf,Helmut,Klaus,Dieter und Roland vielen Dank für Euer Like. freundlich1

      Moin Moin aus dem Mittelalter.
      Eigendlich geht es mit den Spanten Bauteil 20 - 24 an der Bordwand weiter.



      Aber vielleicht sollte ich erst die Aussenrumpfschale zu ende bauen,um den Rumpf mit einem Mattlack Überzug
      versehen?Ich merke das die Schale bei dem vielen Anfassen leidet.
      Hier mal ein Querholzkopf. Leider sieht man nur auf dem Foto die Holzstruktur,real würde ich sagen das ist ein Käfer.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin,

      hier ist das Vorbild für Dein Modell:



      Der Rumpf war sicher durchgebalkt (d.h. die Balkenköpfe ragten über den Rumpf aussen hinaus). So zeigt es ja auch die Bremer Kogge. Die Dreiecke auf dem Rumpf werden als den Balkenköpfen vorgesetze, angespitze Hölzer gedeutet. Sie sollten zum einen beim Anlegen an Kaimauern die Balkenköpfe schützen und zum anderen bei Fahrt das Wasser besser an den Köpfen vorbeilaufen lassen.

      Solche »Dreiecke« finden sich auf einigen mittelalterlichen Koggendarstellungen. Was die zweite Reihe auf dem Siegel sein soll weiß ich nicht. Ob der Rumpf doppelt durchbalkt war? keine Ahnung! denk1

      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Moin Klaus,
      mich hatte über die Schildkrötenform der Balkenköpfe gewundert.

      Sooo,
      um den Rumpf nicht immer in die Hände zu nehmen,habe ich mir ein Stück Schaumstoff zugeschnitten.


      Es geht wie in der Bauanleitung beschrieben mit den Spanten weiter.


      Ich habe mal ein Centstück von Holger dazu gelegt.


      Die erste Spantstütze ist montiert.Es sind noch 64 Stützen zu bauen."Puhhh"


      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Ahoi Udo und Dieter,vielen Dank für das Liken. freundlich1
      Moin Udo,vielen Dank für das vorbei Schauen,so rutsche ich von einer in die andere Nische.

      Ja Helmut,so einen Laser hätte ich auch gerne.
      Das exakte ausscheiden gelinkt mir selten.Hier hat einer mal vor langer Zeit gefragt,wie geschnitten wird.Auf der Linie oder daneben.
      Bei mir ist das immer mal auf der Linie und mal neben dem Strich.

      Sooo,Bauteil 22 ist montiert.


      Jetzt ist Bauteil 23 dran.


      Ich glaube man sollte mal bei Sisyphus anfragen. lach 2
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Moin Helmut und Holger,vielen Dank für Eure Daumen und Antworten. danke 2

      Sooo,
      36 Spanten,also 72 Stützen sind verbaut. prost1
      Jetzt kommt die Innenplanke ( Bauteil 25 ) dagegen.Leider gibt es nur eine,also die andere muss man selbst anfertigen.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas