Elbinger Siegel Kogge um 1350

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    • moin1 Thomas,

      Was Du da gebaut hast würde ich »Beting« nennen. Eine »Beting« dient zum Belegen schwerer Taue oder sogar Trossen.

      Kann es sein, dass Dein Bratspill (die liegende Winde zum Heben der Anker und Rah) und die Nagelbank (die Beting mit den Belegnägeln zum Festmachen des Laufenden Gutes) in der Position vertauscht sind?

      So wie es jetzt ist, würde das Ankerkabel unter der Nagelbank durchlaufen und die Arbeit dort behindern. Um das Kabel an der Nagelbank vorbei zu führen, ist die Bank zu breit. Wenn das Bratspill am Centstück stehen würde und die Nagelbank da wo das Spill nun ist, käme sich nichts in die Quere.

      Die einzelne Beting hinter dem Mast wäre dann zum Belegen des Ankerkabels und würde damit das Spill entlasten. Dafür sollte diese Beting dann aber vor dem Mast stehen.

      In meinen Augen sieht die Anordnung sehr seltsam aus. Ich möchte Dich aber nicht verwirren schwitz1 Ich glaube, Du hast alles so angeordnet wie es die Bauanleitung vorsieht. Als hansischer Seemann würde ich mich jedoch wundern und von der Werft eine Erklärung verlangen...

      prost2 Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Guck mal:

      Auf polnischen Modellbauplänen sieht es so aus wie ich meine:



      Vorm Heckkastell die Nagelbank, davor das Bratspill (auf der Zeichnung sind nur die Seitenwangen gezeigt)



      Weit vor dem Mast die Beting zum Belegen der Ankerkabel



      Und im Detail die belegte Ankerbeting.

      Ist die Verwirrung nun vollkommen? engel1
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      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Einen Dank an Klaus und Marco für das Liken freundlich1

      Moin Moin,
      weiter geht es mit dem Stockanker.Der Bogen sieht zwei Exemplare vor.

      Das ist sinnvoll,denn ein Reserve Anker ist sehr wichtig .Die Bremer Kogge ist auch so ausgerüstet.
      Ich kann mir auch vorstellen, das ein es Holz Anker mit Steinen beschwert und nur mit Eisen beschlagen war.
      Denn Eisen war zu dieser doch nachhaltigen Zeit teuer.

      Der Bogen sieht schwarz als Eisenfarbe vor,ist nicht ganz richtig.
      Da ich nicht über eine große Farben Auswahl verfüge,
      bleibt es dann so.
      Gruß Thomas
    • Hagen von Tronje wrote:

      "Ins Boot steigt man dann, wenn das Schiff untergeht....."
      Moin Hagen,
      ich weiß gar nicht, ob die mittelalterlichen Seeleute, an Bord überhaupt Rettungsmittel hatten.
      Auf einigen Bilder von Koggen Modellen sieht man Dingis auf Deck.Ich weiß aber nicht ,ob das authentisch ist.
      Danke für die positive Rückmeldung. freundlich1
      Marco und Dieter,vielen Dank für Euer Like. ja 2
      Gruß Thomas
    • Moin Moin,
      die Anker sind an Bord.
      Das Anker Tau liegt aufgeschossen an Deck.Ich habe mich mal im Netz umgesehen.
      Bei vielen Modell Koggen ist das Tau durch das Deck nach unten gezogen.
      Ich bin dem Gedanken nicht gefolgt,weil mir das nicht richtig vor kommt.
      Die Stockanker sind durch eine Leine an einen hochgezogenen Vorschiffspant gesichert.
      Gruß Thomas
    • Hallo Thomas,

      wenn Dir die Wuling richtig scheint, dann lass' sie wie sie ist. So passt es schon (dieses Antwort bezieht sich auf meine PN-Antwort)

      Klaus

      PS: Ich habe heute in Schleswig das Nydam-Schiff (ca. 300 n. Chr.) besucht. Zu dem Fund war schon ein eisererner Anker mit Holzstock nachgewiesen. Der Bremer Koggenfund brachte einen hölzernen Ankerstock und einen kleineren, eisernen Anker mit sich. Die Kollerup-Kogge führte einen eisernen Anker, auch mit Holzstock. Ferner gibt es u.a. einen mittelalterlichen Ankerfund in der Elbe. Alle Funde zeigen handwerklich hochentwickelte Stücke.

      Reine Rettungsboote sind eine relativ moderne Einrichtung. Eine große Kogge schleppte aber sicher mindestens ein Boot hinter sich her. Das Boot wurde für Ankermanöver, den Verkehr mit dem Land oder im Hafen und zum Übersetzen zu anderen Schiffen benötigt. Die meisten Modelle einer Kogge zeigen aber kein Boot, dass ist richtig.
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      Klaus baut kleine Schiffe:
    • KlabauterKlaus wrote:

      wenn Dir die Wuling richtig scheint, dann lass' sie wie sie ist. So passt es schon (dieses Antwort bezieht sich auf meine PN-Antwort)

      Klaus

      PS: Ich habe heute in Schleswig das Nydam-Schiff (ca. 300 n. Chr.) besucht. Zu dem Fund war schon ein eisererner Anker mit Holzstock nachgewiesen. Der Bremer Koggenfund brachte einen hölzernen Ankerstock und einen kleineren, eisernen Anker mit sich. Die Kollerup-Kogge führte einen eisernen Anker, auch mit Holzstock. Ferner gibt es u.a. einen mittelalterlichen Ankerfund in der Elbe. Alle Funde zeigen handwerklich hochentwickelte Stücke.
      Ahoi Klaus,
      ich kann mich ganz dunkel erinnern,das wir das Nydam Boot im Heimatkunde Untericht hatten,das ist 50 Jahre her.
      Mal sehen was das Netz so über das Schiff weiß.
      Deinen Hinweis folgend habe ich das Vordeck umgestaltet.
      Ja ,so ein guter Anker bedeutet Sicherheit für die Ladung und die Mannschaft.
      Da hat man also nicht gespart.
      Gruß Thomas
    • Ahoi Dieter,eigentlich bist Du ja verantwortlich,das ich die Kogge an der Backe habe. grins 3

      Weiter geht es mit dem Fass,
      und da sind wir auch schon bei dem mittelalterlichen Hanse Container.Der ist sehr vielseitig.
      Er wurde als praktische Umverpackung für den Salzhering gebraucht,sonst wären die Nordländer nicht durch den Winter gekommen.
      Auch Pelze,Salz und Bier waren der Inhalt.Der Lübecker Rotspon kam erst sehr viel später dazu.
      Die Fässer sind praktischer als Kisten ,weil sie von einem Arbeiter rollbar sind.
      Ich bin freue mich ,das es auf dem Baubogen eine Bauvorlage gibt.Bei der Schreiber Kogge war ein Fass leider nicht vorhanden.


      Eine Tonne sieht etwas mickrig aus!
      Gruß Thomas
    • Ich danke den vielen Likern für Ihr Interesse. danke 2

      Ahoi , freundlich1 Sieghard ich freue mich immer Dich hier in meinem Bastelbericht zu sehen.

      Sooo, um mal einen Eindruck von der Koggen Höhe zu bekommen,habe ich einen Lärchen Mast ,ähhh Buchen Mast gefertigt.
      Die Maße wurden von dem Baubogen übernommen.Der Mast ist von 6 mm Durchmesser am Koker zum Top auf 3 mm verjüngt.
      Gruß Thomas
    • Moin Klaus,Bonden,Dieter,Marco und Sieghard ich freue mich über Euer Interesse. freundlich1

      So,
      ein Fass ist ja etwas mickrig,des halb werde ich eine Tonnage auf Deck verzurren.
      Ob das authentisch ist,bezweifele ich,da die Bretter ja lose auf dem Deck lagen.
      Bei rauer See konnte leicht kostbare Ware über Bord gehen.

      Die Fässer werden in zwei Hälften gefertigt und dann zusammen gefügt.
      Gruß Thomas
    • hallo.
      nein wahre wahr geld und desto mehr wahre desto mehr gewinn.
      sebst im mittelmeer hat man wahre am deck gestaut.
      frage ist ....wie wahren die fastae/tonnen posizioniert.
      liegen oder stehen?

      hier unten ein diorama fantasie von ein pinco ( genova schiff mit wahre am deck) in schiff museum genova/italien oder .......kogge



      ciao marco.

      ps weiter so dein schiff ist pure relax es zu anzusehen. schoen....bello flagge1 !!
    • Moin Roland,Marco und Bonden,danke für das Like. freundlich1
      Ahoi Marco,
      vielen Dank für die interessanten Bilder.Ich dachte immer ,das so eine Kogge, regional nur der Ostsee und Nordsee anzutreffen war.
      Aber da liege ich ja vollkommen falsch.Auf den Decks herrscht sehr viel lebendiges Treiben.
      Vielleicht gelingt es mir, etwas davon einzufangen.
      So mein Tonnenstapel ist fertig.
      Gruß Thomas
    • Hallo Thomas,

      Du bist mit der regionalen Einteilung dre Hansekoggen schon richtig daumen1 Marcs erstes Bild, das Bild mit dem Strudel, stammt ausdem Meeresmuseum in Genua (das hat er ja auch geschrieben). Die anderen Bilder zeigen zwei Dioramen aus dem Museum für hamburgische Geschichte. Zweimal eine Kogge und eine Kraweel auf der Elbe beim löschen ihrer Fracht und einmal eien Szene aus einem Diorama welches die Gefangennahme Störtebekers zeigt.

      Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

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      Klaus baut kleine Schiffe:
    • hallo, am je.

      koggen waren auch im mittelmeehr.
      sie kammen aus nord europa und england ab der 4.te kreuzzuge aus diesem laender.
      nuer das sie dan nicht mehr zueruck fuerten.
      weiss nicht ob wegen die gibralter stroemung oder aus kosten gruende.
      dies ist nachgewiesen aus letaeratur der zeit.
      ja dem ein foto ist eine pinke aus musem genova, und die aenderen koente ich mich nicht aennern wo ich sie gemacht habe.
      ja hamburg,
      toll klabauerklaus deine maenge am info, in dezember bin ich wieder in HH fuer ein monat, wehre schoen sich zu treffen.

      classic weiter mit deine toller arbeit. wochenend komt, zeit komt.
      ciao marco
    • Moin Holger,danke für Dein fleißiges liken. freundlich1

      italia58 wrote:

      toll klabauerklaus deine maenge am info, in dezember bin ich wieder in HH fuer ein monat, wehre schoen sich zu treffen.

      Ahoi Marco,
      das können wir gerne machen,vielleicht im Schifffahrts Museum,wo Klaus sein Unwesen treibt. freundlich1
      imm-hamburg.de/

      oder hier,da kann ich was über Lübeck erzählen.
      google.com/search?q=hanse+muse…&sourceid=chrome&ie=UTF-8

      Passend zum Thema
      schiffergesellschaft.de/

      Dann aber über PN
      Gruß Thomas
    • Moin Moin,
      klassischer Bootsbau ist angesagt, das Beiboot wird auf Spanten gebaut. zwinker1



      Eigentlich muss jetzt ein geklinkerter Rumpf folgen.Das traue ich mir aber nicht zu.
      Mir gelingt nur der Bau vom Bogen.Das Dinghi wird nicht auf Deck fixiert.
      Vielleicht bekomme ich mal einen Download.Die Boote haben sich über dir Jahrhunderte nicht verändert.
      Gruß Thomas
    • Hallo liebe Liker Marco,Ralf,Helmut,Dieter,Sieghard, Hagen ,Christoph und Meister Bonden,vielen Dank für Euer Interesse freundlich1

      So, meine Zimmerleute können nur klinkern,
      die Karavel Beplankung ist bei den Meister bei uns im Norden noch nicht angekommen.
      Ob wohl diese Art der Rumpf Herstellung,laut Wiki ,bei den Mauren schon ab Anno 1000 eine Anwendung fand.


      Viel ist von der Bauvorlage nicht über geblieben.
      Wir haben das Boot mit Tonkarton geklinkert. Als Bootsboden kam Helmut's Deck zum Einsatz.
      Gruß Thomas
    • Danke für das Liken Marco freundlich1

      So das Mittelalter hat mich wieder.
      Das Kreuz auf der Kugel. Der Bogen hat braunes Holz vorgesehen.Das Kreuz konnte ich nicht aus den kleinen Kartonrollen herstellen.
      Die sind aber als Muster verwendet worden.


      Klaus hat das Malteser Kreuz verwendet.

      die-kartonmodellbauer.de/index…hr-oder-weniger-eigenbau/

      Jetzt mache ich mir über Form und Farbe Gedanken. kratz1
      Gruß Thomas
    • New

      Ahoi Holger,vielen Dank für das Like. freundlich1

      So jetzt kommt mein, nicht gerade Liebling´s Thema,das Takeln.
      Die Top Flagge werde ich als Wimpel ausführen,weil oben am Tatzen Kreutz nicht viel Platz ist.
      Die geteerten Stage und Wanten werden so anbracht,das sie schon von selber halten.

      So ist der Kopf frei,für die Blöcke und der Zusatzausrüstung.
      So ist der Plan. grins 1
      Gruß Thomas
    • New

      Moin Bonden,Helmut,Klaus,Marco,Holger,Dieter und Hagen vielen Dank für Euer Interesse ! rollen1
      So,
      eine Segelquerstange mit 3 Buchstaben, die Rah.

      Die Rack ist im Bogen als Kartonstreifen ausgeführt.

      Die Rah wurde mit einen Akku Schrauber und Sandpapier in Form gebracht.


      Als Rack verwende ich kleine Perlen.

      Die Perlenschnur ersetzt den Kartonstreifen Nr. 70 vom Bogen.

      Die Rack dient als Mastführung für den Rahbaum.
      die-kartonmodellbauer.de/index…e-kogge-um-1380/&pageNo=5
      Gruß Thomas
    • New

      Moin Marco,danke für Dein Like freundlich1
      Der Rahbaum ist mit dem Rack erstmal provisorisch montiert.

      Um die Segel anzuschlagen wird das Ganze wieder demontiert.

      Sooo die Segel von der Danziger Siegel Kogge?
      Das ist ja wieder eine Grundsatzfrage.
      Denn die Segel sehen ganz anderes aus ,als die von meiner Schreiber Kogge. kratz1
      Danziger Kogge, Bremer Kogge
      Gruß Thomas
    • New

      hallo classik.
      erst mahl komplimente am schiff aber am deine kostante beim weiter arbeiten.
      ich leider wegen manco am richtige materialien kratz1 und auch wegen...frau haue 3 habe ein klein stop am bauen.

      mmmm............
      ich glaube nicht das damal die segel diese struktur haetten.

      material, koente nicht stoff sein, veleicht leim aber ich glaube ehr am wolle impregniert.

      solte es so sein dan wuerde mit sicheheit darueber ein kord netz gespant,
      um etwas festichkein zu geben am der gesamte segel flaeche und auch um die matrosen zu erlauben am mast spizze zu kommen.
      die wahr mindesten so ueblich bei der schiffe der antike oder vikinger.

      ist aber nur eine meinung.

      ciao marco

      aber jeder solte seine fantasie frei lassen, modellbau ist relax

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      italia58 wrote:

      solte es so sein dan wuerde mit sicheheit darueber ein kord netz gespant,
      um etwas festichkein zu geben am der gesamte segel flaeche und auch um die matrosen zu erlauben am mast spizze zu kommen.
      die wahr mindesten so ueblich bei der schiffe der antike oder vikinger.

      ist aber nur eine meinung.

      ciao marco

      aber jeder solte seine fantasie frei lassen, modellbau ist relax
      Ahoi Marco,
      ich werde mich wohl an die Vorlage halten.
      Mal sehen ob meine Frau da ein paar Nähte rein zaubern kann.

      Das Färben erledigt dann ein schwarzer Tee.
      Gruß Thomas