Brot & Spiele in der Bucht von Hashirajima um 1944 - ein Diorama in 1:200

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    • Brot & Spiele in der Bucht von Hashirajima um 1944 - ein Diorama in 1:200

      Hallo liebe Kartonisten,

      nachdem die Fuso fast fertiggestellt ist möchte ich nun schon mal die Eröffnung des Bauberichtes für das angedachte Diorama starten.
      Da erste Vorbereitungen dafür schon begonnen werden können.

      Das Diorama wird zirka 15 bis 16 unterschiedliche Szenerien enthalten. Ein Mix von durch Fotos historisch belegte Situationen welche aber sicherlich nicht dem Jahr 1944 zuzuordnen sind. Weil diese Handlungen oder Situationen zum Beispiel wesentlich früher stattfanden. Aber auch Aspekte die zu Kriegszeiten absolut undenkbar sind und etwas zum Schmunzeln anregen sollen. Ich möchte damit dem martialisch-kriegerischen Erscheinungsbild der Fuso einen etwas ironischen Blickwinkel entgegensetzen. Mal sehen, ob mir diese Gradwanderung im Diorama gelingt.

      Die Haupt-Zutaten:
      das Schlachtschiff IJN Fuso
      das Torpedoboot IJN Kiji (vor meiner Kartonmodellbauer-Forum Zeit gebaut)
      eine Bodenplatte und Randleisten aus Holz
      eine Styrodur Platte als Grundlage für die Wasserdarstellung
      diverse Barkassen und Kutter
      diverse Superungen um die jeweilige Szenerie darzustellen
      eine große Anzahl „Preiserlein“ in 1:200
      diverse Farben und Lacke für die Wasserdarstellung
      eine Vitrinen Haube aus Acrylglas



      Grundidee:
      Beide Schiffe werden sich an ihrem Ankerplatz in der Bucht von Hashirajima befinden. Diese Bucht war der bedeutendste Ankerplatz der „Kido Butai“. Hier wird eine allgemeine Manöversituation dargestellt. Wobei die angedachten o.g. Szenerien schon ausgesucht sind aber hier noch nicht verraten werden. Etwas Spannung ist nicht verkehrt.

      Es entstehen 16 Szenen. Füllt sich langsam:
      Szene #1 - Geschützmikado (ab Eintrag 47)
      Szene #2 - Bordmeisterschaften (ab Eintrag 69)
      Szene #3 - Rohrreiniger (ab Eintrag 80)
      Szene #4 - Übungsschießen (ab Eintrag 82)
      Szene #5 - Ladehemmung (ab Eintrag 98)
      Szene #6 - Rückkehr (ab Eintrag 122)
      Szene #7 - Höhentraining (ab Eintrag 129)
      Szene #8 - Schmierstoff (ab Eintrag 131)
      Szene #9 - Notfall (ab Eintrag 139)
      Szene #10 - Nachschub (ab Eintrag 143)
      Szene #11 - Zeitnahme (ab Eintrag 156)
      Szene #12 - Erfrischung (ab Eintrag 161)
      Szene #13 - Explosiv (ab Eintrag 170)
      Szene #14 - Offiziersfreuden (ab Eintrag 177)
      Szene #15 - ...


      Zur „Location“:
      Die Bucht von Hashirajima befindet sich in der Nähe von Hiroshima und Kure.
      Und war Japan’s Äquivalent zu Scapa Flow.







      Alle Fotos: Copyright Parshall 2005

      Soweit zunächst mal die allgemeinen Informationen zum geplanten Vorhaben und die Eröffnung des Bauberichtes.

      Begebe mich nun in den örtlichen Baumarkt um erste 'Zutaten' zu ordern.



      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      der Start der Bautätigkeiten beginnt zunächst mal etwas unspektakulär.
      Die Bodenplatte für das Diorama ist zu bauen. Diese Bodenplatte ist zugleich auch die Basis für die angedachte Vitrine.

      Hierzu habe ich im im örtlichen Baumarkt eine Tischlerplatte und 2 Randleisten erstanden. Die Tischlerplatte besteht aus verleimten Holz und ist damit nahezu verwindungsfrei. Die Grundlage für langfristige Haltbarkeit.



      Die Tischlerplatte ist 149,0 cm x 39,0 cm groß. Und hat damit exakt die Maße eines bekannten IKEA Regals. Ich baue alle Vitrinen genau mit diesen Abmessungen. Weil ich damit in Modul-Stapelmethode mehrere Vitrinen elegant entweder auf o.g. IKEA Regal stellen oder mehrere Vitrinen für sich übereinander stapeln kann.
      Auch passen die größten Dickschiffe in 1:200 gerade noch in dieses Maß: Yamato, Missouri, Kaga liegen in der Länge bei ca. 1,30 - 1,35m.



      Die Randleisten habe ich - von der Unterseite verschraubt - auf die Bodenplatte montiert. Sie sind rundherum um 5mm nach innen versetzt. 5mm deshalb weil die Vitrinen Haube aus 5mm Acryl./Plexiglas bestehen wird und hiermit dann die Auflage für die Haube zur Verfügung steht.



      Den Rahmen habe ich dann rundherum noch schwarz angestrichen.




      Die Basis für die Wasserdarstellung bildet eine 5cm starke Styrodurplatte ebenfalls aus dem Baumarkt. Styrodur ist etwas stabiler im Vergleich zu Styropor. Lässt sich aber auch thermisch bearbeiten, d.h. unter Hitze verformen. Um z.B. Wellengang zu simulieren. Hat aber auch eine schöne stabile Oberfläche um zusätzliche Materialien aufzubringen.



      Die Styrodurplatte wurde passend zugeschnitten.

      Das wird die Spielwiese für das angedachte Diorama:



      Die Platte bekommt wird von der Unterseite noch mit Filznoppen bestückt. Damit sie keine Kratzer oder Beschädigungen auf beteiligten Möbelstücken verursachen kann.

      Also, alles in allem zunächst mal recht handwerkliche Tätigkeiten.

      Aber eben notwendig.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Jürgen,

      ich wollte eigentlich nicht nur "like" klicken, sondern noch schreiben, dass ich das für ne super coole Idee halte, deine Fuso zu präsentieren. Und bei Dioramen bin ich sowieso immer dabei!
      Freu mich total drauf und ich finde eh, dass nicht immer alles "super historisch perfekt" sein muss. also bau ruhig ein paar Witzigkeiten ein..etwa wie Klueni Pinkeljungs beim Dock oder ein paar Jungs, die heimlich Schmuddelhefte schauen oder irgend sowas daumen1

      Freu mich total drauf!
      Ludwig
    • @petcarli
      @Salvagemaster

      Vielen Dank für euere Likes danke 2 Das motiviert !
      Toll, dass ihr auch bei diesem Projekt vorbeischaut.


      Hallo Ludwig,

      es freut mich total, dass du hier vorbeischaust.

      Gnost wrote:

      oder ein paar Jungs, die heimlich Schmuddelhefte schauen oder irgend sowas

      …. Japaner beim Schmuddelhefte schauen. Geniale Idee. daumen1


      Es wird mein erstes Diorama.
      Und ich bin zunächst vorsichtig optimistisch bzgl. dem zu erwartenden Endresultat. Aber wie heißt es so schön: no risk, no fun.

      Ich freu mich jedenfalls auch auf dieses Projekt.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      eine großartige Idee, dieses Diorama. Wenn das Ganze nur halb so gut wird, wie Deine Fuso, dann haben wir hier etwas zu erwarten, das einen Riesen-Augenschmaus bedeutet. Ich reihe mich mal in die Reihe der sicher hier zahlreichen Zuschauer ein und bin schon jetzt begeistert über das, was wir da erwarten können.

      Gruß
      hj
    • Hallo Thomas,

      Klueni wrote:

      das wird aber ein ziemlich großes Diorama....und
      Naja nun, dass ergibt sich schon durch die Länge der FUSO mit etwas mehr wie einem Meter. Will man außen rum noch einige Aktivitäten darstellen wird auch noch etwas Platz benötigt.

      Ich freu mich jedenfalls riesig, dass du hier vorbeischaust. ja 2
      Du bist ein Vorbild für mich bzgl. Dioramen Bau !
      U.a...… ja 1


      Hallo HJ,

      SchnippSchnapp wrote:

      eine großartige Idee, dieses Diorama.
      Ich freue mich, dass dir die Idee gefällt. Und für dein Interesse.
      Super toll, dass du bei diesem Projekt vorbeischaust.

      Ich versuche deine Erwartungen zu treffen. Ob es gelingt ? Wir werden sehen.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      ich danke dir hj. danke 2

      Es geht weiter....

      Zunächst habe ich nochmal den Titel des Bauberichtes angepasst.
      Was ist schon unhistorisch oder historisch. Es wird ein Diorama und damit gut.

      Hier nun mal die Platzierung der FUSO und der KIJI auf der vorgesehenen Fläche.
      So soll es am Ende ausschauen:




      Die Wasserlinie habe ich rundherum mit einer Stahlnadel angerissen. Und dann die Modelle wieder entfernt.
      Danach die Umrisse an der Markierung entlang dauerhaft markiert.



      Das Viereck auf der Fläche rechts oben ist für eine schwimmende Plattform vorgesehen.
      Die ich noch Scratch bauen werde. Dazu dann bei passender Gelegenheit noch mehr Informationen.

      Als nächster Schritt ist nun die Wasserdarstellung außerhalb der genannten Umrisse zu realisieren.
      Hier habe ich eine recht vielversprechende Idee bzgl. Ausführung und einzusetzende Materialien.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      .... wenn ich was sagen darf... ich würde beide Schiff nicht so exakt parallel legen. Ein klein wenig von Wind und Wellen gedreht könnte schon natürlicher wirken.

      Wie auch immer: ich bin sicher das am Ende ein sagenhaftes Diorama entstehen wird! daumen1

      Viele Grüße,

      Klaus
    • Hallo Roland,

      schön, dass du vorbeischaust. freu 2


      Hallo Klaus,

      KlabauterKlaus wrote:

      ... ich würde beide Schiff nicht so exakt parallel legen. Ein klein wenig von Wind und Wellen gedreht könnte schon natürlicher wirken.
      … diesen Hinweis setze ich gerne um.
      Und werde das Torpedoboot etwas Richtung Steuerbord drehen. Platz steht an der Stelle ja genügend zur Verfügung.

      Schön, dass du vorbeischaust ! ja 2


      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Es geht weiter....

      Mit dem ersten Arbeitsschritt zur Wassergestaltung.



      Hier benutze ich Papiertaschentücher. Die bestehen aus 4 Lagen feinstem Tissue.
      Ich spalte die Taschentücher in der Mitte auf, so dass ich dünne zweilagige Tücher bekomme.



      In einem ersten Arbeitsgang werden die Tücher mit verdünntem Weißleim auf die Styrodur Platte gebracht. Am besten ist dazu ein Pinsel mit harten Borsten geeignet. Damit kann man schön die Oberflächenstruktur erzeugen.



      Nach dem trocknen erfolgt ein zweiter Arbeitsgang. Unter Verwendung der gleichen dünnen zweilagigen Tücher. Diesmal aber sehr gestaucht, damit noch mehr Struktur auf die Platte kommt. Das rechte obere Bild zeigt es sehr schön: im unteren Bereich das Ergebnis nach dem ersten Arbeitsgang, im oberen nach dem zweiten Arbeitsgang.



      Oben nun das Endergebnis: ruhiger Seegang bei Stärke 1-2 (maximal).

      Die FUSO liegt eh auf Reede.
      Ob die KIJI noch in Fahrt kommt ist noch nicht entschieden. Dann wären noch größere Wellen - insbesondere am Bug - zu modellieren.
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hier nun das neue "Layout".




      In die Ecke habe ich noch einen Rohling für einen Felsen modelliert.
      In der Bucht von Hashirajima gab es ja auch verschiedene Inseln. Da lässt sich noch eine schöne Szenerie platzieren.



      Das Ganze dann aus der Vogelperspektive.

      Als nächster Schritt kommt nun Farbe ins Spiel. Spannend....



      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Schönes, neues Layout! daumen1

      Wenn ich wieder was sagen darf.... verlegen2
      ...

      ... der Felsen ist ein tolles Element um die Lokalität anzudeuten. Er geht aber unter Wasser weiter ins Meer und ist sehr hoch. Je nachdem wie seine Beschaffenheit unter Wasser ist, kommt er dem Zerstörer jedenfalls gefährlich nahe. Meiner Meinung nach handelt der Kommandant sehr leichtsinnig wenn er so gefährlich nahe eines doch sehr hohen Felsens kommt. Lässt sich das Diorama vielleicht ein Stück verlängern um dem Felsen genug Sicherheitsabstand zu bieten?

      rotwerd1 Klaus
    • Hallo Klaus,

      ich danke dir für die Likes. danke 2

      KlabauterKlaus wrote:

      Wenn ich wieder was sagen darf....
      … immer gerne ! ja 2

      Also die Tiefenlinie auf der Seekarte zeigt an dieser Stelle einen fast senkrechten Abfall des Felsens in die Tiefen des Binnenmeeres. Das hat der Kommandant der KIJI beim setzen des Kurses vorab natürlich geprüft.

      high five1


      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Fritz,
      hallo Roland,

      sehr schöne Kommentare.
      Ich seh' schon: bezüglich der "Storyline" steht ihr voll hinter mir. cool1

      Es geht weiter....

      Die Wasserdarstellung, immer ein Thema im Dioramenbau. Es gibt viele Methoden dazu.
      Nachfolgend eine weitere Vorgehensweise, welche ich mit diesem Baubericht erstmals ausprobiere.

      Zunächst die Farben für die Grundierung:



      Ich habe im Bastelladen meines Vertrauens drei Acryl Farbtöne erstanden: Türkis, Grün und Hellblau.
      Es kommt noch eine kleine Menge Weiß hinzu. Ist hier nicht abgebildet.



      Ich grundiere mit Hellblau und bringe Türkis hinzu. Punktuell dann noch den Grünton. Alle Farben wurden vorab stark mit Wasser verdünnt. Und werden auch Nass-in-Nass auf die Platte gebracht.



      Die Umrandung der Schiffskörper wird mit dem Weißton versehen. Auch wieder mit der Nass-in-Nass Methode.



      Das Ergebnis am Ende wieder - auf Neu-Deutsch - aus der "Top View" Perspektive.

      Das Erscheinungsbild sieht nun sehr bunt aus. Jedenfalls nicht sehr realistisch.
      Aber Vorsicht: es handelt sich nur um die Grundierung. Es folgt nun ein weiterer letzter Arbeitsschritt.

      Hierzu verwende ich Wasser Gel von 'AK Interactive':



      Dieses Gel gibt es in unterschiedlichen Farbtönen. Ich arbeite mit 'Pacific Blue' und 'Atlantic Blue'.

      Um die Anwendung für das Diorama zu simulieren und vorab eine Vorstellung von dem Ergebnis zu bekommen habe ich mir ein "Farbmuster" erstellt:



      Links im Bild 'Pacific Blue' in zwei Abstufungen und rechts im Bild 'Atlantic Blue' in zwei Abstufungen. Je nach Dicke des Auftrags. Das Gel trocknet transparent aus, enthält aber auch eine Farbkomponente. Im Fall von 'Pacific Blue' ein Dunkelblau im Fall von 'Atlantic Blue' ein Türkis Ton. Außerdem verläuft es nicht. Mit dem Schwamm aufgetragen hält es seine Form und härtet dementsprechend glänzend aus.

      Im nächsten Eintrag geht's weiter…..
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • So weiter im Text.

      Ich habe mich für 'Pacific Blue' entschieden. Spartanisch, heißt dünn aufgetragen.



      Aufgetragen wird mit der Spachtel.
      Das Gel hat eine blaue Farbe. D.h. das Endergebnis sieht man erst wenn es ausgehärtet ist.



      Danach wird mit Schwammtechnik die Struktur des Gel's bearbeitet bzw. vorgegeben.



      Fast ausgetrocknet, sieht es dann schon ganz gut aus.
      Die "Buntheit" der Grundierung ist überhaupt nicht mehr zu sehen. Schimmert aber durch !



      Der Glanz der Oberfläche kommt auch mit dem Aushärten.



      Und zum Schluss wieder eine Vogelperspektive.

      Ist nur zu 90% ausgehärtet. Ich hatte noch einige wenige Stellen nach retuschiert. Die leicht hellblauen Flecken verschwinden noch.
      Der Aushärtevorgang bei Zimmertemperatur ist mit 24h vorgegeben.

      Ich bin ganz zufrieden.

      Die weißen Wellenkämme und auch die Wellen an den Bordwänden sind natürlich noch in einem späteren Arbeitsgang herzustellen.
      Aber ein Schritt nach dem anderen.


      Bis bald.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      sehr schön erklärt - ich finde es immer wieder toll, wenn jemand die See so gut nachbilden kann! daumen1
      Da bin ich gespannt, wie es weitergeht!

      @PRT
      Den "Oberpfalzgraben" kenne ich auch.... grins 2 - manchmal geht er direkt durch meinen Magen, wenn ich viel Hunger habe.... happy1

      @KlabauterKlaus
      Habe ich auch schon selbst erlebt, so eine dichte Vorbeifahrt an festem Gestein - es war, als wir mit der "Albatros" die Einfahrt zu einer der Bermuda-Inseln genommen haben. Die Uferkante aus Felsgestein war vielleicht 3 m entfernt und es ging wohl ziemlich schnell recht tief hinunter, sonst hätte die "Weiße Lady" mit ihren 7,30 m Tiefgang doch wohl etwas über die Steine geratscht..... grins 2 (ein entsprechendes Bild müsste eigentlich in meinem Fotoalbum hier im Forum zu finden sein... denk1 ).
      Eine kleine Weile später:
      ....Jetzt hab's ich gefunden: Einfahrt Bermudas - es war die schmale Einfahrt nach St. George's Island, wo wir durch einen Schlepper gesichert wurden.


      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Gnost wrote:

      Achja..für alle, die es noch nicht kennen, hier ein Link zu meinem bisherigen Lieblings-Fuso-Diorama:

      "http://www.steelnavy.net/Fujimi350FusoKKatseas.html"

      Da gibt's auch 'nen Felsen am Wasser flüstern1

      Viele Grüße
      Ludwig
      Boah, ist DAS toll! Danke für den Tipp und Link. daumen1

      Klaus
    • Hallo

      @Günter Plath
      @Gnost
      @PRT
      @Markus Bodeux
      @Hagen von Tronje
      @KlabauterKlaus

      ich danke euch für die Daumen. danke 2 freu 2

      Günter Plath wrote:

      Danke fürs Zeigen und die ausführliche Erklärung dazu...
      Hallo Günter,
      sehr gerne. Wie gesagt, ich habe das Gel das erste Mal angewandt. Ich denke mit etwas mehr Erfahrung erreicht man noch bessere Ergebnisse.

      Gnost wrote:

      Ist das eine Art Acrylgel (das Wassergel) - also mit Wasser streckbar oder lösungsmittelhaltig?
      Hallo Ludwig,
      nein, das Gel wird unverdünnt aufgetragen. Ich habe 1/3 von der Dose benötigt. Für eine relativ große Fläche. Wenn du unter YouTube die Begriffe 'AK' und 'Water Gel' suchst, findest du einige sehr gute Anwendungsvideos.

      Das FUSO Dio ist mir auch bekannt. Einfach toll. klasse1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      es geht weiter...

      Bevor ich die KIJI und die FUSO auf die Platte bringe werde ich erst noch den Felsen vorbereiten.
      Jetzt ist er noch von allen Seiten gut zugänglich.

      Hierzu habe ich mir folgende Vorgehensweise überlegt:



      Zunächst habe ich mir eine lizenzfreie Gesteinstextur aus dem WWW auf ein DIN A4 Blatt gedruckt.
      Normales weißes Kopierpapier 80g/cm.



      Dann das Blatt ordentlich zerknüllt. Mehrmals recht intensiv.



      Auseinandergefaltet: Das Ergebnis ist ein "Knitterfelsen".

      Das hat mir so gut gefallen, dass ich den Felsen auch gleich mal um das doppelte nach oben vergrößert habe.
      Passt am Ende auch besser zu den Dimensionen der Modelle.



      Dann den "Knitterfelsen" an der Wasserlinie mit Weissleim fixiert.
      Danach rechts und links und am Plateau oben ebenfalls verklebt.



      Das Ergebnis sieht in Natura auf der Platte absolut realistisch aus.
      Durch die unruhige Textur gemischt mit der 3D Information d.h. den erzeugten Falten entsteht eine schöne inhomogene Felsformation.

      Ist auch eine super günstige Lösung. cool2



      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Servus Jürgen,

      der Felsen sieht Klasse aus!
      Imo hat bei ihrem Leuchtturm Sveti Ivan die selbe Tchnik verwendet.
      Sir hat noch eins draufgesetzt und ihre Felsenpartien mit Buntstiften selbst gezeichnet.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Moin Jürgen,

      der "Fels" ist spitzenmässig !!!! beifall 1

      Bin natürlich hier auch als als Beobachter dabei !!! Klasse !!! freu 2 daumen1
      Gruss

      Holger


      Es gibt sicher im Leben..................
      WICHTIGERES ALS KARTONMODELLBAU...
      -----------------------------------------------------------------
      NUR WAS SOLLTE DAS SCHON SEIN....??? kratz1 ????????????
    • Hallo,

      @PRT
      @Cux-Holger
      @Hagen von Tronje
      @Markus Bodeux
      @Stahl_Wolle

      ich danke für die ja 2 Motiviert !

      wiwo1961 wrote:

      Imo hat bei ihrem Leuchtturm Sveti Ivan die selbe Tchnik verwendet.
      Sir hat noch eins draufgesetzt und ihre Felsenpartien mit Buntstiften selbst gezeichnet.
      Hallo Wolfagng,
      ich bin über den Eisenbahn Modellbau zu dieser Idee gekommen.
      Dort gibt es tatsächlich Knitterfelsen als Zubehör für die Landschaftsgestaltung. Ich dachte mir dann, kann ich auch selbst herstellen.

      Cux-Holger wrote:

      Bin natürlich hier auch als als Beobachter dabei !!! Klasse !!!
      Hallo Holger,
      super, dass du vorbeischaust !


      Gnost wrote:

      Noch ein bissl Grünzeug und ein paar Vogelnester (mit Eiern!) und das Ganze ist perfekt
      Hallo Ludwig,
      die Vogelnester habe ich noch nicht gebaut. Aber das Grünzeug kann man schon mal sehen:



      Hier habe ich mir es einfach gemacht. Und im Modellbaugeschäft meines Vertrauens etwas Landschaft erstanden.
      Zusätzlich auch schon mal etwas Brandung "eingepönt": Acryl-Weiß mit Transparent-Gel.

      Auf das Plateau kommt noch ein Bauwerk. Ist bei Slawomir bestellt.....



      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      ich danke euch.... ja 2

      PRT wrote:

      ich tippe auf eine Windkraftanlage
      ….tja, leider nicht möglich: In der Oberpfalz gilt die Abstandsregel.

      Der Abstand eines Windrads von Wohnungen (auch schwimmenden) muss mindestens zehn Mal so weit sein wie die Anlage hoch ist. Rechnet man die Höhe des Felsens mit ein, dürfte die FUSO dort nicht ankern. Der entsprechende Bauantrag würde scheitern. grins 2 Also kein Rotor dran, am geplanten Bauwerk... ;-))

      Als nächstes wird das Torpedoboot IJN KIJI auf der Platte platziert.
      Hier zunächst eine Kurzvorstellung. Es handelt sich um den bekannten Bogen von Answer.



      Die KIJI habe ich im Herbst 2017 gebaut. Die Bauzeit lag bei einem Monat mit ca. 1000 Teilen.
      Der Bogen hat viel Spaß gemacht. Sehr passgenau.



      Es war eines meiner ersten Modelle. Noch nicht lackiert, Reling noch selbst gebaut und auch ein Einstieg für mich in den Kartonmodelbau. Also insgesamt noch nicht so perfekt gebaut.



      Ich denke aber, sie ist es wert ins Diorama integriert zu werden.



      Von daher schlägt das Diorama auch einen kleinen Bogen von meinen Anfängen bis hin zu dem Bau der FUSO.






      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)