Benz - Patent - Motorwagen No 1 v. 1886 Maßstab 1 : 16 Eigenbau

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    • Benz - Patent - Motorwagen No 1 v. 1886 Maßstab 1 : 16 Eigenbau

      Nach langer Überlegung habe ich mich zu diesem Modell entschieden. Es ist mein absolutes Objekt meiner Begierde.

      Ich denke jeder Modellbauer hat so sein Traummodell..

      Das Modell fegt mir schon über ein Jahrzehnt im Kopf herum, bevor nun das zweite dazukommt ist es soweit .Begonnen hat alles damit das ich mir ca.2000 einen PC zugelegt habe. Da ich technisches Zeichen liebe, war auch rasch ein entsprechendes Zeichenprogramm installiert. Und los ging es,über Jahre hinweg wurde immer wieder mal weitergezeichnet und verbessert. Immer wieder wurde das Internet nach Bildern und Videos durchsucht.

      so nun genug gesabbelt...

      Zum Modell...

      die wohl größte Schwierigkeit liegt in seiner Filligranität.(was für ein Wort,). Des halb habe ich mich letztendlich auf einen Kompromiss eingelassen das tragenste Teil beseht aus mit Zigarettenpapier umwickelter Kupferdraht. (Elektrokabel ).

      Hier der umwickelte Draht....




      und in Form gebracht....





      Soviel fürs erste, bin mal gespannt Wer es erratet....


      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      ich habe keinen blassen Schimmer, was du aus dem Draht basteln willst. Ich kann mir auch immer noch keinen Reim darauf machen, wie man Zigarettenpapier gewinnbringend im Modellbau einsetzt kratz1 Aber ich rate mal einfach eine Wunschvorstellung ins Blaue rein: Du wirst jetzt hier einen Baubericht über einen Scratch-Porsche 917K starten. Ich würde es total abfeiern, wenn es dazu käme augenbraue1

      Gruß,

      Daniel.
    • Jawohl, Tomas Volltreffer.

      Es wird der BENZ Motorwagen. Das Ding faszinierte mich schon immer.

      Ich werde mein bestes geben, es wird wieder nach Bilder und Skizzen aus dem Netz gearbeitet. Als Grundlage benutze ich meine Zeichnungen.
      Die erste Skizze wurde damals zum Üben mit dem Programm, mit dem Abzeichen einer Briefmarke, mit einer Seitenansicht des Wagens begonnen.
      LG Ralf

      hier mal ein paar Bilder, da versteht man ,was ich mit filigran meinte.






      Nun meine Vorlage...




      und meine Zeichnung...



      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Vorstellen muss ich das Fahrzeug wohl keinem mehr...Falls doch Interesse besteht, werde ich das Nachholen.

      Wie Anfangs schon geschrieben habe, ist das eine ziemlich wackelige Kiste, Deshalb bekam der Rahmen einen Kern aus einem
      Kupferdraht. Nun zum Zigarettenpapier, es lässt sich extrem dünn und enganliegend rollen. Der größte Vorteil finde ich ,es gibt keinen (kaum ) Übergang, weil das Papier so dünn ist. Und durch das Papier können Anbauteile ohne Probleme, mit Weisleim verklebt werden.
      An dem freien Stück in der Mitte wird später der Vorderbau mit der Gabel und dem Rad angelötet.

      Das ist mir in diesem Fall sicherer als kleben. Die Lötstelle wird nachher mit Papierteilen verdeckt.

      Hier das Biegen des Rahmen,




      nach dem bemalen konnten die ersten Verstrebungen angebaut werden,



      zum Löten benutze ich eine Schablone ,was sehr hilfreich war,




      Nun das ganze fertig verlötet und verkleidet





      Das ist der momentane Stand der Dinge...

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Ein hochinteressantes Projekt, Ralf! Scratchbau mit Materialmix - genau meine Kragenweite! Ich werde diesen BB mit großem Interesse verfolgen und bin schon jetzt gespannt, wie du die (unvermeidlichen) Hürden nehmen wirst. Der Rahmen ist bereits sehr überzeugend! Scratch-Automodelle baue ich ja lieber in 1:8 und selbst in diesem Maßstab ist manches sehr fummelig. Dir wünsche ich ein gutes Gelingen!

      Gruß Michael (maxl)
    • Hallo Ralf,

      irgendwie kommt mir das Projekt ein wenig bekannt vor.

      War da nicht mal was mit einem Modell, das man aus einem Stück falten konnte? Kann auch sein, ich irre mich. Man sieht ja im Laufe der zeit eine solche Menge an Modellen, das es wirklich schwierig wird, die alle richtig einzuordnen.

      Wie auch immer, ich wünsche Dir viel Erfolg dabei und werde immer mal wieder vorbeischauen.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Ralf,
      da bin ich auch dabei auf diesem schönen Wagen bin ich schon gesessen durften aber nicht fahren.
      So wie ich dich kenne bist du genau der richtige Mann für dieses Modell wo doch die Hauptarbeit die Speichenräder sind.
      Auf die Speichenräder bin ich sehr gespannt wie du sie erstellst weil bei deinen Motorrädern habe ich da schon gestaunt.

      klasse1 freu 2

      Grüßle,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hallo zusammen,

      es freut mich das wieder so großes Interresse an dem Modell besteht. Vielen Dank für die Kommentare und ja 2

      @ Michael (maxl) , ja manchmal ist sogar 1:1 zu klein happy 2 .Der Maßstab ist ein Kompromiss zu meinen anderen Modellen. Und ich traue mir noch Motorräder in diesem Maßstab zu, da ich auf einen einheitlichen Maßstab hinarbeite.

      @ Andy, ja ich hatte vor Jahren schon einmal mit dem Gedanken gespielt das Modell in Angriff zu nehmen.
      Es blieb damals leider bei den "One - Pice"- Benz .

      habe noch ein paar Bilder rangehängt,für diejenigen die ihn noch nicht kennen.



      Ergebnis..




      @ Rainer, ich bin auch auf die Räder gespannt,habe zwar ein paar Ansätze im Kopf . Aber was sich durchsetzt wird sich zeigen. Sie sind halt doch extrem dünn,am Modell werden das gerade mal ca. 2mm...

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Mitkleber,

      Hallo Ludwig, schön das Du auch mit dabei bist.

      Weiter ging es mit dem Motorträger, da dieser zusammen mit den Blattfedern am Rahmen befestigt ist, mussten auch diese gefertigt werden. Zur Herstellung habe ich mir für die innere Feder eine Schablone gemacht. auf diesen " Ring" wurden anschließend die restlichen Federn angeklebt. Zum Schluß wurde das ganze mit Sekundenkleber gehärtet. Jetzt konnte der Motorträger angebaut werden.

      hier die Bilder dazu,





      im nächsten Schritt wurden Federn und Träger am rahmen angebracht. Mit Drahtstückchen wurden die Bolzen an der Halteplatte imitiert.



      Nun kamen die Streben im vorderen Bereich, an diesen wird später die Antriebsachse befestigt. Außerdem wurde noch
      eine Wellenstütze angebracht .




      Das war es auch schon wieder für heute....

      Fortsetzung folgt...

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralph

      Schön, dass es wieder etwas von Dir zu sehen gibt!
      Ein wunderbares Vorbild, und Deinem Vorhaben, es als Eigenbau zu erstellen, sehe ich mit grosser Zuversicht entgegen. Nicht Zuversicht, dass es etwas ganz besonderes wird, da bin ich mir sogar sicher.Aber eher Zuversicht, dass es für uns alle wieder viel zu sehen, zu staunen udn zu lernen gibt!

      Ich bin jedenfalls ab sofort dabei, auch wenn ich den Startschuss etwas verpennt habe happy 2

      Viel Spass beim Bau!
      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Ralf,

      an Deine vorbereitenden Arbeiten kann ich mich nach den Bildern wieder ganz gut erinnern.
      Schön, dass Du den Motorwagen jetzt vollends in Angriff nimmst.
      Ich denke wir können uns alle wieder auf einen interessanten Baubericht mit tollen Ideen freuen.
      Der Anfang schaut auf jeden Fall schon sehr gut aus.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Freunde,

      jetzt kommt das schlimme Wort..

      Abruch...









      Aber es heißt nur, alles zurück auf Null... grins 1

      Da ich endlich, nach stundenlangem betrachten von Bildern und Videos, hinter das Geheimis des Hebels für vorwärts und Bremse gekommen bin. Musste ich feststellen das die Welle des Hebels und der untere hintere Querträger von der Befestigung der Antriebsachse nicht passen. Da mir auch sonst einige Stellen nicht gefallen haben,entschloss ich mich zum Abruch...

      Aber es wurde schon mit dem neuen Rahmen begonnen. Dieses mal verwendete ich der Länge nach halbierte Blättchen Zigarettenpapier, wodurch ich den Durchmesserdes Rahmens noch etwas verkleinern konnte. Auch die Verbindung zwischen Rahmen und Querträger wurde feiner ausgeführt.

      Das Biegen..



      der vordere Querträger mit den Befestigungen...



      und angebaut...



      nun kamen die Verbindungen zum hinteren Querträger, die wohl im ersten Anlauf zu lang waren,




      wie man hier nun sieht liegen jetzt die obere Welle und der hintere Querträger übereinander,..

      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • hier noch ein paar Bilder...

      die Wellenlager wurden aus einem Streifen Papier gerollt und dann in entsprechender Breite vom Stück abgelängt. Das restliche Stück, was da auf der welle sitzt, ergibt dann weitere Bauteile wie für die Bandbremse usw.



      als nächstes wurden wieder gelötet,ebenfalls wieder mit einer Schablone....





      zum Schluss wurde wieder alles verkleidet...


      das war es fürs erste...


      LG Ralf
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    • Hallo Andy,

      nun ja, korrigieren wäre zwar möglich gewesen,aber wie ich schon schrieb gab es auch so einige Stellen mit denen ich nicht so zufrieden war. Und mit der Korrektur wäre es bestimmt nicht besser geworden.
      Also ist ein Neustart wohl das Beste.

      Außerdem kann ich den Bau dieses mal besser dokumentieren,da ich doch beim ersten Mal des öfteren vergessen habe zu foto1

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Mitkleber,

      wenn ich gewußt hätte,das dieses Wort so schlimme Auswirkungen hat,hätte ich vorher psychologischen Rat eingeholt, wie ich es Euch schonend beibringen kann. streichel1
      @ Reinhold, manchmal ist ein Neustart einfach sinnvoller , aber keine Sorge ich will das Ding haben..

      @ Christoph, Danke für die Wünsche, aber ich glaube die lassen sich wohl nicht vermeiden,aber darin liegt ja auch der Reiz, Probleme zu meistern.

      so nun geht es etwas weiter, zuerst wurden wieder die Blattfedern gefertigt. Dieses mal doppelte ich die Schablone auf und wickelte den Papierstreifen direkt um die Schablone. Es lies sich so wesentlich besser handhaben.



      nun kamen die restlichhen Federn dazu, anschließend konnten sie zusammen mit dem Querträger am Rahmen befestigt werden.




      nun wuden die Strben für die Antriebsachse angebaut, Auserdem wurde noch der Wellenbock angebracht, dieser wurde einfach aus einem Papiersreifen gebaut.




      so nun sind wir wieder auf dem alten Stand.
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • weiter ging es nun mit der Antriebsachse, die dann mittels Kette die Kraft auf die Räder überträgt. Zuerst benötigte ich vier Lagerböcke. hierzu wurde mit einer Schlüsselfeile in einen Streifen 1mm Finnpappe eine Rinne gefeilt. Dann wurde wieder ein Papierstreifen um die Antriebsachse gewickelt und in entspechende Stücke zerteilt. Nun wird das ganze in die Rinne geklebt, nach dem Trocken konnte nun der Streifen ebenfalls zerteilt.



      Das ganze am Platz und bemalt,




      Weiter ging es nun mit der Freilaufnabe. Diese wurde um ein passendes Rundmaterial gewickelt. Durch den Absatz im Streifen bekommt man den schmalen dünneren Durchmesser, wo später die Bandbremse greift.



      gewickelt und mit eingeklebten Speichenrad, zum andeuten des Freilaufs wurde ein Zahnrad aus der grabbelkiste mit Streben versehen und bemalt. Anschließend in der Röhre platziert.



      das ganze sieht nun angebaut so aus....




      Hier ein Bild vom Orginal. (Replika, da das einzige verbliebene Orginal ,im Deutschen Museum in München steht.)

      P1280866c.jpg


      soviel für heute... Fortzetzug folgt...

      noch einen schönen Abend

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1