Benz - Patent - Motorwagen No 1 v. 1886 Maßstab 1 : 16 Eigenbau

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    • Hallo zusammen,

      erst mal ein Dankeschön an alle die hier vorbei schauen und an diejenigen die so viele Daumen dagelassen haben,auch über die Komentare habe ich mich sehr gefreut.

      ich bin wieder etwas zum Bauen gekommen,
      dieses mal ging es an der Welle weiter, an der der lange Hebel für Leerlauf / vorwärts und gleichzeitig auch fürs bremsen wirkt.
      obwohl ich z.Z. ca.350 Bilder und Skizzen habe, hab ich nichts gefunden was die komplette Welle zeigt. So das ich hier etwas improvisieren musste.Es hat auch einige Zeit gedauert bis ich die Funktionsweise verstand.(da ich noch gar nichts von der Welle an Bildern hatte).

      Dieses zwei Bilder brachten dann endlich die "Erleuchtung"

      Auf dem linken Bild sieht man am Anfang der Welle das Ende des Hebels, der auf die Welle wirkt , hinter dem Lager sitzt ein Sichelförmiges Gebilde, dieses lenkt die vorwärt / rückwärts Bewegung des Hebels in eine links / rechts Bewegung des Umsetzers für den Riemen um.
      Ist etwas umständlich zu erklären,aber die Bilder machen es verständlicher.
      Am Linken Rand des zweiten Bildes, sieht man in der Mitte etwa, die Sichel und das dazugehörige Zahnrad.

      Das war übrigens auch der Grund für den Neuanfang,am alten Rahmen hätte ich das nicht hinbekommen da die Welle und der Querträger einen zu großen Versatz hatten.



      Begonnen habe ich mit dem Umsetzer, dazu wurden an ein Messingröhrchen das auf die Welle passt zwei Stifte angelötet.Unten wurden jeweils eine Öese gebogen in die dann das Gestänge eingeklebt wurde.



      nun kam das Sichelförmige Gebilde,das sich eigentlich als Ausschnitt eines Kegelrades entpuppte, zum andeuten der Verzahnung wurde dick Weisleim aufgetragen, kurz bevor dieser trocken war, bin ich mit einem Zahnrad drübergerollt und habe ihn dann trocknen lassen.

      die Sichel und das Zahnrad...



      beides angebaut ,außerdem mit dem Zapfen und der Führung mit dem Langloch für das Gestänge versehen...




      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • so nun fehlte eigentlich nur noch die Bandbremse, das eine Ende sitzt beweglich auf einer Hülse auf der Welle,das andere Ende sitzt an einer Nocke die fest an der Welle montiert ist. Dreht man nun die Welle ,bzw. zieht den Hebel nach hinter strafft sich das Band und bremst das Fahrzeug.

      Die Nocke und das Band...



      und eingebaut....


      das Ganze von unten...




      hier hab ich mal ein Lineal daneben gelegt,damit man besser sieht in welcher Größenordnung wir uns hier bewegen.



      das war es auch schon wieder ... nun geht es dann langsam in die Höhe..

      soviel für heute..

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      ein Exkurs in eine scheinbar längst vergangene Zeit.

      Rechnet man aber mal nach, sind seit damals noch gar nicht soviele Jahre vergangen. Vielleicht werden in 20 Jahren solche Modelle oder Museumsexponate die letzten Zeugen dieser Entwicklungen sein. Zumindest, wenn man einzelne Verrückte machen lässt!

      Was Du da zeigst, ist einfach nur toll, weil man kann so ähnlich wie bei Michael (Maxl) jeden Schritt nachvollziehen.

      Darum: Bitte weiter so!!!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Ralph,

      es fängt schon wieder so an, wie das letzte Modell aufgehört hat - allerhöchste Baukunst und bestechende Präzision. Darf ich mal fragen, was Du beruflich machst bzw. gelernt hast? Allein der Umgang mit dem CAD-Programm lässt darauf schließen, dass Du ein extrem hohes technisches Verständnis hast. Das ist / wird wieder ein Modell zum Bewundern. Schön, dass Du hier im Forum wieder aktiv bist. Ich hatte Dich sehr vermisst.

      Gruß
      hj
    • Hallo Andy,,
      Danke für dein Lob, ich werde mir wieder größte Mühe geben. arbeit2

      Hallo Ulrich, auch Dir ein herzliches Dankeschön für deine netten Kommentare.

      Auch allen Daumengebern und anderen die hier vorbei schauen ein aufrichtiges Dankeschön, dies ist unter anderem der Treibstoff für solche Modelle und Baumberichte.

      danke1 dafür1


      Hallo hj,

      es freut mich sehr das Du immer wieder vorbei schaust. Schön das ich Dich wieder begeistern kann.

      Mein erlernter Beruf ist "Stromtierchendompteur' sprich Elektriker.
      Mich begeisterte aber schon immer,alles was sich dreht und bewegt. Mit sieben wurde der erste Modell- Bausatz ( Me 109 in 1:72 von Matchbox), im wahrsten Sinne zusammen gekleistert. grins 2
      Kartonmodellbau betreibe ich nun ca. 10 Jahre.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • N8 FALKE wrote:

      Mein erlernter Beruf ist "Stromtierchendompteur' sprich Elektriker.
      Gemessen an Deinen Modellbaufähigkeiten wäre vermutlich die Umsetzung der Energiewende im Lande bei Dir besser aufgehoben als bei den derzeit Verantwortlichen, Ralph. grins 2

      Auch ich verfolge diesen Bb wieder mit größtem Interesse.


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      Es freut mich dass Du wieder mit dabei bist.

      Wir arbeiten doch Alle hier daran,, wir betreiben Recycling vom feinsten.

      Ich verwende meine Energie lieber auf meine Modelle, anstatt als Politiker, zu versuchen es jedem Recht zu machen.

      ( Es ist ein Teufelskreis, würde Herr Kaiser sagen.) happy1

      LG Ralf
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    • Hallo zusammen,

      zuerst einmal vielen Dank für die vielen Likes und Komentare. freu 2

      so wie bereits angekündigt,geht es im nächsten Schritt nach oben. Soll heißen, die seitlichen Stützen wo später die Sitzbank tragen werden in Angriff genommen.
      Da ich beim Zeichnen bestimmte Baugruppen auf verschiedenen Layer gezeichnet habe,das kann man sich so vorstellen, als das ich die Gruppen auf verschiedene "Folien " gezeichnet habe, die dann zur kompletten Zeichnung übereinander gelegt werden. Nun habe ich den Vorteil mir bestimmte Baugruppen ,in diesem Fall die Sitzbank, getrennt ohne großen Aufwand ausdrucken zu können,da die nicht benötigten Gruppen (Folien / Layer) ausgeblendet werden können.

      Zuerst wurde 1mm Messingdraht mit Zigarettenpapier umwickelt. Dann wurden die Stützen laut der Zeichnung gebogen. Für die Querstrebe wurde gedppeltes Tonpapier verwendet.



      hier mal die benötigten Teile, die schwarzen Sreifen für die Federung hab ich sicherheitshalber doppelt geschnitten... die Federn wurden wieder vom Strang abgeschnitten den ich um einen Rundstab gewickelt habe. Aus Stabilitätsgründen, habe ich den Messingdraht länger gelassen.Da die Federn alleine die Sitzbank nicht tragen. Da aber am Orginal Doppelfedern verbaut sind fällt dieses kaum auf.



      und zusammengebaut,



      mal provisorisch mit Kreppband am Rahmen angeheftet,



      nochmal mit dem Proberahmen ausgerichtet und die Querstrebe eingepasst.



      Zum Schluss die Querstrebe mit Holztextur verkleidet und alles zusammengebaut und bemalt. Und wieder etwas zum vergleichen.



      soviel für heute... bis demnächst....

      LG Ralf
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    • Hallo Kartonjunkies und Kleberschnüffler, (ich steh dazu grins 2 )

      erst mal herzlichen Dank an Alle die hier irgenwie mitmischen,schön das Ihr zuschaut.

      Heute bin ich etwas unter die Schreiner gegangen und habe mich um die ersten "Holzarbeiten" gekümmert.

      Als erstes habe ich mir aus einer Draufsicht der ausgedruckten Zeichnung, eine Schablone geschnitten und diese auf 1mm Finnpappe aufgeklebt.
      Währen des trocknens wurder im Netz nach einer Holz-Textur gesucht und runter geladen.

      Hier mal ein Link zu einer kostenlosen Seite für Texturen,( nur bestimmte Texturen sind Kostenpflichtig,aber es sind wirklich genügend frei.)

      Nach dem es trocken war, wurde die Schablone ausgeschnitten und anschließend beidseitig mit der Holztextur beklebt.Noch bevor es ganz durchgetrocknet war wurden vorsichtig die einzelnen Latten durch rillen dargestellt, nun das ganze noch passend gerundet.Anschließend wurden die Ausparungen für die Stützen angepasst.



      Nach dem das passte,wurden auf der Rückseite die Metallbänder angebracht,







      Nun kam das vordere Abschlußbrett an die Reihe, Dazu wurde erst der Rohling gefeilt und anschließend "tapeziert" die Textur gut mit Weisleim angefeuchtet und mit einem Stück Moosgummi angepresst.Zum trocknen das ganze mit einem ordentlichen Gewicht beschwert.


      Der Rohling


      und das Ergebnis,






      das ganze nun mal noch von hinten und im gesamten,









      LG Ralf
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    • Hallo Andy, Danke,
      eigentlich zerlege ich das Orginal, aber nur im Kopf. grins 1
      so kann ich mir am besten vorstellen wie die Teile ausehen müssen.

      und weiter gehts,

      übrigens ist der koplette Holzboden noch abnehmbar, es fehlen ja noch die Aussparungen fur das Lenkgetriebe und das Loch für den Luftregler/ Gasschieber.(die Drehzahl wurde über die zugeführte Luftmenge geregelt)

      Zuerst wurde der Rahmen für die Sitzbank gebaut, Nach dem ausschneiden wurde der Rahmen in die Einzelteile zerschnitten und diese mit Holztextur verkleidet. Damit nicht alle Teile gleich getönt sind habe ich die Textur kopiert und einen Tick dunkler gemacht.



      Solange ich den Rahmen noch abnehmen kann, wurde auch gleich die Zündbox inkl.Halterung angebaut.





      Nun folgt ein extrem wichtiges Teil, der "Zündschlüssel" grins 3



      natürlich brauchen wir auch einen Schalter für dieZündung, auch sonst werden noch etwas Kabel benötigt.



      jetzt konnte der Rahmen fest angebaut werden, und eine Schablone des Motors mal zur Probe angelegt werden.




      Fortsetzung folgt,...
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    • Und was soll ich sagen ... Mist .....die Zündbox ist zu groß geworden. stirn1
      Also vorsichtig wieder mit dem Skallpell abgetrennt und eine neue gebaut.



      und damit wir wissen was hier gebaut wird habe ich das Typenschild angebracht. Es wurde aus einem Foto verkleinert.



      so nun darf das ganze mal auf der Zeichnung probeliegen,




      soviel für heute, nun müsst Ihr euch etwas Gedulden,ich brauche erst wieder einen Plan wie ich den Motor angehe.

      bis demnächst....

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hi Ralf

      Fantastisch, bin begeistert, wenn ich das sehe, und auch jetzt wo ich ja auch wieder mal an anderen Sachen rum bastle, dann sehnt es mich schon ein wenig zum "normalen" Modellbau zurück verlegen1 , aber beides schaffe ich jetzt nicht mehr, das hieße dann, eines aufgeben.........
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Moin Ralf,

      Meisterhaft, einfach fantastisch, ich bin begeistert!!!
      Wieder eine hervorragende Arbeit von Dir!
      beifall 1 beifall 1
      Gruss

      Holger


      Es gibt sicher im Leben..................
      WICHTIGERES ALS KARTONMODELLBAU...
      -----------------------------------------------------------------
      NUR WAS SOLLTE DAS SCHON SEIN....??? kratz1 ????????????
    • und wieder ein Stückchen weiter...,

      da ich mal wieder nicht schlafen konnte, ging es wieder an den Basteltisch. Nachdem ich zuvor wieder Fotos und Skizzen anschaute, um zur Fertigung den Zylinder in Einzelteile zu zerlegen, ergab sich so langsam ein Plan wie ich vorgehen werde.

      Zuerst wurden die beiden Zylinder gewickelt. der dickere hat 8 / 11 mm (innen /außen) und der kleinere 6,5/ 8mm. Da gerade nichts passendes mit 6,5 dawar wurde kurzerhand um einen Bohrerschaft gewickelt.Während des trocknens konnte ich die Zwischenscheiben und das Endstück aussticheln. Anschließend wurde das ganze verklebt.




      Nun kam meine gute alte Juweliersäge, mit einem ganz feinen Metallsägeblatt zum Einsatz ,mit ihr wurden die Ausschnitte am kleineren Rohrstück herrausgetrennt. dann die Kanten mit Sekundenkleber gehärtet,so das jetzt mit Diamantschlüsselfeilen alles versäubert werden konnte.



      Danach konnte ich auch schon die ersten Versteifungen ais 1mm Finnpappe angekleben,Auch an den Schnittkanten der Aussparung ist eine Verstärkung angebracht worden. Oben auf das dickere Rohrstück kam noch der Anschlussflansch für die Schmierung.Ebenso kamen die Schraubenmuttern an Ihre Stelle. Die Sicherungsmuttern erhielten ihre silberne Farbe,dazu wurden sie auf ein Stück Klebeband gesetzt und angepinselt. Nun konnte der Rohling schon mal in einem schönen Dunkelrot bemalt werden.

      die Stege,...



      die seitlichen Verstärkungen und Muttern...oben die Anschlussplatte..




      die anderen Muttern, auf dem Klebeband..
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • so nun das ganze in Farbe und Bunt..



      hier sieht man die Verstärkung an den Aussparungen,



      und mal an seinen späteren Platz gelegt..



      hier sieht man das nun deutlich mehr Platz zwischen Zylinder und der neuen Zündbox ist...



      übrigens, anhand eines Bildes ist mir aufgefallen das das Gestänge für das umsetzen des Riemens durch die Wellenstütze läuft und nicht dahinter, wurde darauf hin am Modell auch noch geändert...






      so das war es endgültig für heute...

      Ich wünsche ein schönes Wochenende....

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf.

      eine interessante Sache, da werde ich doch öfter mal durch meine Sehschlitze in Deinen Baubericht linsen! daumen1

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Kurzes Update...

      Aber erst einmal hallo Hagen, schön das Du ab und zu vorbeischaust...

      und Dankeschön all den Daumengebern. danke 2

      Heute wurde am Zylinder weitergewerkelt, ist nicht wirklich viel passiert ,aber es ging der ganze Nachmittag und fast der ganze Abend drauf.

      Zuerst mussten die Stege für die aufnahme der Platte für das Winkelgetriebe und die Lager für die Achse zum Schwungrad vorbereitet werden. Anschließend konnte die Platte und die hinteren Lagerhälften montiert werden. Danach wurde die vordere Lagerhälfte angebracht.
      Die Teile wurden um auf die passende Stärke zu kommen, aus beidseitig mit 160 gr. Papier kaschierter Finnpappe geschnitten und vorsichtig gefeilt und geschliffen, nach dem sie mit Sekundenkleber gehärtet waren. Am Zylinder wurde auch noch der Haltewinkel angebaut ,damit wird später das ganze am Querträger befestigt.

      der vorbereitete Zylinder...



      die angebrachte Platte und die Lager...



      Dann folgten noch der Anschluss für die Wasserkühlung und der Sockel der Zündkerze..



      mal lose auf den Querträger gelegt,





      nun konnte das ganze bemalt werden , beim etrachten von Fotos sah ich das die Muttern meist mit angestrichen waren . Also überpinselte ich meine auch komplett.



      so nun liegt das ganze erst einmal bis morgen, dann geht es eventuell weiter....

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Guten morgen, zusammen...

      da ich die Finger nicht davon lassen konnte, dürft Ihr nun ein paar weitere Bilder kucken..

      Heute ging es mit dem Schwungrad weiter, jedoch musste ich zuerst die obere Platte über dem oberen Lager kürzen. Mutig wurde dies mit der Juweliersäge erledigt.

      begonnen habe ich in dem die Aussparungen zwischen den Speichen ausgestichelt wurden, das war doch sehr mühsam weshalb ich mich dazu entschied die Säge zu benutzen. Kurzerhand wurde ein Abfallbrett mit der Stichsäge schnell bearbeitet und auf den Tisch geschraubt.



      Das sägen klappte viel besser als das aussticheln. Abschließend wurden noch die Speichen in Form gefeilt und geschliffen,.

      Nun mussten noch zwei Ringe ausgeschnitten werden. Das erledigte mein Kreisschneider wieder zuverlässig. auf dem rechten Bild liegen die Teile mal lose aufeinander..



      und mit dem Zylinder,




      passt,

      Jetzt kann ich mich bei Gelegenheit um den hinteren Querträger kümmern,dieser trägt dann das untere Lager für das Schwungrad.

      das wars auch schon wieder...

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      wenn man Dir hier so zuschaut, bekommt man immer mehr den Eindruck, dass das Gefährt nach
      der Fertigstellung auch lostuckern wird.
      Eine ganz hervorragende Arbeit, was Du uns zeigst! beifall 1
      Übrigens benutze ich wie Du auch öfters mal die Säge um dickeren Karton zu bearbeiten. Wenn man
      mit diesem Werkzeug umgehen kann, ist es meiner Meinung nach die bessere Alternative zum Schneiden
      und Sticheln. Besonders bei Kurven und engen Radien.
      Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Moin Ralf,

      ohne viel Worte,
      das ist sowas von grandios, was Du hier baust,
      mit all den schönen Formen.....
      Poesie in Technik .. ! freu 2
      beifall 1 beifall 1
      Gruss

      Holger


      Es gibt sicher im Leben..................
      WICHTIGERES ALS KARTONMODELLBAU...
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    • Hallo Mitkleber undMitleser,

      hallo Namensvetter, ja gerade bei dickerem Karton ist die Säge eine angenehmere Variante schohnt doch erheblich die Finger, und mit etwas Übung ist es kein großes Problem exakt zu sägen. Ich bewege meist nur das Bauteil, wärend ich die Säge ähnlich einer Dekupiersäge nur auf und ab bewege.

      Uwe, leider kann ich Dir echt nicht verraten was für eine Größe die Sägeblätter haben. Ich habe vor bestimmt über 20 Jahre mal von einem Goldschmied, der altershalber sein Geschäft auflöste, einige Bündel (ohne Aufschrifft) inkl.der Säge geschenkt bekommen.

      Hallo HJ, schön das ich Dich wieder begeistern kann. freu 2

      Hallo Roland, auch Dir danke ich für das Lob, ich werde mir wie immer größte Mühe geben.

      Hallo Holger, ja das ist halt die gute alte Zeit, da durfte es auch noch Zeit in Anspruch nehmen bis Etwas fertig war und das
      sieht man einfach.


      Gestern Abend habe ich mich noch um die Kurbelwelle und Pleuelstange gekümmert. zuerst wurde wieder gezeichnet, Da der Kolben einen Hub von 150mm hat war es recht einfach die passenden Maße zu errechnen. danach wurde wieder alles auf 1mm Finnpappe aufgeklebt. ich benutzte die Ausschnitte von den Ringen vom Schwungrad.(Da kommt der Schwabe wieder durch.. grins 2 und da war das Pleuellager auch gleich noch drauf..)

      danach werkelte ich wieder mit der Säge. Für die Schmierbüchse am Pleuellager wurde ein kleines Stück Messingrohr auf einen Messingnagel aufgeschoben und in eine kleine Bohrung am Lager geklebt.



      Nun musste die Teile für die Kurbelwelle zusammengefügt und an das Zylindergehäuse angepasst werden. Dazu war etwas Nacharbeit an der Aussparung erforderlich,was aber mir einer Feile relativ rasch erledigt war.


      Dann kam wieder Farbe ins Spiel,



      soviel für heute , die Werkstatt wird heute wohl geschlossen bleiben,so kann die Farbe auch mal in Ruhe Trocknen. Hat da vielleicht jemand einen Tipp?? ( dachte ja schon an Backofen, so bei 50 °C oder so grins 1 ) Da die alten Revellfarbe doch teilweise ewig brauchen..
      Und ich meine wirklich alte Farbe,weiß gar nicht mehr seit wann es dieses Verpackungsdekor nicht mehr gibt.




      und einfach mal ein an Alle die hier kommentieren und liken.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      ich bin wohl kaum in der Lage, Deine Ergebnisse angemessen zu würdigen. Aber da ich Michaels (maxl) Modelle schon mehrfach vor Augen hatte, kann ich doch in etwa erahnen, was Du beim Bau des Motorwagens leistest. Davor habe ich allerhöchsten Respekt! Ich wünsche Dir weiterhin bestes Gelingen!

      Was das Revell-Lackdöschen angeht, so kann ich nur raten, denn so alte Farbe habe selbst ich nicht mehr. Und ich bin auch bei den Schwaben aufgewachsen. zwinker2 Ich tippe mal so auf die 70er Jahre. Selbst wenn der Lack mal irgendwann total eingetrocknet ist, das Döschen hat bestimmt antiquarischen Wert. daumen1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Moin Ralf

      Zu deinen Teilen sag ich nix mehr, könnte mich nur wiederholen. daumen1
      Aber zu etwas anderem. Wenn ich so sehe was für Teile du so ausstichelst, kann ich nur sagen..
      "geh in den Keller und schau ob du aus deinen beiden kaputten 3D Druckern einen Laser bauen kannst."
      Die Mechanik ist doch sicher noch ok, und die Steuerung das kleinste Problem.
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen