Benz - Patent - Motorwagen No 1 v. 1886 Maßstab 1 : 16 Eigenbau

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    • Hallo Ralf,

      N8 FALKE wrote:

      ich laufe heute noch durch 1Euro Läden oder Spielwarenabteilungen, man bekommt mit der Zeit ein Auge dafür, bestimmte Dinge zu "missbrauchen" . Es wird nichts bestimmtes gesucht, aber wenn ich etwas sehe, fällt mir oft ein Verwendungszweck dazu ein.
      das ist eines meiner absoluten Lieblingsthemen: Zweckentfremdung und Improvisationsgabe. Aber warum irgendwo rumschweifen, wo man noch Euros rumwerfen muß kratz1 Na gut, ich habe mir auch schon einen Bratpfannenspritzschutz gekauft und gleich zerstört, um damit zu basteln lala1 Oftmals tun es aber auch einfach die unaufgeräumten Ecken in der Wohnung oder im Bastelkeller, die eigentlich jeder hat, auch wenn er es nicht so gerne zugeben möchte grins 3 Da fliegt eigentlich immer genau das rum, was gerade zum benötigten Bauteil umverwendet werden kann.

      Grüße von MacGyver mafia1 Baum 1 arbeit2 pc2
    • Hallo zusammen,

      zuerst einmal nachträglich vielen Dank für die Kommentare und die vielen Daumen. Ich hab leider im letzten Post vergessen mich zu bedanken.

      @ Daniel ,ja die Ecken kenne ich auch

      Heute Abend bin ich unter die Sattler gegangen und habe das Sitzpolster in Angriff genommen. Aber zuvor musste erst der Rahmen für das Polster gebaut werden. Dafür schnitt ich mir vier mal das Rahmenunterteil aus, das bereits früher schon einmal benötigt wurde. Nur wurde es dieses mal nicht zerschnitten. Drei Lagen wurden nun nur zusammengeheftet. Um diesen Stapel wurde ein Streifen gedoppeltes Tonpapier gelegt und mit der obersten Lage verklebt. Nach dem trocknen wurden die unteren zwei Lagen wieder entfernt.Diese benötigte ich später für das Unterteil des Polsters.

      während des trocknens...

      solange der Rahmen trocknete begann ich mit dem Oberteil des Polsters. Zuerst wurden da wo später die Knöpfe sitzen kleine Löcher ausgestanzt. Diese dienten auch zur Führung. Anschließend benutzte ich einen Aldi-Dremel mit kegelförmigen Korrundschleifer, um die Vertiefungen herauszuarbeiten. Nach dem das erledigt war, wurde alles mit zwei Lagen eines Tempotaschentuches beklebt.





      nun wurde um die Paspel nachzubilden, aus gedoppeltem 160gr Papier eine Zwischenlage mit kleinem Überstand ausgeschnitten und mit der Unterseite verklebt. Anschließend habe ich kleine Scheiben als Knöpfe in die Vertiefungen geklebt. Solange dieses nun mit Gewichten beschwert trocknete, verkleidete ich für das Unterteil, die beiden übrig gebliebenen Lagen ebenfals mit Tempo.
      Jetzt konnte alles zu einem Paket zusammengeklebt werden.



      Während das Ganze trocknete wurde der Rahmen mit Holztextur verkleidet...

      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Nach dem alles gut durchgetrocknet war konnte das Polster bemalt werden. Dazu benutze ich Schwarz in Seidenmatt. So ganz glücklich bin ich damit noch nicht,es glänzt mir noch zu sehr. Ich muss mir das einmal bei Tageslicht ansehen.

      Das Polster bemalt...




      mit Unterteil...


      und mal lose auf seinem späteren Platz. gesetzt...





      Als nächstes kommt nun noch die Rücken und Armlehne...

      da wars auch schon wieder ... Fortsetzung folgt....

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hi Ralf,

      es ist und bleibt großartig, was Du hier baust. Der Öler ist wunderbar (so was kennt auch der geneigte Dampfmaschinen-Fan), den Glaskörper hast Du sehr überzeugend nachgebildet. Dafür was Passendes zu finden kann schwierig sein.

      Aber: diese alten Maschinen sind einfach schön, und das war auch so gewollt. Vor allem aber ist es pure Mechanik, total analog.

      Kleine Frage: ich weiß natürlich, daß die Makros extrem täuschen und alles brutal in die Größe verzerren. Aber bei den Polstern hat es doch in der Regel da, wo das Kissen nach unten gezogen wird (also bei den "Löchern") eine Art Knopf oder Knubel. Könnten die nicht auch nachgeahmt werden, um den Eindruck der "Löcher" etwas abzumindern? Nur eine kleine Frage, keine Kritik...

      LG
      Claudia
    • Hallo Claudia,

      Dankeschön für das Lob. freu 2
      Ja ich finde solche Maschinen auch toll. Man kann durch einfaches betrachten mit etwas technischem Verständnis die Funktionsweise verstehen.
      Zu dem Polster, da habe ich bereits die Knöpfe imitiert. Sie sind auf den Bildern etwas schwer zu erkennen. In echt sind sie besser zu sehen.
      Aber vielleicht erhöhe ich sie noch etwas. Ich war etwas vorsichtig mit der Höhe. Nachlegen ist einfacher als wieder abreißen. grins 2

      LG Ralf
      .
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Klebende Gemeinde,

      es darf Platz genommen werden, heute habe ich die Sitzbank vollens fertig gebaut. Die Rückenlehne besteht aus drei Lagen 1mm Finnpappe. Um diese wurde nach dem leichten abrunden der Kanten, ein Streifen gedoppeltes 160 gr Papier gelegt um die Naht nachzubilden. Nun wurden die beiden Metallbänder angebracht. Die zwei mittleren Stützen fertigte ich wegen der Stabilität dünnem Messingrohr, das oben und unten plattgedrückt wurde. Mit Leimpunkten setzte ich noch die Schraubenköpfe.

      Hier mal die Lehne und die beiden Metallbänder...


      Nach dem bemalen und einbau sah das Ganze so aus..



      Jetzt musste das Polster eingepasst werden, dazu benutzte ich eine Schlüsselfeile die beim hochfahren mit etwas Kraft angedrückt wurde. So bildete sich ein Grat der das andrücken des Polsters gegen die Streben recht gut wiedergibt. Da mir der Anstrich mit Seidenmatt zu sehr glänzte wurde alles nochmal mit Acrylfarbe gestrichen, was wie ich finde ein besseres Ergebnis brachte.
      Als nächster Schritt wurden die Armlehnen gefertigt .



      Nun konnte alles zusammen gebaut werden.



      Und mal lose an seinem Platz, ich werde sie um Beschädigungen zu vermeiden, erst später fest anbringen.



      und noch eine Ansicht von hinten...



      Als nächstes geht es dann mit der Gabel und der Lenkung weiter.

      Ich bedanke mich wieder recht herzlich, für die vielen ja 2

      Soviel für Heute, ich wünsche noch ein schönes Wochenende..

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ulrich,

      vielen Dank für dein Lob. freu 2

      Es macht mir aber auch sehr viel Spaß dieses Gefährt nach zu bauen. Das Fahrzeug hat den absoluten Charme.
      Das werden Leute in 100 Jahren noch lieben.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Mensch Ralph,

      was soll ich denn jetzt dazu überhaupt noch sagen??? Ich habe schon einen ziemlich großen Wortschatz, aber für solche Objekte fehlen mir wirklich die angemessenen Worte. Das ist schon fast keine Bastelei mehr, das grenzt schon eher an Zauberei. Was glaubst Du, wie froh ich bin, dass Du nach so langer Abstinenz wieder regelmäßig hier vertreten bist. Du hast wirklich ein Händchen nicht nur für schöne Objekte, sondern auch noch für eine absolut herrliche Umsetzung.
      klasse1 und ja 2 beifall 1

      Viele Grüße
      hj
    • Hallo zusammen,

      @hj erst einmal vielen Dank für deinen netten Kommentar, auch dir Claudia danke ich für das Lob. freu 2

      nach dem es die letzten Tage hier etwas ruhiger war, gibt es neues zu verkünden.
      Es wurde heimlich eine Versuchsreihe zu den Räderrn gestartet. Aber dazu später mehr, der Reihe nach.Nach dem der Heckbereich soweit erledigt ist, ging es am Vorderbau weiter. Begonnen habe ich mit der Lenksäule und dem Lenkgetriebe.
      Da ich weit und breit kein passendes Zahnrad für die Lenkung gefunden habe, musste ich mir etwas einfallen lassen. Die Lösung brachte letztendlich ein Wattestäbchen.
      Man nehme ein Wattestäbchen, enferne den Teil mit der Watte, schiebe einen passenden Kupferdraht in das Röhrchen um es nicht zu zerquetschen, und präge mit einer Kombizange die Verzahnung in das Plastikröhrchen, Holz (Zahnstocher) lies sich zwar auch prägen, aber es splitterte stets beim ablängen. Nun noch entsprechend der Dicke des Zahnrades ablängen, noch etwas Farbe und siehe da ,wie ich finde ein recht brauchbares Ergebnis.
      Aus einem Kartonstreifen noch der U- Bügel gebogen, zwei weitere Papierstreifen ergaben dann die Verstärkung. Aus Gründen der Stabilität wurde für die Lenlsäule ein Kupferdraht verwendet.

      das Zahnrad und die Papierstreifen...




      Mit etwas Farbe und gealtert..

      und provisorisch an seinem späteren Platz...



      Nun folgte die Gabel, dazu gibt es nicht viel zu schreiben. Zuerst wurde gezeichnet dann auf Tonpapier augeklebt und ausgeschnitten. Die Schrauben wurden wieder mit Leimtropfen nachgemacht.

      Die Teile...Nicht irritieren lassen ,ich zeiche immer die Teile gleich mehrfach. Mit der Kopierfunktion kein Problem, so habe ich immer gleich Ersatz falls ich es versemmel. Der Drucker läuft ja sowieso.


      das Ergebnis..

      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • So nun kommt das worauf wohl Alle gewartet haben. Die Räder.

      Das besondere, die speichen laufen Srahlenförmig von der Nabe weg. Das heißt ich kann nicht wie bisher einfach um die Radachse wickeln. Sondern jede Speiche einzeln setzen.Da ich die Speichen ebenfalls in grün haben wollte, (obwohl mir das nicht so gefällt), machte ich die ersten Versuche mit Angelschnur, indem ich jede Speiche einzeln an die Nabe klebte. Das verwarf ich doch recht schnell. Das Zeug war viel zu störrisch.
      Also wurde ein Holzbrett genommen eine Zeichnung des Rades mit 30 Speichen ( das fertige Rad hat 60 Stück) aufgeklebt und kleine Nägel eingeschlagen.Nun wurde immer ein Kreuz gesponnen und mit Sekundenkleber an der Nabe fixiert. Nach dem antrocknen wurde mit dem Skalpell die Mitte wieder freigeschnitten.Dieser Vorgang wird so oft wiederholt bis alle Speichen sitzen.



      nun mit allen Speichen und aufgesetzter inneren Scheibe..



      Nun kam der erste Fehler, ich hätte zuerst schon einen Radring einlegen sollen, deshalb schnitt ich den ersten Ring auf und fädelte ihn unter die Speichen und verklebte ihn wieder. Jetz wurden die Speichen mit dem Ring verklebt. Danach konnte das "halbe Rad aus der Schablone geschnitten werden. jetzt das ganze noch mal.
      Der Plan war eigentlich nach dem die beiden Hälften um den halben Speicheabstand miteinander verklebt wurden diese in der Radmitte an den Nabenscheiben zu spreitzen um die charakteristische Form zu erhalten.
      Nunja, das wahr wohl nichts... grr einzeln liesen sich die Speichen ziehen, aber im Paket, keine Chance.

      wusstet Ihr das Benz auch für "Barbie" baute, das konnte ja nicht gutgehen.. happy1



      Ausserdem waren die Reifen am Ende immer noch viel zu dick.Am Schluss war ich bei einer Reifenbreite von 4,3mm, Verwendet hatte ich gedoppetes Tonpapier, Alleine die verklebten Speichen schlugen mit über 1mm zu Buche.
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Nächster Versuch,
      dieses mal verwendete ich 1mm Graupappe und jeweils eine Lage Tonpapier. Trocken kam ich so auf 2,6mm .
      zuerst wurden wieder mit dem Kreisschneider entsprechend dem Durchmesser Scheiben ausgeschnitten. Und zwar Alle auf einmal, so war sichergestellt das alle dieselbe Größe haben. Jetzt konnten die Ringe geschnitten werden. Dabei schnitt ich die äußeren Ringe etwas schmäler so das sich ein Absatz ergab der die Felge darstellt.

      Scheiben... dann Ringe



      Hier der Absatz...



      da ich aus dem früheren Bau wusste das die mit Sekundenkleber verklebten Speichen extrem auftragen, wurde dieses mal nach dem die Lage der Speichen angezeichnet war, mit iner Schlüsselfeile für jede Speiche eine Vertiefung gesetzt. Dann wuren wieder wie vorher die Speichen "gewoben".

      Die Vertiefungen... und die Speichen...


      Nun wurde auf die Schablon ein Turm aus Ringen gesetzt, die Radnabe am Grund befestigt. jetzt wurden immer abwechselnd die ganzen Speichen mit dem Radring verklebt.



      Hier sieht man die Form...



      Nach dem so beide Radhälften gefertigt waren, wurden diese wieder versetzt miteinander verklebt. Nun wurde die eind Nabe mit der Achse verklebt. Nach dem trocknen konnten nun die Nabe gespreitzt und die Speichen gespannt werden. Da hatte ich jetzt leider nicht genug Hände zum Knipsen, Aber ich hoffe es soweit verständlich...
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • So Leute ,

      Tataaa.. das Ergebnis.

      Noch nicht perfekt, aber die Richtung stimmt. hüpf1






      Und ich weiss ......Ihr liebt es......etwas zum vergleichen... love1



      soviel für heute.... Fortsetzung folgt...

      Noch Allen die hier irgendwie zu gange sind, ein Dankeschön für Daumen , Kommentare oder einfach nur vorbeischauen.. Blume 2

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      klasse gemacht und erläutert. Wäre evtl. Federstahdraht eine Variante für die Speichen? Den gibt es ab 0.3 mm und verwende ich ganz gerne.

      Kann mir vorstellen das es mit Faden doch mal mit zu viel Zug gearbeitet wird oder der noch Feuchtigkeit aufnimmt. Hast Du bestimmt schon vorbehandelt, aber ich hätte da ein maues Gefühl.

      Sieh auf alle Fälle Spitzenklasse aus daumen1

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Dieter, Danke für dein Lob. freu 2

      Hallo Stephan,
      Stahldraht hatte ich damals bei der BMW verwendet. Aber bei insgesamt 150 Speichen ist mir die Biegerei einfach zu lästig.
      Das Garn ist eine Kunststofffaser, bisher hatte ich da noch keine Probleme wegen der Luftfeuchtigkeit oder ähnlichem. Ich denke dazu sind die Stücke viel zu kurz.
      Auch Dir sei mein Dank gewiss. grins 1

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo zusammen,

      zuerst einmal wieder danke1 für die Kommentare und Likes.

      Da wir heute bestes Bastelwetter hatten, nicht einmal mein Hund wollte freiwillig raus, habe ich mich um neue Hinterräder gekümmert.
      Im Großen und Ganzen war der Ablauf derselbe wie zuvor. Jedoch nahm ich ein paar Änderungen vor.
      Beim letzten Rad waren die Speichen zu lang, wodurch sich ein zu breites Rad ergab. Dieses Problem wurde einfach durch eine Unterlage in Form einer Mutter (M3) gelöst. Außerdem Habe ich aus Karton an der Bauvorrichtung mehrere Streifen angeklebt, die etwas höher waren wie die Ringe, so konnte die Radhälfte fixiert werden.



      weiterhin habe ich die Felgen vorab schon in Grün bemalt. Und die Naben vorher auf einer Seite verklebt. So konnte notfalls noch etwas nachgespannt werden.



      Nun wurden wieder beide Hälften versetzt zusammengeklebt und nach dem Ausrichten die andere Seite der Nabe verklebt.

      Nun steht der Benz zur Probe, hinten auf seinen eigenen Rädern...es fehlen ja noch die Antriebsketten.



      Hier sieht man das Grün recht gut, auf dem rechten Bild das vorherige und das jetzige Rad mit der kürzeren Achse...



      das war`s auch schon für heute.. bis demnächst...

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Michael,

      vielen Dank für deine netten Worte, das bedeutet mir viel, von einem Meister gelobt zuwenden. freu 2
      Ich bin ganz zufrieden damit, wobei viel dünner war kaum machbar. Zumindest für diese Art von Speichen. Ansonsten hätte ich wohl Draht verwenden müssen. Musste schon die ganzen Reifen mit Sekundenkleber härten. Durch die grüne Felge wirkt der Reifen jedoch noch etwas dünner, wie ich finde.

      Auch den Daumengebern ein herzliches Dankeschön, darüber freu ich mich ebenso.. hüpf1

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      das sieht echt topp aus und die Versuche waren es wert..tolles Endergebnis, super filigran und vor allem sehr rund!
      Mir fallen eigentlich nur zwei Sachen ein: Du könntest Takelgarn oder Fliegenfischgarn nehmen, da kommt man ohne Festigkeitsverlust noch etwas weiter runter mit der Speichenstärke (und das gibt's auch in vielen Farben) und die Musterung (Verdrallung) wäre nicht so stark.

      Warum hast du blaue Speichen gemacht und keine grünen? Oder sieht das auf den Fotos nur so aus?

      Viele Grüße
      Ludwig
    • Hallo Ludwig,

      Danke für dein Lob.

      Die Speichen sind aus schwarzem Garn. Die grünen Speichen gefallen mir nicht sonderlich. Aber ich habe ja ein Rad über. Das werde ich grünen machen. Dann werde ich mich entschieden. Die Materialstärke ist ganz okay, das Garn hat 0,25. Das wären in echt 4mm. Ich denke bei der Größe realistisch. Warum Garn? Außer einer störrischen Angelschnur war sonst nichts zur Hand.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,

      einfach nur Top! Deine Motorkutsche. Da fällt mir spontan ein woher die Bezeichnung "Kutsche" kommt, Wikipedia sei dank kann man es korrekt nachlesen:

      Das Wort Kutsche leitet sich vom ungarischen Kocsi „aus Kocs“ beziehungsweise von kocsi szekér „Wagen aus Kocs“ ab. Kocs ist ein bei Győr (Raab) gelegenes Dorf.

      Interessant hier im Zusammenhang: In Györ (ca. 40 km nach der AT/HU Grenze) sitzt heute ein großer Autoproduzent und baut da Millionen von Motoren und auch ein paar Modelle für die marke mit den 4 Ringen.

      Die mit dem Stern produzieren auch in Ungarn, allerdings mitten in der Puszta, wenn man so will, in Kecskemet.

      Auch die Marke mit dem Blitz im Kreis hat in HU ein Werk. Das nur am Rande, da ich teilweise in Ungarn stationiert bin und das Glück ( denk1 ) hatte dort überall mal reinschauen zu dürfen.

      Dein Benz ist aber Handarbeit made in good old Germany daumen1

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Ralf,

      booohhh, ist das spitze!! Und dann auch noch die genaue Beschreibung, wie Du diese schönen Räder gemacht hast, das ist alles einfach großartig und inspirierend.

      Wahrscheinlich habe ich es irgendwo überlesen (dann entschuldige die "unaufmerksame" Nachfrage): wo hast Du das Original (bzw. dessen Nachbau) so schön photographieren können, und hast Du echt so detaillierte Pläne finden können? Oder arbeitest Du teils nach Plan, teils -für Kleinteile- nach Augenmaß?

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo zusammen.

      vielen Dank für die anerkennenden Kommentare. Auch für die Daumen ein freudiges Dankeschön.

      @Stephan,
      sag einer man lernt hier nichts, vielen Dank für die Erklärung. les 2

      @'Didibuch,
      ja,aber meine Geduld war hier manchmal schon ziemlich ausgereizt. brüll1

      @ Claudia,

      es ist ein bisschen von allem,sämtliche Bilder und Unterlagen, (zwischenzeitlich knapp 450 Stück) stammten aus dem Netz. Nach diesen sind dann meine Zeichnungen entstanden. Komplette Pläne hatte ich nicht. Beim Bau habe ich mir öfters Bilder neben dran gelegt, so konnte man die Details besser heraus arbeiten.Einiges musste auch mit Augenmaß bestimmt werden.Manchmal hilft auch einfach die Vorstellung, wie man es damals selbst gemacht hätte. arbeit2

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Ralf,
      wunderbar, wie Du das mit den Radspeichen gelöst hast. Das ist wohl überhaupt eine tolle Entwicklung, wie man ein Rad so leicht und nur mir Drähten so stabil hinbekommt, dass es trägt, in Deinem Fall sogar mit Fäden. Also ein System, das nur mit Zugkräften funktioniert. Früher, als ich noch viel mit dem Fahrrad fuhr, da gab es Leute, die ein Rad mittels Nachspannen der Speichen wieder gut ausrichten konnten, ich habe sie bewundert. Und so bewundere ich Dich, dass Du so ein wunderbares Gefährt baust.
      Albrecht
    • Hallo Albrecht,hallo Holger,
      Vielen dank für euer Lob, es freut mich sehr das Euch der Benz gefällt. freu 2

      Nach einer Kreischneider-Orgie ist nun auch das Vorderrad geschafft. Deshalb war es an der Zeit das die Gabel fertiggestellt wird.
      Außerdem wurde auch die Anlenkung aus einem dünnen Messingröhrchen, das an dem hinteren Ende plattgeklopft wurde. Mit Hammer und Kombizange wurde noch die Verzahnung geprägt.





      Als nächstes kam die Lenkkurbel zusammengebaut und an der Lenksäule angebracht.



      so noch Bilder vom Stand der Dinge...



      von oben und unten...



      Nun fehlen eigenlich nur noch die Kettenantriebe,Fußtritt und der lange Hebel für vorwärts und bremsen..

      soviel fürs erste... bis demnächst

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
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      Hallo liebe Mitkleber,

      Nach einigem grübeln wie ich es anstelle, vernünftige Antriebsketten zu bauen, bin ich nach einigen Fehlschlägen zu folgender Lösung gekommen.
      Begonnen wurde wieder mit einer Zeichnung. Als erstes habe ich die Zahnräder aus gedoppeltem 160gr Papier ausgeschnitten und bemalt. Dann wurde der komplette Kettenstrang zwei mal aus 80 gr Papier ausgeschnitten. Um das ganze plastischer aussehen zu lassen habe ich die einzelnen Kettenglieder ausgeschnitten. Zuvor wurden mit einer Stecknadel die Rollensitze durchstochen.

      Hier mal die Zeichnung und die Zahnräder...




      Die Kettenstränge und das lochen der Kettenglieder..



      das aufkleben der einzelnen Glieder...



      Nun wurden die Kettenglieder auf den Strang geklebt. Und auch der Strang anschließend durchstochen. Für die Rollen wollte ich Drahtstücke durchschieben und anschließend links und rechts bündig abzwicken. Aber hier machte ich schon einen Fehler ich härtete nach dem durchstechen den Kettenstrang mit Sekundenkleber. Beim anschließenden aufbohren zerbrach der Mist.
      Also das ganze noch mal. Dieses mal hatte ich die Idee Papierstreifen auf den einen Strang zu kleben und später den zweiten Strang oben drauf zu kleben. war soweit alles gut,nur die Abstände waren nicht gleich.. ein Rückseitendruck wäre jetzt super..eine Weile gegrübelt dann kam die zündende Idee, Die Zeichnung nochmal ausgedruckt, die Zeichnung gespiegelt und auf die Rückseite des vorigen Blattes gedruckt. und was soll ich sagen, perfekt.. freu1
      Noch einmal den Kettenstrang ausgeschnitten, die einzelnen Glieder wieder aufgeklebt. Nun hatte ich auf der Rückseite schön meine Markierungen für die Rollen. Hierfür falzte ich 160gr Papier und verklebte es. Anschließend wurde ein sehr schmaler Streifen entlang dem Falz geschniten. So blieb die eine Seite halbrund.
      Nun wurde mit Sekundenkleber der Streifen auf eine Markierung geklebt und nach dem trocknen mit einer Lehre abgeschnitten.

      Hier die Bilder dazu...



      nach dem dieses an jeder Markierung wiederholt wurde, konnten die Zahnräder angepasst werden. Nach dem dies geschehen war wurde alles bemalt.

      das einpassen der Zahnräder...
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      Nach dem die Farbe trocken war, konnten nun die Zahnräder an ihren Platz und angeklebt werden. Zum Abschluss wurde der zweite Kettenstrang von oben aufgeklebt. Damit wäre es geschafft. Aber fragt bloß nicht wie lange ich dran rumgemacht habe...

      so sieht das ganze nun fertig aus...




      Natürlich musste ich es sofort am Benz anbauen. Jetzt können wir immerhin schon im Kreis fahren.. grins 1



      und noch im ganzen....



      Nun das ganze noch einmal....


      So das war es auch schon wieder, ich wünsche noch einen schönen Sonntag...

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
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      Die Kette in 1:16 ist großartig gelungen, Ralf. Und ich weiß, wovon ich rede, denn bei meinem Hanomag Kommissbrot (in 1:8 wohlgemerkt!) war die Darstellung des Kettenantriebes eine der größeren Herausforderungen. Mir gefällt sehr gut, wie du unter Beweis stellst, dass die reine Handarbeit im Modellbau trotz aller computergesteuerten technischen Möglichkeiten zur "ultimativen" Perfektion immer noch ihren besonderen Reiz hat.
      Gruß Michael (maxl)
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      Hallo Leute,

      Dieter,
      etwas dünner sind sie geworden, aber ich habe meinen Dickschädel,so schnell gebe ich nicht auf..

      Adam, danke 2

      Hallo Jörg,
      Vielen Dank für das Kompliment, es freut mich selbst das es geklappt hat.
      Ich bin was die Technik angeht etwas gespalten, einerseits ermöglicht sie Dinge, die so kaum machbar sind. Andererseits könnte ich mir vorstellen das viel Handarbeit auf der Strecke bleibt, Knopf drücken ist einfacher. ( Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, es erfordert auch Wissen und Vorbereitung.) Das etwas auch mit Geduld und Spucke von Hand geht, finde ich doch befriedigender.

      Wobei man sich Neuerungen auch nicht verschließen sollte.

      Also jeder so wie es Ihm gefällt.

      Allen Daumengebern, ebenfalls ein herzliches Dankeschön. freu 2

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
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      Hallo Ralph,

      sowas habe ich ja noch nie gesehen!. Ich habe schon bei Deinem Mephistofele gedacht, dass sowas nicht zu toppen ist, aber was Du hier wieder präsentierst ist einfach... sorry, mein Wortschatz reicht mal wieder nicht aus, um das zu kommentieren. Das sind wirklich kleine Wunderwerke und vor Könnern, wie Du einer bist, kann ich leider nur einen Hut ziehen, weil mehr nicht gleichzeitig auf mein Denkfabriksgehäuse passen. Einfach klasse. daumen1
      beifall 1 rollen1 beifall 1

      Gruß
      hj
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      Hallo Ralf,

      einfach nur irre gut!

      Wäre es nicht eventuell möglich, dieses Teil mit der Kette noch ein wenig aufzuarbeiten und als ein Tutorial einzustellen? Das würde Interessenten das Finden wesentlich erleichtern. Ist nur eine Frage! Aber ich fände es gut. Genau wie die Speichenrädermacherei.....
      Beste Grüße

      von Andy

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