Baubericht Segelschulschiff Towariszcz von Fly/Gomix in 1:100

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    • Hallo Dieter,

      genau diesen Weg wollte ich gehen.


      Hallo Thomas,

      das ist mir schon klar, da ich vor meinen Segelschiffen hier im Forum Großkampf-Kriegsschiffe im Forum in 1:200 und 1:250 meist mit UWS gebaut habe. Auf die Idee von PRT bin ich gekommen, weil ich gerne mal etwas Neues ausprobieren möchte. Ich hatte eigentlich immer von 2 Begleitern zum Schluss immer den folgenden Satz nach Fertigstellung: "Best of ever from Fritz". Das lag aber vielleicht immer daran, dass ich im Anfang meiner Karriere als Forumsbauberichtler noch einige Defizite hatte, die aber von Modell zu Modell etwas geringer geworden sind. Allerdings besteht auch heute noch ein Steigerungspotentialwunsch meinerseits

      Viele Grüße
      Fritz

      Übrigens: Euch beiden mal wieder ein Herzliches Danke für Eure Like´s!.
    • Hallo Bonden,

      da habe ich Dir doch eine schöne Steilvorlage gegeben! Du glaubst es einfach, wie ich darüber geschmunzelt habe! happy1 lala1

      Doch im Ernst, wenn Du die Bauanleitung liest, bist Du fast der Ansicht, dass Du das Schiff fertig gebaut hast, wenn der Rumpf zu ist. Die Bauzeichnungen sind nicht ganz so schlimm, doch wenn Du die Durchnummerierungen siehst und dabei die Baunummern ansiehst, meinst Du, dass über die Hälfte der Teile überhaupt nicht am Schiff befestigen werden müssen. Beim Betrachten des Takelplans denkst Du Dir, dass Du alles selbst überlegen musst und ansonsten scheint es, dass eine oder besser mehrere Spinnen über das Blatt gescheucht wurden. Ich habe die Riss-Zeichnung in A2 per Spende bestellt, mal sehen, ob diese nicht nur eine Vergrößerung ist.

      Du siehst also, nichts ist unmöglich!

      Viele liebe Grüße
      Fritz
    • So, liebe Freunde,

      seit Emmerich sind ein paar Tage vergangen und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich doch einen anderen Weg bei der Erstellung des Unterwasserschiffes gehen möchte. Auch dieser ist bei der Art dieses Bogens für mich neu. So habe ich beschlossen, diesen Schritt erst mit einer Kopie in normaler weise zu machen. Dazu habe ich mit schmalen Streifen zunächst die Auflagefläche der Spanten zu verbreitern. Dann wurde zunächst vom Bug aus einzeln jedes Teil mit UHU Flinke Flaschein Richtung Mitte voran geführt. Die Bilder nach dem Beginn zeige ich Euch hier.





      Natürlich zeige ich Euch auch Gesamtübersichten.



      Viele Grüße
      Fritz
    • So, liebe Freunde,



      nun geht es an dem Unterwasserschiff weiter. Sicher hattet Ihr Euch schon über die seltsame und unterschiedliche Färbung dieser Teile gewundert. Nun ich habe mich entschlossen, dass diese nur die 1. Schicht ist und eine zweite Schicht folgen soll. Ich bin ja von meinen letzten Schiffen es gewohnt, dass die Bordwände eher etwas fester besser zu handhaben sind.

      Wie geht es nun weiter von statten. Zunächst einmal habe ich nach langer Zeit mal wieder meinen Wachsspatel und das dazugehörige Wachs wieder hervorgekramt. Mit diesen Dingen wurden zunächst die Übergangsspalten zwischen den aufgebrachten Teilen der 1. Wand verfüllt. Größere Abweichungen wurden mit Humbrolspachtel ausgefüllt. Dann ging es ans Schleifen bis eine einigermaßen glatte Oberfläche vorhanden war. Um das Ergebnis besser kontrollieren zu können, habe ich das Ganze oberflächlich mit einem einigermaßen passenden Grün gepönt, um gleichzeitig für die 2. Schicht keine Blitzer zu erzeugen.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo Fritz, beim Betrachten des Rumpfes dachte ich mir schon, dass Spachteln und Schleifen notwendig werden. Wäre es zu diesem Zeitpunkt nicht einfacher, das schön gespachtelte und geschliffene Unterwasserschiff mit passender Farbe komplett zu streichen? Oder wäre dann ein Komplettanstrich des gesamten Modells erforderlich - ich meine hinsichtlich einer einheitlichen Farbgebung. Selbst aufgetragene Farben und die Druckfarben des Bogens vertragen sich nicht immer. Ansonsten: ein sehr interessantes Modell, mal ein "moderner" Segler. Ich verfolge deine nächsten Schritte mit großem Interesse. VG Heinrich
    • Hallo Fritz,

      jetzt bin ich einigermaßen erleichtert:
      du baust eine 2.Beplankung ein, sehr gut.

      Ich hatte mich schon gewundert, bei den ersten Bildern. Farbunterschiede und sogar Lecks im Rumpf an der Kiellinie.

      Alles gut.... ja 2


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Heros,

      auf die Idee, es gleich zu spritzen bin ich nicht gekommen, doch bereue ich es auch nicht, siehe nächsten Beitrag.

      Hall Jürgen,

      erst mal viele Dank, dass Du mich kontaktiert hast, bezüglich der Falscheinstellung. Die 2, Schicht siehst Du nun in dem richtigen Bauberich noch mal.
      Das Ganze vorgehen an dem Unterwasserschiff war so schon vor dem ersten Teil der 1. Schicht so geplant!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ihr Lieben,



      Nun soll es an die an Das Anbringen gehen. Auf Rat eines Forumsmitglied habe ich dieses Vorgehen so geplant. Die einzelnen Teile wurden vorgeformt, dann mit Weissleim, der mit Zusatz von Wasser etwas dünnflüssiger gemacht wurde, auf der Innenseite eingestrichen. Dann wurde da Ganze sofort auf der Bordwand aufgebracht. Das Vorgehen war in der gleichen Reihenfolge wie bei der ersten Schicht. Also erst von vorne bis vor der Schiffsmitte und dann von hinten nach vorn ebenfalls bis vor die Schiffsmitte. Das mittelste Teil war dann mit etwas Zugabe und wurde angepasst (den Grund könnt Ihr bei der ersten Schicht schon lesen.

      Da die Stoßkanten zwischen den Teilen doch recht sichtbar waren (Habe wohl doch nicht ganz perfekt ausgeschnitten – die schwarzen Striche waren teils zu sehen), entschloss ich mich, mal wieder meine Spritzpistole auszupackend und das Unterwasserschiffzu spritzen. Natürlich wurde nach oben mit Zeitung und Maskier-Band das Ganze abgeklebt.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Klueni wrote:

      Moin Fritz,

      ein sehr schönes, neues Projekt.
      Leider finde ich das Unterwasserschiff trotz der soliden Vorbereitung doch noch etwas "rippig". Da könnte man nochmal "drüberwuscheln" ! arbeit1

      lg.
      Tommi
      Moin Fritz,
      denn Eindruck wie Tommi habe ich auch und das gleiche Problem. freundlich1
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Hallo Freunde,



      bevor es nun an den Bordwänden weiter geht, muss noch etwas vorbeugendes für die Anbringung des stehenden Gutes gemacht werden. Die Befestigung der Wanten und Pardunen erfolgt bei den moderneren Segelschiffen nicht außen am Rumpf mit Hilfe von Jungfern, sondern erfolgt innenbords durch die „Nagelbänke“ im Bereich der Bordwand an Deck. Also müssen an den Befestigungspunkten kleine Ösen angebracht werden, durch die Später das Tau befestigt wird. Geeignet erscheinen mir dafür, die bereits erworbenen Ösen aus den Ätzteilen von Dafi. Diese wurden natürlich davor noch brüniert. Genommen wurde das Messingätzmittel von Krick. Die angebrachten Teile seht Ihr hier.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Moin Fritz,
      tja, so ein moderner Segler hat ja schon was. Ich bin immer wieder fasziniert von den eleganten Linien der Gorch Fock I. Ich stehe fast jedes Jahr einmal an Deck, wenn wir im Herbst nach Rügen fahren...bald also erneut. Dann denke ich an deinen Baubericht...und mach mal ein paar Fotos.
      By the way: Baust du den Bogen als Towarischtsch oder als Gorch Fock I? Ich meine mich erinnern zu können, dass im Bereich der Bootslager am mittleren Deck hier Veränderungen vorgenommen wurden, die in Stralsund zurückgebaut wurden oder werden sollten...da müsste man nochmal nachforschen.
      Beste Grüße
      Nat
    • Hallo Fritz,

      ich habe anhand der Bilder mal die Maßgenauigkeit der UWS-Segmente dieses Bogens mit denen meines aktuellen Modells verglichen. Das sind ja Welten und sicher ein Grund mit dafür, dass sie schwer zu bearbeiten sind. Aber so übel schaut's doch nicht aus. Du hattest ja erwähnt, dass Du auch Weißleim für die Beplankung benutzt hast. Da verzieht sich der Karton aber doch mehr und viel eher als z.B. bei mir. Ich hatte den ganz ordinären UHU zum Kleben verwendet. Das Ergebnis kennst Du ja.

      Weiter viel Spaß.

      Günter
    • @Nat Drinkwater: Es wäre schön, ein paar Originalbilder zu haben. Ich habe auch schon überlegt, ob ich nicht einen Trip zur Gorch Fock I machen sollte. Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Bisher bin ich in der Wahl des Schiffes ganz vom Bogen ausgegangen und baue die Towariszcz.

      @ Tja, doch der Bogen hat viele Tücken und man muss schon einiges genau studieren, bevor man daran geht. So kommt man immer wieder auf den Gedanken, ob das Modell nicht doch nicht so richtig ist.

      @ Günter: Du hast natürlich Recht mit den Passgenauigkeiten von meinem Schiff, was das Unterwasserschiff betrifft, die trifft wohl auch für den ganzen Rumpf zu. Bezüglich der Verwendung von Weißleim für die 2. Schicht. Ich war auch sehr skeptisch. Der Tipp kam von einem guten und erfahrenen Modellbauer und ich wollte es doch ausprobieren un d habe eigentlich, da eine relativ stabile Unterlage durch die 1. Schicht da war, auch nicht die berühmten Nachteile (Einziehungen etc.) in deutlichem Maß gesehen. Doch Fotografien zeigen, wie wir alle wissen, alle Abweichungen deutlich auf.

      N8 Falke, Hardy, Classic, Thomasnicol05, Nat Drinkwater und Hagen habt wieder einmal Vielen Dank für den "Gefällt mir" - Daumen !

      Viele Grüße
      Fritz
    • Diese wurde zunächst einmal zur Probe angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass die Innenbordteile besser zuvor angebracht werden mussten. Ich hatte vorher schon versucht, das erste Teil schon vor dem Anbringen etwas anzufeuchten, um es besser vorformen zu können. Das Ganze missglückte mit leider, was Ihr auf dem einen Foto schon erkennen könnt.







      Nun will ich versuchen, das Ganze unter einer leichte Buchbeschwerung, das Ganze zu trocknen, um das Desaster evtl. zu glätten. (Doch ich finde, dass man ruhig auch mal die eigenen Fehler zeigen sollte)



      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo Fritz,

      was Dich als "alter Hase" und angesichts der Verfügbarkeit sehr vieler Schiffs-Bauberichte, allein in unserem Forum, verführbar gemacht hat, für die Verklebung der UW-Beplankung (und vermutlich auch der Bordwände) Weißleim zu verwenden, wird letztlich Dein Geheimnis bleiben...

      Wenn ich versuche, mir Einzelheiten auf den Bildern genauer zu betrachten (was mir bei dem "stechend" blauem Hintergrund und dem deswegen für die Kamera sehr schwer zu bewältigenden Kontrastausgleich nicht immer befriedigend gelingt) glaube ich grundsätzlich eine gute bis sehr gute Passgenauigkeit der UW-Beplankung und Bordwände am Spantengerüst zu erkennen.
      Dieses Potential, vorausgesetzt ich missdeute die Bilder nicht, spiegelt sich für mich im aktuellen Bauergebnis bedauerlicherweise nicht ausreichend wider.

      Was also tun?

      Spachteln käme nur für das UW-Schiff in Frage.
      UW-Schiff und Bordwände nochmals mit Kopien überkleben? Möglich ja, aber viele Restrisiken (Optik, Passgenauigkeiten usw.)

      Im Hinblick auf Deine sonstige, von uns gewohnten und geschätzten , akribischen Bauausführungen, können das also keine befriedigenden Lösungen zur "Rumpfrettung" sein.
      Besonders auch deswegen nicht, weil es die Eleganz dieses Schiffsrumpfes geradezu herausfordert, in einer möglichst makellosen Bauausführung abgebildet zu werden.

      Da bleibt faktisch "nur" noch ein Wiederholungsbau des Rumpfes übrig!
      Das wäre jedenfalls meine Lösung.

      Ich hoffe, Fritz, Du nimmst mir meine offenen Worte nicht krumm.



      Viele Grüße
      Roland
    • Nun ja, Jürgen mir gefällt es so nicht, doch ich habe schon eine Lösung gefunden, die ich zumindest tolerieren kann!

      PRT und Helmut,

      wieso sollte ich das Euch krumm nehmen? Ich erwarte bei meinen Bauberichten keine Lobhudelei, sondern konstruktive Kritik und Lösungen, also dass, was Ihr gerade kundgetan habt.
      Doch nun etwas warum es so gekommen ist. Die Schiffe von Shipyard habe eine ganz anderen Aufbau als dieses Schiff. Als ich noch Schlachtschiffe und ähnliches gebaut habe, hatte ich auch Probleme mit der Beplankung von Unterwasserschiffen. So habe ich zunächst einmal mit der Methode von PRT experimentiert, kam aber damit nicht so richtig zurecht. Die Idee mit dem Weißleim für die oberste Schicht stammt von jemanden, der damit gute Erfahrungen hatte. Auch ich war, wie bereits weiter oben geschrieben habe, zunächst sehr skeptisch. War doch meine Meinung bisher, dass an einer großen Fläche Weißleim wegen des Wassergehaltes nicht gerade zu empfehlen ist. Doch es wurde hier ja auch nur auf einen gespachtelten Rumpf mit einigermaßen glatter Oberfläche leicht angefeuchtet plan aufgebracht und so trifft den Weißleim keine Schuld. Doch nun zu dem Bogen. Leider ist der Bogen schon relativ alt, ist Hand gezeichnet und hatte damals noch ein recht offenes Spantenkorsett. Ich bin damit nicht so recht klar gekommen und so soll dieser Satz keine Entschuldigung darstellen. Ich habe einfach an dem Rumpf sehr wenig ruhmhaftes Modellbauen gezeigt.

      Doch nun zu der Weiterführung: Ich hatte schon einmal überlegt, ob ich neu beginnen solle. Bei den Grundlagen muss ich jedoch sagen, dass ich als erstes nicht sicher war, ob das Ergebnis besser wird. Ich war kurz davor diesen Baubericht zu beenden und etwas anderes anzugehen, da ich mit dem Ergebnis auch nicht zufrieden war.. Ich bin inzwischen schon ein wenig weiter und verzage immer wieder vor den Anleitung. Der Modellbogen ist zwar sehr aufgeräumt. Die jeweiligen Teile einer Nummer sind immer in einzelnen Kästen zentriert. Wie sie zusammen gebaut werden sollen, muss man sich bei dem größten Teil der Dinge selbst überlegen. Jemand der keine Erfahrung mit Segelschiffen hat, wird daran verzweifeln. Auch wenn ich die Strukturierung der Teilegruppe hervorhebe, finde ich auch immer wieder Stellen, wo Teile einfach nicht vorhanden sind. Ihr seht also, dass immer noch viele Probleme mit diesem Bogen vor mir liegen.

      Ich hatte lange hin und her überlegt, ob ich dieses Ergebnis, das auch in meinen Augen nicht so bleiben kann, einfach übersprimge, doch dann kam meine Ehrlichkeit wieder durch und wie ich bereits oben geschrieben habe, hatte ich niemals vor, das Modell in dieser Weise weiter zu bauen und bin immer wieder der Ansicht, dass zu einem Baubericht auch gehört, was man falsch gemacht hat. So dieses soll an dieser Stelle reichen.

      Last not least ist festzuhalten, dass man , wenn einem was nicht gefällt, soll man das auch sagen, egal ob der Empfänger sich ärgert oder es als Anreiz nimmt etwas zuändern!

      Viele liebe Grüße
      Fritz
    • An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, wie ich die Bordwand gestaltet habe. Die Bullaugen worden ausgestanzt. Dann wurden die Bullaugen mit „Kartofixx – Der Bullaugenkleber“ verglast und mit hellblauen Papier nach den Trocknen hinter klebt.

      Inzwischen habe ich auch die „Tränen -Dächer“ über den Biullaugen aus Messingdraht hergestellt und diese wurden mit Hilfe von Krick Brünierungsmitteln gefärbt. Sie werden jedoch erst später angebracht.











      Es scheint mir schon deutlich besser zu sein und sieht im Original noch besser aus und ich werde das Ganze nun weiterführen. Auch wenn mir das Ganze nicht perfekt gelungen ist, so kann es, außer dass ich es nicht so ganz beherrscht habe, daran liegen, dass dieser Modellbaubogen noch ein handgezeichneter Bogen sein soll.



      Viele Grüße

      Fritz