Baubericht Segelschulschiff Towariszcz von Fly/Gomix in 1:100

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    • Hallo Fritz

      Ich finde, Deine Variante 1.1 sieht sehr gut aus und zeigt einen äusserst eleganten Rumpf.
      An Herausforderungen wachsen auch wir Modellbauer und ich finde es schön, dass man hier solche Lernprozesse auch dokumentieren kann ohne auf Spott und Hohn gefasst sein zu müssen. Ich freue mich, dass Du die Korrektur angegangen bist und den Bau weiter führst!
      Und was die mangelhafte BA angeht, so bist Du Dich ja von Shipyard her schon einiges gewohnt happy1

      Beste Grüsse aus der spätsommerlichen Schweiz Grüezi_1
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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      Meine versemmelten Werke
    • petcarli wrote:

      Ganz so schlecht sieht es eigentlich auch nicht aus!
      Hallo Fritz,

      ja, dass meinte ich auch mit meinem vorherigen Eintrag.

      Aber entscheidend ist, ob du selbst damit "leben" kannst.
      Denkst du: Ist vielleicht nicht perfekt, aber gerade noch tolerierbar ? Gibt deine persönliche Qualitätskontrolle die Freigabe ?
      Na, dann weiter... ja 1



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Fritz,

      vielen Dank für Deine ausführliche Antwort auf meine "Kritik".
      Die inzwischen von Dir ergriffenen Maßnahmen, scheinen das Rumpf-Bauergebnis klar verbessert zu haben.
      Soweit auf den Bildern erkennbar, sehe ich die Bordwände und besonders den Heckbereich recht gut gelungen.

      Und:

      petcarli wrote:

      Ganz so schlecht sieht es eigentlich auch nicht aus!
      da "von ganz schlecht" auch keiner geschrieben hatte, schließe ich mich gerne Jürgens salomonischen Worten an

      Juergen wrote:

      Aber entscheidend ist, ob du selbst damit "leben" kannst.
      Denkst du: Ist vielleicht nicht perfekt, aber gerade noch tolerierbar ? Gibt deine persönliche Qualitätskontrolle die Freigabe ?
      Na, dann weiter...
      und wünsche Dir gutes Gelingen beim Weiterbau.


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Fritz,

      urlaubsbedingt sehe ich deinen Baubericht erst jetzt. Bezüglich des Takelplans Ich hatte mit der Interessengruppe der Gorch Fock noch einen Mailverkehr. Die sagten mir, dass jemand den Takelplan bei Ihnen bestellt hatte. Da dachte ich du wärst es gewesen.
      Wie dem auch sei. Wenn du keinen Takelplan bekommst, sage mir bitte Bescheid. Ich habe einen A2 Takelplan der Gorch Fock. Dann müssen wir einmal schauen, dass du ihn von mir eingescannt bekommst. Es lohnt sich auf jeden Fall.

      By-the-way: Den Rumpf hast du bisher hervorragend hinbekommen.

      Gruß Axel
    • So, liebe Freunde,



      Nun geht es mit den Aufbauten los. Als erstes ist ein größeres Teil vor dem Heckteil, bestehen aus den Teilenummergruppen von Nr. 6 bis Nr. 8 an der Reihe. Nach langem Suchen in der Bauanleitung fand sich auch eine Bauzeichnung.







      Die Zusammensetzung o.g. Gruppen gehen relativ eindeutig daraus hervor, während die Nummern 48 P und L vorhanden sind, jedoch Teil 48A und 48B nicht vorhanden sind, dafür aber ein Teil 48a. Die Positionen der vorhandenen Teile 48 dürfte aber auf keinen Fall mit der Zeichnung übereinstimmen und d auch, wenn sie mit der Anbringung durch Austausch angewendet werden, so nicht möglich sein. Die Nummerngruppen sind zwar strukturiert durch zusammengehörige Teileunterteilung (z.B. Teil 31 a bis c), doch an sehr unterschiedlichen Stellen zu finden, was auch nicht bei Teilegruppen, die mehrfach sind (z.B. 4 x Teilegruppe 35), der Fall sein. Nun ja in diesem Fall habe ich sie auch erst mühsam suchen müssen, doch glücklicherweise habe ich am Anfang eine Teileliste als Datenbank gemacht. Im folgenden Bild sind die zunächst zu beanspruchenden Teile ausgeschnitten zu sehen.






      Das nächste Foto zeigt einzeln die zusammengesetzten Teile 6 bis 8. Die Bullaugen des Teiles 7 wurden ausgestochen mit Fensterglas versehen und hellblaues Papier wurde von hinten angeklebt.




      Viele Grüße

      Fritz
    • Ihr Lieben,

      als nächstes folgten die Stützen für das überstehende Backdeck. Es handelte sich um vier viereckige Säulen.



      Diese wurden zusammengefügt, indem innen als Stabilisierung ein Holzviereckteil eingefügt wurde, das aus einem Vierkant passen geschliffen wurde.



      Weiterhin wurde eine Endabschluss des Decks mit der Nr. 2 in Form des Teils 2b vorbereitet.



      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      nach den ganzen Takelarbeiten der letzten Zeit machen diese "reinen" Kartonmodellbauarbeiten an den Decksaufbauten bestimmt richtig Spaß? Ich schaue gerne in diesen Baubericht. Es ist schon erstaunlich dass alle vier Schiffe der Reihe heute noch existieren. Im Sommer war die rumänische MIRCEA in Hamburg. Dort war man an Bord zu Recht stolz, das Schiff schon seit 80 Jahren in Fahrt gehalten zu haben. In einem Monat werde ich mir in Stralsund die alte GORCH FOCH ansehen. Ich bin gespannt wie sie aussieht. Ich denke, für Fotos zu Deinem Modellbau wirds dann zu spät sein.

      Viel Spaß beim Weiterbau und viele Grüße,

      Klaus
    • @N8 Falke: Schön dass es Dir gefällt und natürlich Danke für Deinen "Daumen"!

      @ Klaus: Ich glaube nicht, dass es für die Fotos zu spät wäre! Eigentlich würde ich die Gorch Fock mir auch gerne selbst ansehen.Sicher macht mir das Ganze vielen Spaß, doch genieße ich auch die Takelarbeiten!

      @@ Classic, Günter,Ingo und Hardy auch Euch Vielen Dank für den "gehobenen Daumen"!


      Viele Grüße
      Fritz
    • Ihr Lieben,

      als Nächstes war das Deckshäuschen am Heck zu bauen. Da in der Bauanleitung keinerlei Folge angegeben ist und die Nummern, wenn ich sie der Reihe nach verbauen will, nur mit viel Zeitaufwand in der richtigen Reihenfolge zu finden und dann noch wieder verzweifelt auf den Bögen zu suchen sind, habe ich mich entschlossen die folgenden Teile zunächst nach den Stellen die zur Anbringung auf den Decks zu finden sind, zu bauen. Die Teile für das Häuschen seht ihr hier vorbereitet.



      Kleine Lichtschächte, die ich wieder verglast habe, sind hinten und vorne anzubringen. Ich zeige Euch hier die Teile und die drei zusammengebauten Schächte.



      Viele Grüße
      Fritz
    • So,



      nachdem das Haus zusammengebaut war, wurde es an Deck befestigt. Dann wurde gemäß Schablone die Steigeisen aus 0,3 mm Federdraht gebogen und angebracht. Die Markierungen waren an der Wand vorgegeben. Die Punkte wurden mit einer Stecknadel durchstochen und die Steigeisen mit Weißleim darin befestigt.

      Als ich das Häuschen an Deck anprobierte, musste ich voll Schrecken feststellen, dass die Steigeisen auf dergleichen Seite und auf gleicher Höhe, wie der nach vorn zeigende Lichtschacht lagen. Was also tun? Nach kurzen hin und her beschloss ich, die Markierung für den Schacht farblich und mit eingeritzten Linien der Beplankung anzugleichen und den Lichtschacht auf die andere Seite zu verlegen.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo PRT und Helmut,


      Helmut_Z wrote:

      es kippt nach vorne, sollte aber nach hinten, um die Deckschräge (oder wie das auch immer heisst) auszugleichen.
      Es grüßt der

      Auch ich habe zunächst gerätselt, wie dieses Deckshaus angebracht wird? Doch erschien mir das um 180° gedrehte Haus noch unwahrscheinlicher, da ja auf dem Deck hinter der Anbringung des Hauses seitwärts 2 weiße Stellen waren, wo ein Lichtschacht anzubringen war. Natürlich hätte ich da auch eine Stelle mit Farbe verändern können, doch mit den zwei Lichtschächten hinten, wäre die Steigeisenleiter hier nicht zu erklären gewesen. Nun ja, jetzt ist es so und ich werde es nicht mehr ändern, da das Haus mit Weißleim an Deck befestigt wurde und eine Demontage hier zu großen Schäden führen würde. Oder wisst Ihr eine Möglichkeit, wie ich es ohne Schäden ändern könnte, zumal da ja auch noch die Lichschächte sind. Weder in der Bauanleitung noch in Form von Hinweisen ist eine Vorgabe für die Anbringungsrichtung zu erkennen gewesen.

      Natürlich gebe ich Euch recht, dass es so eigentlich komisch aussieht, doch als ich es probehalber um 180° gedreht hingestellt hatte, wirkte es auch ähnlich.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ahoi Fritz,

      heute passiert mal etwas sehr Ungewöhnliches: Ich komme ja vielleicht - aber nur vielleicht! - als Dein Retter. Hoffentlich hast du das Deckshaus noch nicht "bondiert" - ich könnte mir vorstellen, dass es doch richtig herum steht, auch wenn es zugegebenermaßen etwas seltsam anmutet.
      Wie ich ja bereits geschrieben habe, war ich im Vorjahr an Bord der GF 1 und habe natürlich auch Fotos gemacht. Und wie immer genau nicht die Stellen fotografiert, auf die es hier ankommt. Also zumindest nicht von Nahem. Aber schau dir mal die Bilder hier an. Die GF hat nach der Übernahme durch die Sowjetunion ein paar Veränderungen über sich ergehen lassen, aber die Grundstruktur ist erhalten geblieben. Da wäre dieses Bild hier - es zeigt einen Blick über das Deck in Richtung Heck. Man sieht deutlich am Deckshaus achtern auf der rechten Seite zwei Fenster. Keine runden Bullaugen wie in deinem Bogen, aber auf jeden Fall zwei Fenster nebeneinander. Da wäre dann eine Übereinstimmung.

      Die Anordnung der anderen Türen und Fenster korrespondiert nur wenig mit dem jetzigen Zustand, ist aber auch nicht so unlogisch. Was mich allerdings zweifeln lässt, ist der Verlauf der Türschwellen an deinem Modell - da würde ich dann doch denken, dass die Neigung in die andere Richtung gehen müsste.
      Vielleicht stellst du wirklich erstmal das Modell in die Ecke und wartest ab, was @KlabauterKlaus von seinem Besuch in Stralsund diesbezüglich für neue Erkenntnisse mitbringt? Nur mal so als Idee... zwinker2

      Ansonsten habe ich auch hier gestaunt, was sich in den letzten knapp drei Wochen alles getan hat. Wobei - gestaunt habe ich nicht wirklich, ich kenne ja dein Tempo. grins 3

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • @Bonden: Wenn Fritz auf mich wartet, könnte er in der Zwischenzeit noch schnell eine Fregatte bauen... happy1

      Ich weiß nicht wie das Deckshaus richtig gehört, im dem Punkt dass es seltsam steht sind wir uns aber einig. Hilft das Bild hier (vergrößerbar):

      alamy.de/07-september-2018-mec…an-sa-image219192739.html

      alamy.de/07-september-2018-mec…an-sa-image219192812.html

      Die einzelne Tür liegt an Backbord... Fritz' Modell hat dort zwei Türen. Ich würde tippen, wenn der Bogen stimmt und die Türen nicht in den Jahren geändert wurden, dass das Deckshaus auf dem Modell gedreht werden sollte denk1
      Viel Erfolg noch beim knobeln, Fritz. Gibt's Reservescans vom Deckshaus?

      Klaus


    • Damit kann ich noch diesen. Aus einem Katalog für Schiffsmodellbaupläne aus den 1980ern (GORCH FOCK I)

      Das hier ist toll:

      gorchfock1.de/technische-daten/plan/

      Ich weiß aber nicht, wie man an die Zeichnungen kommt. Vielleicht direkt in Stralsund? Wenn ich dort bin, werde ich fragen!

      Klaus
    • Hallo Bonden und KlabauterKlaus,

      erst einmal Vielen Dank für Eure Versuche mir zu helfen. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass tatsächlich das Deckshaus anders herum gehört. Eure Bilder sind sehr hilfreich und auch wieder nicht. Ich habe heute schnell einmal alle Seiten vom Modell fotografiert. Zunächst einmal die derzeitige Vorderseite von meinem Modell.



      Die Ähnlichkeit mit dem Foto von Bonden ist schon da, doch sind es bei ihm Fenster und beim Modell Bullaugen. Deswegen der Vergleich mit der Rückseite des Modells derzeitig.



      Hier sind zwar Fenster, doch an anderer Stelle.

      Nun zu den Seiten. Die Backbordseite am Modell z.Zt.



      Sie zeigt keinerlei Ähnlichkeit mit den Bildern von Klaus!



      Aber auch die Steuerborseite nicht. Also sind wir so klug wie zuvor. Entweder wurde dieses alles bei der Restaurierung geändert oder der Konstrukteur des Bogens hat die Grafik der Wände einfach so geändert. In der Fortführung des Bauberichts werdet Ihr weiter seltsame Dinge erleben. Ich sehe schon einige Dinge sehr skeptisch, wenn ich den Bogen blättere. Übrigens einen Scan hätte ich natürlich, doch an dem jetzigen Zustand hängen zumindest noch die Lichtschächte. Ich bin skeptisch, ob ich die so lösen kann.
      Nu n muss ich ein wenig hin und her überlegen, was ich mache.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Nun waren die Treppen von der Kuhl zum Heckdeck zu bauen. Dass sie sich im Lasercut fanden, habe ich erst später festgestellt. So habe ich sie aus dem Bogen verstärkt, ausgeschnitten und im vorbereiteten Zustand sahen sie nun so aus.







      Der Zusammenbau begann damit, dass ich die Stufen, die ich natürlich von der Rückseite und an den Kanten gefärbt hatte, an der einen Wange im 90° Winkel anbrachte.









      Nach dem vorläufigen Trocknen wurde die andere Seite angebracht. Wie Ihr seht, wurden die Teile für die zweite Treppe schon vorbereitet.







      Viele Grüße

      Fritz
    • So, Freunde,



      nun waren die ersten Befestigungslippen zu bauen. Es handelte sich um die Teilegruppe 26. Das sind die Beilen Lippen am Heck. Sehr erstaunt war ich jedoch, dass sich dort 2 Grundplatten, 2 Poller aber auch nur die Teile für jeweils 1 Lippe pro Gesamteil fand. Dies ist übrigens bei den fünf Teilen für vorne genauso. Auf dem Überblicks des Baubogens waren aber, wie zu erwarten jeweils 2 Teile mit den klitzeklein zu erkennenden Teilen vorgesehen. Nun ja, ich habe mir aus einem Scan die fehlenden Teile kopiert.







      Weiter wurde ein Niedergang mit Nr. 27 gebaut.







      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo Fritz,

      die Treppen sind toll gebaut.

      klasse1

      Ich habe es auch schon probiert aus dem Bogen zu bauen, bin aber dann wieder bei den Ätz-Fertigtreppen gelandet. Aus dem Bogen bekomme ich sie einfach nicht so schön gerade hin.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Nun ging es an das Gangspill am Heck. Die Teile der Gruppe 73 seht Ihr ausgeschnitten hier.







      Die Teile rund um das Gangspill in Form von Leisten die die Standsicherheit der Betreiber verbessern sollen.









      Es gibt hierfür auch Bauzeichnungen. Beide Formen lassen sich jedoch aus den vorhandenen Teilen nicht wirklich herstellen. Übrigens stelle ich gerade fest, dass man evtl. gemäß dem 2. Bild die Stellung des Deckshauses hätte entnehmen können.







      Das fertig angebrachte Gangspill seht Ihr hier.







      Übrigens werde ich noch einmal an dieses Spill gehen, da sich der obere Ring im Lasercut findet. Dort sind die Kästchen im oberen Teil ausgelasert.



      Viele Grüße

      Fritz