Baubericht Segelschulschiff Towariszcz von Fly/Gomix in 1:100

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    • So Freunde,


      jetzt wird es ernst. Ich werde die Dinge so regeln, wie KlabauterKlaus diese mir geschildert hat.
      Als erstes müssen die Gatts in der Mars hergestellt werden. Dieses gestaltet sich gar nicht so einfach, da dieses Teil relativ klein ist. Ich habe mich entschieden, die Wanten und Pardunen aus 0,8 mm schwarzem Morope Garn herzustellen. Die Gatts müssen als so weit sein, dass diese dadurch passen. Da ich die Mars mit relativ hartem Karton von 1 mm Dicke verstärkt habe, ist diese Maßnahme nicht so ganz einfach, auch wenn ich eine ganz neue Klinge dafür verwendet habe.
      Nachdem die Gatts mit Mühe erzeugt wurden, habe ich die Ränder mit einer kleinen Nagelfeile aus Schmirgelpapier nachgeglättet und dann die Schnittkanten gefärbt.
      Auch wenn das Bild der fertigen Mars in Originalgröße etwas unscharf ist, will ich Euch das Ergebnis nicht vorenthalten.





      Viele Grüße

      Fritz
    • Dann ging es an die Anbringung der Mars und es wurde sofort mit den ersten beiden Wanten begonnen. Wie ich es von meinen historischen Segelschiffen kannte, habe ich den vordersten Wand gekleedet. Da ich zu Weihnachten des letzten Jahres eine Kleedemaschine mit elektrischem Antrieb von meiner besseren Hälfte geschenkt bekommen habe, hat mich diese so stark angelächelt, dass ich es nicht sein lassen konnte. Allerdings wird die Kleedung mit der neuen Maschine so perfekt, dass Ihr es kaum erkennen könnt. Die Nagelbänke für die Wanten und Pardunen des Großmastes hatte ich zuvor angebracht. Befestigt wurden bei diesem modernen Segelschiff in dem sie durch „Löcher“ in den Nagelbänken geführt wurden und am Deck über die frühzeitig angebrachten Ösen dort geführt und befestigt wurden.





      Viele Grüße
      Fritz
    • Liebe Freunde,

      jetzt wird es Zeit die Fertigstellung des Ladebaumes in Angriff zu nehmen. Das Auslegerteil von diesem fand sich im gedrehten Mastensatz. Auf der einen Seite wurde ein kleiner aus 0,3 mm Federstahl gebogene Haken angebracht und in den Großmast wurde auf Höhe des Auslegers ein kleines Loch gebohrt, in dem einen feine Drahtöse befestigt wurde. Hier wurde der Haken eingehängt. Das vordere Ende des Auslegers wurde auf einer Stütze auf dem vorderen Deck aufgefangen. Nun musste nur noch das Seil von der Ladewindeam Mast nach oben geführt und mit Hilfe eines Blockes aus dem Bogen zur Auslegerspitze geführt und dort wiederum über eine Rolle, die ich selbst fertigte, geführt. Am Ende des Seils wird ein kleiner Haken aus einem Ätzteilsatz angebracht. Doch seht hier das Ergebnis.







      Viele Grüße
      Fritz
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      Hallo Freunde,

      Mit den Pardunen und dem Stag für diese Höhe will ich mich noch etwas zurückhalten. Dafür wird es nun an die Unterwanten des Fockmastes gehen. Das Ganze wird in derselben Weise angegangen wie beim Großmast. Allerdings findet sich eine deutliche Erschwerung. Die kleinen Ösen zur Befestigung von Wanten und Pardunen finden sich direkt an der Bordwand eines schmalen Ganges. Man kommt nur mit Schwierigkeiten an diesen Ort. Erschwerend ist weiterhin, dass die Ösen man geradegenau so weit sind wie das Takelgarn von 0,8 mm Stärke. Da die Ständer der Nagelbänke teilweise auch sehr nahe an den Durchgängen stehen, ist das eine furchtbare Fummelei und so manches Kleinteil des Decks muss nachträglich neu befestigt werden. Daher würde ich, und empfehle dies anderen Erbauern auch, diese Kleinteile bei einem Neubau erst nach den Takelarbeiten anbringen.

      Als erstes wurde die Mars hergestellt. Die vorhandenen Teile seht Ihr mal wieder hier. Allerdings habe ich hier die Gatts von Anfang an hineingestichelt. Vorgesehen waren diese auch hier nicht.



      Die Teile wurden genauso wie am Großmast. Dier Teile 124b wurden als Führung füe die Wanten am inneren Rand der Gatts unter der Mars angebracht.



      Dann wurden sie, wie vorgesehen, am Fockmast befestigt.



      Viele Grüße
      Fritz
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      So,

      es ging an die Befestigung der jeweils 2 Wantenpaare am Fockmast. Auch hier wurde eine Kleedung des vordersten Wantes vorgenommen. Und wie schon geschrieben, wurde die Belegung im unteren Bereich abenteuerlich. An die hinterste Öse kam ich überhaupt nicht heran und ich musste mir etwas einfallen lassen… Nach einiger Überlegung habe ich ein so langes Teilstück der 0,8 mm Schnur mit Sekunderkleber versteift, den Want oben nach Durchführung die Nagelbank mit Sekundenkleber dort befestigt und das Teilstück zwischen Deck und Nagelbank eingefügt. Doch schließlich wurde das Ganze fertig und so sieht das Ganze aus.







      Viele Grüße
      Fritz
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      Hallo Tommi,

      hatte mich auch gewundert, doch dann fiel mir auf, dass bei Foch- und Großmast die Höhe des Mastes noch durch einen Stenge erhöht wird und am Besanmast nicht und unre dem Eseöshaupt an Fock- und Großmast eine weitere Mars ihren Platz bekommt. Da mir zwei gesamtbilder der Gorch Fock 1 in Strahlsund vorliegen, habe ich dort nachgesehen und dort ist es genauso.

      Viele Grüße
      Fritz

      PS. Da kommt der Mentor mal wieder zum tragen! kratz1 lala1 happy1
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      So, Ihr Lieben,

      auch die Wanten waren genauso herzustellen und anzubringen wie bei den beiden davor bei Groß- und Fockmast. Lediglich die Befestigung an den Nagelbänken und den Ösen an Deck verlief etwas einfacher, da man hier keine Bordwand im Wege hatte. Ich zeige Euch zunächst die Übersicht des gesamten Schiffes.





      Viele Grüße
      Fritz