Baubericht Segelschulschiff Towariszcz von Fly/Gomix in 1:100

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    • Ihr Lieben,

      de jetzt alle Rahen des Großmastes angebracht sind, kann ich mich nun den geborgenen Segeln des Fockmastes zuwenden. Als erstes kam das Vorunterbramsegel an die Reihe. Doch zunächst will ich Euch die Reihenfolge der Segel von unten nach oben aufführen: Unten zunächst die „Fock“, das Segel darüber das „Voruntermarssegel“, danach das „Vorobermarssegel“, dann das „Vorunterbramsegel“ und schließlich das „Vorobermarssegel“. Diese Bezeichnung erfolgte gemäß dem „von Mondfeld“ gemäß auf einem Schiff ab etwa 1830. Darüber konnten noch „Vorrahsegel“, „Vorskysegel“ kommen, die aber bei meinem Schiff nicht vorhanden waren. Am Großmast wurde nur4 die Silbe „Vor“ durch „Groß“ ersetzt.
      Doch nun wieder zum Baubericht.
      Nachdem ich die Rah mit Fußpferden und den benötigten Blöcken und Tauen versehen hatte wurde zunächst das geborgene Segel daran befestigt und dann ging es zunächst mal wieder mit Hilfe von 3. Und 4. Hand an die Anbringung und das Ganze musst wieder einmal sich über Nacht vollständig festigen.
      Dann ging es daran, die zugehörigen Takel zu befestigen. Natürlich wird auch dieses geborgene Segel abgefiert dargestellt. Dieses erfolgte um die Stabilität des Schiffes im Wasser zu erhöhen. Außerdem ist Euch sicher aufgefallen, dass die Webleinen nur bis zu den jeweils 2 Marsen der beiden Masten verlaufen. So konnten im abgefierten Zustand die Segel besser losgemacht werden und dann das Segel aufgefiert werden.







      Viele Grüße
      Fritz
    • Servus Fritz,

      petcarli wrote:

      Diese Bezeichnung erfolgte gemäß dem „von Mondfeld“ gemäß auf einem Schiff ab etwa 1830. Darüber konnten noch „Vorrahsegel“, „Vorskysegel“ kommen, die aber bei meinem Schiff nicht vorhanden waren. Am Großmast wurde nur4 die Silbe „Vor“ durch „Groß“ ersetzt.
      … sehr informative Erklärung.
      Habe ich wieder was gelernt.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Ihr Lieben,

      Nun habe ich vor, meine Tätigkeit an den Besanmast zu verschieben. Hier sind Gaffelsegel anzubringen. Im Bogen sind dort 3 Segel übereinander anzubringen.



      Ich bin jedoch auch im Besitz von dem Riss der in Stralsund liegenden Goch Fock 1 (Also Ex – Towariszcz). Dort sind die beiden untersten Segel als 1 Segel dargestellt.



      Das gefällt mir optisch besser und daher werde ich es in diese Weise darstellen.

      Viele Grüße
      Fritz
    • So also frisch gewagt ist halb gewonnen. Die Segel wurden wieder einmal aus 12 g Japanpapier hergestellt. Ich habe beide Segel, die ich wohl anbringen werde bereits vorbereitet, d.h. es wunden in die Außennähte feine Drähte eingesetzt, dann die Liektaue mit den Schothörnern angebracht und schließlich das untere Segel an der oberen Gaffel befestigt.




      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo,

      um die Gaffel und den Gaffelbaum am Besanmast zu befestigen wurde je eine kleine Drahtöse am Besanmast angebracht und an Gaffel und Gaffelbaum ein kleiner Haken eingesetzt. Provisorisch habe ich nun das untere Gaffelsegel einmal eingehängt.





      Wie Ihr sehen könnt wurden Piekfall und die Gordings bereits an segelseits bereits angebracht.

      Viele Grüße

      Fritz
    • Hardy und MacDiveDoc habt Virelen Dank für die Like´s!

      Hallo Jürgen,

      mir fallen täglich neue Ideen ein, wie ich das laufende Gut noch zusätzlich mit welchem laufenden Gut ausstatten kann. Allerdings muss ich jetzt mal e3in wenig Luft holen und werde wohl eine Kleinigkeit dazwischen bauen, wenn mich diew Lust dazu packt!

      Hallo Norbert und Jörg,

      es freut mich, dass ich Euch wieder einmal ein wenig das Seglerleben mir seinen Bezeichnungen näher birngen kann.

      Und mit diesem posting habe ich nun die 10 000 Punkte erreicht!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Servus Fritz,

      habe schon etwas länger nicht vorbeigeschaut.
      Sehr gute Baufortschritte. daumen1

      Vergangene Woche in Stralsund gesehen:



      Leider hatte ich an diesem Tag kein Zeitguthaben mehr. Und konnte nicht an Bord gehen.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      das schwebt mir schon auch mal vor. Die Bilder gefallen mir gut. Zwar habe ich, da ich 14 Tage bei meiner Tochter war, etwas anderes kleines zwischendurch gebaut (ein Rennwagen, dieser ist noch nicht fertig und wird aber parallel weiter gebaut, da ich mich kenne und ich diesen dann einfach vergessen könnte). Doch es geht inzwischen wieder langsam weiter!
      Übrigens natürlich auch ein Danke für den "Daumen"!

      Hallo hj,

      Danke für Deine Antwort und deiner großen Zahl von ja 2 , über die ich maich natürlich freue!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo liebe Freunde,



      nun ja, es soll nun endlich auch hier wieder voran gehen. Ich habe hier für einige Zeit meinen Baubericht hier unterbrochen, da ich zur Geburt meines 4. Enkels in Zürich aufgehalten habe. es ist dieses unsere 3. Enkelin. Da wir einige Zeit dort waren, habe ich dennoch etwas zu bauen mitgenommen, doch musste es wesentlich besser transportabler sein als dieses große Schiff. So habe ich die Zeit dazu verwendet mal einen Rennwagen in Arbeit zu nehmen, dessen Baubericht inzwischen auch in diesem Forum läuft. Er wird neben dem Schiff auch noch weiterlaufen.



      Doch nun zu den hiesigen Tätigkeiten: An dem Besansegel mussten zunächst noch einige Kleinigkeiten ergänzt werden. Dann ging es an das darüber liegende Segel am Besanmast. Es handelt sich um ein Dreieckssegel. Für dieses mussten noch 3 Blöcke angebracht werden, was gestern erfolgte. Dann ging es an die Anbringung und so gibt es von dieser Aktion wieder einige Bilder.







      Doch nun geht es näher heran.









      Viele Grüße
      Fritz
    • Doch es gibt auch noch Bilder die nur das betroffene Segel zeigen. Zu den Tauen noch einige Einzelheiten. An dem oben gelegenen Legel wurden 2 Taue gelegt. Das erste war das Fall. Es lief über einen Block oben am Besanmast zur Nagelbank vor dem Häuschen und wurde dort belegt. Das 2. Tau lief über den Block am Gaffelbaum und dann durch den unteren Legel und einen weiteren Block am Besanmast unter dem Einhakpunkt der Gaffel ebenfalls zur gleichen Nagelbank.





      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      hast Du Dir schon ein "Glashäuschen" für dieses Schmuckstück besorgt, damit es später nicht so schnell einstaubt? Ich kenne da so achtbeinige Haustiere, die das Grundgerüst sicher gerne als Basis zum Beutefangen zweckentfremden würden. Und so sehr ich ihnen ihre Beute auch gönne - ich stelle mir gerade vor, wie sich die toten Fliegen eingewickelt in Kokons an den Rahen nebeneinander aufreihen. Das wurde in der Vergangenheit zwar auch mit Piraten so gemacht, aber ich hoffe, Du wirst das nicht an Deinem Modell in der Praxis umgesetzt haben wollen, oder?

      Schöner Kahn. Hast Du schon den Stapellauf im Terminkalender stehen? Vergiss nicht, eine kleine Sektflasche zu basteln, die Du dann an den Rumpf des Schiffes schwingen lassen kannst.

      Du könntest das Schiff ja auch bei Heidi Klum als Germany's next Top-Model anmelden. Hat sicher Chancen auf den Sieg.

      Gruß
      hj
    • New

      Danke Jürgen für Dein posting und natürlich auch für das Like!

      Hallo hj,

      ich muss Dich enttäuschen. Ich habe bisher kein Schiff in einem "Glashäuschen"! Ein Teil befindet sich in einem verschlossenen Schrank und der Rest ist seit die letzte Museumsaustellung beendet ist in zwei verschlossenen Paketboxen,, da ich sie so aufheben wollte bis zur Intermodellbau 2020 in Dortmund, die ja durch Corona erst verschoben und dann ganz abgesagt wurde. Lediglich das Segelboot von Peter dem Großen steht offen bei uns im Wohnzimmer.
      Was die achtbeinigen Haustiere betrifft, bin ich großzügig, da sie ja die Takelage ausführen. Sie sind dafür angestellt worden und weitere werden großzügig weggesaugt. Der Terminkalender sieht noch keine Indienststellung vor, da mir fast täglich etwas einfällt, was ich auch noch machen könnte. Eine der großen Herausforderungen werden wohl die Brassen werden, doch bis dahin dauert es noch ein wenig!


      Dien lieben "Likern" (Bonden, Classic, Ingo und SchnippSchnapp sei recht Herzlich gedankt! Ich habe mich sehr gefreut!
    • New

      So,

      nun geht es an die Fockstagsegel. Ursprünglich hatte ich mir gedacht, nur 2 von diesen anzubringen. Doch da ich weiß, dass diese Segel bei der Steuerstabilität eine Rolle spielen, werde ich versuchen, alle der dortigen Stagsegel anzubringen. Als erstes ist das unterste Stagsegel an der Reihe. Es hat die Nummerierung Z 20. Als erstes muss das Segel auf mein Japanpapier übertragen werden. Dann wird es ausgeschnitten und die Nähte zur Stabilisierung mit dünnen Drähten versehen. Danach werden die Liektaue mit Ihren Schothörnern angebracht.

      28.06.20 …. 880, 881

      bevor die weitere Bearbeitung stattfand, habe ich sowohl im „Schrage“ als auch im „von Mondfeld“ recherchiert, wie Stagsegel angebracht werden. Die folgende Zeichnung zeigt den Aufbau der Takelung eines Stagsegels.



      Die Bezeichnungen bedeuten: 1 - Mast, 3 – Stage, 4 – Fall, 5 – Hals, 6 – doppelte Schoten und 7 – Niederholer

      Eigentlich war geplant die Aufhängung der Stagsegel mit Hilfe den im Schrage gezeigten abgewandelten Aufhänger, wie sie Bonden bei seiner Fregatte zeigt, durchzuführen.



      Doch dann hätte ich die Stage im vorderen Bereich noch einmal ganz neu herstellen müssen. Also habe ich doch wieder einmal auf die gleiche Weise wie bei dem Sehgelschiff von Peter dem Großen angewandt. Dabei wird ein dünner Draht in der Form einer zusammengedrückten Feder auf einen Draht aufgewickelt (bei mir war es Messingdraht). Diese wurde mit einer Feder aufgeschnitten und erstanden kleine offene Kreise, die noch brüniert wurden.



      Die Anbringung konnte nun in folgender Weise am intakten Draht durchgeführt werden: Es wurden mit Hilfe einer Stecknadel Löcher vorgebohrt, in die die „offenen Kreise“ eingeführt wurden. Diese geschah immer einzeln. Dann wurde das Stag in diesen „Kreis“ geführt und der Kreis mit Hilfe von zwei Pinzetten vorsichtig geschlossen. Dieses geschah dann Teil um Teil nacheinander, bis das Segel beweglich am Stag hing. Der Niederholer wurde ebenfalls durch diese Anhänger geführt. Ich muss sagen, das ist eine mühselige Arbeit.

      Viele Grüße

      Fritz