Baubericht Segelschulschiff Towariszcz von Fly/Gomix in 1:100

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    • Hallo Ihr Lieben,

      als nächstes kommt ein kurzer, doch auch nicht so erbaulicher Teil meines Berichtes. Ihr fragt Euch sicher, was mir da denn passiert ist? Nein es ist nicht so, dass das Modell heruntergefallen ist und nun gänzlich im Eimer ist!

      Ich habe begonnen, die Boote auch auf dem Schiff zu befestigen und für das erste einen ganzen Nachmittag benötigt, nachdem ich bereits vorher mir über die Aufhängung einige Gedanken gemacht habe. Die beste Idee habe ich mal wieder auf der Risszeichnung aus Stralsund entdeckt. So wurde denn die Aufhängung an den Davits. Ich zeige Euch hier erst einmal das angebrachte.



      Wenn Ihr die beiden Bilder betrachtet, so seht Ihr das Einknicken des linken Davits. Ich habe versucht den Davit im angebrachten Zustand mit Hilfe von Sekundenkleber zu stabilisieren. Das sah zunächst einigermaßen versprechend aus, in etwa so, wie auf den Bildern. Doch nach Befestigung der Taue, war das Ergebnis so.



      Das war dann schon sehr ernüchternd. Am nächsten Tag habe ich dann noch den Versuch gestartet, das zweite Boot auf der anderen Seite anzubringen. Es geriet bezüglich der Davits trotz Stabilisierung dieser noch deutlicher katastrophal. Ich habe es nicht über mich gebracht, Bilder von der Katastrophe zu erstellen. Nun ergab sich daraus nur eine Konsequenz: Ich muss mir etwas für die Davits überlegen!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Servus Fritz,

      nur so ein Vorschlag:
      wenn es möglich ist, würde ich für jeden David eine Bohrung ins Deck machen. Vielleicht 0,5mm und dann mit einem Draht den David formen. etwas länger lassen um ihn ins Deck zu 'versenken'. Könnte jedenfalls Stabilität dadurch geben.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Tja,

      nach langer Überlegung ging mir ein Licht auf! Hier war keinerlei Stabilisierung mit den Bogenmittel möglich. Eine Verstärkung durch dicken Karton kam nicht infrage. Das wäre mal wieder eine Verschlimmbesserung. Die bereits schlecht angebrachten Teile wurden mit Hilfe einer altherkömmlichen Rasierklinge entfernt, was ohne großen Schaden ablief. Die bereits befestigten Verseilungen konnten auch problemlos entfernt und an Stellen, wo eine Befestigung an den Davits befestigt waren, wurden diese Befestigungsteile halt erneuert. Dann kam mir der Gedanke an ein Vorgehen von Klueni, der mir im Anfang meiner Forenzeit so manches Mal geholfen hat. Wie wäre es denn, wenn ich ein festes Teil irgendwie an diesen Teilen anbrachte. Die Idee kam dann auch schnell. Ich benötige zwei Teile der Gruppe 64.



      Dazu nochmals das Bild in der Bauanleitung.



      Weiterhin mussten zwischen die jeweiligen Teile 64c ein Messingdraht der Stärke 0,6 mm geklebt werden und die Seiten dann durch die Teile d und e geschlossen werden. Unten wurde, wie auch Jürgen geraten hatte, ein kleines Stück Draht überstehend gelassen, damit der Davit über eine Bohrung im Deck befestigt werden konnte.
      Also zunächst die Teile für das wichtigste Teil dieser Gruppe vorbereiten.



      Zunächst wurde der Draht in ein Teil a geklebt.



      Dann wurde ein weiteres Tel a , das jedoch gespiegelt war, aufgeklebt werden.



      Und schließlich wurde das Ganze durch die Teile d und e geschlossen.



      Viele Grüße
      Fritz
    • So,

      es ging weiter mit Teil 64 g. Auch hier sollte ein Draht zur Stabilisierung eingeklebt werden.



      Um den Draht (0,6 mm wurde nun das Teil gerollt.



      Dann kam das 3. Teil der tragenden Anteile an die Reihe nämlich das Teil 64 j. Auch diese erhielt eine Seele aus Messingdraht.



      Nun waren die wichtigsten drei Teile des Davits schon stabilisiert. Doch es gehörten noch andere Teile dazu. Diese ließen sich nicht verstärken bis auf die Teile h, i und k, diese konnten bis auf eine Verstärkung von h durch Karton.



      Nun wurden zunächst die Teile g, j, f und L zusammengefügt



      Dann wurde
      dieses Teil fertig gestellt.



      Das andere Befestigungsteil war für diesen Davit noch vom alten Modell vorhanden.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Norbert,

      das musste sein, denn die davor erstellten Davits konnte ich so nicht lassen, das wäre gegen meine Ehre gegangen!

      Hallo Jürgen,

      ich habe schon sehr über Deinen Vorschlag geschmunzelt, denn ich hatte gerade oben veröffentlichten zwei postings in Word vorgeschrieben. Im Prinzip ist es ja fast so, wie Du mir geraten hast.

      Hallo Christian,

      hatte ich auch dran gedacht und bei dem Versuch dieses an den angebrachten ersten Davits auszuführen, hatte ich nur minimalen Erfolg. So wollte ich das Ganze nicht noch einmal beim Zusammenbau der Folgeversion probieren und so kam mir die durchgeführte Idee.

      Ich wollte Euch Dreien, doch gleich eine Antwort zukommen lassen!

      Vielen Dank für Euer Durchhaltevermögen und Eure Tipps
      Fritz
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      Hallo Freunde,

      nun soll es weiter gehen. Man kann zwar vermuten, dass es langsam an die Fertigstellung hinläuft, doch ist dieses nicht der Fall. Es ist noch einiges zu tun und ich stolpere immer wieder über Teile, die noch fehlen. So sind oben über den Segeln noch Taue anzubringen, die aber keinerlei Bezug haben, die dem laufenden Gut entsprechen. Dafür finden sich noch oben an den Masten „kleine Querrahen“. Ich halte diese „Taue“ für Antennen. Daher fier eine Frage, sind sie besser durch dünnes schwarzes oder helles Garn zu erstellen? Ich neige zu letzterer Farbe. Wäre schön, wenn Ihr Eure Meinung dazu äußern würdet.

      Viele Grüße
      Fritz
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      Einige Dinge, dass ich erstellen muss, sind die Verzierungen am Schiffsrumpf. Diese sind sowohl auf dem Bogen als auch im Lasercutsatz in 0,5 mm Stärke. Ich werde beide nutzen und diese zusammenkleben, um eine bessere 3D – Wirkung zu haben. Doch seht nun erst einmal die fertig gestellten einzelnen Teile. Die Leisten (sprich: „Barkhölzer“) in einer goldähnlichen Farbe wurden schon vorher angebracht. Es kommen nun zunächst die Teile, die am Heck befestigt werden.





      Viele Grüße
      Fritz
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      Moin Fritz,
      auch wenn ich nicht so viel schreibe, ich verfolge deine Arbeiten ständig und mit großem Interesse, auch deshalb, weil ich mir auf meine alten Tage einen lang gehegten Wunsch erfülle: ich gehe zur Zeit fremd und habe vor wenigen Wochen einen historischen Segler aus dem Werkstoff Holz begonnen. das Projekt ist groß und zeitaufwändig, aber irgendwann werde ich in einer ähnlichen Takel-Orgie unterwegs sein wie du.
      Zu deinem Modell: der Bogen hat leider einen Fehler - im Schiffsnamen ist das russische "I" spiegelverkehrt. Erst dachte ich, das ist ein Gimmick und im Original auch so, aber dem ist nicht so. Das zeigen Bilder vom Original, die ich hier nicht reinstellen kann wegen der Urheberrechte, die man aber leicht googeln kann. So sieht der Name richtig aus: ТОВАРИЩ. Vielleicht kannst du ja noch etwas machen, jetzt, wo du am Verzieren bist.
      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
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      Hallo Hans-Jürgen,

      schöndass Du mir den Namen auf Russisch hier reinschreibst! Da hast mich zwar schon am Anfang dieses Bauberichtes darauf hingewiesen, dass der Name fasch geschrieben ist und ich habe ja au87ch vor bevor ich fertig bin diesen auch noch zu korrigieren, zumal ich durch eine Kopie der vorderen Bordwand den Namen auf der einen Seite spiegelverkehrt ist. Ich werde versuchen, den Namen hier heraus zu kopieren und ein Namensschild über dem Aufdruck anzubringen und zwar dann auf beiden Seiten., Was ich am Heck mache, muss ich mir dann noch überlegen. Ich habe aber auch ein kleines Anliegen an Dich, doch da schicke ich Dir lieber einen PN

      Viele Grüße
      Fritz
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      Servus Fritz,

      das wird nicht einfach....

      petcarli wrote:

      Was ich am Heck mache, muss ich mir dann noch überlegen
      Obwohl, vom Buchstaben ist es ja nur der mittlere Steg der geändert werden muss. Die beiden äußeren Geraden können ja so bleiben.
      Bin mal gespannt welche Lösung du findest.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Freunde,

      so die Davits sind fertig, die Boote ebenso. Dann kann es also an die Anbringung der Boote gehen. Zunächst musste ich mich entscheiden, wo ich die Boote anbringen will. Die ursprünglich in der Bauanleitung geplante Stelle fiel sofort weg, da sich in diesem Bereich die Rettungsinseln befanden, obwohl die Markierungen für die Anbringung der Davids sich in diesem Bereich befanden. So blieben nur zwei Lokalisationen übrig.

      Viele Grüße
      Fritz
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      Die erste Möglichkeit war, die Boote außenbords per Aufhängung an den Davits anzubringen. Dieses erschien mir für die Art der Davits wohl am einfachsten für die Aussetzung der Boote.
      Die zweite Möglichkeit wäre die Boote auf gleicher Höhe des Segelschiffes in der Mitte des Decks aufzusetzen. Dies erforderte jedoch Ständer, die auf dem Bogen nicht vorgesehen waren. Also mussten sie selbst hergestellt werden. Weiterhin müssten die Davits weiter nach innen versetz werden und hatten keine genügende Reichweite zum Aussetzten.
      Ich habe mich dennoch für die 2. Möglichkeit entschlossen, da sie erstens auf dem Riss, den ich von der Gorch Fock aus Stralsund hatte dort befanden und zweitens. , da es für mich optisch besser ankam. Die Ständer habe ich mir von einem anderen von mir gebauten Schiff ausgeliehen.
      Doch nun seht selbst.







      Nun noch ein Bild von der Takelung ohne Boote.



      Viele Grüße
      Fritz
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      Servus Fritz,

      petcarli wrote:

      Die ursprünglich in der Bauanleitung geplante Stelle fiel sofort weg, da sich in diesem Bereich die Rettungsinseln befanden, obwohl die Markierungen für die Anbringung der Davids sich in diesem Bereich befanden.
      Der Bogen scheint ja an dieser Stelle verbesserungswürdig zu sein.
      Du hast aber eine sehr gute Lösung gefunden !


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      @ AnobiumPunktatum: Christian ein wenig wird es nun dauern. Mal sehen, ob ich dann dieses Jahr wieder einmal in die GS einstege!

      @ OutlawCube: Christian das ist aber schon übertrieben!

      @ Juergen: das könnte man wohl so sagen! Es war schon ganz schön schwierig sich durch alles durchzukämpfen. Doch das Ergebnis entschädigt einen.

      Wieder einmal herzlichen Dank an
      Heros, AnobiumPuncatum, OutlawCube, NB8 Falke, Scorpion1963, Hardy, MacDiveDoc für die Däumchen!

      für Diese einen besonderen Dank für die wieder zahlreichen von Schnippschnapp, aber auch an Imo aus Neustadt am Rbg. (Räubergebirge ?)), die mich immer wieder an meine Jugend bis zum Studium an meine alte Heimat Wunstorf erinnert. Damals war Neustadt noch Kreisstadt.

      Viele Grüße
      Fritz
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      Hallo Freunde,



      Es ist noch einiges zu tun. Die Verschönerungen durch Leisten, die gleichzeitig die Barkhölzer darstellen wurde immer wieder zwischendurch angebracht. Sie befanden sich in dem 0,5 mm starken Lasercutteilen und wurden mit den gleichen Teilen in altgoldener Farbe außen versehen. Nun geht es zunächst an die Verzierung am Bug. Die teile bestanden ebenfalls aus einem Teil Lasercut und dem darauf anzubringenden Teilen des Bogens. Es handelte sich um die Teile 82 P und L. Für beide Seiten gab es jeweils 2 Teile, die aufeinander zu kleben waren.Zunächst die Teile der ersten Seite.







      Diese Teile wurden Zusammengeklebt.







      Dann kam die nächste Seite an die Reihe. Das Bild zeigt eine Seite fertig und die andere Seite in Teilen.







      Viele Grüße

      Fritz