Cadillac Coupé de Ville Modelljahr 1966 von "north07"

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    • Cadillac Coupé de Ville Modelljahr 1966 von "north07"

      Liebe Schnipselkollegen,
      nach dem Messerschmitt Kabinenroller als Minimalfahrzeug stellte sich mir die Frage, was denn als Nächstes auf die Schneidmatte könnte. Ziel: Ein richtig großes, opulentes Modell nach dem kleinen, tüfteligen KaRo.
      Beim Wühlen in meinen Kartontürmen fielen mir die 3 Bögen amerikanischer Straßenkreuzer aus den 60-er Jahren in die Finger, die ein sich "north 07" nennender Konstrukteur ins Netz gestellt hat. Die Fahrzeuge sind im Vorbild nicht gerade klein, der ausgewählte Cadillac Coupé de Ville ist gut genährte 5,69 Meter lang. Ich glaube, der Ford Transit Bus, den ich in der Variante lang / hoch als Dienstfahrzeug fahre, ist noch etwas kürzer.
      Big is beautiful, auch im Modell: Die Bodengruppe füllt ein ganzes Blatt DIN A4 aus und damit das exakte, üppige Gegenteil des KaRo.
      Unten Bilder der ausgedruckten Bögen, morgen hoffentlich erste Baubilder.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Ulrich, ist noch genug Platz. Mach´s Dir gemütlich. Danke für Dein Like!

      Hallo Norm, PDO-Dateien öffnest Du mit dem Pepakura Designer bzw. Viewer. Die neueren Versionen haben eine Exportfunktion zu PDF. Die Programme stellen neben den Baubögen auch ein 3D-Modell dar, aus dem hervorgeht, welches Teil wohin gehört. Ziemlich geniales Zeug.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Wie versprochen hier die ersten Bilder und Berichte zum Bau. Die Basis des Modells ist ein komplexes und vertrauenerweckend massiv daherkommendes Innenskelett.
      Auf den Bauteilen finden sich blaue Linien oder blau schraffierte Flächen. Sie besagen, dass hier ein Teil entweder an einer Kante oder flächig angeklebt wird.
      Den Anfang machen die Teile auf den Bögen des Skeletts (1966Cadillac1_24a), die im Pepakura Viewer oben links und rechts zu sehen sind. Dabei entspricht hinten am Modell oben auf den Bögen. Auf dem Bogen rechts sind die Radkästen in der Aufsicht seitenvertauscht, von unten stimmt es.
      Ich habe eine Citroen DS danebengestellt, die ein zeitgenössisches europäisches Automobil der Oberklasse darstellte. Schon jetzt wird klar, dass der Cadillac sie in Länge und Breite deutlich übertreffen wird. Schon heftig, dass "Coupé de Ville" eigentlich auf einen Stadtwagen hindeutet, der im Prinzip eher klein und wendig sein sollte. Wie groß wären dann wohl damalige Autos mit der Bezeichnung "transcontinental" oder "Coast so Coast" gewesen?
      Vorläufig ist fröhliches Kastenbasteln angesagt. Mehr demnächst.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Daniel,
      das ist alles 1:24, ich bringe meine Modelle der Vergleichbarkeit wegen möglichst auf diesen Maßstab. So abwegig ist der Kartonmodellbau im Slot Racing übrigens gar nicht: Ich habe noch ein Modell des Chaparral 2J "Staubsauger" bei mir zum Bau, das soll explizit auf ein Slot Car Chassis gehen.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Martin - nach dem Kleinst"auto" KaRo nun also ein amerikanischer Riese zum Cruisen - ich bin dabei! Dass die "Göttin" DS und der Cadillac den gleichen Maßstab haben, mag man kaum glauben... Aber so waren sie halt, die Ami-Schlitten! Die Citroen-Karosserie erscheint mir in ihren Rundungen ausgesprochen gelungen. Viel Erfolg bei deinem neuen Bauvorhaben! Gruß Michael (maxl)
    • Danke für Eure Likes, Kameraden!
      Hallo Michael, die DS ist von Ichiyama und wunderbar zu bauen, wenn man Ichiyamas "konstruktive Handschrift" erst einmal begriffen hat. Sie lässt auf einigen Gebieten noch Raum zur Verfeinerung, aber sie fängt den "Charakter" des Vorbilds sehr gut ein.

      Zum Cadillac:
      Ich habe den Kastenrahmen noch einmal neu aufgebaut, weil der erste sich verzogen hatte. Geht doch sehr schnell. Wie habe ich jetzt den Verzug unterbunden? Ganz einfach, mit einem dünnen Frühstücksbrettchen! Das Ding ist aus irgendeinem seltsamen dunkelbraunen Kunstharz innen und hat außen eine sehr schön glatte Oberfläche. Und vor allem: Es ist verzugsfrei und hat genau die richtige Größe für dieses Riesenauto. Auf dem habe ich die Bodenplatte mit Leimklemmen (den ganz billigen, die im Baumarkt an der Kasse sind) fixiert, während ich die anderen Teile anbaute. Siehe Bild 1. Der Rest ist im Grunde einfach. Stetiges Aufbauen des Chassis mit guten Trockenpausen und sehr genauem Ausrichten.
      Den Fahrgastraum trägt mittig ein "Häuschen", das ich zur besseren Formtreue mit diversen Klebelaschen und einem Boden aus Abfallmaterial ergänzt habe. Bezüglich der Klebelaschen ist immer etwas Vorsicht angesagt, einige Teile könnten ein paar mehr brauchen. Also erst nachdenken, dann rillen und schneiden! Ein Geodreieck und ein dünner Druckbleistift sind hier oft eines Modellbauers beste Freunde.
      Das Chassis ist allerdings noch längst nicht fertig, da kommen noch die Front- und Hecktraversen sowie die "Tunnel" für die Achsen hinzu. Alles in allem kein gerade kleines Projekt, das aber bisher richtig Freude bereitet.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Das Chassis ist soweit fertig. Die Arbeiten der letzten Tage umfassten die "Achstunnel", die Achsröhren und den Kühlergrill samt vorderer Stoßstange. Letztere Teile sind mehrteilige, komplexe Abwicklungen, die viel Denkarbeit brauchten. Verlasst Euch auf die Darstellung in Pepakura und auf Eure Überlegungen.
      Findet Ihr nicht auch, dass das Chassis mächtig nach Pickup aussieht? Vielleicht kommt da noch einmal etwas. Ein Cadillac als Kleinlaster? Auhauerha, warum nicht. happy1
      Als Nächstes die Karosserie, auf die ich mich schon sehr freue.
      Nicht so sehr gefallen mir die Räder, weil es einfache Walzen sind, ohne jede dreidimensionale Detaillierung, die so überhaupt nicht zum Rest des Modells passen wollen. Ich lasse mir da noch etwas einfallen...

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Danke für Eure Likes, Hobbykameraden!

      Und der Kofferraumdeckel samt Heckblech ist fertig und eingebaut. Bei diesen Bauteilen lohnt es sich, auf der Homepage von North 07 in die Bauanleitung zu schauen, die unter Downloads zu finden ist. Das Englisch ist etwas putzig, aber durchaus zu verstehen. An einer Stelle spricht er von "margins". Ich nehme an, dass er damit keine Buchseitenränder meint, sondern zusätzliche Klebestreifen zum Unterkleben. Er hat auch einige gefärbte Klebestreifen auf den Bögen untergebracht, aber eher zu wenige und zu kurze. Ich nehme an, dass der Konstrukteur im Gegensatz zu mir ein Meister der stumpfen Verklebung ist. Also am besten einige Streifen nachfertigen und direkt einfärben. Der Heckabschluss sieht noch etwas seltsam aus, da die hier einzumontierende Stoßstange - wenn ich alles richtig verstanden habe! - ganz zum Schluss eingesetzt wird.
      Als Nächstes die ewig langen Seitenflanken. Mir fällt zu diesem Trumm von Auto immer wieder ein, was der legendäre Autotester Fritz B. Busch sinngemäß vor über 50 Jahren über den Jaguar E-Type und seine lange Motorhaube geschrieben hatte: "Es ist eigentlich gleich, ob Sie nach dem Aussteigen vor oder hinter dem Auto herumgehen: Der Zeitunterschied beträgt höchstens fünf Minuten." happy1

      Viele Grüße, Martin



      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Ralf,

      das Modell ist auch gut. In seiner Qualität kann es einem einfacher konstruierten kommerziellen Modell absolut das Wasser reichen.

      Nach einiger Pause durch andere Projekte geht es jetzt - auch beflügelt durch das Treffen in Mespelbrunn - mit dem "Caddy" weiter. Die Idee, die Räder dreidimensional auszuarbeiten, habe ich aufgegeben, da sie ohnehin sehr eng in den hinteren Radhäusern sitzen und ich hier das Modell nicht gefährden wollte. Also einfach nur dicke Scheiben, wie vom Konstrukteur vorgesehen. Dann habe ich die hinteren Kotflügel gefaltet, verklebt und an ihren Platz geklebt. Aktuell sind die vorderen Kotflügel und die Motorhaube in Arbeit.
      Nächster Tage mehr.

      Viele Grüße, Martin



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      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Ich habe tatsächlich heute Abend noch etwas weitergebastelt: Der verglaste Aufbau. Laut Bauanleitung auf der Homepage des Konstrukteurs kommt der nämlich noch vor dem Vorderwagen dran. Mich störte nur die etwas eigenwillige Verbindung des Aufbaus mit dem Hauptkorpus. Schaut Euch dazu die Homepage selber an. Das sollte doch auch besser gehen. Ich habe also stattdessen mit zusätzlichen Laschen schon jetzt den Mittelbereich der Motorhaube mit der Windschutzscheibe verbunden und hinten statt lauter dünner Laschen lieber ein dickes, weiches Stück Abfallkarton auf die Innenseite der Heckscheibe geklebt, das sich jetzt an dem dafür vorgesehenen Ausschnitt des Kofferraums abstützt. Außerdem habe ich dem ganzen Aufbau etliche Klebelaschen mehr als ursprünglich vorgesehen spendiert. Die Bilder zeigen nur die Probepassung, aber ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nächster Tage mehr.

      Viele Grüße, Martin



      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Danke, Ralf und alle Liker!

      Ja, ich habe heute Nachmittag den verglasten Aufbau und den Vorderwagen fertiggemacht, außerdem die Vorderräder eingeklebt. Jetzt fehlen nur noch die hintere Stoßstange, ein paar Details und das Nachfärben der Knickkanten, wo der Lasertoner abgeplatzt ist. Dann war es das. Der Aufbau zeigt eine kleine "Schattenfuge" zum Hauptkorpus, die habe ich mit einer dahintergeklebten gefärbten Lasche kaschiert. Beim nächsten Modell dieser Serie muss ich also darauf achten, dass das "Häuschen", das im Innenskelett den verglasten Aufbau trägt und formt, nicht zu hoch kommt, an dem lag es nämlich. Außerdem sind die Scheinwerfer ganz leicht nach außen gekippt. Man lernt nie aus...
      Ich denke, dass der Cadillac über das Wochenende fertig wird.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Und der Cadillac ist fertig. Über den Tag noch die hintere Stoßstange, die Rücklichter, Scheibenwischer und der Außenspiegel. Das war es dann.
      Es war, nachdem das Innengerüst erst einmal verzugsfrei fertig war, ein absolut problemloser Bau, auch dank der Anleitung auf der Homepage des Konstrukteurs und der Konstruktion per Pepakura. Der Glanzlackeffekt von Laserdrucken ist bei solchen Modellen ein dickes Plus.
      Es ist ein Riesenschiff, konservativ bis ins Mark und es síeht irgendwie aus, wie mit dem Bügeleisen entworfen, schon fast brutal in seiner Kantigkeit. Die Ähnlichkeiten mit dem Opel Diplomat B sind extrem. Eindeutiger Fall von transatlantischer Stallregie im GM-Konzern.
      Daneben wirkt die DS regelrecht pummelig und der KaRo wie ein Spielzeug.
      Aber schön ist der Caddy trotzdem!

      Viele Grüße, Martin





      Meine Machwerke

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      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Martn

      ist es nicht herrlich, wenn man wenigstens beim Modellbau ungehemmmt prunken und protzen darf? Natürlich weiß ein jeder vernünftige Mensch, dass solche automobilen Auswüchse eben alles andere als vernünftig sind. Aber die ungehemmte Lust an der puren Unvernunft macht eben besonderen Spaß, und hier auf völlig harmlose Weise. Klasse Karre! daumen1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Also ehrlich gesagt habe ich mich gerade entschlossen, das nächste Modell aus der Serie dranzuhängen, den Chevrolet Impala. Die Bauweise macht mir (und Euch anscheinend auch!) einfach Spaß. Da ich die nächsten Abende ziemlich ausgebucht bin, kann es bis zum Wochenende dauern, bis Ihr wieder von mir lest.

      Bis danne, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.