Niederländisches Unterseeboot O21 1:250 Scaldis

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    • Niederländisches Unterseeboot O21 1:250 Scaldis

      Hallo Leute,
      ein neues Modell muß her und dieses mal wird es ein kurzer Baubericht werden. Der Bogen der Tromp von Scaldis enthält ach ein Modell des Unterseebootes O21. Für die Konstruktion zeichnet ein anderer Konstrukteur verantwortlich als für die Tromp und das ist deutlich spürbar. Selbst für JSC Verhältnisse ist der Bogen recht spartanisch.

      Das Unterseeboot O21 war das erfolgreichste Unterseeboot der Niederlande im WKII. Gebaut wurde es, wie seine Schwesterschiffe, auf der Werft in Vlissingen. Nach dem Angriff der Wehrmacht auf die Niederlande wurde das Boot noch nicht ganz fertig in Dienst gestellt. Es schlug sich nach England durch und wurde dort endgültig ausgerüstet.
      Es handelt sich um eine moderne Konstruktion, die ganz auf der Höhe der Zeit war. So verfügte das Boot bereits über einen Schnorchel und führte das 4cm Geschütz in einem wasserdichten Abteil mit. Diese Feinheiten bekamen deutsche U-Boote erst sehr viel später bzw. erst mit der C XXI Klasse.
      Den Briten war das mit dem Schnorchel aber nicht geheuer, der wurde bei den Booten, die nach England entkamen, gleich ausgebaut.
      Viel habe ich zu dem Boot nicht gefunden. Hier ein Bild.


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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Spanten für das Boot sind in dem LC-Spantensatz enthalten. Am Rand wird eine Art Schürze aufgeklebt, die idealerweise die kleine Stufe zu den Satteltanks überbrücken sollte. Dazu ist der Karton aber etwas zu dick und die Paßgenauigkeit des Teils ist auch nicht optimal. Kurzum, der Rand der Wasserlinie wird keine Ideallinie bilden.
      Das Deck steht über die gelaserte Deckplatte an allen enden deutlich über. Ich werde daher gezwungen sein, die Bordwände so anzubringen, daß sie unter das Deck stoßen. Wenn das mal gut geht!



      Mit dem Bug wird es mit dem dicken Spantengerüst darunter nicht funktionieren. Ich m daher den Mittelspant spitz zuschleifen.
      Die Bordwand ist mehr schlecht als recht dran. Aufgrund des zuvor beschriebenen Problems mit dem Deck kommt zie an der Wassserlinie etwas zu tief herunter. Bei der Stärke des von JSC verwandten Kartons macht eine Kartonstärke schon sehr viel aus.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Jan,
      wenn man die Rümpfe nebeneinander sieht, scheint das Boot etwa das Kaliber der C XXI Botte gehabt zu haben. Vier Boote der Baureihe wurden übrigens erbeutet und haben in der Kriegsmarine Dienst getan. Über deren weiteres Schicksal ist mir aber nicht bekannt.
      LG
      Kurt

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    • Hallo Otto,
      zu den Boot gibt es kein Unterwasserteil, wie bei allen Konstruktionen von JSC.
      Ich baue ja konsequent nur Wasserlinienmodelle, was bei Unterseeboten natürlich die Konsquenz hat, daß von den größten Teil des Schiffes nichts zu sehen ist.
      LG
      Kurt

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    • Bei dem 8,8 cm Geschütz spendiere ich ein gedrehtes Rohr und Stellräder auf beiden Seiten.



      Am Turm kommt noch ein Peilrahmen hinzu.Den entnehme ich der Ätzplatine vom Passat Verlag zu den Unterseebooten. Die sehr empfehlenswerte Platine enthält einige Überstücken an Teilen, die man beim Bau von U-Booten immer gebrauchen kann.
      Bei dem 4cm Geschütz konnte ich mangels irgendwelcher Informationen nur ein gedrehtes Rohr hinzufügen.


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    • Damit ist das Boot mit den vom Bogen gebotenen Teilen bis auf die Flaggen fertig.



      Damit bin ich aber nicht zufrieden. Auf dem Photo ist zu erkennen, Daß auf dem Boot Trossen über torähnliche Gebilde geführt wurden. Das will ich natürlich nachbilden. Auf dem Deck gibt es erfreulicherweise Kreismarkierungen wo die Dinger gestanden haben müssen.
      Bei der Größe habe ich mich daran orientiert, daß auf dem Photo zu sehen ist, daß die Skipper bequem darunter durchgehen konnten. Ich schneide daher 1cm hohe Pfosten.



      Etwas Farbe und die Dinger können an Bord.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Es gab auch einen Netzabweiser. Daß er im Bogen nicht vorhanden ist, kann ich nicht verstehen. Ich nehme das Teil von den C VII Booten und baue es entsprechend um.



      Nun können die Flaggen gesetzt und die Trossen gespannt werden. Das Modell ist fertig.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Der Bogen ist recht einfach und beim Rumpf auch nicht gerade toll abgewickelt. Man hat das Modell wohl als eine Art Zugabe zu dem Kreuzer Tromp gesehen. Es ist aber erfeulich, daß dieser Exot überhaut verfügbar ist.
      Allen stillen und aktiven Begleitern meines Bauberichtes herzlichen Dank.
      LG
      Kurt

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    • Hallo Kurt,

      auch ein einfaches Modell macht sich gut, wenn gut gebaut daumen1 - und allzu oft sieht man ja diese Tauchröhre nun auch nicht...

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2