Schiffskirche Heiliger Nikolaj Wundertäter Oriel 1:200

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    • Schiffskirche Heiliger Nikolaj Wundertäter Oriel 1:200

      Hallo liebe Freunde,
      nach langem Hin- und Her habe ich mich zu einem "Last-Minute-Beitrag" im Wettbewerb um die Goldene Schere 2019 entschlossen. Es ist ein kleines Modell mit einer überschaubaren Teilezahl, welches mich aber zwischendurch einige Male zur Verzweiflung gebracht hat. Nun habe ich aber wohl das Gröbste hinter mir gelassen, so dass Hoffnung besteht, das Modell im Laufe der nächsten Woche fertigzustellen.
      Es handelt sich um die Schiffskirche "Heiliger Nikolaj Wundertäter", erschienen unter der Nummer 133 bei Oriel. Die Konstruktion ist wohl eine Gemeinschaftsarbeit von unserem Forenmitgleid chcoda (V. Mordukovitch) und Alexander Kustow. Der Bogen besteht aus 6 Seiten mit den Bauteilen, davon eine halbe Seite auf sehr dünnem Papier (Nik_05) und fünf Seiten Bauskizzen. Ich zeige euch einige Beispiele.






    • Das Modell sieht auf den ersten Blick sehr einfach aus, hat es aber in sich. Leider machen einige Konstruktionsfehler und ungewohnte konstruktive Lösungen die Sache nicht einfacher, die vielen, zum Teil sehr kleinen Teile tun ihr übriges dazu.
      Ich baue das Modell aus dem Originalbogen, dazu habe ich mir einen kleinen Satz mit gelaserten Teilen geleistet, der im wesentlichen die Teile für die Schaufelräder, die Stützen des ausladenden Decks sowie Relingteile enthält. Schön wäre es gewesen, wenn die sehr feinen Verzierungen auch als Laserteile vorgelegen hätten...
    • Ein paar Worte zum Original.
      Die Schiffskirche gab es wirklich. Sie wurde auf der Basis eines Wolga-Raddampfers gebaut, den die Wolga-Schifffahrtsgesellschaft 1858 von der Londoner Werft Ravenhill erhalten hatte, von der übrigens auch eine Reihe deutscher Raddampfer stammten. Die Kirche wurde in der Osterwoche 1910 in Dienst gestellt und war in der nördlichen Kaspisee stationiert. Dort lebten relativ viele Menschen, weil dort die Schiffe für die Weiterfahrt durch das Wolgadelta umgeladen werden mussten, eine Kirche gab es jedoch nicht. Die Schiffskirche bot immerhin 200 Personen zum Gottesdienst Platz, außerdem gab es Wohnkajüten und einen größeren Speisesaal und eine Arztstation, womit eine weitere Versorgungslücke der Siedlungen im Wolgadelta geschlossen wurde. Die Schiffskirche war nur bis 1915 in Betrieb, dann machte sich das hohe Alter des Schiffes bemerkbar und es musste verschrottet werden.
      Länge über alles: 44, 42 m
      Breite über die Schaufelräder: 12,92 m
      Tiefgang: 0,8 -1,07 m
      Tonnage: 36 t
    • Hallo Hans-Jürgen,

      das sieht nach einem sehr schönen Modell aus. Obwohl Schiffe nicht so mein Ding sind,werde ich hier öfter vorbei schauen. Bei so etwas ausgefallenem muss ich zusehen. Ich freue mich schon auf die Kiellegung.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Hans-Jürgen,

      eine sehr interessante Sache! daumen1 Habe ich noch nie gesehen, dieses schwimmende Kirchlein.... oh1

      Da bin ich dabei und wünsche Dir viel Erfolg!

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hallo Ralf, hallo Hagen,
      herzlich willkommen in meiner kleinen Werft!
      Zunächst erhält das kleine, ca 20 cm lange Modell ein Spantengerüst. Es wird ein Vollrumpfmodell, obwohl es einen ziemlich flachen Boden hat. Bei einem Wasserlinienmodell würden die Schaufelräder irgendwie ulkig aussehen. Dann kommt das Deck drauf. Es besteht aus mehreren Lagen, zwei in der vollen Breite über die Schaufelräder und eine extra Lage in der Breite der Bordwände.


    • Hallo Hans-Jürgen!

      Deinen Baubericht werde ich mit Interesse verfolgen. Auch ich habe den Bau dieser Seefahrtskirche begonnen. So ein Schiff gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Ich habe die Unterlagen von Mathias geschenkt bekommen. Das hat mich dann doch irgendwie gereizt. Die Laserteile habe ich dazu gekauft.

      Wie du schon erwähnt hast, stecken hier doch einige Schwierigkeiten im Bau. Deshalb habe ich zwar angefangen das Boot zu bauen, es aber in der Zwischenzeit erst einmal zurückgestellt. wunder1

      LG
    • Hallo Hans-Jürgen,
      da schaue ich ganz besonders interessiert zu. Der Bogen liegt bei mir auch im Stapel und ich war mehrmals kurz davor, ihn als nächsten anzuschneiden. Nun habe ich das Glück, daß Du die Klippen für mich aufzeigen kannst.
      Der besondere Reiz dieses Bogens besteht darin, daß sich dort Architektur und Schiffsbau miteinander verbinden.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Servus Hans-Jürgen.

      auch ich bin im Besitz dieses interessanten Bogens.
      Vor ein paar Jahren brachte ein Modellbau-Stammtischkollege einen Artikel über das Kirchenschiff aus einer russischen Zeitung mit einer Übersetzung als Kuriosa mit.
      Grund genug um mir den Bogen zu besorgen.

      Freu mich auf deinen Baubericht!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Ludwig, hallo Kurt, hallo Wolfgang,
      langsam wird es eng auf meiner kleinen Werft bei den vielen Zuschauern!
      Ihr wollt die Klippen sehen? Aber gern doch. Ich muss vorausschicken, dass es zwei Arten von Klippen gibt: die, die der Bogen mit sich bringt und die, die man selbst einbaut. Die erste Klippe war wohl eine "gemischte". Nach dem Willen der Konstrukteure sollte das UWS aus einem Teil entstehen (Teil 4.2, die Rückseite ist rot eingefärbt). Das klappt vielleicht auch, wenn man das UWS zuerst anbringt und dann die Bordwände (Teile 4.1). Diese haben eine dezente weiß-rote Wasserlinie, die dann, bei sehr exaktem Arbeiten, vielleicht auch eine schöne Wasserlinie ergibt. Ich habe dem Frieden und meinen Fähigkeiten nicht getraut und habe zuerst die Bordwände angebracht, um im oberen Bereich einigermaßen ordentliche Abschlüsse zu kriegen. Das UWs war dann eine ziemliche Katastrophe. Ich habe Teil 4.2 in mehrere Stücke geteilt und immer wieder angepasst. Das Heck (Teil 4.3) hat überhaupt nicht gepasst, ich habe es aus den zum Glück vorhandenen Materialreserven neu zugeschnitten. Durch die vielen Anpassereien sah das UWS nicht schön aus und so habe ich, zum ersten Mal in meiner Kartonbauer-Karriere, das UWS gepönt. Nun geht es einigermaßen, sonst wäre an dieser Stelle der Baubericht gestorben, bevor er begonnen hätte. Bei all dem Frust bin ich nicht zum Fotografieren gekommen, die Bilder zeigen den Zustand nach der Schlacht um den Rumpf.



    • Hallo Hans-Jürgen,

      sehr interessant, was Du da im letzten Moment aus dem Hut zauberst! Den Bogen kannte ich -mal wieder- nicht, aber bei Raddampfern bin ich IMMER mit dabei. Wann wurde das Schiff eigentlich gebaut? Würde mich auch wegen der Form der Schaufelräder interessieren.

      Ich drücke alle Daumen, daß dieses ganz ungewöhnliche Projekt nicht an Bauklippen scheitert, die zuviel Zeit kosten, und wir das Resultat werden bewundern können. Toi, toi, toi!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo Claudia,
      schön, dass du mal vorbeischaust. Auf der Werft herrscht Hochbetrieb, damit der Termin noch geschafft wird. Noch ist der Ausgang ungewiß, Näheres heute Nacht direkt von der Werft. Das Schiff als solches wurde 1858 in London gebaut, der Umbau zur Schiffskirche erfolgte 1910. Eines der Schaufelräder kannst du in den Bauskizzen im ersten Beitrag sehen, auf der Werft ist man noch nicht ganz so weit.

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Der nächste Bericht von der Werft ist fällig. Gestern, am Montag, lief es nicht sehr gut. Die Angestellten kamen zu spät und total verkatert zur Arbeit. Es wird eben doch sehr viel gesoffen an den Wochenenden im Wolgadelta. Was will man auch sonst machen... Der Werftdirektor überlegt schon, ob er den Wochenlohn am Freitag nicht lieber an die Ehefrauen der Angestellten auszahlen soll, die Kerle tragen das Geld ja doch auf dem kürzesten Weg ins Traktier.
      Zum Glück kam der Pope vorbei.


      Er war ziemlich sauer, als er die noch halb besoffene unlustige Bande sah. Er hat ihnen ganz schön die Leviten gelesen und den Kerlen den direkten Einzug in die Hölle in Aussicht gestellt, wenn die Weihe des Kirchenschiffs nicht wie vorgesehen am kommenden Sonntag stattfinden kann.
      Gegen Mittag hatte sich die Bande dann soweit berappelt, dass die Arbeit so einigermaßen vorankam. Die Hauptaufbauten wurden fertiggestellt und das breite ausladende Deck abgestrebt. Die Schiffszimmerleute hatten dabei leichtes Spiel, weil die Balken schon zugeschnitten (gelasert) bereit lagen.



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      Hallo,
      vielen Dank allen Beobachtern und Likern für die Unterstützung. Heute gibt es nicht viel zu berichten. Das Volk arbeitet und ist mit vielen kleinen Sachen beschäftigt, die zum Teil erst einmal im Ausrüstungslager landen. Auf dem Vorschiff ist schon einiges installiert, die große Ankerwinde zum Beispiel, aufgerollte Seile und Poller. Für die Poller reichen die im Bogen ausgedruckten Teile nicht aus, aber die kann man ja leicht selbst fertigen.




      Hier und da fehlt noch etwas Farbe, an den Kanten und an der Ankerkette, aber das wird noch.
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      Hans-Jürgen F. wrote:

      Für die Poller reichen die im Bogen ausgedruckten Teile nicht aus, aber die kann man ja leicht selbst fertigen.
      Hallo Hans-Jürgen,
      das ist der Vorteil, wenn man herunterskaliert, da kann bei Bedarf nachgedruckt werden. Das hat mir schon bei manchem osteuropäischen Modell geholfen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
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      Hallo,
      das Highlight des Modells sind doch wohl die goldenen Kuppeln. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man sie aus den auf sehr dünnem Papier gedruckten Teilen 60.1 bis 60.3 herstellen könnte.



      Ein Modellbaukollege in einem russischen Forum hat die Zwiebeln aus Acryl gedrechselt und dann angemalt. Dazu fehlen mir aber die Möglichkeiten. Ich habe im 1-Euro-Laden ein Sortiment von kleinen Perlen erworben und diese auf einen Zahnstocher gespiest. Das einfache Anmalen mit Goldfarbe hat mir nicht gefallen, irgendwie hat der richtige Glanz gefehlt. Darum habe ich sie mit Streifen aus Goldfolie beklebt. Ich habe einige Versuche gebraucht, um die richtige Folie und den passenden Leim herauszufinden. Und einige Geduld war auch von Nöten.
      Die Kuppeln sind jetzt vielleicht einen Millimeter zu groß geraten durch die Bekleberei, dafür glänzen sie schön. Die Kreuze habe ich aus der gleichen Goldfolie ausgestichelt. Die Säulen an den Aufbauten sind auch aufgedoppelt, aber das hätte ich mir auch sparen können, der Effekt ist gering.
      Die fertigen Aufbauten kommen noch nicht an Deck, erst muss mal der Kleinkram auf seine Plätze.


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      Lieber Hans-Jürgen,

      Hammer! Schiffbau trifft auf Kirchenbau, und dann auch noch mit der ganzen orthodoxen Pracht! Der Bogen hat echt was, auch die Farbgebung ist ganz speziell. Ich freue mich, nicht nur als eingefleischter Raddampferfan, dieses Modell bald bewundern zu dürfen! Wäre auch mal was für meine Sammlung, dieser Bogen.

      Jetzt nochmal den Wodka für die Belegschaft wegsperren und dafür den Popen an Deck holen, damit die Werft übers Wochenende voll durchzieht! Ich drücke weiterhin die Daumen, daß alles gut ausgeht.

      Beste Grüße
      Claudia
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      Hallo liebe Freunde,
      ich bin im Endspurt, es sind noch 11 Stunden Zeit und ich glaube, ich habe noch für 12 Stunden Arbeit vor mir. Darum seid mir nicht böse, wenn ich nicht auf alle eure Zuschriften eingehen kann. Auch zum Fotografieren reicht die Zeit kaum. Hier nur zwei Bilder von gefüllten Vorderschiff, aktuell sind wir beim Mittelschiff. Die dort aufgestellten Eimer für religiöse Waschungen könnt ihr schon sehen.


      Tschüß bis später, ich verschwinde in der Bastelkammer!
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      So, die Galeriebilder haben es auch noch geschafft. Es ist natürlich nicht schön, wenn man erst 10 Minuten vor Ultimo fertig wird. Dazu hat aber auch der Bogen seinen Teil begetragen. Er sieht unschuldig aus, hat es aber in sich. Es sind immerhin über 800 Teile, die meisten sehr klein. Die Schaufelräder kann man, glaube ich, ohne LC-Teile überhaupt nicht bauen. Sie sind sehr sehr filigran, zum Verkleben der Teile untereinander ist meist nur ein Millimeterchen Platz.
      Ich hätte euch gern mehr Bilder vom Bau gezeigt, aber zum Fotografieren war heute keine Zeit. Vielleicht entschädigen euch die Galeriebilder.

      Vielen Dank fürs Zuschauen und eure Unterstützung!
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      Hallo Ludwig,
      vielen Dank für deine anerkennenden Worte. Nun, wo es vorbei ist, kann ich ja mal die Wahrheit ans Tageslicht lassen:
      Den Baubericht hatte ich am 8. September angefangen, also nur eine Woche vor dem Abgabetermin. Das Modell hatte ich aber früher angefangen, ich glaube es war der 17. August. Die Probleme mit dem Rumpf und mit den goldenen Zwiebeltürmen waren schon gelöst, bevor ich mit dem Bericht begonnen habe. Vor allem die Zwiebeltürme hatten es mir angetan, weil mit ihnen das Aussehen des Modells steht und fällt. Sie aus dem Bogen zu bauen, hätte wahrscheinlich kein schönes Ergebnis gebracht. Ich habe lange herumexperimentiert, nun glänzen sie schön, sind aber etwas zu groß. Hätte ich gewußt, welche Arbeit mir die Kleinteile noch machen und vor allem die Schaufelräder, dann hätte ich wohl auf den Baubericht verzichtet. Die Schaufelräder sind, trotz LC-Teile, nahezu unbaubar. Bei mir sind sie immer noch krumm und schief, zum Glück verschwinden sie zum großen Teil in den Radkästen, so dass man das Dilemma nicht mehr sieht. Fertig geworden bin ich nur, weil ich am Samstag 10 Stunden in der Bastelkammer verbracht habe und gestern sogar 14. Noch einmal tue ich mir das aber nicht an...

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
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      Hallo Hans-Jürgen,

      außergewöhnliche Modelle erfordern wohl auch mal außergewöhnliche Maßnahmen. Dein finaler Kraftakt zeugt zumindest davon!
      Ungeachtet dessen gefallen mir Modellwahl und Bauergebnis sehr, sehr gut.
      Solche Exoten üben auch auf mich immer wieder starke Faszination aus.
      Der Bogen war auch einige Zeit in meinem Focus und nur die vor solchen Kaufentscheidungen immer häufiger einsetzende Vernunft, hat mich vom Kauf zurückgehalten

      Für die Abstimmung wünsche ich Dir viel Erfolg!


      Viele Grüße
      Roland
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      Hallo Hans Jürgen!

      Ich war schon gespannt wie du die Schaufelräder baust. Nachdem ich die normalen Unterlagen gesehen hatte stand für mich fest, daß ist für mich nicht baubar. Nur der Lasercut-Satz war hier die einzige Lösung.

      Wie man an deinem Modell ja sieht, sieht man fast nichts von den Schaufelrädern augenbraue1 . Ich hab mich schon gewundert, daß du die Schaufelräder so spät angebracht hast. Ich habe gedacht, daß ich die Räder vor dem Anbringen der Verkleidungen anbringen müßte.

      Auch ich wünsch dir viel Glück bei der Abstimmung.

      LG.
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      Hallo Roland, hallo Ludwig, hallo Wolfgang,
      danke für eure freundlichen Worte. Ich habe die Schaufelräder bis zuletzt gelassen, weil sie sonst gestört hätten und auch leicht hätten kaputtgehen können. Sie werden von unten in die Radkästen eingesetzt, man kann sie also gut zuletzt montieren. Die Montage vor allen Aufbauten hätte auch Sinn, da könnte man das Schiff auf den Rücken drehen und hätte es bequemer. Größere Schiffsmodelle schraube ich ja immer auf eine Helling, da kann man besser zupacken und das Modell ist fixiert, so dass nicht viel kaputtgehen kann.
      Für alle, die das Modell auch bauen wollen: Die Knackpunkte sind der Rumpf, die goldenen Kuppeln und die Schaufelräder. Da ist eure Kreativität gefragt. Leider hat der Bogen noch ein paar kleinere Fehler, z.B. in der Teilenummerierung bzw. in der Kennzeichnung der Plätze, wo bestimmte Teile hinsollen. Die Markierungen für den mittleren Aufbau und die Stufen passen in der Größe nicht, einige Teile scheinen überdimensioniert wie das Spill am Heck, das passt kaum auf den vorgesehenen Platz, und die Ankerwinde, die mir auch sehr groß vorkommt.
      Wenn man sich genügend Zeit lässt, ist es wohl auch ein nettes Modell für zwischendurch, allerdings kaum als Anfängermodell geeignet.
      So, und nun könnte dieser Baubericht in die "abgeschlossenen Bauberichte" verschoben werden. Ich baue schnell noch etwas für "Zwischendurch", vielleicht kann ich euch damit in Mespelbrunn überraschen, und dann geht es mit der Almas weiter.

      Vielen Dank allen Zuschauern, Likern und Daumendrückern

      Hans-Jürgen