Schnellboote Tiger-Klasse 1:250 KvJ

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    • Schnellboote Tiger-Klasse 1:250 KvJ

      Hallo Leute,
      zwar reizt die Fregatte, doch schreckt auch der Schwierigkeitsgrad und mit drei Bauberichten sind da ja auch im Moment genügend Modellbauer am Start.
      Da fiel meine Wahl auf den neusten Bogen von Jabietz. Die beiden Boote würden recht gut zu dem bereits vorhandenen Flugkörperboot von HMV passen und ich konnte vor einigen Jahren bei den Flottentagen in Zeebrügge einmal auf das Original klettern.
      Auf knapp 19 cm sind etwa 700 Teile unterzubringen. Es gibt dazu eine Ätzplatine auf der die wichtigsten Kleinteile vorhanden sind. Die Platine reicht nur für ein Boot, so daß ich mir für alle Fälle auch noch eine zweite bestellt habe.
      Wie bei allen Modellen von Jabietz zeigt die erste Durchsicht des Bogens, daß das kein Modell für Warmduscher wird. Nun denn, wagen wir es mal.


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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Kurt,

      na, da werde ich doch sowas von dabei sein. Denn obwohl ich den Typ schon gebaut habe (allerdings von WHV) bin ich unterdessen zum Entschluß gekommen, mir den Bogen auch demnächst zuzulegen, um meine Schnellbootarmade zu vergrößern. Da gibt es von den Boote der RM, KM und BM ja unterdessen doch einige interessante Typen, nicht nur zum Vergleich.

      Viel Spaß beim Umsetzen.

      Günter
    • Ich schließe mich dem Matrosen von der Rezat an und schaue auch interessiert zu. Habe zwar den Bogen von WHV in der Schublade, aber es wird dann doch interessant, hier den Unterschied zu sehen...

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Das Anbringen der Bordwände ist nicht so ganz einfach, da dort ein doppelter Knick anzubringen ist. Sorgfältiges Vorformen ist da unabdingbar. Reserve hat die Bordwand nicht, man muß es also auf jeden Fall passend hinbekommen. Ich habe den Schlitz in der Bordwand zusammengefügt und durch Hinterkleben mit einem Streifen Butterbrotpapiers gesichert.



      Angefangen habe ich am Heck, da ich die Bordwände dort erst einmal unproblematisch anschlagen konnte und mich zum Bug vorgearbeitet.
      So ganz zufrieden bin ich nicht und hoffe, die Sache beim zweiten Exemplar etwas besser hinzubekommen.




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Wellenbildung der Bordwände würde mich auch etwas stören, da sie immer dominant ins Auge fällt.
      Vielleicht kann man die Spanten "entschärfen" wenn man sie etwas schmaler, innerhalb der vorgegebenen Linien ausschneidet und dann schmale Streifen aus 160g-Karton aufklebt. Die Bordwand würde dann auf diese Streifen geklebt, nicht auf die "scharfen" Spanten.
      Oder so. Einige Kartonisten machen es ja so beim Verkleiden von Unterwasserschiffen.
      Das würde ich beim zweiten Modell versuchen,

      Gruß Markus
    • moin1 Kurt

      Ich freue mich, dass du den Bogen angeschnitten hast. Ich freue mich auch deshalb, weil du mich indirekt auf einen Fehler aufmerksam gemacht hast bzw. ich diesen einen Bastelschritt offensichtlicher ausführlicher hätte beschreiben müssen. Und nun zum Warum...

      An deinem Modell fehlt scheinbar der Knick im vorderen Bereich der Bordwand, der auf der Rückseite mit einer Knicklinie angezeigt wird. Hier ein Foto des Wettbewerbsmodells von Andreas Paul, der diesen Knick deutlich zeigt und daneben ein Foto des Originals, wo dieser Knick auch deutlich zu sehen ist.



      Dass dieser Knick bei deinem Modell nicht zu sehen ist, kann natürlich an der Perspektive liegen. Falsch ist nun im Bogen und in der Bauanleitung (eigentlich) der Strichcode auf der Bogenrückseite. Dieser müsste natürlich gestrichelt sein und nicht strichpunktiert. Gestrichelt auf der Rückseite bedeutet wiederum strichpunktiert auf der Vorderseite. Warum also der Rückseitendruck, wenn man auch von vorne rillen könnte? Das ist eine berechtigte Frage! Weil man dann die strichpunktierte Linie auf die Bordwand zeichnen müsste, was dann wohl die Sichtbarkeit dieser Linie nach sich ziehen würde und das wollte ich nicht.

      Was ist also beim Modell zu tun und in der Anleitung nicht ausführlich genug beschrieben? Man sollte die Linie von der Bauteilrückseite rillen und trotzdem von der Bauteilvorderseite gemäß den Spanten 10, 11 und 12 knicken. Ich habe die Bauanleitung wie folgt geändert und hoffe, dass es nun deutlicher ist. Ich bin aber auch für andere Vorschläge offen.



      Lieber Kurt, ich hoffe, dass du trotzdem Freude am Bau des Modells hast. Wenn du möchtest, dann bringe ich dir für einen neuen Rumpf einen neuen ersten Bogen des Schnellbootes nach Mespelbrunn mit. Selbstverständlich ist der Bogen kostenfrei.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier in meinem Blog: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt", dem Schubverband "THYSSEN II" und dem Schnellboot Klasse 148 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Hallo Markus,
      beim zweiten Boot werde ich die Spanten im Bugbereich eine Idee knapper schneiden.
      Hallo Andreas,
      herzlichen Dank für Dein nettes Angebot, aber ich habe bereits weiter gebaut.
      Der Knick ist drin, aber eben falsch herum. Beim zweiten Rumpf kann es nur besser werden.
      LG
      Kurt

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    • Weiter geht es. Zuerst die Spanten und dann das Blinddeck auf das dann das Brückendeck aufzukleben ist. Warum wird das Deck nicht einfach verdoppelt? Weil zum Bug hin Klebelaschen stehen, die einmal nach untern und einmal nach oben zu knicken sind.




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    • In die rückwärtig gebildeten Nischen sind einzelne Trittstufen einzusetzen, die richtig zu fotografieren mir nicht gelungen ist. Es passt prima und dann gibt es noch etwas Kleinteilgarnitur und die Stirnwand bekommt die ersten Ätzteile ab,




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    • Moin Kurt,

      wegen einiger Routine-Klinikuntersuchungen etc.,
      komme ich erst jetzt dazu, hier Deinen Baubericht zu studieren !

      Sehr schön, dass Du diesen Bogen nun in den Bau genommen hast, freue mich sehr ! klasse1
      Habe auch diesen Bogen liegen und werde ihn irgendwann auch bauen !

      Viel Erfolg weiterhin, die einzelnen Arbeitsschritte sind schon wieder sehr lehrreich,
      ich bleibe hier dran! daumen1 freu 2
      Gruss

      Holger


      Es gibt sicher im Leben..................
      WICHTIGERES ALS KARTONMODELLBAU...
      -----------------------------------------------------------------
      NUR WAS SOLLTE DAS SCHON SEIN....??? kratz1 ????????????
    • Es gibt niedrige Spanten, die aufzukleben sind. Der mittlere Spant (Spant C) kommt bei mir ca 0,5mm zu hoch heraus, ich schneide ihn daher etwas niedriger.





      Von der Konstruktion her ist eine Verglasung der Brücke nicht vorgesehen, ich versuche es aber trotzdem.


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    • moin1 Kurt

      Kurt wrote:

      Es gibt niedrige Spanten, die aufzukleben sind. Der mittlere Spant (Spant C) kommt bei mir ca 0,5mm zu hoch heraus, ich schneide ihn daher etwas niedriger.

      Das stimmt, er ist tatsächlich 0,3 mm zu hoch - das entspricht der Balkenbucht. Vielen Dank für den Hinweis.
      Lieben Gruß
      Andreas
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      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt", dem Schubverband "THYSSEN II" und dem Schnellboot Klasse 148 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Seitlich wird neben den Namensschildern wieder etwas Klöterkram angebracht.



      Die Rückwand bekommt etwas Plastizität und die Halter für die Windschutzscheibe werden angebracht. Bei denen stellt sich natürlich die Frage der Stabilität. Ich habe den Karton erst einmal mit Textilverstärker bearbeitet und dann die ausgeschnittenen und verklebten Halter mit Acrylfarbe in passendem Ton. Das ist auch nötig, da der Rückseitendruck auf meinem Bogen um etwa einen Milimeter verschoben ist und daher nicht genau passt. Nach der Behandlung mit der Farbe habe ich Teile von durchaus zufriedenstellender Festigkeit.
      Die Leitern für die Feuerleitstände sind im Ätzsatz enthalten. Man muß dazu die entsprechenden Kartonteile bei dem Bauteil abschneiden.


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    • Kurt wrote:

      Hallo Leute,
      zwar reizt die Fregatte, doch schreckt auch der Schwierigkeitsgrad moin1
      moin1 Kurt
      Das du immer für einen guten Witz gut bist wissen wir aber der ist wirklich gut .
      Viel Spaß mit dem Modell und zuschauen darf ich hoffentlich auch das mir solche Witze nicht verborgen bleiben. freu1 happy1 hüpf1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Noch ein Treppchen und dann kommt die Windschutzscheibe dran. Das Kartonteil habe ich als Schablone benutzt. Bei dem Kartonteil macht sich übrigens die Verschiebung im Rückseitendruck recht deutlich bemerkbar. Ich weiß nicht, ob das auf allen Bögen der Fall ist, da muß auf jeden Fall mit dem Pinsel nachgebessert werden.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Der niedrige Aufbau hinter der Brücke bekommt erst einmal einen Kern aus verdreifachtem Karton , Bei der Verkleidung sind die Seitenteile sehr schmal. Die sauber herunterzuknicken ist nicht so einfach. Ich helfe mir damit, etwas großzügiger auszuschneiden, zu knicken und erst dann das Bauteil fertig auszuschneiden.



      Ein kastenförmiger Aufbau mit Fächern und eine kleine Reling aus dem Ätzsatz kommen hinzu.


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    • moin1 Kurt
      Jetzt habe ich den Ausdruck im Zusammenhang mit dir gehört, ich habe eine Bitte kannst du nicht mal ein Bild einstellen mit dem ominösen
      Olfa-Skalpell, Das mögen ja viele kennen , aber ich noch nicht mach mich doch auch mal schlau
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Bei den beiden Kompassen zeigt sich wieder die leichte Verschiebung im Rückseitendruck.



      Das macht letztlich aber nichts, man kann trotzdem schöne Kompasse daraus bauen. Interessant ist der Vergleich mit den Teilen bei der Schulfregatte Scharnhorst. Dort liefert der Ätzsatz die Teile. Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile.



      Seitlich gibt es Positionslichter und achtern ein Ensemble aus Kästen.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Kurt wrote:

      Nun wird es arg kleinteilig. Der Unterbau der Feuerleitstände ist schon etwas fummelig, doch steigert man sich.
      So geht es mir auch, Kurt !
      Am Anfang denke ich: "Oha....." was1
      Beim Bau des nächsten kleinsten Kleinteil, flutscht es dann aber schon bedeutend besser .... !! daumen1
      Gruss

      Holger


      Es gibt sicher im Leben..................
      WICHTIGERES ALS KARTONMODELLBAU...
      -----------------------------------------------------------------
      NUR WAS SOLLTE DAS SCHON SEIN....??? kratz1 ????????????
    • moin1 Kurt

      Ich finde, die Klein- und Kleinstteile sind dir wunderbar gelungen klasse1 . Wie ich finde, sind sie auch das Salz in der Suppe - sonst hätte ich sie nicht gezeichnet happy 2 .
      Was nun die Ätzteile betrifft, da möchte ich mich insgesamt auf die allernötigsten Teile beschränken, die man nur mit viel Aufwand aus Karton hin bekommt. Aber was das Alllernötigste für den Modellbauer ist, das ist schon lange ein Streitthema box 1 und das können wir in Mespelbrunn ja mal diskutieren.

      Liebe Grüße aus dem regnerischen Amsterdam.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Holger,
      Hallo Thomas,
      Hallo Jörg,
      herzlichen Dank.
      Hallo Andreas,
      mit den Platinen zu Deinen Modellen und den Platinen von Peter Hurler habe ich zwei extreme Positionen verbaut, die beide konsequent und vertretbar sind. Bitte verlange von mir keine Entscheidung, welchem Ansatz ich den Vorzug gebe, beide Positionen haben ihre Berechtigung.
      Auf den Austausch in Mespelbrunn freue ich mich schon sehr.
      LG
      Kurt

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