Chevrolet Impala Modelljahr 1963 von "north07", 1:24

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    • Chevrolet Impala Modelljahr 1963 von "north07", 1:24

      Liebe Schnipsologen,

      nachdem mir der Bau des Cadillac Coupe de Ville so viel Spaß gemacht hat, habe ich mich spontan entschlossen, direkt das nächste Modell aus der Serie daranzuhängen, den Chevrolet Impala von 1963 desselben Herausgebers. Die Bautechnik ist effektiv gleich: Ein teilreiches formgebendes Innenskelett, worauf die Außenhülle gesetzt wird. Ich möchte an diesem Modell auch ein paar Schnitzer korrigieren, die mir beim Cadillac untergelaufen sind.
      Da auch dieses Auto aus den 60-er Jahren und aus dem General Motors Konzern ist, sind formelle Ähnlichkeiten eindeutig, sogar die Außenmaße sind sehr ähnlich. Der Chevy ist allerdings im Gegensatz zum konfirmationsanzugsblauen Cadillac feuerrot.
      Es gibt aus der Serie auch noch einen froschgrünen Chevrolet Impala in Lowrider Ausführung, also tiefergelegt. Wenn es mich packt...
      Der Chevy "Imp" des Modelljahrs 1963 hatte mit der "kleinen" V6-Maschine für mitteleuropäische Verhältnisse unvorstellbare 6,7 Liter Hubraum und 425 PS, die große V8-Maschine sogar 7 Liter Hubraum und 430 PS! "Gas Guzzlers" - Benzinsäufer eben. Damals war Benzin dem Vernehmen nach billiger als Wasser.
      Der Name einer grazilen afrikanischen Antilope für dieses massige Auto erscheint mir allerdings gerade etwas deplaziert. Wenn´s aber gut klingt, oookaaayyy....
      Erste Bilder allerdings erst zum Wochenende, gerade sind die Akkus meiner Kamera leergegangen und hängen jetzt am Ladegerät.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1
    • Hallo Martin,

      könnte ja sein, dass man sich seinerzeit die Bezeichnung "Imperator" gerade noch verkneifen konnte. Wer weiß, wie's heute wäre... lala1

      Wie auch immer, ich wünsche Dir ganz einafch Spaß beim Bau!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Ja, das erste Bild des Impala: Das Innengerüst. Und das macht schon kleinere Probleme.

      Das auf diesem Bild aus gutem Grund nur zusammengesteckte Gerüst ist nämlich längst nicht so formsicher wie das des Cadillac, weil das "Häuschen" in der Mitte fehlt. Außerdem wird fast alles stumpf verklebt. Ich habe an wenigen Stellen schon zusätzliche Klebelaschen eingefügt, allerdings wären direkt am Bauteil befindliche und nur abgeknickte Laschen viel exakter. Und dafür hätte es mehrere Gelegenheiten gegeben. Ein weiteres Problem stellen die seitlichen "Stringers" dar, deren auf dem Bild sichtbare Einschnitte eigentlich in deren Gegenstücke in den Querspanten greifen sollten. Dafür sind allerdings die Einschnitte zu lang und die Stringers sitzen nicht exakt.
      O.K., Baupause oder -abbruch? Nicht mit mir: Ich habe doch noch den ausgedruckten Bogen des Impala Lowrider!
      Kurz verglichen: Genau identisch, bis auf die Einschnitte für die Achsen. Die stellen kein größeres Problem dar. Also noch einmal. Allmählich bekomme ich ja Übung...
      Ergebnisse hoffentlich noch dieses Wochenende!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1
    • Hallo Martin,

      beim ersten Blick auf das Bild dachte ich "hm, Panzer?". Wirkt sehr wuchtig.

      Das wird schon, manchmal hat man vom ersten Gefühl her Bauchweh, aber wenn man sich dann Stück für Stück voran arbeitet lösen sich so einige Sachen von selber oder können mit etwas Eigeninitiative gut gelöst werden.

      Dran bleiben!

      Gruß,
      Stephan
    • Danke für Eure Likes und Euren Zuspruch, Freunde!
      Hi @airgoon : Sorry Norm, aber der Titel ist sehr weit nach oben gegriffen. Wer in Mespelbrunn @Stephan s Reisebus als Siegermodell des diesjährigen Wettbewerbs gesehen hat, der weiß, was für eine unglaubliche Wirkung großmaßstäbliche Kartonmodelle von zivilen Fahrzeugen entfalten können. Das Ding ist ein Erlebnis.
      Für mich wird es Zeit, mal wieder ein Modell mit Inneneinrichtung zu bauen. Nach dem Chevy ist da schon etwas in der Pipeline...

      O.K., der 2. Anlauf ging schon deutlich besser. Allerdings werde ich einen reinrassigen Hybriden bauen. Das Chassis habe ich in voller Tieferlegung gebaut, mit vielen Extra-Klebelaschen und angezeichneten Orientierungslinien, die in der Bauteilübersicht auf dem 1. Photo hoffentlich erkennbar sind. Dieses Mal habe ich das Chassis sogar ohne Brettchen verzugsfrei hinbekommen. Und so langsam glaube ich, dass ich nach so einem Spantenmonster auch mal einen Schiffsrumpf bauen kann. Ich habe ja noch eine originale alte Forrestal von WHV aus dem Erbe meines Vaters...
      Die Karosserie wird vom Standard-Impala kommen, dessen kräftiges Rot gefällt mir viel besser als das Quietschgrün des Low Riders.

      Bis demnächst mal wieder!
      Martin
      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1
    • Hallo Martin,
      hier kann man nur sagen Mut zur Lücke das macht doch unser Hobby so interessant.
      Selbst bei der richtigen Autoherstellung muss man viel improvisieren da wird alles von Hand geschoben und gedrückt was der Roboter so zusammengenagelt hat.
      Wenn hier nicht der Mensch wäre würde kein Spaltmaß am Auto stimmen.

      Wichtig sind deine Sicherheitsklebestellen denn wenn die fehlen zahlt keine Versicherung bei einem Unfall und als Hersteller wird es ganz schön teuer. grins 3

      Grüßle,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hallo Martin,

      ich schätze Deine Beharrlichkeit, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. klasse1
      Ich bin neugierig, wie sich der tiefgelegte Impala macht. Ich hätte ja Angst vor jeder Bodenwelle, noch dazu bei diesem langen Heck. Total unvernünftig, so was... grins 2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • OldieAndi wrote:

      Hallo Martin,

      ich schätze Deine Beharrlichkeit, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. klasse1
      Ich bin neugierig, wie sich der tiefgelegte Impala macht. Ich hätte ja Angst vor jeder Bodenwelle, noch dazu bei diesem langen Heck. Total unvernünftig, so was... grins 2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Tja, wenn die Besessenheit zuschlägt...
      Zur Tieferlegung: Mache ich im echten Leben definitiv nicht. Eine Kollegin hat mir einmal erzählt, wie sie verwundert einen alten 3-er BMW beobachtete, dessen Fahrer anscheinend schon mittags gut "getankt" hatte, weil er in nicht nachvollziehbaren Schlangenlinien fuhr, bis ihr klar wurde, dass dieser Fahrer Angst um den Frontspoiler hatte, der bei der vorliegenden extremen Tieferlegung drohte, von jedem Gullydeckel, Asphaltflicken usw. abgerissen zu werden. happy1
      Ich selber habe nur einmal damit Show gemacht, als ich Samstagabends mit meinem Citroen BX (höhenverstellbares hydropneumatisches Fahrwerk!) in eine Tanke einfuhr, wo sich die ortsansässige HBTL (hart, breit, tief, laut) Szene versammelt hatte. Ich senkte während der Anfahrt den BX gut sichtbar so ab, dass er genau vor der Zapfsäule auf "Null" war. Die Gesichter und Kommentare ignorierte ich äußerlich, genoss sie aber mit einem Pokerface. happy 2
      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1
    • Neuigkeiten vom Chevy: Die Außenhülle wächst stetig, zwischen durch immer mal wieder: Langsam, aber gründlich. Der Herbst ist für mich immer ziemlich vollgepackt mit allen möglichen Terminen.
      Als Nächstes kommt der Kühlergrill samt separaten Scheinwerfern.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
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    • Und der Kühlergrill ist dran. Das Ding ist erstaunlich komplex, weil wie beim Vorbild die Scheinwerfer durch Aussparungen im Grill geführt werden, die deutlich weiter sind. Es bedurfte also auf jeder Seite eines kleinen Hilfsrahmens für die Doppelscheinwerfer, was anfangs frickelig wirkte, aber problemlos zu bauen war. Als nächstes die vordere Tischtennisplatte Motorhaube. Hier braucht es mangels Klebelaschen wieder Überlegung und Eigeninitiative. Die nächsten Tage werde ich kaum zum Basteln kommen: Die beginnende Vorweihnachtszeit wirft ihre langen Kerzenlichter voraus...

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1
    • Hallo Martin , bin erst jetzt auf deinen Bericht gestoßen. Was ein riesen Brocken! Wenn man da deinen Messerschmitt neben stellt, fragt man sich unwillkürlich,---- was braucht man wirklich ----? oder ist das real? .
      Gruß Hartmut
      ich schau dir zu.
      wie man´s macht ist´s verkehrt, macht man´s direkt falsch ist´s auch nicht richtig , wunder1
    • Hallo Hartmut,
      das schwelgerisch ausladende Original ist in Sachen Grundfläche größer als mein Dienstfahrzeug, ein Neunsitzer Ford Transit mit Rollstuhlausrüstung. Einfach ein rollendes Parkplatzproblem und Ölquellenleernuckler. Ich bin froh, dass mein "Klassiker", ein alter Citroen Visa, deutlich weniger Platz und Sprit braucht! Zu ihrer Zeit waren diese Schlitten das Maß der Dinge und sind bis heute trotz antiquierter Fahrwerke die Sehnsuchtsobjekte der Freunde des "American Way of Life". Als Modell darf man sich sie ruhig mal gönnen.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1
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      Und die Haube ist fertig. Hier fehlten alle Laschen, also hieß es, sie nachzufertigen. Ist ja kein großer Akt: Entweder die entsprechenden Ränder der ausgeschnittenen Bauteile mit Bleistift auf Restkarton übertragen, mit Wasserfarbe rechts und links einfärben und dann mit ca. 5 mm auf jeder Seite der Kante ausschneiden oder direkt die Kanten anstelle auszuschneiden als Knickkanten vorrillen und dann eine Lasche daran lassen. Letzteres half beträchtlich, die sehr schmalen Stege des vorderen Abschlusses zu stabilisieren.
      Der an der Hinterkante der Haube zu sehende Überstand ist mehr ein Zufallsprodukt, hilft aber bei der Bauweise dieses Modells die Haube schön mittig aufzusetzen.
      Als Nächstes die etwas ausgestellten Kotflügelverbreiterungen und dann die vordere Stoßstange.

      Viele Grüße, Martin


      Meine Machwerke

      20.10.2019 fertig: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, North 07
      In Arbeit: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      Freut sich wie blöd auf: Den Bau der EMD F-7! hüpf1