Schwerer Flugzeugträger IJN SHINANO / Yamato-Klasse / 1:200 / Model-Hobby

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    • @Didibuch
      @Kartonschneider
      @Stahl_Wolle

      ….ich danke euch für die ja 2 ja 2 ja 2

      Stephan wrote:

      daher kann ich noch gut nachvollziehen was Du für eine Wuchtbrumme auf dem Tisch liegen hast
      Hallo Stephan, wie recht du hast (siehe Bild weiter unten). Schön, dass du hier vorbei schaust. freu 2

      Es geht weiter...

      Da der Rumpf erstmal etwas austrocknen soll beginne ich jetzt schon mal mit dem Flugzeughangar.

      Hier sieht man nochmal die Dimension des Modells:



      Es handelt sich hier um die Unterseite des Flugdecks.
      Oder um die Decke des Flugzeughangars.
      Je nachdem welche Perspektive man wählt.



      Die Teile habe ich auf der Rückseite zunächst mal nur mit Klebeband fixiert. Sind also noch nicht dauerhaft verklebt.
      Auch hier möchte ich nicht voreilig Tatsachen schaffen, welche mir später vielleicht extrem weh tun. Sprich, evtl. zurück bauen muss.

      Muss auch hier erstmal sehen, was sich der Konstrukteur gedacht hat.

      Diese Spanten bilden nun die Konstruktion des Hangars:



      Dann also mal in die Hände gespuckt....


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Juergen wrote:

      Dauert ja kaum noch ein paar Tage bis ich das Modell fertig habe....
      Dachte ich mir....., bei dem "Schnellmodellbaubogen"... happy1 was1 happy1
      (Schnellbaubogen gab es in meiner Jugend, vor Anno tuc tuc, mal beim Lehrinstitut WHV und Jade Verlag danach..)


      deswegen habe ich mich ja auch beeilt frech 2 , noch einen Sitzplatz zu bekommen...
      grins 2

      Übrigens...
      gleich eine ganze Tür als Helling, hatte ich auch noch nicht.... happy1
      Gruss

      Holger



      WENN ICH DIR JETZT RECHT GEBE,
      DANN LIEGEN WIR BEIDE FALSCH !
      grins 2
    • Hallo Jürgen,

      das ist ja nun einmal eine originelle Art, den Himmel des unter dem Flugdecks liegenden Teiles herzustellen. Ich habe bisher noch nie eine Arbeit an einer Tür verfolgt! kratz1 lala1 Nun ja, man lernt auch in meinem Alter nie aus! happy1

      Wenn ich allerdings den Haufen von Spanten sehe, habe ich richtig Mitleid mit Dir. Ich wünsche Dir aber dennoch vielen Spaß!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Jürgen,

      Sieht echt spannend aus bei Dir! Aber das Teil an die Tür zu hängen.. auch noch nicht gesehen!

      Mit den Spanten für den Hangar musst Du aufpassen. Die sind wahrscheinlich dafür gelasert, dass der Hangar geschlossen gebaut wird ( dagegen1 ). Daher musst Du die in Teilen dann doch zerschnippeln, denke ich. Einige Kästen auf Backbord (ja, Backbord... über Kopf Schiff bauen ist echt verwirrend!) sind dann mit nur einem Späntchen, ich glaube einer sogar ohne Spant, so dass nur die Stringer mit der Schale dann erst die Stabile Einheit bilden. Da hätte der Konstrukteur wenigstens für den Fall ein paar Extra-Spanten in 1mm einplanen können, anstatt nur bei den Hauptachsen zu bleiben.

      Klebst Du die Oberseite vom Deck eigentlich schon auf oder wartest Du damit, bis Du mit dem Hangar fertig bist?

      Gruß,

      Christoph
    • @Cux-Holger
      @Quintus
      @Stahl_Wolle
      @Fritz Schmitz

      ….ich danke euch sehr für die vielen Likes danke1 Super.... freu 2 Schön, dass ihr vorbeischaut....

      @Stephan
      @petcarli

      danke euch vielmals - und auch allen anderen - für die Kommentare danke 2 Toll....

      Stellvertretend für alle bzgl. dem Aspekt der Zimmertür:

      Stahl_Wolle wrote:

      Aber das Teil an die Tür zu hängen.. auch noch nicht gesehen!
      Ich liebe Vergleiche.
      Wenn ich euch sage, das Modell ist 1,34m lang dann könnt ihr euch die Größe vorstellen. OK.
      Wenn ich den Ausdruck an die Tür hänge sieht man aber eine Relation. Kommt viel besser rüber... ja 2


      Also mit dem Spantengerüst für den Hangar, dass war alles nicht so wild.

      Weil: das Spantengerüst ist gebaut. daumen1
      Hier seht ihr den Entstehungsprozess:



      Die erste Lage mal ausgelegt und dann ausgehend vom vorderen Aufzug Richtung achtern vorarbeiten.



      Die LC-Teile (ca. 60 Stück) haben wieder wunderbar gepasst.
      Und die Konstruktion passt auch exakt auf den darunter liegenden Ausdruck der Hangardecke. So kann es weiter gehen.



      Der hintere Aufzug wird an den Hangar drangebaut. Kommt also hier noch nicht so sehr zum tragen.

      Verklebt ist nur das Spantengerüst selbst. Sonst liegt es zur Zeit aber noch lose auf dem Druck.
      Und so bleibt es auch noch eine Weile.

      Ich werde auch so spät wie möglich Unter- und Oberseite des Flugdecks auf Karton aufziehen. Und bis dahin einfach mehr von der Konstruktion lernen und damit Erfahrung machen: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste...." bzw. des gepflegten Kartonmodellbaus. Bei dem Modell kann man ganz leicht den Überblick verlieren.



      Hier wieder eine Vogelperspektive:



      Man muss halt ständig umdenken, weil man ja von der Decke weg aufbaut.

      Also im Prinzip nicht von unten nach oben sondern von oben nach unten.
      Rechts und links sind dann natürlich auch vertauscht. Man gönnt sich ja sonst nichts. tanz 2


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • moin1 Jürgen
      Bei aller Liebe du scheinst ja langsam den Durchblick zu kriegen, Das beruigt mich sehr. Nicht das du dir, wenns mal richtig klemmt bei dem Oschi, dir die Adressen besorgst wer alles für den Träger gestimmt hatund denen schickst du ne Bombe ins Haus. hüpf1 tanz 1 brüll1 muhaha1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
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      @Cux-Holger
      @Stephan
      @Kartonschneider
      @Scorpion1963
      @Stahl_Wolle
      @Markus Bodeux
      @Didibuch

      ….ich danke euch sehr für die Daumen ! cool1

      Marineoldie wrote:

      dir die Adressen besorgst wer alles für den Träger gestimmt hat und denen schickst du ne Bombe ins Haus.
      Vorsicht, Werner, Vorsicht !!
      Wenn der NSA diese Webseite scannt, haben wir bald eine Anti-Terroreinheit am Hals. happy1
      Schön, dass du hier vorbeischaust.

      Eisenbahnkreuzung wrote:

      Das nennt man Modellbau - Marathon!!
      Hallo Nick,
      ich befürchte, es handelt sich um einen Ultra-Weitstreckenlauf.... zwinker1

      Chris A. wrote:

      Das schau ich mir auch mit an.
      Hallo Chris, freut mich. Nur zu.
      Aufgrund der langen Dauer dieses Bauberichts wirst du allerdings die nächsten Jahre (!) dann selbst nicht mehr zum bauen kommen.... tanz 2
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Es geht weiter....

      Der hintere Hangar wurde mit den Innenwänden ausgestattet.



      Dieser Hangar ist der kleinere von Beiden.
      Und beherbergte die eigenen auf der Shinano stationierten Flieger.
      Wenn sie denn mal welche stationiert gehabt hätte.



      Hinterer und vorderer Hangar sind durch ein feuerfestes Schott gegeneinander abgesichert. Eine erste Wand ist eingezogen (Bild links oben). Das Schott ist aber noch nicht komplett. Zunächst müssen hier die Deckenunterzüge eingebaut werden. Erst dann kann man das Schott fertig stellen.



      Hat wieder alles prima gepasst.


      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Juergen wrote:

      Wenn der NSA diese Webseite scannt, haben wir bald eine Anti-Terroreinheit am Hals.
      Also vorsichtshalber lieber schon VORHER die "Hellingtür", mit dem Modelloberteil, aus den Angeln heben...,
      bevor da die Anti-Terroreinheit das Haus, plus Hellingtür, stürmt..... happy1 grins 2
      Gruss

      Holger



      WENN ICH DIR JETZT RECHT GEBE,
      DANN LIEGEN WIR BEIDE FALSCH !
      grins 2
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      Juergen wrote:

      Wenn der NSA diese Webseite scannt, haben wir bald eine Anti-Terroreinheit am Hals.
      Wer japanische Flugzeugträger baut, ist bei dieser Truppe sowieso auf dem Schirm, Jürgen! ausguck1

      Aber vielleicht schafft das bei den Jungs auch Anreize, zum Kartonmodellbau zu "konvertieren".
      Dann wärst du ein Kandidat für den Friedensnobelpreis. grins 2


      Viele Grüße
      Roland
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      @Didibuch
      @Cux-Holger
      @Stahl_Wolle
      @Quintus

      ich danke euch für die Unterstützung in Form von Likes danke 2

      PRT wrote:

      Aber vielleicht schafft das bei den Jungs auch Anreize, zum Kartonmodellbau zu "konvertieren".
      Ich glaube die Jungs sind dazu nicht geeignet. Im Mitarbeiterprofil steht, dass sie große Ohren haben müssen.
      Und kleine Hände zwecks schnellerem Reinwaschen. grins 3

      Es geht weiter...

      Die Wände des vorderen Aufzuges wurden eingezogen.

      Auf der Stirnseite Richtung Bug ist eine Wand mit "Kassetten" einzubauen.

      Das Teil schreit mir schon die ganze Zeit entgegen: "Superung, Superung …." .
      OK, man wird es bei geöffnetem Aufzug gleich sehen. Habe ich der Bitte entsprochen und es etwas aufgepeppt:



      Einmal auf 160g Papier kopiert um die "Kassetten" hervorzuheben und dann mit Evergreen Profil die Diagonalen hervorgehoben.



      Und dann an die vorgesehene Stelle eingebaut:





      Das Teil HA3aL (Bild unten, mit rotem Kreuz) habe ich trotz mehrmaligen Suchen im Bogen nicht gefunden.
      Dann einfach selbst gebaut.



      Ansonsten wieder hohe Passgenauigkeit.


      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Jürgen,

      Die Wand vorne sieht echt gut aus. Scheint ja noch mehr davon zu geben, insbesondere als kleine Tore für die seitlichen Öffnungen.

      Habe das genannte Teil auch nicht gefunden. Dachte schon ich hätte es ausversehen irgendwo weg geschmissen... naja, ist ein einfaches Teil, und was wären wir, wenn wir sowas nicht auch scratch hin bekommen.

      Gruß,

      Christoph

      P.s. ich freue mich ehrlich auf die 400+ Rippchen... viel Arbeit, aber das Ergebnis ist dann ja auch sehr belohnend.
    • New

      @Günter Plath
      @dranduleta
      @Quintus
      @Kartonschneider
      @PRT

      ...ich danke euch für die Daumen. Schön, dass ihr vorbeischaut und es auch noch gefällt.

      @Moritzleo
      Hallo Otto, irgendwann wird es sicherlich soweit sein. In der erweiterten Zukunft...

      Curmudgeon wrote:

      Mit was für einem Werkzeug wirst Du später die Öffnung für den Aufzug schneiden?
      Hallo Lars, klassisch --> Skalpell mit frischer Klinge. Sorry hab' kein Ass im Ärmel.
      So nebenbei:
      in Bayern heißt das Ass Sau. Weil ein Schwein - eben eine Sau - auf der Karte abgebildet ist.
      Also auch keine Sau im Ärmel. Saumäßig so was... happy1

      Stahl_Wolle wrote:

      Habe das genannte Teil auch nicht gefunden
      Hallo Christoph, beruhigt mich irgendwie, dass du es auch nicht gefunden hast.
      Ich hatte nämlich den gleichen Gedanken: "Habe ich es schon weggeworfen....". wunder1

      Es geht weiter...




      Die Innenwände im vorderen Hangar sind alle angebracht.



      Das Spantengerüst musste an einigen Stellen wieder aufgeschnitten werden.
      Wenn die Bordwände von außen angebracht werden - in x Wochen irgendwann - wird man sehen warum. Weil dort Öffnungen nach außen eingebaut wurden.

      Lernfähig waren die Japaner schon. Die Kaga und die Akagi hatten kaum Öffnungen um z.B. Abgase der Flieger nach außen abzuleiten. Da kann man frei nach Kid Rock "...smoking funny things..all time summer long..." nur vermuten, was da im Innern so abging.




      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Chris A. wrote:

      Na da die Flieger vermutlich unter Deck kaum gestartet werden dürften sinds wohl nur die Abgase eventueller Traktoren etc gewesen...
      Hallo Chris,
      die Hangars waren extrem "überladen". man hat jeden Zentimeter genutzt um die Flieger dort unter zu bringen.
      Hier ein Foto: sieht man wie dicht geparkt wurde. Tragflächenspitze an Tragflächenspitze.



      Copyright Parshall 2005

      Irgendwie mussten die Flieger ja auch auf ihre Positionen kommen.
      Reparaturen beispielsweise an Motoren wurden hier auch vorgenommen. Inklusive Test ob der Bursche auch wieder funktioniert...

      Ich zitiere mal aus "Shattered Sword" von Jonathan Parshall und Anthony Tully:
      "...The hangars smelled strongly of the exotic mix of grease, oil, paint, and all the chemicals and lubricants that go along with the operation of aircraft. no amount of white-gloved fastidiousness was sufficient to remove the odor….."

      Na denn, schnüffel, schnüffel…


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Jürgen ,

      wie ich das so sehe , hast Du die An-u. Einbauteile noch nicht auf die
      " Decke " geklebt ? Die liegen jetzt nur lose darauf . Wie ich das so mit
      bekommen habe wird dieses nach der Montage des Flugdecks mit der
      jetzigen Decke geschehen . Ich stutzte nur , da ich auf dem vorletzten Bild
      eine Stolperkante entdeckt habe .
      Sonst bist Du aber recht Flott laola1
      Ich bin schon recht Neugierig jeden Abend . klasse1
      tschö1 flagge1
      Es grüßt aus BI

      Ewald matrose1 Kartonschneider
    • New

      Juergen wrote:

      Chris A. wrote:

      Na da die Flieger vermutlich unter Deck kaum gestartet werden dürften sinds wohl nur die Abgase eventueller Traktoren etc gewesen...
      Hallo Chris,die Hangars waren extrem "überladen". man hat jeden Zentimeter genutzt um die Flieger dort unter zu bringen.
      Hier ein Foto: sieht man wie dicht geparkt wurde. Tragflächenspitze an Tragflächenspitze.



      Copyright Parshall 2005

      Irgendwie mussten die Flieger ja auch auf ihre Positionen kommen.
      Reparaturen beispielsweise an Motoren wurden hier auch vorgenommen. Inklusive Test ob der Bursche auch wieder funktioniert...

      Ich zitiere mal aus "Shattered Sword" von Jonathan Parshall und Anthony Tully:
      "...The hangars smelled strongly of the exotic mix of grease, oil, paint, and all the chemicals and lubricants that go along with the operation of aircraft. no amount of white-gloved fastidiousness was sufficient to remove the odor….."

      Na denn, schnüffel, schnüffel…


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus Jürgen,
      jetzt muss ich doch mal klugscheissen. happy 2 In deiner zitierten Passage steht nichts von Abgasen sondern von: "Fett, Öl, Farbe und allen anderen Chemikalien und Schmierstoffen die mit dem Betrieb von Flugzeugen einhergehen."
      Flieger duften halt immer happy 2

      Desweiteren bekommt man einen Warbird mit drei bis vier (im schlimmsten Fall auch zwei) Leuten bequem geschoben (was auch so praktiziert wurde) und bei der Dichte an Fliegern die Du ja selber beschreibst bzw nachweist wäre es grob fahrlässig ein Triebwerk (wenn auch nur zum Test nach der Reparatur) anzuwerfen. Stichwort FOD (Foreign Object Damage) und Luftbewegung die dadurch entsteht.

      Auch bei landgestützen Fliegern werden grundsätzlich in Hangars keine Triebwerke gestartet. Für Testläufe etc werden die Maschinen immer vor die Halle geschoben. Etwas anderes kenne ich aus meiner Erfahrung nicht.

      Nichtsdestotrotz. Selbst wenn die Motoren nicht laufen riechts nach Flugzeug und Chemie. Eine schlechte Belüftung ist da nicht förderlich frech 1
      Grüße aus Dietzenbach

      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet am Freitag, 13.12.2019 ab 19:00 (zum Thread gehts hier lang ;))
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • New

      Hallo Jürgen,

      ja, das mit den Öffnungen ist so eine Sache. Die Hälfte von den "Lücken" wird ja später auch durch die ein oder andere Wand wieder geschlossen. Bin gespannt wie das nachher aussieht.

      Die Japaner meistens eher einen geschlossenen Hangar. Besonders hat das ja die Taiho erleben müssen, die nach einem Torpedotreffer einen defekten Tank mit Flugbenzin hatte. Das ganze ist dann ausgegast, konnte sich aber nur weiter im Schiff verteilen. Der Effekt war... vernichtend.

      Ob die Shinano deshalb vergleichsweise viele Öffnungen bekommen hat ist fraglich, da sie ja quasi zeitgleich mit der Taiho gebaut wurde und nur etwa ein Jahr später fertig wurde. Allerdings haben die Japaner meine ich bereits nach (durch?) Midway gelernt, dass die geschlossenen Hangars eher Fluch als Segen sind. Daher sind bei der Shinano schon immerhin ein paar Öffnungen in der Hangarwand vorgesehen worden. Ob es ausgereicht hätte?

      Hab übrigens gerade bei der Englischen Wikipedia gelesen, dass die Shinano bis zu 120 Reserve-Flugzeuge für andere Träger hätte mitnehmen können, zusätzlich zu den eigenen grob 45 Stück... ich geh schonmal kopieren :)

      Gruß,

      Christoph
    • New

      Hallo Jürgen

      Juergen wrote:

      Hier ein Foto: sieht man wie dicht geparkt wurde. Tragflächenspitze an Tragflächenspitze.
      Wobei das bisschen an eingeklappter Tragflächenspitze nicht wirklich so viel bringt, zumindest habe ich als Laie so den Eindruck. Bei USAF waren die viel kompakter zusammen zu klappen.

      Chris A. wrote:

      Desweiteren bekommt man einen Warbird mit drei bis vier (im schlimmsten Fall auch zwei) Leuten bequem geschoben
      Man kann mit 3 Mann auch eine An-2 locker schieben (ca. 3.5 Tonnen leer) - solange das auf glattem Boden passiert. Aus dem Hangar war ein Kinderspiel, zurückschieben unmöglich, da stand die Dame im Gras in einer kleinen Mulde.

      However - man sieht das es bei Dir stetig vorwärts geht und hat fast den Eindruck das baut sich von selber. TipTop

      Gruß,
      Stephan
    • New

      @dranduleta
      ich danke dir für das Like ja 2 Super...

      Kartonschneider wrote:

      Ich stutzte nur , da ich auf dem vorletzten Bild eine Stolperkante entdeckt habe .
      Hallo Ewald, ich glaube, dass klärt sich gleich auf. Siehe Bilder vom Baufortschritt weiter unten.
      Ich danke dir sehr für deinen motivierenden Kommentar.

      @Chris A.
      @Stahl_Wolle
      @Stephan
      @Curmudgeon
      eine tolle Diskussion. Gehört einfach zu einem Baubericht dazu. klasse1
      Man will ja nicht nur das Modell bauen sondern auch Hintergründe, Funktionsweisen und Historie verstehen. freu 2

      Stahl_Wolle wrote:

      Hab übrigens gerade bei der Englischen Wikipedia gelesen, dass die Shinano bis zu 120 Reserve-Flugzeuge für andere Träger hätte mitnehmen können, zusätzlich zu den eigenen grob 45 Stück.
      Hallo Christoph,
      ja diese Information kannte ich auch schon. Wobei der hintere Hangar (der kleinere von beiden) wohl für die eigenen Flieger vorgesehen war. Und der vordere für die "Gäste". Die Shinano war als eine Art schwimmender Flugplatz vorgesehen.
      Im Bogen sind 54 Flieger vorgesehen. Zu dieser Anzahl gibt es einen Zurüstsatz der noch 1600 zusätzliche Teile enthält: Antennen, Waffen, Bomben etc.. Wenn du 120 Stück bauen willst hast du hier weitere Möglichkeiten.... daumen1

      Chris A. wrote:

      Desweiteren bekommt man einen Warbird mit drei bis vier (im schlimmsten Fall auch zwei) Leuten bequem geschoben (was auch so praktiziert wurde)
      Hallo Chris,
      war mir nicht bekannt, dass es so leicht war die Flieger zu verschieben. Ich danke dir für diese Info. daumen1
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Es geht weiter...



      In den Öffnungen des Hangars sind jetzt noch die "rohen" durchlaufenden LC-Längsspanten zu sehen (linkes Bild oben).
      Gemäß Bogen sind an diesen Stellen farbige Streifen einzubauen (rechtes Bild oben). Hätte ich gleich die LC-Spanten beim bauen des Gerüstes damit ausstatten können. War mir so nicht bewusst, kann ich aber jetzt ohne Probleme nachholen.



      An diesen Stellen müsste eigentlich Richtung Innenraum ein Umleimer geklebt werden. Der ist im Bogen aber nicht vorhanden. Deshalb habe ich die Innenseite jeweils mit grauer Farbe gestrichen. Um Blitzer zu vermeiden. (rechtes Bild oben).

      Außerdem war noch eine kleine Galerie auszuklingen. (linkes Bild oben).



      So sieht es dann fertig aus.

      Ich habe das Ganze mal auf einen hellen Untergrund gestellt. Sieht man besser das Resultat:



      Mehr kann ich jetzt zur Vorbereitung des Hangars nicht mehr tun.

      Als nächsten Schritt werde ich nun die Unterseite des Flugdecks herstellen bzw. aufkleben.
      Also eigentlich das Flugdeck insgesamt. Vielleicht dann auch gleich die Oberseite aufbringen.
      Jetzt kann ich es nach dem Aufkleben schön beschweren. Im verbauten Zustand ist mir dass zu riskant.

      Spannend, schau'n wir mal...


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Jürgen,

      ich hab ja erst nur das Dach des Hangars an die entsprechenden Teile, die man verdoppeln mus, angeklebt. Die Oberseite wollte ich dann anbringen, wenn ich das gröbste unter dem Dach (die dicken Kastenträger) dran habe. Vorher wollte ich das nicht machen, weil ich dieses riesige Bauteil noch einige Male bewegen muss. Das Deck bekommt wohl auch schon so während des Bastelns schon eine Schicht Klarlack, als Verschleißschutz.

      Die Kastenträger sind grob 2,5 bis 3mm hoch, sie sind aber konstruktiv zum Dach hin offen, müssten also stumpf aufgeklebt werden, was nicht viel Steifigkeit mit sich bringt. Ich habe die Träger (bin achtern durch) mit 2mm Graukartonstreifen verstärkt. Man kann sich sicherlich auch 3mm aufdoppeln, dann ist der Träger komplett gefüllt. Nun ist das Deck ordentlich steif, ausreichend, dass ich dann die Oberseite dran kleben kann.

      Und der Bogen ist ja mal extrem präzise. Ich hab glaube ich nur einen Kastenträger um einen halben Millimeter anpassen müssen, und das wohl eher weil ich woanders minimal drüber war mit dem Maß. Der Rest passte direkt wie aus dem Bogen.

      So, dann mal zurück an die Schere, vorderes Hangar basteln.

      Bis Morgen.

      Gruß,

      Christoph
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      Moin Jürgen
      Es ist alles sehr sauber und präzise geschnitten. Da kommen kaum Ungenauigkeiten auf und alles wird passen. Ich bin mal gespannt, wie du das kleben dieser großen Teile später bewerkstelligst.
      viel Spaß weiterhin
      Hallo Christoph
      Das Problem mit Gasen und Dämpfen hatten nicht nur die Japaner, sonder auch die USA, siehe Untergang der USS Lexington.
      Otto
    • New

      @Cux-Holger
      @Didibuch
      @Moritzleo
      @Markus Bodeux
      @Stahl_Wolle

      ich danke euch sehr für die Daumen. danke 2

      Stahl_Wolle wrote:

      Und der Bogen ist ja mal extrem präzise.
      Stimmt. Da gibt es bis Dato nichts zu Meckern. freu 2

      Moritzleo wrote:

      Ich bin mal gespannt, wie du das kleben dieser großen Teile später bewerkstelligst.
      Hallo Otto,
      kommt jetzt als nächster Schritt. Siehe weiter unten.
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Es geht weiter....

      Hier ruht die Hangardecke aufgezogen auf 0,5mm Graukarton.
      Sie muss 24 Stunden mit schwerer Kost auskommen.



      Das Ergebnis ist von der Optik her nicht neu.
      Da es aber mein erstes Flugdeck ist bin ich sozusagen sowas von begeistert:



      Danach ist die Oberseite dran.

      Das nächste Bild unten zeigt die Herausforderung. Beim aufbringen des Klebers ist nicht viel Zeit zu verlieren. Kommt man endlich am Ende des Teils an ist der Kleber weiter vorne schon fast angetrocknet. Die Teile sind sehr groß. Ich hatte mir deshalb eine Spachtel aus 1mm Karton zum verteilen des Klebers gebastelt. Geht so schneller. War auch notwendig.



      Weil ich das Risiko minimieren wollte habe ich vorab auch erst noch Sicherheitskopien gemacht.



      Dann wieder 24 Stunden ruhen.

      Danach hier das Ergebnis:



      TOP.
      Unter- und Oberseite waren - sage ich mal - bis auf den Hundertstel Millimeter super genau passend. In Breite und in Länge. klasse1
      Danach noch die Öffnungen der Aufzüge und die Öffnung für den Bordkran (Bild rechts ganz unten) ausschneiden:



      Hie und da konnte ich kleine Klebeflecken leider nicht vermeiden.
      Das ist aber kein Problem. Ich werde das Deck ohnehin lackieren.

      Also alles in allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

      Mir fällt da echt ein "Stein vom Herzen".
      Hatte echt Bammel vor den großen Teilen. Und gerade das Flugdeck beim Träger ist ja der "Eye-Catcher". Puh, gutgegangen.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      moin1 Jürgen
      Das kommt nur daher weil du die Bücher nicht genauso draufgelegt hast wie beim ersten trocknenda konnte sich das Flugdeck nicht an das Gewicht gewöhnen sondern hat sich artig still verhalten und lieber das trocknen nochmal über sich ergehen lassen.
      Jürgen bis jetzt prima Arbeit von dir mit dem Mammutteilen sieht alles prima aus. Mir gefällt nur nicht das man beim betrachten deines Modells immer den Kopf von links nach rechts bewegen muß um alles mitzukriegen.So beweglich ist man nicht mehr siehe mein Alter. happy1 muhaha1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
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      @Stephan
      @Cux-Holger
      @Kartonschneider
      @Marineoldie

      ich danke euch für die Daumen !!! danke 2

      Marineoldie wrote:

      Mir gefällt nur nicht das man beim betrachten deines Modells immer den Kopf von links nach rechts bewegen muß um alles mitzukriegen.So beweglich ist man nicht mehr siehe mein Alter.
      Servus Werner,
      jetzt wo du das erwähnst.
      Ich habe in letzter Zeit so leichte Verspannungen im Nacken. Nun kenne ich auch den Grund dafür.... daumen1

      Es geht weiter....

      Eine Heirat stand an:



      Flugdeck und die vorbereitete Hangarkonstruktion sind verklebt.

      Jetzt ist zunächst die Tragkonstruktion der Hangardecke einzubauen.
      Längs- und Querträger:



      Im Bogen sind dazu 3 Blätter an Kleinteilen dargestellt.

      Dazu gibt es sehr feines LC-Zubehör:







      3 Blätter feinst gelaserter Bristolkarton. Jeweils das rechte Bild.

      Nichts schnippeln.... hehe1

      Und wahrscheinlich super passgenau. freu 2



      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Moin Jürgen,

      toll gelungen bislang, hab ich kaum anders erwartet. Die Präzision bei so einem langen Modell hin zu bekommen ist echt eine Leistung.

      Das mit den Lasercuts war mir gar nicht so bewusst, dass es die auch gibt (ich glaube aber nur in dem Gesamtpaket bei Slawomir). Spart einem natürlich ettliche Lebensstunden.

      Hab selbst mit dem "meditativen Rippchenschnippeln" angefangen... das ganze geht nur, wenn man nicht niesen muss!

      Achtung bei den seitlichen Rippen die zur Hangarwand gehen (denen mit Schräge, Voute wie der Statiker sagt): Da sind die Gurt"bleche" kürzer als die Rippe. Sieht so aus, als ob das auch beim Lasercut falsch gemacht wurde.

      Ich hab meine aus den Bogen genommen und länger geschnitten, aber dann mit der Unterseite, die komplett durchgefärbt war, nach oben geklebt.

      Achso, kleine Ergänzug, weil Du den Teil nicht baust: Das Unterwasserschiff ist an sich genau so präzise wie alles oben rum. Abwicklungen, gerade am Wulstbug, sind 1A.

      Gruß,

      Christoph
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      @Stahl_Wolle
      @Cux-Holger
      @Kartonschneider
      @luebke53

      Ich danke euch sehr für die Likes. danke 2

      @Kartonschneider
      Logisch, ich muss die LC-Teile anmalen. Da ich das ganze Schiff anmale, ist es im Prinzip eh schon wieder egal.

      @Stahl_Wolle
      Wegen den Unterzügen: wir werden sehen. Ein Schritt nach dem anderen. Bis jetzt gibt's keine Klagen. Aber danke für den Hinweis !

      @Markus Bodeux
      Ich möchte von dem Innenleben des Hangars Bilder liefern. Endoskop-Kamera oder ähnliches....
      Von daher ist der Aufwand jetzt nicht ganz umsonst.

      Es geht weiter...



      Die Längsträger wurden eingebaut.





      Keine Klagen.
      Mit den LC-Teilen macht es super Spaß.


      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)