Betonmischer "Star 25", Answer-Bogen im Maßstab 1:25

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    • Betonmischer "Star 25", Answer-Bogen im Maßstab 1:25

      Hallo, liebe Mitbastler,

      sowohl meine Teilnahme als auch das Modell für die GS 2020 stehen eigentlich schon länger fest, auch wenn ich in Mespelbrunn von @Chris A. beinahe zum Bau des, laut @Martin, "häßlichsten Flugzeuges aller Zeiten" lach 2 überredet worden wäre. Nachdem ich dann nochmal diesen Baubericht hier bei den "Blauen"

      kartonbau.de/forum/baubericht-…te-luftfahrt/t23496-f161/
      studiert habe, bin ich aber ganz schnell wieder davon abgerückt regen1 Wenn selbst ein erfahrener Flugzeugbauer wie @henryk in derartige Schwierigkeiten gerät, sollte ich als "Genreneuling" von sowas tunlichst meine Finger lassen nein1

      Deswegen fahre ich 2020, ganz so wie ich es ursprünglich geplant hatte, mit einem ziemlich ulkigen polnischen Betonmischer in Mespelbrunn vor. Hier sind einige Fotos vom Bogen:
















      Im Großen und Ganzen halte ich das erstmal für machbar, auch wenn mir da einige ziemlich fiese Schablonenteile auflauern. Aber, wie wir ja alle wissen:

      Wer schön bau'n will, muß leiden spar1 stirn1 happy1

      Zei Sachen beunruhigen mich aber bei diesem Modell doch:

      1. Ich habe, obwohl der Bogen schon ein paar Tage alt ist, nirgends einen Baubericht gefunden, nicht mal in unfertigem Zustand kratz1
      2. Das Ding ist derart glänzend gedruckt, daß man es wohl als brüll1 Laserdruck brüll1 bezeichnen muß heul1
      Stand jetzt überwiegt aber die Vorfreude auf dieses Projekt und es sollte auch durchaus innerhalb von elf Monaten zu bewältigen sein.
    • Hallo Daniel

      Klasse, dass Du an der GS teil nimmst und den Reigen der Bauberichte eröffnest.
      Eine interessante Modellwahl, ich bin sehr gespannt.
      Auch ich werde eine Teilnahme ins Auge fassen und bin bereits an der engeren Auswahl.

      Ich wünsche Dir viel Spass beim Bau nd viel Erfolg beim Wettbewerb!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Liebe Schnipsologen,

      nachdem ich in Mespelbrunn nur ganz knapp der Ein-Mann-Lynchjustiz eines anderen Forumsmitgliedes, das einen Narren an dieser Maschine gefressen hat, entronnen bin, muss ich zu meiner Rechtfertigung ergänzen, dass ich die MiG-9 als eines der hässlichsten Flugzeuge der Welt bezeichnet habe.
      Andere heiße Kandidaten:
      - Hawker Siddeley Nimrod AEW.3
      - Bristol Freighter
      - Transavia Airtruk
      USW!
      Das nur als kleines Apropos. Ich finde Daniels Wahl klasse, Betonmischer habe ich in Karton bisher nur sehr selten gesehen!

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33 flieger 1
    • Hallo Daniel,
      da hast du dir ein selten schönes Modell erwählt. klasse1
      Auf den ersten Blick dachte ich es wäre der Vorgänger vom Mörser Karl der viel zerstören konnte aber dann erkannte ich den Betonmischer mit dem man viel aufbauen kann. grins 3

      Ich wünsche dir viel Spaß beim Bau und mir viel Freude am Baubericht.

      Grüßle,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • oh1 Wow, ich hätte nicht gedacht, daß ein Betonmischer derartiges Aufsehen errregt danke1 an dieser Stelle für euer großes Interesse klasse1

      Martin wrote:

      Betonmischer habe ich in Karton bisher nur sehr selten gesehen!
      Ich habe auch nochmal intensiv gesucht. Es gibt nur noch einen Jelcz-Betonmischer, bei dem die Maschine aber auf einen Auflieger montiert ist. Der hat auch was für sich. Ansonsten könnte es aber wirklich mehr davon geben, speziell die zwei kleinen Briten links auf dem Foto würde ich gerne mal in 1:25 und aus Papier sehen:




      Der Lasercut ist jetzt endlich angekommen und ich werde zeitnah den Anschnitt vornehmen. Leider fehlt in meinem Detailsatz ein Scheibenwischer. Das ist ärgerlich, weil es sich dabei um eines der filigraneren Teile handelt. Ich hoffe, ich bekomme ihn gut geschnippelt grr Ansonsten ist es ein sehr umfangreicher LC-Satz. Sogar die Blattfedern sind dort gelasert. Das ist zwar nicht sonderlich notwendig, spart aber am Ende Arbeit. Also, warum nicht auch mal Lasercut-Blattfedern verbauen? Sehr nützlich sind hingegen die Reifenlaufflächen. Sowas möchte ich nicht mit meinem Skalpell herstellen müssen, da fehlen mir Feinmotorik und Geduld regen1



      Meine Bedenken bezüglich der Baubarkeit des Modelles haben mich nochmal zu ausgiebiger Internetrecherche getrieben. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, daß die Kabine und das Fahrgestell teilweise identisch mit anderen Answer-Bögen sind. Somit müßte das Grundgerüst des LKW also baubar sein, was ich durch diese beiden Berichte hier bestätigt sehe:

      konradus.com/forum/read.php?f=…7&t=341847&filtr=0&page=1

      kartonowki.pl/modele-galeria/m…-ciezarowy-star-25-answer


      @Reinhold: Sollte ich mit dem Betonmischeraufbau Probleme kriegen, kann ich ja immer noch den Mörser Karl hinten draufzimmern muhaha1 Das könnte aber auch eng werden, das Ding ist doch bestimmt so groß wie mein ganzer Laster kratz1


      Dann werde ich mich jetzt mal über den Bogen hermachen...
    • dranduleta wrote:


      @Reinhold: Sollte ich mit dem Betonmischeraufbau Probleme kriegen, kann ich ja immer noch den Mörser Karl hinten draufzimmern muhaha1 Das könnte aber auch eng werden, das Ding ist doch bestimmt so groß wie mein ganzer Laster kratz1
      Du musst die Schussrichtung bei freier Bahn hinter dem Laster gerade nach hinten richten. Die Beschleunigung durch den Rückschlag wird einzigartig! happy 2 (Isaac Newton lässt grüßen!)
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33 flieger 1
    • @Martin: Wenn man dann noch einen Fluxkompensator reinschraubt, könnte doch ein Schuh draus werden kippe1

      Da ich über eine Woche auf den Lasercut warten mußte, hatte ich viel Zeit zum Studieren der Bauskizze. Ich stellte dabei fest, daß mich das nur in die Irre führt und unnötig verwirrt. Laut Anleitung soll ich den Tank in das Grundgerüst quasi "reinwickeln" und Das Teil 1b soll irgendwo oben an einer völlig falschen Stelle angeklebt werden, obwohl es in der Realität den unteren Abschluß der Rahmenkonstruktion darstellt. Wenn das so weitergeht, werde ich wohl noch irgendwo im Bauprozess auf so eine Tretmine in der Bauanleitung reinfallen regen1


      Für den Anfang habe ich aber verstanden, was ich wie bauen soll. Also wurde zu Beginn der Rahmen des Fahrzeuges erstellt. Dazu habe ich zuerst insgesamt drei Querträger gefertigt, von denen zwei baugleich sind. Für Teil Nr. 2 hatte ich sechs anstatt der benötigten vier Stückchen Lasercut zur Hand. Also habe ich in der Mitte eine zusätzliche Verstärkung eingezogen. An Teil Nr. 38, das die hintere Querstrebe darstellt, habe ich die Druckqualität dann auf Herz und Nieren getestet. Aber, was soll man von einem Laserdruck schon groß erwarten. Ist halt Herbst und es blättert überall so vor sich hin spar1



      Im Gegensatz zur Formel 1 ist die abblätternde Farbe hier aber nicht so schlimm, weil hier die Bauteile nicht mitten in irgendwelchen unterbrochenen Sponsorenschriftzügen enden, sondern schön einfarbig sind. Wenn es irgendwo blättert, geht halt nochmal der Stift drüber und gut 'is. Von daher spare ich mir hier auch erstmal den kostbaren Zaponlack. Wenn es dumm läuft, wird der ganze Rahmen eben nochmal schwarz gestrichen, was soll's?

      Wenn man sich nicht so sehr von der Anleitung anleiten läßt, sondern auf seinen gesunden Menschenverstand vertraut, ist der Einstieg in dieses Modell gar nicht so kompliziert. Das Ergebnis sieht bisher so aus:



      Zum Schluß habe ich noch eine generelle Frage zu Answer-Bögen: Dieser hier ist aus dem Jahr 2016 und leider ein Laserdruck. Ich habe noch ein Answer-Müllauto von 2013 als Offsetdruck. Ist also Answer irgendwann zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den leidigen Digitaldruck umgestiegen oder gibt es von diesem Verlag zu jeder Zeit unterschiedliche Bögen in beiden Qualitäten? Meine Recherche hat ergeben, daß Answer sehr viele ziemlich interessante Fahrzeugbögen in Verbindung mit nahezu exzessiven LC-Sätzen herausgebracht hat. Es wäre irgendwie schade, wenn alles, was neu ist in Sachen Druckqualität zu Wünschen übrig ließe...

      Gruß,

      Daniel.
    • Ich berichte ab jetzt nicht mehr über das, was man für gewöhnlich "Baufortschritt" nennt, weil es mehr Sinn macht zu diesem Bausatz einfach ein paar "Fehlermeldungen" zu posten zwinker2

      Zuerst habe ich die hinteren Fassungen für die Blattfedern gebaut. Das dazu benötigte Teil ist im Bogen nur einmal vorhanden, obwohl es zweimal gebraucht wird. Also habe ich mir meine benötigten Bauteile mal eben auf dem 2D-Drucker hergestellt cool2 Im Anschluß habe ich alle benötigten Federn aus dem LC-Bogen heraus gebaut, was, wie von mir bereits antizipiert, eine ziemliche Arbeitserleichterung darstellt. Bei den vorderen Federn fehlt sowohl im Bogen als auch im Lasercut jeweils ein benötigtes Bauteil. Da ich ja den LC verbaue, konnte ich hier ein Fragment der hinteren Blattfedern aus dem Bogen verwenden.



      Nun wurden die hinteren Blattfedern komplett fertiggestellt und mit schwarzer Acrylfarbe gestrichen. Über die ziemlich mächtige Doppelfederkonstruktion wird ein Bügel aus Lasercut gelegt. Der ist aber leider zu kurz, wie das linke untere Bild zeigt, weswegen ich hier Draht verwendet habe. Aus diesem Grund ist das Endergebnis auch eine leichte Kleberschweinerei, die ein Bißchen so aussieht, wie direkt überpinselter Rost.



      Obwohl ich leichte Bedenken bezüglich der Paßgenauigkeit meiner Federn am Gesamtmodell habe und ständig irgendwo Bauteile fehlen oder zu groß bzw. klein sind, habe ich die Lage noch ziemlich gut im Griff und das Modell macht auch momentan noch großen Spaß. Nicht, daß hier ein falscher Eindruck entsteht augenbraue1
    • Hm, irgendwie kommt mir das Alles sehr bekannt vor:

      dranduleta wrote:

      Ich berichte ab jetzt nicht mehr über das, was man für gewöhnlich "Baufortschritt" nennt, weil es mehr Sinn macht zu diesem Bausatz einfach ein paar "Fehlermeldungen" zu posten zwinker2
      Und das bei einem Wettbewerbsmodell: "No pain, no gain."
      Und der Spruch vom 2D-Drucker ist einfach genial! happy 2
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33 flieger 1
    • danke1 für alle Daumen und sonstige modellbauerische Wertschätzungen freu 2


      Martin wrote:

      Und das bei einem Wettbewerbsmodell: "No pain, no gain."
      Martin, das ist überhaupt nichts Besonderes. Ich baue ein Modell, gerate in irgendwelche Schwierigkeiten und schaufle mich dann aus dem Loch am besten so wieder raus, daß ich das gute Stück nicht entsorgen muß. Das passiert mir eigentlich regelmäßig und nahezu bei allem, was ich anschneide brüll1 Der Unterschied liegt hier nur darin, daß ich diesmal nicht selbst an derartigem Schlamassel Schuld bin, sondern derjenige der mutmaßlich ordentlich einen getankt hat, bevor er abertausende Kopien des Bausatzes unters Volk gebracht hat prost1

      Die schlechte Nachricht: Teil Nummer 28, das den oberen Abschluß der kleineren, mittigen Blattfedern darstellt, ist im LC-Satz nur zweimal vorhanden. Ich brauche aber leider vier von den Dingern grr Zum Glück sind im Bogen selbst ausreichend Exemplare abgedruckt, so daß ich einfach diese verbaut habe schwitz1
      Die gute Nachricht: Nachdem die hinteren Blattfedern auf diversen Umwegen komplettiert sind, baut sich die ganze Geschichte richtig schön passig zusammen ja 2

    • danke1 an alle Leiker...

      ...und weiter geht es hier, bei "Pannen, Fehler, Baufortschritte" happy1 Zunächst die Hinterachse. Der Lasercut ist soweit in Ordnung, dafür sind alle anderen Teile zu lang sowie dermaßen breit, daß die Achse niemals in die vorgesehene Halterung passen würde. Das habe ich aber rechtzeitig bemerkt und entsprechend präventiv berücksichtigt les 2 les1 arbeit2
      Die Achse, gefertigt aus einem durchgehenden massiven Draht, habe ich dann mit der größtmöglichen Menge Weißleim bis in alle Ewigkeit an Ort und Stelle fixiert. Die Rundung auf der Rückseite ist recht interessant konstruiert. Diese Stelle war beim, durchaus hiermit vergleichbaren, Trolleybus ganz anders gelöst, nämlich mit mehreren, sich immer weiter zuspitzenden, Bauteilen. So wie hier geht's aber auch.



      Die ganze fatale Mischung aus Lasercut, Laserdruck und Schleifpapierangriff habe ich dann noch schön schwarz angestrichen und, siehe da, es wird tatsächlich eine gut ansehliche Hinterachse draus grins 1



      Im Anschluß habe ich mehrere geometrische Körper miteinander verbunden. Teil 13 ist dabei zu kurz geraten, womit ich aber bereits vor dem Ausschneiden gerechnet hatte. Ich meine, hier eine angedeutete Kombination aus Getriebe, Ölwanne und einer Art Schwungrad zu erkennen kratz1







      Schließlich wurde die ganze Geschichte unter dem Laster probeangebracht. Hier fehlt jetzt noch eine Antriebswelle, die im Bogen garantiert zu kurz geraten ist ausguck1 Alles andere wäre nicht wirklich stilecht ostern 1

    • Die Antriebswelle ist im Bogen nicht zu kurz konzipiert, da sie in selbigem gar nicht als Bauteil, sondern nur in Form einer Schablone vorhanden ist, die allerdings, zur Abwechslung, diesmal zu lang geraten ist happy1 In der Bauskzizze ist zwar das Kugelgelenk sehr gut instruiert, die Welle wird dort aber nicht mit der Schablonennummerierung, sondern lediglich auf polnisch als "Wál" bezeichnet. Sowas versteht zum Glück auch noch der Sprachunbegabteste Vertreter dieser Modellbauzunft frech 1 Letztendlich ist das aber auch egal, da ich meine, aus einer massiven Papierwicklung entstandene, Welle sowieso in einem nervigen Prozess Stück für Stück scheibchenweise zurechtanpassen mußte schwitz1



      Im nächsten Schritt habe ich dann die Aufnahme für die vorderen Blattfedern zusammengeklebt und an den Rahmen angebracht. Hier verlief alles reibungslos bis auf die Tatsache, daß das hintere Teil im LC-Satz einmal überzählig vorhanden ist. Vielleicht sollte ein zwanghafter, stark strukturbedürftiger deutscher Motzkönig gar nicht solche extrem improvisationslastigen osteuropäischen Bögen bauen kratz1 Andererseits macht mir die Sache immer noch einen riesigen Spaß, bis hin zum beständigen Gemecker über die Schlampigkeiten im Bogen tanz 2



      Auf die weißen Striche auf der Oberseite der Rahmenkonstruktion gehören vier LC-Spanten drauf, die sich später unter dem Führerhäuschen befinden. Diese sind zwar mit "1c" und "1d" nummeriert, jedoch habe ich sie bisher weggelassen, da ich so viel besser das umgedrehte Chassis von unten bearbeiten kann.
    • Als Nächstes die Vorderachse: Die schwarzen Teile oben und unten sind zu lang, die vorgesehenen Schlitze zu kurz und Knicklinien muß man sich auch selbst ausdenken. Da das Ganze ein Laserdruck ist, sieht das Teil nach der Montage ziemlich mißhandelt aus haue 1 Somit habe ich es einfach komplett schwarz angestrichen, was das Problem wieder ungeschehen macht. Zuvor habe ich die herausgezogenen Elemente für die Aufnahme der Blattfedern entfernt, weil sie natürlich an einer ziemlich falschen Stelle sitzen. Die Teile habe ich dann aus dem angenehm dicken Orlik-Papier, das in meinem Bastelmüll noch vom Trolleybus vorrätig ist, nachkonstruiert und an den Blattfedern angebracht.



      Die Verbindung von Achse und Federn habe ich am Chassis vorgenommen, da ich für die Passigkeit der Teile zueinander bei diesem Modell in besonderem Maße selbst Verantwortung tragen muß grr Nach dem Aushärten habe ich das Ganze wieder entfernt. Bevor ich die Vorderachse festklebe, brauche ich noch das Führerhäuschen und die Räder. Erst dann kann ich alles so aneinander anpassen, daß das Modell nicht im Mülleimer endet, gesetzt den Fall, ich kann die Fahrerkabine überhaupt bauen regen1 Vielleicht gehe ich das Thema mal gleich als Nächstes an...

    • danke1 , euch fleißigen Leikern freu 2

      @Classic: Mit Zaponlack kann man einen Laserdruck um einiges sorgenfreier bauen. Bei entsprechend vorbehandelten Bögen ziehe ich sogar die Knicklinien problemlos auf der Vorderseite durch, allerdings trage ich den Lack auch großzügig auf. Bisher habe ich mit dieser Methode nur Rennwagen auf 120 Gramm-Papier gebaut. Der Werkstoff beim Betonmischer ist etwas dicker. Mal sehen, ob das irgendeine Auswirkung hat. Man sollte dem Zaponlack allerdings die volle Trockenzeit zugestehen, sonst kann es passieren, daß sich beim Skalpellieren die Farbe mitsamt dem Lack ablöst.

      @Spitfire: Die Entscheidung über Modell oder Müll fällt jetzt zeitnah bei der Fahrerkabine. Wenn mir die gelingt, ist das Modell über den Berg. Sollte mir dann noch der Betonmischer scheitern, kann ich dem Lasterchen einfach einen anderen Aufbau spendieren. Geht das mit der Kabie schief, kann ich es vergessen. Wir werden sehen...

      Als Nächstes habe ich die Stoßstange gebastelt. Völlig reibungslos und ohne irgendwelche Unpäßlichkeiten beifall 1 Ich hoffe, daß das jetzt so weitergeht...

    • Gerne bin ich bei diesem BB dabei, Daniel! Nach den Lokomotiven und Architekturmodellen haben auch die Automobile einen hohen Stellenwert bei mir. Schöne Baufortschritte! Und ich lerne: Auch gelaserte Teile haben ihre Tücken! Wie schön, dass es Lackfarbe gibt... Das ist grundsätzlich meine Rettung, wenn's mal wieder nicht gut gelaufen ist. Weiter viel Erfolg!
      Gruß Michael (maxl)
    • Hallo Michael,

      dann heiße ich auch dich herzlich willkommen in dieser Improvisationsverschlimmbesserungsbastelkatastrophe happy1

      Die Bodenplatte der Fahrerkabine soll sowohl in doppelter Papierlage als auch verstärkt mit 0,3 mm Pappe gebaut werden, woran ich eigentlich von Beginn an gezweifelt habe. Ich habe es dann aber trotzdem, mit gewissen modellbauerischen Bauchschmerzen, so umgesetzt. Da ich den LC-Satz, und somit den Kabinensockel doppelt, besitze, wurde erstmal eine Art "Richtbank" gebastelt, mit der ich dann die störrische, verstärkte Bodenplatte während des Trockenprozesses in Form gebracht habe. Ich bin mir am Ende immer noch nicht sicher, ob die Pappverstärkung notwendig ist oder nicht, das ist bisher noch ein ziemlich unentschiedenes Für und Wider. Was zählt ist aber, daß die Pappplatte ( happy1 ) am Ende die gewünschte Form hat.





      Die Kabine selbst wird aus Außen- und Innenhaut aufeinandergeklebt, wobei ich zuvor die Plastikfolienscheiben mit doppelseitigem Klebeband recht problemlos eingepaßt habe. Leider verhält sich die ganze Konstruktion ziemlich störrisch, weil die beiden Teile genau gleichgroß sind. Ich war zwar in Physik nie eine große Leuchte, aber eigentlich sollte doch die Innenseite minimal kleiner sein, wenn sich alles harmonisch zusammenfügen soll, was es hier aber scheinbar nicht soll kratz1 Somit war es ein nerviges Gebiege, wobei die Innenseite am Ende leicht hervorlugt und die Fensterkanten nicht ganz bündig sind. Das müßte aber im Nachhinein noch einigermaßen zu retten sein, hoffe ich mal denk1 Das ganze wird dann, entlang einer gestrichelten Linie, um die Bodenplatte herumgeklebt. Zu guter Letzt gibt die Dachplatte, die zwar im LC-Satz, nicht jedoch im Bogen vorhanden ist, dem Ganzen eine gewisse Form und Stabilität. Dieser ganze Prozeß ist ziemlich nervig, weil alle Teile jeweils ein Bißchen zu klein oder groß sind und man sich gut überlegen muß, was man wo wieviel überstehen lassen möchte, um es nachher gekonnt wegschnippeln zu können.





      Noch bin ich aber einigermaßen im Rennen...

      Gruß,

      Daniel.
    • Daniel wrote:

      aber eigentlich sollte doch die Innenseite minimal kleiner sein, wenn sich alles harmonisch zusammenfügen soll
      nein, da täuscht Du Dich, die Aussenseite muss minimal grösser sein happy1 denk1

      Scherzkeks bei Seite - das sieht sehr gut aus. Und solang man noch was abschneiden kann, ist noch lange nicht Feierabend. Weiter so!

      Gruß,
      Stephan
    • Classic wrote:

      Moin Daniel,
      trocknet der Lack matt?
      Jawoll, das tut er zwinker2 Du kannst das Modell aber im Anschluß wieder mit Glanzlack anstreichen, wenn du den Effekt unbedingt brauchst.

      @Stephan: Aus dem Blickwinkel habe ich das noch gar nicht gesehen happy1


      Als Nächstes habe ich die Kabine möbliert. Die Motorabdeckung paßt hinten und vorne nicht, ich habe insgesamt einen ganzen Abend an ihr rumgeschnippelt, bis das Ergebnis leidlich in Ordnung war wut1 Die Sitze bauen sich, nach kurzem Überlegen über die richtige Vorgehensweise, problemlos und passgenau. Den Schalthebel habe ich aus dem vorgesehenen LC-Teil gefertigt. Der Knauf besteht aus zwei übereinanderliegenden schwarzen Acrylfarbtropfen. Die Pedalerie habe ich noch ein Bißchen mit Pappe verstärkt, was der Bogen nicht vorsieht.







      Im nächsten Schritt wurde die Fahrzeugfront gebaut. Ich kann hier leider kein Lufteinlaßgitter reinsupern, weil das Pappgitter das prägende, formgebende Element des Gesamtbauteils ist. Die Scheiben sind wieder mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Insgesamt ließ sich das Teil gut bauen.





      Nun kommt noch das Armaturenbrett samt Lenkrad in die Kabine und dann schlägt die Stunde der Wahrheit...
    • danke1 , euch Leikern tanz 2

      Wenn man das Lenkrad blauäugig in die vorgesehene Öffnung baut, muß die Fahrerkabine leider ohne Scheiben auskommen brüll1 Ich habe das glücklicherweise vorher gemerkt und entsprechende Modifikationen vorgenommen. Die Lenksäule besteht aus einem massiven Stahldraht, der mit Unmengen von Weißleim an Ort und Stelle gehalten wird. Den "Spantenkasten" in der Mitte mußte ich während des Anpassungsprozesses bis zur Unkenntlichkeit verschnippeln, damit die Fahrzeugfront am Ende nicht so große Luftlöcher hat grr



      Der Blick durchs Fenster lohnt sich schon mal, allerdings hat das Lenkrad vorne Scheibenkontakt, ich hätte es zuvor noch weiter nach hinten versetzen müssen. Das stört aber nur den, der es weiß grins 1 Obwohl auch die Fahrerkabine so viele Ungenauigkeiten aufweist, daß man das Ganze, nach allen notwendigen Anppassungen, schon fast "Eigenkonstruktion" nennen kann, habe ich die Frontplatte irgendwie einigermaßen ansehlich angefummelt bekommen schwitz1



      Jetzt kommt das Dach, das es nochmal ordentlich in sich hat, und dann noch so einiges an Lämpchen, Blinkerchen und Türgriffchen...
    • Das Dach besteht aus jeweils einer unteren und oberen Platte mit gefärbten Rändern. Diese werden mit der flinken Lösungsmittelflasche verleimt, damit sich nichts wellt. Im Anschluß werden die LC-Spanten angebracht. Die Dachelemente habe ich erstmal zwanzig Minuten lang im Bogen gesucht, um dann festzustellen, daß es sich hier um Schablonenteile handelt, die auch nicht verstärkt werden sollen. Zur Materialstärke gibt es auch keine Angaben. Also habe ich mir eine Kopie gemacht und diese verbaut, was zunächst mal ganz gut von der Hand ging.





      Im Anschluß habe ich mir aus Türkis, schwarz und weiß die passende Farbe angemischt, was ich überhaupt nicht mag. Das bereits aufgeklebte Dach wurde dann angestrichen, woraufhin sich mein Standarddruckerpapierdach ziemlich übel aufgewellt hat heul1 Beim Trocknen hat sich das zwar wieder etwas gebessert, allerdings sieht das Dach jetzt ordentlich verdellert aus. Mein einziger Trost in dieser Hinsicht: Das wird ein Baustellenfahrzeug, dann darf es auch etwas mitgenommen aussehen. Die Scheibenwischer habe ich auf doppelseitiges Klebeband geklebt und gemeinsam damit ausgeschnitten.



      Ich muß mir jetzt überlegen, ob das der modelltötende Supergau war oder lediglich die Geburtsstunde eines superranzigen und abgenudelten Baufahrzeuges grr
    • Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß das so überhaupt nicht geht. Also wurde die Kabine kurzerhand skalpiert pirat1 Ich habe daraufhin alles mögliche durchsucht, um das passende Türkis für ein neues Dach zu finden. Das führte zwar nicht zum gewünschten Erfolg, jedoch stieß ich auf das längst vergessene Landegewässer für meine vor Ewigkeiten gescheiterte Do-X. Aus diesem habe ich nun das Dach meines Lasters gezimmert. Es ist nun kein A+ Oldtimer mehr, sondern ein vergammeltes Baufahrzeug mit Moos obendrauf tanz 2 Ich schau' mir das morgen nochmal bei Tageslicht an und überlege, ob ich weiterbaue...



      Es bleibt die Frage, warum der Konstrukteur hier Schablonen verwendet hat kratz1 Mit ganz gewöhnlichen und in Karosseriefarbe gehaltenen Bauteilen für das Dach hätte ich mir hier sehr viel Ärger gespart haue 1
    • Hallo Daniel,

      das ist schon merkwürdig, dass bei dem Baubogen keine (farbigen) Dachteile dabei sind.
      Deine Versuche das Dach zu gestalten sind aber doch gelungen. Wie Michael schon schrieb schaut der zweite Versuch recht stimmig.
      Laß Dich nicht entmutigen, mir gefallen Deine Fortschritte sehr gut.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • danke1 , @maxl und @Automatix, für eure aufmunternden Worte....

      ...bei Tageslicht bin ich dann aber zu der Überzeugung gekommen, daß das Dach entweder in ansehlicher Qualität gefärbt wird, oder das Modell in die Tonne wandert. Also habe ich mal wieder Farbe angemischt und zwei Stunden lang immer wieder dünne Schichten Acrylfarbe, jeweils unter Verwendung eines möglichst feuchten Pinsels, aufgetragen. Insgesamt ungefähr sechs mal das Ganze ostern 1 brüll1 wut1 regen1 Jetzt bin ich aber einigermaßen zufrieden mit meinem Dach. Leider ist der Farbton nicht ganz identisch mit der Wagenfarbe und leider habe ich rechts an der Außenwand sichtbar mit Farbe rumgesaut. Trotzdem geht es weiter mit diesem Modell. So wie es jetzt ist, kann noch was draus werden. Nie wieder mische ich eine Sch... Farbe aus drei Komponenten an grr
      Ach so, fast hätte ich, bei dem ganzen Ärger über Farben Mischen und langwierige Anstriche, vergessen meine kleinen Baufortschritte mit diversen Blinkerchen, Tür- und sonstigen Griffen sowie Radhäusern zu erwähnen grins 1