MiG-29A, Halinski (Kartonowy Arsenal) 2-3/2018, 1:33

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    • MiG-29A, Halinski (Kartonowy Arsenal) 2-3/2018, 1:33

      Hallo Kartonmodellbauer,

      ich werfe den Hut in den Ring, sprich: nehme nun teil mit einer neueren Produktion aus dem Hause Halinski, der Nachbildung des (immer noch) modernen russischen Düsenjäger, der MiG-29A.
      Konkret steht hier die Darstellung der Maschine der MiG-29 (9-12), der weißen "45", Fabriknummer 2960516505 vom 120 GIAP (Gwardejagdgeschwader) der Luftstreitkräfte Russlands. Luftstützpunkt Dumna (unweit der russisch-chinesischen Grenze), Sommer 1998.

      Der hier vorliegende Bogen stellt im Wesentlichen die gleichen Merkmale der Produktion aus dem Jahre 2012 (Military Model 1-2/2012) dar.
      Natürlich, neben dem geänderten (äußeren) Tarnbemalung des Modells und leicht modifizierten sonstigen Farbgebung vieler Elemente unterscheidet sich diese von der vorigen "polnischen" Version der Maschine durch die Bewaffnung in Form von Raketen unter den Tragflächen und ein am anderen Stück an Rollfeld.

      Die Umschlagseite des Baubogens ist auf Kreidepapier gedruckt. Es besteht aus 12 Seiten mit den Elementen des Modells, (inkl. einem Blatt mit einem Fragment der Start-/Landefläche), ein und ein Viertel Blatt mit farbigem Druck, sowie etwas mehr als 4 Papierblätter mit Skelett- und Schablonelementen und 16 Seiten mit ca. 180 Montagezeichnungen und der polnischen Bauanleitung. Der vorhandene Druck fällt gleichmäßig aus, ohne erkennbare Farbunterschiede. Den Bogen zeichnet ein hoher Detaillierungsgrad aus.
      Der Bausatz zählt knapp 2000 Elemente.

      Im Folgenden stelle ich Bilder des Baubogens als (verzerrte) Fotos als Vorstellung ein.









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      mit der Wahl des Modells und Deinem großen Können legst Du die Maßstäbe gleich von Anfang an richtig hoch.
      Das heißt für mich sehr genau zu überlegen, was ich als meinen Beitrag wähle. Und ich will wieder mitmachen, denn die letzte GS hat ungeheuer Spaß gemacht!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Alfred,

      deine Vorstellung bestätigt es, Halinski produziert super Bögen.
      Allein deshalb macht es schon Sinn diesen Bogen anzuschneiden. Eine super Wahl von dir !

      Es ist zwar nicht mein Jagdschema aber ich schaue gerne bei dir vorbei.

      Ich wünsche dir viel Erfolg !
      Und natürlich viel Freude beim Bau.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Alfred,
      da hast du dir wieder einen richtigen Klopper erwählt.
      Ich bin zwar kein Fan von Flugzeugen bauen aber ich sehe mir sehr gern die Flieger an weil sie doch einfach was hermachen.
      Nah da wünsche ich dir viel Spaß beim Bau und bei der Abstimmung werden wir dann sehen ob du dich noch um einen Platz steigern kannst.
      Ich bin der Meinung du hast das Zeug dazu.

      Grüßle,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Volkmar, danke für deine möglicherweise zutreffende Einschätzung.
      @Martin, danke für deine Bemerkung. Lass dich von meiner Modellwahl für diesen Wettbewerb nicht aus deinem eigenen Konzept werfen.
      @Jürgen, vielen Dank für deine Wünsche. Diese werde ich auch sicherlich auch gut gebrauchen können.
      @Reinhold, danke für deine Meinung zu meinen persönlichen Fähigkeiten in Sachen Modellbau. Ich versuche mich mit jedem weiteren gebauten Modell mich modellbautechnisch weiterzuentwickeln.


      Zum Baufortschritt:

      zum Anfang dieser Woche erfolgte der "Anschnitt" des Bastelbogens.
      Zunächst habe ich auf den (großen) Grundspanten W1 die ersten Spanten mit der Nummerierung W1a bis W1s zusammengeleimt.
      Angesichts der Verwendung von LC-Elementen ist es jedoch ein angenehmes Zusammensteck-Spiel à la Lego.
      Schon jetzt lässt sich erahnen, dass es sich hierbei um ein wahres 'Spantenmonster' handeln wird.





      Grüße

      Alfred
    • Alfred wrote:

      @Martin, danke für deine Bemerkung. Lass dich von meiner Modellwahl für diesen Wettbewerb nicht aus deinem eigenen Konzept werfen.
      Hallo Alfred,

      mach Dir da mal keinen Kopf, ich habe noch gar kein Konzept. Momentan bin ich neben den beiden Autos und der Hoffnung auf einen neuen Weihnachtsevent in der ultra-diffusen Vorauswahl mehrerer grundverschiedener Projekte.
      Für mich habe ich an dem Renault gelernt: a) Lieber ein überschaubares Projekt, aber das richtig gut; b) Lieber ein Modell, das ich auch so wählen würde; c) Wettbewerb macht richtig Spaß, gleich wo ich in der Wertung lande; d) Macht nochmals mehr Spaß mit einem entspannten Zeitrahmen!

      - Wie groß ist der Rahmen Deiner MiG eigentlich bis jetzt? Auf mich wirkt er, als bräuchte er keinen Maßstabswürfel, sondern einen Meterstab.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Serfaus Alfred

      die Teamkombinäschn "Alfred & Halinski" lässt ja jetzt schon die Luft im Fliegerbau GoldeneSchere alle Hoffnung von potentiellen Mitbewerbern fahren ....(da brauche ich mit meiner MiG29 von Mali in Planung erst gar nicht mit liebäugeln zwinker2 )
      Aber zurück zum Modell : also - ein Spantenmonster ist das ja nicht gerade - ich denke sogar, das da an ein paar wichtigen Stellen noch welche fehlen (die Läserkatschneggn sparen halt überall ...)
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Martin wrote:

      - Wie groß ist der Rahmen Deiner MiG eigentlich bis jetzt? Auf mich wirkt er, als bräuchte er keinen Maßstabswürfel, sondern einen Meterstab.
      Alfreds Antwort konnte ich hier leider nicht abwarten hüpf1 Wenn's vom Konstrukteur originalgetreu originalisiert ist, müßte das Ding etwas um 52 cm lang sein, ungefähr 34 cm Spannweite haben und 14 cm Höhe aufweisen. Schon irgendwie geil... @Alfred: Stimmt das mit den Maßen ungefähr? ich habe mit Wikipedia und Taschenrechner überschlagen kippe1
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Martin, @Daniel, die Maße dieses fertigzustellenden Flugmodells im Maßstab 1:33 sind (L*B*H): 52,5 cm* 34,4 cm* 13,2 cm, daher hast du, Daniel, grob überschlagen, wohl recht. Insgesamt finde ich, für einen Zweistrahler nicht allzu üppige Ausmaße.

      @Klaus, hoffentlich kann ich die in mich und meine "Baukünste" gehegten Hoffnungen erfüllen. Die "wellige" Oberflächenstruktur insbesondere der oberen Sphäre des Fliegers lässt erstmal in der Tat vermuten, dass die Anzahl der Spanten insgesamt etwas zu sparsam ausgefallen sein mag. Im Vertrauen auf die Gründlichkeit auch dieser Produktion des Marktführers werde ich jedoch wohl erstmal bei der standardmäßigen Spantenanzahl versuchen.

      @Peter, danke für deine Wünsche.

      @Andy, auch dir sei Dank ausgesprochen.

      @Michael, vielen Dank.


      Zum Baufortschritt:

      Nun habe ich den Skelettbau des Rumpfs der MiG-29A fortgesetzt.
      Nach dem Durchtrocknen der bisher zusammengeleimten Teile, die ich zwischenzeitlich auf einer ebenen Unterlage gelassen hatte, habe ich von unten zunächst mal die El. W2 - W2m eingeklebt. Ich habe mich entschieden, später vorne unter der dann nicht abnehmbaren Flugzeugnase die Radarkuppel nicht darzustellen.
      Anschließend wurde von mir der Rest des Rumpfskeletts dazu gebaut - Elemente W3 - W3w, sowie W4 - W4n.

      Insgesamt zählt das Rumpfskelett etwa 90 Teile - daher lässt es sich hier von einem wahren Spantenmonster wohl sprechen.







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      ich wünsche Dir viel Freude beim Bau und gutes Gelingen! Schon die ersten Bilder sind beeindruckend. Aber bei Deiner Erfahrung als Halinski-Teilemonster-Bändiger bin ich da recht zuversichtlich. klasse1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Bastelfreunde,

      @Christoph, danke dir für deine Wünsche.
      @Stephan, vielen Dank, auch für das kleine Kompliment bezüglich des lilafarbenes Hintergrunds der Bilder. zwinker2
      @Hans-Jürgen, danke für deine motivierenden Worte.
      @Andreas, auch dir danke für deine Aufmunterung.


      Zum Baufortschritt:

      in den letzten Tagen ist bei der MiG-29A weiter mit dem Cockpit gegangen.
      So habe ich die fertiggestellt die beiden Innenwände und Cockpitschale.
      Alle o. g. Baugruppen werden später vereinigt.
      Ich finde, anhand der Cockpitwände ist ersichtlich, welcher Detaillierungsgrad sich sowohl im gesamten Bogen, wie auch bei der Cockpitinneneinrichtung, steckt.
      So entstand die zentrale Steuerungseinheit -ein ziemlich fiselligen Baugruppen (Bild 1 und 2). Diese habe habe ich dann in der Cockpitschale eingeklebt.









      Grüße

      Alfred
    • Nachdem ich die Cockpitwände mit der Cockpischale zu einer Einheit zusammengefügt hatte, habe ich anschließend das im Wesentlichen fertige Cockpit in das Spantengerüst verklebt und die seitlichen 'Profling'-Spanten angeklebt,und es kam der oben schließende Spant drauf.
      Dann habe ich den 'MG-Schacht', bestehend aus 4 Elementen, zusammengebaut. Eigentlich total überflüssig, weil er später am fertiggestellten Modell sowieso nicht zum Vorschein kommen wird, aber auch das macht ein Halinski-Bogen aus.







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      Alfred wrote:

      Dann habe ich den 'MG-Schacht', bestehend aus 4 Elementen, zusammengebaut. Eigentlich total überflüssig, weil er später am fertiggestellten Modell sowieso nicht zum Vorschein kommen wird, aber auch das macht ein Halinski-Bogen aus.
      Das ist genau der Punkt. Du weißt, dass es da ist, dass Du durch den Bausatz noch mehr über das Original kennengelernt hast und dazu Deinen "Sorgfaltstrieb" befriedigt hast, den ich selber zur Genüge kenne.
      Es gibt auf cadbest.com einen Hammerbausatz der F-15 Eagle, den Du mit etlichen geöffneten Wartungsklappen darstellen kannst und dahinter finden sich dann die Nachbildungen der damaligen Rechner etc. Oder von UHU02 die Colonial Viper bzw. der X-Wing: Alle mit Interieur und dem gleichen Streben geschuldet.
      Nebenbei sieht das Gerüst Deiner MiG aktuell auch sehr nach Sci-Fi aus. Guuut!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Moin Alfred,

      etwas verpätet stosse ich dazu.
      Ich wünsche Dir gutes Gelingen mit diesem Trümmer.
      Aber wenn den einer schafft, dann Du. Bislang ist alles prima gelungen.
      Bin schon gespannt, wie gut die Aussenhaut auf das Gerüst passt.
      Dieses Gerüst zu schleifen dürfte einige Nerven und Schleifblätter kosten grins 3
      Gruss, Holger zwinker1
    • Holger wrote:

      Bin schon gespannt, wie gut die Aussenhaut auf das Gerüst passt.
      Dieses Gerüst zu schleifen dürfte einige Nerven und Schleifblätter kosten
      Da bin ich auch sehr gespannt. Bei diesen Formen bestimmt keine einfache Aufgabe. Vielleicht macht es Sinn, eine Methode aus dem russischen Schiffsmodellbau anzuwenden und das Spantengerüst mit Bauschaum auszuschäumen. das sollte eine perfekte Auflage für die Außenhaut ergeben.

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Martin, danke für den interessanten Link, u.a. mit der besagten F-15. Sie sieht echt cool aus... Und das mit der MiG-29 als Vergleich mit einem Sci-Fi-Objekt aus - da will ich zusehen, dass das sich zeitnah ändern möge...
      @Danke, Michael. Ich gebe mir Mühe.
      @Berthold, vielen Dank für deine Wünsche, die kann ich auch gut gebrauchen.
      @Holger, auch dir danke ich. Das mit der Schleiferei des Skeletts habe ich bereits hinter mir...
      @Hans-Jürgen, das wäre in diesem Fall möglicherweise eine praktikable Lösung. Dennoch hoffe ich, dass ich auch bei diesem Halinski mit den hier in der schriftlichen polnischen Bauanleitung und meinen Erfahrungen beim Einsetzen herkömmlichen Baumethoden gute und passable Ergebnisse werde erzielen können. Halinski bürgt quasi für den erzielbaren Bauerfolg mit seinem Namen...
      @Chris, trau`dich `was.


      Zum Baufortschritt,

      nachdem ich den kompletten Rumpf gründlich geschliffen habe, wurde das Hauptfahrwerk samt kleiner Elemente fertiggebaut und in die Unterseite des Rumpfes quasi hinter dem Cockpit eingesetzt.









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,
      obviously, the Freudian message is that consumption of a certain chocolate brand gives you strength to proceed on and on. daumen1 It's a great start! I wish you luck with fitting the parts.
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Kresztian, thanks!
      @Auch dir danke ich dir. Nun kannst auch du sehen, wie die weiteren Baufortschritte ausgefallen sind.


      Zum Baufortschritt:

      Ich habe nachfolgend die Hauptfahrwerke eingebaut, die ich mit kleinen Elementen bestückt hatte.

      Als nächstes wird die Beplankung in Angriff genommen.









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      Du bist ja schwer am schaffen mit Deinem Jet. Man kann ja förmlich den Spaß erkennen, den Du beim Bau hast.

      Ich wünsche gutes Gelingen bei der Beplankung, vor allem das das Kleid nicht zwickt, aber bei Haliinski sollte das ja wie angegossen passen.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Stephan, danke, ich denke es wird schon...


      Zum Baufortschritt:

      am Wochenende kam ich bei der MiG-29A dazu, endlich mit dem Erstellen und dem Anbringen der ersten Beplankungsteile an den Rumpfskelett.
      Gemäß der Bauanleitung habe ich mit dem hinteren oberen vorgeformten 'Beplankungskleid' begonnen (Bild 1 + Bild 2).
      Es zeigte sich hier, dass manche Elemente trotz präziser Bastelarbeit etwas abgestanden sind (sie bildeten im vorderen Bereich nicht eine Linie) und mussten um ca. 0,7 mm gekürzt werden.
      Anschließend habe ich den Beplankungsvorgang um zwei weitere Abschnitte in Richtung Flugzeugnase fortgesetzt.







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      ich frage mich gerade, wie Du diese unschönen hochstehenden Stoßkanten "eingliedern" willst: Mit dem Falzbein oder einem Teelöffel? Oder sind das die von Dir genannten Größenungenauigkeiten? Irgendwie sind die so gar nicht das, was man aus dem Hause Halinski erwarten würde. Und gehe nicht aus, dass das an Dir liegt, nach dem was ich schon von Dir gesehen habe.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Martin

      ich bin zwar kein Experte im Fliegermodellbau, aber ein bischen kenne ich mich auch aus:
      das Problem liegt teilweise an der "mageren" Spantenkonstruktion (Ganzskelett-Ansätze liegen mir weniger).
      Wenn die Abwicklungen einzeln verbaut werden und auf die Querspanten aufgelegt werden und die Abwicklung etwas zu lang ist (submillimeterbereich) kommt es durch die Spannung zwischen den Spanten zu sogenannten "Durchhängern" was zu einer Aufwölbung des Abwicklungsrands führt. Baut man zusätzliche Längsstützen unter der Abwicklung ein, ist der Effekt weniger ausgeprägt. Ich verstärke z.B. ebene Flächen mit 0.3 mm Bristolkarton (passgenau eingearbeitet).
      Aber vielleicht liege ich auch falsch - vielleicht gibt ein Kartonmodellbauerkönig den richtigen Ratschlag (Spannungstensor).
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Martin, @Klaus, erstmals vielen Dank für eure Anmerkungen und der geäußerten (konstruktiven) Kritik.
      Wie bei den Bildern meines letzten Beitrags deutlich zu sehen ist, sind mittlerweile Unpässligkeiten und Ungenauigkeiten bei meiner Bauausführung aufgetreten. Um es von vorne herein klar zu stellen, diese gehen zu gut 95 Prozent auf mein Konto. Ich hatte ohne Not mir die nötige Zeit nicht genommen und meinen eigenen Baubericht vom Bau desselben Modells (nur eben die polnische Variante), der zudem hier im Forum existiert (Original aus dem Jahre 2012, hier wiedereingestellt 2015 -2016) nicht zurate genommen (eventuell auch die polnische schriftliche Bauanleitung - ich bin ja der polnischen Sprache mächtig). Hätte ich dies getan, dann hätte ich, im Gegensatz zur Darstellung in meinem Post 32 das komplette Oberkleidchen "in Einem" zusammenleimen sollen und dann diese Einheit auf den "Rücken des Fliegers anbringen dürfen. Dazu kam, dass am hinteren Ende die Außenhaut um ca. 0,3 mm zu sehr nach vorne angebracht. Dadurch ergaben sich zunächst leichte Ungenauigkeiten, die sich nun nicht nur summierten, sondern sogar potenzierten.
      Vor diesem Hintergrund gebe ich Klaus`zum Teil recht. Die reine Konstruktionslösung, die hier von Halinski gewählt wurde erwies sich ja bei meinem fast dem gleichen Bauvorhaben aus dem Jahre 2012 als durchaus machbar und mit etwas Geschick ist sie m.E. an sich unproblematisch.
      Das Andere ist, dass jene auf den letzteren Bildern sichtbare Ungenauigkeiten, im Gegensatz zu Sonst, bei Tages(Sonnen-)licht aufgenommen wurden. Der mir bewusste krasse (verbesserungswürdige) Gesamtbild des hier Gebauten und Gezeigten relativiert sich jedoch, wenn man das Modell sowohl im künstlichen Licht betrachtet, wie auch, wenn man es in natura zu sehen bekommt.
      Natürlich bin ich insgesamt mit dem bisher Gebauten nicht so richtig glücklich. Angesichts der Tatsache, dass ich für ein paar Momente an einem Punkt angelangt war, an dem ich ein Bauaabruch in Erwägung gezogen hatte, bin ich doch insgesamt froh, dass es dennoch mit diesem attraktiven Flugzeugmodell fortgefahren werden konnte.
      Und, wenn nötig, bin ich für jegliche Kritik nach wie vor sehr dankbar, im Besonderen die der konstruktiven Art.
      Und noch sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle bisherigen, wie auch mögliche künftige Leser und Liker dieses Bauberichtes von mir ausgesprochen.
      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      das war weniger als Kritik denn als Frage gemeint. Ich hatte genau dieselben Probleme mit dem "Hängebauchtank" meiner EE Lightning, der ja auch aus vielen einzelnen Segmenten zusammengesetzt ist und bei dem sich die geringsten Ungenauigkeiten dramatisch addiert haben. Ich habe Deine Me 110 und andere Modelle gesehen und weiß, wie fanatisch genau Du arbeitest. Und ich habe schon bei anderen Modellen solche Problemkanten schon mit einem glatten, runden und harten Werkzeug wieder heruntergedrückt und damit zum Verschwinden gebracht.
      Ich traue mich noch längst nicht an solche komplexen Modelle wie Deine MiG heran, schon daher hast Du meinen höchsten Respekt!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      Fertig: 1963-er Chevrolet Impala, 1:24, North 07
      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Servus Alfred

      ich schliesse mich Martin an und betone das Kritik nie nicht inhaltlicher Gegenstand war.
      Wer wie Du vom Blatt baut hat mit manch unschönen Effekten zu leben.
      Also : bau mal so schön weiter - der erste Platz unter den Fliegern ist Dir eh sicher - gell frech 4
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Martin, @Klaus, an meiner bisherigen "Leistung" am Modell ist auf jeden Fall berechtigte Kritik angebracht, wie ich finde. Und danke für eure Tipps und euren Zuspruch, das hilft mir weiter.
      Trotz der von mir fabrizierten Mängel werde ich an der Mig-29 weiterbauen, gleichwohl wissend, dass der Supergau = Rundablage gerade noch in diesem Fall vermieden werden konnte.


      Zum Baufortschritt:

      Die Beplankung des Rumpfs konnte in Richtung Nase vervollständigt werden. Zumindest der bisherige Vorderteil sieht insgesamt doch recht akzeptabel aus. Ganz vorne sind weite Teile des "Haimauls" zu sehen.









      Grüße

      Alfred