IJN Yuudachi - 1:200 - GPM Shiratsuju

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    • IJN Yuudachi - 1:200 - GPM Shiratsuju

      moin1 !

      Ich reihe mich dann auch mal mit ein.

      Mit dabei dieses mal (wieder) was Graues, bzw. Grünes.

      Es wird ein Schwesterschiff der IJN Shiratsuyu, nämlich die IJN Yuudachi.


      (Copyright: GPM)

      Warum die Yuudachi? Weil ich dazu bei World of Warships ein schönes Farbschema gefunden habe. (und weil "POI!".... ok, den verstehen hier nur wenige)

      Da gibt es bestimmt auch viele Möglichkeiten den Rumpf zu supern. Und wie ihr Euch denken könnt: Es wird dann auch größtenteils komplett gestrichen.

      Ein kleiner Zerstörer mit einer von Modelllänge 54cm.

      Spanten werden, weil es für mich eben dazu gehört, per Hand geschnippelt.

      Das Original ist in der Schlacht von Guadalcanal vom US-Kreuzer Portland versenkt worden und ist so eines der vielen Schiffe vom "Ironbottom sound".

      Gruß,

      Christoph
    • So, hab nun auch das Bild gefunden, wie sie dann aussehen darf:


      (Copyright: Wargaming.net)

      Über die Farbtöne kann man sich sicherlich noch streiten, mir persönlich ist in dem Bild jetzt etwas zu wenig Sättigung drin. Also das Helle sollte etwas mehr ins Beige gehen, und der Rest eher Olivgrün. Mal gucken was Tamiya in der Farbrichtung so im Angebot hat.

      Gruß,

      Christoph
    • moin1 moin1 Kartonisten!

      Ich habe schonmal ein wenig angefangen.

      Spantenschnibbeln muss ich euch ja nicht zeigen. Ist auch nicht so viel zu zeigen: 2 Teile Kielspant, 18 Querspanten (davon Nummer 1 nur in der oberen Hälfte) und ein Stringer in etwa auf Wasserkante. Den Stringer habe ich mit auch einmal kopiert.

      Irgendwie hat mich dann der Teufel gepackt und ich hab Ober- und Unterseite getrennt gebaut und innen recht viel von den Spanten weg geschnitten... wer weiß? vielleicht stolpere ich irgendwann mal über ein Päärchen winzigkleiner Motoren und einem leichten 6V-Akku... (aber das wäre alles außerhalb dieses Bauberichts/Wettbewerbs).

      So sieht nun das Unterwasserschiff aus:


      Ich habe mir die Bodenplatten zuerst auf 80er Kopierpapier gezogen und grob ausgeschnitten (gerne 1mm zu lang). Damit wurde das Spantengerüst einmal geschlossen und wurde schön steif. Nach einer Nacht auf einer geraden Glasplatte (mit wenig Uhu geheftet) wurden dann die Eigentlichen Unterwasserschiff-Platten angebracht. Teil Nummer 15 wurde angepasst, denn durch das "auf Linie Schneiden" wurden doch einige Teile länger als die Spanten. Die Platte am Heck hat noch einen weißen Rand, da hier das Teil kleiner war und kaum über den Stringer rüber gegangen ist.

      Die Platten waren nach oben etwa 3mm zu lang (über den Stringer hinaus). Beim Kopierpapier hab ich es einfach auf den Stinger umgelegt und verlebt, die Teile aus dem Bogen wurden bündig abgeschnitten (wird noch versiegelt, geschliffen und lackiert).

      Die Stevenrohre sind aus 2x0,3mm Messingrohr (also gerade genug für eine 1,2mm Welle + etwas Fett...). Die Lager am Stevenrohrende muss ich mir noch basteln, werde da denke ich 3mm Rundmaterial aus Plastik für nehmen.

      Das Unterwasserschiff wird nun noch geschliffen und lackiert. Und parallel bastel ich dann schonmal die Spanten vom Überwasserschiff.

      Im vergleich zur Shinano ist das hier echt nur ein Beiboot :-P

      Einen Modellständer hab ich mir auch schon scratch gebaut (war keiner im Bogen...):

      (Den Farbton vom UWS passe ich noch an, da hat mir der PC-Bildschirm einen helleren Farbton angezeigt!)

      Ist "Pappe Furnier" und eher eine Fingerübung. Werde nochmal einen besseren bauen, denn momentan liegen die Schlingerkiele auf den Längsholmen auf... aber zum Basteln liegt dsa Modell schön sicher drin.

      Morgen gibt es dann ein wenig mehr.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Kartonisten!

      @Didibuch
      @Curmudgeon
      @Juergen
      Danke Euch für die Motivationsdaumen freu 2 daumen1

      Bei mir ging es auch weiter. Die Spanten für oben waren nichts besonderes. Wurden eben nur wie unten ein wenig ausgehöhlt, für später.

      Das Deck besteht bei diesem Modell aus zwei Teilen, einmal die gesamte Kontour mit der "Wasserkante" und dann später das Linoleumdeck mit den Details.

      Ich habe erst einmal "nur" die unteren Teile verbaut. Im Anschluss hab ich die Bordwand wie vorher beim Unterwasserschiff zweilagig gebaut, also einmal aus 80er Kopierpapier und dann die Teile aus dem Mogen mit dem dickeren Papier drauf. Hier wurden auch die Bullaugen ausgestochen. Und dann kam die zweite Kopie zum Einsatz, bei der hab ich nur die Plattengänge (1 achtern, zwei am Bug) ausgeschnitten und aufgeklebt hab.



      Am Bug dann ein erster Farbtest mit Tamiya XF-76. gefällt mir besser als dieses Grauweiß von den Bildern aus dem Spiel.

      Der nächste Plan ist dann die Kleinteile am Decksrand zu montieren, Poller, Klampen, Reling. Die sollen nämlich mit angemalt weden, passend zur Tarnung.

      Im Spiel (siehe Bilder oben) ist auch die Entmagnetisierungsschleife enthalten. Die wird aber, da sie nicht Teil des Bogens ist, nicht hinzugefügt (wäre aber ein tolles Detail).

      Edit: Was ich komisch fand: In dem Decksteil für die Back waren die Durchbrüche für die Ankerklüsen drin. In dem Teil darüber (dem, mit den grauen rand) dann wieder nicht... daher die etwas grobe Lücke, die ich da vorne geschnitten hab. Nicht wundern, kommt noch was drüber, dann sieht man es nicht mehr.

      Dann gehe ich mal weiter basteln arbeit2

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Christoph,

      sieht gut aus.
      Schön, dass du die Plattengänge einbaust. Sind die im Bogen vorhanden ?

      Stahl_Wolle wrote:

      Was ich komisch fand: In dem Decksteil für die Back waren die Durchbrüche für die Ankerklüsen drin. In dem Teil darüber (dem, mit den grauen rand) dann wieder nicht...

      Nicht wundern. Das ist ein ganz normaler Vorgang.
      Bei diesen Bögen ist nicht immer alles logisch durchdacht bzw. konstruiert.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Christoph,

      die fehlenden Durchbrüche sind ein Ärgernis, wenn du noch eine Kopie vom schon verbauten Deck hast, kannst du die als Schablone für die Platzierung und Form der Ausschnitte nehmen.

      Die Entmagnetisierungsschleifen selbst zu fertigen, ist aufwändig wegen der zahllosen Befestigungen, optisch aber lohnend.

      Weiterhin eine sichere Hand bei den nächsten Bauschritten !

      Curmudgeon
    • Hallo Kartonverbieger!

      @Curmudgeon und @Klueni Wie gesagt, die MSR-Schleife baue ich nicht an, da sie nichtmal angedeutet ist im Bogen. Wäre aber sonst ein tolles Detail. Mache ich dann wahrscheinlich bei meiner Shinano aber ran (fällt bei der Teilezahl eh nicht auf).

      Bei meiner Yuudachi ging es auch weiter. Es standen 8 Poller, 4 Klüsen (Ochsenzungen? joa, passt der Begriff) und die Sockel für ein paar Davits/Handlingkräne auf dem Plan.

      Winzig die Teilchen. Ich hab die Zungen stumpf mit Sekundenkleber (halbflüssigem) gerade drauf geklebt. Nachdem der Sekundenkleber ausgehärtet war (war eher ein Minutenkleber) konnte ich sie dann in Form bringen. Erst dann hab ich sie von dem Papier getrennt und aufgeklebt.

      Die genannten Kleinteile hab ich dann an Deck gebracht und den Bug "eingezäunt" mit Lasercut-Reling.


      P.S.: Ich hasse Makros! Die Ankerklüse sieht in Realität viel besser aus.

      Jetzt konnte ich am Bug schonmal mit der Tarnung beginnen. Zum Abkeben nehme ich ein Tesa-"Scharfe Kante"-Klebeband. Das kann ich mir vorher mit einem Cuttermesser grob in Form (leichte Bögen) schneiden und dann aufkleben. Die "Wasserkante" wird mit angemalt, ebenso die Reling. Hier weiche ich von dem 3D-Modell im Spiel ab, das diesen Bereich in einem "Primer-Grau" zeigt, was mir aber optisch nicht gefällt.

      Nun arbeite ich mich mal langsam von der Back zum Heck durch.

      Gruß,

      Christoph
    • Guten Morgen Kartonverbiegergemeinde!

      Heute ging es weiter auf meiner Helling, bzw eher daneben in der Waffenmanufaktur.

      Ich habe mir, da ich bei der Tarnbemalung immer wieder Pausen einlegen muss, einen der Geschütztürme vorgenommen. In diesem Fall ist es der Einzelgeschützturm, der auf dem Achterdeck steht und nur ein Rohr trägt. Da hat man sich aus Gewichtsgründen wohl gegen ein zweites Rohr entschieden.



      Das Rohr ist aus Messing aus dem Zubehör und ist in der Höhe beweglich. Die Reling und Fußperde sind aus Lasercut-Reling. Einzig die "Visierklappe" neben dem Rohr habe ich aufgedoppelt, weil sie nur drauf gemalt war, also nach dem Lackieren nicht mehr sichtbar gewesen wäre.

      Unter dem Turmboden sind einige Rippchen, die man so später dann nicht mehr sieht (Shinano, guck nicht so böse!). Grob 50 Teile sind in dem kleinen Kanönchen, das mich etwa 5 Stunden gekostet hat und mächtig Spaß gebracht hat.

      Der Bogen ist da nämlich schön präzise, wenn auch etwas zu dunkel, so dass man die Falzkanten manchmal nur erahnen kann. Das kann aber auch an meinem Schreibtischlicht liegen.

      Der Turm kommt nun in einer Umwicklung aus Knisterfolie (nicht ablenken lassen!) in einen Setzkasten. Muss mal gucken, ob ich den beweglich machen werde. Hab hier eine Idee mir kleinen Magneten, mal sehen was das große A so im Angebot hat.

      Nebenbei dann immer: Reling an den Rumpf kleben, Klebeband eins weiter schieben, eine Farbe auswählen, zwei Schichten drauf, warten bis alles trocken ist... Die Tarnung ist schon aufwändig, aber auch schon schön anzusehen. Mache aber erst Fotos, wenn sie soweit fertig ist.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Jürgen,

      danke für Däumchen und Lob.

      Ja, finde auch, dass der sehr gut gelungen ist. Mal gucken wie sich der Rest macht.

      Hab bei Amazon kleine Neodymmagnete gefunden, 5mm Rund, 1mm dick, genau richtig, um sie in eine Barbette einzubauen. Ohne Werbegedanken: 100 Stück für 9€, nimmt man mal mit.

      Die Reling ist fast fertig. Hab gesehen das sich Kartonmodell und 3D-Modell am Heck unterschieden. Beim Kartonmodell kragt das Deck hinten über, weshalb ich jetzt meine sauber am Heck rum geführte Reling wieder entfernen kann... Aber im Allgemeinen bin ich sehr zufrieden mit dem Bogen.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo karton1

      Auf meiner Werft ging es auch bei der Yuudachi weiter.

      An sich nur kleine Veränderungen, weil es nur wenig Teile waren. Steuerbords ist die Tarnung (bis auf kleine ausbesserungen) soweit fertig.

      Ich habe sie dann auch Backbords so weit fertig gemacht, dass ich das Backdeck aufkleben konnte.

      War ein wenig trickreich, weil ich die Reling schon dran hatte. Aber ein wenig rund biegen (musste ich eh wegen der Form) und schon kam ich an beiden Seiten gut drunter. Die kleinen überhängenden Ecken sind, wenn ich dem Modell aus dem Spiel glauben darf, Speigatten. Im Spiel sind hier auch Mini-Fußleisten angebracht, daran hab ich das mal festgemacht.

      Dann habe ich meine Lieferung an Magneten bekommen und gleich mal die vordere Barbette damit ausgestattet und den vorderen Turm begonnen:

      Die Magneten haben genau genug Kraft. Eben so, dass der Turm sicher drauf sitzt, sich aber weich drehen lässt. Im Hintergrund ist schon der begonnene Turm zu sehen. Dieser bekommt dann zwei Kanonen.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Christoph,

      sieht super aus. ja 2

      Sehr sauber gebaut. Ich hatte erst Bedenken weil du die Reling schon angebaut hattest.
      Jetzt verstehe ich aber, warum dies schon möglich war.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Kartonisten!

      @Juergen danke für das Däumchen.

      Ja, finde auch, dass der Teil gut gelungen ist. War erst auch am überlegen, ob das so überhaupt geht. Notfallt hätte ich ein oder zwei Stellen der Reling wieder aufgetrennt, damit ich das Deck drauf bekomme. War aber so gar nicht nötig. Bei den beiden Teilen vom Achterdeck wird es leichter, da diese größer sind. Schwierigstes Teil einzufädeln war vorne der Teil, auf den wieder zwei Poller kommen.

      Die Barbette musste dann auch gleich einen Belastungstest bekommen:

      Der Vordere 2x127mm-Turm ist soweit fertig. Ein paar mehr Teile waren es diesmal (im Vergleich zum Einzelturm), die in die "Kletterreling" gegangen sind.

      Der Turm lässt sich ohne Probleme 360° drehen, die beiden Kanonen können in der Höhe gerichtet werden (beide zusammen). Und beim Drehen rutschen die unteren Fußperde genau über die Reling. Abnehmen kann man den Turm ganz leich: einfach waagerecht an den Rohren wegziehen.

      Die Barbette lasse ich übrigens dunkelgrau, damit sie farblich zum Deck passt. Von der sieht man ja sowieso nicht mehr viel.

      Dann mache ich mal weiter mit der Tarnung...

      Gruß,

      Christoph