MS MONTE ROSA HSDG 1931 Passat-Verlag/DSM 1:250

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    • MS MONTE ROSA HSDG 1931 Passat-Verlag/DSM 1:250

      Hallo Klebekollegen,
      nach längerem Überlegen, viel Hin und Her, habe ich mich für das nächste Bauprojekt entschieden. Es wird die Monte-Rosa der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft. Baujahr 1931, und nach dem Einsatz auf einigen Liniendiensten nach Süd- und auch Nordamerika hauptsächlich für Kreuzfahrten eingesetzt. Darunter auch viele in Charter für die Deutsche Arbeitsfront-Organisation "Kraft durch Freude". Im II.Weltkrieg Wohnschiff, Truppentransporter und am Ende noch Umbau zum Lazarettschiff. 1945 britische Kriegsbeute, in Dienst als Truppentransporter EMPIRE WINDRUSH. 1954 nach einer Explosion im Maschinenraum und anschließendem Brand gesunken, Besatzung und Passagiere wurden bis auf 4 Mann gerettet.
      Das soll genügen zur Geschichte des Schiffes, in der Literatur und im Netz wurde viel publiziert und kann leicht nachgelesen werden.
      Ich habe den Bogen Nr. 1583 der Gemeinschaftsausgabe Passat-Verlag/Deutsches Schiffahrtsmuseum ohne die Zusatzbögen für die Lazarettversion. Dazu die feine Foto-Ätzplatine von Peter Hurler, an dieser Stelle nochmals Dank an Herrn Hurler für den freundlichen Service.



      In anderen Foren habe ich bereits mehrere Bauberichte gesehen und werde diese bei Bedarf auch als Hilfestellung nutzen, in unserem Forum fand ich noch keinen Bericht, allerdings mehrere sehr schön gebaute Modelle in der Galerie.
      Ich werde das Modell weitestgehend nach den Vorgaben des Bogens bauen und nur einige geringfügige Veränderungen vornehmen.
      Unter anderem werde ich die Decks mit einer Holzstruktur neu ausdrucken. Zwar sind die Originaldecks gut gelungen, der Gelbton des "Holzes" ist mir aber etwas zu grell und dominant. Alle Bullaugen, Fenster, Skylights usw. werden geöffnet, farblich mit einer schmalen "Messing"-Einfassung versehen und dunkelblau hinterlegt (auf dem Bild nur ein grobes Versuchsmuster).



      Ich plane auch etwas Licht in das Dunkel zu bringen, Positions- und Maschinenlichter, Brücke und obere Decks werden elektrifiiziert - wenn es denn klappt.

      So, jetzt ans Werk, ich hoffe einige von Euch schauen dabei zu und sparen nicht mit Kommentaren und Kritik.

      Viele Grüße
      Markus
    • Vielen Dank für Euer Interesse und Euren Zuspruch danke1 ich werde mich bemühen die gesteckten Ziele umzusetzen.
      Das Model wird gute 63cm lang und das Spantengerüst ist etwas aufwendiger und sehr stabil. Etwa 80 Einzelteile stecken darin, die meisten vor dem Ausschneiden verdoppelt. Einen LC-Spantensatz gibt es ja nicht, aber das Schnippeln und Kleben der großen Flächen macht richtig Spaß - in Relation zum Rollen von einigen Dutzend winzigen Pollern.



      Ich war gestern und heute schon fleißig, das gesamte Gerüst passt sehr gut zusammen und ist ziemlich stabil. Ich überlege aber noch einen Mittelspant in die "Kästen" einzuziehen um den Decks und Aufbauten einen stabileren Stand zu geben. Schauen wir mal .......
      Nun erstmal das untere Achterdeck vorbeireiten und einbauen.



      Viele Grüße
      Markus
    • Hallo Markus,

      hier schaue ich sehr gerne vorbei.
      Wünsche dir viel Spaß mit dem neuen Projekt.

      Von besonderen Interesse für mich:

      Markus Bodeux wrote:

      Alle Bullaugen, Fenster, Skylights usw. werden geöffnet, farblich mit einer schmalen "Messing"-Einfassung versehen und dunkelblau hinterlegt (auf dem Bild nur ein grobes Versuchsmuster).

      Und:

      Markus Bodeux wrote:

      Ich plane auch etwas Licht in das Dunkel zu bringen, Positions- und Maschinenlichter, Brücke und obere Decks werden elektrifiiziert - wenn es denn klappt.

      cool1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Markus,
      das ist ein sehr schöner Bogen, den Du unter der Schere hast. Was das Spantengerüst anbelangt, sehe ich es auch nicht als Manko an, daß es keinen LC-Satz gibt. Der Spantensatz aus verdoppeltem Modellkarton ergibt ein Spantengerüst erstaunlicher Festigkeit und ist ohne großen Aufwand an Muskelkraft herzustellen. Leider haben noch nicht alle deutschen Verlage diese vorbildliche Konstruktionsweise übernommen.
      Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bau. Gut ist, daß Du den schönen Ätzsatz von Peter Hurler verarbeiten wirst.
      Es sei hier nochmals darauf hingewiesen, daß Ätzsätze zu einigen Modellen des Passat Verlages bei Herrn Hurler direkt bezogen werden können.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Vielen Dank für Eure Beiträge und Daumen ! happy 2
      Das Spantengerüst könnte nach meinem Geschmack noch einen verdoppelten Boden und einen Mittelspant vertragen, richtig "steif" wird das Modell wohl erst nach verkleben der Decks und Bordwände. Aber sonst bisher einwandfrei.
      Die Ätzplatine habe ich ohne Probleme von Herrn Hurler bekommen, leider sind andere (z.B. Vermessungsschiff Meteor verlegen1 ) vergriffen und werden erst nach einer entsprechenden Anzahl von Anfragen wieder aufgelegt.
      Für die Elektrifizierung wäre ich noch für einen Tip dankbar welche möglichst kleinen, weißen LEDs man am besten für Heck- und Dampferlicht verwenden könnte. Sie sollten direkt an einen 9-14V-Lichttrafo anschließbar sein, Widerstände verlöten und etwas berechnen kann ich nicht .... denk1 Für die seitlichen Positionslichter habe ich schon etwas, die kann ich ja im Rumpf verbauen. Ebenso für die Raumbeleuchtung.

      Das untere Achterdeck mit Rollen, Winden und Pollern ist fertig, Vor- und Achterdeck sind ausgedruckt und werden an den Feierabenden nun für den Anbau vorbereitet.



      Viele Grüße
      Markus
    • Moin Markus,
      LEDs werden über einen Vorwiderstand betrieben, weil ihre nichtlineare Stromkennlinie schon bei relativ geringer Überspannung einen (zerstörerischen) Strom durch die Diode bewirken würde. Das wird durch den Vorwiderstand verhindert, weil dieser eine gewisse Strombegrenzung bildet, wodurch bei einem Spannungsanstieg der Strom nur noch linear steigen kann.
      In deinem Fall ist der Wert des Vorwiderstands allerdings Null; eigentlich müsste er schon fast negativ sein, da die LED eine Nennspannung von 3,3 Volt hat.
      Wenn eine LED mit zwei 1,5 V-Zellen oder einer Lithiumzelle betrieben wird, ist die Gefahr einer Überspannung vollständig gebannt. "Batterien" liefern nicht plötzlich eine Überspannung - das wäre ein biblisches Wunder!
      Also, du brauchst keinen Vorwiderstand, sondern schließt die LED direkt an.
      Ich benutze gerne die Led Lichterketten aus dem 1€Laden.

      Viele Grüße
      Helmut
    • Hallo Helmut,
      vielen Dank für Deinen Hinweis ! daumen1
      Ich fürchte aber er er führt nicht in die Richtung die ich anstrebe (vielleicht führt mein Gedankengang ja auch ins Nichts ?).
      Ich habe einen großen, alten Bücherschrank in dem ich reichlich Raum für mehrere "Decks" mit Dioramen und auch Einzelmodellen habe.
      Aufgrund meiner mangelnden elektrischen Begabung habe ich bisher alle Beleuchtungselemente aus dem Modellbahnbereich gewählt und betreibe sie mit einem Fleischmann-Trafo für Licht und mechanische Schaltung. Z.B. auch die Innenbeleuchtung von Kaischuppen, Verwaltungsgebäuden, Straßenlaternen usw.



      Ich möchte also in diesem Schrank mit einigen Quadratmetern Raum alles über einen Trafo betreiben, nicht mit Batterien.
      Daher bräuchte ich einen Produkt-Tip für weiße Leuchtdioden die so klein sind, daß man sie als Mastlaternen usw. verbauen und mit dem genannten Trafo betreiben kann. Vielleicht hast Du ja noch eine Idee ...... denk1

      Danke + Gruß
      Markus
    • Hallo Markus
      Es gibt HIER LEDs die innerhalb eines bestimmten Bereiches Spannungsfest sind. Allerdings zum Verbinden von mehreren LEDs oder um den Strom zur LED zu führen wirst du wohl um ein bisschen Löten nicht herumkommen.
      Ich bin auch überhaupt kein EkektronikCrack aber meine letzten beiden Beleuchtungsvorhaben in Schiffen habe ich ganz gut hinbekommen, sogar mit löten.

      Lg Thomas
    • Wiwo und Thomas - vielen Dank für die Links ! daumen1
      Ich denke bei den Sortimenten werde ich das Richtige finden was sich auch in einer Mastlaterne verstecken lässt.
      Wichtig für mich ist, daß die LEDs bedrahtet und schon mit einem Widerstand versehen sind da meine Lötkünste etwas "grobmotorig" sind.
      Die Hecklaterne ist ja bereits vor bzw. bei dem Anbringen der Bordwände zu bedenken, ich bin guter Hoffnung, daß das klappt.

      Viele Grüße
      Markus
    • Markus Bodeux wrote:

      Das untere Achterdeck mit Rollen, Winden und Pollern ist fertig, Vor- und Achterdeck sind ausgedruckt und werden an den Feierabenden nun für den Anbau vorbereitet.




      Viele Grüße
      Markus
      Hallo Markus, wie erstellst du die neuen Decks.
      Arbeitest du mit Corel?
      Welche Texturen benutzt du?
      Druckt du mit Toner oder mit Tinte aus.?
      Welche Grammatur beim Papier?
      Wie regiert die "Kopie" auf Lösungsmittelkleber oder Feuchtigkeit bei Lösungsmittel freiem Kleber?

      Meine bisherigen neu erstellten Decks habe ich alle in Corel Draw aus Vorlagen von anderen Modellen erstellt.
      Bin gierig andere Vorgehensweisen kennen zu lernen.
      Gruß Albrecht
    • @Albrecht - meine Antwort wird ziemlich ernüchternd ausfallen.
      Ich arbeite nicht mit Corel (Draw ?) sondern seit Jahrzehnten nur mit Photoshop da ich sehr viel alte schwarz/weiss Photographien für Publikationen bearbeitet habe. Zeichnen oder Konstruieren am PC kann ich eigentlich gar nicht.
      Ich habe die Decks der AURORA
      - vom Bogen gescannt, die Bereiche der Beplankung freihand umlaufend markiert und komplett "entleert" bzw. transparent gemacht. Dann habe ich ein Lasercut-Deck mit Struktur aus einem Online-Modellbaukatalog "geklaut" und als zweite Ebene hinter die transparenten Bereiche gelegt. Auf eine Ebene reduziert, fertig, ausdrucken.
      Die der Monte Rosa
      - vom Bogen gescannt, in Graustufen umgewandelt, mit der Tonwertkurve die grauen Bereiche der Planken ins Weisse verschoben.
      Dann bei Google "Holzstruktur" eingegeben, die feine, recht helle Textur einer "Holztapete" geklaut.
      Dann erst die Holzstruktur gedruckt und auf das gleiche Blatt im zweiten Druck die schwarz/weißen Konturen des Decks.



      Das sind die Decks die Du oben auf dem Modell siehst. Gedruckt habe ich mit einem HP-Laserjet auf 160g-HMV-Modellbaukarton. Auf diesem Karton hält der Toner sehr gut, ich kann ihn auch mit Acryl-Lack mit Pinsel oder Spray überziehen ohne daß sich die Pigmente auflösen. Kleber auf Wasserbasis, Weißleim, sind etwas gefährlich da sich auch der glatte Karton bei zuviel Kleber wellt und nicht wieder richtig glatt wird. Kleber mit Lösungsmitteln, Uhu, sind kein Problem.
      Ich hoffe ich habe Deine Fragen beantwortet, eine unkonventionelle Methode, aber sie funktioniert. Und geht recht schnell .....

      Gruß Markus
    • Hallo Markus,
      danke für die ausführliche Antwort.

      Deine Vorgehensweise deckt sich ziemlich mit meiner. Photoshop nutzte ich auch,
      bin aber mehr bei Corel Draw unterwegs.
      Beide Programme bieten Vor und Nachteile.

      Das mit der "Holztapete" ist eine super Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin.

      Gruß Albrecht
    • So, da bin ich wieder ....... die Decksteile habe ich alle mit Holzstruktur ausgedruckt, die oben geschilderte Methode mit dem "Doppeldruck", also Konturen über Struktur drucken, ist wirklich einfach und geht schnell von der Hand.
      Vor dem Abringen der Decks muß ich mich aber erst um die Rumpfbeleuchtung kümmern, sonst wird es später schwierig bis unmöglich.
      Die richtigen LEDs für die Positionslaternen habe ich bekommen, auch für die Innenbeleuchtung. Alle lassen sich ohne weitere Behandlung mit 9-14 Volt "befeuern" und ich kann wahlweise die Blockbatterie als auch den Trafo verwenden.
      Am Achterdeck wird nun schon eine warmweisse LED als Decksbeleuchtung eingebaut.



      Für die Innenbeleuchtung des Rumpfes habe ich kleine LEDs mit einer Steckverbindung gefunden, einfach genial für diesen Zweck. Mit einer Nadel zwei Löcher gestochen und schon kann man die LED im Spant fixieren. Ein Tropfen Uhu am Rand sollte genügen um die Position zu halten.



      Um ein Durchscheinen des Lichtes durch die Bordwände zu verhindern ist es notwendig das Licht "indirekt" gegen den Spant zu lenken, zusätzlich erhalten die Bögen für die Bordwände auf der Rückseite einen "fetten" schwarzen Laser-Aufdruck. Dann klappt es sehr gut tanz 2
      Nun brauche ich erst einmal das Wochenende zum "Lampen aufhängen" und Kabel verlängern, das kriege ich mit dem Lötkolben gerade noch hin.

      Viele Grüße und Danke für die Likes
      Markus
    • Hallo Markus,

      sehr interessant.

      klasse1

      Allerdings:
      die Helligkeit im ersten Bild überstrahlt die Aufbauten unter Deck.
      Also man sieht eigentlich nichts mehr. Zu hell ? Oder sieht es in Realität besser aus ?


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Ja, die richtige Helligkeit zu finden ist nicht einfach. In natura wirkt es deutlich besser, eigentlich realistisch. Die Kamera ist aber wohl so lichtempfindlich eingestellt, daß das fehlende Umgebungslicht zu diesem Effekt führt.
      Ich habe gerade mal die LED mit schwarzer Acrylfarbe übermalt, das schluckt tatsächlich noch einiges vom Licht. Und dann muß ich wohl die ISO-Zahl der Kamera verändern, ich arbeite daran ......

      Danke + Gruß
      Markus
    • Hallo Markus,
      das sieht schon mal sehr gut aus. klasse1 Die Verarbeitung dieser LEDs im Rumpf ist natürlich sehr einfach durch dieses Steckersystem. Wo hast du die Dinger her?
      Für mein nächstes 1:50er Modell könnte ich diese auch gut gebrauchen. Da fällt einiges an Lötarbeiten weg. Nur für Lampen, Positionslichter und so Zeug sind sie dann doch zu groß.

      Viel Spaß weiterhin
      Thomas
    • So, der Einbau der oben gezeigten LEDs mit der Steckverbindung ist gelungen ! freu1
      Um die Lichtstärke herabzusetzen habe ich auf jede LED-Leuchtfläche einen dicken Tropfen gelber Acrylfarbe aufgebracht. Das dämpft zum Einen die Leuchtstärke deutlich und gibt dem Licht auch noch einen sehr warmen Ton. Klappt prima !
      Meine 20 vorhandenen LEDs habe ich dann im Mittelschiff verbaut, die Kabel zwischen Spant 4 und 5 zusammengeführt und dann 2x20 hauchdünne Kabel mit meiner Lötkunst "zusammengebraten. Erstaunlicherweise haben alle Kontakt !
      Auf den Bildern verwende ich eine 9-V-Blockbatterie, die LEDs können aber auch mit "Landstrom" über einen Wechselstromtrafe betrieben werden. Dann lässt sich die Lichtstärke über den Traforegler auch hervorragend dimmen, gerade ausprobiert.





      Die Teile für die Bordwände müssen nun recht aufwendig "durchlöchert" werden, die Position der Bulleyes auf den später aufzulegenden Streifen der "Beplankung" muß ich schon auf die eigentliche Bordwand übertragen und ausstechen. Für die eigentlichen Bulleyes verwende ich ein 1mm-Locheisen, für die Öffnungen die noch mit einer weiteren Lage überklebt werden 1,5mm um etwas Spielraum zu haben.



      Abgedeckt wird der äussere mittlere Bereich durch das Promenadendeck (Teile 45), das noch vor den Bordwänden anzubringen ist. An den Seiten haben die oberen Decksteile jeweils einen schmalen weißen Streifen der um 180° geknickt und rückseitig verklebt werden soll. Dadurch entsteht eine Kante an der dann die Bordwände anstoßen, das Promenadendeck ragt also minimal über die untere Bordwand heraus. Das Ritzen und Falten dieser Streifen sollte man vornehmen bevor das jeweilige Teil komplett ausgeschnitten ist. Erst wenn es gut gefalzt ist und sauber auf der Unterseite aufliegt den schmalen Streifen "freischneiden", dann erhält man eine saubere Kante.


      So, genug geplaudert, les 3 nun wieder an die Arbeit .....
      viele Grüße
      Markus
    • Hallo Jürgen,
      Danke für das Lob ! happy 2
      Zu diesen LEDs mit der Steckverbindung möchte ich noch eine Anmerkung machen die mir leider erst jetzt wie ein Christbaum aufgegangen ist: man kann die Kabelverbindungen dank des Steckers ganz bequem vor dem Einbau verlöten !
      Die Stecker selbst haben einen Querschnitt von etwa 4x2mm, die kann man dann ganz einfach durch kleine Öffnungen in den Spanten an die Stelle führen an der sie benötigt werden. Wäre mir das mal gestern Morgen eingefallen Böse1

      Gruß Markus
    • Hallo Thomas,
      ich hatte zuerst etwas sparsam bestellt da ich daran dachte mit Lichtlöchern in den Spanten mehrere Abteilungen mit einer LED beleuchten zu können. Davon bin ich aber wieder abgekommen da es eine recht unregelmäßige Verteilung des Lichtes ergeben hätte Ich habe also nochmal 40 Stück nachbestellt ......... jetzt will ich auch nicht an dieser Ecke sparen.
      Es ist alles noch etwas "try and error" aber ich lerne doch einiges aus diesem Versuch, der hoffentlich schon zu einem schönen Dampfer auf "Nachtfahrt" führt ......

      Gruß Markus
    • Meiner Meinung nach müssten auch nicht ALLE Fenster beleuchtet sein, wenn da mal ein paar Fenster, ganz unregelmäßig verteilt, nicht erhellt sind sieht das noch realistischer aus. Es sei denn der/die Schiffselektriker machen gerade eine Funktionsprüfung.....

      Bei meinem LENIN habe ich damals die Brücke beleuchtet, allein nur um die Inneneinrichtung noch zu sehen. Ist allerdings auch zu hell ausgefallen. Aber damals bekam ich hier im Forum den Hinweis das die Brücke auf Fahrt eigentlich gar nicht beleuchtet ist, da die Insassen sonst gar nicht raussehen und manövrieren könnten, stimmt natürlich.
      Allerdings ist eine diffuse farbige (Lichtstrahlung der Radaranlage etc...) Ausleuchtung der Brücke sicher auch realistisch. So habe ich es beim HALNY gemacht um die Inneneinrichtung noch etwas sichtbar zu machen.
      Oder sie ist hell erleuchtet wenn man im Hafen liegt.....

      Lg. Thomas
    • Ich denke die MONTE ROSA darf ruhig wie ein "Musik-Dampfer" im Hafen beeuchtet werden, durch die teilweise Verdoppelung der Bordwand mit den "Planken" liegen ja auch einige Bulleyes tiefer, zudem werden alle Öffnungen von innen noch mit getöntem Transparentpapier hinterlegt. Im Bug- und Heck-Bereich werde ich vielleicht einzelne Abteilungen dunkel lassen, das schaue ich mir dann an.
      Notfalls ein Tropfen schwarzer Acryllack in ein Bulleye - schon schlafen die Passagiere in der Kabine .... zwinker2
      Ich habe jetzt auch die Decksbeleuchtung für das A-Deck und die Hecklaterne angeschlossen da die Kabel auch unter dem Achterdeck liegen, Montiert sind beide noch nicht aber schon weitestgehen vorbereitet.



      Auf Fotos erkennt man, daß die Hecklaterne auf Höhe des schwarzen Schanzkleides des A-Decks lag, daher habe ich sie schwarz lackiert.
      Jetzt ist erstmal wieder jede Menge Papierarbeit angesagt, die weitere Vorbereitung der Bordwände und des Promenadendecks für den Einbau.

      Viele Grüße
      Markus
    • Zum Abschluß des Wochenendes habe ich mir noch eine besondere "Freude" gegönnt. kotz1
      Bei den letzten Arbeiten an der großen, mittleren Bordwand (Teil 48) einen Schluck Kaffee, wg. leichter Erkältung ein leichter Niesreiz und ...... voilá - zwei Kaffeeflecken auf dem Teil ! motz1



      Also gleich wieder ran, neue Kopie mit schwarzem Hinterdruck, Positionen der Bulleyes der "Beplanlung" übertragen, Bulleyes aushämmern, Goldränder malen usw. usw.
      Nach gut einer Stunde war das neue Teil fertig und damit der große Wutausbruch verhindert. Puuuhhh ....
      Ich hinterklebe die Öffnungen mit dunkelblauem Transparentpapier. Wider Erwarten wirkt es nicht wie die "blaue Stunde", das durchscheinende Licht ist nahezu farblos und etwas gedämpft.



      Die "Donauwelle" in den Reihen in den weißen Streifen bitte ignorieren, darüber kommen die Planken mit den akurater ausgestochenen Bulleyes.
      Ich hoffe an den kommenden Feierabenden einige Teile des Promenadendecks und auch Teil 48 gut an das Spantengerüst zu bringen.

      Gruß Markus
    • Moin Markus,

      schönes Projekt! klasse1
      Den Baubogen hatte ich nebst Ätzsatz auch mal.....bis ich beschlossen hab, ales an Schiffsmodelböägen ohne Kanone zu verbimmeln...... grins 1
      Und puuuuuuhhhhh.....Schwein gehabt, trotzdem viel ZUsatzarbeit! Deswegen lauf ich zum Pinselauswaschen stets zum Waschbecken......Flüssigkeiten stehen bei mir lieber nicht auf dem Basteltisch ..... mafia1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • @Klueni Ja Tommi, keine Flüssigkeiten auf dem Basteltisch ist eine gute Idee, heute war ich so konzentriert mit den Augen auf das Bauobjekt fixiert, daß ich einen Schluck vom Pinselwasser zu mir genommen hatte ..... und es vor dem Schlucken gerade noch gemerkt habe ! Zum Glück stand dann doch wieder der warme Kaffee zum Spülen da ....... kein Witz, tatsächlich so passiert. kotz1
      Die Rumpfbeleuchtung habe ich im Laufe der Woche vervollständigt, alle LEDs verklebt, zwischen Spant 18 und 20 ein von unten zu bestückendes Batteriefach eingebaut und die Zuleitungen für die Mast-Laternen und die Beleuchtung der oberen Decks gelegt.



      Mir fällt gerade auf - irgendwie sieht das schon sehr vorweihnachtlich aus ....... Baum 2
      Heute habe ich dann Vor- und Achterdeck, jeweils gedoppelt mit dem Originalteil, aufgeklebt und die zugehörigen Aufbauwände und Klebelaschen angebracht.



      Am 1. Advent ist dann das komplette Promenadendeck dran, die Teile sind schon vorbereitet.
      Die bisher berbauten 44 LEDs + Kabel verschaffen dem Modell schon ein gutes "Grundgewicht", so daß bei sorgfältigem Weiterbau auch kein Verzug zu befürchten ist. Macht Spaß ....... tanz 2

      Viele Grüße
      Markus
    • Hallo Markus,

      das Bild mit den eingeschalteten LED's sieht aus wie eine Lichterprozession.
      Ich wiederhole mich: die Beleuchtung ist eine tolle Idee.

      So toll, dass ich inzwischen anfangen habe etwas zu recherchieren.
      Es gibt da z.B. auch Licht-Faser mit dem man auch kleinere Deckleuchten bestücken könnte. Um damit kleinere Lichtpunkte erzeugen zu können. Eben eine dezente äußere Deckbeleuchtung.

      An dem Thema "Beleuchtung" bleibe ich definitiv dran.

      Dank deiner Idee. cool1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • @Juergen - Danke für Deinen Beitrag. Die Idee mit der Beleuchtung ist ja eigentlich "uralt" und nicht von mir, und es gibt hier im Forum einige Bauberichte, z.B. einen des Hamburger Hafendioramas, in denen die Beleuchtung meisterhaft durchgeführt wurde.
      Ich habe auch damit angefangen meine Module der HMV-Hafenanlagen zu beleuchten und dabei erste positive Erfahrungen gesammelt.
      Dabei gewinnt man ständig neue Erkenntnisse und entdeckt neue Möglichkeiten um die gewünschten Effekte zu erzielen.
      Ich habe nun auch Micro-LEDs bekommen mit Abmessungen unter 1x1 mm und einer hauchdünnen Litze mit der man die Mastlaternen bestücken kann. Die kann man mit Gleich- oder Wechselstrom im Bereich 6-20 V betreiben und sie sind einbaufertig mit dem erforderlichen Vorwiderstand versehen.
      Auch für eine "dezente" Decksbeleuchtung" gibt es sicher die passenden Leuchtmittel, das Angebot im Modellbau- und besonders Modellbahn-Bereich ist riesig. Es macht Spaß damit zu experimentieren und ich würde mich freuen wenn auch bei Deinen tollen Modellen mal ein Lämpchen leuchtet. Da bin ich gespannt ........

      Morgen advent 1 geht es weiter,
      viele Grüße
      Markus
    • @AR-MEN Thomas, die kleinen Dinger gibt es in der eBucht unter der Angebots-Nummer 251537606992. Der Widerstand hängt am Ende der 20cm langen Litze. Ich beabsichtige die Unterteile der Masten aus einem hohlen Evergreen-Rundprofil zu fertigen, da lässt sich die dünne Litze prima durchfädeln, die Widerstände verstecke ich dann in den beiden Deckshäusern unter den Masten.
      Sie wären von der Größe her sicher auch gut für die Scheinwerfer und Decksbeleuchtung auf einem IBEEV geeignet ...... zwinker2



      Viele Grüße und einen schönen 1. Advent
      Markus
    • Hallo Markus,
      Hallo danke für die Info. Solche kleinen LEDs habe ich auch, allerdings ohne Widerstand, den musste ich bei meinen letzten Schiffen immer noch dran löten. Das ergab dann in manchen Bereichen ein totales Gewusel an Kabeln. Außerdem muss man dann noch jeden Widerstand mit einem Schrumpfschlauch ummanteln. Da sind deine hier schon besser.
      Obwohl ich ja insgeheim gehofft hatte du hast LEDs mit Widerstand gefunden die nur so groß sind wie die LED selber.... frech 1
      Wenn ich mehr Ahnung von Elektronik hätte könnte man sicher auch einige Leuchtstrecken mit nur einem Widerstand zusammenfassen, aber da bin ich dann raus, Reihe ,parallel, etc ist mir zu hoch.

      Ja für das IBEEV wäre eine Beleuchtung sicher auch nicht schlecht gewesen, aber die Decklampen sind doch sehr klein. Höchstens bei den vorderen Scheinwerfern wäre es evtl. möglich gewesen. Aber zu spät, der Bau ist schon zu weit fortgeschritten.
      Beim nächsten Modell kommt sicher wieder eine Beleuchtung in Planung.

      Lg. Thomas
    • So, ich habe mein Etappenziel für dieses Wochenende erreicht. Das Promenadendeck ist rundherum verlegt. Die in Beitrag 24 gezeigte verdoppelte Kante steht etwas über das Spantengerüst heraus und das erste Teil der Bordwände, Backbord Mittschiffs-Sektion, konnte sauber angebracht werden.
      Die stabile Kante des Promenadendecks ist dabei sehr hilfreich, ich habe zuerst die Oberkante der Sektion oben bündig unter die Kante geklebt und mich ganz auf den sauberen Anschluß daran konzentriert. Nach dem Trocknen habe ich dann die untere Kante an den Laschen der Bodenplatte verklebt, mit einem flexiblen Stahllineal und Gewichten beschwert. Dazwischen habe ich überhaupt keinen Klebstoff aufgebracht, das Ergebnis ist eine gerade und "beulenfreie" Bordwand.



      Hoffentlich klappt es weiter so gut, zumindest passen die Bug- und Hecksektion in der Länge, ich habe sie vorher ausgeschnitten und "anprobiert".
      Soviel für heute,

      Viele Grüße
      Markus
    • New

      Hallo Zusammen,
      endlich Wochenende, aber auch an den Feierabenden war ich nicht ganz untätig. Bug- und Heckteil der Backbordwand habe ich ausgeschnitten, perforiert, und vorgeformt. Ich hatte mich entschlossen die Rumpfteile entsprechend der Bauanleitung in der Reihenfolge Mitte => Bug => Heck anzubringen, ohne vorher die Rundung des Hecks durch Klebelaschen schon fest zu formen.
      Das Heck erscheint mir recht "friedlich" im Vergleich zu den teilweise extrem ausladenden Segelschiffs- oder Dampfer-Hecks der vorhergehenden Epoche, eher ein Kreuzerheck mit sanfter Rundung.
      Übereifrig habe ich auch den Namenszug am Bug gelasert und aufgebracht, die Buchstaben waren bei diesen Schiffen der HSDG nicht in weiss, sondern Messingfarben gehalten. Erst als die Namenszüge fertig waren fiel mir ein - waren da nicht auf der Ätzplatine ..... stirn1


      Richtig, da sind zwei schöne geätzte Namenszüge. Nun habe ich die aus Karton gelaserten angebracht, vielleicht halten die mit Weißleim verklebten Buchstaben besser als die dünneren aus Metall.



      Heute wird das Heck auf dieser Seite geschlossen, die Klebenaht an der Bodenplatte "lichtdicht" gefüllt und dann geht es in gleicher Weise mit der Steuerbordseite weiter.

      Bis später,
      viele Grüße
      Markus