Grumman F4F-3 Wildcat - Halinski 1:33

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Grumman F4F-3 Wildcat - Halinski 1:33

      Guten Morgen zusammen,
      dann versuch ich es halt nochmal. Vielleicht werde ich ja diesmal fertig happy1

      Nachdem ich alle meine Baustellen in einen dunklen Karton verbannt habe weil mich im Moment davon nichts wirklich anmacht habe ich mir einen Bogen geschnappt, der schon etwas länger bei mir herumlungert. Die Wildcat an sich mochte ich schon immer und bei irgendeiner Bestellung *hust* kam sie dann einfach vorbeigeflattert.
      Das Original wurde im Pazifikkrieg mehr oder weniger erfolgreich von den Amerikanern eingesetzt. Typischer Gegner waren japanische Jäger wie z.B. die allseits bekannte Mistubishi A6M Zero oder die von den Amerikanern "Betty" getauften leichten Bomber Mistubishi G4M.

      Die Version F4F-3 wurde nach den Prototypen als erstes Serienmodell zwischen wurden zwischen Juli 1940 und Oktober 1941 288 mal gebaut und war mit einem Pratt & Whitney R-1830-76-Motor ausgerüstet. Die Bewaffnung bestand aus 4 in den Tragflächen versenkten 12,7-mm-MG.



      Der Bogen selber beinhaltet 252 Teile und 25 Schablonenelemente und stellt die Maschine von Captain Kpt. J.S.Thach dar, der Kommandeur der VF-3, die an Bord der USS Saratoga und der USS Yorktown stationiert und an der Schlacht von Midway beteiligt war.

      Ein kleine Anekdote am Rande dreht sich um das Staffelwappen "Felix the Cat" VF-3 und VF-6 hatten eine gut dreijährige Kontroverse darüber welche Staffel Felix im Staffelwappen führen dürfe.
      Der Chief of Operations sprach offiziell VF-3 im Zuge der Neubenennung in VF-3A die Genehmigung zur "Adoption" von Felix aus.
      Die VF-6 aus der die VF-3 ursprünglich einmal hervorgegangen war (deshalb auch der Kampf um das Maskottchen) wurde am 15. Juli 1943 aufgehoben.

      Die Wildcat wurde in diversen Versionen bei der VF-3 bis zum 15. Juli 1943 geflogen.

      Falls das historisch nicht ganz korrekt war möge man mich korrigieren aber in den Kriegsjahren war anfangs die Benennung der einzelnen Staffeln (nicht nur in der Navy) recht gewöhnungsbedürftig und kurzlebig.

      Zum Bau selber kann ich bis jetzt nur sagen dass ich heroischerweise die Schablonenelemente auf den entsprechenden Graukarton geklebt habe (die flinke Flasche leistet mir hier grandiose Unterstützung) und mit adäquater Lektüre beschwert habe auf dass es sich nicht verziehen möge daumen1



      Warum adäquat? Auch hier eine kleine Nebeninfo: Die heutige VFA-31 trägt nicht nur zufällig "Felix the Cat" als Staffelmaskottchen sondern entstand aus der VF-3A (wir erinnern uns grins 3 ) und flog ab dem Frühjahr 1981 die F-14 Tomcat.

      Jetzt schaun mer mal wies weitergeht und ich drücke mir selber die Daumen dass ich dieses Mal fertigwerde. Ist ja nochn bissl Zeit bis Mespelbrunn grins 2

      Worauf ich wirklich gespannt bin ist die Passgenauigkeit der Halinski Bögen die ja nun doch des öfteren lobenswert erwähnt wird.
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,

      das nächste Supermodell in diesem Wettbewerb! Bei Halinski solltest Du nicht die Probleme wie bei Deiner roten Yak bekommen. Die Passform von Halinski Modellen ist legendär.
      Die Hellcat war übrigens nicht "mehr oder weniger erfolgreich", sondern überaus: "Kill to loss ratio" zwischen 13:1 und 19:1 Das lag auch daran, dass Grumman beim Entwurf dieser "Super Wildcat" zuvor aktive Kampfpiloten befragt hatte, was sie sich von einem neuen Jäger wünschen würden und das dann auch berücksichtigte. Dadurch war die Hellcat bei ihren Piloten deutlich beliebter als die Corsair mit ihren heiklen Landeeigenschaften und der ewig langen Cowling, die bei den Trägerlandungen ausgesprochen unzweckmäßig war.
      J.S. Thach war übrigens der Erfinder der "Thach Wave", eines Verteidigungsmanövers, das den Piloten der eigentlich unterlegenen Wildcat im Kampf mit der Zero reelle Überlebenschancen verschaffte. Also schon ein prominenter Pilot.
      Ich bin gespannt auf Deinen Bau und auf die ersten Teile beim Stammtisch!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Wieso Hellcat nicht erfolgreich? Hab ich nirgendwo geschrieben.. Ich schrieb dass die Wildcat mehr oder weniger erfolgreich war. Deswegen wurde die Hellcat ja entwickelt.Du schriebst ja selber "Super Wildcat". Was sie ja eigentlich nicht war sondern eher der Nachfolger der Wildcat.

      Die Wildcat in ihren Ausführungen hatte ein kill:loss ratio von 6,9 :1 aber erst nach Entwicklung von Manövern wie der angesprochenen Beam Defense oder auch "Thach Weave". (Heisst übrigens wirklich "weave" und kommt von weben. Wenn man sich die Taktik mal anschaut weiss man auch warum verlegen2 )
      Das Teil (die Wildcat) war einfach nur langsamer und weniger manövrierfähg als der Gegner.
      Hübsch find ich sie trotzdem happy 2

      Und da ich hier die Wildcat und eben nicht die Hellcat baue bezog ich mich auf dieses Muster F4F-3. Nicht umsonst gab es ja auch von der WIldcat diverse Versionen an denen immer mal wieder verbessert wurde.
      Wenn Du Haare spalten möchtest - Immer wieder gerne am Stammtisch grins 2

      Ansonsten bin ich selber gespannt darauf was meine Wurstfinger aus diesem Bausatz hervorbringen. Danke für die guten Wünsche. Kann ich gut gebrauchen freu1
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,
      stimmt, da hat mich meine Vorliebe für die F-6 auf die falsche Fährte gelockt. Ist natürlich die F-4 Wildcat!
      Und luftfahrthistorisches Haarspalten betreibe ich immer gerne. Ich sollte allerdings nicht vor der 1. Tasse Kaffee am Morgen damit anfangen, dann bin ich besonnener...

      Herzlichen Gruß, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Hallo Chris,

      die Wildcat habe ich vor knapp 10 Jahren gebaut. Passte insgesamt gut, manche Profilscheiben fielen öfters etwas zu groß oder etwas zu klein aus, ich habe oft Kopien von 98-102% Größe verbaut. Die nur aufgedruckten Scheiben unten am Rumpf gefielen mir nicht, die wurden verglast, allerdings habe ich da keine Verbindung zum Cockpit hinbekommen, so dass der Effekt überschaubar blieb.
      Die Teile des "Höckers" passen recht gut, 21 musste jedoch mehrmals angepasst und an den Kanten hinten und unten beschnitten werden. Es ragte unten an beiden Seiten deutlich über die Markierung hinaus. Außerdem erhielten 21 bis 23 unten Klebelaschen.
      Der Propeller ist m.E. an einer Stelle unnötig fragil: Die eigentliche Nase (Profilstück XIV) soll stumpf auf 51c aufgeklebt werden. Ich habe stattdessen die Stange XII um die Länge von XIV verlängert und 51c durchnadelt, so dass XII durch dieses Teil geführt werden konnte. Um den Überstand von XII wurde dann ein grauer Kartonstreifen gewickelt, der abschließend an seinem Ende zugeschliffen wurde
    • So. nicht dass es heisst ich würd so gar nichts machen trete ich den Gegenbeweis an grins 2

      Der erste Ring:


      Blöderweise habe ich übersehen dass nicht nur weisse Teile aufgedoppelt werden sondern auch bedruckte weswegen der Spant nun fast alleine (nur in Begleitung des ersten Ringspantes) auf dem Tisch liegt und der Dinge harrt die da kommen werden. Also sprich dem zweiten Spant.

      In der übersetzten Anleitung steht dass man diesen Ring erst zuerst bauen sollte und die beiden entsprechenden Spanten einpassen bevor die ersten Baugruppen erstellt werden können. Ich nehme an dass das mit der Passung zu tun hat.

      Geleimt wie immer auf Kante ohne Laschen mit verdünntem Weissleim.

      Dazu gleich noch eine Frage an die Halinskianer: Sehe ich das richtig dass die einzelnen Segmente jeweils mit einem Spant vorne und hinten erstellt werden und dann stumpf aufeinandergeleimt werden? Oder deute ich die Bauskizzen / Anleitung falsch und die Spanten werden halb eingeleimt und somit die Segmente verbunden?
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,

      ich habe bislang ja nur ein Schiff von Halnski gebaut, aber bei dem war es beim Aufbau auch so: Jede Etage wurde "Scheibchenweise" mit je einem Spant vorbereitet und dann stumpt aufeinander gestapelt.

      Bei einem Brückenaufbau von einerm Schiff kann ich mir das ja noch vorstellen, aber wie bekommt man dann einen Flugzeugrumpf gerade?

      Bleibe auf jeden Fall auch bei Dir dabei, die Wildcat finde ich ja ehrlich auch recht hübsch.

      Gruß,

      Christoph
    • Hallo Chris

      Habe gerade den Bogen aus meinem Stapel herausgekramt und die Anleitung überflogen.
      Hier handelt es sich noch um einen alten Halinski.
      Hier wurde noch,wie du bereits erkannt hast,
      in der Spant auf Spant Methode gearbeitet.
      Also es wird jeweils vorne und hinten ein Spant bündig eingeleimt.
      Es entsteht also bei jedem Segment ein kompletter Zylinder.
      Die werden dann einfach aneinander geleimt.
      Also bei Teil 1 wird vorne 1a und hinten 1b eingeleimt.



      Alternativ kannst du dir natürlich selber Laschen zurechtschneiden und die Spanten etwas kleiner schleifen.
      Ich hoffe das war einigermaßen verständlich.
      Sonst einfach nachfragen

      Gruß Andi
      Meine Hobbys
      Computer,Thailand und vor allem Kartonbau grins 2

      Zur Zeit im Bau.
      Mi 24D HIND
      1090 von ~ 2700 verbaut
    • Hallo Chris,

      "Doppelspant" scheint eine osteuropäische Spezialität der alten Schule zu sein. Ich bin, nachdem ich zuvor nur Schreiber und WHV gebaut hatte, zum ersten Mal bei einer alten Maly Modelarze Spitfire darauf gestoßen und bald wahnsinnig geworden. Dabei hat sie einen eindeutigen Vorteil: Man kann leichten Verzug der einzelnen, separat gebauten Segmente durch diskretes Verdrehen der Segmente gegeneinander ausgleichen, was gerade bei den frühen Bögen mit ihren autobahnbreiten Begrenzungslinien leicht passierte. Dafür gibt es eben mehr Ausschneide- und Schleifarbeit. Weiterhin sind solche Modelle recht einfach zu konstruieren. Aber das ist ein Thema für einen separaten Thread.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Na dann kann ich ja heiter weitermachen.
      Das erste Spantengerippe ist zusammengeleimt und passt leidlich gut. Ein Zehntel Luft ist jetzt nicht viel aber sichtbar.
      Schade eigentlich. Da ist das Schleifpapier einmal zu viel herumgewandert.
      Na vielleicht krieg ich das noch irgendwie kaschiert. Schaun wir mal.
      Lieber wärs mir gewesen das ganze passt saugend. Ich hab jetzt gerade sone blöde Vorahnung dass diese Segmentbauweise nicht so wirklich geil ist und wenig Fehler verzeiht. Aber gut. Der Mensch lernt und leimt ja bekanntlich wie ich an anderer Stelle schonmal verlauten liess.

      Eingeleimt ist das Gerüst noch nicht. Vielleicht kann ich ja mit einem dünnen Papierstreifen den Spant nochmal ein bischen Größer machen.
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Ich schleife bei Doppelspantbauweise immer die beiden zusammengehörigen Spanten gemeinsam, nachdem ich sie provisorisch zusammengeklebt / fixiert habe. Dabei gibt das größere der beiden Rumpfsegmente das Sollmaß vor, etwas nachschrägen beim kleineren Spant geht später immer noch.
      Christ, willst Du der Wildcat eigentlich noch einen richtigen Motor geben, oder belässt Du es erst einmal bei der Scheibe? Als Kompromiss wäre eine etwas nach hinten gerückte Scheibe denkbar, auf die Du ein angedeutetes Kurbelgehäuse und "Halbzylinder" aufklebst, wie ich das bei manchen frühen Fly Model Bögen gesehen habe.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Ich mag diese Doppelspanten jetzt schon nicht happy1
      Operation gelungen - Patient lebt ansatzweise. Ich sollte echt darauf achten sauberer zu bauen... manmanman.
      Der Spant passt jetzt und ist eingeleimt. Genauso wie die untere Fahrwerksaufhängung und der Flächenholm.
      Die unschönen Stellen an der Rumpfunterseite werden glücklicherweise durch eine Anformung verdeckt die später angebracht wird..

      Der reparierte Spant:


      und so schaut der Stand der Dinge jetzt aus.


      Bis hierhin keinerlei Probleme, nur halt eben selbst gemachte Leiden durch ungenaues arbeiten / anpassen.
      Ich habe mir bei diesem Modell aber vorgenommen nicht allzu genau hinzuschauen wenn was nicht so ist wie ich das gerne hätte. Ich verrenn mich da immer ganz gern mal grins 2
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Wenigstens ein bischen weiter rotwerd1

      Nachdem ich endlich den Stahldraht in passendem Durchmesser bekommen hatte und durch Fotos im Netz herausgefunden habe wie die Fahrwerksschächte nun genau aussehen, habe ich den ersten Draht abgelängt und entsprechend der Schablone gebogen. Passen tut er daumen1
      Auf dem Bild stimmt nur der Winkel noch nicht. der ergibt sich beim einleimen des Spantes.
      Bevor das passiert müssen aber noch die Fahrwerksschächte finalisiert werden.
      Dazu habe ich die Teile 4 und 5 (jeweils linke und rechte Seite) mit den Abschlusselementen verleimt.
      Die kommen als nächstes in das Rumpfesegment und dann wird zugemacht daumen1
      Die Öffnungen für die Abgasrohre werden nach dem verleimen aus dem Rumpfsegment herausgeschnitten damit beim verleimen die Stabilität nicht leidet und das nichts verknickt.

      Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen:
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,
      der Bogen ist ja, im Vergleich zu anderen Halinskis, nicht übermäßig detailliert, aber das Fahrerk hat es in sich. Ich verwende gerne Blumensteckdraht, der ist schön gerade, günstig un in verschiedenen Kalibern erhältlich. Schön, dass es weiter geht.
      Viele Grüße
      Gerd
    • Servus Gerd,
      ich komm ja aus der RC Modellbauecke und habe daher diverse Stahldrähte in den meisten Stärken herumliegen. Bei Blumendraht hätte ich immer ein bischenl Angst dass sich das irgendwie verbiegt. Aber da hat wohl jeder so seine persönlichen Vorlieben.
      Nebenbei bemerkt: Der Bogen hat zwar wenig Details, man kann aber trotzdem hervorragend Mist bauen happy1
      Ich habe es tatsächlich geschafft die Teile vom Fahrwerksschacht auf einer Seite vertauscht einzubauen und das obwohl ich sie korrekt beschriftet hatte... Muss man auch erstmal schaffen frech 5
      Glücklicherweise fällt es nicht so sehr auf und ich kann in Ruhe überlegen ob ich das so lasse oder versuchen das nochmal zu ändern. Wobei ich da bange bin dass ich das Rumpfsegment beschädige.
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • So... Das erste Segment ist zu und verleimt.


      Und der Pilot hat seinen Arbeitsplatz. Unspektakulär unsauber gebaut aber immerhin was gemacht happy1
      Die innere Verkleidung bzw die Cockpitwände sind obenherum noch nicht fest verleimt. Das wollte ich erledigen wenn ich die Aussenhaut über das Segment ziehe. Dann kann ich noch nen bischen Mist kaschieren.



      Bis jetzt schauts aber ganz annehmbar aus. rotwerd1
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Nu isses passiert...
      Das zweite Segment ist soweit geschlossen und die Aussenhaut angebracht.
      Für das erste Mal innen und aussen find ichs gar nicht so verkehrt.
      Jetzt zeigt sich auch dass meine Befürchtung doch nicht ganz unbegründet war. Die beiden Segmente passen leider nicht haargenau übereinander. Vermutlich hätte ich die Spanten wie Martin schon bemerkt hat zusammen schleifen sollen aber was solls.
      Ich möchte ja mal ein Modell für die GS fertigstellen...
      Also heiter weiter happy 2 Wer nicht übt wird auch nicht besser.
      Zumindestens weiss man jetzt dass der Kolle Thach die Maschine geflogen hat und drei Japaner abgeschossen hat happy1
      Zum Zusammenbau selber: Es war reichlich unspaktulär. Nach ein wenig beschleifen des Innenlebens passte auch die Länge des Spantenskelettes zur Aussenhaut grins 2



      Vor dem endgültigen Zusammenfügen der Segmente ist erstmal trocknen und dann noch ein ganz bischen verschleifen angesagt.
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,

      das sieht doch absolut makellos aus. Wenn du da irgendwo einen Fehler reinfabriziert hast, dann ist er sehr gut kaschiert klasse1

      Solltest du dir für diesen Flieger selbst die Kanzel tiefziehen, würde ich auch eine nehmen. Wenn ich die Technik richtig verstanden habe, ist es ja gerade egal, ob du eine oder zwei ziehst kratz1 Oder sehe ich das falsch? Der Bogen fliegt recht zahlreich auf Ebay rum, vielleicht schlage ich da auch nochmal zu spar1

      Gruß,

      Daniel.
    • Ich hab noch Kanzeln für die Wildcat da. Geb einfach laut wenn Du eine brauchst.
      Die Fehler siehst halt erst wenn die Segmente zusammengeleimt sind. Passt halt nicht ganz. Das war aber auch meine VErmutung. Wie schon bemerkt wäre es geschickter gewesen die Spanten zusammen zu verschleifen wie Martin das vorgeschlagen hatte.
      Werde ich bei den nächsten Segmenten vermutlich auch tun.
      Mal schaun was sich da so ergibt.
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • So. Da hatter nochn bissl den Tag genutzt und den nächsten Bauschrifft durchgeführt. Ich muss wirklich sagen dass die Teile der Aussenhaut passgenau sind. Lediglich nach dem Einsetzen der Spanten wars nen bissl frickelig.
      Ich denke wenn ich den Flieger nochmal bauen würde, würde ich wie bei meiner Jak-15 hingehen und keine Doppelspanten verbauen sondern die Rumpfaussenhaut jeweils hälftig auf einen Spant kleben.
      Dann wirds vermutlich etwas genauer und schicker aussehen.
      Im Moment siehts nach "Mit mir hätten die Amis die Pazifikschlacht nicht gewonnen" aus happy1

      Den Spant für das Seitenleitwerk durfte ich nochmals aus dem Rumpf herausoperieren und neu verleimen. Schlicht und ergreifend weil ich Held das Dingen einfach schief eingeleimt habe. Fiel aber erst auf als die ersten Rumpfsegmente mit den Flächenstummeln montiert waren rotwerd1 Interessanterweise ist mir der Heckkonus ganz gut gelungen. Da hätte ich mehr Frickelei erwartet.

      Spass beiseite. Es schaut leidlich gut aus.
      Die einzelnen Bauschritte habe ich jetzt mal nicht fotografiert weil ich denke dass jeder weiss wie ungerollte und gerollte Rumpfaussenhäute aussehen.
      Daher hier nur das Ergebnis von heute.



      Und ein Bild vom "Trockenturm" grins 2
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,

      schöne Arbeit am Rumpf, der Bogen ist passgenau und gibt am Ende optisch auch was her. Leider hat Halinski damals noch nicht daran gedacht, bei den hinteren Rumpfsegmenten 11-13 die Naht nach oben zu verlegen, wo sie unsichtbar wäre.
      Bei den Teilen des "Höckers" (21-23) hatte ich seinerzeit mit 21 Probleme und Flucht mit 22 ragte 21 unten deutlich über die Markierung auf dem Rumpf hinaus.

      Hast Du vor die Leitwerksflächen zu supern? Das habe ich mich nicht getraut.

      Curmudgeon
    • Hi Chris,

      ich habe gerade die Download-Hellcat von Zarkov bestellt, wenn ich an der EMD (nicht Grumman) F-7 nicht weiterkomme, dann mache ich dieses Fass auf, Wortspiel beabsichtigt. Ich denke, dass Deine Wildcat und die Hellcat von Zarkov gut vergleichbar sind.
      EDIT: Ich habe meine Androhung wahr gemacht, die Hellcat von Zarkov liegt schon in gedruckter Form bei mir. Vorstellung wahrscheinlich heute Abend.

      Herzliche Grüße, pass auf Dich auf!
      Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • Sooooo happy 2

      Nach ein wenig schnippelei liegt jetzt so einies an Spanten, Holmen und Rippen vor mir und es kann heiter weiter gehn daumen1
      Ein kurzer Zwischenstand:


      Hier hat sich auch gleich noch ein kleiner Fauxpas eingeschlichen. Die Teile 17 (ganz unten) hätte eigentlich nur mit Bristolkarton verstärkt werden müssen. Ich hab sie blöderweise mit auf die Graupappe geklebt. Da es aber Klebelaschen für die Endleiste werden sollen hab ich sie fix nochmal aus Bristol nachgeschnitten. Wobei gerade fraglich ist ob ich diese Laschen überhaupt verwende.
      Je nachdem wie die Endleiste ausschaut werde ich das beim verleimen der Flächenaussenhaut entscheiden.
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Chris,

      ich habe meine Wildcat jetzt auch endlich mal erhalten und werde deinen Baubericht von nun an blätternd und Lesend mitverfolgen les 2 Von daher gleich mal meine erste Frage: Hast du ein Ahnung, ob das da unter dem Cockpit wirklich zwei viereckige Verglasungen sein sollen? Und wirst du das Modell mit ausgefahrenen Fahrwerken bauen? Ich habe so ungefähr eine Idee davon, was die Fahrwerksskizze mir sagen will, denke mir dann aber, "Das kann doch gar nicht sein oh1 " Ich möchte sowohl Wildcat als auch Hellcat als auch die GPM Bearcat bauen (falls das alles nicht so endet, wie die Kawasaki Hien kotz1 ) und speziell die Unterschiede bei den Fahrwerken der Wildcat und Hellcat sind schon ein schönes Ausstellungsthema ausguck1 flieger 1 Und was ist überhaupt Bristolkarton? Geht es da um die 0,5 mm Verstärkung?

      Gruß,

      Daniel.
    • Hi Chris,
      du kommst gut voran. Ich habe die Wildcat von Maly gebaut, die nahezu identisch mit der Von Halinski ist. Obwohl das Modell schon lange in der blauen Tonne verschwunden ist, habe ich noch einige Bilder vom Bau. vielleicht helfen dir ja Ansichten vom Fahrwerk, das wirklich nicht ganz einfach ist. Die Reifen hatte ich damals zu schmal gemacht.





      Lieber Gruß

      Gerd
    • Hi Chris und alle,

      die Scheiben dienten zum Landeanflug, um die Maschine sauber auf das Deck zu setzen. Viel Auslaufzone blieb auf so einem Träger ja nicht gerade.- Vor allem auf den kleineren der Essex-Klasse, auf denen die Wildcat bis zum Ende des Krieges eingesetzt wurden
      Bleib dran, die Wildkatze wird richtig gut!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.