Amerikanische Diesellok EMD F-7 B-Unit, Papertrade, 1:45

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    • Amerikanische Diesellok EMD F-7 B-Unit, Papertrade, 1:45

      Liebe Mitsüchtige,

      nachdem ich die letzten Abende vor dem Schlafengehen damit verbracht habe, die Bögen und Anleitungen der EMD F-7 zu studieren, habe ich mich jetzt entschlossen, die Macchi als Wettbewerbsmodell hintan zu stellen und mich stattdessen der EMD zu widmen. Sie sagt mir aktuell einfach viel mehr zu.
      Ich habe den Bogen schon hier vorgestellt und er liegt mir bereits ausgedruckt vor.
      Ich werde zuerst die B-Unit, also die von der ersten Lok ferngesteuerte Einheit ohne Führerstand bauen, um mich in die Bautechniken einzuarbeiten. Wenn die fertig ist und ich sicher bin, dass ich das schaffe, kommt die A-Unit mit dem Führerstand, der laut verschiedenen Quellen nicht ohne Herausforderung ist. Der erste Bau wird ein Drehgestell sein, da das so richtig schön komplex und detailverliebt ist...

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33
      In Vorbereitung: Wettbewerbsmodell 2021 "auf Verdacht".
    • Sorry Leute, erst einmal baue ich den Chevy fertig! So lange bitte ich Euch noch um Geduld.
      Ich habe es jedenfalls schon geschafft mit Hilfe von "Touch VPN" in das amerikanische Forum zu kommen und mir den Baubericht über den Kontrollbau durchzulesen. Dazu habe ich beim Studium der Bögen einige Fragen beantworten können, die mich sonst möglicherweise ins Straucheln gebracht hätten.
      - Ich hoffe übrigens, dass 2-3 Modelle als Kombination überhaupt regelkonform sind. Es hat diese Kombo auch beim Vorbild gegeben, teilweise sogar noch größer: Siehe hier oder hier.

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33
      In Vorbereitung: Wettbewerbsmodell 2021 "auf Verdacht".
    • Hallo Martin,

      da sich noch niemand darüber beschwert hat, daß du jetzt zwei Wettbewerbsmodelle hast, scheint das ja legal zu sein hüpf1 So kannst du doch die verschiedenen Units einfach jeweils als eigenes Modell bauen und im Wettbewerb gegeneinander antreten lassen frech 1 Der Sieger darf dann vorne fahren happy1
      Im vorletzten Wettbewerb hatten auch einige Bastler gleich mehrere Wettbewerbsmodelle. Das Thema treibt mich gerade etwas um, da, selbst im Erfolgsfall, der Betonmischer mich nie im Leben mehr als vier Monate kosten wird. Da könnte ich dann doch vielleicht noch 'nen Flieger hinterherschieben kratz1

      Gruß,

      Daniel.
    • Nachdem meine ursprüngliche Idee mit 2 oder 3 Units aus verständlichen Gründen nicht wettbewerbskonform ist, lasse ich mir mit den Units erst einmal Zeit. und "schiebe vorher noch einen Fuß in die Tür", der wie mein Renault ein üerschaubarer, aber sicherer Beitrag zum Wettbewerb ist und gehe dann an die F-7.
      Für mein Empfinden wirkt so eine Maschine wie die F-7, die vorneherum sehr gut durchgeformt, aber hintenherum abgeschnitten ist, ohne eine Ergänzung durch eine weitere, andersherum angekoppelte A-Unit oder einen passenden Stromlinienzug irgendwie unfertig. Eine B-Unit alleine oder als 2. Wettbewerbsmodell ist aus denselben Gründen irgendwie seltsam, "kopflos". Momentan fühle ich mich mit der F-7 wie bei einer Partie Solitaire: Ich kann es mental herumschieben wie ich es will, es passt nicht richtig.
      Harren wir der Dinge, die da kommen mögen, vielleicht habe ich noch einen erlösenden Geistesblitz.

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33
      In Vorbereitung: Wettbewerbsmodell 2021 "auf Verdacht".
    • Hallo Martin,

      evtl. hilft hier ja ein Griff in die Trickkiste. Stell doch einfach einen Spiegel ans stumpfe Ende und schon hast Du 2 zum Preis von einem, bist aber Regelkonform (denk ich mal)

      Der Spiegel dient ja nur dazu um Details besser sehen zu können zwinker2 grins 3

      Ich würde mich auf alle Fälle über einen Baubericht freuen!

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      ich habe mich jetzt entschieden, hier augenzwinkernd mindestens 2 verschiedene Bauberichte der F-7 hier einzubringen: Zuerst die B-Unit und dann die A-Unit, als separate Modelle, die auch separat photographiert werden! Wenn Claudia in Mespelbrunn wieder - ungeachtet der Platzierung, die für mich eigentlich total nebensächlich ist! - ihre Plaketten als Teilnehmer der goldenen Schere zu den Modellen legt, wird das bestimmt ein netter Gag.
      Laut dem amerikanischen Forum sind übrigens zur F-7 passende Stromlinienwagen schon in Planung! daumen1

      Herzlichen Gruß, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Mal wieder eine kleine Wasserstandsmeldung: Aktuell ist bei mir wenig Zeit zum Basteln übrig und in der baue ich lieber erst einmal den Chevy fertig. Dafür lese ich mich an verschiedensten Ecken in das Theme amerikanische Diesellokomotiven ein, das mich je länger umso mehr fasziniert. Dazu kommen Videos auf youtube, wo der Begriff EMD F-7 erstaunlich viel ausspuckt, auch zu Vorgänger- und Nachfolgermodellen. Das Gleiche gilt für Zweitaktdieselmotoren, von deren Existenz ich bisher kaum etwas wusste.
      Die EMD F-7 hatte z.B. dynamische Bremsen: Es war eine dieselelektrische Lok, d.h. der Motor trieb nicht die Räder direkt an, sondern betrieb erst einmal einen Dynamo von den Abmessungen eines Kleinwagens, der dann wiederum die Nabenmotoren speiste. Der Dynamo diente auch zum Anlassen dieser mächtigen Motoren und schaltete, nachdem der Diesel lief, wieder auf Generatorbetrieb um. Weiter wirkten bei der F-7 die Nabenmotoren auch als dynamische Bremsen, d.h. wenn der Zug verlangsamt wurde, wandelten die Motoren Geschwindigkeit in Wärme um, was zwar die Bremsen schonte, aber die F-7 bei ihren Besatzungen eher unbeliebt machte, weil es dann im Führerstand schnell unangenehm warm wurde. Das wiederum verhalf mir zu der Einsicht, dass ein Freund von mir, der einmal während einer Wanderung durch Südamerika auf einer Diesellok mitfahren durfte, dies vermutlich auf einer F-7 tat, da er sehr lebhaft beschrieb, wie brütend heiß es im ohnehin nicht gerade kühlen südamerikanischen Sommer auf langen Gefällestrecken im Führerstand wurde...
      Ich bleibe dran!

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Nachdem der Chevy fertig ist, jetzt endlich (!!!) die ersten Teile der EMD F-7B.
      Das erste Drehgestell. Die Außenmaße halten sich ja in Grenzen, allerdings braucht wegen der üppigen Detaillierung jedes Drehgestell inklusive Rädern 1,5 Blatt DIN A4. Die Bauteile selber scheinen zunächst überhaupt keinen Sinn zu machen, bis man einfach zu bauen beginnt, dann ergibt auf einmal alles einen Sinn. Kennen wir wohl alle... Das erste Drehgestell ist mehr ein Versuchsexemplar, falls es mir völlig misslingt, baue ich eben noch eines.
      Der Würfel im Hintergrund des 2. Bildes ist übrigens ein von Norm handsigniertes Exemplar, das er mir während seines vorletzten Deutschlandurlaubs überreicht hat und das ich trotz einiger ihm von meinem Kater zugefügten Dellen in Ehren halte.

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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      In Vorbereitung: Wettbewerbsmodell 2021 "auf Verdacht".
    • Erst einmal danke für Eure Likes, Freunde!

      - Und danke Andi,
      für Deine guten Wünsche! Ich gehe dieses Modell mit deutlich mehr Optimismus an als die Lightning, da es aus mehreren relativ einfachen und im Prinzip unabhängig voneinander baubaren Baugruppen besteht. Hoffen wir, dass er berechtigt ist, der Optimismus!

      - Hallo Michael (maxl):
      Tatzlagermotoren... wie lange ist das her, dass ich diesen Begriff zuletzt gelesen habe: Irgendwann in den Mittsiebzigern in der Miba. Damals war ich noch Eisenbahnfan, bevor die Pubertät einsetzte. Jedenfalls sind die Motoren nicht nachgebildet, der Konstrukteur hat sich mehr auf die Außenarchitektur konzentriert.

      - Hallo Bernd:
      Habe ich fest vor: Wenn ich Glück habe, 75% eines Drehgestells... zwinker2 Aber 100% meiner beiden Amischlitten!

      Zum Bau selber:
      Ich habe tatsächlich noch einmal angefangen, weil das erste nicht wirklich winkelgerecht war. Etwas Analyse ergab, dass er die Kartonstärken an den übergefalteten Stirnwänden nicht eingerechnet hatte. Beim 2. Anlauf habe ich also hauchdünne Streifen abgeschnitten und jetzt passte es. Und es muss jetzt eben als Wettbewerbsmodell 100% werden, nicht entspannte 85% für den Hausgebrauch wie bei den Amischlitten.
      Dann: Die seitlichen Rahmen sind doppellagig aufgebaut (siehe Bild). Allerdings auch hier wieder etwas Übermaß. Lösung: Siehe zuvor. Wichtig auch, dass die mit der Lochzange gestanzten Öffnungen für die Achsen genau fluchten.
      Die seitliche Position der Innenrahmen war beim Kleben nur sehr schwer zuverlässig einzuhalten, weshalb ich 3,5mm breite Streifen aus 1mm Graukarton zurechtgeschnitten habe und sie an den vorderen und hinteren Anschlagpunkten aufgeklebt habe. Jetzt haben die Innenrahmen eine zuverlässige Positionshilfe. Das alles hat den größten Teil des heutigen Abends in Anspruch genommen.
      Ohne Sekundenkleber läuft aktuell überhaupt nichts!
      Das Modell zeigt jetzt schon, dass es richtig anspruchsvoll wird, aber noch werde ich diesem Anspruch gerecht. HA! arbeit1

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Hi Martin

      Schön dass es los geht, und ich bin natürlich dabei.
      Habe ja selbst die Bögen, auch schon das Vorderteil (und bisschen mehr ) mal "probegebaut" und freue mich auf dein Modell.
      Wünsche dir viel Spaß und Erfolg. Denke du wirst beides haben daumen1
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Es gibt die F-7 noch und ich komme langsam vorwärts. Die beiden Drehgestelle sind im Rohbau fertig. Ich musste an einigen Ecken tricksen und werde die beiden für mein nächstes Wettbewerbsmodell nochmals anders bauen. Die Bauzeichnungen führen etwas in die Irre, Denkarbeit ist angesagt.

      Ich habe gestern Abend beim Stammtisch die Bögen der Fairbanks-Morse Lok von Hartmut Scholz gesehen und da überkam mich schon etwas der Neid: Die Drehgestelle sind viel gründlicher durchkonstruiert, samt Klauenkupplung und Tatzlagermotoren. Leider sind die Drehgestelle leicht unterschiedlich, daher kann ich keine Teiletransplantation vornehmen. Trotzdem habe ich die Maschine bestellt, im Farbschema der Canadian National Railroad. Amerikanische Dieselloks sind ein faszinierendes Fachgebiet.
      Außerdem wurde mir vorhin klar, dass es im Kartonmodellbau genau eine Sache gibt, die ich überhaupt nicht mag und das ist Kreise ausschneiden. Die F-7 hat 8 Räder, die aus jeweils 3 Scheiben aufgebaut sind. Ich habe also für die F-7B 24 Scheiben zu erstellen und möchte das eigentlich ohne Kreisschneider machen, da die Kanten mit Schere sauberer werden. Wenn die F-7A noch dazu kommt, sind es 48. Irgendwie muss mich der Wahnsinn geritten haben, als ich das Modell auswählte. Ich klebe die beiden Seiten der inneren Radscheiben mit den Spurkränzen jeweils mit Sekundenkleber aufeinander, dann fixiere ich sie mit Leimklemmen auf einer Japanspachtel. Ich habe das auf dem Bild demonstriert, allerdings die Klemmen zum besseren Verständnis etwas auseinandergezogen.
      Wenn ich die Räder fertig habe, werde ich entweder völlig gaga oder ein tiefenentspannter perfekter Kreisschneider sein. Hoffen wir Letzteres! frech 1

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Hallo F-7 Fans,

      ich habe in meiner Sammlung ein original "Operators Handbook" der F7 gefunden. Dort sind etliche Abbildungen enthalten, die vielleicht auch beim Bau hilfreich sein können. Download über meinen Google-Account als Pdf.

      Viel Spass
      Peter
      Modellcom - Die etwas andere Modellbahnseite
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    • Hallo Peter,
      das ist ja nobelpreiswürdig. Danke!!! freu1
      Bei der F-7 habe ich gestern Abend das erste Rad gebaut: Eigenwilige Konstruktion mit Speichen und dünnen Radreifchen, die nicht eben formtreu sind. Die nächsten Radscheiben drechsele ich nach erprobter Art auf der Dremel. Heute Abend mehr.

      Herzliche Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Hi Norm,
      geht auch weiter. Ich habe gestern Abend einiges Weitere an den Rädern gemacht. Heute Abend sollte ich erste Ergebnisse in Form von Rädern und Achsen präsentieren können.
      Außerdem habe ich gestern Abend eine Mail von Hartmut Scholz erhalten: Die Fairbanks Morse CFA 16 in den Farben der Canadian National ist bereit zur Auslieferung. Gibt hoffentlich noch vor Weihnachten eine Baubogenvorstellung.

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • So, die Räder sind auf den Achsen und die Achsen sitzen in den Drehgestellen. Es war eine kleine Evolutionsgeschichte, bis ich die Achsen so hatte, dass sie den Räder kippelfrei eine Basis boten. Als sie soweit waren, habe ich zuerst die Achsen durch eine Wange eines Drehgestells geschoben, dann die Räder mit den Spurkränzen nach innen (!) daruafgeschoben, dann die Achse ganz durchgesteckt und an den Außenwangen verklebt, dann die Räder in der richtigen Spurweite eingeklebt. Erstaunlich viel Arbeit.
      Als Nächstes die Bremsen. Hier bin ich dem Beispiel des Probebauers auf papermodelers.com gefolgt und habe sie mit einer Lage Graukarton zwischen beiden Hälften verstärkt. War natürlich deutlich mehr Arbeit, sieht aber m.E. besser aus. Die Bremsen für das 2. Drehgestell folgen in den nächsten Tagen. Die Sekundenkleberflecken verschwinden hoffentlich noch.
      Jedenfalls ist langsam erkennbar, was es werden soll...

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33
      In Vorbereitung: Wettbewerbsmodell 2021 "auf Verdacht".
    • Das saubere Ausrichten der Räder ist keine Kleinigkeit. Ich kann das nur bestätigen, Martin! Schließlich soll am Ende alles bündig mit der Schienenoberkante abschließen und die Lokomotive gut ausgerichtet dastehen. Bei meinen Lokmodellen war das immer ein ganz wichtiger Schritt. Die verstärkten Bremselemente wirken sehr gut. Ich wünsche viel Erfolg beim Weiterbau und freue mich schon darauf!
      Gruß Michael (maxl)
    • Kleine Wasserstandsmeldung:
      Die Bremsen sind dran und die Abdeckhauben für die Radlager ebenso. Jetzt beginnt die "genussvolle Mühsal" der Detailgruppen um jedes Rad herum: Insgesamt acht Mal bei dieser Maschine. Bei der F7-A wird sich das wiederholen. Aber irgendwie bringt das den speziellen Charakter dieses massiven Stücks Maschinerie richtig zur Geltung und ohne wäre es nichts.

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Nach fast zweimonatiger Pause endlich wieder ein paar Neuigkeiten von der F-7. Es kommt hin und wieder vor, dass ich Baublockaden habe, wenn sich Anderes in den Vordergrund schiebt, in meinem Falle mein neues Instrument.
      Jedenfalls sind die Drehgestelle jetzt erst einmal fertig. Die Herausforderung lag neben der nötigen und nicht immer eingehaltenen Präzision auch darin, dass jedes Teil acht Mal gebaut werden musste. Eher routiniert als spannend... Jedenfalls habe ich einige neue Bautechniken daran erprobt bzw. verfeinert. Ausschlaggebendes Motiv, mich endlich wieder daranzusetzen, war der Stammtisch am Sonntag: Ich wollte etwas vorzeigen können!
      Und jetzt kommt hoffentlich der interessantere Teil des Baus!
      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Martin wrote:

      dass es im Kartonmodellbau genau eine Sache gibt, die ich überhaupt nicht mag und das ist Kreise ausschneiden.
      Ja Martin, Fahrzeuge ohne Kreise sind eben schwer zu finden. Dann solltest du wirklich keinen Panzer bauen, weil da 24 Scheiben eine kleine Aufwärmübung für die Finger. Die Drehgestelle sehen schon richtig gut aus. Mit schwarzen Rädern gäbe es einen noch schöneren Kontrast, aber das ist sicher Geschmacksache. Bleib dran.
      Viele Grüße
      Gerd
    • Wird schon, ist ja erst einmal die B-Unit. Ich denke, ich habe daran Einiges für die A-Unit gelernt.

      Unten seht Ihr das Ergebnis meiner heutigen Aktivitäten:
      Das Innengerüst der B-Unit ist ausgeschnitten und probeweise zusammengesteckt. Ich habe im Gegensatz zur Bauanleitung allerdings die etwa in der Mitte geteilte Bodenplatte und den Mittelspant direkt nach dem Ausschneiden mit einer Lasche verbunden und dann als Ganzes auf den Verstärkungskarton geklebt, so dass ich eventuelle Ungenauigkeiten mit 2 Schnittkanten im Karton vermeiden konnte.
      Auf dem Mittelspant seht Ihr die gedruckten Nachahmungen des mächtigen Motors. Sie werden durch die seitlichen Bullaugen wahrscheinlich ganz knapp zu erahnen sein, aber sie sind da.
      Als ich das Gerüst vor mir hatte, wurde mir erst klar, was das für ein mächtiges Gerät wird: Schon ohne Kupplungen exakte 30 cm lang!
      Ich habe die Bauteile nur zusammengesteckt, da ich als Nächstes die Außenhülle ausschneiden und probepassen möchte. Falls die zu knapp ist, kann ich so am Gerüst noch besser nachkorrigieren, als wenn alles verklebt ist, oder an der Hülle anstückeln.

      Viele Grüße, Martin
      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Hallo MArtin,

      ich denke mir gerade, es waere doch noch besser, wenn du die aufgedruckten Motorseiten viel weiter zur Aussenwand hin einbaust, auf zusaetzlichen Kartonflaechen die du noch zwischen den Spanten einschieben kannst. Erstmal sieht das natuelicher aus weil der Motor wegen seiner Dicke nicht so weit vom Fenster weg ist und man wird ihn durch die Fenster auch besser sehen koennen.
      Muss aber nicht sein, wart nur'n Vorschlag.
      Und es sieht auch jetzt schon irre aus! ja 2
      Gruesse,
      Norm
      bä1

      Zehntausend Teile sind auch nicht schwieriger.
      Die dauern nur länger... les 3
      ______________________________

      Versemmelte Werke ach1
    • Hallo Martin,

      airgoon wrote:

      weil der Motor wegen seiner Dicke nicht so weit vom Fenster weg ist
      das ist absolut korrekt. Durch deine Diesellok kann man momentan noch eine Elefantenherde durchjagen. Ich bin im Bahnmuseum Kranichstein mal von vorne bis hinten durch eine Elektrolok gelaufen. Das ist einfach nur saueng da drinnen. Beim Diesel wird es in der Realität auch nicht besser sein kratz1 Die Frage ist nur, ob du dir diesen Perfektionismus wirklich geben mußt oder ob das für dein Modell am Ende vielleicht sogar irrelevant ist denk1

      Gruß,

      Daniel.
    • Danke an alle, die ihre Likes spendiert haben!

      Hallo Norm, hallo Daniel,
      ihr seht unten die Baufortschritte. Beim probeweisen Anpassen der Außenhaut erwies sich, dass von dem Motor im Inneren schlichtweg nichts zu sehen ist. Die Folie reflektiert und die kleinen Bullaugen lassen kaum Licht ins Innere. Wenn überhaupt, dann müssten die Motoren sehr nahe an die Fenster rücken, ein ausgeprägtes Oberflächenrelief aufweisen und die Kanten hell hervorgehoben haben. Fraglich, ob sich das lohnt.

      Zum Rest: Die Konstruktion sieht eine Innnenhülle zur Verstärkung vor, der ich aber in Sachen Passform eher misstrauisch gegenüberstand. Ich habe stattdessen die Unterkanten mit schmalen Kartonstreifen verstärkt, außerdem die abgeflachten Partien im Dach, wo die Lüfter aufsetzen sollen. Die längere Partie weist ein Passproblem auf: Der Einsatz ist etwa 3mm zu kurz. Ich habe ihn also in der Mitte auseinandergeschnitten und mit farblich angepasstem Abfallmaterial unterfüttert. Ich hoffe, diese Lösung tritt zurück, wenn ich die Dachlüfter aufgesetzt habe. Alls Nächstes werde ich Außenhülle und Innenskelett miteinander verbinden.
      Soweit aktuell. In Absprache mit Daniel werde ich in den nächsten Tage ein weiteres Projekt angehen.

      Viele Grüße, Martin



      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
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    • Und die Außenhaut sitzt. Außerdem habe ich die erste Stirnwand "tapeziert". Das wird wirklich eine Wuchtbrumme. Zugleich hatte ich die F-7 von Fleischmann in den 70-er Jahren nicht als so lang im Gedächtnis: Anscheinend hatten die Formenbauer das Modell zugunsten besserer Gängigkeit in den engen Modellbahnkurven behutsam gekürzt...
      Momentan läuft der Bau richtig gut. Genussphase.

      Viele Grüße, Martin
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    • Und die Türen sind dran. Sie sind erstaunlich aufwendig, weil sie aus 3 Elementen bestehen:
      Die Türen selber, die direkt auf den Stirnwänden aufsitzen,samt kleinem Fenster, natürlich verglast!
      Die Aufsatzrahmen für die Faltenbälge (-balge?)
      Die Faltenbälge.
      Die Aufsatzrahmen bestehen teils aus doppelt übergefalteten Lagen. Hier zeigt sich wieder einmal eines der Probleme dieses Modells: Die Konstruktion rechnet die Materialdicken an solchen Stellen nicht ein, so dass ich an einigen Kanten zwischen 0,5 und 1mm Material abschneiden musste, sonst hätte alles gestaucht und gewellt. Aber alles keine unlösbaren Probleme.
      Ebenso sollten die Faltenbälge mit ihrer "Tudor" Form einmal übergefaltet werden, was an den runden Übergängen im oberen Teil zu richtigen Problemen und sehr unansehnlicher Knitterei geführt hätte. Also lieber alles auseinanderschneiden und dann neu verkleben.
      Die Stirnwände sind noch nicht zu Ende detailliert, das kommt nächster Tage. Ich fand aber, dass es an der Zeit sei, Euch wieder einmal eine "Wasserstandsmeldung" zu geben.
      Irgendwie erweckt dieses große Stück Maschinerie ein "heimeliges" Gefühl, weil es grundehrliche Technik ist, wie wir sie hoffentlich noch alle aus der vordigitalen Zeit kennen und lieben. Ich habe bei solchen Arbeiten immer das Gefühl, dass es beim Bau nach schwerem Schmierfett, Dieselöl, heißem Metall und altertümlicher Elektrik riecht, diesem ganz besonderen Aroma, das alte Mechanik so ausströmt.

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33
      In Vorbereitung: Wettbewerbsmodell 2021 "auf Verdacht".
    • Martin wrote:

      ...
      Irgendwie erweckt dieses große Stück Maschinerie ein "heimeliges" Gefühl, weil es grundehrliche Technik ist, wie wir sie hoffentlich noch alle aus der vordigitalen Zeit kennen und lieben. Ich habe bei solchen Arbeiten immer das Gefühl, dass es beim Bau nach schwerem Schmierfett, Dieselöl, heißem Metall und altertümlicher Elektrik riecht, diesem ganz besonderen Aroma, das alte Mechanik so ausströmt.
      ...
      Hallo Martin,

      trefflich ausgedrückt. Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, um so stärker wird das beschriebene Gefühl.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andi, hallo Thomas,

      ich merke, wir verstehen uns. Und Danke an all die Likers!
      Coronabedingt bleibe ich aktuell lieber im Haus, daher kommt die F-7B voran. Machen wir das Beste daraus!
      Die Stirnwände haben noch die Schlusslichter und die Kupplungen bekommen. Die Klauenkupplungen sind nur einfache unregelmäßig geformte Kästen, sie sind bei der Maschine von Fairbanks-Morse von HS-Design plastisch besser ausgeformt.
      Dann ist der Tank unter den Boden gekommen, außerdem ein Druckluftkompressor, das sind die beiden Kästen mit der Druckflasche dazwischen. Hier hatte ich ein bisschen zu tüfteln, um die Bauskizzen zu verstehen, bis ich begriff, dass die Bauteile gar nicht an den Boden geklebt werden, sondern an Träger, sozusagen freischwebend. Jetzt stimmt alles.
      Als nächstes kommen die Seitenschürzen an den Wagenkasten. Es geht vorwärts.

      Viele Grüße, Martin

      Modellbaubögen: Meine Definition von Wertpapieren.
      Fertig: P-51D Mustang "Miss Kat Brat" von Zarkov, 1:33
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