Schnellboottender Tsingtau skaliert auf 1:250 Modelik

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    • Achtern im Prinzip die gleiche Arie, nur daß hir der Mast aus 0,8mm Federstahldraht besteht. Während am Vordermast nur eine Stütze unter die Scheinwerferplattform zu bauen ist, sind es hier deren drei.



      Um die Flak-Plattformen baue ich schon mal die Reling. es handelt sich hier um LC-Reling von Draf. Das Ankleben ohne Fußleiste bringt zwar einen schönen optischen Effekt, ist aber bekanntlich recht fummelig.


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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun denn,größer werden die Teile nun nicht mehr. Der Wellenbrecher wird erst einmal mit selbstgestichelten Dreiecken gestützt, Den dazu nötigen Tonkarton spendete der Rest einer LC-Platine.



      Da die Matrosen sicher auf die Scheinwerferplattformen kommen mussten, gint es erst mal eine Portion LC-Leitern.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Das ist das Bauteil für die Scheinwerfer. So wollte ich das Teil nicht verbauen, zumal ich es verbauen möchte. Ich zerlege es in drei Teile



      Das mit dem Verglasen ging mit Kartofix ganz gut, die Verspiegelung erfolgte, wie immer, mit der Einwickelfolie der Trüffelostereiner von ALDI.



      Und ab auf die Position.


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    • Und da wir gerade bei den Kleinteilen sind, machen wir mit den 2cm Fla Geschützen weiter. Die vom Bogen mochte ich nicht verwenden und habe mir daher die von der HMV Bismarck ausgeliehen. Die wurden ergänzt mit gedrehten Rohren von GPM, geäzten Handrädern, etwas Evergreen Profil und Kupferdraht.




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    • Kurt wrote:

      Die vom Bogen mochte ich nicht verwenden und habe mir daher die von der HMV Bismarck ausgeliehen. Die wurden ergänzt mit gedrehten Rohren von GPM, geäzten Handrädern, etwas Evergreen Profil und Kupferdraht.
      Hallo Kurt,

      das Ergebnis spricht für sich.

      Gut, dass es zu einer solchen Veränderung "kein Copyright" gibt happy1 happy1 happy1 denn das wäre schade.

      Durch die von Dir vorgenommenen Verbesserungen wirkt das im Original wohl eher einfach gehaltene Modell wirklich sehr ansehnlich.

      Günter
    • Hallo Gerd,
      Hallo Thomas,
      Hallo Günter,
      ich denke, daß der Bogen schon etwas älter ist. Ich habe noch zwei Bögen von Modelik im Stapel, die deutlich detaillierter ausgeführt sind. Ein dritterist erst vor nicht langer Zeit veröffentlicht worden und scheint mir von der Detailtiefe wieder eher auf dem Niveau der Tsingtau zu sein. Ob er ach die zum Teil etwas kruden kostruktionen aufweist, kann ich aus dem Stehgreif nicht sagen.
      LG
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Achtern ist eine Gitterkonstruktion für zwei Boote zu bauen. Der Bogen bietet ein Reserveteil, was aber nicht unbedingt nötig ist. Mit Textilverstärker und einer scharfen Klinge ist das gut zu schaffen. Ich knicke das Bauteil aber nicht, sondern zerlege es in Einzelsegmente, die ich dann zusammensetze.



      Fertig und angebaut.



      Und nun kommen noch die Bootslager darauf.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hello AquaMarine,
      Textilverstärker is a liquid which reinforces textile materials but it works with paper as well. I apply it normally on the backside of the part. When the liquid has dried, the part is remarkelby stiffer. If necessary you may do the procedure again.
      Textilverstärker may be ordered on Amazon "Rayher Textilverstärker"
      Regards
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Und nun geht es an die Boote. Da sind zuerst die Jollen, die nicht sonderlich gut passen. Des speziellen grauen Farbtons des Rumpfes wegen verzichte ich aber bei ihnen und den Motorbooten auf einen Austausch. Der Bootsboden ist zu lang und muß eingekürzt werden.



      Bei den Booten ist das Unterwasserschiff separat an den Bootskörper zu bauen. Die Lösung überzeugt mich nicht wirklich. Der unterzuklebende Formkiel passt überhaupt nicht. Erst einmal ist er zu lang. Das kann man ja relativ leicht regeln, aber das Unterwasserschiff passt überhaupt nicht über den Kielspant weshalb ich ihn komplett entferne.
      Das Ergebnis ist nich toll, geht aber der zuvor erwähnten Prämisse noch so gerade.



      Auf den Bootlagern mach es sich dann ganz brauchbar. Eigentlich muß ich nicht erwähnen, daß die Bootslager und die Rumpfform nicht viel gemein haben.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Kurt wrote:



      Bei den Booten ist das Unterwasserschiff separat an den Bootskörper zu bauen. Die Lösung überzeugt mich nicht wirklich. Der unterzuklebende Formkiel passt überhaupt nicht. Erst einmal ist er zu lang. Das kann man ja relativ leicht regeln, aber das Unterwasserschiff passt überhaupt nicht über den Kielspant weshalb ich ihn komplett entferne.
      Das Ergebnis ist nich toll, geht aber der zuvor erwähnten Prämisse noch so gerade.
      Hallo Kurt,

      die Beiboote scheinen wirklich bei den meisten Konstruktionen aus dem östlichen Nachbarland ein Problem zu sein. Wenn ich da an die Dinger bei der Spee denke kratz1 kratz1 - aber Du hast noch gut was draus gemacht.

      Dagegen waren die Uraltkonstruktionen des WHV eine Augenweide.

      L.G:

      Günter
    • Hallo Kurt,
      ich habe das Modell ja gerade "live" auf der ZAMMA gesehen, und von dem unzulänglichen, mit vielen Fehlern behafteten Bogen ist nichts mehr zu ahnen. Ein ganz feines und ausgewogen detailiertes Modell ! ja 2
      Und ein sehr reizvolles Vorbild, schade, daß meine Werft im Moment so ausgelastet ist.

      Viele Grüße
      Markus
    • Die vorhandenen Davits sind schlicht. Ich klebe an der Spitze jeweils auf jeder Seite ein Kartonscheichen an (die fallen beim Ausstanzen der Bullaugen mehr als ausreichend an), und einen Kartonstreifen über die "Schulter", so daß T-Träger entstehen. Da sieht das schon freundlicher aus. Auf Photos habe ich gesehen, daß auch ein Prallschutz an den Davits vorhanden war. Mit etwas Federstahldraht und braunem Tonkarton für die Lederpolster ist das leich erledigt.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Bei den Motorbooten haben wir die gleiche Arie. Im Prinzip müssten sie getauscht werden, bleiben aber der Rumpffarbe wegen. Was kann man verbessern? Ich habe die Luke auf der Back gedoppelt ebenso die Kajütentür und die Windschutzscheiben verglast.






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    • Das ist der Fünferpack und zum Schluß gibt es noch kleine Schiffsschrauben, gefertigt aus ausgestanzten Bullaugen und mit Bronze veredelt.



      Die große Anzahl von Verkehrsbooten erklärt sich aud der Funktion des Schiffes. Die Boostlager fremdeln wieder etwas mit der Rumpfform und dann gibt es noch ein Ganzkörperbild.




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    • Fehlt noch was? Ja am Heck gab es ein Spiere, die, als Backspiere zu bezeichnen, ich mich sträube. Und noch eine Spiere mittschiffs.
      Gefertigt aus Federstahldraht nach der Schablone und die Halteerung ist aus Tonkartonresten selbst gestrickt.



      Bei der Gelegenheit können ja auch die Davits verstagt werden. Und da ich gerade beim Strippenziehen bin.....


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Moin Kurt,

      wie.....Bootslager passen nicht zur Rumpfform? Das hat's ja noch nie gegeben..... lach 2
      Sehr schöne Fotos des weiter vervolständigten Modells ! cool1
      lg.
      Thomas:
      PS:
      Ich hab übrigens den Alleskleber von Action, den Du mir geschenkt hattest, gleich ausprobiert. Wesentlich besser als UHU !
      Auf diesem Wege nochmals ein dickes Danke ! ja 2
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Und nun ist es endlich so weit, die Flaggen können gesetzt werden. Hier zeige ich eine retuschierte Version.
      Den Umsinn des Flaggengebarens auf Modellen mit historischem Anspruch zeigt ein Vorkommnis auf der Zamma. Rainer hatte ein Modell der Admiral Hipper mit, bei dem die pösen Zeichen sauber mit weißen Rondellen überklebt waren. Eine Dame bewunderte das schön gebaute Modell und sagte:"Ein japanisches Schiff". Nein sagte ich, das ist ein deutsches Schiff. "Ja aber was ist denn mit der Flagge, da ist doch eine umgekehrte japanische Flagge drauf!"
      Muß man das noch kommentieren?




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Und nun ist die Tsingtau fertig.



      Ein Fazit zu dem Bogen. Die Teile passen durchweg gut, bei den Booten ist es, wie oft bei Bögen aus Osteuropa, nicht so dolle.
      In dem Bogen paaren sich gute Ideen mit unverständlichen Nachlässigkeiten und Vereinfachungen. Ich nehme an daß es eine relativ alte Produktion ist. Mit etwas Initiative lässt sich daraus aber meiner Meinung nach ein recht nettes Modell bauen und Alternativen gibt es ja nicht.
      In diesem Fall stimmt sogar der dämliche Satz von der Alternativlosigkeit, da kein anderer Verlag dieses Modell anbietet.
      Allen aktiven und stillen Begleitern meines Bauberichtes herzlichen Dank.
      LG
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Kurt,

      ein schönes Modell, Deine "Tsingtau"! Gratuliere zur Fertigstellung und zu dem informativen Baubericht, der mir sicherlich eine große Hilfe sein wird, wenn ich mal selbst an den S-Boot-Tender rangehe...
      klasse1

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
    • Moin Kurt,
      Glückwunsch zu dem Modell! Was mich jedoch irritiert, ist der Überstand der Bordwand über das Deck, Das macht doch keinen Sinn, da überkommendes Wasser nicht abläuft. Ich hätte den Überstand mit einem Skalpell auf Deckshöhe gekürzt. Oder täusche ich mich?
      Gruß aus Flensburg
      Jochen