Maneki Neko (Lucky Cat) – Glückskatze von Ayumu Saito (Canon Creative Park)

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    • Maneki Neko (Lucky Cat) – Glückskatze von Ayumu Saito (Canon Creative Park)

      Hallo zusammen,
      ich brauchte noch ein Weihnachtsgeschenk, da das folgende Modell auch gleich für Neujahr passt habe ich es ausgewählt:

      Maneki Neko (Lucky Cat) – Glückskatze

      Das Modell ist von Ayumu Saito, der schon etliche Modelle für den Canon Creative Park entworfen hat.

      Hier die Übersetzung vom Titelblatt des Modellbogens:

      „Die Maneki Neko, oder "winkendes Kätzchen", ist eine weithin erkennbare Figur, geliebt in Japan als Glückskatze, die das Glück herbeiwinkt. Die meisten Menschen in Japan benutzen ähnliche Gesten, um jemanden herbei zu winken, indem sie mit den Händen auf und ab winken, wobei die Handflächen nach unten zeigen.

      Es gibt verschiedene Theorien über den Ursprung der Maneki Nekos und bis heute ist niemand sicher, welche Erklärung die richtige ist. Man glaubt, dass die Maneki Neko gegen Ende der Edo-Periode (1603-1867) entstanden ist und sich schließlich zu dem dekorativen Ornament entwickelte, das sie heute ist. Der Folklore zufolge hat die erhobene Pfote der Maneki Nekos eine Bedeutung.


      Maneki Nekos gibt es in verschiedenen Farben. Schwarz gilt als die „Farbe der Dunkelheit“, daher glaubt man, dass der schwarze Maneki Neko Böses und Unglück abwehren soll.


      [...] Die schwarze Maneki Neko mit erhobener linker Pfote soll „vor den Schwierigkeiten schützen, die Menschen mit sich bringen“, und ist wohl am effektivsten, wenn sie in der Nähe der Haustür platziert wird."


      Die Bauteile für die Glückskatze verteilen sich auf 10 Seiten DIN A4, dazu gibt es eine 8-seitige (englische) Bildanleitung. Ich habe die Bauteile auf einem Laserdrucker gedruckt, weil der Glanz des Drucks dem Glanz einer Porzellanfigur recht nahe kommt. Dabei habe ich 200g Papier bedruckt. Die Katze wird ganz schön groß – Höhe ca. 25cm, Breite ca. 16cm, Tiefe ca. 14 cm.


      Bild 01: erste und vierte Seite mit den Bauteilen für das Halsband, den Ohren und dem rechten Vorderbein.


      Bild 02: dritte und vierte Seite der Anleitung.

      Bis bald, viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Adam, Dieter, Ralf und Hajo,
      vielen Dank für Eure Likes

      Hallo Dieter,
      es freut mich, dass Du den Bau der Katze mitverfolgst. Ich hoffe, sie wird später ihren Zweck erfüllen zwinker2 .

      Hallo zusammen,
      Dann geht es auch schon los. Zuerst habe ich alle Teile gerillt und ausgeschnitten.
      Vor dem Zusammenbau der Baugruppen habe ich alle Kanten gefärbt. Der schwarze Stift wurde dabei ganz schön beansprucht. Das Kantenfärben ist aber bei der schwarzen Katze einfach ein Muss.


      Bild 03: die Bauteile der Glückskatze.

      Zuerst wird der Kopf gebaut.


      Bild 04: Vorder- und Hinterteil des Kopfes.
      Man sieht recht gut, dass alle Klebelaschen und Klebeflächen grau bedruckt sind. Damit ersaprt man sich einiges an Färben, da nichts weiß durchscheinen kann. Wäre aber gar nicht notwendig gewesen, das alle Teile genau aufeinander gepasst haben.


      Bild 05: Schnauze, Augenpartie und Ohren.
      Man muss viel falten und biegen, deshalb schadet ein wenig vor runden nicht.
      Immer wieder erstaunlich, wie sich die dreidimensionalen Formen aus dem gebogenen und verklebten Karton herausbilden.


      Bild 06: Schnauze und Augenpartie.
      Das Zusammenzukleben ist hier ein wenig eine Fummelei, aber die Teile passen punktgenau aufeinander.


      Bild 07: das fertige Gesicht.
      Weiterhin eine hervorragende Passgenauigkeit. Man kann sich vorstellen, wie das aussehen würde, wenn man die Kanten ungefärbt ließe.


      Bild 08: der Hinterkopf mit den Ohren.


      Bild 09: der fertige Kopf.
      Hier ist beim Zusammenfügen der beiden Hälften die Ohrenpartie etwas schwierig, weil man schlecht in den Kopf greifen kann. Am besten trägt man in dem Bereich besser „UHU“ als Weißleim auf, dann hat man mehr Zeit zum Korrigieren. Eine (gebogene) Pinzette ist hier auch recht praktisch.


      Bild 10: und Bild 11: das Halsband (Lätzchen) und der Kopf mit dem Halsband.
      Die beiden Teile lassen sich wieder ohne Probleme zusammenkleben.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Dieter, Adam, Ralf und Norbert,
      vielen Dank für Eure Likes.

      Hallo zusammen,
      als nächster Bauschritt folgt der Körper. Er besteht aus vier Teilen. Dazu kommen noch die Hinterbeine mit den beschrifteten Plaketten.


      Bild 12: zwei Seitenteile und der Rücken.
      Der Schwanz ist nur aufgedruckt.


      Bild 13: die Hinterbeine mit Plaketten und das Bauchteil.


      Bild 14: der zusammengeklebte Körper.
      Durch die alternierend angebrachten Klebelaschen ist der Zusammenbau ein Kinderspiel.
      Achtung: die Laschen am Boden besser erst nach Montage der Kopfes schließen, dann kann man besser rein greifen und die Klebepunkte andrücken.


      Bild 15: die angeklebten Hinterbein und Plaketten.
      Obwohl nur oben und unten angeklebt, schmiegen sich die Ränder der Plaketten fast nahtlos an den Körper. Sehr schön konstruiert.

      Nun noch die beiden Vorderbeine.


      Bild 16 und Bild 17: rechtes und linkes Vorderbein.
      Das rechte Bein besteht aus einem Teil, das linke, gehobene; Bein aus zwei Teilen.
      Hie muss man ein wenig überlegen, wie sich die komplexen Formen aus den Teilen biegen lassen. Etwas schwierig sind die abgewinkelten Pfoten zu kleben, weil man da wieder schlecht andrücken kann. Die Passgenauigkeit ist aber wieder einwandfrei.

      Es folgt die Endmontage.


      Bild 18: die beiden Vorderbeine am Körper.
      Auch hier geht das Ankleben der Laschen mit „UHU“ leichter.

      Fehlt noch der Kopf.
      Der wird mit nur zwei Laschen am Körper befestigt. Das reicht auch. Wie schon oben erwähnt kann man den Kopf leichter abkleben, wenn die „Bodenlaschen“ noch nicht geschlossen sind.


      Bild 19: die fertige schwarze Glückskatze.


      Bild 20 und Bild 21: weitere Ansichten.
      Der Glanz vom Laserduck steht der Katze sehr gut.

      Damit ist der Baubericht auch schon wieder zu Ende.
      Die Katze lässt sich sehr gut bauen. Dank der sehr durchdachten Konstruktion treten auch keine größeren Schwierigkeiten auf. Eine längere, gebogene, Pinzette ist beim Zusammenfügen sehr hilfreich. Man muss auch daran denken, dass man nach Fertigstellung kein „ganz kleines“ Kätzchen in den Händen hält.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Dieter und Michael,
      recht schönen Dank für Eute Likes.

      Hallo Michael,
      herzlichen lieben Dank für Dein Lob. Es freut mich, dass Dich die Katze begeistert. Mal sehen, ob ich die beiden anderen Glückskatzen auch noch baue.

      Es gibt da auch noch Glückskatzen mit beweglichen Arm bei Sasatoku und Digitprop.

      Viele Grüße
      Christoph
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    • Servus Christoph.

      In schwarz schaut die Mieze schon ein wenig bedrohlich aus!
      Hängt vielleicht auch damit zusammen, daß man die schwarzen Katzen hierzulande als Unglücksbringer sieht.

      Übrigens, dein zweiter Link verweist auf die Festplatte C: deines Computers und ist darum für uns nicht erreichbar......

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Michael K., hallo Ralf,
      vielen Dank für Eure Likes.

      Hallo Wolfgang,
      ja, die Bedeutung einer schwarzen Katze ist wohl je nach Kulturkreis ganz anders. Der Glaube an die Abwehr unangenehmer Zeitgenossen scheint mir dabei sympathischer grins 2 .

      Den Link habe ich korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis.

      Viele Grüße
      Christoph
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