Großer Kreuzer "S.M.S. Victoria Louise" HMV 1:250

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    • Hi Anselm,

      da stimme ich Kurt zu - die Back hast Du hervorragend hinbekommen! daumen1

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • moin1 Anselm,

      Hast Du die Bordwände in einzelnen Stücken an das Rumpfgerippe geklebt (wie es die Bauanleitung zeigt), oder vorher beide Teile zu einem Stück verbunden und dann geklebt? Wann hast Du die kleinen Bänke von den unteren Kasematten (Teile 36 l und k) eingebaut? Vorher, zusammen mit der vorgerundeten Bordwand, oder später in die montierte Bordwand mit Geschütz hinein?

      Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Lieber Klaus,

      die Bänke unter den Kasematten hatte ich vorgeformt und bereits in die Bordwände eingebaut, bevor ich diese ihrerseits angebracht habe. Das zweite Bild von Beitrag 32 lässt es erahnen. Ich hatte ich noch einige weitere Fotos gemacht, die ich euch bisher vorenthalten habe und die jetzt Klarheit schaffen. Erwischt! Die Bordwände habe ich übrigens erst zusammengefügt, nachdem sie ihren Platz gefunden hatten. Sonst wäre mir die gesamte Bordwand zu unhandlich geworden.



      Lieber Kurt, werter Nibelung, liebe alle,

      da die Back offenbar gerne gesehen wird, habe ich ihr noch ein Geschütz spendiert. Den Zusammenbau, das Innenleben und den Mechanismus für den Abschusswinkel kann man den Bildern zu den Einzelteilen entnehmen. Die beiden Teile 142a und b oben links wurden nicht benötigt, da ich auf die Drehbarkeit (wie schon erläutert) verzichtet habe.

      Als nächstes werde ich mich dem vorderen Gefechtsmast (Teilegruppen 92 bis 97) zuwenden, der ein echter Blickfang des Kreuzers ist.

      Bis bald
      Anselm






    • Hallo Anselm,

      danke für die klare Antwort auf meine Frage (sogar mit Fotos daumen1 ). Warscheinlich wäre es schlauer, den Einbau der Kanonenrohre in den Kasematten nicht gleich zu Beginn zu machen, sondern erst nach dem Einbau der Bordwände. Ich glaube, ohne Rohe lassen sich die Kasemattwände bestimmt einfacher montieren. Die Bordwandhälften sidn sehr geschickt im Bereich der Steigeisen geteilt. Vom Schnitt sieht man später nichts mehr. Das ist wirklich eine tolle bogenkonstruktion!

      Viele Grüße,
      Klaus
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      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Liebe Kartonmodellbauer,

      wie erwartet hat der nächste Bauabschnitt mit dem vorderen Mast viel Zeit in Anspruch genommen. Durch Volkmars Baubericht war ich ja schon vorgewarnt, dass es nicht einfach werden würde. Erschwerend kam hinzu, dass ich beschlossen, weitestgehend aus dem Bogen zu bauen und nur ausnahmsweise auf die Ätzteile zurückzugreifen. Dazu mussten aus dem zu verdoppelten Teilen 92b (unten) und 97d (oben) jeweils die Zwischenräume zwischen den schmalen Stegen ausgestichelt werden. Das möglichst kreisförmiger Runden dieser etwas labberigen Teile war langwierig und eine große Herausforderung. Da der untere Ausguck (Bilder 1 und 2) auch noch am Boden eine kleine „Nase“ hat (siehe Bilder), war ich letztendlich froh nicht das Ätzteil genommen zu haben. Nach oben soll das Teil nämlich als Kreis abschließen. Wie man das geformt bekommt, ist mir etwas rätselhaft.

      Der obere Teil (Bild 3) enthält einen unschwierig zu bauenden Scheinwerfer, von denen noch weitere bei den geöffneten Luken des untersten Decks folgen werden. Bis auf das flügelförmige Teil 98 (Bilder 4 und 5) und die beiden kleinen Leitern habe ich alles aus dem Bogen gebaut. Perfekt sind die Teile nicht, aber ich bin beim Mast trotz des Versuchs, möglichst sorgfältig zu arbeiten, an meine Grenzen gestoßen. Bisher fand ich die Einstufung der Victoria Louise mit sehr schwierig als etwas zu hoch gegriffen. Jetzt habe ich aber meine Meinung geändert. Der Mast hatte es echt in sich! Die Anleitung war auch nicht immer einfach zu interpretieren, aber bis auf die zwei Teile 98d konnte ich alle Rätsel lösen.

      Die Gesamtansicht zeigt dafür meines Erachtens, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Die Victoria Louise hat jetzt ein Gesicht bekommen. Das wird dann mit den drei Schornsteinen, die als nächstes auf dem Programm stehen, noch weiter fortschreiten.

      Bis bald
      Anselm









    • Klasse, es geht weiter! daumen1

      Der Gefechtsmast ist ein Hingucker und offensichtlich eine schwierige Baugruppe. Danke dass Du so genau berichtest und warnst, damit weiß ich was auf mich zukommt und wo ich besonders aufpassen muss.

      Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

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      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Lieber Hagen, lieber Klaus, liebe Liker

      danke für eure anerkennenden Worte und Gesten! Es freut mich, wenn ihr an meinen Erfahrungen teilhaben könnt. Dann lohnt es sich auch mal etwas ins Detail zu gehen.

      Lieber Kurt,

      dann habe ich wahrscheinlich die richtige Entscheidung getroffen. Dass Biegen von Papier ist wohl dem von größeren Ätzteilen vorzuziehen.

      Viele Grüße
      Anselm
    • moin1 ,

      den Ätzteilsatz habe ich nicht, nur den Lasercutsatz. Bisher habe ich aber noch kein Teil davon verbaut. Ärgerlich finde ich nur, dass Steigeisen und Relingteile für den weißen Rumpf auf einer ockergelben Platine angeboten werden.Ob man will oder nicht, muss da dann zum Pinsel gegriffen werden und die entsprechende Teile müssen umgefärbt werden.

      Schön sind natürlich die gelaserten Teile für den kleinen Balkon auchtern und die große Saling im Fockmast. Schon dafür lohnt die Anschaffung.

      Klaus
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      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Irrungen und Wirrungen bei den Schornsteinen



      Ein optisches Highlight sind eigentlich bei jedem Schiff der oder die Schornsteine. So erst recht bei der Viktoria Louise. Das Zusammensetzen der Teile beim ersten Schornstein war ein echter Genussbau und das Ergebnis gefiel mir auch sehr gut. Zur Verfeinerung gibt es dann noch die Ätzteile. Allerdings geben Bauanleitung und Titelbild keinerlei Hinweise darauf, wie diese anzubringen sind. Wie bei HMV üblich, werden die Modellaufnahmen offenbar immer vor Herstellung der Ätz- oder LC-Teile gemacht.


      Da die Ätzteile auf dem Beiblatt zur Platine als Steigeisen bezeichnet werden, unterlief mir ein ärgerlicher Irrtum. Ich habe die zusammenhängenden kleinen Ketten auseinander geknipst und diese U-Profile dann leiterähnlich auf den 22 Markierungen auf jeder Seite des Schornsteins angebracht. Eine Arbeit für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat, da diese Winzigstteile nur unter der Lupe mühsam in Position zu bringen waren und mir immer wieder von der Pinzette sprangen. Nachdem ich einige Stunden für die vermeintlichen Steigeisen des vorderen Schornsteins aufgewandt hatte, habe ich den fertigen Schornstein dann flugs auf seinem Podest angebracht. Richtig befriedigt hatte mich das Ergebnis nicht und ein geringes Störgefühl blieb.








      Fortsetzung folgt

      Anselm
    • Bevor ich mich dem zweiten Schornstein zuwandte, fiel mir zufällig ein Bild im Baubericht der SMS Wiesbaden von Werner (Marineoldie) ins Auge. Die dortigen Schornsteine hatten Fußpeerde wie Kränze um die Schornsteine. Momentan wurde mir damit klar, wie die Ätzteile anzubringen waren. Ein mir von KlabauterKlaus zugespieltes Foto der Viktoria Louise, bei dem Matrosen auf diesen Fußpeerden stehen, schuf dann endgültige Klarheit. Nur leider reichten jetzt meine Ätzteile nicht mehr, da ich schon mehr als ein Viertel zerrupft hatte. Außerdem lässt sich diese Filigranarbeit nicht an einem bereits montierten Schornstein durchführen.

      Notgedrungen habe ich deshalb den vorderen Schornstein wieder ausgebaut und mit fünf Reihen Fußpeerde versehen. Die beiden unteren Ringe mussten aus Mangel an geätzten Fußpeerden dann unverziert bleiben. Dafür habe ich die beiden Steigeisenleitern belassen. Bei den beiden anderen Schornsteinen hat es dann für fünf bzw. sechs Kränze von Fußpeerden gereicht. Auch das war eine etwas mühselige Arbeit.

      Fazit: Die Schornsteine haben Spaß gemacht und ich hoffe, dass meine Erfahrungen denen, die über einen Ätzteilsatz verfügen, weiterhelfen. Der LC-Satz enthält diese Fußpeerde übrigens nicht.

      Viele Grüße und bis zum großen Stelldichein der Lüfter.
      Anselm






    • Hallo Anselm,
      Fußpferde geben den Schornsteinen doch so richtig Tiefe. Wenn der Ätz- oder LC-Satz keine Fußpferde bietet, lassen die sich recht gut mit eingekleben Metallstiften und einem rundum gezogenen dünnen Faden darstellen.Eine weitere Alternative ist es, statt der Metallstifte kleine Kartondreiecke zu verwenden, wie es die Mannheimer bei ihren Bögen machen.
      Schau doch mal hier Tsingtau Zerstörer Z51
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hi Anselm,

      ergänzend zu Kurts Info die Fußpferde betreffend kann man diese auch aus halbierten Laserleitern oder aus zerteilten Laserrelings herstellen - letzteres mache ich bei meinen kaiserlichen Modellen immer...

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Lieber Kurt, lieber Hagen,

      vielen Dank für eure Anregungen! Ich werde darauf zurückgreifen, wenn ich einmal ohne Ätzteilsatz mit entsprechenden Teilen arbeiten muss. Im vorliegenden Modell habe ich die Schornsteine aber schon eingebaut und möchte mir diese Fummelarbeit ersparen; zumal die Gefahr, andere Teile abzureißen, sehr groß ist. Außerdem werden die unteren Teile der Schornsteine wahrscheinlich weitestgehend von den vielen Rettungsbooten verdeckt werden, so dass das Fehlen der Fußpeerde nicht weiter auffallen dürfte.

      Viele Grüße
      Anselm