A 1435 Westerwald / AGfB (Passat) / 1 : 250

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • A 1435 Westerwald / AGfB (Passat) / 1 : 250

      Hallo Freunde,

      in meinem eben abgeschlossenen Baubericht zur Frankfurt habe ich "die Decke ja schon etwas angehoben" und euch mein neues Projekt angedeutet. Es sollte mal wieder was von unserer Bundesmarine werden. Das Copyright auf dem Bogen sagt aus, dass der Bogen in 2015 entstanden ist. Die "Arbeitsgemeinschaft frühe Bundesmarine" wurde bei Kartonbau.de geboren. Mit einem Beitrag konnte man dort Mitglied werden. Die Modelle werden elektronisch übermittelt und sind selbst zu drucken. Es gibt auch Ätzsätze dazu, die von Peter Hurler stammen. Die sind über Passat zu beziehen. Konstruiert wurde das Modell von Dr. Henning Budelmann. Ich habe die Fregatte Scharnhorst und den Munitionstransporter samt Ätzsätzen erstanden. Irgendwann wird wohl auch noch die Fregatte Scheer erscheinen, die ich mir auch noch kaufen will, versteht sich. Zum Druck (ich besitze nur einen schwarz-weiß-Laserdrucker) habe ich auf einen erfahrenen Bastlerfreund zurückgegriffen. Dank dafür an SMS Baden/Werner für die gelieferte Qualität an dieser Stelle.

      Schon während des Baus der Frankfurt habe ich den Beginn an der Westerwald schon mal "zwischengeschoben". Denn wie bei Passat und Dr. Henning Budelmann üblich, sind Bodenplatte und Spantengerüst jeweils zu verdoppeln. Und da sollte der Bogen dann schon gut trocknen und auch "plattgedrückt" werden, bevor er angeschnitten wird.



      Auch wenn das Bild etwas unscharf ist, will ich es euch doch nicht vorenthalten. Zum Kleben hatte ich wieder UHU-flinke-Flasche verwendet. Und wieder kamen an einigen Stellen Flecken durch. Aber bei den unbedruckten Spanten überhaupt kein Problem und auf den bedruckten auch nicht "so schlimm", dass ich einen Neudruck verwenden müsste.



      Die Teile des Spantengrüsts habe ich dann erstmal alle vorbereitet. Durch das Verstärken wirkt das Ganze allein schon beim Zusammenstecken sehr stabil.




      Am bedruckten Spant 3 zum Heckbereich ist schon zu erkennen, dass die Westerwald wohl ein sehr detailliertes Modell werden wird. Die Türen/Schotten/Luken sind plastisch darstellbar und die Handräder sind im Ätzsatz enthalten.


    • Ein Spantengerüst ist ja nichts besonderes aber dennoch eine wichtige Basis für ein gutes Modell. Im Bugbereich setzt HB auch wieder Stringer ein, wie an den Markierungen zu ersehen.



      Dann eingeklebt.



      Zwei Längsspanten werden dem Deck sicher genug Halt geben und das Durchhängen verhindern. Hier ein Bild vom Mittelteil.



      Das Spantengerüst ist fertig und konnte nun einen Monat gut beschwert durchtrocknen. Denn weiter ging's mit dem Bau erst nach der Fertigstellung der Frankfurt zum Jahresende.

    • Hallo Günter

      da hast du dir aber ein interessantes Modell ausgesucht. daumen1 Auch ich hatte beim Verdoppeln diese komischen Flecken mit der Flinken Flasche. Deshalb mache ich es nur beim Spantengerüst, welches weiß ist.
      Mein Modell habe ich damals in die Tonne getreten, muß aber dazu sagen, dass ich es auf einem alten HP gedruckt habe, der noch die "Absätze" beim Vorschub des Ausdrucks hatte , kein Vergleich zum Canon Pixma Pro 1.
      Der Anfang sieht schon mal gut aus und ich werde deinen Bericht in beiden Foren verfolgen les 2
      Gruß SMSBaden
      (Werner)
    • moin1 Günter
      Ich hoffe ich kann hier noch platznehmen die Modelle der AGfB sind alle sehr interessant Du weißt ja das war meine Zeit.Dein vorhaben mit den Modellen Scheer ,Scharnhorst kann ich nur begrüßen. Sie sind nicht ohne aber machen sehr viel Spaß . Mit der Westerwald habe ich diverse High- line Manöver gefahren es war zu der Zeit unser Versorger .Also wenn ich darf setze ich mich mal.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • moin1 hvt
      Auf meinem Wohnwagen steht hinten drauf in nicht zu kleinen Buchstaben
      "Wir verreisen das Erbe unserer Kinder"
      Ich habe zwar keine Kinder aber mich überholen immer lächelnde Autofahrer. hüpf1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Hallo Günter,
      leider haben die beiden veröffentlichten Modelle des AGfBM bislang nicht die Resonanz gefunden, die sie verdienen. Ich bekenne mich da auch schuldig, so liegt der ausgedruckte Bogen bislang ungebaut in meinem Stapel.
      Helmut Brücker hat den Bogen samt Ätzsatz verbaut und es ist ein sehr schönes Modell geworden, ich wünsche Dir bei dem Bau viel Spaß

      Ich habe gerade vor ein paar Tagen mit Peter Hurler telefoniert. Die Scheer wird kommen und es wird dazu eine schöne Ätzplatine geben, die die vielen filigranen Radargeräte entält.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • SMSBaden wrote:

      Hallo Günter

      Auch ich hatte beim Verdoppeln diese komischen Flecken mit der Flinken Flasche. Deshalb mache ich es nur beim Spantengerüst, welches weiß ist.

      (Werner)
      Servus Werner,

      kannst Du ne Ahnung, woran das liegen kann? Werde wohl demnächst auch so vorgehen, wie Du es gemacht hast. Und schön, dass Du auch wieder "an Bord" bist.

      Hallo Jürgen,

      willkommen - freut mich.

      Moin Werner,

      na ist doch prima dass ich, ohne es zu wissen, wieder ein Modell mit persönlichen Bezug zu dir ausgewählt habe. Freue mich schon auf die "Erlebnisberichte" des Marineoldies.

      Hallo Volkmar, servus Hagen,

      schön, dass ihr auch wieder dabei seid.

      Hallo Kurt,

      man kann halt nicht alle Bogen auf einmal anschneiden. Der Bau der Ww geht bisher gut von der Hand. Und die Scheer wird dann auch drankommen. Schön, diese Nachricht auch bezüglich der Ätzteile zu lesen.

      L.G.
      Günter
    • Die Teile 1 - 26 wren verbaut. So konnte der nächste Bogen angeschnitten werden. Das Hauptdeck (27-27g). Es ist konstruktionsbedingt nur in einfacher Stärke umzusetzen. Vor dem Verkleben mit dem Spantengerüst war die Spantenlage von unten zu markieren und anschließend die Klebelaschen für die Bordwände angebracht werden. So sieht's dann von unten aus



      und so von oben.



      Ich war mir nicht sicher, ob die Löcher zum Anbringen der Krane auszustechen waren. Hab's getan.



      Um dann festzustellen, dass es wohl nicht nötig gewesen wäre, weil ich aus den Längsträgern etwas Karton entfernen musste.



      Das Deck ist verklebt und zum Bug hin der Spant mit dem gefärbten Teil versehen.

    • Die Bordwände (31-31k/32-32j) sind im Bogen ohne Begrenzungslinien gezeichnet. Da muss man beim Ausschneiden schon gut aufpassen. Aber es ist absolut umsetzbar und natürlich schön, später keine Linienbegrenzungen am Modell zu sehen. Auch hier ist das Runden der Oberseiten wohl die Grundvoraussetzung für ein vernünftiges Anbringen an den Decks. Ich habe die Bordwände von hinten mit einem dünnen Pinsel leicht angefeuchtet und dann über einen 1-mm-Draht "gezogen". Ging ganz gut. Für die Rundungen im Bug- und Heckbereich habe ich primär "mein Fingerspitzengefühl" benutzt. Die rückwärtig anzubringenden Laschen (auch eine stumpfe Verklebung wäre möglich gewesen) sind dünn und angefärbt auf 80g-Papier gedruckt. Lassen wir einfach mal die Bilder sprechen.







    • Dann konnte mit dem Anbringen der Bordwände begonnen werden. Die Bauanleitung schlägt vor, die jeweils beiden Teile der Bordwände unter Nutzung der Lasche vor dem anbringen zu verkleben. Das habe ich aber nicht gemacht, sondern zunächst mit beiden Heckteilen begonnen. Grund dafür war für mich, dass mir das Verkleben der kürzeren Teile so einfacher (wenn auch schwierig) erschien. Denn die Bordwände sind zuerst im Deckbereich zu verkleben und anschließend mit Spanten und Grundplatte. Seht hier zunächst das erzielte Ergebnis im hinteren Bereich.





    • Die Süllkanten (33,33a) zwischen Back- und Hauptdeck sowie zwischen Boots- und Hauptdeck beschlossen die "Rumpffertigung".
      Mit etwas Farbe werde ich wohl noch "rangeh'n" müssen. Da auf die Klebekanten später ja noch die Reling anzubringen ist, werden wohl einige kleine Ungenauigkeiten noch verdeckt werden. Aber ich lasse mich von den Makros nicht groß beeinflussen. Ist in Wirklichkeit nicht so schlimm.



      Dann noch eine kleine "Laschenarie" - und fertig ist der Rumpf und es kann dann mit den Aufbauten weitergemacht werden.



    • Hallo zusammen,

      @ Kartonschneider: ist so, wie Du es sagst, Ewald. Gewöhnungsbedürftig und nicht einfach umzusetzen. Mit der Fregatte Lübeck konnte ich vorab ja schon trainieren - war also vorgewarnt. Schön, wenn's Dir gefällt. Übrigens: der "Rote" im Glas muß wohl ne tolle Nummer gewesen sein happy1

      @ Klueni: danke auch Dir, Tommi. Aber im Vergleich zu dem auf Deiner Werft befindlichen Japsen sieht die Ww ja recht simpel aus. Mal seh'n.

      L.G.

      Günter
    • Hallo,

      vielen Dank für die Likes, Günter, Peter und Werner.

      Das Deckshaus besteht aus den Baugruppen 34-34g (Spantengerüst), 35-35g (hinterer Abschnitt) und 36-36t (vorderer Teil). Die Bilder der Wand 35 mit den aufgeklebten Teilen zeigen m.E. den Detailreichtum des Modells ganz gut. Da wurde wohl nichts vergessen.



      Auch hier geht's wieder "rund" zu. Seht das Innenteil mit der Laschenverbindung.



      Und so dann von oben zuerst noch mit den kleinen Öffnungen an den Kanten



      und dann geschlossen. Das waren "Minidreiecke".



      Unds dann die Wand an Deck. Auf dem Bild ist auch das vorab angebrachte Spantengerüst zu sehen.

    • Dann waren die vorderen Seitenwände vorzubereiten.



      Und anzubringen.



      Die Frontwand ist vorzubereiten. Die Fensterrahmenumrandungen sind wieder aus dem Atzsatz.



      Die Frtont ist angebracht. Die leichte Differgenz der Markierungen für die anzubringende "Hundehütte" habe ich im Interesse der sauberen Laschenverbindung der Frontwand mit den beiden vorderen Seitenwänden hingenommen.



      Und das ist die "Hundehütte". So ist das Kästchen in der Bauanleitung benannt. Kann mir ein "Insider" sagen, woher der Name kommt ?

    • moin1 Günter
      Zu meiner Zeit hatte die Westerewald noch einen Bordhund , wie übrigens viele Bordkommandos. Man denke nur an den berühmten Foxterrier Wiskey der Gorch Fock . das ist aber schon lange her.Ob der Hund in dem Anbau gewohnt hat entzieht sich meiner Kenntnis.
      Im übrigen wie gefällt dir denn die Art Wandbefestigung mit den Klebewinkeln , ich habe sogar beim Prinz die Methode angewand.Ich finde die Methode prima.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Hallo Günter,

      ich werde deinen Bericht mit Interesse verfolgen, zumal es dieses Modell sicher nicht bis in meine Werft schafffen wird.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Servus Werner,

      dann wird es wohl so gewesen sein, dass das Hündchen da sein zuhause hatte ... ja, ja die Bordhunde. Auch die Tommy's hatten wohl immer wieder welche, wie ich aus der Literatur weiß ..

      Ja, die Rundkanten haben es schon in sich. Zu deiner konkreten Frage: ich hatte neben der Westerwald bisher die Fregatte Lübeck mit vergleichbaren Rundungen umgesetzt. Das Anbringen der Laschen ist auch nicht ohne, läßt sich aber bei guter Rundung zwar nicht einfach aber vernünftig umsetzen. Das Befestigen der Bordwände, wenn man sie gemäß Anleitung von den Decks her befestigt, hat ganz gut geklappt. Die kleinen Lücken, die zwischen Bordwand und Deck teilweise entstanden sind, werden wohl beim Anbringen der Reling ziemlich verschwunden sein. Was mich positiv überrascht ist die Festigkeit, die da in den Rundungen entsteht. Im Verleich zur Konstruktion bei der Lübeck würde ich persönlich die hier vorziehen. Da geht es mir wohl so wie Dir.

      Danke, Hagen und Jürgen.

      Hans-Jürgen: schön, dass Du auch dabei bist. Aber als Freund der BM solltest Du doch noch mal überlegen, ob ...

      Kurt, Jürgen: danke auch an euch.

      Günter
    • Das Brückendeck 37 ist von unten im überhängenden Bereich mit den Teilen 37a/b zu versehen.



      Im Ätzsatz ist auch die Gräting enthalten. Hier links im Bild bereits angebracht zu sehen, rechts noch die "Druckform".



      Das Deck passte rein wie ne eins. Oben und unten.



      Um genug Abstand zwischen Lasche und Gräting für die später anzubringende Wand zu haben, habe ich als Schablone ein Stück vom Karton beim Aufkleben genutzt.



      Fertig.

    • Der Schornstein besteht aus den Teilen 44-44e. Hier mal die Teile vorbereitet



      und fertig. Dass es so wenig Bilder davon gibt ! Ich war einfach stinksauer auf mich selbst, hatte ich doch tatsächlich beim "ersten Verkleben" oben und unten verwechselt. Kostete mir einige Mühe, die Scheibe wieder zu entfernen. Aber irgendwie habe ich es fluchend doch irgendwie geschafft.



      Aus dem Ätzsatz waren dann noch die "Eisen" anzubringen.



      Die Verbindung zum Deck ist hergestellt. Nochmal gut gegangen.