HMS M-1 konstruiert von Herrn Herbut in 1/100 (Verlag Extra-Model) - FERTIG

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    • HMS M-1 konstruiert von Herrn Herbut in 1/100 (Verlag Extra-Model) - FERTIG

      Ein neuer Baubericht und für mich eine Herausforderung.

      Was es über die M-Klasse zu sagen gibt, ist im Netz schnell gefunden. Maßgebliche Personen in der britischen Marine(politik) waren um 1916 offenbar der Ansicht, dass ein U-Boot mit einem 30,5cm Geschütz Potential habe.
      Nur zwei der geplanten vier Boote wurden in dieser Konfiguration fertiggestellt, die M-1 und die M-2. Die im Bogen dargestellte M-1 sank 1925 mit der gesamten Besatzung nach der Kollision mit einem Frachtdampfer.

      In diesem Maßstab und mit einem derartigen großen Kaliber müsste sich ein optisch ansprechendes Modell ergeben, auch wenn der Bogen von der Detaillierung her recht karg ausfällt.
      Meine Erfahrungen im Bau von Vollrumpfschiffen sind sehr begrenzt, die japanische I-25 in 1/100 von Halinski um es genau zu sagen und die ist mir nicht vorzeigbar geraten, deswegen wird der Bau für mich besonders spannend.


      Ein massives Gerüst (alles 1mm) soll die erforderliche Stabilität bringen:



      Wer genau hinsieht, wird auf der oberen Skizze zwei kleine Löcher erkennen - dort sollen später die Drahtstangen, die die Tiefenruder verbinden, durchgeführt werden, d.h. wer nicht auf den mm-Bruchteil genau beplankt, wird das nicht schaffen.Ich überlege noch, die Löcher massiv aufzuweiten.


      Zuerst werden die vier Teile des Längsträgers (P1 - P4) auf Karton aufgeklebt und nach dessen Ausschneiden dann die Spanten W1-W23 eingeklebt.


      Zur sauberen Ausrichtung der Spanten empfiehlt es sich die jeweils passende Längsaussteifung (Teile P5 - P12) trocken einzuschieben. Alle Schlitze knapp 1mm tiefer auszuschneiden hat nicht geschadet.


      Die Längsaussteifungen wurden Stück für Stück eingeklebt, mir würde sonst immer der Kleber wegtrocknen, immerhin muss der in Schlitze und auf zahlreiche Kanten und dann müssen die Teile noch in die Schlitze gefädelt werden, was mit deren zunehmender Länge immer kniffeliger wird.
      Also lieber Stück für Stück und dafür mit 1mm Karton als Lasche verbinden:



      Das Ganze hat etliche Tage gedauert, weil ich den Kleber (UHU) nach jeder Längsaussteifung etliche Stunden aushärten ließ.


      Es folgen die verschiedenen Segmente der Bootshülle. Hier hat man etwas Luft zum Schieben, weil sie sich unten schließen, wo später der breite Kiel draufkommt, aber aneinander müssen sie präzise passen.
      Man könnte vielleicht je 2-3 Segmente mit den beigegebenen Klebelaschen verbinden und das Ganze dann auf das Gerüst schieben, aber das traue ich mich nicht. Lieber konventionell anfangen: Die Klebelaschen auf die entsprechenden Spanten kleben und nach deren Trocknen die einzelnen Segmente aufkleben, es wird sich zeigen, ob ich ein halbwegs sauberes Ergebnis schaffe.

      Bei den verschiedenen Segmenten ist zu beachten, dass die Löcher für die Pfosten der Reling gestochen werden sollen, bevor man diese Teile formt. Alle diese Löcher befinden sich auf den dunkelolivgrünen Abschnitt der Segmente und sind nahezu unsichtbar (der kleine weiße Punkt unter der roten "87" ist ein schon druchnadelter Kreis).



      Im unteren Bereich etlicher Rumpfsegmente befinden sich rechteckige schwarze Flächen (wenn man genau hinsieht, ist m.E. die Andeutung eines Gitters zu erkennen), das dürften die Flutventile für das Tauchen gewesen sein. Bilder vom Original sind zwar sehr selten, aber Bilder anderer Modelle zeigen diese Flächen offen. Dementsprechend wurden sie ausgeschnitten, verdoppelt und dann mit einem Streifen Karton passender Farbe aus der Rezerwa umklebt. Allerdings müssen die Längsseiten des so entstehenden offenen Kastens leicht gebogen sein, damit sie genau am gebogenen Rumpf anliegen.




      Vollrumpfmodelle rollen gerne, insbesondere, wenn sie wie dieses U-Boot auch oben kein plattes Deck haben, auf das man sie legen kann. Zum Glück reagiert die M-1 diesbezüglich sehr gutmütig träge, aber ein Risiko will ich nicht eingehen.

      Deswegen wurde der Ständer angefangen.
      Dieser ist in Holzoptik gehalten und fällt dadurch auf, dass er für die Rückseiten von zwei der drei großen Längsträger aber keine Holzoptik hat - ärgerlich.
      Eine offene Frage stoppte die Montage des Ständers: Wie exakt passt der Kiel in die Aussparung im Ständer? Eigentlich soll man alle Kanten des Ständers mit einem Streifen in Holzoptik bekleben (der passt genau, aber natürlich hat er für die Längsträger, bei denen es keine Holzoptikrückseite gibt, zu viel Tiefe), aber soll der Streifen auch in die u-förmigen Einschnitte für den Kiel geklebt werden?






      Lieber warten, bis der Kiel dran ist - sollte die Bootshülle misslingen, ist der Weiterbau ohnehin zwecklos.



      Eine Frage habe ich noch: Gibt es fertige Reling auch in 1/100?

      Curmudgeon
    • Also, weiter geht es:

      Hier noch ein Blick auf das fertige Gerüst, eine ganz schöne Dimension:



      Es folgt die Beplankung, Ummantelung? Wie auch immer, jedenfalls sind 13 rund bis ovale Segmente auf das Gerüst zu montieren. Dieser Bauabschnitt entscheidet auch über Ge- oder Misslingen des Baus, sollten sich zwischen den einzelnen Segmenten zu große Spalten bilden oder das Gerüst deutlich durchdrücken, werde ich nicht fortsetzen.

      Für die Teile 1 und 2 hatte ich die Verbindungslaschen auf das Gerüst geklebt:



      Die Zacken bei den Laschen auszuschneiden, ist m.E. zumindest im mittleren Rumpfbereich nicht erforderlich, hier genügt ein Einschneiden auf einer Seite allemal, einzelne Zacken wurden ausgeschnitten, um bei der Montage Orientierungspunkte zur Ausrichtung der Laschen zu gewinnen.

      Das Anhalten der ersten Segmente der Hülle zeigte, dass bei der Konstruktion die Dicke der Laschen berücksichtigt worden war, sehr beruhigend.

      Hier sind die Teile 1 und 2 montiert:


      Man sieht, dass die beiden Segmente im grauen Bereich etwa auf Höhe des Flutventils nicht exakt auf einer Ebene liegen, Teil 2 liegt etwas tiefer, so dass sich ein kleiner Sprung ergibt. Durch nachträgliches Einbringen von Weißleim in die Naht zwischen Teil 1 und 2 und vorsichtiges Andrücken, konnte dieser gemildert, aber nicht zum Verschwinden gebracht werden.



      Das nächste Bild zeigt mein Vorgehen: Von oben kommend am Markierungsstrich auf den Teilen ausgehend, wird immer erst eine Hälfte jeden Außenhautsegments verklebt. Erst nach einigen Stunden Trockenzeit folgt dann die zweite Hälfte.



      Man sieht hier, dass beim Übergang von Teil 1 zu Teil 2 im weißen Bereich ein kleiner Sprung besteht, hier muss später ggf. nachgefärbt werden, um Blitzer zu vermeiden.

      Die Nahaufnahme zeigt dies noch deutlicher, auch wird sichtbar, dass die beiden Segmente nicht so eng beieinander liegen, wie wünschenswert, wenn man aber nach oben in den oliven Bereich blickt, kann man erkennen, dass hier beide Segmente ideal aneinder passen.


      Insgesamt sind die z.T. auftretenden Abstände zwischen den einzelnen Segmenten für meine Ansprüche tolerabel, ich glaube auch nicht, es besser hinzubekommen. Das liegt weniger daran, dass ggf. am Gerüst noch geschliffen werden müsste, sondern vielmehr daran, dass ich die Konturen der Rumpfsegmente an ihren gebogenen Seiten frei Hand mittels der gezogenen Klinge ausschneide, da kommt es leider hin und wieder zu kleinen Unsauberkeiten, die sich auch nachträglich nicht ganz glatt beheben lassen.

      Der aktuelle Stand, Segmente 1-3 komplett montiert, Nr. 4 zur Hälfte:

    • Mann kann die gestochenen Pfostenlöcher und die gerillten Konturen bei Teilen, die ich für Klappen halte, erkennen. Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, unter der Woche komme ich nicht bei Tageslicht zum Fotografieren.



      Bislang passt alles gut, insbesondere ist m.E. auch hervorzuheben, dass die Übergänge zwischen den Segmenten vom Druck her sehr gut sind, da gibt es keinen Versatz, was bei dem weißen Wellenbemalungsschema auch sehr hässlich aussähe.




      Demnächst sind vorne nun die beiden abschließenden Segmente 5 und 6 an der Reihe. Diese unterscheiden sich von den vorhergehenden dahingehend, dass sie sie unten mittels Lasche geschlossen werden sollen.

      Hier bin ich am Überlegen, was günstiger ist:

      Variante A) Beide Segmente mit ihren Laschen verkleben UND dann aneinanderkleben, bevor sie als Ganzes auf das Gerüst geschoben werden. VORTEIL: Die Teile 5 und 6 können optimal vorbereitet werden. NACHTEILE: Das Draufschieben könnte haken, ggf. sogar wegen der Reibung am Gerüst stecken bleiben. Dann muss man die Teile 5 und 6 wieder abziehen und am Gerüst schleifen. Bei Abziehen könnte das Gerüst durchdrücken, dann wären die Teile 5 und 6 verdorben. Außerdem kann man 5 und 6 nicht am Gerüst verkleben, sondern nur an der Klebelasche vorne an Teil 4.

      Variante B) Beide Segmente mit ihren Laschen verkleben, aber dann einzeln aufschieben. VORTEIL: Man hat unten eine saubere Naht, NACHTEILE: siehe oben, leicht gemildert dadurch, dass man jeweils kürzere Teile aufschiebt

      Variante C) Beide Segmente wie die Segmente 1-4 aufkleben. VORTEIL: Leichte Montage. NACHTEIL: Die Naht unten könnte unschön ausfallen (sieht man am fertigen Modell aber kaum)

      Im Moment neige ich zu C), will mir das aber noch durch den Kopf gehen lassen, sodass ich wohl erst einmal mit Segment 7 beginnend nach hinten bauen werde.


      Als Abschluss meines heutigen Beitrags eine Bitte:

      Die Klappen der Torpedorohre und einige andere Teile um sie herum sind nur aufgezeichnet. Bei den Rohren bin ich mir ziemlich sicher, dass die Scharniere vorne waren und die Klappen vor dem Abschuss nach innen in den Rumpf gingen und das eigentliche Torpedorohr freigaben.

      Aber was waren die anderen angedeuteten Teile? Beschläge??


      So sieht das an Teil 6 aus, optisch nicht so ein Feuerwerk:




      Ich würde da gerne etwas supern, aber nicht auf blauen Dunst.

      Leider konnte ich bislang keine Fotos oder Zeichnungen auftreiben, die einem hier weiterhelfen. Wenn jemand von euch etwas hat, wäre ich für Bilder bzw. Links sehr dankbar.


      Curmudgeon
    • Hallo,

      mittlerweile ist die Bootshülle komplett geschlossen, folgende Erkenntnisse habe ich mitgenommen:

      • Reihenfolge: Teile 1-5 nach vorne, dann 7-13 nach hinten, schließlich 6 ganz vorne. Warum? Die Hülle ist sperrig zu handhaben, gerade an den Enden stellte ich sie gerne mal ab oder fasste beherzt hin. Dies geht nicht mehr, wenn die entsprechenden Endstücke drauf sind.
      • Alle Segmente passten glatt aneinander. Leider hatte ich unten schon beim ersten Segment einen Versatz von ca. 1mm produziert, der sich dann gleichmäßig fortsetzte. Ein Versuch Segment 9 entsprechend zu beschneiden, bescherte nur Passprobleme, bei Segment 13 gelang die Korrektur dann problemlos.
      • Wenn nach dem Verkleben und Aushärten (UHU) zwischen den Segmenten kleine Spalten bleiben, können diese vorsichtig mit Weißleim aufgefüllt werden. Den Leim mit einer Nadel applizieren, Überstände sofort längs der Naht wegwischen (der Karton verzeiht hier nichts, mein Weißlein (Pattex) trocknet auf diesem Karton leicht glänzend ab), benötigt werden 3-4 Schichten, je nach Konsistenz des Weißleims. Anschließend zumindest im hellgrauen Bereich passend übermalen.
      • Bei den meisten Segmenten hat man etwas Luft zum Schieben, weil sie sich unten schließen, wo später der breite Kiel 14-16 draufkommt.
      • Es wurden zwei Verarbeitungsweisen probiert: Zuerst wurden die Klebelaschen auf die entsprechenden Spanten geklebt und nach deren Trocknen die einzelnen Segmente aufgeklebt. Das ging, aber die Klebelaschen exakt zu positionieren erwies sich als schwierig. Deswegen wurden dann doch lieber die Klebelaschen an die einzelnen Segmente geklebt, bevor diese aufgeklebt wurden.
      • Bei den verschiedenen Segmenten ist zu beachten, dass die Löcher für die Pfosten der Reling gestochen werden sollen, bevor man diese Teile formt. Alle diese Löcher befinden sich auf den dunkelolivgrünen Abschnitt der Segmente und sind nahezu unsichtbar.


      Segment 8 weist eine Besonderheit auf: Oberhalb der Wasserlinie gibt es zwei aufgedruckte runde Löcher, auch diese wurden dreidimensional gestaltet:







      Abgesehen von Drähten als Kern sollen alle Ruder stumpf aufgeklebt werden. Das ist mir zu instabil, deshalb wurden entsprechende Schlitze in den Rumpf geschnitten, später müssen an den entsprechenden Ruderteilen Zapfen stehen bleiben.





      Eine Zwischenübersicht:




      Und einige Bilder von der geschlossenen Hülle, zum Kiel demnächst mehr:






    • Hallo Jürgen,

      mich hat an dem Boot spontan das schwere Geschütz gereizt, ich hoffe, das lässt sich gut darstellen.

      Hallo Hagen,

      von den verqueren britischen U-Booten des I. WK kannte ich vorher auch nur die K-Klasse

      Hallo Gerd,

      ja, die Dimension reizt hier zusätzlich, da kommt z.B. diese Rumpfform, die sich vom Bug bis zum Heck um 90° dreht auch viel besser rüber.


      Beim Boot folgte der Kiel, m.E. die letzte Baustufe, die den optischen Gesamteindruck noch nachhaltig herabsetzen kann, denn
      • es sind zwei lange Teile darunter, die optisch leicht misslingen, der auf Rillen nur unwillig reagierende Karton war hier „at his worst“.
      • die Vorstellung, man könne das immerhin auf 1mm Dicke gebrachte Profil, das auf den Boden geklebt werden soll, passend wölben, ist mutig bis phantasievoll


      Die Bauanleitung stellt es erfahrenen Bastlern frei, das gesamte Gerüst im Kiel wegzulassen – dann ist allerdings gerade der Übergang zum Rumpf als stumpfe Verklebung wenig stabil


      Die drei Teile des Kiels:





      Kiel – Stabilisierung & Baureihenfolge

      • Der Boden des Kiels wurde mit 1mm Pappe verstärkt. Dies erwies sich als unbedingt erforderlich, denn ich musste den Kiel z.T. ordentlich an den Rumpf pressen, um hier eine einigermaßen glatte Verklebung zu schaffen. Unverstärkt wäre das nicht gegangen, man hätte den Kiel zerdrückt.

      • Die beiden Übergänge zwischen den Stücken des Kiels wurden mit 1mm Karton versteift, damit sich beim Andrücken nichts nach hinten biegt.
      • Der Übergang von mittleren zum kürzeren hinteren Teil des Kiels ist ziemlich hoch. Bei Trockenproben hatte ich trotz der Verstärkung mit Karton große Probleme hier beide Teile auch nur annähernd zusammenzubringen. Deswegen wurden sie schon vor der Montage am Boot zusammengeklebt.


      • Die Spanten und der Mittelträger (W24-W36) wurden tatsächlich weggelassen. Von W37-W39 wurde nur der an der Kante passend grau gefärbte Rand in einer Stärke von 2mm auf den Bootsboden geklebt, so konnte das Wölben von W37-W39 umgangen werden, das m.E. nicht sauber durchzuführen gewesen wäre. Jetzt konnten die langen Teile des Kiels auf diese beiden Führungsschienen aufgesetzt werden. So gelang die Verklebung akzeptabel, an etlichen Stellen klaffte jedoch zwischen Kiel und Rumpf ein kleiner Spalt, der mit Weißleim verfüllt und dann überstrichen wurde.







      Der angebrachte Kiel vor dem Verfüllen der gebliebenen kleinen Lücken:











      Eine Frage zu den Schlingerkielen: in welchen Winkel stehen die vom Rumpf ab? Leider gibt es hierzu weder Angaben noch eine Skizze. Sollte man 90° annehmen?
    • Hallo Lars
      Ich sehe heute zum ersten mal deinen Baubericht und sehe zu ersten Mal, welch ein beklopptes U-Boot die Engländer gebaut haben 30,5 cm Geschütz. Wenn das feuert, springen doch die Nieten aus der Bordwand von Ladungsdruck.
      Aber ich muss sagen, das mir bis jetzt alles gut gefällt und ich werde ab sofort öfters hier reinschauen.

      lg

      Otto
    • W40 – W44, 46-49, 94-96, XII, 114 (Turm) (10 + 7 = 17 Teile)

      Superung: Alle Öffnungen zum Fluten wurden ausgeschnitten, das Innere des Turmes entweder geschwärzt oder schwarze Kästen hinterklebt (für die je drei großen Öffnungen)




      Der Boden des Kommandostands musste im Bereich der drei großen Öffnungen um ca. 0,5mm dünner werden, sonst würde er in die Öffnungen ragen:



      Die Schanz hinterklebt, beim kantenfärben muss man aufpassen, an einigen Stellen sieht es oliv, an anderen weiß besser aus:




      Um den Turm hinten zuverlässig geschlossen zu halten, wurde eine Lasche verwendet


      Die meisten Teile des Gerüsts W40-44 entfielen, nur die Bodenplatte W40 wurde modifiziert verwendet. Im Bereich der tief liegenden Flutungsschlitze wurde nur der Rand der Platte W40 (Stärke maximal 0,5mm) verwendet, während der vordere Abschnitt und der hintere Zipfel wie in der Anleitung verlangt, auf 1mm gebracht wurden.



      Hier ist noch eine Luke aufzukleben und darauf noch ein Drehrad. Die Löcher für die Periskope etc. unbedingt jetzt schon ausstechen.





      Weiter geht es nach hinten mit zwei Plattformen, bevor der große Anbau für das schwere Geschütz an die Reihe kommt.
    • Hallo,

      bei der M-1 ist es ein gutes Stück weitergegangen, dazu am Wochenende hoffentlich mehr - nur eins vorab: Die Passgenauigkeit ist weiterhin ausgesprochen hoch..

      Für heute nur zwei Bilder vom montierten Turm:





      Und zwei Fragen:

      Ich baue derzeit die Schiffsschrauben, in welcher Farbe sollte man die gestalten, Bronze?

      Und die Schraubenwellen - grau oder metallic und wenn metallic eher ins Silberne gehend ?
    • Hallo Kurt,

      ja, diese kuriose Konstruktion mit dem Schlachtschiffgeschütz hat mich dazu gebracht das Modell anzugehen.


      Hallo Otto,

      vielen Dank für die Tipps, so werde ich es machen

      Lars



      Nach dem Turm folgen einige Plattformen achtern:


      W56 – W62, 50-54 (Plattformen achtern) (13 Teile)

      Die Nummerierung der „W“-Teile auf der Skizze ist durchgehend falsch.Die Grundplatte W55 muss leicht gebogen werden, damit sie sich der Krümmung des Rumpfes anpasst -bei 1mm Karton ist das nur schwer sauber zu bewerkstelligen. Alternativ kann sie weggelassen und das Gerüst W56-W62 1mm höher ausgeschnitten werden.


      Auch hier sind wieder zahlreiche Flutöffnungen auszuschneiden. An den entsprechenden Stellen wurde das Modell innen geschwärzt.




      Die Markierung für Teil 51 hinten am Turm kommt m.E. nicht hin. Sie sitzt ein gutes Stück zu weit vorne und musste übermalt werden. Auch beim Übergang von 52/53 zu 51 passte die Markierung nicht exakt, diesmal in der Höhe.





      Die Abdeckung 54 verschließt wohl die Öffnung, durch die das 76mm Geschütz versenkt werden konnte. Um das 76mm Geschütz drehbar zu gestalten wurde zu der bewährten Lösung mit Scheiben gegriffen. Innen musste eine entsprechende Aussparung in das Gerüst geschnitten werden.




      Einige Bilder der fertigen Baugruppe:

    • Servus Lars,

      wie gewohnt von dir, sehr sauber gebaut.
      Insbesondere die Öffnungen der vielen Flutöffnungen machen sich gut.

      Ausgestattet mit den schweren Geschütz war das Abtauchen bestimmt weniger das Problem als das wieder Auftauchen. Muss ja eine enorme Erhöhung des Eigengewichtes gewesen sein. Interessante Konstruktion.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen, hallo Hagen,

      vielen Dank für das Lob!

      Geschossen werden sollte wohl aus dem Auftauchvorgang heraus und dann gleich wieder tauchen. Das Boot sollte an die querab liegenden Ziele so dicht heran, dass ein Fehlschuss auch ohne Zieloptik unwahrscheinlich war.



      W45 – W55, 55-56, 75, 79-97 (Aufbauten vorne) (52+34 = 86 Teile)

      Auch hier wurde wieder die Grundplatte W45 weggelassen und das Gerüst W46-W54 1mm höher ausgeschnitten. An den Seiten wurden zusätzlich Platten eingezogen, um ein Durchdrücken der recht großen Teile 55 und 56 zu vermeiden.









      Die mit einer Lasche verbundenen Verkleidungen 55 und 56 passen tadellos:




      Oben im Bogen ist die Verbindung nicht optimal, da hätte direkt passend gerundete Pappe hinter die Klebelasche gehört, damit von außen Druck ausgeübt werden kann.



      Die kleinen Punkte zeigen an, wo eine Griffleiste hinkommt. Leider schweigt sich die Anleitung komplett über diese aus. Die Fläche "86" muss geschwärzt werden, damit hinter den ausgeschnittenen Flutöffnungen keine Blitzer entstehen.


      Die Silhouette wächst:




      Beim stark gerundeten Teil 79, das das Geschütz umschließt, wurden die Schlitze nach dem stumpfen Verkleben hinten durch Laschen aus dünnem Papier gesichert.




      Die Teile 80 und 81 wurden schon vor der Montage vom W-50 in dieses eingepasst. Das erleichtert die Montage beträchtlich und gibt die Möglichkeit etwaige kleine Ritzen zwischen 80 und 81 von hinten zu stopfen.





      Außerdem wurden zwei gerundete Pappstücke aufgeklebt, an die sich die entsprechenden spitz zulaufenden Flügel von Teil 79 anlehnen können. Hinter diesen Pappstücken sieht man die Rohrwiegen 75.
    • Vorderer Aufbau, Fortsetzung



      Nach dem Aufbringen der Abdeckung 85 kann die kleine Kuppel (94-97) angebracht werden. Diese hatte vorne zwei dick umrandete Bullaugen, welche nachgebildet wurden. Außerdem wurde die Profilscheibe unten in zwei Teile geschnitten und auf zwei Ebenen verklebt.

      Die Kuppel in der Fertigung:



      Und die fertige Kuppel:






    • Hallo Tommi,

      ja, das Boot grenzt an science-fiction. Ob das Konzept, einen Gegner mit dem Seerohr auszumachen, sich in Schussposition zu bringen und dann beim Auftauchen zu schießen, gut funktioniert hätte? Vielleicht gegen Frachter, die schon mit einer 30,5cm Granate schwer ggf. tödlich zu treffen waren.
      Unter Wasser war aber die Geschwindigkeit mit 8kn U-Boot-typisch langsam.




      57-74, 76-78 (30,5cm Geschütz) (28+4 = 32 Teile)
      Bevor man den vorderen Aufbau mit den Teilen 79-83 schließen kann, ist das Geschütz zu konstruieren. Dabei muss man überlegen, ob man das Rohr offen oder geschlossen darstellen will (der Bogen erlaubt außerdem, den Öffnungsmechanismus auch in einer einfachen Variante zu bauen, aber die ist m.E. derart plump, dass sie sich verbietet) und sich dann entscheiden, ob man diesen filigranen Mechanismus jetzt oder später anbringt.






      Die Teile des Rohres vor der Montage:



      Um die Klebefläche zu vergrößern wurde der lange vordere Teil des Rohrs (Teil 64) hinten mit einer Scheibe geschlossen. Als Vorlage diente eine auf Karton gezogene Kopie von Teil 63.



      Während der Montage:


      Das Rohr erhielt innen eine Seele, die metallic gestrichen wurde.

    • 30,5cm Geschütz (Fortsetzung)


      Das fertige Geschützrohr - das Lager (Teil 74) wurde durch ein Teil aus Holz ersetzt:




      Die vorbereitete Rohrwiege:


      Der Pappstreifen hinter der gebogenen Klebelasche soll ein Andrücken beim Verkleben erlauben.


      Das montierte Geschütz:






      Im dritten Bild sieht man die zusätzlich erstellten Teile, die oben auf Teil 75 geklebt werden, um den Zapfen des Geschützrohrs komplett zu umschließen.



      Beim Schließmechanismus ist darauf zu achten, dass die Teile 70 mit ihrer längeren Seite an das Rohr geklebt werden, die Klebekante ist nach Möglichkeit schräg zu schneiden. Schwieriger wird die Anschrägung bei der runden Klappe 68








      Das ist so ziemlich der aktuelle Stand. Jetzt folgen die filigraneren Teile, die man nur allzuleicht wieder abreißen kann, begonnen mit dem Unterwasserschiff.


      Derzeit bis ich auf der Suche nach guten Nahaufnahmen von Periskopen britischer U-Boote aus dem ersten Weltkrieg, leider noch nicht fündig geworden.

      Curmudgeon
    • Hallo Gerd, hallo Kurt,

      das ist m.W. auch das größte Kaliber, das je in ein U-Boot eingebaut wurde. Nach dem Washingtoner Abkommen von 1922 war das Maximum auf 20,3cm begrenzt, die Surcouf hatte dann dieses Kaliber.

      Anbei noch ein paar Bilder vom fertigen Aufbau, das Licht war leider nicht optimal.

      Lars







    • Hallo Lars
      Sehr sauber gebaut. Das Boot gefällt mir, weil es anders ist als andere Boote. Ich weis nicht, ob das so funktioniert hätte, wie vorgestellt. Auftauchen und sofort schießen? Erst einmal muß das Rohr frei von Wasser sein, sonst ist die Sache gleich erledigt. Man nennt es auch Rohrkrepierer u-boot1 .

      Ich habe da erhebliche Zweifel.
      Aber ausgefallen ist es allemal.

      lg

      Otto
    • Hallo Otto,

      was ich noch nicht montiert habe, ist die Klappe, die das Rohr vorne verschloss.

      Aber im Einsatz hätte das gutes Timing erfordert, Klappe genau im richtigen Moment öffnen (wohl hydraulisch, dauert also sicherlich einige Sekunden, außerdem musste die Klappe sicherlich ganz weit weggeklappt sein, damit der Gasdruck beim Schießen sie nicht abriss), schießen und Klappe dann sofort wieder schließen, weil das Boot sofort wieder runtergeht.

      Lars


      Etwas weiter bin ich noch gekommen, das Ruder:


      Teile 19-26 (Ruder) (8+1 = 9 Teile)
      Den Metallstift etwas länger lassen, damit er gut im Rumpf versenkt werden kann.
      Das Ruder wurde mit Sekundenkleber an den Rumpf geklebt, damit es nicht gleich wieder abreißt, wenn man dagegenkommt.




    • Teile 27-34 (Schrauben) (2x11 + 1 = 22+2 Teile)

      Die Skizzen:






      Die Wicklung der Teile 30, auf die die Schrauben kommen, muss angepasst werden, ich musste gut 1cm wegschneiden, damit keine zu dicke Wicklung entsteht.

      Bei der Montage der Außenhaut hatte ich hier -wie auch bei den Tiefenrudern und bei den Schlingerkielen- an den Stellen, an denen die Halterungen stumpf aufgeklebt werden sollen, Schlitze geschnitten. Jetzt wurden Stege an den entsprechenden Teilen stehen gelassen. Dies erlaubte eine sehr viel stabilere Befestigung der Teile.



      Die leicht gebogenen Schraubenblätter wurden mit Sekundenkleber fixiert. Ich konnte kein Foto von den Schrauben eines M-Klasse Bootes auftreiben, aber bei der Vorgängerklasse, die eine ganz ähnliche Rumpfform achtern hatte, waren die Blätter so gut wie gar nicht gebogen.





      Die fertigen "bronzierten" Schrauben:




      Am Boot:






      Die Wellenhose, deutlich sichtbar die Schlitze für die Teile des Tiefenruders.

    • Teile 35-40 (Tiefenruder achtern) (12+7 = 22 Teile)

      Der von der Passgenauigkeit sehr zu empfehlende Bogen hat m.E. drei Schwachpunkte.

      Nr. 1: Die Schablonen

      Bei keiner der Schablonen -ausschließlich runde Stangen (Ruderwellen, Periskope etc.)- ist der Durchmesser angegeben. Schlimmer noch, z.T. weicht der angegebene Durchmesser erheblich von den auf den Teilen befindlichen Lochmarkierungen ab.
      Die betrifft die Tiefenruder - die Schablone suggeriert einen erheblich dickeren Durchmesser, ich habe es vorgezogen Drähte zu verwenden, deren Durchmesser den Markierungen auf den Teilen entsprach.

      Ein achteres Tiefenruder in der Entstehung. Die eingefügten Teile aus Graukarton waren nicht vorgesehen, sind aber aus Stabilitätsgründen sehr zu empfehlen. An den Enden müssen sie zugeschliffen werden. Der Draht (0,6mm) wird noch abgelängt und im Ruder verklebt, die von der Konstruktion her mutige Idee, EINEN Draht durch den gesamten Rumpf zu stecken (d.h. blind diverse Löcher beim Durchfädeln zu treffen), hat für mich nicht funktioniert. Mit Sekundenkleber verleimt hält das Tiefenruder auch so.

      Teil 40 (links unten) an der Markierung schräg in zwei Teile schneiden. Beide Teile als letzte Teile dieser Teilgruppe montieren. Zu erst in den Rumpf stecken und dann am Trennpunkt miteinander und mit Halterung 39 (rechts im Bild) verkleben.



      Der Draht muss übrigens 1-2mm weiter aus dem Ruder ragen, um im richtigen Winkel mit der Halterung verklebt werden zu können, hier macht die Anleitung m.E. falsche Angeben.


      Achtere Tiefenruder während der Montage:




      Und das Endergebnis:





      Teile 41-45 (Tiefenruder vorn) (10+5 = 16 Teile)

      Werden analog zu den hinteren Tiefenrudern erstellt. Die Halterung ist schlichter gehalten.


      Auch hier gilt: Der Draht müsste 1-2mm weiter aus dem Ruder ragen.




    • Hallo Otto,

      vielen Dank für Dein Lob ! Mein Weißleim (Pattex) hat mich bei dem Karton allerdings vor einige Probleme gestellt. Überstände ließen sich bei weitem nicht so gut entfernen wie z.B. beim Karton vom HMV oder Paper Shipwright.

      Und damit bin ich bei meinem zweiten Kritikpunkt:

      Nr. 2 Karton und Druck



      Der Karton ist -bei allem Respekt- für ein erst vor wenigen Jahren auf den Markt gekommenes Modell schlicht schlecht. Beim Rollen neigt er dazu Knicke zu produzieren, beim engen Rollen spaltet er sich, an den Rillkanten bricht er auf, so dass möglichst von hinten gerillt werden sollte.

      Auch mit scharfer Klinge geschnitten, neigt der Karton sehr dazu, an der Schnittkante leicht auszureißen, d.h. von seiner obersten Schicht lösen sich kleine Fetzen mit, m.E. ein Zeichen, dass die Schichten des Kartons nur ungenügend aneinander haften.

      Beim Druck hat mir das leicht glänzende Oliv wenig gefallen, es reagiert wie gesagt widerborstig auf meinen Weißleim. Außerdem war das Oliv auf dem Bogen mit dem 76mm Geschütz beim Druck leicht verrutscht.

      Der letzte Akt des Unterwasserschiffs (die Schrauben werden zur Sicherheit erst ziemlich zum Schluss angebracht): Die Schlingerkiele.



      Teile 17-18 (Schlingerkiele) (4 Teile)



      So ausschneiden, dass an der Verbindungsstelle zwischen 17 und 18 jeweils ein identischer Überstand der oberen bzw. unteren Kartonschicht bleibt, auf diese Weise schafft man eine stabilere Verbindung



      Hier liegen zwei Teile, die nicht mit einander verbunden werden, nebeneinander, die Idee ist aber m.E. erkennbar.


      An den Enden UNBEDINGT Zapfen stehen lassen und in die Bootshülle entsprechende Schlitze schneiden, dies erlaubt eine stabile Verankerung.

      Das Verkleben war frustrierend und hat gut 1,5 Stunden gedauert. Zentimeter für Zentimeter einen dünnen Strich Weißleim auftragen, die Schlingerkiele ausrichten und anpressen, oft genug musste dann noch Weißleim in die Naht geschmiert werden. An den Übergängen zwischen den einzelnen Außenhautsegmenten konnte es zu Problemen kommen, wenn diese etwas vorstanden.




    • Teile 98-107 (Kleinteile an Deck) (33 Teile)

      Hierzu gehören vor allem die acht Poller, eine Öse vorne (100), zwei Kabel führungen (101), die besser erst ganz zum Schluss angebracht werden und zwei Deckeln (?). Insgesamt bleibt es an Deck recht karg, Fotos vom Original zeigen, dass man hier manches (versenkte Luken und Wartungsklappen) hätte plastisch gestalten können.

      Die recht geringe Detaillierung fällt hier auch noch bei den Punkten, die in regelmäßigen Abständen an Turm und Aufbau auftreten, auf: Hier gehört ein Handlauf hin, aber für den gibt es nix, kein Teil, keine Schablone, muss man im Blindflug selber herstellen - unschön.

      Poller in der Produktion:




      Deckel (?) und Poller achtern:



      Poller mittschiffs:



      Der vordere Deckel (?):



      Deckel(?) und Poller vorn:







    • Teile 115-133 (76mm Geschütz)


      Hiermit kommt der letzte Kritikpunkt

      Nr. 3 Detaillierung

      Für ein Modell in 1/100 insgesamt einfach zu dürftig, angesichts der sehr guten Passgenauigkeit einfach schade, da hätte sich viel mehr draus machen lassen und das wird beim Flakgeschütz mehr als deutlich:


      Die Bauskizzen für das Geschütz erwecken zunächst den Eindruck einer gut detaillierten Teilgruppe – bis man sich einige Bilder vom Original beschafft hat. Dann schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen. Sehr grob zusammengeschustert, etliche, ohne weiteres darstellbare Teile einfach weggelassen, andere dazu erfunden, selbst in 1/200 wäre das ein enttäuschendes Geschütz. In 1/100 schreien einen die Unzulänglichkeiten an.





      Bilder vom Original:

      navweaps.com/Weapons/WNBR_3-45_mk1.php

      en.wikipedia.org/wiki/QF_3-inch_20_cwt

      military.wikia.org/wiki/QF_3_inch_20_cwt

      wikiwand.com/en/QF_3-inch_20_cwt


      Wenn man vergleicht, fällt auf:

      1) Vorne ragt aus der schrägen Fläche ein Stab auf, auf dem sich eine Art runde Dose befindet - fehlt komplett

      2) Das seitlich außen an die Wiege zu klebende Teil 126 war wohl ein offenes Dreieck, kein geschlossenes.

      3) Vorne an 126 befand sich noch eine Verlängerung aus etlichen Komponenten, die u.a. eine quer verlaufende Metallstange beinhaltete - fehlt komplett (bis auf zwei unmotiviert unter 126 zu klebende Zylinder), auf der Grundlage der mir vorliegenden Fotos kaum zu rekonstruieren

      4) Links hinter der dreieckigen Stützkonsole war ein Kasten auf der Grundplatte des Geschützes angebracht, aus dem sich ein Kabel schlängelt - fehlt komplett

      5) Es gab links ein großes Stellrad (4 Streben) mit Kurbelgriff - fehlt komplett

      6) Es gab drei Rohrrücklaufzylinder auf dem Geschützrohr - im Bogen nur zwei und diese haben keinerlei Verbindung zum Geschützkopf, auch fehlen die eigentlichen Bremsstangen (?), die in den Zylindern verliefen - ein trauriger Anblick

      7) Die Sitze der Richtschützen (?) waren über eine geknickte Metallstange mit dem Geschütz verbunden - nicht beim Modell, auch scheint mir die Sitzfläche für 1/100 arg klein

      8) Der Verschlussblock - ein Block ohne jede Öffnung, äußerst plump



      Man hat zwei Optionen:

      A) Das versenkbare Geschütz kann ohne weiteres weggelassen werden

      B) Umfangreiche Superung


      Da bin ich -mit ungewissem Ausgang- noch dran. Hier einige Bilder vom Sockel und vom Geschützrohr mit umgebautem Verschlussblock und einem (noch unfertigen) Versuch, das Rohrrücklaufsystem halbwegs realistisch darzustellen:







      Wie gesagt, Weglassen ist eine Option und da ich noch auf die 1/100 Reling warte und mir noch nicht im Klaren darüber bin, wie ich die diversen versenkbaren Masten und die Periskope darstelle, kann ich noch weiterprobieren.