Dampfschiff RIGI 1:100

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    • Dampfschiff RIGI 1:100

      Ältester, noch erhaltener Seitenraddampfer der Schweiz
      1848 – 1952 auf dem Vierwaldstättersee, seit 1959 im Verkehrshaus der Schweiz


      Das Original




      Technische Daten des ursprünglichen Dampfers von 1848
      Länge 35,0 Meter (1860 um 4 Meter verlängert)
      Breite 8,5 Meter
      Leerverdrängung 67 Tonnen
      Tragkraft 20 – 25 Tonnen
      Besatzung 9 Mann

      Das Schiff war mit einer Niederdruckmaschine der englischen Firma Penn & Sohn ausgerüstet. Mit einer Leistung von 24 kW entwickelte sie eine Geschwindigkeit für ca. 19 km/h. Gefeuert wurde mit Holz, da damals in der Schweiz Kohle nicht verfügbar war.
      Die Glattdeckbauweise entsprach ihrer Verwendung als Post- und Frachtschiff als Teil der Transitroute Nord-Süd durch die Schweiz. Von Norden her erreichte die Bahn von Basel herkommend Luzern. Von hier ging es mit dem Schiff weiter bis nach Flüelen am südlichen Ende des Vierwaldstättersees. Von dort wurden die Waren mit Pferdefuhrwerken und auf Saumtieren über den Gotthardpass weitertransportiert. Mit der Eröffnung der Gotthardbahn im Jahre 1882 verlor der Seetransport an Bedeutung, dafür sprang der aufkommende Tourismus in die Lücke. Die Schiffe wurden für den Personentransport hergerichtet.
      Ach die RIGI wurde umgebaut, erhielt eine neue Maschine und bot für den Regionalverkehr auf dem See rund 200 Passagieren Platz.

      Fast 100 Jahre blieb die RIGI bis 1952 im Einsatz. Im Jahre 1958 wurde sie ausgewassert und im Aussengelände des Verkehrshauses der Schweiz aufgestellt, wo sie als Restaurant diente.


      Der Modellbaubogen

      Das Verkehrshaus der Schweiz, welches die RIGI kürzlich restauriert und in ihren ursprünglichen Zustand versetzt vor der Schifffahrtshalle ausstellt, hat im Jahre 1985 einen Modellbaubogen im Massstab 1:100 herausgegeben. Die Modellkonstruktion stammt von Marco Schäfer. Sie ist sehr präzise gezeichnet und die Teile passen, exaktes Arbeiten vorausgesetzt, ausgezeichnet. Das Modell zeigt den letzten Bauzustand des DS RIGI kurz vor seiner Ausserdienststellung im Jahre 1952.





      Die vier A4 grossen Baubogen (dargestellt sind zwei davon) werden von einer informativen und sehr gut bebilderten Baubeschreibung begleitet.





      Meine Absicht wird sein, den Modellbogen als Basis zu verwenden und mit 3D Eigenanfertigungen zu ergänzen und zu detaillieren.

      Aus der Werft am Vierwaldstättersee
      Wilfred
    • Der Baubericht







      Der voll ausgebildete Rumpf besteht aus vier Teilen, die Schott an Schott miteinander verklebt werden.




      Bevor das Deck aufgeklebt werden kann, muss ein Gerippe zur Stützung der Schaufelradkasten und der Decksmitte montiert werden. Eingeklebt wurden auch die Schiffsböden mit dem Dampfkessel. Der Kamin ist vorläufig nur eingesteckt. Das Dampfrohr mit der Dampfpfeife habe ich zusätzlich ergänzt, den Kaminrand oben mit einer Rundleiste versehen.




      Die beweglichen Antriebsräder sind als Radscheiben mit einsteckbaren Schaufelblättern gedacht und in der Struktur richtig dargestellt. Ich habe den Karton verdoppelt und bei Fünfachteln des Triebrades – soweit später sichtbar – die Zwischenräume herausgeschnitten. Das bringt optisch einen wesentlichen Mehrgewinn und lässt das Modell authentischer aussehen.


    • Das bugseitige Deck ist bereits eingeklebt, ebenfalls die Niedergänge bugseits und achtern.




      Probehalber sind die Schaufelräder eingesetzt. Es passt alles hervorragend.
      Die Kraftübertragung auf die Antriebswelle ist nur angedeutet, ist später aber wie auch Kessel und Niedergänge eh nicht mehr sichtbar.






      Eine kleine Auslegeordnung der zu verbauenden Teile




      Die Radkästen sind angebaut, ebenfalls die Stirnwand und die Wände des Salons auf dem Achterdeck.




      Das montierte Steuerhaus und das eingesetzte Dach lassen die charakteristische Form eines Seitenraddampfers deutlich erkennen.






      Bis zum nächsten Mal in diesem Theater
      Wilfred
    • Dampfschiff ahoi!

      Schön, daß das "Rigeli" hier mal auftaucht: der kleine Dampfer ist schon fast so was wie eine Legende, ebenso der Bogen, der seinerzeit mal mit einem Spendenaufruf versandt wurde.

      Die Maschine verschwindet nicht komplett: die kleine Dachluke darüber ist herausnehmbar konstruiert. Die Treppe dagegen, die verschwindet.

      Schön gebaut, auch die ausgestichelten Räder gefallen mir sehr. Von denen hat das Verkehrshaus den Originalplan (d.h. von denen, die 1893 mit der neuen Maschine eingebaut wurden). Die Schaufeln sind aus Holz, aber beweglich. Das war damals aber schon ein "Auslaufmodell".

      Etwas skeptisch bin ich hinsichtlich der Angabe, es habe damals (um ca. 1850) herum in der Schweiz keine Kohle gegeben. Man hat in dieser Frühzeit einfach noch mit Holz gefeuert, Kohle kam erst später zum Einsatz (das war auch anderswo so).

      Die Renovierung und Zurückversetzung in den Ursprungszustand, tja, das ist ein Trauerspiel. Man kam gut voran mit den Arbeiten im Museum, aber inzwischen musste fast alles wieder abgerissen werden: das Deck war schnell undicht, die Radkästen m.W. auch. Was jetzt vor der Schiffahrtshalle steht, ist leider eher ein Wrack, und im Moment geht's überhaupt nicht voran. Sehr schade, denn das Projekt ist wirklich gut!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo Claudia und Grüezi_1

      Es hätte mich gewundert, wenn mein Beitrag deinem Augenmerk entgangen wäre, denn schnell wurde ich auf dein besonderes Interesse für unsere Dampfer aufmerksam.

      Deine LUDWIG FECHTER ist ein echter Hingucker und der Bau des DS URI lässt ein einmaliges Spitzenmodell erwarten.

      Eigentlich im Plastikmodellbau beheimatet, haben nicht zuletzt deine Beiträge mein Projekt „Seitenraddampfer“ starten lassen. Vom Angebot her liegt es dann auf der Hand, in Karton zu bauen, da in diesem Material die breiteste Modellpalette vorhanden ist.

      Gemäss meiner Kenntnis gibt es gerade mal drei Modelle von unseren Schweizer Seen:
      DS RIGI, DS; GALLIA und DS BLÜEMLISALP. Das sehr vereinfachte Modell der STADT ZÜRICH vom Pädagogischen Verlag LLZ will ich mal nicht ernsthaft in Betracht ziehen..
      Allerdings ist leider zu bemerken, dass die Konstruktionsqualität des DS GALLIA sehr zu wünschen übrig lässt, obwohl es scheint, das sie vom gleichen Zeichner wie das DS RIGI stammen könnte. Aber eben, Unbill lässt einen ernsthaften Modellbauer / eine Modellbauerin nicht abhalten, hier einen Sondereinsatz leisten zu müssen.
      Die HOHENTWIEL auf der deutschen Seite des Bodensees soll nicht vergessen werden, ist aber eindeutig ein Grenzfall (nicht das Modell!).

      Deine Bemerkung zur Sichtbarkeit der Maschine stimmt und wird im Bauplan auch so vorgeschlagen. Das wurde mir bewusst, als ich die Dachluke schon eingeklebt hatte, betrachte es aber nicht als Verlust, da ich mit dem Schiff ja nicht ‚gfätterle’ will. Die Innereien könnten sichtbar werden, wenn man eine frühere Darstellungsvariante ohne Deckhaus und Salon bauen wollte, was von den Vorgaben her gut zu realisieren wäre.

      Bezüglich Kohle (nicht die auf unsern Banken) hast du sicher recht, dass damals vorab mit Holz geheizt wurde. Hintergrund waren damals aber sicher auch die fehlenden Transportwege auf der Schiene aus den Kohlenrevieren im Norden in die Schweiz. Luzern wurde durch die Centralbahn von Basel herkommend erst im Jahre 1856 (bis Emmenbrücke) bzw. 1859 (bis Luzern) erschlossen.

      Mit einem herzlichen Gruss aus der Werft am Vierwaldstättersee
      Wilfred


      PS: Ich wohne 100 Meter über der Schiffsstation Ennetbürgen, und solltest du wieder mal auf Recherchepirsch in Luzern sein, könnten wir uns ja mal zu einem fachfraulichen / -männischen Austausch treffen.
    • @Kurt @wiwo1961

      Besten Dank für euer wohlwollendes Feedback.



      Jetzt geht es beim DS RIGI um die Details

      Sie sind, wenn überhaupt, nur rudimentär vorhanden. Darum ist Eigenanfertigung angezeigt. Dafür verwende ich – die Kartonbaupuristen mögen es mir verzeihen – meist Plastikmaterial.

      Beispielsweise sind alle Poller auf den Bordwänden nur aufgedruckt. Also wurden die Lücken ausgeschnitten und die Poller in 3D angefertigt.











      Das Beiboot und die Davits achtern fehlen gänzlich, sodass ich eines nach meiner Methode (Form aus Kunststoff herstellen, mit Bleifolie überformen, Boden und Ruderbänke einsetzen) anfertigte. Zuerst orientierte ich mich an der ursprünglichen Konfiguration des Schiffes mit einem Beiboot mit abgeschnittenem Heck. Weil der Modellbaubogen aber das DS RIGI bei der Ausserdienststellung zeigt, musste ich ein zweites Boot mit spitz zulaufendem Bug und Heck anfertigen.







      Die beiliegenden, „flachen“ Lufthutzen wollten mir gar nicht gefallen, darum wurden mit Dremel und Schleifen die entsprechenden Lüfter aus Plastikmaterial herausgearbeitet.




      Hier sind einige der selbst angefertigte Zutaten versammelt: Rettungsringe, ein Abzugsrohr, Lüfter und Lufthutzen, Poller, Masten und Positionslampen. Die schwarzen Handläufe entlang der Bordwände habe ich mit schwarzen Kartonstreifen aufgedoppelt.




      Auch je zwei, vorn und achtern aufgemalte Spieren wurden ersetzt.
    • Für die Bugsektion wurde eine Ankerwinde mit Anker und Schiffsglocke nachgebaut, eine äusserst knifflige Angelegenheit!







      Das Deck erhielt zusätzlich Abstützungen, ein Radschutz musste angebracht werden und für die Präsentation auf einem Sockel mit Messingrohrstützen mussten zwei Führungsrohre aus Plastik eingeklebt werden.







      Erst ganz zum Schluss konnten die filigranen Seitenräder eingesetzt und das Schiff auf den Sockel gesteckt werden.

      Als letzter Akt kam dann noch der Fahnenschmuck hinzu. Die Flaggen habe ich mir aus dem Internet heruntergeladen, auf die nötige Grösse kalibriert, auf Luftpostpapier ausgedruckt, zusammengeklebt und befestigt.



      Noch eine Anmerkung zur Konstruktion des Sockels



      Mit drei Schnitten auf der Fräse schneide ich mir jeweils aus 2 x 4 cm Buchenleisten oben dargestelltes Profil heraus, dann wird auf Mass in die Gehrung geschnitten und der Rahmen anschliessend verleimt. Oben drauf kommt eine etwas kleiner bemessene 4 mm dicke MDF Platte. In die Profillücke kann später eine Plexiglashaube eingepasst werden.


      Als Gesellenstück scheint mir der schnittige Dampfer ganz gut gelungen zu sein.
      Ich bin mir aber bewusst, dass noch einiges verbesserungswürdig wäre.

      Es wird nicht mein letzter Ausflug in die Papiermodellwelt gewesen sein. Es warten bereits die Dampfschiffe GALLIA (Vierwaldstättersee) und die BLÜEMLISALP (Thunersee).

      Aus der Werft am Vierwaldstättersee
      Wilfred

      Hinweis: Das fertige Schiff kann in der Galerie betrachtet werden
    • Wow, das war ja ein raketenschneller Bau! Deine Zusatzteile werten das Modell enorm auf, Lüfter, Ankerwinde etc. sehen echt toll aus. Und genau darum geht es auch; ob das im Einzelnen dann immer Karton ist, oder auch mal ein bisschen Plastik: wenn interessiert's? Hut ab vor den gedremelten Lüftern, das war bestimmt nicht einfach.

      Im Sommer bin ich stets längere Zeit am Vierwaldstättersee, da wird sich ja wohl mal was arrangieren lassen, wäre ja gelacht! Hast Du im Mai 2019 den seltenen Dampferbesuch bei euch bemerkt? GV der Dampferfreunde, das war eine wahre Invasion...

      Die GALLIA werde ich mir auch besorgen, allein schon aus Neugier. Die hat natürlich ein paar Teile mehr, aber die Photos vom Prototypen sehen interessant aus, finde ich.

      Ich gebe Dir auch recht was den Kohletransport angeht: das Schienennetz war um 1848 noch gar nicht da, und die nächsten Kohlemeiler wären wohl im Entlebuch (Napf) zu finden gewesen, wohin keine Bahn führte. Wenn Du magst, google mal nach Erik Nordeval II, das ist ein Nachbau eines Raddampfers von ca. 1840. Ein echter Dino, sogar mit Balanciermaschine! Geheizt wird mit Birkenholz. Ein Dampfschiffmaschinist, der dort mal mitgefahren ist, hat erzählt, wie schnell Holz in so einem Kessel verbrennt: man sei nur noch am reinstopfen. Kohleschippen ist ja schon anstrengend, aber mit Holz sei es noch extremer.

      Schön, wie Du den RIGI-Bogen hier gezeigt und aufgewertet hast! Ich überlege deswegen, ob man nicht mal beim Verkehrshaus anfragen sollte, ob sie den Download wieder einstellen. Und: wo zum Geier habe ich den Briefumschlag mit der RIGI-Marke?

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo Wilfried,

      mir gefällt Dein Modell auch und ich gratuliere dazu! daumen1

      Vor Jahren habe ich mal das "Bordbuch" der RIGI bekommen. Es müsste im Verkehrshaus erhältlich sein, geschrieben hat es der Herr Gwerder:

      suedostschweiz.ch/zeitung/blicke-ins-rigi-bordbuch

      Das ist ein spannendes kleines Schiff mit interessanter Geschichte. Traurig von Claudia zu erfahren, das Original zur Zeit "vergammelt" (wenn ich es richtig verstanden habe). Die Zurüstteile sind Dir super gelungen, die Zugabe macht eine Menge aus. Ich finde, das verwendete Material ist nicht so wichtig. Hauptsache am Ende kommt ein stimmiges Modell heraus dass dem Erbauer Freude bringt.

      Sag' mal bitte: Was ist denn "Bleifolie" welche Du zum Beibootsbau genommen hast?

      Ich schaue mir jetzt mal die Galeriebilder an freu 2

      Viele Grüße aus Hamburg an den Vierwaldstättersee,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • @‹Claudia›

      «Raketenschnell», das scheint nur so. In der Regel stelle ich Modelle erst dann in Foren ein, wenn ich alles beisammen habe: Vorstellung Bausatz/Modellbogen, Baubericht und Galeriebilder. Das zwingt mich, den Bau auch innert nützlicher Frist abzuschliessen. Nichts Ärgerliches als Bauberichte, die mit Enthusiasmus gestartet werden und sich nach ein paar Sequenzen auf Nimmerwiedersehen verabschieden.


      @‹KlabauterKlaus›

      Die Kappen auf Weinflaschen sind oft aus Bleifolie. Diese löse ich sorgfältig ab, streiche sie mit dem Fingernagel auf einer harten Grundlage flach und entferne die Farbe mit einem Lösungsmittel (zB Nitroverdünner). Auch Backofenschutz-Alufolie - sie ist etwas stärker als die übliche Alufolie - könnte sich eignen, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

      Der Sockel ist mit Farbe aus der Dose gespritzt. Bei Holz braucht es immer mindestens zwei Anstriche, einen um die Poren zu füllen und dann, nach dem Glätten der aufstehenden Fäserchen mit feinem Schleifpapier, noch den deckend finalen Sprutz.

      Dazu benütze ich eine graue Holzgrundierung und das 'Oxid Black' von Amsterdam. Das ist zwar nicht die billigste Farbe, aber nach etlichen Versuchen mit andern Fabrikaten hat mich dieses Produkt mit seiner matt samtigen Oberfläche eindeutig überzeugt.



      Damit alle verstehen, was ich mit den drei Schnitten gemeint habe, lege ich dazu noch ein Konstruktionsskizze bei. Die Buchenleiste kann man in jedem Baumarkt kaufen. Damit ein sauberer Schnitt entsteht, braucht es ein Fräsenblatt mit gehärteten Zähnen.




      Zu deiner Bauabsicht, das DS RIGI in 1:250 zu bauen

      Den letzten Bauzustand vor ihrer Auswasserung finde ich ebenfalls am Schönsten. Linienführung und die kompakte Architektur der Aufbauten durch Anfügen eines Salons und einem geschlossenen Mittelteil vervollständigen mit dem erhöhten und markant gesetzten Steuerhaus die sehr elegant wirkende Erscheinung.

      Möglicherweise kann es dir beim Bau helfen, wenn ich dir meine selbstkritischen Gedanken darlege.
      Was würde ich bei einem nochmaligem Bau anders machen?
      • Die Fensterrahmen würde ich aufdoppeln, die Fenster ausschneiden und mit durchsichtigem Blisterpackungsmaterial verglasen. Dies bedingt dann fast zwingend eine Inneneinrichtung, die hier vorwiegend aus Bänken besteht, also einfacher ist als eine Speisesaloneinrichtung (siehe DS URI von Claudia!).
      • Die Konstruktion des Unterbaus der Radkästen und des überstehenden Decks müssten überdacht und verbessert werden; sie ist später allerdings kaum sichtbar.
      • Die inneren Abstützungen des ringsum führenden Schanzkleides und die Torflügel würde ich in 3D darstellen, gilt für alle aufgemalten und nur zeichnerisch dargestellten Details, was wohl für euch Kartonmodellbauprofis sowieso schon selbstverständlich ist.
      • Kein Luxus wäre es, die markante Bugzier plastischer zu gestalten.
      • Grundsätzlich stellt sich die Frage, wieviel man mit zusätzlichen Farbanstrichen (z.B. Dachflächen u. a. m.) supern will.
      Obwohl ich sonst andere Massstäbe gewohnt bin, habe ich mich für mein Projekt «Schaufelraddampfer" für den M 1:100 entschieden. Davon gibt es einiges und wenn es nicht passt, werde ich die Bogen skalieren.

      Bin sehr gespannt, wie dein Modell in 1:250 aussehen wird.

      Übrigens: Das Buch zum Schiff Bordbuch Dampfschiff RIGI von Josef Gwerder ist via Shop der Dampferfreunde Vierwaldstättersee erhältlich.


      @wiwo1961

      Besten Dank für deine Info bezüglich Download. Damit ist Claudias Antrag bereits zur Güte erledigt und dem Nachbau dieses eleganten Schiffes steht nichts mehr im Wege.

      Aus der Werft
      Wilfred

      PS: Ich schreibe meinen Namen mit einem e - also Wilfred
    • Lieber Wilfred,

      bitte entschuldige den Schnitzer mit dem falschen "e". verlegen2

      Vielen Dank für das ausführliche Feedback zu meinen Fragen. Das "Bordbuch" habe ich seit einigen Jahren. Claudia hat es mir mal freundlicherweise aus Luzern gesandt. 2010 habe ich die schöne Stadt am Vierwaldstättersee besucht und war natürlich auch im Verkehrshaus. Damals hatte ich den Wunsch, als Andenken die RIGI zu bauen. Der skalierte Bogen liegt seitdem in meiner Mappe zum Schiff. Momentan habe ich drei Modelle am Wickel (was ungewöhnlich für mich ist da ich gerne eins nach dem anderen baue). Wenn mindestens zwei Schiffe fertig sind, will ich mich dank Deines Motivationsschubs an das Vorhaben RIGI machen. Ich werde im Forum berichten.

      Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

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      Klaus baut kleine Schiffe: