Fregatte Numancia Heinkel models skaliert auf 1:250 / Rekonstruktion

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    • ZAMMA heißt auch zwei Tage Bastelspaß und somit Fortschritte bei der Numancia.
      Ein Kompaß kommst auf die Brücke.


      Lager für die Buganker.



      Die Anker kommen an den Platz. Die Ankerstöcke sind eigentlich ein Teil. Da in dem feinen Anker kaum eine
      ausreichend große Öse zum Durchschieben sauber zu stanzen wäre, habe ich den Stock geteilt und
      beidseitig angeklebt.



      Natürlich brauchen wir auch Ankerkräne, die von mir Verseilung und Haken verpasst bekamen.


      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Alles am Platz am Bug. Der Heckanker liegt auch an Deck .



      Das Schiff trägt die Boote an der Außenseite aufgehängt. Dazu sind jede Menge Davits aus Messingdraht zu
      biegen. Die Davits sind auch im Bogen vorhanden. Da aber die Boote wirklich daran
      aufgehängt werden, ist mir die Metallausführung lieber.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Davits werden mit Sekundenglebergel angeklebt und erhalten als zusätzliche Sicherung Schellen aus
      Kartonstreifen .



      Die Unterseiten der Davits werden farblich angepasst.



      Ausgeglühte Ankerketten und Klappen auf den Ankerklüsen vervollständigen das Schiff.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Klaus wrote:


      ein interessantes Schiff baust Du da. Von der NUMANCIA habe ich noch nie gehört. Was man hier so alles
      lernt...
      Die Offiziere auf der Kommandobrücke hatten sicher ihre liebe Atemnot hinter dem dicken, qualmenden
      Schornstein.

      Hallo Klaus,
      das macht ja gerade den Reiz bei den Schiffsmodellen aus Karton aus. Es gibt eine Fülle von Bausätzen, die
      es ermöglicht, auch fast unbekannte Schiffe darzustellen, Schiffe einer Epoche und bestimmte Schiffstypen
      im Modell miteinander zu vergleichen. Leider reicht ein Bastlerleben nicht, diese Fülle von Möglichkeiten zu
      nutzen.

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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun ist es Zeit für die Takelage, die wieder mit Fliegenfischgarn ausgeführt wird. Es fehlen
      noch die Wanten, doch ist das keine Arbeit für Messetage. Die werde ich auf der heimischen Werft knüpfen.



      Die Boote sind in der ungeliebten Bauweise mit vertikalen Schlitzen ausgeführt, lassen sich aber recht gut
      bauen. Inzwischen habe ich auch mich etwas an diese Konstruktionsweise gewöhnt. Der vordere
      Steven ist allerdings zu lang geraten und muß beschnitten werden.



      Der große Kutter ist fertig, wird
      aber noch nicht aufgehängt, da ich das für die Aufhängung benötigte Material nicht dabei hatte und auch
      noch ein wenig ergänzt werden muß.



      Das ist das Ergebnis der beiden ZAMMA Tage.
      Nun geht es erst an die letzten Arbeiten an der Wariag. Da bei dem Messemodell nicht mehr so viel zu tun
      ist, werde ich den Rest im Anschluß an die Wariag machen.

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    • Hallo Kurt,

      diese vertikalen Schlitze bei Beibooten mag ich auch nicht - aber Du hast Deine Boote sehr gut hinbekommen! daumen1

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Hallo Hagen,
      die Mannheimer arbeiten auch mit den vertikalen Schlitzen. Allerdings beherrschen sie ihr Handwerk, die auf ihren Bögen enthaltenen Boote lassen sich sehr gut bauen. Leider ist das bei den Produkten osteuropäischer Verlage nur sehr eingeschränkt der Fall.
      Hallo Ludwig,
      Hallo Otto,
      Hallo Dieter,
      Hallo Juergen,
      der Kartonmodellbau hat durchaus medidative Züge. Ich kann jedenfalls beim Bau äußere Einflüsse ziemlich ausblenden.
      LG
      Kurt

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    • wiwo1961 wrote:

      du arbeitest da an einen sehr schönen Beispiel für die Übergangsphase von der Breitseitbatterie zur
      Zentralbatterie und die Pelayo (die du schon gebaut
      hast glaube ich) zählt dann schon zu den Turmschiffen. Das Modell erinnert mich sehr an den Erzherzog
      Ferdinand Max, dem Flaggschiff Tegetthoffs bei
      Lissa (1866).

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    • So ein alter Kahn hatte natürlich eine Bugzier, die ein Tintenstrahler leider nicht gülden ausdrucken kann.



      Da man bei Downloadmodellen nach Bedarf Teile nachdrucken kann, nutze ich das, eine plastische
      Bugzier herzustellen



      und sie zu vergolden.


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    • Mathias wrote:


      Ein Wort des Trostes: wie man aus einschlägigen Werken (Gröner etc) entnehmen kann, waren die
      "güldenen" Bugzieren of mit Gelb und Ocker dargestellt (siehe z.B. Bemalungsvorschriften für die kaiserliche
      Marine). Ist also nicht so schlimm, wenn der Drucker kein "gülden" kann...

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    • Die Boote sind fertig, doch lasse ich sie noch noch nicht baumeln.



      Die Riemen kommen aus Lanshut und die Leinenrollen von mir.
      Bei dem seitlichen Aufstieg, fiel mir die Gestaltung des Podestes auf.



      Hier kann ich mal wieder mein Lieblingsmaterial, die IKEA Gardine, zusammen mit LC-Leitern einsetzen.


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    • Ist das ein Rammsporn oder ein Überbleibsel aus der Zeit der Segelschiffahrt? Ich tippe mal auf einen verkümmerten Klüverbaum.



      "Die große Flagge auf den Mast, die Breitseit lasset sehn
      Und Jungens, wen aufs Korn ihr fasst, der Teufel hole den". (Moritz Graf von Strachwitz: Der gefangene
      Admiral)




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Nun kann die spanische flagge gesetzt werden und der König ist um ein zwar nicht sehr kampfkräftiges aber
      recht schönes Schiff reicher.



      Das ist die fertige Numancia.



      Der Bau war reine Lust. Lediglich der etwas eigenwillig geformte Rumpf ist schwierig zu bauen. Axel Huppers
      hatte mir amüsiert beim Anbringen der Bordwände zugesehen und meinte abschließend, unausgesprochen
      hätte der Satz :"Verdammt die Dinger müssen doch passen", im Raum gestanden . Mit etwas
      Schummelei habe ich es dann ja auch hinbekommen. Ich kann den Bau dieses zweiten Überwasserschiffs
      von Fernando Yuste nur sehr empfehlen.
      Euch für die nette Begleitung meines Bauberichtes herzlichen Dank.
      LG

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      (Ralf Dahrendorf)
    • hallo Kurt,

      Bei den Schiffen der kuk marine gabs bis zum ersten Weltkrieg auch auf fast allen kapitalen Schiffen diesen verkümerten bugspriet. Meiner Information nach half der bein festmachen an den festmachertonnen im Hafen. Ich hab noch irgendwo die entsprechende Textpassage und entsprechende Fotos. Bei Interesse kann ich die mal suchen.

      Lg toby
    • Hallo Kurt,
      schön, dass der Bericht nun wieder vorhanden ist! Wäre doch sehr schade gewesen, denn hier hast Du ein feines Modell erstellt! klasse1
      Das mit der Gardine muss ich mir merken - ist mir beim ersten Mal nicht aufgefallen (oder das Alter hat zugeschlagen und ich hab'S wieder vergessen grins 2 )...

      Servus
      hvt
      "Political correctness" ist das Ende des gesunden Menschenverstandes. (Monika Gruber) grins 2
      Tja, wo sie recht hat, da hat sie recht, die "Gruaberin" - aber manchmal steht der Begriff auch einfach nur für Intoleranz!!!!
    • Hallo Kurt,

      Gratulation zu Deinem neusten Werk, das ganz bestimmt auf jeder Ausstellung auffallen wird: diese Art von Schiffen ist nicht häufig vertreten, macht aber enorm was her. Der Einsatz der Ikea-Gardine hat sich mal wieder voll gelohnt, auch Deine anderen Superungen werten das Modell sehr auf. Wirklich schön geworden!!

      Beste Grüße
      Claudia