Kawasaki Ki-61 Hien (Tony); Kartonowy Arsenal 2/2001; Maßstab 1:33

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    • Kawasaki Ki-61 Hien (Tony); Kartonowy Arsenal 2/2001; Maßstab 1:33

      Grüezi_1 miteinand happy1 ,

      mein nächstes Projekt ist etwas gänzlich unspektakuläres: Ein uralter Flugzeugbogen, dessen Bau in diversen Foren bereits bis zum Ermüden dokumentiert ist. Genau deswegen mache ich das jetzt aber. Doch der Reihe nach...
      Auf dem letzten Rhein-Main-Stammtisch wurde der modellbauerische Nachlaß des Forumsmitgliedes "Papiertiger" (Ich kannte ihn persönlich nicht, erinnere mich nur an eine kurze Vorstellung in Mespelbrunn letztes Jahr) gesichtet, bewertet und teilweise vom anwesenden Stammtischpersonal käuflich erworben. Dabei fiel mir dieser Bogen in die Hände, der eigentlich gar nicht meinem fliegenden Beuteschema entspricht. Ich war sofort ziemlich angetan von Bemalung und Formgebung des Fliegers und eignete mir das Modell folgerichtig auch an. Es folgte ein wochenlanges loses Bausatzstudium und, infolge Dessen, eine recht fatale Ansammlung diverser weiterer Halinski-Bögen stirn1 spar1 les 2 tanz 2



      Ich bin mittlerweile von der Materie "Halinski" recht angefixt, allerdings sind das allesamt Bögen, die nicht gerade wie gemacht für ein internationales, sprich nicht polnisch sprechendes und verstehendes, Publikum sind. Darüber hinaus haben diese Flieger auch überhaupt nichts mit meinen Fokker-Kastenrümpfen zu tun, die ich sonst so baue. Somit arbeite ich mich jetzt langsam in die Thematik ein und beginne mit dem augenscheinlich einfachsten meiner Modelle unter Zuhilfenahme von allem, was ich im Internet an Berichten, Fotos, Einschätzungen usw. finden kann.
      Der Bogen selbst ist überschaubar. Es gibt eine Seite mit Spanten, die aufgeklebt werden müssen und zwei Seiten mit farbigen Teilen. In Sachen Anleitung ist die ganze Sache recht ausführlich skizziert. Lediglich die polnische Textanleitung bereitet mir natürlicherweise Bauchschmerzen. Darüber hinaus irritieren mich die römischen Zahlen auf den Spanten. Aber ich denke mal, das ist Gewöhnungssache.





      Ich werde zur Verglasung eine Tiefziehkanzel nutzen, wobei ich noch überhaupt nicht weiß, wie ich die Papierstreifchen da ordentlich draufgeklebt bekomme kratz1 Es geht dann hier los, sobald ich den Betonmischer fertig habe. Corona sei Dank verfüge ich gerade über Massen von Bastelzeit tanz 1 arbeit2 arbeit1
    • @petcarli: Die Tomcat haben (in zwei verschiedenen Varianten) unter anderem @Alfred und @henryk schon gebaut. Ich bombardiere dich hier mal mit Links zu ihren zwei Bauberichten im "Nachbarforum":

      kartonbau.de/forum/thema/23100…wy-arsenal-2-3-1995-1-33/

      kartonbau.de/forum/thema/24255…001-halinski-1-33-fertig/

      Mir sind solche Bauberichte als Leitfaden für eine komplexe Bastelei immer eine riesige Hilfe. Leg doch einfach mal los, in die Probleme baust du dich schon ganz von selbst rein. Und mit etwas Glück auch wieder raus frech 1 Als Segelschiffbauer gibt es doch für dich in Sachen Kartonmodellbau wirklich nicht viel zum davor Fürchten kratz1


      sorry1 , aber meine Corona-Dauerbastelstelle mußte ihren Schwerpunkt in den letzten beiden Tagen auf die kreative Schaffung von Platzressourcen in der Zweitvitrine legen lala1 Den Hinweis, daß im Keller ja noch ein Brett rumsteht, habe ich beleidigt verworfen motz1 und eine selbsttragende Konstruktion aus einem Millimeter dicker Pappe gebaut:



      Die Stützen kommen nach dem völligen Aushärten noch weg. Leider habe ich mich in Sachen Arbeitsaufwand etwas verschätzt grr Dafür ist es aber mächtig geil geworden hüpf1


      Nun habe ich aber doch noch mit der Hien angefangen. Ich orientiere mich hier an insgesamt vier oh1 Bauberichten aus zwei Nachbarforen, die ausnahmslos mit diesem Bild hier beginnen:


      Da kann ich jetzt auch nicht wirklich aus der Reihe tanzen muhaha1 Nach dem Spantengerüst habe ich erstmal zwei Rumpfsegmente gebaut, nur um dann zu realisieren, daß die ja jetzt gar nicht dran sind, da der Baubeginn eigentlich um das Spantengerüst herum erfolgt. Ist aber nicht weiter schlimm, dann habe ich für später schon mal ein paar Teile auf Halde. In den versammelten Bauberichten, die ich hier zu Rate ziehe, geht allerdings niemand wirklich darauf ein, wie die Segmente gefertigt werden. Somit ergänze ich das hier mal: Ich habe zuerst den Ring aus Papier geschlossen, dann den Klebelaschenring eingepaßt und schließlich den Spant trocken an selbigem ausgerichtet. Daraufhin wird der Spant vom inneren des Rumpfsegmentes her großzügig mit Kleber umschlossen und das Teil erst in drei Tagen wieder angeschaut lala1

    • dranduleta wrote:


      @petcarli: Die Tomcat haben (in zwei verschiedenen Varianten) unter anderem @Alfred und @henryk schon gebaut. Ich bombardiere dich hier mal mit Links zu ihren zwei Bauberichten im "Nachbarforum":


      kartonbau.de/forum/thema/23100…wy-arsenal-2-3-1995-1-33/


      kartonbau.de/forum/thema/24255…001-halinski-1-33-fertig/
      zumindest der Beitrag von Alfred ist mir schnon bekannt und ein weiterer, doch Du überschätzt meine Fähigkeiten. Doch irgendwie hast Du auch Recht. Mal sehen, vielleicht ringe ich moich doch nochmal durch!

      Viele Grüße
      Fritz
    • dranduleta wrote:

      Ich werde zur Verglasung eine Tiefziehkanzel nutzen, wobei ich noch überhaupt nicht weiß, wie ich die Papierstreifchen da ordentlich draufgeklebt bekomme
      Moin,
      das kann man z.B. mit sehr schmalem (1mm) doppelseitigen Klebeband, wie es für Handy-Screen-Befestigung verwendet wird
      machen. Hängt aber natürlich davon ab, wie filigran die Haubenstreben sind.Ist aber immer eine üble Fummelei.
      Halt durch. Der Anfang schaut gut aus.
      Gruss, Holger zwinker1
    • @petcarli: dafür1 dafür1 dafür1

      @Holger: Danke für den Ratschlag. Ich muß die Kanzel sowieso zerschnippeln, weil der hintere Abschnitt zuerst separat verbaut wird. Dafür werde ich auf jeden Fall Doppelseitiges nutzen. Für weiter vorne muß ich nochmal genau abwägen, ob das auch so geht kratz1 @Martin, @Chris A. und @alle anderen, die sich hier zu einer Aussage berufen fühlen frech 1 : Habt ihr zufällig auch noch ein paar schlaue Ratschläge zum "Streifchen auf die Kanzel Kleben" parat?

      Ich habe dann auch noch eine Frage zum Verbinden der Segmente, wo ich mich über Ratschläge sehr freue: Ich habe gerade eine Trockenanpassung gemacht. Das ist sehr fummelig und liefert nicht sofort das gewünschte Ergebnis. Die Klebelaschen sind geknickt. Ist das falsch? Wie verbindet man am Besten die Rumpfsegmente unfallfrei und präzise?

      danke1 für eure Rückmeldungen!

      Gruß,

      Daniel.
    • Die guten Tips hatten wir Dir doch beim Stammtisch schon verraten prost2
      Nen Patentrezept gibts nicht. Ich mach das immer davon abhängig wie gut die Kartonteile passen. Auch zur Kanzel. Ich schneide den Rahmen komplett fertig und passe ihn dann an die Kanzel an.

      Zum Thema Rumpfsegmente verbinden: Wenn du das Glück hast und an jeder Trennstelle einen Spant hast kannst Du die Rumpfsegmente auch jweils zur Hälfte auf den Spant leimen. Dann brauchts gar keine Klebelaschen. Habe ich bei meiner Yak-15 so gemacht. Kann sein das im BB noch Bilder davon zu finden sind.
      Siehe meine verkümmerten Werke rotwerd1
      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet bis auf weiteres ausgesetzt (Thread)
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hi Daniel,

      das komplizierteste Strebenwerk, das mir bisher untergekommen ist, waren die Fensterstreben für die Kanzel der Ju 52 von GELI. Ich finde gerade den Baubericht nicht, aber wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte ich die Streben sehr dünn mit einem Zahnstocher mit Flinke Flasche bestrichen, gewartet, bis der Klebstoff eine ganz leichte Haut gebildet hatte und sie dann auf dem tranparenten Kunststoff angedrückt. Das ging ziemlich gut, immer eine Strebe nach der anderen.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • danke1 für alle hilfreichen Rückmeldungen freu 2

      @Chris A.: Besagter Stammtischsonntag war ein Bißchen, na ja, "Too much Information" schwitz1 Aber jetzt wo du es erwähnst, fällt mir dieses Gespräch auch wieder ein zwinker2

      Ich habe als Nächstes den oberen Bereich hinter dem Pilotensitz aufmodelliert. Die Superung mit den plastisch umgesetzten Löchern vor geschwärztem Hintergrund habe ich mir aus einem anderen Baubericht abgeschaut. Ähnliches habe ich ja schon beim Citroen HY gemacht. Aus Neugier habe ich dann den hinteren Bereich der Verglasung sowie die zugehörige Innenstrebe ausgeschnitten. Die Kanzel läßt sich mit einer handelsüblichen Nagelschere gut verarbeiten. Das mußte ich jetzt mal anhand von praktischer Erfahrung erfahren arbeit2 Die Rückseite der Verglasungsstrebe habe ich mit Bleistift angegraut, damit bei späteren eventuellen Ungenauigkeiten graue anstatt von weißen Blitzern zu sehen sind grins 1



      Das ganze Zeug wandert jetzt erstmal ins Zwischenlager, da es nun wieder woanders weitergeht...
    • Und weiter geht's mit dem fleißigen Lehrgeld Zahlen arbeit1 sauber1 spar1 muhaha1 Im nächsten Schritt habe ich die Bugsegmente zusammengeklebt. Bei Segmet Nr. 4 wurden die vier im Druck kaum sichtbaren Lüftungsschlitze plastisch umgesetzt. Weil ich nicht den ganzen Ring von innen anmalen wollte, habe ich grau gefärbte dilletantische Kästchen unter die Löcher geklebt. Das reicht hier völlig aus. Bei Segment Nr. 3 liegt die Schwierigkeit in der Aussparung für die Bordgeschütze. Hier muß man beim Formen des Ringes höllisch aufpassen, weil zwischen Aussparung und Kante nur noch ein sehr dünner Steg übrig ist, der entweder knicken oder reißen kann. Vielleicht wäre es hier sinnvoll gewesen, zuerst den Klebelaschenring unterzukleben, aber ich bin da stur bei meinem Prinzip geblieben und habe die Laschen erst in den fertigen Gesamtring eingepaßt. Ist trotz allem gut gegangen schwitz1



      Nachdem über Nacht der ganze Kleber getrocknet ist, habe ich heute morgen die Bugsegmente zusammengefügt. Hier wurde dann deutlich, daß ausreichendes Vorformen der Segmente die halbe Miete ist. Wenn man hier präzise genug vorgeht, fügen sich die Ringe auch gut zusammen.
      Das nächste Problem liegt darin, daß ich schon zwei Jahre kein Modell mit selbstgesägten Spanten mehr gebaut habe. Ich bin daher mittlerweile ziemlich verwöhnt von diversen LC-Sätzen und muß mich wieder daran gewöhnen, auch mal hier und da einen Spant beizuschleifen. Zu dieser Erkenntnis bin ich leider erst nach einigen minimalen Beulen gelangt. Weiterhin sollte man die Spanten nicht mit aller Gewalt in die Klebelaschenringe einpressen, sondern hier mit Gefühl vorgehen, da sonst Unregelmäßigkeiten in der Rumpfform auftreten. Da ich noch andere ältere Halinski-Bausätze ohne LC-Satz besitze, sollte ich mir diese unschön erlernte Lektion mal hinter die Ohren schreiben les1
      Das fertige Bugsegment habe ich dann schon mal probehalber auf das "Herzstück" des Fliegers aufgesteckt. Hier mußte ich den vorderen Spant mit den Flügelholmen gehörig beischleifen, um eine gute Paßgenauigkeit zu erlangen...



      ...womit wir auch schon bei einem sehr interessanten Thema gelandet sind. Aus mehreren Quellen wurde mir von der legendären Paßgenauigkeit von Halinski-Modellen berichtet. Ich kann da nicht ganz mitgehen. Ich würde die Paßgenauigkeit als gut bis sehr gut einstufen, legendär ist sie lediglich im Vergleich mit dem Star 25 Betonmischer box 1 happy1 Die Gründe dafür sind, meiner Ansicht nach, Folgende:
      • Es gibt durchaus fehlende Teile im Bogen. Nichts gravierendes, bis jetzt hat nur das im Verborgenen liegende Verbindungselement für Rumpfring Nr. 2 gefehlt.
      • Die Klebelaschenringe sind teilweise sehr ungenau und müssen in überwiegender Zahl nachgearbeitet werden, was natürlich auch nicht gravierend ist.
      • Das Beischleifen des Flügelholmspants war nicht bedingt durch meine Schlampigkeit. Eine notwendige Schleiferei in dieser Größenordnung liegt meiner Meinung nach im Bausatz begründet.
      • Die Bordgeschütze sind im Bogen unterschiedlich lang angelegt. Das kann doch nicht sein?! Die Lösung dieses Problems dauert selbstverständlich auch nur eine halbe Sekunde und ist nicht weiter schlimm...
      Das ist wohlgemerkt alles Meckern auf verdammt hohem Niveau und ich muß fairerweise sagen, daß das Zusammenkleben dieses Fliegers langsam richtig Spaß macht. Es liegt beim Bauen recht schnell auf der Hand, was der Bogen jetzt von mir will und ich entwickle, Learning by Doing, am laufenden Band Umsetzungsideen für die auf mich zurollenden Schwierigkeiten. So soll es ja auch sein. Auch die Druckqualität ist der Wahnsinn. Durch die Nahansicht beim Schnippeln fallen mir immer wieder Details auf, die ich beim vorherigen Bogendurchblättern aus größerer Entfernung übersehen habe oh1 Lediglich die "legendäre Paßform" möchte ich hier auf "sehr gut" runterstufen.

      Mannomann, was bin ich kleinkariert lach 1
    • Hallo Daniel,

      znächst meinen Glückwunsch zu Deinen Fortschritten. Die kleinen Superungen werten den Flieger optisch auf, das Hinterkleben von kleinen Kästen ist da m.E. genau die richtige Lösung.

      Ältere Halinskis -insbesondere 1990er Jahre- rangieren nach meiner Erfahrung nicht bei legendär, die I-25 in 1/100 ist sogar ausgesprochen passungenau. Insbesondere bei den Profilstücken muss man nicht selten nachschleifen, bzw. Fotokopien der Profilteile machen (zwischen 96 und 104%, manchmal sogar mehr) und die dann nach Augenmaß sustituieren.

      Die MGs bei der Ki-61 müssen allerdings so sein, die waren aus Platzgründen leicht verschoben angeordnet.

      Curmudgeon
    • danke1 für die Rückmeldungen.

      Was passiert, wenn man sich zu sehr an einem Modell erfreut? Es wird postwendend so richtig mies. So auch diesmal regen1 Zunächst habe ich die Verkleidung hinter dem Cockpit ausgeschnitten und die Scheibe mittels doppelseitigem Klebeband angebracht. Beim nachfolgenden Anpassungsversuch zeigte sich, daß das Modell überhaupt nicht für die Bestückung mit einer Tiefziehkanzel ausgelegt ist. Ich hätte nie im Leben das Verkleidungsteil mitsamt Scheibe, Papier und Klebeband in einer korrekten Weise anpassen können. Also, Not-OP, Scheibe raustrennen und Verkleidung völlig problemlos anbringen. Super. Danach habe ich versucht, die Scheibe obendrauf zu basteln.



      Danach habe ich versucht, die Scheibe obendrauf zu Basteln. Das Ergebnis ist alles andere als toll und überhaupt nicht originalgetreu. Die Scheibe steht jetzt schön nach oben ab. Tolle Wurst. Ein ähnliches Problem lauert auch bei der Bell P-39. Mir fehlt auch momentan die Idee, wie ich diese Katastrophe hätte vermeiden können grr Was auch toll ist: Bei allen anderen Bauberichten, die ich studiert habe, ist dieses Problem nicht aufgetreten kratz1



      Im Anschluß habe ich noch sämtliche Rumpfringe zusammengefügt, die ich rumliegen hatte.

    • "Alles oder Nichts" heißt hier die Devise. Also, Notoperation und halbgare Rettungsversuche mit Skalpell und Acrylfarbe brüll1 Der ganze Mist hätte vermieden werden können, wenn ich die Spanten im oberen Bereich vor dem Anbringen des Verkleidungsteiles passig geschnippelt hätte. Legendäre Paßform ist das aber auch nicht, wenn das Modell nicht mal den Einbau seiner eigenen Kanzel verträgt les1



      Die Abbruchentscheidung fällt dann heute nicht mehr. Ich werde aber erstmal ein paar Tage an etwas anderem Kleben. Hoffentlich verhalten sich nicht alle Flugzeugmodelle mit Kanzel derart zickig regen1
    • Hallo Daniel,

      was für ein Sch....! Ich versuche mich gerade, an meine Hien zu erinnern, ist aber zu lange her. Ich glaube aber, dass ich nur den vorderen Teil der tiefgezogenen Kanzel verwendet habe und hinten, wo Du die Probleme hast, irgendwas an dünner Folie für den Laserdrucker. Bau die Hien auf jeden Fall fertig und wenn es nur als gutes Übungsobjekt ist! Außerdem ist jeder sein schlimmster Kritiker, andere sehen diese kleinen Problemstellen deutlich entspannter als man selbst. Nimm es halb so wild.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • @Martin: Dünne Folie wäre einerseits völlig ausreichend und andererseits problemlos einzubauen gewesen. Wie so oft, bin ich auch hier erst hinterher schlauer motz1

      Nach einer weiteren Übertünchungsaktion, diesmal mit einer besser angemischten Farbe ostern 1 brüll1 MG1 , habe ich das Ding nun soweit, daß ich es nicht in die Tonne werfen muß. Es besteht ja auch noch die Möglichkeit bzw. mit etwas Pech auch die Notwendigkeit, das Modell mit offener Kanzel auszustellen. Dann wäre der verschlimmbesserte Bereich sowieso verdeckt und nahezu unsichtbar. Allerdings darf das Modell sich erstmal für eine Weile hinten anstellen und etwas "abkühlen". es gibt ja genug Projekte, die auf weitere Beklebung warten pirat1

    • dranduleta wrote:

      Ich habe dann auch noch eine Frage zum Verbinden der Segmente, wo ich mich über Ratschläge sehr freue: Ich habe gerade eine Trockenanpassung gemacht. Das ist sehr fummelig und liefert nicht sofort das gewünschte Ergebnis. Die Klebelaschen sind geknickt. Ist das falsch? Wie verbindet man am Besten die Rumpfsegmente unfallfrei und präzise?
      Hallo Daniel,

      ich sehe deine Frage leider erst jetzt. Also, meine begrenzten Erfahrungen, die ich gerade wieder an einem älteren Halinski-Bogen
      erweitere, teile ich gerne: ich nehme an, es handelt sich, wie hier üblich, um eine Laschen/Spant-Verbindung. Ich klebe den Spant zunächst in das bereits geschlossenen Ringsegment ein. Dann biege ich die Laschen ein wenig nach innen, damit der Anschlußring es leichter hat. Ich setze das folgende Rumpfelement fast immer erst unten an. Dann arbeite ich mich nach oben. Das ringförmige Ement mit den Fingern so verformen, dass überschüssige Länge in Richtung der 'knapperen' Bereiche wandert. Nach einer Trockenübung dann mit Klebstoff. Ich verwende hier Weißleim, da er schnell anzieht. Ich drücke noch eine kleine Weile auf das offene Ende, damit sich kein Spalt bildet. Wenn die Passung sehr knapp ist fixiere ich den Übergang bis zum Abtrocknen mit selbsthaftendem Fingerklettverband von der Rolle. Gibts in der Apotheke und ist wiederverwendbar. 2-3 mal drumrum reicht.

      Viel Erfolg weiterhin !
      Gruss, Holger zwinker1
    • dranduleta wrote:

      Legendäre Paßform ist das aber auch nicht, wenn das Modell nicht mal den Einbau seiner eigenen Kanzel verträgt
      Hallo Daniel,
      auch das kenne ich leider. Ich muss sagen, daß der Name Halinski nicht generell immer für 100%-ige Passgenauigkeit steht. Man lernt zwar mit der Zeit, so einige Probleme zu umschiffen, aber hin und wieder habe ich mich schon geärgert darüber. Bei einer älteren BF-109 hatte ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. einige der Rumpfspanten Untermaß haben. Das kannte ich eigentlich eher andersherum, also mit Übergröße und notwendiger Schleifarbeit. Bei den neueren Bogengenerationen ist die Paßgenauigkeit aber meines Wissens fast perfekt. Laß Dich nicht entmutigen. Das Resultat wird Dich entlohnen. Man sieht es doch jetzt schon. daumen1
      Gruss, Holger zwinker1
    • So. Nachdem ich mich eine Woche lang an der Ansaldo A.1 Balilla abreagiert habe, kann ich nun in völliger Tiefenentspannung an der Kawasaki Hien weiterkleben. Es verdeutlicht sich dabei nochmal, daß Flugzeuge von 1918 in konstruktorischer Hinsicht überhaupt nichts mit solchen von 1940 zu tun haben. Auch im Hinblick auf den Modellbau gibt es hier kaum übertragbares Know-How.

      @Holger: danke1 , daß du so ausgiebig dein Wissen übers Flugzeuge Basteln teilst freu 2

      Weiter geht es hier mit dem Cockpit. Fahrerplätze, Führerstände, Pilotensessel und ihresgleichen sind vom Rennwagen über den Ombnibus bis hin zum Flugzeug genreübergreifend eines meiner Lieblingsgebiete freu1
      Das Cockpit wird bei diesem Flieger weitestgehend aus zwei Komponenten gefertigt: Unten befindet sich die "Wanne", die mit einigen Details ausgeschmückt wird. Nachdem ich sie später irgendwie in die Rumpfbaustelle gefummelt habe, wird dann noch das Armaturenbrett obendrüber platziert.



      Ich sehe gerade, daß das erste Foto noch in 16:9 gehalten ist sorry1 Die fünf Helbchen habe ich aus kleinen Drähten gefertigt, die ich mehrmals in Acrylfarbe, Farbton "Umbra gebrannt", getunkt habe. Dann wurde das Bauteil mit Weißleim "befüllt", wobei es fast draufgegangen ist (wurde irgendwie wabbelig, manchmal hilft vorher denken hinterher weiter stirn1 happy1 ). Jetzt ist dafür aber alles bombenfest. Für die Optik habe ich die Hebel alle in verschiedene Positionen verstellt. Keine Ahnung, was ich da angerichtet habe, vermutlich werde ich nun jämmerlich abstürzen kratz1 lala1

      Zu guter Letzt habe ich noch den Steuerknüppel um ein Stück Draht gerollt. Da ich sehr viel Orlik baue, muß ich Halinski hier mal ein Kompliment machen: Dünn zu rollende Teile sind hier auch auf dünnem Papier gedruckt ja 2 Bei Orlik muß ich bei solchen Teilen immer das Papier in seine einzelnen Schichten aufspalten, damit ich anständig rollen kann motz1



      Ich bin jetzt wieder voll dabei und extrem angefixt hüpf1 Zumindest bis zum nächsten größeren basteltechnischen Unfall regen1
    • Als Nächstes habe ich das Cockpit möbliert und eingebaut. Auf weitergehende Superungen habe ich verzichtet, da das hier ein Übungs- und Erfahrungsmodell ist und einfach nur irgendwie zusammengeschraubt werden muß. Das ware Ziel meiner Träume ist die Halinski-Hellcat. Die bekommt dann mehr Aufmerksamkeit, falls sie das überhaupt nötig hat grins 3 Ein bis zum Exzeß gesupertes Hien-Cockpit gibt es in diesem Baubericht hier zu sehen:

      modellbauer.forumieren.de/t103…ski-2-2001-geb-von-wastel

      Die vorhergehenden Trockenanpassungen waren wirklich nicht gut. Als es dann ans Eingemachte ging, hat die Cockpitwanne allerdings wunderbar an ihren Platz gepaßt ja 2



      Die Außenverkleidungen der Cockpitpassage mußte ich noch ein Bißchen zuschneiden, sie waren leicht zu groß. Ich finde das bei dieser Art von Konstruktion aber nicht weiter verwunderlich: Ich arbeite mit handgeschnitzten Spanten, konstruiere dann zwischen Vorder- und Hinterteil eine Lücke und muß diese schließlich schließen. Es ist meines Erachtens nach ziemich unmöglich, an so einer Stelle ohne Anpassungsschnippelei hinzukommen. Es war aber dann auch auf jeder Seite weniger als ein Millimeter.



      Schließlich noch ein Blick ins fast fertige Cockpit. Es fehlt jetzt nur noch ganz oben die Zielvorrichtung, die ich aber bei den nächsten Bauschritten ziemlich gefährdet sehe und somit erstmal weggelassen habe.

    • Nachdem das Cockpit-Thema erledigt ist, habe ich damit begonnen mich um die Heckflosse zu kümmern. Dabei habe ich auf eindrucksvolle Weise erfahren, wie essenziell das geduldige und beharrliche Schleifen von Spanten für so einen Flieger ist. Trotzdem ist Spant XI unten leicht zu dick, weswegen der untere Abschluß des hinterletzten Bauteiles eine sehr langwierige und verdellerte Angelegenheit geworden ist. Für die nächsten Flugzeuge habe ich diese Lektion aber gelernt und darauf kommt es mir auch hauptsächlich an.
      Im hinteren abschließenden Bauteil des Rumpfes hätte ich mir noch den einen oder anderen formgebenden Spant gewünscht, das war so eine ziemlich nervige Kleberei im luftleeren Raum.



      Das Hinterrad ist eine sehr ausgeklügelte Konstruktion, die von der Mitte des Reifens bis oben aus dem Flugzeugrumpf heraus von einem Draht durchzogen ist. Zusätzlich habe ich im inneren des Bauteiles noch mit einer Extraportion Kleber rumgesaut, der jetzt über Nacht trocknen darf, bevor die seitlichen Flügel drankommen und das Heck mit dem Flugzeugrumpf verbunden wird.
    • @Chris A. und @petcarli: danke1 für eure Kommentare freu 2

      Am heutigen Quarantäneurlaubstag habe ich in diversen freien Minuten immer mal ein Späntchen ausgeschnitten, was sich dann gegen Abend zu diesem beachtlichen (Scheiter zwinker2 ) Häufchen auftürmte:



      Die Spantengerüste für die Tragflächen bauen sich prima zusammen, allerdings entsteht da, wo ich nur noch ein zertrenntes Bauteil zeigen kann, ein ungefähr einen Millimeter großes Luftloch, das das Anpassen der Flügelhaut hart torpediert. Also habe ich mich zu dieser Operation hinreißen lassen und den Versatz rausgeschnippelt sowie die Wunde verschliffen und mit einem gefühlten Eimer Weißleim verklebt. Der Fehler ist auf beiden Seiten aufgetreten und ich kann bisher nicht absehen, welche Probleme dadurch noch beim Fahrwerksschacht verursacht werden. Nun konsultiere ich ja, um diesen Flieger hinzubekommen, vier andere Bauberichte. Niemand verliert dort auch nur eine halbe Silbe über ein Problem beim Flügelskelett kratz1 Alle posten nur stolz Bilder ihres tollen Spantengerüstes foto1 hüpf1 Lediglich in einem Baubericht konnte ich verräterische Klebeschweinereien ausfindig machen. Dort geht der Erbauer aber auch nicht auf ein strukturelles Problem ein. Siehe dazu hier, ich habe den betreffenden Beitrag verlinkt:

      kartonbau.de/forum/thema/3763-…3/?postID=54566#post54566

      Ich bin aber trotzdem der Meinung, daß ich beim Zusammenbau keinen Fehler gemacht habe. Sehr merkwürdige Geschichte.



      Die fertigen Spantengerüste sehen nun so aus:



      Die Flügelhaut paßt jetzt jedenfalls drüber. Was aus den Fahrwerksschächten wird, bleibt abzuwarten. Im Notfall werde ich sie einfach zunageln und den Flieger unter die Decke hängen, auch wenn das eigentlich nicht im Sinne des Erbauers ist. Ein weiteres Fragezeichen ist dann noch mit dem verstärkten Bereich am linken Flügel verbunden, wo mutmaßlich irgendwas reingesteckt wird, das aufgrund des Fehlers dann an einer völlig falschen Stelle sitzen könnte ausguck2
    • Die Fahrwerkskästen sind zwar anspruchsvoll aber durchaus machbar, wenn man bereits über Erfahrung mit diversen Stumpfklebereien verfügt.



      Darüber hinaus passen sie wunderbar an die vorgesehene Stelle im Flügelskelett. Der Fehler von gestern muß einfach struktureller Natur gewesen sein. Hätte ich irgendwas falsch gemacht, wäre dadurch doch spätestens hier ein Sekundärproblem ausgelöst worden?!



      Die durchgetrockneten Fahrwerksschächte habe ich dann zuerst in die Flügelbespannung eingeklebt. Es paßt zwar alles, allerdings ist die Geschichte sehr knapp und es gibt keinerlei Spielräume. Am linken Flügel auf dem rechten Bild wird der Schwierigkeitsgrad durch die Scheinwerferverglasung (doppelseitiges Klebeband) nochmal ordentlich nach oben geschraubt schwitz1

    • Weiter geht's mit Flügel Basteln. Zunächst die rechte Tragfläche mit eingeklebtem Spantenskelett und dann in verschlossenem Zustand. Die inoffizielle Kartonmodell-Ratingagentur stuft die Paßgenauigkeit hiermit offiziell von "sehr gut" auf "irgendwie baubar, aber leicht frustig" herunter MG1 motz1 Grund dafür ist, daß ich von den Flügelspanten am Ende mehrere Millimeter abschneiden und intensiv beischleifen mußte. Ohne diese Maßnahme würde das Skelett jetzt zwei Millimeter aus dem Flügel rausgucken traurig1



      Das Problem am linken Flügel liegt beim Scheinwerfer bzw. seiner Einpassung in die Tragflächenbespannung. Das ist mir, trotz der ambitionierten Befestigungseinrichtung, am Ende nicht ganz geglückt grr Ehrlicherweise muß ich sagen, daß das nicht Halinski's Konstruktion sondern ich selbst verbockt habe. Sie war zu stark, ich war zu schwach muhaha1 Für den nächsten im Flügel versteckten Scheinwerfer muß ich mir dann nochmal ein paar konzeptionelle Gedanken machen kratz1





      Damit sind jetzt beide Flügel fertig. Ich weiß nur nicht, was ich mit den "Schwänzchen" hintendran anfangen soll. Die muß ich garantiert irgendwo drumrumbiegen, allerdings fehlt mir da noch die Idee, wo genau das sein soll.



      Zum Verschließen der langen Seiten habe ich dann die von mir sehr ungeliebte "Stinke Flasche" benutzt, um ärgerliche Wellen zu vermeiden. Bis auf einige leicht durchgedrückte Stellen an den Flügelenden und den elenden Scheinwerferfehler kann ich mit dem Ergebnis ganz gut leben Blume 2
    • Hallo Daniel,

      "Stinke Flasche": happy1
      Das Beischleifen von Spanten ist für mich auch bei Laserteilen eigentlich ganz normal. Ich habe mir sogar angewöhnt bei Flügelrippen jeder Art die hintersten 1,5mm wegzuschneiden. Die Hülle hält die Form auch so.
      Die Tragflächen sehen doch guuuut aus!
      Das "Schwänzchen" wird eine kleine Übergangsverkleidung zwischen Rumpf und Tragfläche. Du kannst sie schon jetzt behutsam um die Flugzeuglängsachse nach oben konvex und nach unten konkav zu formen.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • dranduleta wrote:

      Zu guter Letzt habe ich noch den Steuerknüppel um ein Stück Draht gerollt. Da ich sehr viel Orlik baue, muß ich Halinski hier mal ein Kompliment machen: Dünn zu rollende Teile sind hier auch auf dünnem Papier gedruckt
      Hallo Daniel,
      ja, das ist bei Halinski quasi Standard. Einziger Nachteil: eventuelle Sicherheitskopie auf normalem Kopierpapier fällt wiederum zu dick aus.
      Hab'ich selber erfahren.

      Bzgl. der 'Schwänzchen': folge Martins Rat. Ich kenne die KI-61 nicht, aber aus der Kenntnis anderer Halinskis macht das Sinn.
      (Hoffentlich schwitz1 ).

      Bislang ist Dein Resultat äusserst sehenswert. daumen1
      Gruss, Holger zwinker1
    • danke1 , @Martin und @Holger für eure Rückmeldungen ja 2

      Da die Hellcat mir gerade tierisch auf die Nerven geht, muß mal wieder ein Baustellenwechsel her. Also bin ich heute abermals bei der Kawasaki Hien gelandet und wurde, zum corönenden Abschluß muhaha1 meines nahezu endlosen Quarantäne-Urlaubes, mit einem monströsen Baufortschritt in sehr kurzer Zeit belohnt. Lustigerweise steht bei der Hien gerade das Gleiche an, wie bei der Hellcat: Die Flügel müssen an den Rumpf. Die Hien ist hier viel komplexer konstruiert, läßt sich aber superangenehm, zügig und selbsterklärend bauen cool1 Zuvor mußte noch der Kühler kratz1 gebaut werden, was auch nahezu automatisch aus der Bauanleitung heraus funktioniert.







      Zu guter Letzt habe ich noch das, nun fertige, Leitwerk mit flinker Flasche angebracht. Das lief sehr problemlos und nahezu in einem Rutsch ab. Ich muß nur morgen nochmal nachsehen, wie fest das wirklich geworden ist ausguck1 Nach dieser Klebesitzung habe ich festgestellt, daß plötzlich irgendwie nur noch ziemlich wenige Bauteile übrig sind oh1

    • danke1 für die Leiks!

      Hier ist nun meine allererste Kanzelkleberei zu bewundern. Auf diesen Arbeitsgang hatte ich wochenlang überhaupt keine Lust. Am Ende hat sich gezeigt, daß es nicht mal sonderlich kompliziert ist, jedoch viel Geduld erfordert. Man kann die Streben einfach mit flinker Flasche auf die, zuvor unendlichfach angepaßte und zugeschnippelte, Tiefziehkanzel kleben. Der Ratschlag dafür kam auf dem letzten Stammtisch von @Martin, der schilderte, mit flinker Flasche eine "Tante-Ju"-Verglasung umgesetzt zu haben, allerdings ohne Tiefziehkanzel regen1


      Um ein gutes Ergebnis in verschlossenem Zustand zu erzielen, habe ich von den inneren Streben nicht viel übrig gelassen. Die Kanzel ist schon recht dick und wenn sie oben und unten jeweils mit einer Schicht Papier beklebt ist, schließt das Cockpit nicht mehr wirklich ansehlich ab. So bin ich aber zufrieden. Eine Lektion für die nächste Kanzelkleberei habe ichauch schon gelernt: Das Oberteil muß noch vor dem Ausschneiden auf der Rückseite eingefärbt werden, damit so ein scheunentorgroßer weißer Blitzer nicht nochmal auftritt lala1
    • Hallo Daniel,

      die Kanzel ist Dir sehr gut geraten. Wenn ich da an meine ersten Anläufe denke... Oioioi! Und ja, auf die Innenverstrebungen verzichte ich inzwischen auch, dafür male ich die Streben auch von der Rückseite an. Ist einfach der praktischere Weg.
      Bis jetzt sieht alles so aus, als ob da ein richtig gutes Modell entsteht!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Details an den Seitenwänden.
    • danke1 für Likes und Kommentare freu 2

      Nach dem Urlaub geht es nun wieder in Zeitlupe weiter heul1 Zunächst das Fahrwerksgestänge. Das Schlimmste war hier die Anpassung des Drahtschablonenteiles brüll1 Alles andere ließ sich dann ohne weitere Fragezeichen bauen.





      Im Anschluß ist ein ganzer Abend für die Zielvorrichtung draufgegangen. Richtig dämlich war meine Entscheidung, erstmal die Scheibe auf das Cockpit zu setzen und das Visier nachträglich reinzufummeln stirn1 Irgendwie ging es dann aber doch, wenn auch nicht ohne völlig überflüssige und selbsteingebrockte Schwierigkeitsgraderhöhung...



      Heute bin ich dann dazu gekommen, die Räder zu bauen. Hier ist ganz viel Schleif- und Anstreicharbeit dringend notwendig.





      Nach der ganzen Acrylanstreicherei handelt es sich jetzt wohl um Resinräder mit Pappkern happy1
    • Hallo Daniel,

      kann es sein, dass ich Deinen Baubericht über die "Hien" bisher einfach übersehen habe? Schande über mein Haupt rotwerd1 verlegen1 verlegen2 - bin ich doch, was Flieger betrifft, auch ein Fan der Maschinen aus dem Land der aufgehenden Sonne....

      Jedenfalls macht sich der Jäger bisher sehr gut! daumen1

      Servus
      hvt
      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • danke1 den Leikern!

      @Chris A.: Das ist verzinkter Stahldraht, Durchmesser 0,9 mm, gekauft bereits vor dem Weltuntergang im örtlichen Baumarkt.

      @Hagen von Tronje: Es ist doch gar nicht wichtig, einen Baubericht schon während seiner Entstehung zu lesen. Im besten Falle steht das so lange hier drin, wie das Forum existiert. Ich grabe auch ständig in uralten Bauberichten rum, weil sie für das Gelingen meiner Modelle unerläßlich sind. Aber so bekommst du wenigstens noch das Finale in "Echtzeit" mit, ist ja auch nicht schlecht grins 2


      Die Räder und Blenden habe ich gar nicht so sehr nach Bauanleitung oder anderen Bauberichten, sondern mit fleißiger Hilfe dieser beiden Bilder aus dem Netz umgesetzt:

      upload.wikimedia.org/wikipedia…al_October_23%2C_2016.jpg

      upload.wikimedia.org/wikipedia…October_23%2C_2016_02.jpg

      Meine Interpretation sowie ihre Entstehung sehen dann so aus:







      Jetzt noch der Propeller, die Antenne und das nicht so ganz nachvollziehbare Auspuffgedöns kratz1
    • danke1 , Martin und Dieter für eure ja 2

      Was ich bei Halinski überhaupt nicht mag, ist die Aufforderung irgendwas nach Bristol zu kleben regen1 , da ich nach wie vor keine Ahnung habe, was Bristolkarton überhaupt ist. Googeln hilft da auch nicht so viel. Somit bin ich die Geschichte aus der Historie heraus angegangen. Also: Papierhersteller aller Länder schickten vor Urzeiten ihr bestes Papier nach Bristol, weil man dort die Kunst, aus verschiedenen Papierschichten Bristolkarton zu kleben, so gut beherrschte wie nirgendwo sonst auf der Welt motz1 Ich habe also aus zwei Schichten DIN-A3 Zeichenblock meinen Bristolkarton gefertigt. Aufgrund der momentan vorherrschenden Apokalypse und sonstigen Einreiseproblemen wegen diverser Brexitversuche konnte ich hierzu leider nicht nach England reisen und mußte den Arbeitsschritt somit im Homeoffice durchführen. Das Verkleben von zwei Schichten Papier mit dem Gewicht 100 Gramm pro Quadratmeter scheint Halinskis Anforderungen an Bristolkarton jedenfalls einigermaßen zu entsprechen. Ich werde es mir für die nächsten Modelle merken grr Man könnte auch einfach eine Papierstärke in die Bauanleitung schreiben, wie es alle anderen Verlage auch tun raus1 Aus dem Bristolzeugs sind dann sozusagen die Grundplatten für die beiden Auspuffbänke geworden:



      Im Folgenden habe ich mich dem Propeller zugewendet. Die Art und Weise, in der der innenliegende Zylinder den darüber platzierten Kegel in Form bringt, ist in meinen Augen großes Konstruktionskino cool1





      Ich habe dann noch die Antenne und das komische Drahtstückchen im Flügel angebracht, was jedoch erst später bei den Galeriebildern gezeigt wird. Der Flieger an sich ist jetzt fertig. Ich möchte allerdings noch aus diversen Pilotos Sovieticos ein japanisches Fliegerass basteln, was meine in Sovietico geborene Frau gleich mal pauschal als hirnrissige und deplatzierte Idee abgetan hat frech 1