Fischdampfer Nürnberg / HMV / 1 : 250

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    • Fischdampfer Nürnberg / HMV / 1 : 250

      Hallo Freunde,

      meine letzten Modelle, die ich hier vorgestellt habe, waren ja meist im Einheitsgrau gestrichen. Um mal wieder einen etwas anderen Bauablauf zu haben, habe ich mich einem friedlicheren Objekt zugewandt. Nun ja, ob die Fische auch so darüber denken? happy1

      Mich sprechen die "Arbeitsschiffe" ja sehr an. Und einen Fischdampfer zähle ich natürlich auch dazu. Vor etwa 60 Jahren habe ich die Nürnberg schon mal gebaut. Aber der lebt wohl schon lange nicht mehr. Wo er nach meinem Auszug aus dem Elternhaus verblieben ist ? Ich weiß es schlicht und einfach nicht mehr.

      Nun, außer dem Namen und der Silouette haben aber der WHV-Dampfer und die Nürnberg von HMV nur wenig gemein. Konstrukteur war Peter Brandt. Ich habe mir den Kartonsatz, bestehend aus 4 DIN-A 4 Bögen und einem beiliegenden Druckfehlerergänzungsbogen samt Lasersatz schon lange zugelegt und zwischenzeitlich angeschnitten.

      Aus Lokalpatriotismus setze ich natürlich die Nürnberg statt der Wuppertal um, versteht sich. So wird das Ding dann mal aussehen (hoffentlich).

    • Wie bei Schiffen mal üblich, begann der Bau auch hier mit dem Spantengerüst. In alter Neubertt'scher und Brandt'scher Marnier mit Klebelaschen an der Grundplatte. Die Spanten habe ich alle "gedoppelt", die mittigen im Bereich der Brücke aber nur bis zur Höhe des Hauptdecks. Das Modell ist auf Wasserlinie ausgelegt und wurde vorletztes Wochenende, parallel mit der Fertigstellung der Westerwald, bereits begonnen. So konnte die Basis schon mal gut aushärten.

    • moin1 Günter
      Hoffentlich so aussehen , ich glaube es ja wohl nicht, kleiner Witzbold biste also auch noch. Na denn man tau aber du bringst uns ja wohl einen richtigen Fang von der Jungfernfahrt mit. Wenn ich darf schaue ich dir wieder neugierig über die Schulter auf das der Dampfer so gut wird wie die Westerwald, nochmals Glückwunsch zur Fertigstellung.Ich habe jedenfalls auf dein wohl getrunken. prost1 Hast ja wohl gemerkt das ich auch erstmal auf dem zivilen Sektor tätig bin.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Moin Günter,

      eine sehr schöne Wahl. Da der Passat-Verlag im Mai die VIKINGBANK und damit ein frühes Exemplar eines westdeutschen Heckfängers herausbringt liegst Du voll im Trend. Viel Erfolg!

      Dein einziger, aber verzeihlicher Fehler ist die Wahl der NÜRNBERG statt der WUPPERTAL, da sie N.C. als Fischereikennzeichnung hat und B.X. natürlich viel, viel schöner, größer, besser und toller ist grins 3 (Jetzt können die Cuxhavener stänkern...)
      Viele Grüße Nils
    • Moin Günter flagge1


      Ein feines, schönes Modell, freu 2
      habe ich auch noch auf Bauhalde !


      Viel Erfolg !
      Bin hier wieder dabei !! daumen1

      Gruss aus dem ausgestorbenen Cuxhaven
      und Gruss auch an Deine Frau !! happy 2
      Gruss

      Holger





      Fange mit den schweren Dingen an,
      die Leichten lösen sich dann von selbst.....

    • Das Hauptdeck 17 mit den Dreifach-Schablonen zum Anbringen der ersten Wände zieht sich bis zum Heck durch. Die Zeichnung gefällt mir außerordentlich gut.



      Es versteht sich von selbst, dass die Wände 19 und 20 auch mit aufzuklebenden Türen/Schotten versehen sind.



      Das Bootsdeck 21 ist im Bereich der anzubringenden Wände oben auch wieder mit Dreifachprofilen und an den Überhängen von unten mit zwei Gegenstücken versehen.

    • Dann konnten die Wände mit dem Deck verbunden werden. Dank der Dreifachprofile ging das gut von der Hand. Im zweiten Bild ist auch der Stringer 18/18a zu erkennen, der zwischenzeitlich das Heck auch noch verstärkte. Hatte vergessen, das im Bild festzuhalten. Sorry.



      Die Wand zum Backdeck ist "ohne Hinterbau" auch am Platz.




      Das Bootsdeck 21 schließt den hinteren Bereich des Fischdampfers nun bereits ab.


    • Willkommen in der Runde an die neu hinzugekommenen "Daumendrücker". Moin, Holger: dann lass'mer's knacken.

      Ich muss so langsam die Aufholjagd starten, um "live" vom Bau zu berichten: Also - es geht weiter. Die Baunummern 23/24 waren bereits die Bordwände. Ich kann mich da noch dunkel erinnern, dass meinem Freund Fiete beim Bau der Nürnberg ein Lapsus passiert war. Die Anleitung sieht die Anbringung der Steuer- und Backbordseite einzeln vor. Die gemachten Erfahrungen bei der Sloman Alstertor kam mir in Erinnerung. Die waren gut. Also habe ich die beiden Bordwände am Heck zusammengeklebt. Erst die Heckteile gut vorgerundet, dann die Laschen von innen stumpf mit Kittifix geklebt und letztlich mit einem "Leimring" gesichert. Dann die Heckteile zusammengeklebt und von innen mit einem zurechtgeschnittenen Teefilterstück gesichert.




      Denn die Schrift am Heck sollte halbwegs passen.





      Die vorgeformte und zum Anbau bereitgelegte Bordwand. Schnittkanten natürlich schon bemalt.

    • Dass hier meiner Ansicht nach eine gute Möglichkeit besteht, das Heckteil ohne große Problem einfach von hinten "überzustülpen", mag das Bild vom für ein solch kleines Modell sehr massiven Heckbereich, aus Spanten, Decks und Stringern bestehend, aufzeigen.



      Und dann, mit UHU geklebt, der nächste Schritt.



      Dann ging's abwechselnd Stb/Bb peu a peu weiter nach vorn.



      Auch unten kann ich sagen: Passt scho!



      Und vorne: urteilt selbst.



      Ich konnte es natürlich nicht lassen, das Nürnberger Wappen auch gleich anzubringen.

    • Die Schanz-Innenseiten 27 und 28 sind vorbereitet



      und angeklebt.



      Und da kam dann auch der Lasersatz mit ins Spiel. Die Schanzstützen konnten diesem entnommen werden. So gleichmäßig lassen sich die Minidinger aus dem Karton sicher kaum ausstanzen.



      Die Markierungen an Schanzinnenseite und auf dem Deck machen das genaue Anbringen leicht.

    • Das Ausschneiden der schmalen Scheuerleisten und das Anbringen auf beiden Rumpfseiten war nicht ohne. Der Karton ist in einfacher Stärke.



      Der graue Streifen 31 schließt das Heck nun ganz. Passform: formidable.



      Weitere Scheuerleisten.



      Ich hatte einige Zeit überlegt, ob ich das Heck mit dem auch im Bogen vorhandenen Aufkleber mit Schiffsnamen und Heimathafen versehen soll. Die Lage zwischen den Heck-Bordwandteilen bot sich m.E. dafür an. Also getan - und zufrieden damit.

    • Das Backdeck 32/32a des Walfischbugs habe ich zum Glück vor dem Ankleben noch probiert. Bisher passte jedes Teil absolut. Hier musste ich aber feststellen, dass die abzurundenden weißen Seitenteile im vorderen Bereich etwas zu kurz geraten sind. Wenn man genau hinsieht, ist's auf dem Bild wohl zu erkennen.



      Was tun ? Glück gehabt. Dem Bausatz liegt ja der Korrekturbogen bei. Und da ist das Backdeck auch drauf. Also: die Seitenteile vom Fehldruck getrennt und mit Bordwand und Spanten verbunden.



      Und dann das gesamte Deck einfach drüber. Aber bitte nicht weitersagen. Etwas Schummelei gehört halt zum Geschäft.



      Die Ankerklüse erinnerte mich irgendwie an die der WHV-Modelle der Dickschiffe der Kriegsmarine. Aber irgendwie hab ich die Klüse doch vernünftig reingebracht. Damit: Rumpf dicht, Dampfer fahrbereit.

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      Rezatmatrose wrote:

      Auch unten kann ich sagen: Passt scho!
      Das kann man wohl sagen, der Rumpf und insbesondere das Heck sind Dir sehr sauber gelungen! Ich speichere das gleich mal im Hinterkopf ab, weil ich im Zweifel mit einer Weißleimnaht am Bug begonnen hätte. Der macht bei Dir auch einen sehr guten Eindruck.

      Was die Wallschienen/Scheuerleisten angeht, könnte man sie auch gut verdoppeln, ohne dass sie zu mächtig wirken.
      Viele Grüße Nils
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      Hallo günter,

      das geht ja bei Dir schon wieder los wie das berühmte Brezelbacken!
      Der Anfang sieht in jedem Fall schon sehr gut aus! daumen1

      Servus
      hvt
      Schaut Euch die Welt an, so lange es noch geht, denn wenn wir reich sterben, dann fahren die Erben.....
      (Ausspruch einer Dame auf der MS Albatros bei unserer Afrikafahrt) grins 2
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      Hallo Fritz,

      ja, das kann ich im Nachhinein auch so bestätigen.

      Moin Nils,

      danke - ich hatte ein Verdoppeln durchaus angedacht aber es dann doch gelassen, wegen des einfacheren Ausschneidens.

      Servus Hagen,

      ich betätige mich ja auch schon in der zweiten Woche mit dem FD und muss den Rückstand zum aktuellen Baustatus hier im Forum nachholen. Scheinbar war mir der Spaß am Bauen größer als auf der Tastatur rumzuklimpern happy1

      Günter
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      Aus der folgenden Wand habe ich die Fenster ausgeschnitten und verglast. Da half mir die Folie einer neu geöffneten Mon-Cherie-Packung.



      Dank des Dreifachprofils ließ sich die gut und sicher Verkleben.



      Auch auf das Brückendeck war wieder so ein Profil zu kleben.



      Das m,it der Biegerei der Spanten ist nicht immer schön. Moderne Konstruktionen machen es einem schon einfacher. Aber: geklappt hat's trotzdem.

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      Ähnlich ging's mir auch beim Schornstein. Von der "Inneneinrichtung" habe ich aufgrund meiner "Baueuphorie" auch vergessen, den Auslöser zu drücken. Das Gestell ist sehr massiv, aus verdoppelten Kartonteilen. Nun, das Runden des Mantels eh so wie immer, mit Lasche etc. Hier die fertigen Teile. Die "Tröte" aus dem Lasersatz hat im unteren Teil ihre gelbe Farbe verloren und wurde dunkelgrau gepönt. Seht einfach die Bilder dich ich davon gemacht habe.







      Der Schornstein ist auf seinem Platz.





      Und ne Totale.


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      Hallo Tommi,

      ja, Spass hab ich damit bisher wirklich. Aber der Fischgeruch hat sich bei dem Dampfer wohl eher mit dem verbrannter Kohle gemischt, wie Nils schon feststellte. Die Nachfolger dieser Klasse hatten dann wohl Dieselmotoren als Antrieb.

      Danke Kurt, Werner und Fritz für das Lob.

      Moin Nils,

      danke. Die auf dem Hauptdeck beidseits der Brücke aufgedruckten Deckel sollten wohl die Einfüllöffnungen für die Kohlebunker darstellen, oder?

      Günter
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      Und dann gings wieder auf's Hauptdeck. Die Ladeluken wollte gebaut werden.




      Dem folgten dann die "Fischhocken" (ich hoffe, den Fiete'schen Ausdruck hier richtig zu verwenden) aus verdoppelten Karton. Erst die Längsteile



      und dann die Querteile eingesteckt und verklebt. War nicht wirklich einfach.



      Ob es sich bei diesen beiden Teilen um Lüfter oder "Fischkocher" handelt - ein Fachmann wird mir da schon Bescheid geben.

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      Dann kam mal wieder ein "Modell im Modell". Die große Winde der Baugruppe 46. Wenn ich mich nicht verzählt habe, waren hier 60 Einzelteile zusammenzufügen. Seht hier das Werden in Bildern.











      Der Vergleich der 3-D-Abbildung im Bogen mit meinem Bau zeigt doch viel Ähnlichkeit.



      Die fertige Winde, die mit einigen Teilen aus dem Lasersatz etwas einfacher umzusetzen ist.




      Sie fand ihren Platz fast von alleine.

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      Moin Günter,

      Deine NÜRNBERG gefällt mir außerordentlich klasse1

      Eine Frage habe ich zum Wellenbrecher: Muss der tatsächlich an den Seiten frei überstehen? Aus dem Bogen und den Zeichnungen werde ich nicht so ganz schlau. Die Markierung auf Teil 32 aus dem Ergänzungsbogen läuft bis auf die weiße Rundung, aber wie man das abknicken/-runden soll...?
      Viele Grüße Nils
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      Hallo Günter,

      eine sehr schöne und saubere Arbeit.
      Die große Winde hast Du super hinbekommen, Respekt! klasse1
      Ein kleiner Hinweis noch:
      Überprüfe doch nochmal die rote (backbord) Positionslaterne.
      Ich denke, da ist was durcheinander geraten. kratz1

      Lieben Gruß
      Ralf

      Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2
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      Servus Günter,

      wieder sehr saubere Kartonmodellbauarbeiten.

      Der Wellenbrecher sieht schon etwas merkwürdig aus.
      Dieser Überstand, müsste der nicht leicht nach unten Richtung Bordwand gebogen werden ?




      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Günter,

      die Winde gefällt mir auch sehr gut! Der Wellenbrecher sieht z.Zt. wirklich mit dem Überstand etwas komisch aus, doch evtl. werden wir ja noch erleben, wie er schließlich aussehen wird. Die rote Positionslaterne scheint wirklich irgendwie anders als die grüne zu sein. Wahrscheinllich ist das runde Teil hinten um 90 Grad zu drehen!

      bleib gesund
      Fritz