Ein fliegender Drahtverhau - Farman M.F.11 der Serbischen Fliegertruppe in 1/72 Efrem

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    • Ein fliegender Drahtverhau - Farman M.F.11 der Serbischen Fliegertruppe in 1/72 Efrem

      Hallo zusammen!!!

      Währen ich auf die Motivation warte meine roland c.Ii zu überspannen hab ich beschlossen den nächsten Flieger anzufangen.

      Da bei der C.II der Rumpf so mächtig rüberkommt und dabei so schön strömungsgünstig ist hab ich mich entschieden das genaue Gegenteil zu bauen:
      Einen der Gitterschwänze aus der ersten Kriegshälfte.
      Da giebt es ja eine schöne Auswahl besonders auf alliierter Seite. Ganz meiner Vorliebe für die weniger bekannten Arbeitspferde entsprechend fiel meine Wahl
      Auf einen Flieger der von allen alliierten Fliegertruppen verwendet wurde und der auch auf allen kriegschauplätzen verwendet wurde.
      Trotzdem ist die Maschine wohl nur wirklichen Enthusiasten bekannt.

      Die rede ist natürlich von der im Titel genannten farman M.F.11, auch shorthorn genannt.

      Da ich bei meinen Modellen einen gewissen österreich Bezug ganz gern hab hab ich mich für eine serbische Maschine von 1915 entschieden.

      Das Modell ist bei zarkov als Download käuflich zu erwerben.

      Die Grafik gefählt mir recht gut. Auf die Genauigkeit bin ich gespannt. Der Bau wird definitiv spannend da, anders als bei anderen Modellen von gitterschwänze in meiner Sammlung, der gitterteil nicht aus einem ausgestichelten Stück sonder wird aus Einzelteilen zusammen gesetzt.

      Eine genaue Beschreibung der Geschichte dieses Typs giebt es morgen.

      Damit jetzt noch jeder eine Vorstellung davon bekommt was ich mir da vorgenommen hab noch Fotos vom Titelblatt und der Bauanleitung





      Mit dem Bau hab ich heute auch schon begonnen aber es ist schon spät daher morgen mehr.

      Bis dahin

      Lg Toby
    • Hallo zusamen,

      In zwischen hab ich etwas weitergebaut. Leider komm ich nicht so viel zum bauen wie ich mir wünschen würde. Aber mit baby und Umzug bleibt mir pro Tag nur ca ein Stunde täglich in der ich auch die Ruhe und Nerven hab auch was zu machen.

      Bis jetzt hab ich die Ausleger für die steuerflächen, die beiden Tragflächen und das höhenleitwerk gebaut.

      Heute hab ich mit der stützstreben zwischen den tragflächen begonnenen. Nach dem aufdopeln liegen die jetzt zwischen Büchern zum trocknen damit die schön gerade werden.

      Schön langsam wird mir auch in vollem Umfang bewusst auf was ich mich da eingelassen habe. Die schiere Menge an stützen aus denen der flieger besteht ist überwältigend!!!

      Alleine zwischen den tragflächen befinden sich zwanzig (20!!!!) Streben die alle im selben Winkel und zueinander parallel stehend montiert werden müssen.

      Wie ich das so lösen werde können das ich auch zufrieden bin weiss ich noch nicht wirklich. Aber zu stur zum aufgeben bin ich halt auch! Ich hab so das Gefühl das sich der Bau ne Weile hinziehen könnte.

      Aber nun zu den Bildern des bisher geschafften.







      Aufs Ausschneiden der vielen zarten Streben freue ich mich schon!

      Ohne härten mit Superkleber wird das ganze wohl stabil genug werden.

      Bis zum nächsten Mal!

      Lg Toby
    • Hallo Toby,

      eigentlich wollte ich schon neulich antworten, habe aber vergessen auf Absenden zu klicken...

      Da hast du dir aber ein heißes Projekt ausgesucht, und ich weiß wovon ich rede, denn ich habe genau diesen Vogel
      vor Jahren aus Plastik gebaut, Blue Rider Vakubausatz mit Fotoätz- und Zinnteilen.

      Das war schon ziemlich heikel, aber aus Papier? Da wirst du aber die komplette joy des madmans brauchen! klasse1

      20 Streben sind viel, aber das Biest hat über 200 Spann- und Steuerkabel!!!

      Beim Zusammenbau rate ich DRINGEND zu einer Helling aus...Karton.
      Hier ein Beispiel in seiner einfachsten Form:





      Die Unterseite kann auch gerade sein - Flugstellung, aber die Räder sollten den Boden berühren.

      Gutes Gelingen

      Gruß Joachim
    • Hallo Toby,

      ein interessantes Projekt, welches man eher nicht so häufig zu sehen bekommt. Viel Erfolg beim Bau.

      LG
      Thomas

      P.S.: Bitte füge noch eine Leerzeile zwischen deinen Bilderreihen ein. So wie bei Joachims Bildern.


      "If you think you are too old to rock 'n roll, then you are!" (Lemmy)
    • Thomas D. wrote:


      P.S.: Bitte füge noch eine Leerzeile zwischen deinen Bilderreihen ein. So wie bei Joachims Bildern.

      Hallo Thomas,

      Mir ist leider kurz nach dem sie bei uns alles wegen corona zugemacht haben der PC eingegangene und daher mach ich alle Einträge vom Handy da ich weder einen neuen bekomm noch ihn repariert bekomme. Am telephon zeigt es mir immer alle Bilder in einer Kolonne an daher ist mir das leider nicht aufgefallen.

      Ich hoffe jetzt passt es?!


      Lg Toby
    • Hallo Joachim,

      Danke für den Tipp mit der helling.

      Über sowas hab ich schon nachgedacht bevor du es erwähnt hast, aber ich binn mir immer noch unsicher wie genau ich das Ding für diesen speziellen Vogel gestalten soll.

      In 1/72 ist alles so klein und in Karton so leicht das mir das Modell das du auf deinen Fotos mit der D.VII zeigst den Bauteilen zu wenig hält zu geben scheint. Auch tüfteln ich auch immer noch an den Winkeln herum die Streben stehen laut meinen Plänen nicht genau im rechten Winkel zu den tagfläche und die Wölbung macht das ganze nicht gerade leichter.

      Was die über 200 Drähte betrifft werd ich sehen ob ich bei 1/72 tatsächlich alle nachbilden. Ich hab bei einigen meiner Modelle die Erfahrung gemacht das die doch verhältnismäßig kleinen flieger auch schon mal überladen wirken können und der Gesamteindruck manchmal stimmiger ist wenn man ein paar weglässt. Aber das läst sich vorher immer schwer abschätzen.

      In welchem Maßstab hast du dein deine m.f.11 gebaut? Und in welcher Variante?

      Ich persöhnlich würd mich über ein zwei Bilder deines Modells durchaus freuen.

      LG Toby
    • S wird, nachdem ich diesen Aspekt aus Zeitmangel lange vernachlässigt habe, endlich mal wieder Zeit für etwas Geschichte.

      Auch wen der erste Weltkrieg am Balkan begonnen hat konzentrieren sich fast alle Schilderungen dieses Konflikts auf die großen Matterialschlachten in den Gräben der Westfront.

      Daher ist es kaum verwunderlich das, abgesehen von der Schlacht um Tannenberg (die an der der Deutschritterorden NICHT beteiligt war), kaum jemand was von den anderen Schauplätzen dieses Krieges gehört hat.

      Die Schlacht von Gallipolie an den dardarnellen ist vielieicht noch manchem ein Begriff.

      Das es auch eine Schlacht um die deutsche Kolonie in China, Tsingtao, gab ist wahrscheindich den Freunden der kaiserlichen Marine bekannt. Von der Versenkung eines kleinen deutschen Kreuzes in einer flussmundung un ost Afrika hat dan kaum mehr jemand etwas gehört.

      Die elf isonzo schlachten ist Österreichern und Italienern noch ein Begriff aber darüber hinaus kaum bekannt.

      Auch am Balkan war einiges los das praktisch in Vergessenheit geraten ist.

      Da gabs mehrere Vorstöße der kuk Armee nach Serbien die abgeschlagen wurden. Ein Grund hierfür waren die Aufklärungsflüge der serbischen fliegertruppe. Diese wurde wohl als einige der wenigen zu dieser Zeit ach von den Generälen erst genommen das diese bereits in den balkankriegen 1912 und 14 Erfahrungen mit diesen sammeln konnten.

      Auch die Fronten in Albanien und Thessaloniki sind in Vergessenheit geraten.

      Warum erwähne ich all diese obskuren Ereignisse hier?

      Ganz einfach: An all diesen Ereignissen waren farmans beteiligt! Obwohl von der M.F.11 nur ca 370 Stück gebaut worden waren, waren Exemplare dieser Maschinen weltweit im Einsatz.

      So wurden vier mit Schwimmer ausgerüstete Exemplare würden von den Japanern von einem flugzeugmutterschiff bei der Eroberung von Tsingtao eingesetzt. Interessanterweise kommt hier auch wieder ein Österreichbezug zum Vorschein. Das österreichische ost Asien stationsschiff SMS Kaiserin Elisabeth hatte sich nach Tsingtao in Sicherheit gebracht, nahm dort aktiv an der Vereinigung teil und wurde dadurch Ziel des ersten Luftangriffs auf ein Schiff durch japanisch farmans. Auch scheint es zu, ergebbnislosen, Schusswechseln mit Handfeuerwaffen zwischen den japanischen farmans und der einzigen dort stationierten taube gekommen zu sein.

      Ebenso waren zwei farmans an der Versenkung der Kreuzes SMS Königsberg im Rufiji Delta beteiligt. Sie flogen neben verschieden anderen flugzeugtypen (darunter auch ein weiterer gitterschwanz den ich als nächstes bauen möchte , die cautron g3) artelleriebeobachtunsflüge für zwei Monitore deren Beschuss die Königsberg so stark beschädigte das sie sich zu zuguterletzt selbst versenkte.

      Ich habe vor im Laufe des bauberichtes noch etliche andere Geschichten über die farmans einzuflechten. Ich hoffe euch damit nicht zu langweilen.

      Bis dahin

      Lg Toby
    • Hallo Toby,

      meine M.F. 11 ist im Maßstab 1:72, die Leitwerksträger und das Fahrwerk sind fotogeätzt,
      Motor, Propeller und Räder aus Zinn. Die Streben sind "Strutz", stromlinienförmiger Messingdraht,
      leider nicht mehr erhältlich, die Verspannung ist 0,1 mm Kupferdraht.



      Die Shorthorn hatte eine "scheinbare" negative Staffellung, hervorgerufen durch den Anstellwinkel.
      Auf einer Zeichnung von Ian Stair bildet die Tangente der Vorderkanten mit der Flügelsehne einen 90 Grad Winkel.

      Gruß Joachim
    • hi Joachim,

      Ich hab mittlerweile ein paar Pläne im Netz gefunden die die Verspannung, den korrekten wikel der Streben und viele Details die in den Baupläne völlig fehlen, auch wen die Teile dafür am Bogen sind, zeigen und mir sehr helfen werden.

      Die Verspannung wirkt da ja schon sehr respekteinflössend aber sie bei deinem Modell dreidimensionalisiert zu sehen macht fast ein wenig Angst davor. schwitz1

      Dein Modell ist echt spitze! Bin gespannt wie meine Kartons Variante sich daneben machen wird.

      Leider bin die letzten paar Tage mim baby überhaupt nicht zum bauen gekommen.

      Hoffentlich find ich heute Abend wieder die Ruhe.

      Lg Toby

      P.s.: was für einen Draht verwendest du? Ich hab zu meinen Plastikmodellzeiten eigendlich immer gezogene giessäste verwendet. Nur einmal hab ich einem tip folgend die einzelstränge aus elektrokabeln verwendet. Wurd aber nicht so schön gerade wie bei dir und den giesästen.
    • Hallo Toby,

      habe mal in einem Elektronikladen Rollen von Kupferdraht in allen Stärken von 0,1, bis 1mm in allen Zwischenstufen
      gekauft, die dickeren hatten eine Art Lacküberzug.

      Den Verspannungsdraht etwas länger als nötig abschneiden, auf die Schneidmatte legen,
      Stahllineal drauf und mit Druck 3 bis 4 mal hin und her bewegen.

      Aber Achtung, Kupferdraht ist sehr empfindlich und hat die falsche Farbe. Besser wäre chirurgischer Stahldraht,
      der wird aber entweder nicht an Privatpersonen (in kleinen Mengen) verkauft oder ist (im Modellfachhandel) schweineteuer.

      Gruß Joachim

      PS: aus dem dickeren Draht kann man prima Streben hämmern!
    • Hallo zusammen!

      Zu erstmals danke Joachim für die Tipps. Bei den streben werd ich diesmal bei Karton bleiben. Aber die Technik werd ich mir merken und spätestens bei den größeren zweimotorigen die ich zu bauen plane (Caproni Ca.3, Gotha G.I, Gotha G.V und die Cautron g4) ausprobieren. Da denke ich wir karton an seine Grenzen stoßen wen's um die verstrebung geht.

      Beim aktuellen Projekt giebt es nur wenig Fortschritte. Ich hab mir heute mal spät abends Die Zeit genommen und mich für drei Stunden hingesetzt zum Streben ausschneiden. Schön mit Kanntenfärben und verstärken mit Superkleber.

      Eine meditative Angelegenheit soviel steht fest.





      Mich beschleicht immer mehr das Gefühl das es sich bei diesem flieger um so eine art grossegler im Flugzeugbau handelt. Hauptarbeit wird sicher das tackeln.


      Das wars auch schon wieder.

      Lg Toby
    • Hallo zusamen,

      Nach einer kreativen Pause die einerseits dem babybedingten Schlafmangel und andererseits der Unsicherheit mit was ich weitermachen soll geschuldet war, ging es gestern wieder ein Stück weiter.

      Ich habe mich entschieden mal die Gondel zu bauen. Hier wird offensichtlich wie extrem unvollständig die Baupläne der Maschine sind. Diese machen mit ihrer Computergenerierten Grafik zwar auf den ersten Blick einen guten Eindruck zeigen jedoch keinerlei Details. Am bogen befinden sich unzählige Teile die auf den Plänen nicht vorkommen und oft nicht wirklich zuordnenbar sind. Besonders im heckbereich der Gondel zwischen Cockpit und Motor hab ich im Moment noch keine Vorstellung wie das genau aussehen soll und welche Teile aus dem Bogen dort letztendlich landen sollen/werden.

      Vileicht finde ich ja irgendwo im Netz noch Bilder die da etwas Klarheit schaffen. Ein Buch in dem eventuell ein paar Fotos drinnen sind ist auch am weg. Mal sehen.

      Einstweilen hab ich mal angefangen mit den Teilen bei denen ganz offensichtlich ist wie sie zusammen gehören. Da ich mich für die detailiertest möglich Variante entschieden hab musste ich mal die gesamte tragende Struktur austicheln wobei einzelne Abschnitte wieder mit noch kleineren Teilen aufzudoppeln waren. Der erste Teil der Nase wurde auch gebaut. Der besteht aus fünf stumpf zu verbleibenden Streifen um einen dreidimensional gewölbten Teil zu bekommen. Auch hab ich die Tritte die der Crew beim Einsteigen helfen sollen, die normalerweise nur als schwarze Halbmonde aufgedruckt sind ausgeschnitten.

      Langer Rede kurzer sinn: mehrere Stunden Arbeit für einen relativ geringen optischen Effekt an einer Stelle die später nur noch schlecht einzusehen sein wird. Modellbau Wahnsinn vom Feinsten.
      Ich hab spass dran.











      Ich bin selber recht gespannt wie es weiter geht.

      Bis zum nächsten mal
      Lg Toby
    • Hallo zusamen,

      Nach intensivem Studium der Pläne und der sehr spärlichen Quellen konnte ich einige Teile des Innenleben der Gondel zuordnen und in etwa erraten wo die Teile hingehören.

      Also hab ich mich gestern Abend ans Werk gemacht und mit den inneren Werten der Gondel begonnen.

      Das ganze war wieder ne heftige Sticheleie.


      Um was es sich bei der flachen Kiste handelt ist mir nicht bekannt, die größere ist der treibstofftank. Auf den kommt noch ein einfüllstutzen drauf. Da ich aber noch nicht weiß wie das dan unter die obere Verkleidung passt kommt der erst wen auch diese an Ort und stelle ist.


      Steuersäule und Ruderpetale. Ich hab mir grosse Mühe gegeben die so auszusticheln das sie auch wirken wie die rohrkonstrukte des Originals. Ohne superkleber währ da mal wieder nur papierbrei entstanden.




      Und das ganze an Ort und stelle. Wieder mal giebt einem der Bau der Maschine ein Gefühl dafür wie unglaublich eng es in den Cockpits dieser Pioniervögel war. Schon mit den beiden Piloten scheind sämtlicher verfügbarer Raum aufgebraucht zu sein. Das die Kiste dan noch eine monströse Kamera mit Filmblatten oder ein Funkgerät mitführen konnte erscheint völlig unmöglich. Auch habe ich auf Filmaufnahmen aus dem Jahr 1915 (manchmal ist YouTube unbezahlbar) gesehen das anfangs die Bomben nicht aussen mitgeführt wurden sondern im Cockpit untergebracht wurden und per Hand über die Seite gewichtet wurden. Ist zwar kein unbekannter Vorgang aber wo in diesem Fall die Dinger verstaut wurden ohne sich hoffnungslos zu verkeilen ist mir ein Rätsel.

      Ach wo der riesige Kasten der damaligen Funkgeräte untergebracht war ist mir schleierhaft. Nur bei der Kamera bin ich schlauer. Die wurde nämich seitlich außerhalb der Gondel aufgehängt.

      Ich denke es ist offensichtlich das die Maschine immer nur eine der oben genannten Ausrüstungen gleichzeitig mitschleppen konnte. Ach wen das Vieh Platz für mehr gehabt hätte währ sie dank ihrer unglaublichen Leistung von 80ps wohl nicht in die Luft gekommen.

      Es gab übrigens auch eine Variante mit 130 PS, die wurde aber als begleitjäger für die Bomber verwendet die weiter mit dem 80 PS Motor auskommen mussten.

      Wie mit diesem Vogel "Langstrecken" Missionen von der Westfront in die deutschen Industriegebiete abgelaufen sind ist heute eigendlich nicht mehr vorstellbar.

      Trotzdem habe es mehrere strategische bomberverbände der französischen Luftstreitkräfte die1915/16 die mit der MF11 regelmäßig Ziele in Westdeutschland angriffen. Darunter Giftgasfabriken und Bahnhöfe.

      Bis zum nächsten mal

      Lg Toby
    • hallo zusamen,

      Heute hab ich weiter an der Gondel gewerkelt.

      Im Grunde giebts nicht viel darüber zu erzählen. Viel Vorformen, viel stumpf kante auf Kante kleben, sehr wenig anpassen. Der bausatz fählt ganz gut zusamen.... wen man mal ausgeknobelt hat wo was hingehört.

      Aja bei der Windschutzscheibe hab ich mal wieder was gemacht was ich so noch nie gemacht hab. Anstelle der verpackungsfolie hab ich diesmal transparent trocknenten weißleim verwendet. Das mit der verpackungsfolie hat diesmal nicht funktioniert da der ramen zu filigran ist und dadurch die klebefläche zu klein um ach wirklich dauerhaft zu haften.







      Soweit zum heutigen Baufortschritt. Ich weiß zwar das der Leim immer transparent getrocknet ist aber im Moment macht mich die weisse schwibe trotzdem nervös.


      Lg Toby
    • ich hab gerade noch ein paar Bilder geschossen die euch ein Gefühl für die grotesken Proportionen dieses Vogels zu geben.

      Vergleichsobjekt ist ein PCF Mk.1 auch swift boat genannt. Für alle denen das nichts sagt: es handelt sich um ein Patrollienboot der US Navy aus dem Vietnamkrieg. Es wurde für mehrtägige Patrouillen entlang der Küste und im Mündungsdelta des Mekong verwendet und hatte eine Besatzung von sechs Mann. Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit eines davon in Malta in echt zu sehen. Die maltesischen Küstenwache besaß damals noch zwei dieser Vietnamveteranen. Gross ist anders.

      Die tragfläche der MF11 ist mit ihren 18 Metern länger als das Boot und entspricht durchaus der eines modernen Wettkampfseglelflugzeugs.

      Neben der Munitionskiste am Heck des Bootes wirkt die Gondel jedoch winzig. Im Grunde ist die Kiste gleich Grosse wie der Raum der der zweiköpfigen Crew für mehrstündige Einsätze zur Verfügung stand!



      Auch neben der "Badewanne" für den oberen mg-schützen und sein zwillings .50er erscheint die Gondel lächerlich klein.



      Selbst auf dem eigenen höhenleitwerk wirkt dir Gondel der MF11 irgendwie verloren.



      Und noch ein Blick von oben ins Cockpit mit einem Besatzungsmitglied. Der Knabe passt perfekt rein also muss es passen. Auch auf dem vorderen Sitz hätte eine Figur perfekt Platz wen ich eine hätte die die richtige beingaltung hätte um an der steuersäule vorbei auf die Pedale zu kommen.



      Achja während ich diesen Text geschrieben habe ist die Windschutzscheibe auch klar geworden freu1


      Lg Toby
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