Fregatte F 125 Baden-Württemberg / Passat / 1 : 250

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    • Fregatte F 125 Baden-Württemberg / Passat / 1 : 250

      Hallo Freunde,

      die meinen Bericht über den Bau des Fischdampfers Nürnberg verfolgt haben wissen ja bereits, dass ich ein neues Projekt auf der Rezatwerft liegen habe. Wie so oft, ist die Auswahl bei der Vielzahl an vorliegenden Bauvorlagen schwierig. Ich habe mich aber schon vor einiger Zeit entschlossen, die vorhandenen und noch nie gebauten Modelle der Bundesmarine in meiner Sammlung anwachsen zu lassen. Nachdem gerade Passat und die "Tochter AGfBM" hier die Fahne hochhalten, wurde es die neue Fregatte Typ 125 der Deutschen Marine. Im Nachbarforum war die ja schon oft zu sehen, hier aber, so weit mir nichts entgangen ist, noch nicht.

      Ich stelle deshalb hier den Bogen mal vor.

      Den Bildern vom Cover ist schon viel zu entnehmen.



      Die Anleitung ist hauptsächlich verbal.



      Einige "Detailbaugruppen" gibt's auch grafisch.



      Die Geschichte zum Typ 125 und die Details zum Schiff sind auf der Innenseite des Umschlags festgehalten.



      Zum Eindruck des Drucks hier eine Seite aus dem gekauften Bogen



      und vom Download der "Hubi" als Beispiel.



      Natürlich habe ich mir auch den Ätzsatz mit dazu geordert. Das Bild der Platine 1 kommt hier. Auf die Platine 2, die primär für die "Zurüstteile" gebraucht wird, habe ich mir wegen der nur dort vorhandenen Antennenspreizer später dann noch zugelegt. Eine extra Anleitung dazu gibt es nicht, leider lediglich einen Druck mit allerdings dann gut lesbaren Teilenummern.



      Dann wird's bald losgeh'n. Versprochen.
    • Servus Tom (ist das korrekt?),

      herzlich willkommen - deshalb will ich auch gleich beginnen.

      Wie bei Passat üblich, besteht das Spantengerüst samt Bodenplatte und Decks grundsätzlich aus verdoppeltem Karton. Der ist bei Passat eh schon kräftig, aber verdoppelt ne Wucht. Nachdem ich beim Verdoppeln mit der flinken Flasche schon negative Erfahrungen gesammelt hatte, habe ich diesmal ausschließlich den "UHU-Alleskleber-uralt", wie schon vor gut 60 Jahren mit Beginn meiner Kartonbauaktivitäten, genommen. Etwas mühsam - aber das Ergebnis stimmt. Für 7 zu verdoppelnde Bogen gingen so 100 gr (fast drei Tuben) drauf. Aber die Bogen waren danach plan und fest. Wie gewünscht, möcht ich sagen.

      Zum Cutten konnte das Messer meist mit dem Linieal verwendet werden. Die Schere kam weniger zum Einsatz.

      Viel zu sagen gibt's zu so einem Gerippe ja nicht. Durch den steifen Karton war das Ausrichten einfach. Die Schlitze habe ich "auf Kante" geschnitten. Da ist dann kaum Luft zwischen. Deshalb der Tipp: erst "trocken" einschieben, wieder etwas hochziehn, dann einleimen (wieder UHU). Das die Bilder vom Ergebnis.

      Das Bild kennt ihr ja schon,



      aber das andere noch nicht.



      Die Stringer sind vorbereitet.



      Und nochmal zur Erinnerung: erst "trocken" einschieben, dann kleben, sonst ...







      Spantengerüst fertig. Teile 1 - 29 sind verbaut und vier Bogen.

    • Hallo Kurt,

      das ist so - auch im Vergleich zum Fregattentyp 122, den Holger gerade umsetzt. Werde wohl mal ein Vergleichsbild einstellen.


      So, nun aber weiter mit dem Bau. Das Deck 30/30a ist mit den Laschen verbunden.



      Im Ätzsatz ist ein Rost (oder was auch immer das darstellen soll) vorhanden, der auf dem Hubschrauberlandedeck aufgedruckt ist. Den hab ich mal ausgeschnitten. Ob richtig oder falsch weiß ich nicht. Bei der Fregatte von KvJ ließ sich der Rost bündig einkleben. Hier liegt er auf dem Rand leicht auf. Aber kein Thema für mich. Hält gut.



      Das Verkleben des Decks mit dem Spantengerüst: ne Wonne. Das passte bestens und Dank der breiten Auflage auf den verdoppelten Kartonteilen des Trägersystems prima UHU-geeignet.

    • Das Backdeck 31 hat vorne eine Aussparung für den Kanal zur Panamaklüse und zwei Öffnungen für die Ankerketten zum Ausstechen.



      Das gesamte Deck war an den gezeichneten Längsstrichen zu rillen und leicht nach unten zu biegen. Auch hier: Passform vom Feinsten.
      Die Fregatte hat nun bereits ein durchgehendes Deck. Eigentlich kommen dann meist schon die Bordwände. Nicht aber hier.

    • Denn auf dem Hauptdeck ist ein weiteres durchgehendes Spantengerüst aus den verdoppelten Teilen 33 bis 39 anzubringen. Erstmal "vorgesteckt.



      Dann, nachdem die Längsträger auf den Markierungen verklebt waren, auch die Querspanten wieder kurz angehoben



      und dann erst verklebt.



      Dann noch mittig zwei Spanten eingeklebt



      Fertig ist die Einheit.

    • Juergen wrote:

      Servus Günter,

      hier bin ich auch wieder dabei.
      Interessantes Projekt. Insbesondere der Vergleich mit @Cux-Holger 's Baubericht.



      Grüße

      Jürgen
      Servus Jürgen,

      freut mich sehr, dass Du auch wieder dabei bist. Wenn ich die Aufnahmen von der Nürnberg mache, stelle ich auch mal ein Vergleichsbild der beiden Fregatten mit ein. Dann weiß ein Jeder, von was wir hier reden.

      B.x.

      Günter
    • Moritzleo wrote:

      Hallo Jürgen
      Dass sieht alles sehr gut aus und ich werde des öfteren reinschauen, obwohl mir die modernen Schiffe nicht zusagen.

      ich wünsche dir ostern 4

      Otto
      Servus Otto,

      na ist schon gut so. Freut mich. Ich bin da schon bei Dir. Die modernen Einheiten im grauen Bereich sind durchaus gewöhnungsbedürftig.

      Dennoch: ich freue mich auf den Bau dieses Modells. Und die Anfänge bestätigen das bereits. Ich geh auch davon aus, dass das so bleibt.

      L.G.

      Günter
    • Hallo Günter
      daumen1
      super dass du hier den Baubericht der Fregatte 125 einstellst. Ich arbeite ja im Nachbarforum an diesem Schiff und bin aber dort erst eingestiegen als der Rumpf fertig war. Das hat damit zu tun weil das Fernsehen eine in Bau befindliche Modell-Fregatte Baden Württemberg und eine Fertige sehen wollten. Das war zwischen den Jahren, also vom 27.12.-30.12.2019 im Technoseum Mannheim.
      Deswegen bin ich auch froh über den Baubericht hier und zwar von Beginn an.Die Fertige F 125 war übrigens vom Robi arbeit2
      Ich werde auch hier immer wieder reinschauen und auch Kommentare dazu abgeben.

      Ach ja für Diejenigen die den Film über die Fregatte noch nicht kennen hier der Link:

      Wurde auch vor kurzem in Nano gezeigt


      Gruß SMSBaden
      (Werner)
    • Guten Morgen Günter,

      egal ob der Schiffstyp meinem Beuteschema entspricht, deine ausführlichen und ehrlichen Bauberichte wecken immer mein Interesse.
      Mit dem Bau gleicher Modelltypen von unterschiedlichen Verlagen ermöglichst du auch interessante vergleichende Einblicke in die individuellen konstruktiven Herangehensweisen der jeweiligen Konstrukteure.

      Viel Freude beim Bau!


      Viele Grüße
      Roland
    • Hi Günter,

      natürlich ist bei dem deutschen Grauen auch der Nibelung wieder mit dabei! daumen1

      Moritzleo wrote:

      Es ist bei der Fregatte Baden-Württemberg so, wie bei allen anderen modernen Kriegsgeräten. Beim Indienststellung sind sie praktisch schon wieder veraltert (vor allem Flugzeuge). Aber zum Töten langen sie allemal.
      Das ist richtig - heutzutage dauert die Entwicklung so eines Waffensystems eben ziemlich lange. Entscheidend ist im Ernstfall, eben ein System zu haben, das vielleicht etwas weniger veraltet ist als das der "Konkurrenz" - und um das Leben zu verkürzen, reicht's in jedem Fall (da würde notfalls aber auch ein Steinbeil reichen grins 3 ).

      servus
      hvt
      Krisen sind auch immer eine Art Intelligenztest - die Intelligenten suchen nach Lösungen, die Dummen nur nach Schuldigen... grins 2
    • Servus Werner,

      danke für den Link. Den sollte sich jeder ansehen. Auch prima Werbung für unser bescheidenes Hobby. Da bei kartonbau der aktuelle Bb von Dir läuft und auch vorab schon zu sehen war, beschränke ich mich dort mehr auf einen "Bilderbericht" vom Baufortschritt. Hier gehe ich dann mehr ins Detail, wie es bei mir üblich ist. Bald geht's weiter. Bei mir sind die ersten Bordwände nun auch vorbereitet. Und den Zusatzbogen 1 auch der "Mannheimer Druckerei" habe ich unterdessen auch angeschnitten und teilweise verarbeitet.
      Bin natürlich auch bei Deinem Bericht mit dabei. Na, da kommen schon einige Klippen auf mich zu. Werde ich aber hoffentlich auch so meistern wie Du.

      Hallo Roland,

      danke für die lieben Worte. Es freut mich sehr, dass Du wieder dabei bist, trotzdem !

      Hallo Otto,

      natürlich ist auch diese Fregatte ein "Kriegsgerät". Die geänderte Ausrichtung auf die aktuellen NATO/UN-Einsätze ist aber zu erkennen. Irgendwie erinnere ich mich an meine (freiwillige) Zeit bei der Luftwaffe. Wir wurden in 1965 und folgende im staatspolitischen Unterricht immer wieder auf die NATO-Doktrin als "Verteidigungspakt" eingeschworen. Das hatte ich damals geglaubt und war wohl in den Grundsätzen auch so.

      Servus edler Nibelung,

      freut mich - und alles zu seiner Zeit. Mal sehen, wie sich unsre Gesellschaft nach dieser Pandomie ausrichten wird. Da dürfen wir alle gespannt sein.

      B.x.

      Günter
    • Ergebnisse bei Umsetzung des Spantengerüst sind ja sehr schnell und eindringlich zu sehen. 68 Einzelteile habe ich bisher verklebt unter den Teilenummern 1 bis 39. Nun kommt die Gruppe der "Inneneinrichtung für und mit dem Speedboot" Die Teilegruppe 40 bis 44 hat deren 98. Irgendwie geht es mit dem Modellbau jetzt erst richtig los. (Dass ein genauer Bau des Skeletts natürlich für das Modell sehr wichtig ist, will ich deshalb nicht unterschlagen!).
      Die Innenwände für den Ausschnitt Teilegruppe 40 sind vorbereitet.



      Und mit Längsträger bzw. Spant vergeklebt. Auch die Träger für das Podest.



      Relingteile und Niedergänge sind aus dem Ätzsatz.



      Kleine Treppen waren zu fertigen,



      Das verdoppelte umlaufende Podest ist vorbereitet und die Ätzreling danach geformt.



      Die "Dachabdeckung 40c" ist im Original seitenverkehrt gedruckt. Hier aber kein Problem. Im Zusatzbogen für den möglichen Innenausbau aller vier Speedbootöffnungen ist ja Ersatz vorhanden. Seht hier das "leicht hellere" aber seitlich richtige Teil des Downloads zum "falschen" Original aus dem Passat-Bogen.



    • Die Plattform ist an ihrem Platz.



      Die Abdeckung 40c habe ich bewußt noch nicht eingeklebt, sondern erstmal mit den weiteren Teilen der Inneneinrichtung weiter gemacht.
      Der Teleskopkran ist in der Teilegruppe 41 zusammengefasst. Der Kran ließe sich definitiv beweglich gestalten. Seht dazu die Bilder.







      Ich habe ihn dann, fast komplett "eingefahren", auf die Markierung unter Teil 30c geklebt.

    • Die Teilegruppen 43/44 beinhalten das Speedboot. Irgendwie wieder ein "Modell im Modell". Es läßt sich als Vollrumpf (wie hier benötigt) oder als WL-Modell umsetzen. Der komplette Rumpf von unten.



      Geklebt mit der "Jabietz-/Fiete'schen" Weißleimnaht", hier sogar sehr "verbreitert"



      Und weiter Stück für Stück.




      Der leichte Überstand am Bug von unten ist so gewollt.





      Und dann die Wülste.





    • Viele "Winzigkeiten" wollten innen angebracht werden. Erst im hinteren Bereich




      Dann ist der Steuerstand vorbereitet, samt Steuer natürlich (Ätzsatz).





      Passte genau rein.





      Die drei Sitze sind aus dem Bogen, für das Podest auf dem Steuerstand halfen wieder Ätzteile mit.








      Und letztlich konnte das fertige Speedboot





      seinen Weg auf die Lager finden.


    • Moin Günter...

      bei diesem doch wesentlich grösseren Klopper von einer Fregatte,
      bin ich natürlich auch mit dabei !
      Klar auch hier mit 1,50 Meter Sicherheitsabstand ! grins 2

      Klasse Arbeiten schon wieder hier von Dir !
      Wenn ich ein Teil gebaut habe, hast Du 10 Teile derweil gebaut.... happy1 happy1

      Gruss aus deinem Cux !! matrose1
      Gruss

      Holger





      Das Beste braucht Zeit zum Wachsen
      und wird nie ohne...
      den einen einen oder anderen Stolperstein
      erreicht....

    • Moin Holger,

      kann mir gut vorstellen, dass dieses Modell bei Dir auf der Werft auch mal auftauchen wird. Nach dem bisher erlebten würde ich Dir das sogar raten.

      Hallo Kurt,

      wird so sein. Jedenfalls werde ich eine gerade Klebefläche mit guter auflage haben, wenn dann die Bordwand in diesem Bereich rankommt.

      Moin Jochen,

      muss gestehen, dass ich das nicht mehr im Kopf hatte. Ich werde die BW mit einem geöffneten achternen Hangar an StB und seitlich eben mit dem für das Speedboot bauen. Den Bogen mit dem Hubi habe ich zweimal - da steht die entscheidung noch aus.

      Hallo Otto,

      die Größendifferenz zur 122 Fregatte wird optisch sich noch erheblich steigern, wenn erst die Aufbauten auch noch drauf sind. SAind natürlich korrekt, Deine Aussagen.

      L.G: und b.x.

      Günter
    • Dann konnte es an die Vorbereitung der ersten Bordwandteile und des Heckspiegel gehen.



      Zum Verleimen der Schlitze im hinteren Bereich der Bordwände habe ich wieder die "Jabietz-/Fietesche-Weißleimnaht" genutzt. Seht das Ergebnis von der Rückseite und der Vorderseite.



      Laut Bauanleitung ginge es zwar mit den Bordwänden los. aber ich habe zuerst den Heckspiegel angeklebt. Dass es passte, könnt ihr den Bildern entnehmen.



    • Hallo Holger, Dieter, Werner und Jochen,

      vielen Dank für die Zeichen.

      Da inzwischen der Rumpf dicht ist, muss ich mal wieder nachlegen.

      Da als nächste Teile der Hangarinnenausstattung die seitlich an den Bordwänden zu befestigenden Wände mit Stützlaschen kamen, habe ich dann doch die Bordwände angebracht.

      Die passen oben (Übergang Deck/Bordwand) ganz genau



      ebenso an beiden Seiten,



      Im Übergang Heckspiegel/Seitenteile ist allerdings im unteren Teil noch Nacharbeit erforderlich.



      Beim Einkleben der Seiteninnenwände sieht's wieder gut aus.

    • Als ich das Zwischendeck "einprobierte", musste ich fesstellen, dass bei der SStB-Seitenwand die Öffnung in der Laschenverbindung falsch gedruckt war. Das Bild ist zwar verschwommen, dennoch:



      Aber da war ja nur eine kleine OP nötig.



      Und so konnte das Zwischendeck sauber eingeklebt werden.



      Und es kamen noch ein paar kleinere Teile hinzu.



      Auch die Niedergänge aus dem Ätzsatz. Die lassen sich blitzsauber umsetzen.







    • Moin Holger,

      immer wieder schön, von Dir zu hören happy 2

      An der Reling im Ätzsatz fehlt das Rahmenteil für das Deck. Deshalb habe ich aus der Kartonreling das Teil ausgeschnitten



      und vor dem Anbringen der Ätzreling verklebt.



      So fand die Ätzreling auch einen guten Ansatz. Auch der Niedergang ist schon dran. Dieser wird, beim Einschieben des Hubschraubers, nach oben geklappt. Aber bei mir wird der Hubi ja auf dem Ladedeck stehen.



      Auf den Einbau an Bb habe ich verzichtet. Denn da bleibt das Tor zu.
    • Moin Jochen,

      was die Niedergänge und Relings anbetrifft ein uneingeschränktes "Ja". An anderer Stelle hatte ich ja schon mal erwähnt, dass ich einmal ein Modell gebaut habe, für das Ätz- und Laserteile zukaufbar waren. Das war das Kanonenboot Panther. Aber dieses Thema scheitert für die Verlage wohl an den Kosten. Ein dickes Lob zu den Ätzsätzen hat sich aber Henning verdient. Denn die sind erste Sahne, meine ich.

      Günter