Tiny Train Set – ein Kartonautomat von Cool4Cats

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    • Tiny Train Set – ein Kartonautomat von Cool4Cats

      Hallo zusammen,

      jetzt gibt es mal wieder was Größeres von mir. Einen Automaten, eine Landschaft, eine Stadt(Dorf) und eine Eisenbahn. Somit eine kleine Modellbahnanlage.

      Tiny Train Set (Kleines Zug Set)

      Das „Zug Set“ wird von Cool4Cats in England herausgegeben und kann dort (hoffentlich bald wieder) auch bezogen werden.


      Bild 01: Titelblatt des Modellbausatzes.
      Dahinter verbergen sich 24 DIN A4-Seiten mit Bauteilen und eine 18-seitige schwarz-weiße Bildanleitung mit Erläuterungstexten.


      Bild 02 und 03: Detailausschnitte aus dem Titelblatt.
      Man sieht recht schön, wie das Modell fertig aussieht, und bekommt kurz beschrieben was man erhält (Zwei Stationen, ein Dorf, einen Tunnel und sogar eine Zugpfeife) und wie man es baut. Die ganze Modellbahnanlage wird fertig ca. 48cm lang, 30cm hoch und 15cm breit.


      Bild 04 und 05: zwei Seiten aus der Anleitung:
      Nach einer kurzen allgemeinen Einleitung wird man Schritt für Schritt mit Bildern und (englischen) Texten durch den Bau geführt.




      Bild 06 bis Bild 09: vier Seiten der Bauteile.
      Gedruckt wurden die Bauteile mit einem Tintenstrahldrucker auf einem etwas dickeren Papier Der Druck ist ganz in Ordnung, die Faltmarkierungen sind wie bei Cool4Cats üblich sehr markant. Das ganze Modell wird samt seiner sichtbaren Mechanik recht farbenfroh.

      Ich verwende eine Kopie des Bausatzes, ebenfalls ein Tintenstrahldruck auf 200g Karton.
      Soweit notwendig oder ersichtlich werde ich einige Teile sicher wieder mit Finnpappe verstärken. Alles weitere wird sich beim Bau zeigen.

      Bis dahin, viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Christoph,

      ja klasse, da freue ich mich sehr! Ich habe diesen Bogen auch noch bei mir liegen und werde Dir seeeehr interessiert beim Bauen auf die Finger schauen. Natürlich will ich diese bemerkenswerte Mechanik auch noch bauen, um sie von meiner Dampfmaschine (Wilesco D20) antreiben zu lassen. Also eine Dampfbahn im wahrsten Sinne. grins 2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Leute, ich freue mich riesig über Euer großes Interesse. freu 2

      Hans-Joachim Zimmer, Nulland, Quintus, Frank Kelle, Railgoon, Markus Bodeux, PRT, Didibuch und Adam G, recht schönen Dank für Eure zahlreichen Likes.

      @ Didibuch
      Dieter, dann hoffe ich, dass ich Dich überzeugen kann.

      @N8 Falke
      Ralf, dankeschön. Ja das ist schon ein interessanter Automat, „schaun mer“ mal, wie es sich anlässt.

      @Oldie Andi
      Andreas, hoffentlich kann ich für Dich nützliche Vorarbeit leisten. Ein (Dampf-)Antrieb) wäre natürlich die Krönung so eines Automaten.

      @Helmut_Z
      Helmut, schön, Dich als Zuschauer zu dabei zu haben (ich denke, man wird den Bogen bald wieder bestellen können).

      @PRT, @AR-MEN
      Roland und Thomas, vielen Dank, ich hoffe ich kann Euch auch mit den Ergebnissen begeistern.

      @Railgoon
      Andy, es freut mich, dass Du Dir die Ankündigung gemerkt hast. Es geht bald los.

      @Frank Kelle
      Frank, schön, dass Du auch zuschaust.

      Viele Grüße
      Christoph
      danke1
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • @maxl
      Hallo Michael,
      schön, dass Du auch dabei bist. Durch den Bau komme ich auch noch zu einer (kleinen) Modellbahnanlage, die ich als Kind nie gehabt habe happy 2 . Jetzt muss es nur noch richtig los gehen.


      Hallo zusammen,
      eigentlich sollten hier schon die ersten Zeilen zum Bau des Automaten stehen. Ich habe auch schon „fleißig“ gebaut, leider mit fehlerhaften Ausgangsmaterial. Der von mir neu verwendete Scanner hat leider die Ausdrücke der Bögen am Rand verzogen. Das habe ich vor dem Bau nicht gesehen und nicht kontrolliert stirn1 . Also muss ich nochmal von vorne anfangen verlegen1 . Zu Sicherheit habe ich die Bögen nochmal gescannt, die sollten jetzt passen. Bauen werde ich jetzt aber wohl mit den Originalbögen.

      Bis bald, viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Moin Christoph,

      feine Sachen hier wieder von Dir,
      bleibe ich auch dran, es macht mir einfach grosse Freude,
      Deine Arbeiten zu beobachten und später zu bestaunen ! freu 2 klasse1 daumen1
      Gruss

      Holger





      Theoretisch kann ich Praktisch alles

      Ich habe zwar manchmal keine Lösung,
      bewundere aber das Problem


    • @Cux-Holger, @airgoon,
      Hallo Holger und Norm,
      schön Euch hier dabei zu wissen. freu 2 Ich hoffe, das Teil funktioniert dann später auch so wie erwartet.
      Hallo zusammen,
      jetzt geht es endlich los – mit der Kurbel.


      Bild 10 und 11: die Kurbel.
      Die besteht aus drei Teilen. Dem Griff habe ich ein paar zusätzliche Spanten verpasst. Der Hebel erhielt Verstärkungen aus Finnpappe. Das Verbindungsstück zur Kurbelwelle wird mehrlagig zu einem Sechseck-Rohr gerollt und geklebt.


      Bild 12 und 13: die Wellen.
      Die langen Wellen (ca. 17cm) werden ebenfalls als Sechseck-Rohre ausgebildet. Dazu werden die Kartonlagen in übereinander gelegt und nacheinander verklebt. Dazu habe ich die großzügig Leim aufgetragen, gepresst und die Wellen dann geformt,bevor der Leim aushärtete. Ein passende Rundholz erleichtert das Formen erheblich.
      Nach dem Trocknen erhält man recht stabile Röhren.

      Als Nächstes wird der Rahmen gebaut. Als Vorgeschmack ein Bild von den falsch gebauten, nicht passenden Rahmenteilen.



      Die muss ich jetzt erst mal neu bauen (mit den passenden Maßen).

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Christoph,

      nun geht es also los, sehr schön! Aber was genau ist bei den Rahmenteilen schief gelaufen? Ist die Bauanleitung möglicherweise missverständlich?

      Ich wünsche Dir für den weiteren Bau bestes Gelingen.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Dieter, Michael (maxl) Frank, Holger, Adam und Ludwig,
      recht herzlichen Dank für Eure Likes freu 2 .

      Hallo Andreas, Norm und Michi danke1 .

      @ OldieAndi,
      ja, jetzt habe ich den Originalbogen angeschnitten, mit etwas mulmigen Gefühl (zu recht wie Du gleich sehen wirst). Die ersten Teile habe ich von der Kopie gebaut. Erst beim Zusammenleimen habe ich gemerkt, dass die Kopien am Rand verzogen waren (anderer Scanner als bisher) und somit die Maße nicht mehr passten. Die Anleitung ist sehr gut verständlich und bebildert, da kommt man mit klar (bisher).

      @ MichiK,
      schön, dass Du auch dabei bist und Danke für Deinen Wunsch. Das Video von dem Automaten hat mich auch gleich begeistert.

      @ airgoon, @MichiK,
      die Mechanik wird bestimmt spannend. Aber zuerst muss ich mich durch den Rahmenbau kämpfen. Da hakt es leider schon wieder, auch bei den Originalteilen.

      Hallo zusammen,

      nach der Kurbel und den Wellen soll der Rahmen gebaut werden. Das ist eine Konstruktion aus lauter Rechteckröhren, eigentlich ganz simpel.

      Die dünnen Röhren schienen mir aber doch zu labil, deshalb habe ich mich entschlossen, sie zu verstärken.


      Bild 14. eine Rechteckröhre der langen Seite.
      Zur Verstärkung habe ich eine Streifen Finnpappe (1mm) dreimal passend geritzt und ebenfalls zu einer Rechteckröhre gefaltet. Diese Finnpappen-Röhre wird dann in die Kartonröhre geschoben. Das ist ein Presspassung, Kleben ist damit nur an den Enden und Stößen notwendig.


      Bild 15: Verbindungsstelle der langen Röhre.
      Oben seht Ihr die Verbindung, wie sie der Konstrukteur vorgibt (noch Kopie-Teile).
      Dabei soll ein Teil geschlitzt, und über das andere Teil geschoben werden. Diesen unebenen Übergang konnte ich mir ersparen, da ich die Innenröhre als Verbindung nutze. Die grüne Klebestelle habe ich deshalb abgeschnitten und die äußeren Röhren auf Stoß verklebt.


      Bild 16: die Rechteckröhren für den unteren Rahmen.
      Die langen Teile sind jetzt ca 43 cm lang.
      Oben liegen die kurzen Seiten. Bei denen gibt es ein Problem.


      Bild 17: Eckanschluss am Rahmen.
      Breite und Höhe der kurzen Röhren weichen um ca. 1,5mm von denen der langen Röhren ab. Das ist zu viel, ein bündiger, gerader Anschluss ist (mir) so nicht möglich. Da werde ich ein wenig nachschneiden müssen denk1 .

      Bis dahin, viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Andy, Adam und Norbert,
      recht schönen Dank für Eure Likes.

      Hallo zusammen,
      um den Rahmen fertigzustellen, musste ich die Teile der kurzen Seitenröhren bearbeiten.


      Bild 18 und 19: Rahmenelement(e) mit zu hohen Seiten.
      Die zu schneidenden Seiten habe ich markiert (ich hoffe man sieht es). Dann wurde jeweils an den zwei Seiten ca. 1,5mm abgeschnitten. Die aufgetrennte Stelle habe ich mit einer zusätzlichen Klebelasche wieder verbunden: Dann konnte ich die vier Elemente zusammenkleben und mit Finnpappenröhren verstärken.


      Bild 20: unterer und oberer Rahmen mit den vier Eckpfosten.
      Die Eckpfosten ließen sich wieder gut bauen. Auch sie wurden verstärkt.

      Zum vollständigen Untergestell fehlen noch vier Stützen die die beiden Wellen aufnehmen.


      Bild 21: Wellenführungen:
      Hier habe ich die Finnpappe nicht eingeschoben, sondern schon vor dem Zusammenbauen eingeklebt (vollflächige Verklebung).

      Dann konnte das Untergestell montiert werden. Da ich mehr Zeit zu Ausrichten erwartete (und auch benötigte), habe ich die Teile mit UHU verklebt.


      Bild 22: unterer Rahmen mit Eckpfosten.
      Der obere Rahmen und die Wellenlager liegen lose drauf.


      Bild 23: das fertige Untergestell.
      Die Wellenlager wurden erst nach Montage des oberen Rahmens eingefügt und verklebt. Das ganze Gestell macht jetzt einen sehr stabilen Eindruck, wohl auch wegen der zusätzliche Verstärkungen.

      Nach Anleitung kann man jetzt schon mal die Wellen probeweise einführen und deren Gängigkeit testen. Tim Bullock empfiehlt dazu, die Löcher vorher mit dem Wachs einer Kerze zu „schmieren“. Beides mache ich als Nächstes.

      Dann geht es endlich an die Mechanik und es wird es wohl auch interessanter.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hi Christoph,

      was Du hier zeigst ist natürlich geprägt vom Wissen um die Probleme solcher Kartonautomaten und um die Funktion derselben.

      Umso schöner ist es, das Du uns hier teilhaben lässt.

      Die Spannung steigt und auch die Suppe..... (O-ton DDR-Werbefernsehen!)
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Christoph,

      vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und Bebilderung der doch so wichtigen ersten Schritte. Denn ist schon der Rahmen schief, gibt es am Ende eine Berg- und Talbahn.
      Ich wünsche Dir weiter gutes Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Adam, Andy, Dieter und Michael,
      vielen Dank für Eure Likes.

      @Railgoon, @OldieAndi, @Scorpion,
      recht vielen Dank.

      Hallo Andy,
      das die Verstärkungen bei den Modellen von Cool4Cats nicht schaden, habe ich schon beim „Artist Automaton“ feststellen können. Das ist zwar ein ganz schöner Aufwand, aber so kann ich mir ziemlich sicher sein, dass der Automat nach Fertigstellung länger durchhält. Außerdem kann man den Rahmen (das Gestell) während der Bauphase auch viel besser anpacken.

      Hallo Andreas,
      die Beschreibung meiner Taten liefer ich gerne. Eine stabile Basis ist ja immer eine gute Grundlage für ein Modell – für einen Automaten noch viel mehr.

      Hallo Norbert,
      wenn man den Klebmarkierungen folgt, ist man bei der Ausrichtung der Teile schon auf dem richtigen Weg. Beim Zusammenbauen habe ich dann das Raster der Schneidematte zur Kontrolle der Rechtzeitigkeit benutzt. Die DIN A3-Matte reicht gerade noch bei den Ausmaßen.

      Hallo zusammen,


      Bild 24: die beiden Wellen im Rahmen.
      Die Wellen passen einwandfrei. Sie lassen sich auch schon recht gut drehen. Wie Tim Bullock in der Anleitung schreibt, sind sie am Anfang noch etwas schwergängig, laufen aber mit der Zeit ein. Diese Erfahrung habe ich auch beim „Artist Automaton“ gemacht. Das „Schmieren“ mit einer Kerze habe ich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

      Dann kommt das erste Zahnrad.


      Bild 25 und Bild 26: kleines Zahnrad für die Kurbelwelle.
      Das Zahnrad wird aus insgesamt 6 Lagen Karton zusammengefügt. Das dient der Stabilität und sorgt für den nötigen Abstand zwischen den beiden Führungsscheiben, die links und rechts aufgeklebt werden. Dann gibt es noch eine kleine Nabe und zwei Abdeckscheiben.

      Die Teile für die nächste Zahnradkombination habe ich auch schon vorbereitet. Dazu demnächst mehr.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Andy, hallo Adam,
      recht schönen Dank für Eure Likes.

      Hallo zusammen,

      bevor es weitergeht, ein kurze Anmerkung:
      die Bauanleitung sieht vor, u. a. die Seiten 11 – 15, mit den zweilagigen Bauteilen, komplett vor dem Ausschneiden zusammenzukleben. Das scheint mir aber nur bei den Bauteilen sinnvoll, die nachher nicht mehr groß geknickt werden müssen – wie die Zahnräder. Die anderen Teile werde ich erst nach dem Ausschneiden doppeln bzw. die Verstärkungen gegebenenfalls gleich mit Finnpappe ausführen.

      Zur Klebetechnik:
      damit sich nichts verzieht, habe ich zum Kleben wieder UHU verwendet, den ich großflächig auf eine Rückseite verteilt habe. Nach den Zusammenkleben wurden die zwei Seiten auf die Schneidematte gelegt, mit Backpapier bedeckt und mit einem Nudelholz ordentlich zusammengepresst. Danach durften die Seiten eine Nacht, unter Büchern als Gewicht, fertig abbinden. Das Pressen mit dem Nudelholz geht auch später beim Verbinden der mehrlagigen Zahnräder recht gut.

      Weiter geht’s, mit den nächsten Bauteil. Das wird diesmal eine Kombination aus einem kleinen und einem großen Zahnrad.


      Bild 27: Zahnradbauteile.
      Das kleine Zahnrad wird wieder aus dreimal zwei Lagen Karton zusammengeklebt. Dazu gibt es wieder zwei Führungsscheiben. Das große Zahnrad besteht nur aus zweimal zwei Lagen und ist entsprechend dünner. Es soll ja auch locker zwischen die Führungen des kleinen gelb-schwarzen Zahnrads greifen. Vervollständigt wird das Bauteil mit einer kurzen Hohlwelle.

      Nach der Bauanleitung soll zuerst das kleine Zahnrad gebaut werden und dann auf das große Zahnrad geklebt werden. Zum Schluss soll die Welle eingeklebt werden.
      Ich sah hier ein Problem, die ganzen Bauteile zu zentrieren.
      Also habe ich zuerst die Welle in das große Zahnrad geklebt. Das Loch in der Mitte des Zahnrads ist aber aber nicht rund, sondern 10-eckig und zudem größer als der Durchmesser der Welle.


      Bild 28: Einkleben der Welle mit Hilfe einer Zentrierscheibe.
      Die Welle steckt mittig in der Scheibe, die ist genauso groß, wie die aufgedruckte rosa Kreisfläche. Damit konnte ich die Welle genau mittig einkleben. Die Zentrierscheibe kann dann wieder entfernt werden.


      Bild 29: Aufbringen der hinteren Führungsscheibe und des kleine Zahnrads.
      die Führungsscheibe wurde auf die rosa Kreisfläche geklebt, danach das Zahnrad aufgesteckt und mit der Scheibe und der Welle verklebt.


      Bild 30 und 31. die fertige Zahnradkombination.
      Die „obere“ Führungsscheibe wurde am Zahnrad und an der unteren Scheibe ausgerichtet. Die Welle erhielt noch eine Abschlussscheibe. Auf die Klebelaschen auf der Vorderseite werde ich noch eine Abdeckscheibe aufkleben.


      Bild 32 und 33: erster Probelauf mit den Zahnrädern.
      Der ist auch nach Anleitung vorgesehen. Passt alles gut zusammen und die Räder drehen sich einwandfrei – bisher auch ohne Schmierung.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • @AdamG, @Railgoon. @PRT, @OldieAndi
      Hallo Adam, Andy, Roland und Andreas,
      vielen Dank für Eure Likes.

      @Uwe F. ,@Railgoon,
      Hallo Uwe,
      ich danke Dir recht schön. Ich finde das Modell ist eine schöne Kombination aus Karton-Automat, Karton-Eisenbahn, und Karton-Diorama. Hat also alles, was eine Modellbahnanlage braucht.
      Ja, Kernseife wird sich wohl auch als Schmierstoff für Karton eignen. Ich habe auch Talkum schon recht erfolgreich eingesetzt.

      Hallo Andy,
      auch Dir vielen Dank. So ein Räderwerk macht schon was her, besonders wenn es aus Karton gebaut ist.

      Hallo zusammen,
      es folgen noch weiter Zahnräder. Als Nächstes eine Kombination aus zwei großen Zahnrädern und einem Schnecken-Nocken (snail cam). Ein Zahnrad ist nicht vollständig bezahnt, das heißt, hier wird die Bewegung bei der Drehung kurz unterbrochen.




      Bild 34 und 35: die Zahrad-Nocken-Kombination.
      Die Zahnräder bestehen aus vier Lagen Karton, der Nocken sogar aus 10 Lagen. Hier hätte man auch entsprechend dicken Karton als Füllung nehmen können, 5 x 2 Lagen schneiden sich aber leichter. Die Röhre ist auch doppelwandig. Beim Zusammenbauen der Einzelteile muss man die Farbmarkierungen der Klebestellen beachten.


      Bild 36: probeweises Einfügen des neuen Getriebeteils.
      Läuft weiter, ohne zu Stocken. Die bunten Farben machen den Bewegungsablauf noch interessanter.

      Die nächste Kombination besteht aus einem kleinen Zahnrad (7 Zähne) mit Führung und einem etwas größeren Zahnrad (12 Zähne). Der Zusammenbau ist ähnlich wie beim ersten, rot-grün-blauen Zahnrad. Auch hier habe ich die Zentrierung der Führungsscheiben wieder anders gelöst.


      Bild 37: die Bauteile für die kleine Zahnradkombination.


      Bild 38 und 39: Anbau der inneren Führungsscheibe.
      Die soll mit 9 Klebelaschen auf die rosa Fläche des 12er Zahnrads geklebt werden. Das war mir zu fummelig, deshalb habe ich die Führungsscheibe mit zwei zusätzlichen Kartonscheiben stabilisiert. Danach ließ sie sich „passgenau“ auf die rosa Fläche kleben


      Bild 40: weitere Montageschritte.
      Auf die innere Führungsscheibe wird das kleine Zahnrad und die äußere Scheibe geklebt.


      Bild 41: die fertige kleine Zahnradkombination.
      Nach Ankleben der Kleblaschen an die Achsröhre und dem Aufkleben von zwei Scheiben an den Achsenden, ist die Kombination fertig.


      Bild 42: weiterer Probelauf mit den neuen Zahnrädern.
      Passt und es bewegt sich auch noch alles – wenn auch noch nicht ohne Hakeln denk1 . Aber das ist nach der Anleitung in Ordnung. Es erfolgt später noch eine Justierung happy 2 .

      Viele Grüße, bleibt gesund
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • @AdamG, @wiwo1961, @maxl, @Helmut_Z, @Didibuch, @Martin, @Railgoon, @PRT, @Hagen von Tronje, @ Uwe F.

      Hallo Adam, Wolfgang, Michael, Helmut, Dieter, Martin; Andy, Roland, hvt und Uwe,
      recht vielen Dank für Eure Likes.
      Ich freue mich sehr über die regen Besuche

      Hallo Roland,
      Dankeschön. Die zucker-bunten Farben könnten schon zum Reinbeißen verführen zwinker2 .

      Hallo zusammen,
      nach dem Antrieb im Unterbau ist als nächster Abschnitt die Mechanik für die Zugpfeife zu bauen.


      Bild 43: die Bauteile für den Blasebalg.
      Oben im Bild der ungefaltete Balg. Da alle Bauteile auf DIN A4-Seiten gedruckt sind, muss beim Balg gestückelt werden. Darunter der Boden (mit dem Luftloch) und der Deckel des Blasebalgs.


      Bild 44: der gefaltete Balg.
      Das Falten ist nicht ganz einfach, da in einer Linie Berg und Talfalten wechseln. Da ich schon mehrere Modelle mit Balgen gebaut habe, war es für mich nicht mehr so schwierig. Wichtig ist ein kräftiges Vorrillen der Knicklinien. Dann muss man vorsichtig an den Linien knicken- nicht zu viel auf einmal. Nach einiger Bearbeitung fügt sich das Teil dann fast wie von alleine in die richtige Form. Dann können die Kanten auch kräftiger gefalzt werden.
      Der Deckel wird gedoppelt. Dazu habe ich erst die Große Fläche verklebt.Nach dem Trocknen und Falzen kann der Deckel auch an der schmalen Lasche zusammengeklebt werden.


      Bild 45: Die Teile für die Basis der Pfeif-Anlage.
      Rechts der Unterbau. Links die Pfeife. Die fertige Pfeife funktioniert schon (zur Sicherheit gibt es eine Ersatz-Pfeife). Daneben die rückseitige Stütze (gezacktes Teil) für die Pfeife. Darüber der innere Luftkanal (weiß) und die (bunte) Halterung für die Pfeife. Der Luftkanal kommt ins Innere der Basis, unter die beiden Luftlöcher, die Halterung auf das vordere Luftloch, auf die grünen Klebestellen.


      Bild 46: der Unterbau der Basis.
      Nach Anleitung soll das Teil schon vor dem Zusammenbau gedoppelt werden. Das schien mir zu wenig, gleichzeitig kann am den gedoppelten Karton nur mehr schlecht falzen. Deshalb habe ich die Innenflächen nach dem Zusammenbau mit 1,5mm Finnpappe verstärkt. Beim Luftkanal (den man unbedingt an den Seiten luftdicht einbauen muss) habe ich die Finnpappe entsprechend ausgeschnitten.

      Es folgt der Einbau der Basis des Blasebalgs in den Rahmen.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • @ OldieAndi, @Gnost, @Didibuch, @Railgoon, @AdamG, @maxl, @ Martin

      Hallo Andreas, Ludwig ,Dieter, Andy, Adam, Michael und Martin,
      vielen Dank für Eure zahlreichen Likes. Ihr seid umwerfend.

      @Railgoon, @maxl,@Thomas D., @ullie46

      Hallo Andy,
      die „Pfeiferei“ funktioniert schon, siehe unten.

      Hallo Michael,
      es rührt sich schon einiges. Es macht Spaß zu sehen, dass es auch funktioniert.

      Hallo Thomas,
      es freut mich, dass Du auch zuschaust. Das Modell ist ja von Tim Bullock recht einfallsreich entworfen. Bisher läuft auch alles wie es soll.

      Hallo Ulrich,
      schön, Dich hier auch begrüßen zu dürfen. Ich hoffe die nächsten Baufortschritte gefallen Dir auch.

      Hallo zusammen,
      Damit die Zugpfeife auch pfeift, muss im Automaten der Blasebalg gerückt werden.. Dazu braucht es einen Hebel. Dieser Hebel wird vom Nocken im Räderwerk angehoben und zeiht dabei den Balg auseinander. Wenn der Nocken den Hebel freigibt, drückt dieser, durch ein Gewicht belastet, den Balg wieder zusammen. Der dabei entstehende Luftstrom bring die Pfeife zum pfeifen.


      Bild 47: der zweiteilige Hebel.
      Da der Hebel wieder länger als ein DIN A4-Blatt ist, wird er aus zwei Teilen zusammengeklebt. Leider passen die beiden Teile nicht ganz zusammen, es gibt einen Versatz.


      Bild 48 und 49: Versatz am Klebestoß und Lösung des Problems.
      Die Teile 73 und 74 sollen laut Anleitung vor dem Ausschneiden und Zusammenkleben gedoppelt werden. Das habe ich nicht gemacht, da sich der doppellagige Karton nur schlecht falzen lässt. Berücksichtigt man aber die doppelte Kartonstärke, fällt der Versatz schon kaum mehr auf. Also habe ich an der Klebestelle einen zusätzliche Streifen Karton eingeklebt. Ganz passt es aber leider nicht, aber damit kann man leben.

      Nach dem Zusammenkleben des Hebelarms hab ich die Innenseiten mit 220g/m² schweren, roten Tonkarton versteift. Das ist hinreichend stabil und schaut ganz gut aus.


      Bild 50 und Bild 51: „Widerlager“ für den Nocken
      Damit der Hebelarm angehoben werden kann, braucht der Nocken eine Stell zum Ansetzen. Dieses Teil wir ganz schön beansprucht und deshalb aus zweilagigen Karton mehrmals gewickelt. Dabei habe ich die zwei Lagen erst beim Wickeln miteinander verklebt, das ging einfacher.
      Die Maßgenauigkeit war bei dem Hebel überhaupt nicht so toll. Das Widerlager ist länger, als der Hebelarm oben, an der Klebstelle, breit ist. Mit dem Unterkleben von drei Kartonlagen habe ich die Differenz ausgeglichen. Wegen der zu erwartenden Kräfte an der Stelle, muss man das Widerlager gut ankleben.


      Bild 52: Die Schachtel für die Gewichte.
      Am andern Ende des Hebelarms wir eine Schachtel angebracht, die die Gewichte aufnehmen soll. Die Schachtel habe ich mit Finnpappe verstärkt. Der Deckel darf natürlich noch nicht verschlossen werden, da müssen noch die Gewicht rein. Der Konstrukteur empfiehlt dazu, mehrere Münzen zu verwenden (12x2-Pence, ca.85 g).


      Bild 53: die vorbereiteten Teile für den Pfeifapparat.
      Die Teile können jetzt nach Anleitung eingebaut bzw. miteinander verbunden werden.
      Das Loch im Blasebalg muss dabei genau mit dem Loch in der Basis decken. Hier wäre es leichter gewesen, den Luftkanal in der Basis erst danach einzukleben, da man dann die beiden Löcher von unten sehen sehen kann. Es ging aber auch so, da die Klebeflächen vom Balg und Basis sehr genau passen. Wichtig ist wieder luftdichtes Verkleben.


      Bild 54 und 55: der Pfeifapparat im Rahmen.
      Vor dem Einbau müssen die Zahnräder wieder entfernt werden. Die Basis wir an der Markierung im Rahmen festgeklebt, dann kommt der Hebelarm auf den Blasebalg. Die Pfeife wird eingeklebt und von hinten durch ein Rückenschild gestützt. Drückt am jetzt den Hebel, kann man den Pfeifton schon hören.
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Dann kann man das Räderwerk wieder montieren.


      Bild 56 und 57: Räderwerk und Pfeifapparat.
      Beim Drehend er Kurbel wir der Hebel durch den Nocken angehoben. Nach dem Hochpunkt am Nocken fällt der Hebel ein Stück und ein kurzes Pfeifen ist zu hören. Ein Höcker am Nocken lässt den Hebel nochmals kurz absinken, was einen weiteren Ton zur Folge hat.


      Bild 58: der fertige Unterbau.
      Im nächsten Bauabschnitt geht es mit dem „Oberteil“ weiter.

      Viele Grüße, bleibt gesund
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Christoph

      Dieser Baubericht ist irgendwie an mir vorbei getuckert.
      Das ist ja ein sensationelles Modell! Wahnsinn, da bin ich ja extrem gespannt, was sich da letztendlich alles bewegt!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
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      Meine versemmelten Werke
    • @maxl, @OldieAndi, @Railgoon, @Didibuch, @ullie46, @Uwe F.
      Hallo Michael, Andreas, Andy, Dieter, Ulrich und Uwe,
      herzlichen Dank für Eure Likes.

      @Peter_H
      Hallo Peter,
      bei der Fülle an großartigen Beiträgen kann man gar nicht mehr so einfach den Geschehnissen folgen. Um so mehr freut es mich, dass Du auch auf meinen Baubericht gestoßen bist.
      Ich bin auch gespannt, ob letztendlich alles funktioniert. Es kommen ja immer noch mehr bewegliche Teile dazu.

      Hallo zusammen,

      heute gibt es nur ein kurzes „Update“. Ich habe gerade einen weiteren Baubericht (hier) begonnen. Aber keine Bange, das wird nur ein kurzer Einschub.

      Das Oberteil beginnt mit der „Grundplatte“. Die besteht aufgrund der Bodengröße wieder aus zwei Teilen, die zusammengefügt werden müssen.


      Bild 59 und 60: die Grundplatte mit der aufdruckten „Topografie“
      Die beiden Blätter für die Platte sollen nach Anleitung wieder vor dem Ausschneiden gedoppelt werden Das Zusammenkleben soll dann mit den zwei Laschen an den Bauteilen erfolgen. Ich habe die beiden Teile ausgeschnitten und dabei die Verbindungslaschen auch abgeschnitten. Beim Zusammenfügen habe ich dann beide Teile ganzflächig hinterklebt. Damit ist der Stoß zwischen den Bauteilen ganz eben.

      Als Nächstes kann das Eisenbahngleis ausgeschnitten werden. Dabei müssen die roten Stege vorerst unbedingt erhalten bleiben, damit das Mittelteil in seiner korrekten Position bleibt.

      Viele Grüße
      Christoph.
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2